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Zuchtsauen

Zuchtsauen auf Wiese
© joserpizarro – Fotolia

Unter natürlichen Bedingungen leben Schweine in Verbänden mit fester Rangordnung: Alte und erfahrene Sauen leiten die Gruppen aus Muttertieren und ihren Nachkommen. Den größten Teil ihres Tages verbringen sie mit der Futtersuche, die sie mit Ruhepausen unterbrechen. Tragende Sauen verlassen wenige Tage vor der Geburt die Gruppe, um einen Platz für das zukünftige Nest zu suchen. Die erste Zeit verbringt sie mit ihren Ferkeln abseits von der Großfamilie. Die männlichen Nachkommen verlassen mit etwa einem Jahr die Familie, um sich zunächst in Junggesellengruppen zusammenzuschließen. Ältere Eber leben meist als Einzelgänger.

In der intensiven Schweinehaltung können die Schweine ihre arteigenen Verhaltensweisen nicht ausleben. Zuchtsauen werden als kurzlebige Einheiten zur »Produktion« möglichst vieler Ferkel genutzt – eine Massenproduktion, die ohne künstliche Befruchtung und einem routinemäßigen Einsatz von Hormonpräparaten nicht möglich wäre.

Leben in der Massentierhaltung

In Deutschland werden derzeit über 1,9 Millionen Zuchtsauen in etwa 9.600 Betrieben gehalten. Die Zuchtschweine entstammen jahrelangen Zuchtprogrammen, wobei bei den Zuchtsauen besonders die »Fortpflanzungsleistungen« im Vordergrund stehen: Fruchtbarkeit, Wurfgröße, Anzahl der Zitzen sowie die Milchmenge. Sie werden vornehmlich aus den Rassen »Landrasse« und »Edelschwein« gezüchtet. Bei Zuchtebern, meist Tiere der Rasse »Pietrain«, wird neben der »Fleischqualität« besonders auf eine hohe Fruchtbarkeit geachtet.

Muttersauen

Der betriebliche Abferkelrhythmus bestimmt den Alltag der Zuchtsauen. Sie leben abwechselnd in Gruppen- und Einzelhaltung. Zwar ist seit 2013 laut der Tierschutz-Nutztierhaltungs-verordnung die Gruppenhaltung für gewisse »Produktionsphasen« gesetzlich verpflichtet, bei mehr als zwei Trächtigkeiten pro Sau und Jahr leben sie jedoch noch immer etwa sechs Monate im Jahr in Einzelfixierung (s. u.).

Besamungszentrum

Sau im Kastenstand
© ARIWA

Im Besamungszentrum werden die Zuchtsauen für etwa 5 Wochen in einem sogenannten Kastenstand gehalten. Darin stehen die Zuchtsauen auf einem harten Betonboden, der zur Hälfte perforiert ist. Noch erlaubt die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung  diese Art der Unterbringung und formuliert nur vage Vorgaben: Es muss verhindert werden, dass sich Schweine verletzen können, und weiterhin soll ein Aufstehen, Hinlegen sowie Ausstrecken des Kopfes und der Gliedmaßen gewährleistet sein. Doch die Metallkonstruktion verhindert das natürliche Bedürfnis nach Fortbewegung und erlaubt nur geringste Bewegungen.

Die Enge ist besonders problematisch. So zeigt sich in der Praxis, dass sich der Platzanspruch der Sauen je nach Körperhaltung verändert – auf der Seite liegende Sauen nehmen mehr Grundfläche ein als stehende Sauen. Die großen Zuchtsauen sind also häufig dazu gezwungen, beim Liegen auf der Seite ihre Beine in die benachbarten Kastenstände zu strecken. Dazu führte das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt im November 2016 aus, dass es einem Schwein im Kastenstand zumindest ermöglicht werden muss, jederzeit ungehindert in Seitenlage mit ausgestreckten Gliedmaßen zu ruhen. Zu enge (bspw. 70 cm breite) Kastenstände sind demnach unzulässig. Wie diese Rechtsprechung umgesetzt werden soll, ist aktuell noch unklar.

In einigen Betrieben wird der natürliche Sexualzyklus der weiblichen Tiere nicht abgewartet. Stattdessen werden Hormongaben und künstliche Besamung eingesetzt. Dann erhalten alle Sauen zeitgleich das Hormon PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotrophin) zur Brunststimulation (Zeit der Fruchtbarkeit) und ein synthetisches Hormon, beispielsweise Buserelin, zur Einleitung des Eisprunges.

Aus wirtschaftlichen Gründen kommt es kaum noch zum direkten Deckakt. Stattdessen werden alle Zuchtsauen zum selben Termin künstlich besamt: Dabei wird ein dünner Plastikschlauch tief in die Scheide der Sau eingeführt und der Samen in die Gebärmutter eingebracht. Zur Sicherheit wird meist noch ein zweites Mal besamt. Nach 20 Tagen kann bei erfolgreicher Besamung per Ultraschall eine Trächtigkeit festgestellt werden. Bei Fruchtbarkeitsstörungen verlängert sich entweder die Zeit im Besamungszentrum bis zu einer erfolgreichen Besamung oder die Zuchtsau wird zur Schlachtung abtransportiert.

Die Einzelunterbringung wird vor allem mit einem höheren Risiko des Absterbens der Embryonen begründet, wenn die Sauen in einer Gruppe Rangkämpfen und Stress ausgesetzt wären. Würde man die Tiere jedoch von Anfang an in einer festen Gruppe belassen, gäbe es weniger Gruppierungskämpfe und Verletzungen.

Wartestall

Die trächtigen Zuchtsauen kommen anschließend in einen Wartestall, da ab diesem Zeitpunkt eine Gruppenhaltung (bis ca. eine Woche vor dem errechneten Abferkeltermin) gesetzlich vorgeschrieben ist. Doch die Buchten im Wartebereich wirken nur im Verhältnis zu den Kastenständen groß und sind ebenso mit Spaltenboden ausgestattet. Durch das geringe Platzangebot können die Tiere nicht immer ausweichen. Das zwangsläufige Unterschreiten der Mindestdistanzen untereinander provoziert Rangkämpfe und Verletzungen.

Eine Gruppenbucht muss mindestens 280 cm lang sein. Den ausgewachsenen Zuchtsauen wird darin jeweils nur eine Fläche von höchstens 2,5 m² zugestanden, wovon etwas mehr als die Hälfte (1,3 m²) als Liegebereich gestaltet sein muss. Liegebereich bedeutet jedoch nur, dass hier die Spalten maximal 15 % des Bodens ausmachen dürfen.

Abferkelstall

Sau mit Ferkeln im Abferkelstall
© ARIWA

Etwa eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin werden die Zuchtsauen wieder in Einzelhaltung untergebracht – bis vier Wochen nach der Geburt. Dabei ist die Einzelabferkelbucht mit harten Böden und permanenter oder zeitlicher Fixierung in einem Metallgestell die gängigste Haltungsform. Besonders die für Muttersauen typische Geburtsvorbereitung und das natürliche Mutter-Kind-Verhalten (s. u.) sind in diesem System gänzlich unmöglich.

Die Abferkelbucht ist in den sogenannten »Ferkelschutzkorb« für die Muttersau und einen Bereich für die Ferkel gegliedert. Beide sind teilweise mit Spaltenboden versehen. Der Ferkelschutzkorb, in dem die Mutter eingesperrt wird, ähnelt einem Kastenstand. Er soll das Risiko senken, dass die Ferkel von ihrer eigenen Mutter erdrückt werden. Doch gesunde Sauen erdrücken ihre Ferkel höchst selten, wenn ihnen genügend Platz und ein Nest zur Verfügung steht.

Der Bereich um den Ferkelschutzkorb ist nur für die Ferkel zugänglich: neben einer festen Fläche wird meist ein Spaltenboden aus Plastik eingesetzt, wobei die Spaltenweiten höchstens 11 mm betragen dürfen. Nur selten kommt ein tiergerechteres aber mit Mehraufwand verbundenes Haltungssystem mit Einstreu zum Einsatz.

In der konventionellen Ferkelproduktion hat sich das Prinzip der Gruppenabferkelung durchgesetzt. Alle Zuchtsauen erhalten gleichzeitig eine Injektion mit dem geburtsauslösenden synthetischen Hormon PGF. Zusätzlich wird 24 Stunden später das wehenverstärkende Hormon Oxytocin injiziert. Einzig über wirtschaftliche Gründe wird dieser routinemäßige, aber hoch fragwürdige Hormoneinsatz gerechtfertigt: der Zeitraum für die mit Personal verbundene Geburts- und Tierüberwachung ist einheitlich planbar und die Arbeit in einem festen Produktionsrhythmus möglich.

Bei einer komplikationsfreien Geburt kommen die Ferkel im Abstand von 10 bis 30 Minuten nacheinander zur Welt. Unter natürlichen Bedingungen ist das Nest stets sauber, die künstliche Abferkelbucht verwehrt der Muttersau jedoch die Möglichkeit, sich zum Koten oder Harn absetzen zu entfernen. Die  neugeborenen Ferkel kommen schon bei der Geburt zwangsläufig mit Exkrementen in Kontakt.

Normalerweise säugen Muttersauen ihre Ferkel für 3 bis 4 Monate – in der Ferkelproduktion verbleiben die Ferkel nur 21 bis 28 Tage bei der Mutter, bis sie in einen Aufzuchtstall gebracht werden. Die neue Umgebung und die Trennung von der Mutter stellen einen großen Einschnitt in das Leben der Tiere dar. Für die Zuchtsauen selbst beginnt der Produktionsrhythmus von vorn: Sie werden erneut im Besamungszentrum in einem Kastenstand untergebracht und bereits nach 5 Tagen wieder künstlich besamt.

Jungsauen

Altsauen werden im ferkelzeugenden Betrieb kontinuierlich durch junge Sauen ersetzt. Letztere werden schon während der Aufzucht darauf vorbereitet, viele Ferkel zu gebären. In manchen Betrieben werden erneut Hormone eingesetzt: Damit die Jungsauen erfolgreich in den bestehenden Produktionszyklus mit den Altsauen eingegliedert werden können, erhalten sie bis zu 18 Tage lang ein synthetisches Hormon über das Futter und dann eine Hormoninjektion, um die Gleichschaltung des Sexualzyklus zu verbessern. Mit etwa 8 Monaten werden sie zum ersten Mal besamt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Tiere selbst noch nicht körperlich ausgewachsen. Mit etwas mehr als einem Lebensjahr gebären die Jungsauen dann ihre ersten Ferkel.

Zurückdrängung der Grundbedürfnisse der Zuchtsauen

Die Unterbringung der Sauen in kleinen Kastenständen und Abferkelbuchten führt zu starken Einschränkungen des natürlichen Verhaltens.

a) Nahrungssuche und -aufnahme

Schweine haben ein sehr breites Nahrungsspektrum und ein ausgeprägtes Erkundungsverhalten. Sie suchen und wühlen mit ihrem Rüssel fast den ganzen Tag über gemeinsam nach Fressbarem. Im Kastenstand ist dieses Verhalten gänzlich unmöglich, im Wartestall ist es durch das geringe Platzangebot und das unstrukturierte Futter nur eingeschränkt möglich.

Das hochverarbeitete und strukturarme Futter stellt die einzige Abwechslung im reizarmen Alltag dar. Es wird von den Zuchtsauen jedoch so schnell gefressen, dass es kaum Beschäftigungspotenzial bietet. Die typische Suchaktivität, Manipulation des Futters und ein Sättigungsgefühl fehlen gänzlich. Letztendlich lenken daher viele Tiere ihr unbefriedigtes Bedürfnis auf die Stalleinrichtung um: Verhaltensstörungen wie Stangenbeißen oder intensives Nasenrückenreiben (s. u.) sind die Folge.

Wird das Trinkwasser aus einer Zapfentränke angeboten, muss sie von den Tieren ins Maul genommen werden, damit Wasser herauskommt. Diese Art der Wasserversorgung ist jedoch ungeeignet für Schweine, da sie als Saugtrinker eigentlich Wasser über Saugbewegungen aus offenen Wasserflächen aufnehmen. Zusätzlich werden die Muttersauen durch die Dauerfixierung so apathisch und träge, dass sie trotz hohem Bedarf nur noch selten aufstehen, um Wasser zu trinken.

b) Körperpflege

Der Körperbau von Schweinen erlaubt nur eine eingeschränkte Eigenkörperpflege mit Rüssel oder Hinterbeinen. Deswegen ist das Bedürfnis nach Kratzen und Scheuern an Bäumen oder Bürsten besonders stark. Der enge Kastenstand oder Abferkelkäfig lässt dies nicht zu. Der kleine Käfig macht auch eine Einteilung der Lebensbereiche gänzlich unmöglich: Unter natürlichen Bedingungen trennen Schweine ihren Liegebereich strikt vom Kotbereich. Der Kotgeruch stellt eine große Belastung für die sensiblen Tiere dar.

Schweine können ihren Wärmehaushalt kaum aktiv steuern, da sie keine Schweißdrüsen aber eine dicke Fettschicht haben. Sie  regulieren durch Suhlen im Schlamm ihren Wärmehaushalt. Neben der Abkühlung schützt die Schlammschicht die Haut auch vor Sonneneinstrahlung, Insektenstichen und Parasiten. Bei heißen Stalltemperaturen versuchen sich die Schweine häufig, aus Ermangelung einer Alternative, in den Exkrementen auf dem Boden zu suhlen. Im Kastenstand bleibt ihnen jegliche Möglichkeit der Körperpflege verwehrt.

c) Ruhe- und Schlafverhalten

Schweine bauen unter natürlichen Bedingungen gemeinsame Schlafnester, in denen sie bei kühleren Temperaturen in direktem Körperkontakt miteinander ruhen. Die Einzelstände in der Schweinehaltung verhindern dieses Verhalten völlig. Die Enge der Stände erschwert neben den natürlichen Ruhe- und Schlafpositionen auch das Ablegen und Aufstehen. Da die Zuchtsauen gegen Ende der Trächtigkeit zunehmend schwerfälliger werden, verschlimmert sich ihr Unwohlsein mit jedem weiteren Tag. Die üblichen Kastenstände sind für große Sauen oft schon zu kurz und zu schmal, so dass die Ruheposition in Seitenlage mit ausgestreckten Beinen nicht möglich ist.

Der mit Spalten versehende Boden bleibt ohne Einstreu, um Verstopfungen der Spalten zu verhindern. Über lange Zeit führt das Liegen auf hartem Boden zu Decubitusstellen (Wunden der Haut) und Drucknekrosen.

Auch in der Gruppenhaltung wird den Zuchtsauen nur selten Stroh als weiche Unterlage zur Verfügung gestellt. Der harte Betonboden würde allerdings auch noch bei einer dünnen Einstreuschicht zu Hautläsionen führen. Die hohen Besatzdichten und der geringe Platz machen auch hier die Trennung von Kot- und Liegebereich unmöglich, sodass der Liegeplatz ständig verschmutzt ist. Die Tiere sind einer ständigen Belastung durch Schadgase – insbesondere dem schleimhautreizenden Ammoniak – ausgesetzt (s. u.).

d) Sozialverhalten

Eigentlich bilden verwandte weibliche Schweine eine feste Sozialstruktur innerhalb ihrer Gruppe aus. Die Einzelunterbringung schränkt die geselligen Kontakttiere enorm ein und verhindert das typische Sozialverhalten völlig. Die Zuchtsauen wechseln immer wieder zwischen Einzelhaltung und Gruppenhaltung – die Ausbildung einer festen Rangordnung wird erschwert. Die zeitweilige Unterbringung in Gruppen ist mit einer erneut zu erkämpfende Rangordnung verbunden.

Die hohe Besatzdichte und das eingeschränkte Raumangebot erschweren den Aufbau und die Erhaltung der Gruppenstruktur zusätzlich. Das Ausweichen und Einhalten der Individualdistanz wird fast gänzlich unmöglich gemacht. Die für eine gewisse Zeit etablierten Gruppen sind aber auch dadurch instabil, dass alte »ausgediente« Muttersauen regelmäßig aus der Gruppe zum Schlachten herausgenommen und durch Jungsauen ersetzt werden.

e) Mutter-Kind-Verhalten

Sau mit Ferkeln
© Animal Equality

Vor der Geburt hat die Muttersau einen starken Bewegungsdrang und zeigt eine starke Motivation zum Nestbau. Unter natürlichen Bedingungen würde sie den Ort des Nestes nach strengen Kriterien aussuchen: Neben einer windgeschützten und sonnigen Lage bevorzugt sie einen gut bewachsenen und trockenen Boden. Dort würde sie für mehrere Stunden ein weiches Nest aus Polstermaterialien wie Laub, Gras und kleinen Ästen bauen. In der engen Abferkelbucht ist sie jedoch an Ort und Stelle fixiert und erhält keinerlei Zugang zu Nistmaterialien. Durch das erzwungene Nichtverhalten orientiert die frustrierte Zuchtsau ihr Bedürfnis nach Bewegung und Bearbeitung von Materialien auf die Buchteneinrichtung um.

Die Stressbelastung durch die Enge und den Bewegungsmangel rund um die Geburt führen zu einer Verlängerung der schmerzhaften Geburt und erhöhen dadurch das Risiko der Sauerstoffunterversorgung der Ferkel. Während einer normalen freien Geburt würde sich die Mutter nach einiger Zeit umdrehen und über die Nase Kontakt zu den ersten Ferkeln aufnehmen. Anschließend würde sie sich auf die andere Seite wenden, um den noch ungeborenen Ferkeln die Geburt zu erleichtern. Der Abferkelstand verhindert diesen natürlichen  Geburtsvorgang und auch in den nächsten Wochen jeden natürlichen Kontakt. Die Muttersau kann kaum mit den Ferkeln interagieren.

Während der Geburt braucht die Mutter eine ruhige und ungestörte Umgebung, da sie ihren Nachwuchs durch Grunzgeräusche und Schnauzenkontakte zu ihrem Gesäuge steuert. In einem voll belegten Abferkelstall ist dies gänzlich unmöglich. Hinzu kommt das erzwungene Verschmutzen-Müssen des »Abferkelnestes«: Die Muttersau versucht das Koten und Harnen im Abferkelkäfig lange zurückzuhalten, sodass es sogar zu gesundheitlichen Nachteilen und Verletzungen kommen kann.

f) Bewegung und Erkundungs- und Spielverhalten

Zuchtsauen im Kastenstand bleibt die Möglichkeit zur Fortbewegung wie Gehen, Laufen, Rennen oder zum sich Umdrehen völlig verwehrt. Damit sind schmerzhafte Probleme mit dem Bewegungsapparat, Verdauungsstörungen, Harnwegsentzündungen, Erkrankungen des Geschlechtsapparates, Hautverletzungen und Milchmangel assoziiert (s. u.). Besonders der Bewegungsmangel rund um die Geburt ist mit vermehrtem Stress für die Tiere verbunden (s. o.). Auch in der Gruppenhaltung ist das Platzangebot durch die hohe Besatzdichte eingeschränkt und die Tiere können nur einige Schritte im Gehen vollführen: Laufen oder Rennen sind kaum möglich.

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