Tieren helfen Ferkel2

Massentierhaltung

In der Massentierhaltung leben und sterben allein in Deutschland etwa 753 Mio. Tiere pro Jahr (Stand 2016; exkl. Fische in Aquakultur). Hier werfen wir einen Blick hinter die Fassade der Agrarindustrie und stellen Ihnen vor, wie die sogenannten »Nutztiere« gehalten werden. Die Hintergrundinformationen sind bewusst sachlich und ohne Übertreibungen gehalten. Sie basieren auf Fachliteratur; jeder Artikel enthält Quellenangaben.

Gemeinsamkeiten in der Massentierhaltung

Bevor wir die einzelnen Haltungsformen im Detail vorstellen, sei erwähnt, welche Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Formen der Massentierhaltung bestehen:

  • Die meisten Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst: Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und z. T. auch Zähne werden ohne Betäubung gekürzt/abgetrennt (die Hühnermast bildet eine Ausnahme, weil die Tiere so jung geschlachtet werden).
  • Wesentliche Grundbedürfnisse der Tiere werden ignoriert und ihre Bewegungsfreiheit wird stark eingeschränkt.
  • Um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, ist eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika unvermeidlich geworden, was auch Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt.

Klicken Sie auf das jeweilige Bild, um mehr zu erfahren:

Gänse

Gänse

Fleisch und andere Produkte von Gänsen stammen vor allem aus Massentierhaltung im Ausland. Problematisch ist die Haltung aber auch hierzulande.
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Mastschweine

Mastschweine

Mastschweine leben in kargen Buchten mit Spaltenböden. Die Folgen sind Verletzungen und Verhaltensstörungen wie Schwanz- und Ohrenbeißen. Mehr ⇾

Zuchtsauen

Zuchtsauen

Die Haltung der Zuchtsauen führt zu Verhaltensstörungen und Verletzungen. Die Einzelfixierung in kleinen Kastenständen ist besonders tierschutzwidrig. Mehr ⇾

Mastrinder

Mastrinder

Die Haltung auf Vollspaltenböden führt bei Mastrindern zu gefährlichen Verletzungen. Zudem wird ihr natürlicher Drang nach Bewegung stark eingeschränkt. Mehr ⇾

Mastkälber

Mastkälber

Mastkälber haben fast ausnahmslos keinen Kontakt zu ihren Müttern. Auch weitere Grundbedürfnisse werden den Tieren in ihrem kurzen Leben verwehrt. Mehr ⇾

Milchkühe

Milchkühe

Zur Milchproduktion wird den künstlich befruchteten Kühen kurz nach der Geburt das Kälbchen weggenommen. Für die Tiere ist dies ein traumatisches Erlebnis. Mehr ⇾

Masthühner

Masthühner

Bis zu 26 Masthühner müssen sich in der Massentierhaltung einen Quadratmeter Platz teilen. Die Überzüchtung führt zu weiteren Problemen. Mehr ⇾

Legehennen

Legehennen

Die Haltung von Legehennen führt abhängig von Käfig-, Boden-, Freiland- und Biohaltung zu verschiedenen Problemen. Mehr ⇾

Puten

Puten

Die konventionelle Mast von Puten gehört zu den tierquälerischsten Formen der Tierhaltung. Überzüchtung, Platzmangel und Ballengeschwüre sind Hauptprobleme. Mehr ⇾

Enten

Enten

Für Mastenten ist besonders die fehlende Möglichkeit zu schwimmen problematisch, da elementare Verhaltensweisen nicht ausgelebt werden können. Mehr ⇾

Kaninchen

Kaninchen

Die Kaninchenmast ist mit dem deutschen Tierschutzgesetz unvereinbar, da den bewegungsfreudigen Tieren vermeidbare Leiden und Schäden zugefügt werden. Mehr ⇾

Fische in Aquakultur

Fische in Aquakultur

Die Aquakultur ist eine unbekanntere Form der Massentierhaltung, die aus Tierschutzsicht genauso problematisch ist wie die industrielle Tierhaltung an Land. Mehr ⇾

Krebstiere

Krebstiere

Krebstiere werden unter äußerst schlechten Bedingungen gefangen, gehalten und gezüchtet. Ihre Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, erfordert ein Umdenken. Mehr ⇾

Fische (wild)

Fische (wild)

Fische müssen in den Massenfängen trotz ihrer nachgewiesenen Leidensfähigkeit vor dem Töten nicht betäubt werden. Mehr ⇾

Puten-Massentier- haltung beenden
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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