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Weltwassertag – jeden Tag baden und trotzdem sparen

Zum Weltwassertag betont die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, dass jeder auf bislang noch unübliche Art dazu beitragen kann, große Mengen Trinkwasser einzusparen.

Umweltschutzorganisationen geben viele nützliche Tipps zum Wassersparen, die vom Wasserhahnaufsatz über den Spülstopp in der Toilette bis hin zum Duschen statt Baden gehen. An ein Thema, das das Einsparpotential von diesen Empfehlungen bei weitem in den Schatten stellt, trauen sich viele Umweltschützer aber noch nicht recht heran: die Ernährung.

Wasserverbrauch in der Lebensmittelproduktion

Tatsache ist, dass unsere Essgewohnheiten entscheidend dazu beitragen, wie groß unser Wasser-Fußabdruck ist. Viel Wasser wird vor allem für die Herstellung von Produkten tierischer Herkunft benötigt. So werden laut dem internationalen Water Footprint Network 4.000 Liter Wasser für ein 250-Gramm-Rindersteak benötigt. Für den Anbau der gleichen Menge Kartoffeln werden dagegen nur 225 Liter Wasser gebraucht.

Wasser sparen durch Ernährungsumstellung

»Wer sich vorwiegend vegetarisch oder vegan ernährt, könnte rein theoretisch jeden Tag ein Bad nehmen und würde dennoch mehr Wasser sparen als ein Fleischesser, der nur kurz unter die Dusche springt. Schade, dass die wenigsten Umweltschutzorganisationen bislang den Mut aufbringen, das ihren Mitgliedern auch zu erklären«, bedauert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Nachtrag: Dieser Artikel wurde ursprünglich im Jahr 2010 veröffentlicht. In der Zwischenzeit haben die meisten Umweltschutzorganisationen das Thema »Fleischkonsum« erfreulicherweise auf ihre Agenden gesetzt. Das ist eines von vielen Beispielen dafür, wie sehr unsere Bewegung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat.

Wer seine Ernährung wassersparend und tierschonend gestalten möchte, findet auf www.vegan-taste-week.de nützliche Tipps und einen Gratis-Ernährungs-Newsletter.

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