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Ihre schönsten veganen Erfolgsgeschichten

Cafe
© Dean Drobot – Shutterstock

Wenn eine vegane Alternative fehlt, zum Beispiel im Supermarktregal oder auf der Speisekarte, kann eine einfache, freundliche Nachfrage manchmal Wunder bewirken. Wir haben um Ihre veganen Erfolgsgeschichten aus dem Alltag gebeten und eine Auswahl hier versammelt. Ihre Geschichten zeigen, was ein einzelner Mensch bewirken kann. Wir danken allen für ihre Einsendungen und möchten die erfreulichen Erfahrungen mit allen LeserInnen teilen.

Lupinen-Geschnetzeltes beim Bio-Lieferservice

»Ich beziehe meine Lebensmittel über einen Bio-Lieferservice und auf meine Nachfrage hin wurden Lupinenprodukte (Geschnetzeltes und Filet) in das Sortiment aufgenommen, sodass es nun für Vegetarier noch mehr Auswahl gibt.« (Lisa)

Eine Truhe Wunsch-Eis

»Beim Schlendern durch die Regale des Supermarktes Edeka bin ich irgendwann durch Zufall bei den Tiefkühltruhen für Eiswaren stehengeblieben, um zu schauen, ob es tatsächlich auch schon vegane Eissorten in diesen gibt. Und tatsächlich standen dort drei Becher der Marke Luve, Keks + Karamell und Schokolade. Zwei davon wanderten gleich in meinen Einkaufskorb.

Als ich dann eine Woche später jemanden losschickte, mir wieder solch ein Eis mitzubringen, hat dieser sich vorsichtshalber eine der Fachkräfte zur Seite geholt, um das besagte Eis auch im Kühlfach zu finden. Nach langem Suchen und etlichen Beschreibungen wurde der letzte Becher dann gefunden und die Fachkraft stellte fest, dass der Artikel wohl nur probehalber mal im Sortiment und noch nicht in irgendwelchen Bestelllisten zu finden war.

Seit diesem Tag und auf meinen Wunsch führt der Edeka-Markt jetzt regelmäßig diese zwei Eissorten. Auch wenn es etwas komisch klingt, aber ich stand letztes Mal total stolz vor dieser Kühltruhe mit dem Blick auf die etlichen Eisbecher-Packungen!« (Laura)

Begeisterte Kantinenköchin

»In unserer Firmenkantine habe ich so oft freundlich nachgefragt, dass es immer mehr und mehr vegane Alternativen oder sogar ganze Gerichte gibt. Die Chefin hat sogar einen Kochkurs gemacht und ist selbst ganz begeistert, wie vielseitig die vegane Küche sein kann.« (Melanie)

Vegan-Nachhilfe in Brandenburg

»Vor vier Jahren bin ich mit meinem Mann von Berlin nach Neustadt (Dosse) in Brandenburg gezogen. Ich lebe seit mehreren Jahren vegan und bin durch mein vorheriges Leben in Berlin diesbezüglich wirklich gut versorgt gewesen. Hier fand ich, was die Möglichkeiten anging, vegane Produkte zu erwerben, eine Wüste der Trostlosigkeit vor.

Auch bei mir sind es die beiden Edeka-Filialen in erreichbarer Nähe, die ich erfolgreich angesprochen habe. Wann immer ich gefragt habe, ob sie ein Produkt mit aufnehmen können, wurde es versucht. Nicht jedes Produkt findet die Akzeptanz der Kundschaft, dann wird es verständlicherweise wieder ausgelistet, sonst würde zu viel weggeworfen.

Heute bekomme ich bei beiden Filialen unterschiedliche vegane Produkte: vegane Joghurt-Alternativen von Alpro und von Luve, Schnitzel, Nuggets, Bratwürste, Vleischwurst, Mortadella und Salami, Wilmersburger Scheiben, Simply-V als Scheiben und als Frischkäseersatz sowie die von Bedda – Das sind bereits drei verschiedene Sorten veganer Käse. Dazu kommen vegane Mayonnaise und auch immer wieder veganes Eis. Die Bemühungen der Filialen, meinen Kundenwünschen zu entsprechen, sind immer sehr gut. Besonders freut mich aber, dass viele Produkte ausverkauft sind, wenn ich in die Läden gehe. Daher weiß ich, dass auch immer mehr andere Menschen zu den veganen Produkten greifen.

Auch unser Lidl hat aufgerüstet und, wenngleich sicher nicht unbedingt gesund, so sind die Fleischalternativen, die sie im Angebot haben, echt lecker. Ich habe damit schon einige überzeugte Fleischesser verführen können, auch mal etwas veganes zu probieren.

Aldi hinkt noch ein bisschen hinterher. Denen schrieb ich im vergangenen Jahr einen Brief, da ich mich dort als Kundin zweiter Klasse fühle. Die Antwort war freundlich und ermutigend, dass auch Aldi langsam aufstockt in Sachen veganes Angebot. Immerhin sind mittlerweile dort die Lebensmittel, die vegan sein sollten, es aber nicht immer sind, wie z. B. Apfelsaft oder Brot, als vegan gekennzeichnet, wenn sie dann auch vegan sind.

Mein Lieblingsitaliener bietet zwar leider noch keine veganen Gerichte an, aber wenn ich mir meinen Pizzaschmelz mitbringe, dann bekomme ich auch hier mein veganes Essen serviert – immer mit einem Lächeln und ohne dumme Bemerkungen.

Der Verlauf ist in meinen Augen positiv, aber es muss noch viel besser werden. Ich kann nur jedem dazu raten mit den Einzelhändlern zu reden, E-Mails zu schreiben und immer wieder deutlich zu machen, was wir wollen.« (Melanie)

Wettbewerbsfähig bleiben

»Vor ein paar Jahren war ich erkrankt und konnte nicht so weit laufen. Das nächstgelegene geeignete Geschäft hatte zwar schon einige wenige vegane Produkte, aber nur das Übliche. Ich sprach mit dem recht zugänglichen Marktleiter und brachte das Argument, dass er doch nicht das Geschäft den anderen Geschäften überlassen möchte und es einen veganen Trend gibt, der sich verstärkt. Seit dem gibt es Aufschnitt, Tofu, usw.« (Silke)

Betriebskantine voll im Trend

»Mein Mann und ich leben seit etwa vier Jahren vegan. Im ersten Jahr fragten wir beinahe täglich in der Betriebskantine nach einem veganen Angebot. Weil es nur sehr selten eine Möglichkeit gab, habe ich dem Konzern-Küchenchef einen Link zu einer Internetseite über vegane Großverpflegung geschickt. Ich bekam vom hiesigen Abteilungsleiter der Küche damals eine ziemlich rigorose Reaktion, ich solle doch woanders essen, wenn es mir nicht passt. Vegan würde sich nicht lohnen und wäre eh nur eine Modeerscheinung.

So haben wir für circa eineinhalb Jahre die Kantine gemieden, bis mich persönlich der Konzern-Küchenchef anrief, um mir mitzuteilen, dass er eine schöne Überraschung für mich habe: Ab Dezember 2016 gibt es eine vegane Option – und zwar täglich.

Diese vegane Option gibt es seitdem, ist sehr abwechslungsreich, lecker und fast immer ausverkauft. Auch von Nicht-Veganern wird sie immer öfter ausgewählt. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, die auch in vielen Supermärkten und Restaurants zu beobachten ist.« (Maria)

Eine Doppelseite im Supermarkt-Prospekt

»Gar nicht, beziehungsweise seltenst wird in der Angebotsbroschüre von Kaufland ein veganes Produkt aufgeführt, schrieb ich vor circa einem halben Jahr der Kaufland-Geschäftsführung. Ich erhielt umgehend eine freundliche Antwortmail UND vor circa vier Wochen sah ich im Angebotsprospekt eine DOPPELSEITE vegane und vegetarische Produkte im Angebot. Ich war erstaunt und begeistert.« (Irma)

Vegane Pfannkuchen an der Ostsee

»Unsere Fitnessgruppe fährt jedes Jahr im Herbst an die Ostsee. Meine Schwester und ich bekommen im Hotel auch auf Nachfrage kein veganes Abendessen, daher suchen wir allabendlich in der Umgebung Alternativen. Im Pfannkuchenhaus war der Besitzer schon 2016 sehr aufgeschlossen, wir waren die Tester für gefüllte ‘Eierkuchen’ mit Gemüsefüllung.

Letztes Jahr dachte dann der neue Koch, vegan ist glutenfrei und es gab Reismehlzeugs, aber das war nur ein Mal. Die anderen Tage klappte es, auch mit veganen Bratkartoffeln oder Kürbissuppe.« (Katrin)

»Das sollten mehr Leute machen!«

»Ich nerve ständig Supermärkte und Hersteller. Inzwischen gibt es vegane Pizza bei einigen Bringdiensten, denen ich auch oft geschrieben hatte und Katjes hat schon mal auf vegetarisch umgestellt.

Beim gewürzten Tiefkühl-Gemüse (‘mexikanisch’ usw.) von Netto war es so, dass es erst nicht vegan war. Ich habe ihnen geschrieben, dann war es vegan, aber es stand ‘vegetarisch’ drauf. Kurz nachdem ich ihnen dann deswegen nochmal geschrieben habe, war ein großes Vegan-Label drauf. Vielleicht Zufall, aber ich glaub einfach mal, dass ich das bewirkt hab. Sollten auf jeden Fall mehr Leute machen.« (Ralf)

Fragen auch Sie nach

In diesem Sinne möchten auch wir Ihnen ans Herz legen, bei Unternehmen, Restaurants, Kantinen & Co. nachzufragen, wenn gute vegane Alternativen im Angebot fehlen. So können Sie deutlich machen, dass Bedarf besteht und Impulse in die richtige Richtung geben.

(jw)

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