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Erfolg bei Österreichs Lebensmittelriesen Spar

Seit mehreren Jahren bewegen wir erfolgreich deutsche und internationale Unternehmen dazu, den Handel und die Verwendung von Käfigeiern zu beenden. So haben bereits alle deutschen Supermarktketten und Discounter erklärt, ihre Sortimente in den nächsten Jahren international entsprechend umzustellen. Im Sommer 2017 haben wir zu diesem Thema auch die Spar-Gruppe Österreich angesprochen, einen der bedeutendsten Lebensmittelhändler Österreichs.

Die Spar-Gruppe Österreich ist im Lebensmitteleinzelhandel neben Österreich auch in den Ländern Italien, Ungarn, Slowenien und Kroatien tätig. Wir wollten den Handelskonzern anregen, ähnliche Schritte zu gehen wie der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland. Gemeinsam mit dem österreichischen Verein gegen Tierfabriken (VGT) und mit Unterstützung der Open Wing Alliance, des internationalen Bündnisses gegen Käfighaltung von Hühnern, konnten wir damit jetzt einen weiteren Erfolg erzielen.

Spar setzt jährlich 10 % weniger Käfigeier ein

Nach einigen Gesprächen mit uns und dem VGT hat das Unternehmen sich für einen schrittweisen Ausstieg entschieden. Vor wenigen Tagen kündigte die Spar-Gruppe an, dass ihre Länderorganisationen in Nordost-Italien, Slowenien, Ungarn und Kroatien ab spätestens 2025 keine Frischeier aus Käfighaltung mehr verkaufen.

In Österreich hatte Spar bereits seit 2004 alle Käfigeier aus dem Sortiment genommen. In den anderen Ländern verhinderten nach Angaben des Unternehmens fehlende Produktionskapazitäten bislang eine frühere Umstellung. Jetzt will Spar den Anteil an Käfigeiern in diesen Ländern jährlich um 10 % verringern, um seinen regionalen Lieferbetrieben Zeit zu geben, die erforderlichen Anpassungen und Investitionen vorzunehmen.

Mehr Bio und Freiland

Abhängig von den unterschiedlichen Anteilen an Käfigeiern in den jeweiligen Länder-Sortimenten, werden spätestens 2025 alle Frischeier aus Käfighaltung aus den letzten Spar-Regalen verschwunden sein. Dann werden nur noch Eier aus Boden-, Freiland- und Bio-Haltung angeboten. Das Angebot an Freiland- und Bio-Eiern will der Handelskonzern in den nächsten Jahren in allen Ländern ausbauen.

Auch die alternativen Haltungsformen haben aus Tierschutzsicht klare Mängel. Jedoch können Legehennen unter diesen Haltungsbedingungen zumindest einige ihrer Grundbedürfnisse ausleben. Das wird ihnen in der Käfighaltung praktisch völlig verwehrt. Daher ist die Haltung von Hühnern in engen Käfigen eine der quälerischsten Formen der Massentierhaltung.

Seine offizielle Mitteilung zum Käfigei-Ausstieg hat das Unternehmen hier auf seiner Website veröffentlicht.

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