Welternährungsorganisation empfiehlt Fleischsteuer

Veröffentlicht am 21. Feb 2010

Pressemitteilung

Die Welternährungsorganisation FAO empfiehlt in ihrem jüngsten Jahresbericht, die Fleischproduktion zu besteuern. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hält diesen Schritt für überfällig und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

»[Die Nutztierhaltung] verbraucht einen großen Anteil der weltweiten Ressourcen und verursacht einen signifikanten Anteil der weltweiten Treibhausgasemissionen«. Außerdem »übt [sie] einen immer stärker werdenden Druck auf Land, Luft, Wasser und die biologische Vielfalt aus. Korrekturmaßnahmen sind nötig«, heißt es auf den Seiten 94 und 99 des am Donnerstag veröffentlichten Jahresberichts der Welternährungsorganisation FAO.

Als eine solche Korrekturmaßnahme empfiehlt die FAO, die Nutztierhaltung zu besteuern, damit die Kosten der Umweltverschmutzung durch die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern nicht länger von der Allgemeinheit, sondern von den Verursachern getragen werden.

Diese Rückführung auf das Verursacherprinzip gehört zum Grundwerkzeug des politischen Baukastens und wird im Umweltbereich bereits an den verschiedensten Stellen eingesetzt. Allerdings haben es alle bisherigen Bundesregierungen versäumt, das Konzept auf die sogenannte Nutztierhaltung anzuwenden. Dies ist gerade deshalb unverständlich, weil der Sektor laut FAO weltweit 18% aller Treibhausgase verursacht, aber nur 2% zur gesamten Wertschöpfung beiträgt.

»Ein Sektor, der dermaßen auf Kosten der Allgemeinheit agiert, muss stärker reguliert werden«, fordert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Die Stiftung fordert die Bundesregierung daher auf, den Empfehlungen der FAO zu folgen.


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62 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Also ich weiß nicht so recht, ob ich mich darüber freue. Die ökonomische Argumentationskette widerstrebt mir irgendwie. Natürlich wäre es gut, wenn es am Ende helfen würde. Allerdings ist mein Ansatz ein ganz anderer.

  2. Ich finde den Ansatz gut, denke aber der Weg ist, ähnlich wie bei den bisher gefassten neuen Steuergesetzen, der Falsche. Die Fleischerzeuger sollen für ihre Produkte faire Preise erhalten und im Gegenzug dafür Sorge tragen, dass die Tiere artgerecht und vor allem tierwürdig leben dürfen. Dies hat natürlich zur Folge, dass sich Verbraucher von Angeboten wie 1,99 € für eine Gans verabschieden müssen.

  3. Ich finde die Idee super. wir sind dabei den Planeten komplett zu zerstören und das muss in ALLEN bereichen verhindert werden!!!! Und wenn man im 21. Jahrhundert immernoch der Meinung ist Unmengen an Fleisch essen zu müssen, dann soll man auch dafür extra zur Kasse gebeten werden!!!! Ich finde diese Idee hervorragend!

  4. Das ist sicher ein guter Ansatz, aber ich persönlich fände strengere Gesetze und Kontrollen für artgerechte Haltung noch viel wichtiger.
    Noch besser wären staatliche Unterstützungen für konventionelle Landwirte, auf ökologisch umzustellen.

  5. Ich finde das sehr gut!

  6. Ich halte den Ansatz nicht für falsch, jedoch für nicht ausreichend. Denn was wir brauchen ist vor allem ein Umdenken in der Bevölkerung. Die Fleischproduzenten werden sehr wahrscheinlich versuchen die Kosten für diese zusätzlichen Steuern nach Möglichkeit auf die Tierhaltung abzuwälzen damit der Endkunde diese nach möglichkeit nicht tragen muss. Was meines Erachtens nach dazu führt, dass kleine Nutztierhalter aber auch Institutionen wie Gnadenhöfe, welche ihre Tiere idr., auch wenn sie keinen Profit erwirtschaften, dennoch als Nutztiere enmelden müssen. Desweiteren leben wir in der Zeitalter der Globalisierung, jedoch nur auf Handelsebene. Wir haben keine Möglichkeit für globale Gesetzesentwürfe was dazu führen wird, dass die Fleisch Industrie einfach abwandert und damit unser Wirtschaftlichessystem noch weiter schwächt. Erhöhte Transportwege werden auf diese Weise den Planeten noch arger schädigen als es ohnehin schon der Fall ist. In diesem Sinne halte ich es für das einzig Sinnvolle diese Steuer direkt dem Endkunden aufzuerlegen wie es mit vielen Luxusgütern schon der Fall ist. Denn eines ist ganz klar. Fleisch ist ein Luxusgut und kein Grundnahrungsmittel.

  7. Eine hohe Besteuerung auf Fleisch – derzeit wird es enorm hoch subventioniert – würde viele Tiere vor einem qualvollen Leben und Sterben retten und auch die globale Erwärmung reduzieren, für die die Massentierhaltung nach neueren Studien zu 51 % verantwortlich ist und die alles Leben auf dem Planeten enorm und unmittelbar bedroht. Außerdem werden die Ausgaben für Gesundheit drastisch sinken, wenn wir besonnener essen. Und irgendwann wird sich auch die Erkenntnis durchsetzen, dass es unser unwürdig ist, Tierleichenteile zu essen.

  8. Bitte recherchiert künftig etwas seriöser.
    Die FAO wird nie eine Fleischsteuer vorschlagen und hat dies natürlich auch nicht.
    Die FAO fördert nach wie vor den Fleischkonsum weltweit und hat nicht vor auch nur das Geringste zu tun um ihn zu reduzieren. Ganz im Gegenteil: Sie halten Fleisch für ein kaum entbehrliches Grundnahrungsmittel dass man niemandem auf der Welt vorenthalten soll. Entsprechend sind auch ihre “Entwicklungshilfen” ausgelegt.

    Die FAO ist für Intensivierung der Tierhaltung und für Gentechnik um möglichst vielen Menschen den Zugang zu billigem Fleisch zu ermöglichen.

    Das einzige möglicherweise Positive, was man aus dem Bericht herauslesen kann ist, dass die FAO überlegt, ob man die Umweltauswirkungen der Fleischproduktion irgendwie mit einer Steuer decken könnte. Diese wäre aber überhaupt nicht an das Fleisch gekoppelt, sondern generell an den Verbrauch natürlicher Ressourcen.
    “Market-based policies, such as taxes and fees for natural-resource use or payments for environmental services, would encourage producers to ensure that livestock production is carried out in a sustainable way.”
    Ansonsten tut FAO aber alles um den Fleischkonsum zu fördern und zu verbilligen.

  9. Ich finde das sehr gut.Allerdings muß auch zwingend ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden.Da vielen aber völlig egal ist,woher ihr Billigfleisch kommt,wäre dies zumindest ein Beginn

  10. Ich kann mich Johanna Hoenig nur anschließen.
    Ein schrittweises Vorgehen könnte die jetzige üble Situation erheblich verbessern:
    1. STRENGE gesetzliche Vorschriften, die eine artgerechte Haltung aller Nutztiere vorschreiben. Das würde das Aus für alle Arten der Käfighaltung und der Intensivhaltung (Spaltenboden, kein Freilauf) sowie der Anbindehaltung bedeuten.
    2. Abbau der Subventionen auf Null, statt dessen Förderung (also Subventionierung) der ökologischen Landwirtschaft, insbesondere der bioveganen Landwirtschaft als Belohnung für den Erhalt der Umwelt.
    3. Steuern auf jedwede Produktion, die mit Umweltbelastungen (Verbrauch der natürlichen Landschaft, Gülle, Abholzen von Regenwäldern) einhergeht, also auch der Landwirtschaft.
    Wenn wir das alles durchgesetzt haben, sieht die Welt schon völlig anders aus.

  11. Interessante Sichtweise Käfergeneral, ich befürchte auch das durch die höheren Kosten für die Fleischproduzenten nicht nur der Weg gesucht wird den Standort zu verlagern sondern auch die Massenhaltung weiter ansteigt und ausgebaut wird und damit wieder die Lebensbedingungen der Tiere drastisch verschlechtern wird.

    Vielleicht währe währe es auch gar nicht so falsch auf das “Endprodukt” eine Steuer einzuführen.

    “Kosten [...] nicht länger von der Allgemeinheit, sondern von den Verursachern getragen werden”

    Ich denke ich bin genauso Verursacher indem ich Bedarf nach tierischen Güter an Handel und Industrie stelle.

    Die Steuer auf tierische Produkte sollte aber nicht in die regulären Staatskassen fließen sondern in eine Organisation die die Gelder nutzt um die Tierhaltung und Produktherstellung zu überwachen, in Ansicht des Tierschutzes als auch des Umweltschutzes.

    Die damit verbundene Preiserhöhung würde zwar wieder Tierverarbeitende Betriebe dazu verleiten Kosten einzusparen, aber nicht mehr als die Mehrwertsteuer auch, der Verbraucher würde sein Konsumverhalten überdenken (nachdem er sich ausführlich über die Preiserhöhung aufgeregt und beschwert hat) und im besten Fall weniger Tierische Produkte konsumieren, die Organisation würde gleichzeitig die Einhaltung des Tierschutzes kontrollieren und den Umweltschutz durchsetzen und bei genügend finanziellen Mitteln sogar aktiv fördern und alternativen in der Tierhaltung erproben und forschen.

  12. Fleisch müsste viel teurer verkauft werden, ein Mindestpreis sollte eingeführt werden.
    Ich denke leider auch, dass die “Nutztier”halter Mehrkosten mit noch geringeren Kosten bei der Haltung der Tiere auszugleichen versuchen würden, um “konkurenzfähig zu bleiben”.
    Höhere Verkaufspreise für Fleisch würden helfen, den Fleischkonsum zu verringern und die “Nutztier”halter bei höheren Kosten für bessere Haltung konkurenzfähig bleiben zu lassen. Aber auch die Richtlinien für die Tiere müssen überarbeitet und strenger kontrolliert werden, damit das Mehr an Geld auch wirklich den Tieren etwas nützt.

  13. Hallo Vegi / Renato,

    wir haben auch nicht behauptet, dass die FAO gegen den Fleischkonsum wäre.

    Die FAO spricht aber immerhin explizit an, die externen Effekte der Nutztierhaltung zu internalisieren (“Market-based policies, such as taxes and fees for natural resource use, should cause producers to internalise the costs of environmental damages”).

    Dass daraus keine pauschale Steuer auf Fleisch folgen muss, ist klar, aber wenn die externen Kosten internalisiert werden, ist die genaue Ausgestaltung nicht wesentlich. Wichtiger ist, dass die gängige Art der Fleischproduktion besteuert würde.

    Daher ist m.E. der Überbegriff “Fleischsteuer” auch passend. Die Financial Times macht das ähnlich: http://www.ft.com/cms/s/0/77d87d94-1cf5-11df-aef7-00144feab49a.html?nclick_check=1 (“Livestock should be taxed…”).

  14. Das ist sicher ein richtiger Weg, nur muss zwischen Ökotierhaltung mit Weidehaltung etc. und den unsäglichen Massentierfabriken samt Transporten und Monsterschlachthöfen unterschieden werden. Derzeit geschieht ja genau das Gegenteil, weil sich die Massenhalter und deren Lobbyisten samt Investoren immer wieder durchsetzen – und damit unsagbare Tierqualen, Umwelt- und Klimaschäden sowie menschliche Krankheiten – wissentlich! – verursachen. Die Schäden zahlen natürlich immer “wir” ……..

  15. So ein Blödsinn!
    Hier müssen doch andere Aktionen heran als nur eine kleine Steuer!!!!
    Wir brauchen Politiker, die erwachen!!!
    Schade, dass sich die Stiftung für solche einseitigen Steuervorschläge hergibt.
    Schade das man die “Reis und Korn-lobby”
    unterstützt gegen den den Versuch eine Balance zu finden zwischen Fleisch-Reis-Korn.
    Mein Vorschlag der “Kurtaxe für Schweineställe” wurde belacht und als unseriös bezeichnet und was nun…
    Wir brauchen Politiker (Beschlussfasser) die mit normalem gesundem Menschenverstand die Welt steuern… es ist höchste Zeit!!!!

  16. Noch besser waere es, wenn die Tiere artgerechter gehalten werden wuerden und man man dafuer dann mehr bezahlen muesste.

  17. Ich finde die Idee auch sehr gut.
    Wir ärgern uns über Japaner die alle Wale schlachten und leider lachen die über uns. Wir schlachten doch jede Menge Kühe/Schweine/Schaffe und deren Neugeborenen. Da verlangen wir von Japis dass die damit aufhören Wale umzubringen. Erst sollten wir zeigen, dass wir besser sind und wenn sie uns immer noch nicht wahrnehmen dann Gewalt gegen ihre Schiffe ausüben.
    Wer immer noch Fleisch essen will, soll essen doch für den Tod soll er sehr viel Geld auf den Tisch hinlegen und nicht wie jetzt wenn ich sehe, dass viele einfach aus Faulheit das Fleisch nicht kochen und das Fleich in paar Tagen in den Müll landet. Das Fleisch soll viel teuerer werden. Oder viele Menschen kiloweise Fleisch essen und danach sagen “oh ich platze gleich, ich kann nicht mehr”. Ich finde diesen Satz widerlich. Dafür hat ein Tier sein Leben gegeben damit die Dame/der Herr vor lauter Fressen platzt. Auch widerlich. Ehrlich gesagt jeden dicken Menschen den ich auf der Straße sehe kotzt mich an. Verzeiht bitte meine Ehrlichkeit.
    Gruß an alle Vegetarier/Veganer
    janett

  18. Ob Wunschdenken oder Realität, ob ein ökonomischer Ansatz gut sei oder nicht:
    Die Menschen müssen ihr Verhalten allen Lebewesen gegenüber überdenken. Und gerade unser Verhalten Tieren gegenüber ist katastrophal.
    Ich muß nicht jeden zum Vegetarier bekehren, doch Fleisch zu Ramschpreisen und in immer größeren Mengen der Gesellschaft anzubieten ist eine Schande.
    Vielleicht ist ein Anstoß sein verhalten zu ändern, wenn der Hamburger nicht mehr 99 Cent, sondern 1,30 Euro kostet. Und vielleicht verschwinden dann auch die Supersize-Angebote aus den Speisekarten. Und mit den Mehreinnahmen kann man meinetwegen dem Klimakollaps, der Bio-Landwirtschaft oder dem Pflanzenanbau in den Entwicklungsländern helfen.

  19. Janett, du bist nicht alleine – mir geht es genauso!
    Auch wenn mich bei diesen Gedanken mein schlechtes Gewissen an den Ausdruck der “politischen Korrektheit” errinern muß ;-)

  20. Es ist ganz wichtig, die Anwendung des Verursacherpronzips durchgängig zu fördern – insofern ist der FAO-Vorschlag sogar noch besser, als eine reine Fleishcsteuer, denn auf diese Weise werden Ökobetriebe geringer belastet (ob Gnadenhöfe überhaupt, wird sich zeigen…). Es ist ebenso wichtig, dass wir Teirschützer dies a) einfordern, b) bei der Ausgestaltung mitwirken. Sonst stellen sich die Geflügelproduzenten als sooooo klimafreundlich dar. Oft wird nicht mitberechnet, dass für eine Biokuh kein Futter importiert zu werden braucht – dafür soll sie bitteschön pupsen dürfen! Pestizide, die für konventionelles und importiertes Futter produziert werden, gehen mit der Produktion von Lachgas einher – das das Klima ganz gewaltig schädigt. Abholzung von Regenwald (Importfutter!) kommt hinzu. Es ist also wichtig, darauf zu achten, dass alle relevanten Faktoren eingerechnet werden.

  21. Hallo Elisabeth
    Die FAO hat leider einen ganz anderen Weg eingeschlagen: Sie fördert die intensivste Massentierhaltung mit den Hochleistungstieren. Dies begründen sie auch ökologisch: Wenn ein Tier schneller wächst bzw. mehr Milch gibt, braucht es weniger Futter/Tiere für dieselbe Menge Fleisch/Milch. Wenn ein Tier sich frei bewegen kann, verbraucht es mehr Energie, als wenn es in einer engen Box eingesperrt bleibt und ist somit ineffizienter.
    Deshalb propagieren sie die Intensiverung der Tierhaltung (kannst du in diversen Dokumenten der FAO nachlesen).
    Sie lehnen Biolandwirtschaft ab, weil diese pro kg Fleisch mehr Land und Futter benötigen.
    Eine “Steuer”, wie sie die FAO vorschlägt, würde diesen Trend verstärken (sonst würde sie von der FAO nicht unterstützt).

    Von einer Forderung nach einer “Fleischsteuer” zu reden ist deshalb irreführend. Eine Steuer, wie sie die FAO vor schlägt, würde zu noch effizienteren Tierhaltung führen (“Turbokühe”, Gentechnik etc.) und nicht zu weniger Fleischproduktion, da ja eben nicht das Fleisch besteuert wird.

  22. Auch in der Massentierhaltung herrscht doch das MiniMaxPrinzip. Mit dem geringsten Einsatz den größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Nur wenn es für die “Produzenten” unrentabel wird, sei es durch Steuern, Verbraucherverhalten, Negativimage haben wir eine reale Chance hier etwas zu ändern. Wir wählen doch “unsere” Politiker sehr wohl wissend, das die Wirtschaft und Lobbyisten die Politik maßgeblich gestalten! Ich persönlich halte den gemachten Vorschlag für gut! Ob umsetzbar, sehr fraglich? Aber als ein Mosaiksteinchen doch sehr wohl sinnhaft. Der Ruf nach strengeren Gesetzen? M. E. haben wir gute und genügend Gesetze, wenn aber diese ( siehe § 2 TSchG – aber dann doch die unsägliche Nutztierverordnung, die auch noch den beschämenden Namen Tierschutz vorangestellt bekommen hat! ) nicht eingehalten werden oder durch Verordnungen o.g. Art ins Lächerliche gezogen werden nützen auch weitere Regelungen nichts.

  23. Fleischproduktion besteuern ist der falsche Weg!
    Darunter würden nur die Tiere leiden. Bei der Massentierhaltung geht es doch nur darum Fleisch möglichst billig zu produzieren, alles andere ist egal.
    Weg von der Massentierhaltung, Fleisch darf nicht verramscht werden, Kinder müßten mit Respekt vor der Natur und Tieren aufwachsen.

  24. Das ist leider nur ein kleiner Schritt.
    Einerseits werden dadurch Fleischprodukte teurer,was ich im allgemeinen gut finde,andererseits,wird weiter in kauf genommen,das die Umwelt weiter kaputt gemacht wird und die Fleischfresser weiter ihr Steak essen dürfen.
    Auch was Steuern betrifft finde ich es blödsinnig,da es soviele Sachen gibt die besteuert werden,aber bestimmt nur,damit die Staatsverschuldung nicht ins unermessliche geht.

  25. Meiner Meinung nach können die Verbraucher nur durch höhere Preise davon abgehalten werden, immer mehr Fleischberge zu vertilgen. So lange alles immer billiger wird, was natürlich die Tiere durch Massentierhaltung büßen müssen, werden die Mensch ihren Fleischkonsum nicht vermindern. Fleisch sollte insgesamt VIEL teurer werden, denn erst wenns an den eigenen Geldbeutel geht, fangen die Vielfleischfresser vielleicht mal an zu denken. Die Argumente artgerechte Tierhaltung und das unermessliche Leid der Nutztiere in der Massentierhaltung interessiert die meisten unverständlicherweise gar nicht. Hauptsache jeden Tag einen Berg Fleisch auf den Teller. Ich bin sicher, wenn Fleisch nur teuer genug wäre, dann würde es auch diesen Leuten plötzlich genügen ein mal die Woche Fleisch zu essen. Somit würde auch die Nachfrage sinken, was den Tieren zugute käme.

  26. Steuern müssen alle erzeugenden Betriebe auf ihre Produkte umlegen. Theoretisch müssten die tierlichen Produkte im Falle einer Besteuerung bei der Herstellung dann auch teurer werden.
    Teurere Produkte = weniger Konsum. Naja, da dass Zeug ja jetzt so billig verramscht wird, müsste diese Steuer sehr hoch sein, damit der Verbraucher am Ende durch den höheren Preis wirklich vom Kauf abgeschreckt wird. Ich hoffe auch, diese Steuer lässt sich gegen die starke Agrarlobby überhaupt durchsetzen.
    Zu Befürchten ist natürlich auch, dass höhere Preise bei der Erzeugung von Fleisch, Milch usw. letztendlich wieder die Tiere ausbaden müssen. Um Kosten zu senken stehen sie jetzt ja schon oft buchstäblich bis zu den Knien in ihrer eigenen Scheiße.
    Eigentlich hilft wirklich nur die Abkehr von den bisherigen Nahrungsgewohnheiten hin zu einer für Mensch, Umwelt und Tiere gesunden Ernährung auf pflanzlicher Basis.Denn was nicht gekauft wird wird auch nicht produziert.
    Das die FAO auf das Problem der Umweltzerstörung durch die Nutztierhaltung überhaupt eingeht ist für mich ein Zeichen dafür, dass es schon 5 vor 12 ist, also allerhöchste Zeit zu Handeln, und zwar für jeden Einzelnen Bewohner dieser Erde, jeder sollte sich seiner Verantwortung stellen.

  27. Peta fordert das schon lange.
    Eine Fleischsteuer wäre eine super Sache!!
    Wenn ich die Angebote vom Discounter sehe, zwei Seiten mit Billigfleisch und -wurst (zB ein Pfund Hackfleisch für 1,29 Euro) könnte ich jedesmal vor Wut schreien, daneben gibt es dann eine halbe Seite mit Obst und Gemüse.
    Das die Massentierhaltung per EU subventioniert wird und die kleinen Bauernhöfe verschwinden kann ja wohl nicht richtig sein. Fleisch müßte so teuer werden, das sich die Leute das höchstens ein oder zwei mal pro Woche leisten könnten. Ist eh viel gesünder und die Krankenkassen würden auch entlastet werden. Ganz zu schweigen von unserer Umwelt

  28. Kein Tier”produzent” wird, nachdem was wir wissen, seine Tiere artgerecht halten. Fleisch, Ei, Käs’, Quark, Joghurt, Milch – also alles was dem Tier unter barbarischen Bedingungen abgepresst wird, ist unverschämt billig. Es ist so billig, daß die Menschen den Respekt vor den Lebensmitteln verloren haben und das (leidende) Tier überhaupt aus ihren Köpfen verschwunden ist. Ob nun in Form einer Fleischsteuer oder ob man einfach den realen Preis bemisst – wie kann es sein, dass ein gaaanzer Liter Milch lächerliche 52 Cent kostet? – es muß sich etwas verändern. Sollen die, die das Leid verzapfen auch ein wenig mehr dafür zahlen.

  29. Super Idee, eine ´Steuer auf Milch-Eier-Fleisch – das würde so manche Leuten dazu bringen, den Konsum dieser Lebensmittel zu überdenken und sie zur Vernunft bringen, weil es ihnen nämlich an ihr Geld geht! Ich bin absolut dafür! Hoffentlich setzt sich das durch. Gibt es hierfür auch eine Petition o. ä. zum Unterzeichnen?

  30. Find ich toll. Wir leben im 21. Jahrhundert und es wird Zeit an unsere Erde und unsere Zukunft zu denken. Wie bei allen Produkten sollte der Verbraucher zahlen und nicht der Steuerzahler. Warum sollten Viehzüchter und Schlachthäuser wie jetzt üblich subventioniert werden? In dieser Lobby wurden +35% Gewinnzuwachsraten erziehlt. Während im Dienstleistungsektor -70% Verluste hingenommen wurden. Die Staatshilfen sollten eher an hilfebedürftige Branchen gehen.

  31. Ich kenne Mastbetriebe und Bauern, die ihre Kinder in Privatschulen schicken können. Ich als Normalverdiener kann das nicht. Petitionen die gerade an Laufen sind gibt’s hier https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition….leider sind die immer schnell abgelaufen, weil halt auch Politiker zu der Fleischproduzierenden -Lobby gehören.

  32. Futtern für das Klima:
    Die von der Welternährungsorganisation FAO veröffentlichte Studie “Der lange Schatten der Tierzucht” macht deutlich, wie sehr der Konsum von Fleisch und anderen Tierprodukten (Milch, Käse, Wolle etc.) Klima und Umwelt schädigt. Eine einzige Milchkuh produziert laut der Umweltorganisation WWF pro Jahr soviel Treibhausgase wie ein PKW mit einer Fahrleistung von 18.000 Kilometern. (Anmerkung: In den Mägen von Wiederkäuern entsteht durch Verdauungsprozesse Methangas, und zwar 75 Kilogramm pro Tier und Jahr. Insgesamt werden dadurch über 112 Millionen Tonnen des Gases emittiert, das eine 23-mal größere Treibhauswirkung hat als CO2. Hinzu kommen pro Jahr 2,4 Milliarden Tonnen CO2 durch die Rodung von Wäldern für Weiden und Ackerland für Futtermittelanbau.) Laut FAO-Studie erzeugt die weltweite “Viehwirtschaft” 18,3 Prozent aller Treibhaus-Emissionen. Das ist mehr, als weltweit der gesamte Verkehr erzeugt, der etwa mit 14 Prozent zu Buche schlägt. In der Studie sind alle “Nutztiere” sowie der industrialisierte Getreideanbau für Futtermittel berücksichtigt. In Deutschland entfallen knapp zehn Prozent aller Emissionen auf den Agrarsektor! Die Ernährung eines Fleischessers verursacht laut IÖW-Studie so hohe Emissionen wie eine Fahrt von 4.758 Kilometern mit einem kleinen BMW. Ernährt man sich ausschließlich von Bioprodukten, kommt man auf 4.377 Kilometer, ein Vegetarier kommt auf rund 2150 Kilometer und ein Veganer auf 629 Kilometer. (Ein Veganer, der nur Bioprodukte isst, kommt auf 281 Kilometer.) Also auch das, was täglich auf dem Teller liegt, spielt eine Rolle bei der persönlichen “CO2-Bilanz”.

  33. Um die Erderwärmung wurde in den letzten Jahren reichlich debattiert. Dass aber die Zerstörung unserer Umwelt nicht zuletzt mit der Massentierhaltung einhergeht. Dass Krankheiten, wie Vogelgrippe und Schweinegrippe Folgen dieser Agrarwirtschaft sind, lässt sich inzwischen nicht mehr leugnen.
    Eine Besteuerung der Fleischproduzenten lt. FHO ist längst überfällig. Wer Fleisch in Massen produziert, und damit die Umwelt belastet, sollte auch dafür zahlen. Allerdings wäre es fehl am Platze, die Besteuerung über den Fleischpreis auf den Verbraucher abzuwälzen
    Vielmehr sollten die Bio-Bauern unterstützt werden. Ebenso brauchen wir strenge Kontrollen für artgerechte Nutztierhaltung. Dabei ist ein Umdenken der Verbraucher vonnöten. Vom Massenverzehr an Billigfleisch hin zum normalen Verzehr von Qualitätsfleisch. So hielten es schon meine Eltern: Aus zwei großen Schnitzeln wurden vier kleine gemacht – und damit ist unsere 4-köpfige Familie allemal satt geworden.

  34. Ich bin schon für eine Fleischsteuer,
    am besten es wird auch ein Tier-MILCH Steuer erlassen, da diese ja sogar Gift für Menschen ist.
    Wie kann es sein, dass die weniger schlechte Sojamilch teurer ist als die giftige TIERMILCH?-
    Ich hoffe, das nicht wieder die TIERE die Leidtragendenen sind!
    Wir müssen zur Natur umkehren, das heißt auch weniger FERTIGProdukte zu essen!
    Viel Obst und rohes Gemüse, das sind natürliche LEBENS-MITTEL.
    SG

  35. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar und eine Unverschämtheit sondergleichen, dass für Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch und Co.19% Prozent Mehrwertsteuer fällig sind, hingegen die schädliche Kuhmilch nur mit 7%Mehrwertsteuer verkauft wird. Das verteuert die ohnehin nicht so günstige vegane Milch noch einmal extra!!!
    Das ist doch wirklich ein echter Skandal. Ich fühle mich total verarscht von unseren lieben Politikern. Kann man dagegen nicht einmal was unternehmen?
    Wer geht mit mir dagegen auf die Barrikade?

  36. Fleisch sollte einfach teurer werden, es sollte besser “produziert” werden und den Essern sollte klar sein dass da ein Stück von einem Lebewesen auf dem Teller liegt. Dieses Lebewesen hat unsere Achtung verdient, es darf nicht zu Spottpreisen verschleudert werden.
    Wenn schon Fleisch dann zu entsprechenden Preisen so würde weniger gekauft, zwangsläufig weniger “produziert” der Gesundheit so wie unserer Umwelt und hoffentlich besonders dem Tierschutz käme es zugute.

  37. Ich finds gut einerseits, weils fleisch dadurch teuerer wird und eventuell weniger gekauft wird…aber andererseits wandern betriebe vielleicht ab, um anderswo billiger und tierunfreundlicher zu produzieren und lebewesen zu vernichten…!?

  38. Liebe Mitkämpfer für die Verbreitung der Ideologie für eine vernünftige, gesunde Einstellung zu Natur ihrer Arten und Wesen!

    Der Bericht von Herrn Eggert – Denmark hat mich inspiriert.

    Wir brauchen schnellstens mutige “Volksvertreter ” mit Moral und gesundem Menschenverstand.

    Es kann uns Menschen nicht gut gehen, wenn die ganze Erde leidet!!!!!!!!

    Ganz schnell wäre unsagbares Leid gelöst!!!

  39. @Zauberhase und Tommy:

    Kuhmilch ist nicht allgemein „giftig“ und „schädlich“.

    Realität ist folgendes: Wissenschaftliche Studien ergaben, dass die Qualität eines Großteils der Milchprodukte schon seit Jahrzehnten abgenommen hat, ja sogar etliche Menschen Allergien gegen Milchprodukte entwickelt haben, weil die meisten Milchkühe in der Agrarindustrie leben, wo sie artwidrig gefüttert werden, was sich negativ auf die Verdauung und somit die Milch auswirkt. Außerdem werden schon seit Jahrzehnten die meisten Kühe enthornt, was ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Milch hat, weil die Hörner (auf feinstofflicher Ebene) mit der Verdauung der Kuh zusammenhängen.

    Abgesehen davon brauchen Rinder Hörner, um ihre Rangordnung in der Herde auszudrücken.

    Es gibt dazu eine sehr aufschlussreiche Internetseite mit interessanten Infos und Angeboten von Heften und Videos:

    http://www.bioring-allgaue-de/hoerner.htm

    Deshalb kaufe ich mittlerweile nur noch Demeter-Milchprodukte, weil dort das Enthornen verboten ist und die Kühe artgerecht gefüttert und gehalten werden (Weidegang).

    Habe aber in letzter Zeit auch zwischendurch Soja-, Hafer- und Reismilch gekauft. Wobei ich es für eine Frechheit von den Herstellern halte, dass diese Milch mehr kostet als hochwertige Demetermilch und sicher weniger gesund ist, nachdem sie fast ausschließlich aus Wasser besteht und nur einen sehr geringen Anteil von Soja, Reis und Hafer beinhaltet.

    Im übrigen glaube ich, es wäre sinnvoller, statt eine Steuer für Fleisch und sonstige Tierprodukte einzuführen, sich dafür einzusetzen, dass weniger und nur hochwertige Bioprodukte produziert und verkauft werden. Nichtvegetarier sollten nicht mehr als 300 g Fleisch pro Woche essen und nur in bester Bioqualität. Darauf sollten alle hinwirken – Politiker, Bauern und Verbraucher.

  40. Angela:
    Kuhmilch ist (auf alle Fälle für das Klima) schädlich. Auch Demeter-Bio -Kühe erzeugen Methan. Auch wenn das viele Milch und Käseliebhaber nicht wahr haben wollen.

  41. Die Demeter-Lehre beinhaltet, dass die Landwirtschaft mit Kühen sowohl Klimakiller als auch Klimaretter ist. Die Kühe verursachen zwar Methan, aber sie pflegen auch das Grünland durch Beweidung und Düngung, wodurch Bodenabtrag verhindert und Artenvielfalt ermöglicht wird. Dank höherer Humusanteile sind bio-dynamische Böden auch ein CO²-Puffer.

    Vom Klima her gesehen ist es wohl am besten, bei Milchprodukten wie beim Fleisch einen goldenen Mittelweg zu finden – Milchprodukte ja, aber in Maßen statt in Massen.

    Ich finde es nicht richtig, sogar Demeterkühe und Demeterbauern vollständig zu boykottieren – zu unserem Kulturgut gehören doch auch schöne Kühe mit Hörnern und Glocken auf Wiesen und Almweiden.

  42. Fragt sich nur was die Kühe dazu sagen würden wenn sie könnten. Freiwillig geben sie bestimmt nicht ihre Kälbchen her und gegen zum Schlachthof wenn ihre Milchleistung nachlässt.
    Das Video von einem “Vorzeigeschlachthof”
    anzusehen unter
    http://www.peta.de/web/home.cfm?p=2926
    wurde auf einem biozertifizierten Schlachthof gemacht. Schlimme Wahrheiten die einem die Lust auf Bio-Milch vergehen lassen. Habe bevor ich die Wahrheit über die Biotierhaltung wusste auch gedacht ich tue was Gutes wenn ich Bio-Milchprodukte kaufe.
    Kühe auf Almweiden enden auch beim (Bio?) Schlachter. Wenn das eine erhaltenswertes Kulturgut ist, dann bitte ohne Milch- und Fleisch von diesen schönen Tieren.

  43. Von diesem „Vorzeigeschlachthof“ habe ich auch vor einiger Zeit gelesen und den Peta-Protest mitunterzeichnet. Die Sache ist ein absoluter Skandal!

    Natürlich landen auch die meisten Biokühe beim Schlachter, wenn sie keine Milch mehr geben – wo soll der Bauer all die Kühe unterbringen, für die er keinen Platz mehr hat, wenn er sie durch neue ersetzen muss?

    Deshalb wäre es wünschenswert, wenn es mehr Gnadenhöfe gäbe.

    Aber auch in der Natur erreichen die wenigsten Tiere ihr normales Lebensalter. Die meisten sterben vorher – werden durch Raubtiere gerissen, erfrieren im Winter in kalten Ländern etc.

    Ich würde mir übrigens wünschen, dass Möglichkeiten gefunden werden, die Kälber der Milchkühe viel länger bei ihren Müttern zu lassen. Umgekehrt passiert es auch immer wieder, dass weibliche Tiere ihre Jungen nicht annehmen und diese dann vom Menschen großgezogen werden müssen. In freier Natur sind solche Jungtiere dem sicheren Tod durch Verhungern ausgesetzt.

    Deshalb glaube ich, dass weder die Haltung von Tieren noch die freie Wildbahn das Optimale sind. Den Idealzustand für Tiere gibt es nicht.

  44. Muetterchen Erde helfen wir nicht nur damit, viel weniger Fleisch zu essen, sondern auch, indem wir die Eindaemmung menschlicher Ueberbevoelkerung foerdern, indem wir eine weltweite Ermaechtigung der FRAUEN unterstuetzen, die ja normalerweise nicht mehr als 2-3 Kinder wuenschen.

  45. Mit Verlaub liebe Angela, aber der Bio-Landwirt bringt seine Kühe nicht nur zum Schlachthof weil er nicht weiß wohin damit, sondern weil er damit Geld verdient. Es ist ein knallhartes Geschäft und es ist naiv zu glauben eine größere Anzahl an Biobauern wären bereit ihre ausgedienten Kühe an einen Gnadenhof zu verschenken.
    Einen Vergleich der Nutztiere mit den wild lebenden Tieren ist absurd und im Zusammenhang mit dem Thema Umweltzerstörung durch Produktion von tierlichen Produkten auch nicht nachvollziehbar.
    Raubtiere töten weil sie Hunger haben und erfüllen gleichzeitig eine Funktion im Ökosystem. Bei den Menschen geht es ja wohl eher um den entbehrlichen Gaumenkitzel, er kann sich (vielleicht abgesehen von einigen Urvölkern oder unter extremen Notsituationen) pflanzlich ernähren. Das unterscheidet uns Menschen von den Tieren- wir haben die Wahl, ein Löwe hat sie nicht.

  46. Hallo Tommy
    vielen Dank. Dieses Thema ist nicht für viele (meine KollegenInnen) zu verstehen. Wir haben den Verstand. Wir können denken und handeln aber die Tiere folgen ihren Instinkt und sie vermehren sich nicht wie wir Menschen (im Jahr 2009 89.000.000 mehr Einwohner auf der Erde) sondern sie sterben aus.
    Danke
    Janett

  47. Volle Zustimmung auch von mir für eine Steuer auf Milch-Eier-Fleisch, umgelegt auf die Konsumenten dieser Luxusgüter.
    @Angela
    Artfremde Milch ist nicht gesund. Das ist ein Mythos der Milcherzeuger. Die Hauptmilchinhaltsstoffe sind Milchfett, Milcheiweiß, Milchkohlehydrate (= Milchzucker), Milchmineralien und Milchhormone. Die Zusammensetzung der Milchstoffe ist von Säugetierart zu Säugetierart verschieden. Die menschliche Muttermilch setzt sich anders zusammen als die Kuhmilch, schließlich soll aus einem Baby kein Kalb werden. Vielen Menschen fehlt schon das zur Verdauung notwendige Enzym Laktase. Sie müssten es aber haben, wenn der Tiermilch (produkte) -Konsum normal wäre. Aber selbst bei einem Vorhandensein der Laktase über das Säuglingsalter hinaus, geht die Laktaseaktivität – individuell zeitlich verschieden – später auf Null zurück. Tatsache ist, dass die Vielzahl von Zivilisationskrankheiten gerade in Ländern vorkommt, in denen der Milchkonsum hoch ist. Allergien entstehen durch die Autoimmunreaktion auf das fremde Milcheiweiß. Auch bei Milch von Demeterkühen handelt es sich um die Milch einer schwangeren Kuh. Konsumenten werden so mit weiteren Hormonen in der Milch konfrontiert. Hier ist nicht genug Platz, um das Thema Milch ausführlich zu behandeln. Deshalb: “Milch besser nicht” von Maria Rollinger. Sie durchleuchtet alle Seiten der Kuhmilch, von der Geschichte des Konsums bis zu seinen verheerenden Auswirkungen für Mensch und Tier.
    Beweidung und Düngung überließen wir besser den sog. Wildtieren, die das hervorragend können. Ob den schönen Kühen mit Hörnern das Glockengebimmel wohl zunächst nicht auf die Nerven geht, bis sie sich auch daran gewöhnen mussten?

  48. @Tommy
    Ich stimme Ihnen völlig zu. Es sollte noch erwähnt werden, dass auch den (Bio-) Milchkühen ihre Kälber innerhalb kürzester Zeit weggenommen werden. Das ist eine hohe psychische Belastung für Mutter und Kind. Die männlichen Kälber landen bald darauf im Schlachthof, denn bekanntlich geben sie keine Milch. Die weiblichen Kälber werden wiederum Milchkuh. Die sog. Bio-Nutztierhaltung wird nicht betrieben, weil Tiere geschützt werden sollen, sondern weil Menschen sich dadurch gesunde Nahrungsmittel versprechen.
    @Loher
    Die Reduzierung der Tiere auf bloße Instinkte ist naturwissenschaftlich nicht mehr haltbar. Zumindest Säugetiere und Wirbeltiere haben (Selbst-)Bewusstsein, Gefühle und Präferenzen, nicht anders als das Säugetier Mensch. Zum Menschen bestehen nur graduelle Unterschiede, die auf dem ausgeprägteren Neo Kortex des Menschen beruhen. Die heute frei lebenden Populationen sterben nicht aus, sondern werden – mit Ausnahme natürlicher Umweltkatastrophen – vom Menschen, seiner maßlosen Ausbreitung und den Manipulationen an seiner Umwelt und dem Planeten ausgestorben. Geburtenkontrolle beherrschen die anderen Tiere ganz hervorragend. Sie senken die Geburtenrate ab, wenn ihre Umwelt ihnen keine günstigen Lebensbedingungen mehr bieten kann und eine Auswanderung nicht möglich ist. Kein Tier, außer dem Menschen, sägt sich den Ast ab, auf dem es sitzt.

  49. Ob Milch nun gesund oder ungesund ist, mag dahingestellt bleiben.

    Ich jedenfalls habe sie bisher gut vertragen. Übrigens gibt es auch zu Soja unterschiedliche Aussagen. Es herrscht einerseits die Meinung, dass es sehr gesund ist, weil es alle acht essentiellen Aminosäuren enthält – andererseits habe ich auch schon gelesen, dass es sehr schädlich sein kann, weil es enorm hohe Mengen an Phytaten enthält, die verhindern, dass der Körper wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente etc. aufnehmen kann. So gesehen, ist Soja – aus dem viele Milchersatzprodukte hergestellt werden – ebenso umstritten wie Milch. Es gibt sogar Berichte, dass Soja das Gehirn schädigt. Deshalb weiß ich nicht recht, was ich von Soja halten soll.

    Dass Raubtiere töten, weil sie Hunger haben, ist leider nicht immer so. Wenn sie Gelegenheit dazu haben, richten sie oft Massaker in Tierweiden an, indem sie viel mehr Tiere töten, als sie fressen oder diese schwer verletzen. Kommen Füchse oder Marder in einen Hühnerstall, töten sie dabei so viele Hühner wie sie erwischen können – das gleiche machen Bären, Wölfe oder auch freilaufende Hunde in Schafweiden. Auch die Katze fängt Mäuse, wenn sie keinen Hunger hat – dann spielt sie halt nur damit.

    Dass Tiere eine natürliche Geburtenkontrolle haben, stimmt auch nicht ganzheitlich. Sonst hätten wir nicht die Probleme mit den vielen kranken, abgemagerten Hunden und Katzen in gewissen Ländern, die sich explosionsartig vermehren, so dass sie von Tierschutzstationen eingefangen, kastriert und medizinisch versorgt werden müssen.

  50. Das Milch ungesund- das ist und bleibt ein Fakt der, auch wenn man durch die rosa Bio-Brille schaut nicht widerlegt werden kann.
    “Es gibt zu keinem Zeitpunkt im Ihrem Leben irgendeinen Grund, Kuhmilch zu trinken. Sie ist für Kälbchen vorgesehen, nicht für Menschen und wir sollten alle noch heute aufhören sie zu trinken.”
    Dr. Frank Osik, ehemaliger Leiter der Kinderheilkunde der Johns Hopkins Universität

    Auch ein Raucher fällt nicht gleich tot um wenn er seinem Laster gefrönt hat. Für Milch gilt das natürlich auch. Und wer Bedenken gegen Sojamilch hat, könnte auch Hafermilch, Dinkelmilch, Mandelmilch (sehr lecker) u.ä. ausprobieren. Allerdings halte ich die genannten Bedenken gegen Sojaprodukte für stark übertrieben. Im asiatischen Raum gehört Soja traditionell zur Ernährung und so weit mir bekannt ist gibt es sogar eine Reihe gesundheitlicher Vorteile durch den Verzehr von Soja. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen ob er Kuhmilch konsumiert oder nicht. Ich denke jedoch, es wird höchste Zeit mehr Verantwortung zu Übernehmen in Hinblick auf die umweltbelastenden Ernährungsgewohnheiten und im Hinblick auf den verabscheuungswürdigen Umgang mit den Tieren.
    Ja, schön die Kuhmilch schmeckt und bringt mich ja nicht gleich in Grab- scheiß auf die Umwelt, scheiß auf die gruseligen Schlachthausvideos oder was?

    Angela:
    Alle von mir und meinen Vorrednern genannten Argumente bezüglich der Wildtiere beziehen sich auf Wildtiere in der freien Wildbahn. Da wo der Mensch und wild lebende Tiere aufeinander treffen kommt es zu solchen Problemen wie von dir beschrieben. In der freien Wildbahn gibt es nunmal keine in großen Gruppen eingesperrten Tieren. Da können sie, wenn ein Raubtier angreift fliehen und es erwischt aus der Herde meist nur ein einzelnes Tier. Und Hunde sind keine Wildtiere sondern ausgesetzte Haustiere.
    Verstehe ich dich richtig, dass du mit der “Grausamkeit” der Tiere, die ja, wie du sagst sogar “Massaker” anrichten können die Grausamkeit der menschlichen Tierhaltung rechtfertigen willst? Nach dem Motto: Das was ganz natürlich ist, denn die Tiere machen es ja auch, dürfen wir auch wir Menschen, oder wie?
    Ich kann mich nur wiederholen;
    Raubtiere töten weil sie Hunger haben und erfüllen gleichzeitig eine Funktion im Ökosystem. Bei den Menschen geht es um den entbehrlichen Gaumenkitzel, er kann sich (vielleicht abgesehen von einigen extremen Notsituationen) pflanzlich ernähren. Das unterscheidet uns Menschen von den Tieren- wir haben die Wahl, das Raubtier in der freien Wildbahn hat sie nicht.

  51. Fleischnahrung erfordert 8-11 mal so hohen Energieeinsatz wie pflanzliche Nahrung; wertvollste Landstriche (auch Urwaldgebiete) werden ruiniert, um Sojaplantagen für den riesigen Futterbedarf der viel zu hohen Zahl von “Nutztieren” anzulegen. Fleischessen muss erheblich teurer werden, und die Zahl der Fleischesser muss erheblich abnehmen, um unendliches Tierleid zu vermindern und um Zeit zu gewinnen, damit wir unseren Planeten nicht doch noch ganz ruinieren.

  52. Ich bin der gleichen Meinung wie Tommy.
    Es ist tatsächlich manchmal so, dass Raubtiere nicht nur töten, um ihren Hunger zu stillen. Dies ist auf ihren Jagdinstinkt und sicherlich auch auf Spieltrieb zurückzuführen. Bei vielen Raubtieren geht es dabei vor allem darum, das Jagen zu erlernen und zu üben, besonders, wenn Jungtiere dabei sind. Dem Tier nun aber vorwerfen zu wollen, es handle bösartig oder unmoralisch, ist absurd.
    Moral ist etwas, dass wir Menschen selbst in die Welt gesetzt haben. Wir brüsten uns damit, als einzige Lebewesen Vernunft zu besitzen. Daher sollten wir uns auch so verhalten, und nicht, wenn wir ein unmoralisches Verhalten von uns rechtfertigen wollen, im Reich der Tiere nach Bestätigung suchen.

  53. ich bin dafür!

  54. Natürlich will ich nicht menschliche Grausamkeit rechtfertigen, indem ich auf „Grausamkeit“ im Tierreich hinweise.

    Mich ärgert nur, dass viele sogenannte „Tierfreunde“ zwar z.B. das Schlachten verurteilen, jedoch nichts dagegen haben, wenn z.B. freilaufende Hunde im Wald Rehe jagen und reissen oder auf Schafweiden Massaker anrichten.

    Wenn dann von der Gemeinde Leinenzwang gefordert wird, weil in einer bestimmten Gegend öfter mal sowas passiert, protestieren viele „Tierschützer“ dagegen, mit dem Argument, dass der Hund Anspruch auf Freilauf hat. Die vom Hund geschädigten Tiere interessieren dann nicht … Ich habe auch noch nie erlebt, dass diese Art von „Tierschützern“ strengere Geldbußen für rücksichtlose Hundehalter fordern, die jagdlustige Hunde frei herumlaufen lassen.

    Was Soja betrifft, habe ich gestern noch aufschlussreiche Berichte im Internet gefunden. Gebt mal den Suchbegriff „Soja – Phytate“ ein, wenn es Euch interessiert.

    In Anbetracht dessen ist Veganern tatsächlich anzuraten, statt Sojamilch eher Hafer- oder Reismilch zu kaufen und bei Ersatz von Milch- und Fleischprodukten eher Weizeneiweißprodukte zu kaufen als Sojaprodukte. Die gesündeste Veganernahrung ist aber wohl allemal ein großer Anteil von Obst und Gemüse sowie auch ein gewisser Anteil von Getreide und Hülsenfrüchten.

  55. Liebe Angela,
    du hast dir schon soviel Mühe gegeben. Ich habe einen Hund und mein Hund hat schon einige Mäuse/2 Hasen vom Nachbar (er war erleichtert:-(( gefressen. Er lebt mit 2 Katzen zusammen. Sein Natur (Dingo) lässt nicht zu, dass er Neugeborenen frisst bis zum 1. Lebensjahr. Danach sind die Tiere für ihn zu groß. Möglich wäre dies nur in der Gruppe. Aber das sind ja keine hungrige Hunde. So jetzt komme ich auf dem Punkt. Es sind Zuchthunde (gezüchtet durch Menschenhände) die ihren Instinkt verloren haben und leider töten wollen. Menschen essen alles was sich bewegt/Paar Hunde fressen Hühner/Mäuse. Menschen werfen ihren Müll auf der Straße und ärgern sich über Hundekot, den man aber in 1 Woche nicht mehr sieht aber der Plastikmüll liegt immer noch da.
    Doch ich denke die Hundebesitzer sollten für die Tiere zahlen. Ihr zahlt auch für euren Fleisch im Supermarkt :-))
    Mit Soja wußte ich nicht. Ich bin fast Veganer (übrigens mein Hund auch) und fühle mich schon komisch wenn ich zuviel Soja trinke. Bei einem Glas Soja geht es mir Super. Aber mein Kalorin befaßt sich auf 400 kcl am Tag und 1x die Woche faste ich (der Hund auch). Ich habe dies von meinem Hund gelernt. Ich kann euch dies nur empfehlen. Ich bin 47 Jahre alt und sehe aus wie 30. Nur die Bandscheide macht nicht mit:-)) Also allen einen wunderschönen Abend und in der Hoffnung, dass wir gemeinsam unseren Planet DIE ERDE retten können. Dies ist nur möglich wenn wir alle zusammen halten. Danke

  56. Das hochwertige Sojaeiweiß ist ein ernstzunehmender Konkurrent zum Tiereiweiß. Deshalb ist diese Bohne für diejenigen Contra-Bohner, deren Geschäftssinn nicht unter den wissenschaftlichen Ambitionen liegt, eine gefährliche Bohne. Zwar nicht blau, verursacht sie nach dieser Ansicht aber z.B. Allergien und Krebs. Andere sind da vorsichtiger. Sie wissen es (noch) nicht, aber forschen mächtig, natürlich auch im Tierversuch. Die Pro-Bohner heben die Tatsache hervor, dass östliche Bohnenverzehrer, gut erforscht bei Japanerinnen, kaum über Wechseljahrsbeschwerden klagen, seltener an Osteoporose, hormonabhängigen Krebsformen oder Herzleiden als westliche Menschen erkranken und besonders alt werden. Die Contras bestreiten schon mal vorsorglich, dass es an den Bohnen liegt. Sie sind der Auffassung, dass die in den Bohnen enthaltenen Isoflavone schädliche Wirkungen haben, weil sie wie Hormone an bestimmten sensiblen Bereichen im Körper schädlich andocken. Die Pros halten mit einer Studie dagegen, die zeige, daß das Phyto-Östrogen Genistein, das Hauptisoflavon in Soja, in Laborversuchen mit ähnlicher Affinität an die Beta-Östrogenrezeptoren bindet wie Tamoxifen, ein Medikament, das zur Vorbeugung und zur Behandlung von Frauen mit Brustkrebs eingesetzt wird. Was würde nun aber aus dem Chemie-Pharmakartell, wenn Pflanzenhormone nun auch noch das profitable Tamoxifen ersetzen könnten wie von den Pros behauptet? Und so erklären sich die Contras den Umstand, dass bohnenverzehrende Japanerinnen seltener unter Brustkrebs leiden so: Isoflavone entfalteten wohl nur während der Pubertät ihre krebsschützende Wirkung. Vielleicht läge es auch gar nicht am Sojakonsum. Japanerinnen brächten weniger Gewicht auf die Waage, tränken weniger Alkohol und rauchten weniger. (Aber nehmen äußerst schädliche Bohnen zu sich!) Deshalb ist die Mühe dieser kleinen Schrift nicht die Bohne dieser großartigen Bohne wert. Zuletzt frage ich mich nur noch, was denn die weiblichen Rinder zu ihrer Mast auch mit Soja zu sagen hätten. Wollen die uns vielleicht in dem uns kurz gewährten Leben nicht nur ausbeuten, sondern auch krank machen?

  57. Guten Tag allerseits!
    Ja!!!! Ursula Menzel hat vollkommen Recht, wunderbar gesagt: nicht die Verbraucher, sondern die Lobby muß zerstört werden.
    Künstler, Dokumentarfilmer, Werbefritzen, Theatermacher, Sportler etc…(auch Dieter Bohlen!) müssen infiziert werden vom klaren und gesunden Denken! Die Informationen müssen in die Hirne der Fleischfresser gelangen: durch Bilder und gefühlsmäßige Erklärungen.
    Nur durch gute Tricks und Ideen, wie es die Fleisch-Lobby ja seit ewigen Zeiten schafft (“Kinder brauchen unbedingt Eisen”=Fleisch; “nur die Milch macht Knochen stark”), können die Fleischfresser zum Kotzen gebracht werden und somit seid ihr allesamt gefragt in eurem Umfeld aktiv zu werden. Und wir brauchen Promis, Politiker, Machtmenschen, die einschreiten ins Handeln! Alle Zahlen und Warnverweise der Wissenschaft sind auf der Seite der Fleischlosen. Los geht’s Leute, macht Ihr mit? Wer kann mit Photoshop umgehen und Schockbilder mit guten Sprüchen kombinieren, ausdrucken, Aufkleber herstellen überall aufkleben, so wie man gegen Nazis kämpft. Bei Sportfesten, Schützenfesten lustiges Gegengrillen neben den Wurst-Ständen mit leckeren Angeboten und schlanken Standverkäufern!, Infos verteilen, auf dem Schulfest vorher mit Elternrat etc. sprechen, dass Fleisch unnötig ist und das eingesparte geld an Hungeraktionen spenden.
    Mensen, Kitas, etc. aufklären und zum Verzicht überreden etc… Super-InfoMaterial dazu bekommt man ja günstig bei PETA.

  58. Was Soja betrifft, möchte ich für Interessierte nochmal darauf hinweisen, dass man umfangreiche Infos bekommt, wenn man die Internetseite „Soja – Phytate“ aufruft. Es ist so viel, dass ich hier nicht alles wiedergeben kann.

    Kurz erwähnen möchte ich bloß, dass ich unter anderem darin gelesen haben, nur Wiederkäuer könnten Soja gut verdauen, für andere Tiere und Menschen sei es schädlich, zumindest in großer Menge. Die Asiaten würden es nur deshalb vertragen, weil sie es bloß in kleinen Mengen essen, vor allem als Gewürz (Sojasoße) und Tofu nur als kleine Beilage zu Fleisch und Fisch.

    Mich haben diese Berichte jedenfalls davon überzeugt, künftig nichts mehr mit Soja zu kaufen, zumal es mir sowieso nicht besonders schmeckt.

    Wer veganen Fleischersatz kaufen möchte, ist sicher mit Weizeneiweißprodukten besser dran – vor allem die Produkte „Wheaty“ der Firma „Topas“ schmecken nicht mal schlecht. Ich kaufe sie gelegentlich, allerdings nur selten, weil ich allgemein von all diesem Ersatzzeug nicht viel halte.

  59. @Angela
    Bitte weisen Sie die Menschen auch daraufhin, wer für die Seiten und Beiträge verantwortlich zeichnet. Ich habe mir das alles schon vor Jahren angesehen. Wenn Ihnen Soja nicht schmeckt, bitte. Mir schmeckt Tierausbeutung nicht, auch nicht in seiner lediglich teilweise abgemilderten Bio-Form. Ich stimme Ihnen allerdings darin zu, dass wir allgemein weniger auf industrielle (Ersatz-) produkte zurückgreifen sollten. Wir haben in diesem Punkt also eine gemeinsame Ansicht.

  60. Ersatzzeug, richtig. Aber es geht doch auch darum vom Vielfressen wegzukommen und im Fernsehen da sind leider grad in letzter Zeit Fressshows und In-Köche die Helden.
    Die pflegen ihr Handwerk, also alles kochen, hacken, brutzeln zu können und jeder Zuschauerdepp will es nachmachen. Nie ist die Rede davon wie sehr die Zivilisation zuviel ißt und zerstört. Es geht um Genuss und “ach vielleicht ist doch eh alles zu spät”-Mentalität
    Eine sehr fette Fleisch- Steuer muss her.So fett wie ihre blutigen Steaks.
    Biolandwirtschaft subventionieren! Quälbauern hohe Strafen aufdrücken.
    Aber nicht nur träumen – in der Nachbarschaft beginnen. ;-)

  61. Ich halte diesen Ansatz für falsch und würde einen rigoroseren Weg beschreiten:
    Alle Subventionen bei der Tierhaltung komplett streichen und die Massentierhaltung grundsätzlich verbieten. Wer dagegen zuwider handelt verliert seine Konzession und wird mit hohen Strafen belegt.
    ALLE Supventionen gehören gestrichen, ohne Ausnahme !!!, denn sie haben erst die ganze Misere hervorgerufen.

  62. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass wir weder Kuhmilch noch Pflanzenmilch für den alltäglichen Gebrauch benötigen.

    Ich esse z.B. gerne Müsli, weil es gesund ist und schmeckt.

    Künftig werde ich statt süßem Müsli mit Nüssen und Rosinen schlichte Haferflocken kaufen (die haben z.B. viel Eiweiß und Eisen), die ich mit Wasser anrühre, etwas Salz und Kräuter hinzugebe. Auch das schmeckt.

    Nüsse und Rosinen kann man zwischendurch essen, da sie ja auch gut schmecken und gesund sind.

    Meine Meinung über die Demeterbauern ist gesunken, nachdem ich vorige Woche bei einem Telefonat erfuhr, dass eine bestimmte Demetermilchbäuerin ihre Kälber von Oberbayern nach Italien schicken lässt! Der Grund dafür ist, dass es in ihrer oberbayerischen Wohngegend viel zu wenig Nachfrage nach Biokalbfleisch gibt, so dass sie etliche Kälber nicht demeterzertifiziert vermarkten kann, sondern konventionell vermarkten muss.

    Biotiere dürfen nicht weiter als vier Stunden transportiert werden – sobald sie jedoch konventionell vermarktet werden, ist jeglicher Langstreckentransport erlaubt!

    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es auch bei den Biobauern nur eine ganz kleine Elitegruppe ist, denen der Tierschutz wirklich am Herzen liegt!

    Aber die Hersteller der Pflanzenmilch sind keinen Deut besser – vor allem den Herstellern der vielen Sojaprodukte ist es offenbar vollkommen egal, wenn sie dadurch die Gesundheit der Käufer ruinieren! Es geht nur um Profit, Profit, Profit!

    Am Wochenende habe ich mir im Supermarkt Hafermilch gekauft. Die kostete soweit ich mich erinnere ca. 1,70 €. Im Bioladen würde sie um die 2,00 € kosten.

    Als ich dann zu Hause die Verpackung näher ansah, stellte ich fest, dass sie sogar ultrahocherhitzt ist! Was soll gesund sein an einem Getränk, das zu 90 % aus Wasser besteht, nur zu 10 % aus Hafer und dazu noch ultrahocherhitzt wird? Außerdem wird sie im Ausland hergestellt, belastet also auch durch weite Transportwege die Umwelt. Und dafür soll man auch noch so viel Geld zahlen!

    Nein danke, nicht mehr mit mir! All diese Milchproduzenten (oder zumindest die meisten von ihnen) haben weder ein Tierschutzbewusstsein noch ein Menschenschutzbewusstsein – die haben nur Profit, Profit, Profit im Kopf!

    Man braucht keine Milch für den alltäglichen Gebrauch – man kann sie höchstens ab und zu kaufen, wenn man mal einen Pudding oder eine sonstige Süßspeise bereiten will. Für solche Gelegenheitskäufe muss dann jeder für sich selbst entscheiden, ob er Biokuhmilch oder Pflanzenmilch kaufen will.

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