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Vision und Strategie

Strategie der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
»Eine Vision ohne Aktion ist nur ein Tagtraum«, soll der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela gesagt haben. Hier stellen wir unsere Vision und die Strategie zu ihrer Realisierung vor. Während eine Vision langfristige Ziele enthält, geht es in der Strategie um die Umsetzung in den nächsten Jahren.

Vision

Wie auch unserem Leitbild zu entnehmen ist, streben wir langfristig die Abschaffung der Massentierhaltung und eine weite Verbreitung der veganen Lebensweise an – auch über den Zwischenschritt der Tierproduktreduktion. Die Beendigung der ernährungswirtschaftlichen Nutzung von Tieren und eine gelebte Umsetzung der Ehrfurcht vor dem Leben sollen die neuen Normen werden. Zur Verwirklichung dieser Vision muss ein sehr weiter Weg beschritten werden, der sich nur etappenweise bewältigen lässt.

Strategie – die vier Säulen

Da sich langfristige Entwicklungen nur grob prognostizieren lassen, konzentrieren wir uns in unserer Strategie auf die nächsten drei – relativ gut planbaren – Jahre. Die Strategie passen wir fortlaufend an die äußeren Umstände sowie an unsere eigenen Möglichkeiten und Erkenntnisse an und behalten unsere Vision dabei stets im Blick.

Mit unserer Strategie bauen wir auf vier Säulen auf, um der Verwirklichung unserer Vision näher zu kommen.

Unternehmen

Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft haben einen großen Einfluss darauf, wie viele landwirtschaftlich genutzte Tiere auf welche Art und Weise gehalten werden. Auch dank unserer Arbeit erhöhen viele Unternehmen ihre Tierschutzstandards, sodass spür- und oft messbare Verbesserungen eintreten. Das kann die Politik beeinflussen und bricht oft auch Blockaden der Tierindustrie. Um die Unternehmen dazu zu bringen, ihre Tierschutzstandards laufend weiter zu erhöhen, arbeiten wir vermehrt mit druckvollen Kampagnen.

Um den Wandel in diesem Bereich weiter voranzutreiben, setzen wir uns erfolgreich dafür ein, dass Unternehmen auf besonders schlimme Qualprodukte wie z. B. Käfigeier verzichten. Zwei besondere Schwerpunkte unserer Unternehmensarbeit bilden die Europäische Masthuhn-Initiative sowie die Arbeit an höheren Tierschutzstandards in der Aquakultur. Wir bewegen die Unternehmen darüber hinaus dazu, Tierprodukte zu reduzieren, ihr veganes Angebot zu vergrößern und Tierschutz-Policies zu erstellen sowie kontinuierlich zu verbessern. Durch die Internationalisierung unserer Arbeit beschränken wir uns nicht nur auf deutsche Unternehmen und Märkte. So wollen wir einen möglichst großen Beitrag zu weltweit wichtigen Tierschutzthemen leisten.

Recht

Verstöße gegen das Tierschutzrecht sind leider Routine. Vorgegangen kann dagegen mit dem in vielen Bundesländern eingeführten Verbandsklagerecht, das zudem ermöglicht, das Tierschutzniveau mittelfristig anzuheben und einige besonders tierquälerische Praktiken zu beenden. Diese Möglichkeiten nutzen wir, indem wir klagebefugte Organisationen sowohl finanziell als auch mit der juristischen Kompetenz unseres Vorstands unterstützen. Um sicherzustellen, dass Gerichtsurteile in der Praxis umgesetzt werden, führen wir ggf. Anschlusskampagnen durch.

VerbraucherInnen

Von Verbraucherinnen und Verbrauchern geht eine große Macht aus. Wir beschäftigen uns intensiv mit den Voraussetzungen erfolgreicher VerbraucherInnen-Arbeit und prüfen bestehende Konzepte, um sie zu verbessern und neue Ansätze zu erarbeiten.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ihnen Alternativen zum Konsum von Tieren aufzuzeigen und erfolgreiche Veränderungen in ihrem Handeln zu erwirken, haben wir die Vegan Taste Week ins Leben gerufen. Unsere ehrenamtlichen Aktionsgruppen unterstützen uns dabei, TeilnehmerInnen für dieses Online-Programm zur veganen Ernährung zu gewinnen. Wir entwickeln die Vegan Taste Week gezielt weiter und legen ein verstärktes Augenmerk darauf, Anmeldungen online zu generieren.

MultiplikatorInnen

Die Arbeit mit MultiplikatorInnen hat in den letzten Jahren erfreuliche erste Ergebnisse gezeigt. Insgesamt ist unsere Stiftung gut aufgestellt, um MultiplikatorInnen aus der Politik, Wissenschaft, Landwirtschaft, den Medien und den Tierschutz- und Tierrechtsbewegungen mit sachgerechten Informationen zu bedienen, mit ihnen in den Austausch zu gehen oder auch mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Über unsere Pressestelle versorgen wir Journalistinnen und Journalisten mit aktuellen Informationen rund um Tierschutz und Tierrechte sowie mit grundsätzlichen Hintergründen. Auf die Politik nehmen wir sowohl mit Petitionen als auch in Form von Konferenzteilnahmen und direkten Gesprächen Einfluss. Mit einflussreichen Personen und Gruppen vernetzen wir uns zudem insbesondere im wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Bereich intensiv.

Um die Arbeit mit MultiplikatorInnen noch gezielter und effektiver anzugehen, entwickeln wir gangbare, nachvollziehbare und messbare Konzepte. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf Ansätze mit kurz- und mittelfristig erwartbaren Wirkungen.

Strategie – die Basis

Unsere vier Säulen stärken wir wie folgt:

Lernen und gut funktionierende Strukturen

Gut funktionierende Strukturen haben in der Basis die höchste Priorität. Wir begreifen uns als Organisation, die laufend dazulernt – im eigenen Alltag, im Austausch mit anderen, aber auch institutionalisiert durch gezieltes Wissensmanagement. Insbesondere arbeiten wir daran, uns bezüglich unserer Stiftungskultur, der IT-Infrastruktur sowie unserem Projekt- und Personalmanagement laufend weiter zu professionalisieren, um so die qualitative Weiterentwicklung unserer Arbeit sicherzustellen.

Wachstum

Wir wollen sowohl in Deutschland als auch international wachsen, um mehr für die Tiere bewirken zu können. Insbesondere nehmen wir dabei die Unternehmensarbeit in den Blick.

Um unsere Projekte weiterentwickeln und ausbauen zu können, ist ein laufendes Wachstum der uns anvertrauten Spenden und Förderbeiträge essenziell. Es ermöglicht uns darüber hinaus, unsere Arbeit stetig weiter zu professionalisieren und letztlich immer mehr Wandel zu erzeugen.

Vernetzen

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