Jetzt helfen Ferkel

23.600 Tonnen weniger Fleisch produziert

Freigestelltes Ferkel / SchweinEin Hoffnungsschimmer: Im 1. Halbjahr 2012 wurden in Deutschland 23.600 Tonnen weniger Fleisch »produziert« als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil sich die deutsche Fleischindustrie eigentlich vom leicht rückläufigen Fleischkonsum in Deutschland abgekoppelt hat und immer mehr exportiert. Aber auch dieser Strategie sind offensichtlich Grenzen gesetzt. Oder besser: Unsere Bewegung setzt die Grenzen, denn ohne den wachsenden Widerstand aus der Bevölkerung wäre die Industrie sicherlich auch im letzten Halbjahr wieder gewachsen.

Spannend ist die Frage, wie es nun weiter geht: Wird es noch mehr Bürgerinitiativen gelingen, den Bau neuer Tierfabriken zu verhindern? Das Netzwerk »Bauernhöfe statt Agrarfabriken« wird dafür kämpfen. Werden sich mehr Menschen für eine tierfreundliche Ernährung entscheiden? Die immer weiter steigende Nachfrage nach unseren Selbst-Wenn-Broschüren spricht dafür. Wird die Gastronomie mehr tierfreundliche Gerichte anbieten? Auch hier wächst die Nachfrage.

23.600 Tonnen weniger Fleisch. Das klingt enorm und im Grunde ist es das auch, aber bei einer »Gesamtproduktion« von 4 Millionen Tonnen ist das erst mal nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber dabei muss es nicht bleiben: In den USA ist es innerhalb einiger weniger Jahre gelungen, den Fleischkonsum auf das Niveau der 1970er-Jahre zurückzufahren. Lassen Sie uns also die Dinge in die Hand nehmen:

  • Soll in Ihrer Nähe eine Tierfabrik gebaut werden? Dann leisten Sie Widerstand und holen Sie sich professionelle Hilfe.
  • Verteilen Sie Selbst-Wenn-Broschüren und sprechen Sie mit den Menschen. Verzweifeln Sie nicht, wenn keine sofortige Wirkung eintritt – wir können nur helfen, Prozesse in Gang zu setzen.
  • Drucken Sie sich unsere neuen Flyer aus und lassen Sie jeden Gastronom vom Imbissbetreiber bis zum Restaurantbesitzer wissen, dass es eine Nachfrage für tierfreundliche Gerichte gibt.

Je mehr von uns aktiv werden und je länger unser Atem dabei ist, desto besser sieht unsere Bilanz aus, wenn in einem Halbjahr die nächsten Schlachtzahlen veröffentlicht werden. Packen wir’s an!

Nachtrag: Auch aus unseren Nachbarländern kommen gute Nachrichten: Der Fleischverbrauch in der gesamten EU soll in diesem Jahr laut Industrieverband Agrar um 500.000 Tonnen niedriger ausfallen als in 2011. Und auch die »Fleischerzeugung« soll in der EU zurückgehen: um 630.000 Tonnen bis 2013.

Ihr Beitrag wird verdoppelt

Helfen Sie jetzt, die Massen-tierhaltung abzuschaffen. Bis zum Jahresende wird Ihr Beitrag verdoppelt!

Jetzt fördern!
Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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