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Europaparlament fordert die Abschaffung aller Langstrecken-Tiertransporte

Abschaffung von Langstrecken-Tiertransporten Heute Morgen hat das Europäische Parlament die Schriftliche Erklärung 49/2011 »zur Festsetzung einer Obergrenze von acht Stunden für die Beförderung von zur Schlachtung bestimmten Tieren in der EU« mehrheitlich angenommen. 378 Unterschriften (die Hälfte der Abgeordneten plus 1) waren erforderlich, um die Schriftliche Erklärung zur offiziellen Position des Parlaments werden zu lassen. Diese Zahl wurde bereits einen Tag vor Fristende erreicht. Am Ende unterzeichneten 395 Abgeordnete.

Diese Schriftliche Erklärung fordert die Kommission und den Rat auf, einen Passus in die Tiertransort-Verordnung (Nr. 1/2005) aufzunehmen, der die Maximaldauer von Schlachttiertransporten auf höchstens acht Stunden festsetzt. Die Erklärung wird nun der Europäischen Kommission und den Regierungen der Mitgliedsstaaten übermittelt werden.

Das Schriftstück nimmt direkten Bezug auf die über 1 Million Unterschriften von EU-Bürgerinnen und Bürgern, die auf der Internetseite www.8hours.eu verzeichnet sind. Die europäischen Bürger fordern mit ihrer Unterschrift ein Ende der Langstreckentransporte lebender Tiere in der EU.

Die 8hours-Kampagne ist eine der größten Tierschutzkampagnen, die jemals in Europa geführt wurden. Sie wurde von Animals’ Angels zusammen mit dem dänischen Mitglied des EU-Parlaments Dan Jørgensen ins Leben gerufen und von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt unterstützt.

Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung, kommentiert: »Der Erfolg der Schriftlichen Erklärung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu Abschaffung quälerischer Tiertransporte. Ich gehe davon aus, dass dies ein Signal ist, das in der Lebensmittelwirtschaft ankommt.«

Gestern Morgen fanden sich einige der Verfasser der Schriftlichen Erklärung (Pavel Poc, Carl Schlyter und Andrea Zanoni) sowie die französische EU-Abgeordnete Michèle Striffler vor dem Plenarsaal in Strassbourg ein und forderten ihre Kollegen zur Unterschrift auf. Dies war die letzte einer ganzen Reihe von Initiativen im Zusammenhang mit der Schriftlichen Erklärung. Tierschutzorganisationen aus ganz Europa standen in regelmäßigem Kontakt mit ihren nationalen EU-Abgeordneten, informierten sie über die Realität von Langstrecken-Tiertransporten und baten sie erfolgreich, die Schriftliche Erklärung 49/2011 zu unterzeichnen.

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