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HelloFresh hebt Masthuhn-Standards an

Pressemitteilung

Masthühner
© David Tadevosian

Der Lebensmittel-Lieferdienst HelloFresh wird in seine Kochboxen zukünftig nur noch Hühnerfleisch packen, das den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative entspricht. Dazu entschloss sich das Unternehmen nach Gesprächen mit einem Bündnis von Tierschutzorganisationen, darunter die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. HelloFresh trägt damit dazu bei, das Leid von Millionen Hühnern zu verringern. Monatlich liefert der Marktführer mehrere Millionen Boxen mit Lebensmitteln und Rezepten in zwölf Ländern aus. Die Umsetzung der neuen Tierschutzstandards wird er bis 2026 abgeschlossen haben.

»Wir freuen uns über die Entscheidung von HelloFresh, Verantwortung für die Zustände in der Hühnermast zu übernehmen und die eigenen Tierschutzstandards anzuheben. Mit der Europäischen Masthuhn-Initiative können wir gemeinsam mit den Unternehmen vor allem Platzmangel und Qualzucht bei Hühnern deutlich reduzieren«, so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. »Wir werden nach diesem Erfolg auch die anderen Kochbox-Anbieter ansprechen.«

Die offizielle Selbstverpflichtung von HelloFresh können Sie hier nachlesen.

Weltweit 300 Unternehmen für mehr Tierschutz in der Hühnermast

Die Europäische Masthuhn-Initiative wurde von der Albert Schweitzer Stiftung und 30 weiteren Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, flächendeckend höhere Tierschutzstandards für sogenannte Masthühner zu etablieren, vor allem die Verwendung gesünderer Zuchtlinien.

Insgesamt haben sich bereits mehr als 300 Unternehmen weltweit dazu verpflichtet, ihre Tierschutzstandards entsprechend der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuheben. Dazu zählen Konzerne wie Nestlé, Unilever und Dr. Oetker, Top-Caterer wie Sodexo und die Compass Group, aber auch Ikea und Kentucky Fried Chicken.

Mehr Platz, weniger Qualzucht

Zu den wichtigsten Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative gehört die Verwendung von Rassen oder Hybridlinien, die nicht schon aufgrund ihrer starken Überzüchtung leiden. Sie wirkt so, im Gegensatz zur »Initiative Tierwohl«, den starken gesundheitlichen Problemen der üblichen Zuchtlinien entgegen, gegen die auch bessere Haltungsbedingungen nicht helfen.

Darüber hinaus erhalten die Tiere mehr Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Tageslicht in den Ställen. Sie müssen zudem vor der Schlachtung stressärmer und effektiver betäubt werden. Die Einhaltung der Standards wird durch unabhängige Kontrollen sichergestellt.

Hier erfahren Sie mehr über die Europäische Masthuhn-Initiative.

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