Masthühner

Hahn in der Natur
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Hühner sind gesellige Vögel. Sie bilden in Freiheit Gruppen von bis zu 20 Hennen und einigen Junghähnen unter Führung und Schutz eines Hahns. [1] Die Hennen brüten ihre Eier etwa drei Wochen bis zum Schlupf der Küken. Der Schutz der Mutter ist für die Nestflüchter überlebensnotwendig. [2] Hühner verständigen sich untereinander über ihre Körperhaltung und mit vielfältigen Lautäußerungen. Bekannt sind über 20 verschiedene Verständigungslaute zwischen Hühnern. [3] Die Tiere werden oft in ihren mentalen Fähigkeiten unterschätzt, obwohl wissenschaftliche Studien zeigen, dass sie über ein gewisses Ich-Bewusstsein, ein gutes Gedächtnis und sogar eine Vorstellung von zukünftigen Ereignissen verfügen. [4]

Hühner verbringen ihren Tag vor allem mit der gemeinsamen Futtersuche. [5] In der Dämmerung suchen sie einen möglichst hoch gelegenen Schlafplatz – am liebsten fliegen sie dazu auf Bäume. [6] In industriellen Tierhaltungsanlagen können die Tiere diese und andere Bedürfnisse nicht oder nur sehr eingeschränkt ausleben. Vor allem die hohe Besatzdichte und die Überzüchtung auf schnelles Wachstum schränken sie in ihrem natürlichen Verhalten ein. [7]

»Masthühner« in der Massentierhaltung

Die Bezeichnung »Hähnchen« (auch »Jungmasthühner« oder »Broiler«) gilt für männliche wie weibliche »Masthühner« gleichermaßen. In Deutschland werden rund 92,5 Millionen Hühner zum Zweck der Fleischgewinnung gehalten (Stand 2020). 97 Prozent der Hühner leben in konventioneller Bodenhaltung. Auslauf ins Freie hat nur ein äußerst geringer Teil von ihnen. [8] Im Jahr 2003 hielten noch etwa 9 von 10 Mastbetrieben weniger als 10.000 Hühner. [9] Zehn Jahre später lebten bereits knapp 77 % der »Masthühner« in Betrieben mit 50.000 und mehr Tieren. [10] Heutzutage sind sogar Anlagen mit über 200.000 Tieren keine Seltenheit mehr. [11] Viele dieser Betriebe arbeiten flächenunabhängig. Das bedeutet, dass sie kaum noch eigene Flächen bewirtschaften, sondern hauptsächlich zugekauftes Futter verfüttern. [12]

Drei Mastverfahren kommen in der konventionellen Hühnermast in Deutschland zum Einsatz: In der Kurzmast werden die Hühner schon nach 28 bis 30 Lebenstagen mit etwa 1,5 kg Körpergewicht geschlachtet und in der Mittellangmast nach etwa 35 Tagen mit einem Mastendgewicht von 2 bis 2,2 kg. Bei der Langmast leben die Hühner etwa 42 Tage und erreichen ein Endgewicht von 2,8 kg.

Hühner in Massentierhaltung
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In der Bodenhaltung leben die Hühner in großen geschlossenen und wärmegedämmten Hallen. [13] Ein Auslauf ist kaum vorgesehen. Die Stallfläche ist gänzlich unstrukturiert und nur von Futtertrögen und Tränkeeinrichtungen durchzogen. [14] Da fast alle Abläufe im Stall technisiert sind, ist der Arbeitsaufwand im Verhältnis zur Tierzahl verhältnismäßig gering. Zu Mastbeginn stallt das Personal die aus den Brütereien angelieferten Eintagsküken ein. Etwa 5 bis 7 % dieser Küken sterben, bevor sie das (Schlacht-)Alter von ohnehin nur wenigen Wochen erreichen. Solche Verlustraten werden von den Mästern fest einkalkuliert. [15]

Besatzdichte

In den einzelnen Mastställen sind Gruppen von 10.000 und mehr Tieren üblich. [16] Bis zu 40.000 Tiere in einer Masthalle stellen jedoch auch keine Seltenheit mehr dar. [17] In konventionellen Haltungsformen liegen die zulässigen Besatzdichten bei 33 bis 39 kg Lebendgewicht pro Quadratmeter. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Obergrenzen immer wieder überschritten werden. [18] Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kommt in seinem Gutachten »Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung« zu dem Schluss, dass die Maximalbesatzdichten in großen Betrieben kaum direkt zu überprüfen sind. [19]

Bei der Kurzmast und einem Mastendgewicht von 1,5 kg müssen sich bei höchster (erlaubter) Besatzdichte etwa 26 Hühner einen Quadratmeter Platz teilen – das entspricht pro Huhn etwas weniger als einem DIN-A5-Blatt plus einem Bierdeckel. Diese Hühner haben also selbst bei den gesetzlich vorgeschriebenen Besatzdichten deutlich weniger Platz, als einer Legehenne im (inzwischen abgeschafften) Batteriekäfig zur Verfügung stand. In der Langmast teilen sich zwar weniger Tiere einen Quadratmeter, sie sind dafür aber schwerer und entsprechend größer. [20]

Folgen des Platzmangels

Schon unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist die Fläche des Stallbodens zum Mastende mit Tieren bedeckt. Natürliche Verhaltensweisen wie Fortbewegung, Scharren, Gefiederputzen oder Flügelschlagen sind nur noch eingeschränkt möglich, da kaum noch freie Flächen vorhanden sind. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Hühner erst bei Besatzdichten unter 27 kg pro Quadratmeter ein normales Sozialverhalten zeigen. [21] Das entspräche in der Kurzmast etwa 18 Tieren.

Da die Hühner kaum Platz haben, um sich zu bewegen, liegen sie die meiste Zeit auf dem Stallboden. Dies begünstigt die Entstehung von Verhaltensstörungen und Erkrankungen. [22] Auch das andauernde Gedränge schränkt das Wohlbefinden der Tiere enorm ein: Sie stehen unter starkem Stress, da sie keine Individualabstände einhalten können und keine Möglichkeit zum Ausweichen haben. [23] In der Enge steigt außerdem das Risiko, dass sich die Hühner gegenseitig erdrücken.

Die hohen Besatzdichten haben auch tiefgreifende Folgen für das Stallklima. Die Tiere erzeugen vermehrt Wärme und die Luftzirkulation in Bodennähe nimmt ab, ein regelrechter Wärmestau entsteht. Außerdem wächst die Belastung der Tiere, da mehr Staub und Schadgase wie Ammoniak und Kohlendioxid in der Luft sind (s. u.). [24] Neben den tierschutzrelevanten Nachteilen einer hohen Besatzdichte sind auch wirtschaftliche bekannt, etwa eine geringere Gewichtszunahme. Diese »Verluste« gleichen die Halter jedoch durch mehr Tiere pro Fläche und Mastdurchgang aus. [25]

Boden

Der Stallboden wird nur einmalig vor Mastbeginn mit Pellets, Holzspänen oder Stroh eingestreut. Die Einstreuqualität verschlechtert sich im Verlauf der Mastzeit durch die anfallenden Exkremente zunehmend. [26] Das Risiko für Verletzungen und Krankheiten steigt fortwährend. [27]

Masthuhn liegend
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Fast alle »Masthühner« leiden an schmerzhaften Fußballenerkrankungen, da sie auf dem immer feuchter werdenden Gemisch aus Exkrementen und Einstreu stehen müssen. Untersuchungen zeigen, dass gegen Ende der Mast die Bodenbedeckung zu etwa 90 % aus Exkrementen und nur noch zu etwa 10 % aus Einstreuresten besteht. [28]

Ammoniak

Dem Gemisch aus Exkrementen und Einstreu entströmt fortwährend das Schadgas Ammoniak. Es reizt vor allem die Schleimhäute der Hühner und ruft schmerzhafte Entzündungen an Augen und Atemwegen hervor. [29] Hohe Ammoniak-Konzentrationen schwächen überdies das Abwehrsystem der Hühner und machen sie so anfälliger für Krankheiten. [30] Am Boden, wo das Ammoniak am höchsten konzentriert ist [31], führt das Gas in Kombination mit feuchter Einstreu zu schmerzhaften Entzündungen und Verätzungen an Brusthaut, Beinen oder Fußballen. [32]

Beleuchtung

Die konventionellen Masthallen sind künstlich beleuchtet – wenn überhaupt fällt nur wenig natürliches Licht in die Hallen (vgl. TierSchNutztV § 18 (5)). Im Einsatz sind vor allem Lampen mit niedriger Lichtintensität, da eine helle Beleuchtung die Aktivität der Tiere steigern und somit die Gewichtszunahme verlangsamen würde. Besonders das fehlende Sonnenlicht ist ein großer Nachteil für die Hühner: Sie brauchen dessen ultraviolettes (UV) Lichtspektrum, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren, ihr Sozialverhalten auszuleben und um Artgenossen zu unterscheiden. Das UV-Sehen ist ebenfalls wichtig, um Futter zu suchen und die innere Uhr zu synchronisieren. [33]

Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung schreibt ein Lichtprogramm mit einer mindestens 6 Stunden andauernden Dunkelperiode vor (TierSchNutztV § 19). Die Europarats-Empfehlung zur Haltung von Haushühnern gibt für die Dunkelperiode sogar einen Richtwert von etwa 8 Stunden an.

Temperatur

Heizungen und Lüftungen regulieren in den Masthallen die Temperatur automatisch und passen sie schrittweise an das Alter der Tiere an. Unter natürlichen Bedingungen würde sich die Mutterhenne um die Wärmeversorgung ihrer Küken kümmern, da diese ihre Körpertemperatur in den ersten Lebenstagen kaum selbst regulieren können. In den Mastställen sind die Küken jedoch allein – ihnen fehlt die mütterliche Wärme. Wenn die Klimaregelung ausfällt oder nicht an die Bedürfnisse der Jungtiere angepasst ist, sinkt die Temperatur in der Halle. Die Tiere zittern und rücken eng zusammen [34], zu niedrige Temperaturen enden für die Küken sogar tödlich.

Reicht im Sommer die Kühlleistung nicht oder fällt die Temperaturregelung gar aus, wird es für die Hühner im vollbesetzten Stall dagegen schnell zu heiß. Die Tiere versuchen die ansteigenden Temperaturen durch vermehrtes Trinken und Hecheln auszugleichen, doch in dem dichten Gedränge wird die Belastung schnell zu hoch. Sie liegen dann mit gespreizten Flügeln und offenen Schnäbeln auf dem Stallboden und sterben häufig einen qualvollen Hitzetod. [35]

Zurückdrängung der Grundbedürfnisse

Zu den Grundbedürfnissen von Hühnern zählen Erkunden, Fortbewegung wie Laufen, Springen oder Fliegen, Ausruhen, Sozialleben und Körperpflege. Dazu kommen diverse mit der Nahrungsbeschaffung und -aufnahme verbundene Verhaltensweisen wie Scharren, Picken, Zupfen, Zerren, Hacken und das Bearbeiten von Nahrungsbestandteilen mit dem Schnabel. [36] Das Ausleben dieser Bedürfnisse wird in der Hühnermast erheblich gestört oder ganz verhindert.

a) Nahrungssuche und -aufnahme

Hühner scharren am Boden und picken nach Essbarem – die Nahrungssuche nimmt in Freiheit bis zu 60 % des Tages ein. Sie ernähren sich von Gras, Blättern, Samen, Früchten [37] und Körnern, von Zeit zu Zeit essen sie auch Würmer, Insekten oder kleine Reptilien. [38] Bei »Masthühnern« hingegen ist die Zeit für die Suche, die Aufnahme und das Bearbeiten von Nahrung enorm verkürzt. [39] Sie erhalten ein hochverarbeitetes, meist pelletiertes Kraftfutter in Futtertrögen [40] und verbringen nur noch 10 % des Tages mit der Futteraufnahme. Ihr Beschäftigungsbedürfnis bleibt damit unerfüllt. [41]

Hühner trinken eigentlich aus offenen Wasserquellen. In den Masthallen bekommen sie das Trinkwasser entgegen ihres natürlichen Trinkverhaltens aber in verstellbaren Nippeltränken, deren Höhe sich am Alter und somit der Größe der Tiere orientiert. Diesen für sie unnatürlichen Bewegungsablauf beim Trinken müssen die Tiere erst lernen. [42] Kranke oder verletzte Hühner können häufig nicht mehr an die Wasserquellen gelangen. [43] In Untersuchungen wurde beobachtet, dass betroffene Tiere wiederholt die Balance verloren, wenn sie versuchten, die Nippeltränken zu erreichen. [44]

b) Körperpflege

Hühner genießen Staubbäder, putzen ausgiebig ihr Gefieder, strecken sich und schlagen mit den Flügeln, um sie zu lüften. [45] »Masthühner« sind jedoch aufgrund ihrer angezüchteten großen Muskelmasse oder wegen Erkrankungen kaum noch in der Lage, ihr natürliches Pflegeverhalten auszuführen. [46] Der ständige Kontakt mit dem Exkremente-Einstreu-Gemisch verschlimmert die Situation. Zwar versuchen Hühner generell, feuchte Bodenbereiche zu meiden, doch die hohe Besatzdichte (vor allem gegen Ende der Mast) macht dies fast unmöglich. [47] Schon ab Mitte der Mast ist die Qualität der Einstreu so schlecht, dass die Tiere kaum noch Staubbaden können – gegen Mastende ist dieses Verhalten praktisch unmöglich. [48] Da die »Masthühner« außerdem unnatürlich lange auf dem Boden liegen, ist das Gefieder im Brustbereich bei 50 bis 100 % der Tiere verschmutzt. [49]

c) Schlaf- und Ruheverhalten

Hühner sind in der Natur tagsüber aktiv und schlafen in der Dunkelheit. Im Kükenalter liegen sie dazu noch eng beieinander am Boden. Als erwachsene Hühner flattern sie in der Abenddämmerung auf erhöhte Schlafplätze in Bäumen oder Büschen. Dieses Verhalten lernen sie als Jungtiere von ihrer Mutter. [50] »Masthühner« sind hingegen aufgrund ihrer großen Muskelmassen kaum fähig, auf Sitzstangen zu ruhen oder schlafen. [51] In Untersuchungen konnten nur leichtere »Masthühner« am Anfang der Mast Sitzstangen nutzen. [52] Die schweren »Masthühner« bräuchten Rampen, um erhöhte Sitzmöglichkeiten überhaupt erreichen zu können. [53]

»Masthühner« sind im Vergleich zu weniger überzüchteten Hühnern sehr inaktiv und liegen die längste Zeit des Tages auf dem Stallboden. [54] Die Ruhephasen einzelner Hühner sind allerdings nur sehr kurz. [55] Da keinerlei Rückzugsorte (wie z. B. Sitzstangen) und Raumstrukturierungen vorhanden sind, fehlt eine Unterteilung der Stallflächen in Ruhe- und Aktivitätsbereiche. [56] Aktive Tiere, die sich bewegen, flattern oder aufstehen, stören die am Boden ruhenden Tiere. [57]

d) Sozialverhalten

Broilerküken
© Animal Equality

Das Sozialverhalten beginnt bei Hühnern in Freiheit schon im Ei. Bereits einige Tage vor dem Schlupf geben die Küken Laute von sich und kommunizieren mit der Außenwelt. [58] Nach dem Schlupf leitet die Mutterhenne ihren Nachwuchs durch Futterlockrufe, Glucken, Schlafaufforderungen sowie unterschiedliche Warn- und Entwarnungsrufe.

Erst in der achten Lebenswoche trennt sich die Mutter von den jungen Hühnern. In der Mast erreichen Hühner dieses Alter gar nicht erst, denn sie leben gerade einmal vier bis sechs Wochen.

»Masthühner« zeigen nur ein eingeschränktes Sozialverhalten. Nachdem sie künstlich ausgebrütet wurden, fehlt ihnen nach dem Schlupf besonders die leitende Mutterhenne. Noch bis zu vier Tage nach dem Schlüpfen geben die Küken einen Verlassenheitslaut (auch Weinlaut genannt) von sich. [59] Damit sich die vielen gleich jungen Tiere ohne leitende Alttiere zurechtfinden, sind die Mastställe in den ersten Tagen der Mast 23 bis 24 Stunden lang hell erleuchtet.

Die heranwachsenden Hühner bleiben bei der unüberschaubaren Anzahl von Tieren regelrecht anonym. Allerdings schlachtet man sie ohnehin lange bevor sie ein Territorium oder eine Rangordnung ausbilden. Deswegen zeigen »Masthühner« deutlich weniger Aggressionen untereinander als »Legehennen«. [60]

Körperliche Leiden und Schäden

»Masthühner« leiden trotz ihres kurzen Lebens an diversen Krankheiten. Bei einer längeren Lebenszeit würden noch massivere Gesundheitsprobleme und mehr Todesfälle vor der Schlachtung auftreten. [61] Die schnelle Wachstumsrate und das hohe Körpergewicht verursachen einen Großteil der tierschutzrelevanten Probleme. Die industriellen Haltungsbedingungen mit z. B. unzureichender Bewegung, hochverarbeitetem Kraftfutter und fehlenden Erkundungsanreizen verschärfen die Situation. [62] Folgende Erkrankungen mindern nicht nur das Wohlbefinden der Hühner, sondern können auch zum Tod führen:

  • Knochendeformationen (z. B.: Fehlstellungen der Beine) [63]
  • Beinerkrankungen [64]
  • Beinschwäche [65] (Entwicklungsstörungen des Skeletts) [66]
  • Fußballenentzündungen [67]
  • Hautentzündungen und Brustblasen (Flüssigkeitsbildung unter der Haut) [68]
  • Hautverletzungen durch Picken oder Kratzen [69]
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B.: das tödlich verlaufende Aszitessyndrom [70])
  • Muskelerkrankungen [71]
  • Gelenkentzündungen [72]
  • Erkrankungen des Atmungstraktes durch Infektionen oder Schadgase [73]

Antibiotika

Die Kombination aus industriellen Haltungsbedingungen, hohen Besatzdichten und Überzüchtung (s.u.) macht »Masthühner« besonders anfällig für Infektionskrankheiten. Dabei ist das Verbreitungsrisiko von Infektionserregern in andere Ställe umso höher, je mehr Mastbetriebe in einer Region angesiedelt sind. [74] Im Falle einer festgestellten oder drohenden Infektionserkrankung erhalten alle Tiere im Stall – auch noch nicht erkrankte – Antibiotika über das Trinkwasser.

Wo besonders viele Tiere pro Betrieb leben, ist die eingesetzte Antibiotikamenge sehr hoch. [75] Eine gezielte Einzeltierbehandlung gibt es nicht. Eine Studie des nordrheinwestfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zeigte, dass 2011 im Untersuchungszeitraum neun von zehn »Masthühnern« Antibiotika erhielten. [76] Da jeder Einsatz von Antibiotika zur Resistenzentwicklung bei Krankheitserregern beiträgt, ist das besonders kritisch zu werten. [77]

Überzüchtung

Konventionelle Hühnerfleischproduzenten mästen ausschließlich Hybridtiere. [78] Diese Hühner sind das Endprodukt jahrelanger Zuchtprogramme für Hochleistungen in der Mast. [79] Diese Hochleistungseigenschaften können Hybride nur sehr begrenzt weitervererben, weshalb jede neue Generation aus spezialisierten Zuchtbetrieben stammt. [80] Lediglich vier weltweit tätige Unternehmen kontrollieren die Zucht dieser Masthybriden: die Erich Wesjohann Gruppe (EW Group), Hendrix Genetics, Groupe Grimaud und Tyson. Die Genetik der Hühnerlinien ist ein gut geschütztes Geschäftsgeheimnis der Unternehmen. [81]

Masthühner
© Animal Rights Watch

Im Vordergrund der Zucht der »Hochleistungsmasthühner« stehen ein hoher Fleischansatz, eine effiziente Futterverwertung, die vor allem die Futterkosten verringern soll, und eine möglichst kurze Mastzeit durch große tägliche Gewichtszunahmen. [82] Die Wachstumsrate wurde seit Beginn der intensiven Zucht vervierfacht: In den 1950er Jahren wogen »Masthühner« nach etwa 120 Tagen circa 1,5 kg. Heutige Masthybriden erreichen dieses Gewicht bereits innerhalb von 30 Tagen oder weniger. [83]

Veränderter Körperbau

Auch hat die Überzüchtung den Körperbau der »Masthühner« tiefgreifend verändert: [84] Die Brust- und Schenkelmuskulaturen sind enorm vergrößert [85] und machen zusammen bis zu 66 % des Körpergewichts aus. [86] Das hohe Gewicht führt zu schmerzhaften Beinschäden [87], denn das noch jugendliche Skelett kann mit dem Wachstum der Muskelmassen nicht mithalten. Gegen Ende der Mast bewegen sich die Tiere nur noch während etwa 4 % des Tages. [88] Organe wie Herz und Lunge können ebenfalls nicht mit dem schnellen Körperwachstum mithalten und bleiben zu klein. In der Folge können sie den Organismus nicht ausreichend versorgen. Das kann zum Aszites-Syndrom führen, einem tödlich verlaufenden Herzversagen. [89]

Fehlendes Sättigungsgefühl

Damit die Hochleistungsmasthühner in kurzer Zeit möglichst viel Kraftfutter essen, wurde ihnen das natürliche Sättigungsgefühl weggezüchtet. [90] Die für die Zucht der Masthybriden genutzten Eltern- und Großelterntiere haben ebenfalls diese Eigenschaft. Da sie aber deutlich länger leben müssen, bekommen sie nur weniger Futter als die Masthühner. Das soll Verfettung, Stoffwechselkrankheiten und eine sinkende Fruchtbarkeit verhindern. [91] Aufgrund des fehlenden Sättigungsgefühls leiden die Tiere jedoch ihr Leben lang unter ständigem Hunger und zeigen deutliche Zeichen der Frustration. [92] Sie versuchen ihr Ess- und Futtersuchbedürfnis anderweitig zu stillen und picken ziellos auf Objekte, scharren vermehrt auf dem Boden, wetzen wiederholt ihren Schnabel und laufen eilig aber ziellos hin und her. [93] Diese Ersatzhandlungen können sich zu Stereotypien (Verhaltensstörungen) entwickeln. [94]

Obwohl jegliche Qualzucht von Tieren laut § 11b des Tierschutzgesetzes verboten ist, halten sich die Züchter landwirtschaftlich genutzter Tiere nicht daran. Ungeachtet des sogenannten »Qualzuchtparagraphen« im Tierschutzgesetz gab es seither kein einziges angeordnetes Verbot bei der Züchtung von »Nutztieren«. Es besteht hier also ein erhebliches Vollzugsdefizit, trotz des dringenden Handlungsbedarfs. [95]

Schlachtung

In Deutschland wurden im Jahr 2020 über 623 Millionen »Masthühner« geschlachtet. Insgesamt gibt es hierzulande rund 200 Geflügelschlachthöfe. Zahlenmäßig sind Hühner nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit die am meisten geschlachteten Tiere. 2019 betrug die Zahl der weltweit geschlachteten »Masthühner« laut Datenbank der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) über 83 Milliarden Tiere.

Verladung und Transport

Am Tag des Abtransports zum Schlachthof fangen und verladen sogenannte Fängerkolonnen [96] oder große Maschinen die Hühner. [97] Sollte sich dabei im Stall Panik entwickeln, ersticken viele Hühner im hektischen Gedränge. [98] Die Fänger, auch »Stopfer« genannt, arbeiten unter großem Zeitdruck. Sie fangen die Tiere an den Beinen, tragen dabei bis zu fünf kopfüber hängende Tiere pro Hand und befüllen eilig die Transportbehälter. Um die Tiere gleichmäßig zu verteilen, rütteln sie die Behälter immer wieder. [99]

Hühner beim Transport
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Beim maschinellen Fangen hat sich ein System durchgesetzt, das die Tiere mit rotierenden Walzen auf ein Förderband »kehrt«, das zu Transportcontainern führt. Bei schnellen Bandgeschwindigkeiten schlagen die Hühner heftig auf den Containerboden auf und verletzen sich – viele sterben dabei. [100] Bei beiden Fangmethoden erleiden die Tiere Verletzungen wie Einblutungen ins Gewebe oder Knochenbrüche an Flügeln und Beinen. [101]

Gewisse Tierverluste sind einkalkuliert. Die Bezeichnung dafür lautet »Dead on Arrival«, also »Tot bei der Ankunft«. [102] Die häufigsten Todesursachen sind neben den tödliche Verletzungen, welche sie sich beim Fangen und Verladen zuziehen [103], Hitzestress und Herz-Kreislauf-Versagen beim Transport. [104]

Viele Tiere sind überdies nicht transportfähig, was beim Einfangen und Verladen jedoch unbeachtet bleibt. [105] Sie können nicht mehr einwandfrei laufen, sondern lahmen aufgrund von Erkrankungen, Verletzungen oder der großen Körperlast. Diese Tiere werden dennoch verladen und zum Schlachthof transportiert. So »entsorgt« man die Tiere über den Schlachthof. [106]

Der Transport in den Behältern belastet die Hühner enorm, da sie zuvor nur eine gleichbleibend reizarme Umgebung gewohnt waren. [107] Auch aufgrund der Überzüchtung sind sie besonders stressempfindlich und ihre Kräfte erschöpfen sich schon nach wenigen Stunden. In den Behältnissen bekommen die Tiere weder Wasser noch Futter; auch die fehlende Frischluftzufuhr und Temperaturschwankungen sind problematisch. [108] Laut Empfehlungen des europäischen Ausschusses für Tiergesundheit und Tierschutz sollen »Masthühner« deswegen nicht länger als sechs Stunden in Transportbehältern zubringen. [109] Doch schon nach vier Stunden steigt die Sterblichkeitsrate unter den Tieren an. Bei »Masthühnern« sterben umso mehr Tiere, je länger der Transport dauert. [110]

Betäubung und Tötung

Das Abladen der Transportbehälter am Schlachthof erfolgt maschinell. Da auch hier Zeitdruck herrscht, bleibt das Risiko für Knochenbrüche oder Flügelverletzungen durch einen rücksichtslosen Umgang mit den Tieren bestehen. [111]

Im Schlachtverlauf werden die Tiere zuerst betäubt und dann durch Blutentzug getötet. [112] Bei der Betäubung und Tötung müssen Schmerzen, Leiden sowie Aufregung und Stress eigentlich vermieden werden. [113] Dies wird durch die genutzten Verfahren jedoch nicht gewährleistet.

Elektrobetäubung

In Deutschland ist die Betäubung im stromführenden Wasserbad noch immer eine gängige Methode, obwohl der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz (AHAW) bereits 2004 aus Tierschutzgründen empfohlen hat, dieses Verfahren schrittweise einzustellen. [114] Aus wirtschaftlichen Gründen ist man in Deutschland nicht auf diese Empfehlung eingegangen. [115]

Bei diesem Verfahren greifen Schlachthofmitarbeiter die Hühner aus den Transportbehältern heraus und hängen sie mit den Beinen in die Metallbügel eines Förderbandes. D[116] as Kopfüberhängen und schmerzhafte Zusammendrücken der Beine belasten die Tiere. Ein Großteil schlägt beim Einhängen mit den Flügeln, viele erleiden dadurch Ausrenkungen und Knochenbrüche. [117]

Das Förderband fährt die Hühner mit dem Kopf durch ein Wasserbecken, das unter Strom steht. Durchströmt eine ausreichende Menge Strom das Gehirn, betäubt ein Epilepsie-ähnlicher Anfall die Tiere. Das Schlachtband transportiert sie weiter zum Halsschnittautomaten. Um ein schnelles Ausbluten zu gewährleisten, müssen dort eigentlich beide Halsschlagadern durchtrennt werden. Aus technischen Gründen erfolgt jedoch meist nur ein einseitiger Halsschnitt. Mitarbeiter am Band müssten unzureichend entblutete Tiere per Hand nachschneiden, doch die üblichen hohen Bandgeschwindigkeiten führen dazu, dass dies entweder nur unvollständig oder nicht bei allen betroffenen Tieren geschieht. [118] Kleine Hühner, deren Köpfe nicht vollständig in das Wasserbecken eintauchen und die nicht einzeln nachbetäubt werden, erleben den Halsschnitt bei Bewusstsein.[119]

Gasbetäubung

Laut Tierschutzbericht 2015 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werden etwa 60 % der »Masthühner« hierzulande mit Gas betäubt. [120] Für diese Betäubung in kontrollierter Atmosphäre (engl. »Controlled Atmosphere Stunning«) setzt man verschiedene Gasgemische ein. Dieses Verfahren betäubt die Hühner schrittweise. Meist fahren die abgeladenen Transportbehälter mit den Hühnern in einen Tunnel, möglicherweise mitsamt den beim Verladen oder Transportieren gestorbenen Tieren. Im Tunnel sind die Tiere nacheinander verschiedenen Gasgemischen, die unter anderem Kohlendioxid enthalten, ausgesetzt. [121] Das Kohlendioxid erzeugt bei den Tieren ein Gefühl von Atemnot, auf das sie mit Luftschnappen oder Abwehrbewegungen reagieren. [122] In einigen Anlagen tötet man die betäubten Tiere anschließend mit hohen Gaskonzentrationen. [123] Danach hängt das Personal die Tiere kopfüber in das Schlachtband, das sie zum Halsschnittautomaten befördert. [124]

Sind zu viele Tiere gleichzeitig im Tunnel, die Tiere nicht ausreichend lang darin oder ist die Gaszusammensetzung nicht richtig, sind die Tiere vor dem Ausbluten womöglich nicht ausreichend betäubt. In diesem Fall zeigen sie während des Ausblutens bewusste Abwehrbewegungen wie Flügelschlagen, Lautäußerungen oder rhythmische Atembewegungen. [125]

Nach dem Ausbluten fahren die Körper in ein Brühbad. Das heiße Wasser erleichtert das mechanische Rupfen der Federn. Vor der Weiterverarbeitung entfernt ein sogenannter Eviszerator maschinell die Innereien. [126]

Forderungen

In der Hühnermast existieren viele tierschutzrelevante Probleme. Folgende Veränderungen könnten sie zumindest etwas abschwächen:

  • Verwendung weniger überzüchteter »Masthühner« (vor allem mit verringerten Wachstumsraten) [127]
  • Verringerung der Besatzdichte auf höchstens 25 kg Lebendgewicht pro Quadratmeter [128]
  • Einsatz von abwechslungsreichem, kalorienärmerem Futter wie z. B. Körnermischungen, Möhren und Grünfutter (zur Beschäftigung und um nahrungsbezogene Verhaltensweisen ausüben zu können) [129]
  • Strukturierung der Ställe mit Aktivitäts- und Ruhebereichen, z. B. mittels Strohballen und Sitzstangen [130]
  • Bessere Stallhygiene mit stets trockener Einstreu (um Hautentzündungen zu verhindern und eine natürliche Körperpflege zu ermöglichen) [131]
  • Zugang zu einem strukturierten Auslauf ins Freie (für mehr Bewegungsfreiheit) [132]
  • Langsamere Bandgeschwindigkeiten bei der Schlachtung

Eine Besatzdichte unter 25 kg Lebendgewicht pro Quadratmeter mindert viele Probleme in der Hühnermast. Das geht aus einem Report des wissenschaftlichen Ausschusses für Tiergesundheit und Tierschutz der EU (SCAHAW) zum Wohlbefinden von »Masthühnern« klar hervor. Ab einer Besatzdichte von 30 kg pro Quadratmeter nehmen (selbst unter klimatisch optimalen Haltungsbedingungen) Tierschutzprobleme stark zu. [133] Die laut der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (§ 19 (3)) erlaubten 39 kg Lebendgewicht pro Quadratmeter widersprechen den Gedanken von § 2 Nr. 1 und Nr. 2 des Tierschutzgesetzes. Nach diesen sind Tiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu halten. Die Möglichkeit zur artgemäßen Bewegung ist so weit zu gewährleisten, dass den Tieren weder Schmerzen noch vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Die Haltung von Hühnern zur Fleischproduktion ist zumindest gesetzlich geregelt. Doch für die Elterntiere in der Zucht von Masthybriden gibt es auf europäischer und nationaler Ebene neben den allgemeinen rechtlichen Vorgaben (beispielsweise die Richtlinie über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere) nur wenige Formulierungen zum Tierschutz oder zu den Haltungsvorgaben. [134] Diese rechtliche Lücke muss durch Mindestregelungen gefüllt werden.

Was können Sie tun?

  • Essen Sie kein konventionelles Hühnerfleisch. Das Ausweichen auf Bioprodukte ist jedoch nicht automatisch eine gute Lösung, da auch in der Biohaltung Hühner häufig unter schlechten Bedingungen leben und sterben müssen und zudem auch hier letztlich das ethische Problem des unnötigen Tötens besteht.
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Weitere Beiträge zum Thema »Masthühner« finden Sie hier.

Quellen

[1] Brade, W. / Flachowsky, G. / Schrader, L. (Hrsg.) 2008: Legehuhnzucht und Eiererzeugung. Empfehlungen für die Praxis, Braunschweig, S. 99. [zurück]
[2] Rahmann, G. / Oppermann, R. 2005: Ökologische Geflügelhaltung – wohin soll es gehen ?, Trenthorst, S. 4. [zurück]
[3] Brade, W. / Flachowsky, G. / Schrader, L. (Hrsg.) 2008, S. 101. [zurück]
[4] Lamey, A. 2012: Primitive Self-Consciousness and Avian Cognition, San Diego, S. 16 ff. [zurück]
[5] Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) 2009 a): Verhalten von Geflügel, S. 5. [zurück]
[6] Sambraus, H.-H. / Steiger, A. 1997: Das Buch vom Tierschutz, Enke Verlag, Stuttgart, S. 189. [zurück]
[7] Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 2010: Scientific Opinion on the influence of genetic parameters on the welfare and the resistance to stress of commercial broilers, Parma, S. 3. [zurück]
[8] Statistisches Bundesamt 2010: Landwirtschaftszählung 2010, Landwirtschaftliche Betriebe mit Haltungsplätzen für Hühner nach Haltungsverfahren. [zurück]
[9] Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (WBA) 2015: Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung, S. 27. [zurück]
[10] Statistisches Bundesamt 2014: Agrarstrukturerhebung, Viehhaltung der Betriebe, S. 160. [zurück]
[11] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016: Tierschutzgesetz. Kommentar, Verlag Franz Vahlen, München, 3. Auflage, S. 645. [zurück]
[12] Hörning, B. 2014: Stark belastet. Intensive Haltungsformen und mögliche Folgen für die Gesundheit der Tiere. In: Kritischer Agrarbericht 2014, ABL Verlag, Konstanz, S. 141. [zurück]
[13] Spindler, B. / Hartung, J. 2010: Abschlussbericht Untersuchungen zur Besatzdichte bei Masthühnern entsprechend der RL 2007/43/EG, Hannover, S. 6. [zurück]
[14] Petermann, S. 2006: Geflügelhaltung. In: Richter, T. (Hrsg.): Krankheitsursache Haltung, Beurteilung von Nutztierställen – Ein tierärztlicher Leitfaden, Enke Verlag, Stuttgart, S. 193. [zurück]
[15] Hörning, B. / Tierzuchtfonds für artgemäße Tierzucht (Hrsg.) 2008: Auswirkungen der Zucht auf das Verhalten von Nutztieren, Kassel, S. 46. [zurück]
[16] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 645. [zurück]
[17] Betz, H. 2013: Tierhaltung in der Landwirtschaft. Hoffnung für Millionen. In: Du und das Tier 1/2013, S. 12. [zurück]
[18] Spindler, B. / Hartung, J. 2010, S. 19 f. [zurück]
[19] WBA 2015, S. 250 f. [zurück]
[20] Spindler, B. / Hartung, J. 2010, S. 29. [zurück]
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[22] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 660. [zurück]
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[26] Petermann, S. 2006, S. 187. [zurück]
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[106] Von Holleben, K. / Wenzlawowicz, M. 2008: Aspekte des Tierschutzes bei Transport und Schlachtung. In: Zukunftsperspektiven der Fleischwirtschaft. Verbraucher, Märkte, Geschäftsbeziehungen, Göttingen, S. 452. [zurück]
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[108] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 860, 857, 996. [zurück]
[109] EFSA 2004 a): Opinion of the Scientific Panel on Animal Health and Welfare on a request from the Commission related to the welfare of animals during transport, S. 15. [zurück]
[110] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 857, 876. [zurück]
[111] Ebd., S. 995. [zurück]
[112] Von Holleben, K. / von Wenzlawowicz, M. / Gregory, N. / Anil, H. / Velarde, A. / Rodriguez, P. / Cenci Goga, B. / Catanese, B. / Lambooij, B. 2010: Report on good and adverse practices – Animal welfare concerns in relation to slaughter practices from the viewpoint of veterinary sciences, S. 14. [zurück]
[113] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 991. [zurück]
[114] EFSA 2004 b): Opinion of the Scientific Panel on Animal Health and Welfareon a request from the Commission related to welfare aspects of the main systems of stunning and killing the main commercial species of animals, S. 16. [zurück]
[115] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2015: Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015. Bericht über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes, S. 39 f. [zurück]
[116] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 1081. [zurück]
[117] EFSA 2004 b), S. 16. [zurück]
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[119] EFSA 2004 b), S. 18. [zurück]
[120] BMEL 2015: S. 40. [zurück]
[121] Berg, C. / Raj, M. 2015: A Review of Different Stunning Methods for Poultry-Animal Welfare Aspects (Stunning Methods for Poultry), S. 1207, 1213. [zurück]
[122] Von Holleben, K. / von Wenzlawowicz, M. / Gregory, N. / Anil, H. / Velarde, A. / Rodriguez, P. / Cenci Goga, B. / Catanese, B. / Lambooij, B. 2010, S. 53. [zurück]
[123] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 1085. [zurück]
[124] Rossow, M. 2015: Mikrobielle Kontamination von Schlachtkörpern bei zwei deutschen Broilerschlachtbetrieben mit unterschiedlichen Betriebsstrukturen sowie Analyse von Quellen für Kreuzkontaminationen, Berlin, S. 3 f. [zurück]
[125] Von Holleben, K. / von Wenzlawowicz, M. / Gregory, N. / Anil, H. / Velarde, A. / Rodriguez, P. / Cenci Goga, B. / Catanese, B. / Lambooij, B. 2010, S. 53. [zurück]
[126] Gocke, A. 2000: Untersuchung über den Einsatz einer Hähnchenfangmaschine in Mastbetrieben in Norddeutschland, Hannover, S. 61 ff. [zurück]
[127] EFSA 2010, S. 2. [zurück]
[128] Hirt, A. / Maisack, C. / Moritz, J. 2016, S. 661. [zurück]
[129] Petermann, S. 2006, S. 189. [zurück]
[130] Spindler, B. / Hartung, J. 2010, S. 12. [zurück]
[131] Petermann, S. 2006, S. 188. [zurück]
[132] Ebd., S. 194. [zurück]
[133] Scientific Committee on Animal Health and Animal Welfare 2000: The Welfare of Chickens Kept for Meat Production (Broilers), S. 66. [zurück]
[134] KTBL 2009 b): Die Mastelterntierhaltung, S. 4. [zurück]

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