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Initiative gewinnt 3 Mitglieder dazu

Masthühner
© Norenko-Andrey – Shutterstock
Ein guter Start ins neue Jahr für die Masthuhn-Initiative: Bereits Ende Januar können wir drei weitere Mitglieder begrüßen. Die Studierendenwerke Mainz und Saarland sowie der Lebensmittelhersteller RieFein GmbH verpflichten sich, künftig nur noch Hühnerfleisch anzubieten, das den Kriterien der Initiative entspricht. Diese liegen deutlichen über den gesetzlichen Mindeststandards.

Die RieFein GmbH hat sich nach einem konstruktiven Austausch mit uns zum Beitritt entschieden und wird damit das Leben von zahlreichen Hühnern in der Mast beeinflussen. Wir freuen uns zudem, dass RieFein außerdem sein veganes Angebot ausbaut und auch auf diesem Wege das Tierleid reduziert. Die Selbstverpflichtung des Unternehmens können Sie hier nachlesen.

Die Studierendenwerke Mainz und Saarland werden die Standards der Europäischen Masthuhn-Initiative bis spätestens 2026 in all ihren Mensen umsetzen. Insgesamt unterstützen inzwischen 14 Studierendenwerke die Initiative und tragen auf diese Weise dazu bei, die Kriterien der Initiative als neuen Mindeststandard in der Hühnermast zu etablieren. Alle Mitglieder verpflichten sich, regelmäßig über den Fortschritt der Umsetzung zu berichten und die Einhaltung der Vorgaben durch unabhängige Kontrollorgane sicherzustellen.

Weltweit haben sich bereits über 500 Unternehmen zu höheren Tierschutzstandards entsprechend der Europäischen Masthuhn-Initiative verpflichtet. Unter ihnen sind Konzerne wie Nestlé und Unilever, Top-Caterer wie Sodexo, Hersteller wie die Rügenwalder Mühle, Lebensmitteleinzelhändler wie Aldi und Restaurantketten wie Subway und Kentucky Fried Chicken.

Über die Europäische Masthuhn-Initiative

Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 600 Millionen Hühner gemästet und getötet – das sind über 80 % aller geschlachteten Landtiere. Die meisten dieser Tiere wachsen so schnell, dass sie sich kaum auf den Beinen halten können. Die triste und enge Stallumgebung sorgt für zusätzliches Leid. Um dieses zu lindern, haben wir zusammen mit 29 weiteren europäischen Tierschutzorganisationen die Europäische Masthuhn-Initiative ins Leben gerufen. Die Initiative schreibt ihren Mitgliedern vor allem vor, in ihren Lieferketten die Überzüchtung der Tiere zu verringern sowie in den Ställen für mehr Platz, Licht und Abwechslung zu sorgen. Eine weitere wichtige Vorgabe ist eine weniger stressvolle Betäubung vor der Schlachtung.

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