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Masthuhn-Petition Oetker

HuhnDiese Online-Petition haben wir erfolgreich beendet. Rund 170.000 Menschen haben unterzeichnet!

Nach einem intensiven Austausch mit uns hat Dr. Oetker angekündigt, seine Standards für Masthühner in ganz Europa deutlich anzuheben. Das Unternehmen wird bis spätestens 2026 für seine Produktion in Europa den Bezug von Hühnerfleisch von bislang 20 % vollständig auf höhere Standards umstellen. Ab diesem Zeitpunkt wird Dr. Oetker nur noch Hühnerfleisch einkaufen, das mindestens den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Forderung entspricht. Bis 2026 ist die Frist, auf die sich Tierschutzorganisationen in der Masthuhn-Forderung geeinigt haben. Diese Mindestkriterien wurden festgelegt, um die größten Probleme in der Hühnermast maßgeblich zu verringern.Die öffentliche Stellungnahme von Dr. Oetker finden Sie hier.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die unseren Appell unterzeichnet sowie geteilt haben! Dieser Schritt von Dr. Oetker wird dazu beitragen, dass andere Unternehmen dem Beispiel folgen werden.

In den Niederlanden bezieht Dr. Oetker schon jetzt für Produkte wie die Pizza »Ristorante Pollo« das Hühnerfleisch von Erzeugern, die den Beter-Leven-Standard erfüllen. Dieses vom Unternehmen als Leitlinie festgelegte Tierschutzprogramm geht in einzelnen Bestimmungen wie Besatzdichte, Auslauf sowie Aufzuchtdauer sogar über die bisherigen Kriterien der Europäischen Masthuhn-Forderung hinaus. In anderen Punkten setzt sich Dr. Oetker für eine Angleichung dieser und weiterer Standards ein.

In Deutschland ist Dr. Oetker einer der Marktführer bei Tiefkühlpizzen. Nach eigenen Angaben produziert das Bielefelder Unternehmen täglich bis zu zwei Millionen Tiefkühlpizzen und nutzt hierfür das Fleisch von zwei Millionen Masthühnern pro Jahr.

Hintergrund

Die Mindestkriterien der Europäischen Masthuhn-Forderung tragen 28 Tierschutzorganisationen mit, um die größten Probleme in der Hühnermast wie Überzüchtung (»Turbo-Wachstum«), Mangel an Platz und Beschäftigungsmaterial sowie Fehlbetäubungen bei der Schlachtung maßgeblich zu verringern. In den USA haben bereits über 100 Unternehmen angekündigt, vergleichbare Kriterien umzusetzen; jetzt kommen zunehmend europäische hinzu. Eine artgerechte Haltung müsste zwar noch weit mehr erfüllen, die Forderung ist jedoch ein für alle Unternehmen gangbarer erster Schritt mit zumutbaren Mehrkosten, der in der Regel keine Stallumbauten notwendig macht.

Über weitere Entwicklungen zu dem Thema informieren wir in unserem Newsletter.

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