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Europäische Masthuhn-Initiative

Masthühner
© Vipavlenkoff – Shutterstock

Die Europäische Masthuhn-Initiative haben wir ins Leben gerufen, um den mehr als 600 Mio. Hühnern zu helfen, die jedes Jahr in Deutschland gemästet und geschlachtet werden. Das sind rund 85 % aller geschlachteten Landtiere. Trotz einer wachsenden Bedeutung der vegetarischen und veganen Ernährungsformen sowie der Absicht vieler Menschen, weniger Fleisch zu essen, ist diese Zahl relativ konstant (zum Vergleich: 2010 lag sie bei 591 Mio.).

Da eine deutliche Reduktion dieser Zahlen durch Überzeugungsarbeit bei Verbraucher:innen nicht absehbar ist, sehen wir uns in der Verantwortung, die Leiden dieser Tiere, so weit wie es uns möglich ist, zu lindern. Deshalb haben wir gemeinsam mit 29 weiteren Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen die Europäische Masthuhn-Initiative gestartet. Die Initiative geht die größten Missstände an, die für die enormen Leiden in der Hühnermast verantwortlich sind. Insbesondere geht es darum, die Besatzdichten zu reduzieren, die Überzüchtung zurückzufahren sowie den Tieren Beschäftigungsmöglichkeiten zu geben. Alle Kriterien finden Sie unter Details.

Nur ein erster Schritt

Die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative sind ein Kompromiss – sowohl inhaltlich als auch bezüglich der Umsetzungsfrist bis spätestens 2026. Aus Tierschutzsicht ist noch weit mehr zu fordern, doch würde das die Mehrkosten so stark erhöhen, dass eine Umsetzung nicht realistisch wäre. Wir haben deshalb Kriterien gewählt, die alle Unternehmen – mit gewissen Anstrengungen – umsetzen können. Wie immer gilt: pflanzliche Lebensmittel sind die beste Wahl, wenn man Tierleid mindern will.

Transparenz

Klicken Sie auf ein Bild, um zu erfahren, welche Unternehmen der jeweiligen Branche sich der Europäischen Masthuhn-Initiative bereits angeschlossen haben und welche derzeit an deutlich schwächeren Tierschutzstandards festhalten wollen.

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