Tieren helfen Ferkel2

Was ist Massentierhaltung?

Unser Ziel ist es, die Massentierhaltung abzuschaffen. Der Begriff beschreibt, laut Duden, eine »technisierte Tierhaltung in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte«.

Massentierhaltung ist also gekennzeichnet durch

  • große Betriebe mit vielen Tieren. Genau definierte Obergrenzen gibt es nicht. Entscheidend ist, dass auch die anderen Punkte zutreffen.
  • den Einsatz von Technik und standardisierten Verfahren. Man kann daher auch von industrieller Tierhaltung sprechen.
  • die Ausrichtung auf die effiziente und günstige Massenproduktion von Fleisch, Eiern oder Milch.

Allein in Deutschland leben und sterben etwa 760 Mio. Tiere pro Jahr für die Lebensmittelproduktion (Stand 2021) – ohne Fische und andere Wassertiere – die allermeisten davon in Massentierhaltung.

Für sie bedeutet ein Leben als »Nutztier«, dass

  • ihre Bedürfnisse, z. B. nach Bewegung, Sozialkontakt oder Rückzug, weitestgehend ignoriert werden.
  • sie oft gewaltsam den Produktionsbedingungen angepasst werden, z. B. durch Enthornung, Schnabelkürzen, Kupieren von Schwänzen oder auch Qualzucht.
  • im Krankheitsfall meist nicht gezielt das erkrankte Tier behandelt wird, sondern z. B. Antibiotika an die gesamte Gruppe verabreicht werden.

Erfahren Sie hier, was das konkret für Hühner, Schweine, Rinder und andere Tiere bedeutet.

Gänse

Gänse

Fleisch und andere Produkte von Gänsen stammen vor allem aus Massentierhaltung im Ausland. Problematisch ist die Haltung aber auch hierzulande.
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Mastschweine

Mastschweine

Schweine in der Mast leben in kargen Buchten mit Spaltenböden. Sie leiden unter anderem an Verletzungen und Verhaltensstörungen. Mehr ⇾

Zuchtsauen

Zuchtsauen

Die Haltung von Sauen in Zuchtbetrieben führt zu Verhaltensstörungen und Verletzungen – besonders die Fixierung in Kastenständen. Mehr ⇾

Mastrinder

Mastrinder

Vollspaltenböden führen bei Rindern in der Mast zu gefährlichen Verletzungen. Auch die Bewegung wird stark eingeschränkt. Mehr ⇾

Mastkälber

Mastkälber

Kälber leben in der Mast fast ausnahmslos ohne Kontakt zu ihren Müttern. Auch weitere Grundbedürfnisse werden ihnen in ihrem kurzen Leben verwehrt. Mehr ⇾

Milchkühe

Milchkühe

Anbindehaltung ist ein großes Problem bei der Haltung von »Milchkühen«. Aber auch die verbreiteten Laufställe erfüllen nicht die Bedürfnisse der Tiere. Mehr ⇾

Masthühner

Masthühner

Bis zu 26 »Masthühner« müssen sich in der Massentierhaltung einen Quadratmeter teilen. Die Überzüchtung führt zu weiteren Problemen. Mehr ⇾

Legehennen

Legehennen

Die Haltung von Hennen für die Eierproduktion führt in allen Systemen zu teils massiven Problemen für die Hennen. Schon bei der Zucht. Mehr ⇾

Puten

Puten

Die konventionelle Putenmast ist besonders tierquälerisch. Hauptprobleme sind Überzüchtung, Platzmangel und Ballengeschwüre. Mehr ⇾

Enten

Enten

Für Mastenten ist besonders die fehlende Möglichkeit zu schwimmen problematisch, da elementare Verhaltensweisen nicht ausgelebt werden können. Mehr ⇾

Wachteln

Wachteln

Wachteln müssen in der EU häufig in schrecklichen Verhältnissen leben. Ihre Grundbedürfnisse werden ignoriert. Krankheiten und Verletzungen sind die Folge. Mehr ⇾

Kaninchen

Kaninchen

Die Kaninchenmast ist mit dem deutschen Tierschutzgesetz unvereinbar, denn die agilen Tiere leiden erheblich unter den Haltungsbedingungen. Mehr ⇾

Fische in Aquakultur

Fische in Aquakultur

Die Aquakultur ist eine Form der Massentierhaltung, die genauso problematisch ist wie die industrielle Tierhaltung an Land. Mehr ⇾

Krebstiere

Krebstiere

Krebstiere werden grausam gefangen, gehalten und gezüchtet. Ihre Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, erfordert ein Umdenken. Mehr ⇾

Fische (wild)

Fische (wild)

Wild gefangene Fische müssen in den Massenfängen trotz der nachweislichen Fähigkeit zu leiden vor dem Töten nicht betäubt werden. Mehr ⇾

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