Masthuhn-Initiative: 2 neue Mitglieder

Der Service-Bund hat sich der Masthuhn-Initiative angeschlossen. Das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 50. Jubiläum feiert und zu den größten Lebensmittel-Großhändlern Deutschlands gehört, bietet bereits jetzt Produkte an, die den Anforderungen der Initiative entsprechen. In Zukunft soll das Sortiment noch weiter ausgebaut werden.

Die Selbstverpflichtung der Service-Bund-Gruppe ist ein wichtiger Schritt zur besseren Verfügbarkeit von Produkten, die die Vorgaben der Masthuhn-Initiative erfüllen. Die Erklärung des Unternehmens finden Sie hier.

Auch das Studierendenwerk Trier hat sich verpflichtet, ab spätestens 2026 nur noch Hühnerfleisch einzukaufen, das die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative erfüllt. Zum Fortschritt der Umsetzung wird das Studierendenwerk jährliche Berichte veröffentlichen. »Für uns ist dies ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Tierschutz«, erklärt Andreas Wagner, Geschäftsführer des Studierendenwerks Trier. Die Selbstverpflichtung finden Sie hier.

Über die Europäische Masthuhn-Initiative

Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 600 Millionen Hühner gemästet und getötet – das sind über 80 % aller geschlachteten Landtiere. Die meisten dieser Tiere wachsen so schnell, dass sie sich kaum auf den Beinen halten können. Die triste und enge Stallumgebung sorgt für zusätzliches Leid. Um dieses zu lindern, haben wir mit anderen europäischen Tierschutzorganisationen die Europäische Masthuhn-Initiative ins Leben gerufen, an der heute 35 Organisationen mitarbeiten. Die Initiative schreibt ihren Mitgliedern vor allem vor, in ihren Lieferketten die Überzüchtung der Tiere zu verringern sowie in den Ställen für mehr Platz, Licht und Abwechslung zu sorgen. Eine weitere wichtige Vorgabe ist eine weniger stressvolle Betäubung vor der Schlachtung.

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