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Dioxinskandal

Achtung: Dioxin © catalyzer – fotolia.com

Die wichtigsten Informationen kennen Sie sicherlich aus den Medien. Daher nur in Kürze: Ein Futtermittelhersteller hat jahrelang technische Fette und altes Frittierfett als Zutat verwendet, um Tierfutter zu produzieren; einige dieser Fette waren jetzt mit Dioxin belastet, was dem Produzenten wohl seit März 2010 bekannt ist; die Tiere in ca. 5.000 Betrieben haben das Futter gefressen; 8.000 Legehennen wurden bereits getötet; viele weitere werden höchstwahrscheinlich folgen; der Futtermittelbetrieb war QS-zertifiziert, wodurch sich mal wieder verdeutlicht, dass das blaue QS-Siegel nicht viel mit seiner ursprünglichen Bedeutung »Qualität und Sicherheit« gemein hat.

Dass wir mal wieder einen Lebensmittelskandal haben, verwundert nicht: Wir haben ein System entstehen lassen, in dem es darum geht, Produkte so billig wie möglich herzustellen. Kombiniert mit schwachen gesetzlichen Rahmenbedingungen und noch schwächeren Kontrollen ist der Gau damit vorprogrammiert. Für Teile der Futtermittelindustrie heißt das, dass auch schon mal »zweifelhafte Komponenten« oder sogar »chemische Reststoffe« ins Futter gelangen (so die AbL). Ins Tierfutter dürfen laut EU-Futtermittelverordnung (Anhang III) lediglich keine Fäkalien, gegerbte Häute, pestizidbelastetes Saatgut, holzschutzmittelbelastete Stoffe, Materialien aus Abwässern und fester Siedlungsmüll (Hausmüll) und Verpackungen von Erzeugnissen der Agro-Lebensmittelindustrie. Zudem sind die meisten tierischen Proteine verboten. Alles andere ist zumindest grundsätzlich erlaubt – und es scheint offensichtlich auch ein reger Erfindungsgeist bei der Findung neuer Zutaten vorzuherrschen.

Jetzt ist die Aufregung groß, dass aufgrund des Dioxinskandals tausende Tiere »unnötig« und »ethisch ungerechtfertigt« getötet werden, was automatisch impliziert, dass der Tod gerechtfertigt ist, wenn ein Tier zu einigen Stücken Fleisch im Kühlregal verarbeitet wird bzw. noch seine volle »Legeleistung« von über 300 Eiern erreicht hat. Diese Sichtweise verstört, denn sollte bei der ethischen Bewertung einer Tötung nicht vor allem die Sichtweise des (unschuldigen) Opfers gewählt werden?

In diesem Sinne plädieren wir für den einfachsten und effektivsten Weg, Tiertötungen und Futtermittelskandale zu beenden, oder sie zumindest nicht mehr zu unterstützen: Probieren Sie die pflanzliche Ernährungsweise aus! Als kleinen Anreiz bietet Ihnen der Online-Shop alles-vegetarisch.de bis zum 31.01. einen Rabatt von 11%, wenn Sie am Ende Ihrer Bestellung den Gutscheincode »Schweitzer2011« eingeben. Wenn Sie nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten möchten, dann probieren Sie mal Veggie Schweine-, Hähnchen- oder Rinderfilet. Sie werden staunen!

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