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Unsere neue Silent Line ist da

Silent Line
© Foto von Maik Bloß/Phil Icious Photos

Ende Juni war es endlich wieder soweit: Bundesweit setzten zahlreiche Aktive nach viermonatiger Corona-bedingter Pause mit unserer neuen Silent Line ein Zeichen gegen Tierausbeutung. Dabei informierten sie Passant:innen über die gesundheitlichen Folgen der Massentierhaltung.

»Massentierhaltung gefährdet die Gesundheit: Schütz’ dich und die Tiere« – mit diesem Slogan und einem stillen Protest machten unsere Aktiven auf den Zusammenhang zwischen vielen Krankheiten und unserem Umgang mit den sogenannten Nutztieren aufmerksam. Auch wenn die Passant:innen durch die aktuelle Lage erwartungsgemäß noch etwas zurückhaltend waren, freuten sich unsere Aktiven sehr darüber, endlich wieder auf der Straße zur Tat schreiten zu können.

Mit Maske, QR-Code & Co

Die Bedingungen für unsere Straßenaktionen waren durch die geltenden Corona-Auflagen natürlich etwas erschwert. Doch die Aktiven konnten mit Masken, Desinfektionsmittel und – neu dabei – QR-Codes zur kontaktlosen Anmeldung für die »Woche gegen Massentierhaltung« unter sicheren Bedingungen für sich und die anderen Informationsarbeit betreiben.

Die Erfurter Koordinatorin Else erzählt, dass die Passant:innen durch die Masken teils ein wenig irritiert waren, da sie die Mimik ihres Gegenübers nicht sehen konnten. Umso mehr freut sie sich über das Durchhaltevermögen der Aktiven, die bei 30 Grad zwei Stunden lang ihre Schilder hielten und Kampfgeist bewiesen. Warm war es auch in Bonn, wo die Aktiven ganze drei Stunden zahlreichen Interessierten den Hintergrund der Aktion erläuterten und ihnen Lösungswege aufzeigten.

Das Fazit zur Straßenaktion fällt bei den Freiwilligen insgesamt positiv aus. In Leipzig bot die am Vortag gefällte Entscheidung zum Kastenstand zudem einen guten Gesprächseinstieg mit den Bürger:innen.

Aber auch sonst könnte das Thema der Silent Line aktueller kaum sein: Die Aktion knüpft an die Corona-Pandemie an, indem sie den Zusammenhang zwischen diversen Krankheiten und der industriellen Tierhaltung verdeutlicht.

Massentierhaltung macht krank

Ob EHEC, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Salmonellen oder gefährliche Antibiotika-Resistenzen: Die Massentierhaltung hat nicht nur fatale Auswirkungen auf die Tiere und die Umwelt, sondern birgt auch ein reales, nicht zu unterschätzendes Risiko für die menschliche Gesundheit. Im Begleitmaterial zur Silent Line heißt es: » Der Mensch sperrt sogenannte Nutztiere unter schrecklichen Bedingungen in enge Ställe und behandelt ganze Herden anstelle von Einzeltieren mit Antibiotika. Dies sind ideale Voraussetzungen für die Übertragung und Verbreitung von gefährlichen Krankheitserregern und die Entstehung von antibiotikaresistenten Keimen. Auch das immer tiefere Eindringen in den natürlichen Lebensraum von Wildtieren – zum Beispiel, um Land für den Anbau von Futtermitteln für die Massentierhaltung zu gewinnen – spielt eine Rolle beim Überspringen von Erregern.« Im Gastbeitrag unseres wissenschaftlichen Beirats Dr. Kurt Schmidinger erhalten Sie vertiefende Informationen zur Problematik.

Der Protest geht weiter

Die Silent Line ist eine guter Einstieg für neue Aktive, da das direkte Gespräch mit den Passant:innen nicht an erster Stelle steht. Wenn auch Sie Lust haben, sich gemeinsam mit anderen engagierten Tierfreund:innen für ein Ende der Massentierhaltung einzusetzen, gehen Sie am besten auf unsere Aktivenseite: Vielleicht gibt es auch in Ihrer Region bereits eine Aktionsgruppe oder Sie haben sogar Lust, eine solche zu gründen. Die nächsten Straßenaktionen werden u. a. am 25.07. in Bremerhaven, Düsseldorf und Kassel sowie am 08.08. in Karlsruhe stattfinden.

Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung und bedanken uns bei allen Aktiven, die sich trotz erschwerter Bedingungen für die Tiere einsetzen.

(lp)

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