»Milchviehhaltung« undercover
Unsere Freunde der US-amerikanischen Tierrechtsorganisation »Mercy for Animals« haben soeben das vielleicht schlimmste Undercover-Video überhaupt veröffentlicht.
Ein Mitarbeiter der Organisation hat über vier Wochen hinweg in einem Betrieb in Ohio mit versteckter Kamera brutalste Gewalt gegenüber Kühen und Kälbern festgehalten. Dazu zählen unzählige Schläge und Tritte gegen Köpfe, Körper und Euter, Stiche mit der Mistgabel und das Verdrehen von Schwänzen, bis diese mehrfach brechen. Mitarbeiter des Betriebs geben außerdem vor der versteckten Kamera damit an, Kühe und Kälber auf diese Weise malträtiert zu haben, bis sie nur noch stöhnende Laute von sich geben konnten oder sogar gestorben sind.
Auch wenn es angesichts der Grausamkeiten schwer fällt, wollen wir hier vor allem die strategische Bedeutung des Videos beleuchten: Ohio ist der wichtigste Staat der US-Massentierhalter, und Tierschutzorganisationen sind gerade dabei, eine Volksabstimmung über die Einführung von Tierschutzmindeststandards ins Leben zu rufen. Die Agrarindustrie hat bereits jetzt einen zweistelligen Millionenbetrag organisiert, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Tierschutzgesetze unnötig sind, weil sich die Industrie am besten selbst kontrolliert.
Durch die Veröffentlichung des Undercover-Videos, das voraussichtlich von mehreren Nachrichtensendern aufgegriffen werden wird, sinken die Chancen der Massentierhalter, mit ihrer Millionen-Kampagne Erfolg zu haben, gewaltig.
Trotz aller Wut, die die Recherche auslöst: Es wird einen enorm wichtigen Beitrag dazu leisten, dass in Ohio Tierschutzgesetze erlassen werden, und es wird außerdem dazu beitragen, dass viele Menschen sich über das Ob und Wie ihres Milchkonsums Gedanken machen.
Wir raten unseren LeserInnen (nicht nur den Empfindlichen) davon ab, sich das Video anzusehen. Aus diesem Grund binden wir es hier auch nicht ein und verlinken auch nicht auf das Video. Sollten Sie es trotz allen sehen wollen, werden Sie über eine Internetrecherche nach »Mercy for Animals« fündig.
Nachtrag (27.05.2010): Einer der Tierquäler wurde bereits verhaftet; die Betriebsleitung hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie das Verhalten der Mitarbeiter als inakzeptabel bezeichnet und davon spricht, man wolle das Vertrauen der Kunden erhalten (dazu dürfte es allerdings zu spät sein); der Fall hat wie erwartet für eine große Medienresonanz gesorgt – teilweise sogar im Ausland.
Nachtrag (06.06.2010): Der verhaftete Tierquäler wollte seinen Richter damit beeindrucken, dass er eine Karriere als Polizist anstrebt. Momentan spricht aber alles dafür, dass seine Berufswünsche nicht in Erfüllung gehen werden.
Noch grotesker als die Vorstellung, dass ein aggressiver Tierquäler für Recht und Ordnung sorgen soll, ist die Reaktion von Teilen der Milchindustrie auf den Fall. Eine Autorin des Magazins »Farm and Dairy« stellt 22 oft abstruse Fragen, um die Glaubwürdigkeit von Mercy for Animals zu schädigen. Dazu zählen: »Haben Mitarbeiter von Mercy for Animals ebenfalls Kühe gequält?«, »Wurde Gregg [der Tierquäler] von Mercy for Animals bezahlt?« und »Ist er ein Mitglied?« Schließlich will die Autorin noch vom Thema ablenken, indem sie sich beschwert, dass es keine Undercover-Recherchen zu Kindesmisshandlungen gibt. Solche Reaktionen zeigen, wie weit der Realitätsverlust in Teilen der Agrarindustrie vorangeschritten ist, und wie wichtig das Anliegen unserer KollegInnen ist, Tierschutzmindeststandards in Ohio einzuführen.











schon auf facebook !
Wer das Buch “Fast Food Nation” von Eric Schlosser gelesen hat, weiß was in der US Tierindustrie läuft und wie es dort tatsächlich möglich ist, dass große Unternehmen und Unternehmensverbände die Gesetzgebung beeinflussen, teilweise sogar die Gesetze selbst schreiben können, um frei schalten und walten zu können. Man kann nur hoffen, dass dieses Video ausreichend Wellen schlägt, um die Verbraucher in den USA auf die Barrikaden zu treiben.
Wir könnten auch mal nach Deutschland schauen. Dort werden Kühe vielleicht nicht geschlagen und direkt gequält. Die Haltung ist jedoch nicht zu begrüßen.
Go Vegan!!!
Es ist einfach nur grausam, wie mit Tieren umgegangen wird. Am besten man verzichtet auf Milchprodukte oder kauft nur Bio oder nur beim Bauernhof seines Vertrauens… Aber auf fertige Milchprodukte sollte verzichtet werden…
Diese Industrie ist einfach nur noch eine hochgradig psychopathische Wirtschaft mit psychopathischen Köpfen und psychopathischen Handlangern. Auch in Deutschland hat ein Produzent ein solches Verhalten, das Mitarbeiter entwickeln können, sogar vor laufender Fernseh-Kamera selbst zugegeben. Vor einigen Monaten habe ich einen Bericht über einen großen Fleischproduzenten gesehen. Der Chef des Unternehmens hat dem Fernseh-Team höchstpersönlich Überwachungs-Monitore gezeigt, die genau deshalb installiert wurden, weil sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass Arbeiter, die keine Kontrolle zu fürchten haben, in Produktionsbetrieben sehr schnell dazu neigen, ihre Gewaltfantasien an hilflosen Tieren auszulassen, die nicht flüchten können. Und natürlich hat auch das etwas mit der Auslebung von grenzenloser Macht zu tun. Wenn also die Köpfe dieser Industrie in Ohio der Meinung sind, Gesetze und unabhängige Kontrollen seien nicht notwendig, braucht sich niemand darüber zu wundern, dass sich dieses psychopathische Machtgeschwür durch die ganze Hierarchie-Kette zieht. Eine solche Industrie-Organisation, die keiner Gesetzgebung und keiner Kontrolle unterliegt, wird sich unter solchen Bedingungen nämlich ganz genauso verhalten wie ein totalitärer abgeschlossener Staat, in dem nur die willkürlichen Regeln gelten, die die totalitären Köpfe aufgestellt haben. Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet die Politik diesen gefährlichen Mechanismus immer noch nicht begriffen hat, auch in Deutschland nicht. Und dazu braucht man noch nicht einmal auf die Agrar-Industrie zu schauen. Ohnen einen Namen nennen zu wollen, ist ein Paradebeispiel dieser Art in den letzten Wochen ja häufig durch die Presse gegangen. Aber nur viel zu langsam begreift die Politik und die Bevölkerung, welch gefährliches Zukunftspotential in einem zu groß gewordenen Wirtschaftsunternehmen stecken kann. Gefährlich vor allem für die Demokratie, gefährlich für die Rechtsstaatlichkeit und letztlich gefährlich für die individuellen Schutzrechte eines jeden einzelnen Bürgers.
also, das gepostete foto stammt aus einem freilaufstall……………………..
warum macht ihr damit die menschen dumm ??
wo sind die fotos von amerika ?
es ist wirklich unglaublich wie wir Menschen mit dem Leben umgehen.
Aber es ist wie immer, nur die Verbraucher haben es in der Hand, so lange die Produkte aus der Masthaltung noch gekauft werden, ändert sich nichts.
Da muss viel mehr Aufklärung her, die Lebensmittel sollten so gekennzeichnet sein, dass Verbraucher sieht wo die Ware herkommt. Den auch Bio ist nicht gleich Bio und wenn ein Bauer Bio füttert, heißt es noch nicht das die Tiere auch Bio gehalten oder human geschlachtet werden.
Firmen die grausam mit Tieren umgehen oder die Tiere unwürdig halten sollten öffentlich genannt werden. Dann hat ein Verbraucher auch die Chance gezielt diese Firmen zu meiden.
Es ist unglaublich dieses Video.
Wie können Menschen gegenüber anderem Leben nur so abstumpfen. Die gehören eingesperrt und therapiert!
Da fehlem einem die Worte!
Danke für eure Berichterstattung!
“Tierprodukte” gehören den Tieren, die sie produzieren!
Veganismus! Alles andere ist Mord!
Nein, ich muss mir das nicht ansehen! Es reicht schon das wenige was ich gelesen habe, um mir selbst zu bestätigen, dass ich NEIN zu Fleischessen sage!
Es gibt so viele wunderbare Gemüserezepte. Der Mensch braucht kein Fleisch!
Hallo Herr Langecker,
aus dem Artikel geht hervor, warum wir keine Fotos zeigen und wie man zu den Bildern gelangt, wenn man denn unbedingt will.
Den Vorwurf des Dummhaltens halten wir für unangebracht.
Ich habe soeben den Fehler gemacht und wollte mir nur die Homepage von “Mercy for animals” anschauen. Leider startet dort sofort das Video und ich sah noch, wie man auf brutalste Weise auf dem Kopf des Kälbchens getreten hat.
ICH KANN NUR NOCH SCHREIEN !!!!!!!!!!
Die Warnung auf dieser Seite ist wirklich gerechtfertigt. Ich habe schon viele grausame Undercover-Videos gesehen, aber schon dieser Anfang des Films übertrifft fast alles!!!!!!!!!!!!
Was sind das für Menschen?? Sind das überhaupt noch Menschen?????????
Hoffentlich bringt diese Recherche in Ohio die Menschen zum Umdenken.
Ich habe bloß zwei sek. gesehen und mir sind die Tränen in die Augen geschossen. Ich kann nicht glauben, dass Menschen zu so etwas in der Lage sein können. Ich verabscheue es zu tiefst. Ich werde ab jetzt meinen Milch und Fleisch Konsum
einstellen.
Ich hoffe vom ganzen Herzen das dieses Video hilft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wer mit Tieren arbeitet braucht sehr viel Geduld. Geduld bedeutet Zeit, Zeit gleich Geld. Da heute nur noch Geld eine Rolle spielt, kann sich wohl jeder vorstellen, bzw sehen wie es in den Tierfabriken taeglich ablaeuft.
Jeder (Mann) empfiehlt mir mit einem Stock zu meinen Schweinen zu gehen. Warum? Sicher, man kann keinem Tier trauen, muss ich deshalb auf jedes Tier wie einen “Bloede” einschlagen, damit es mich respektiert.
Jedes Tier ist doch auch ein Kapital, deshalb versuche ich doch das “BESTE” dem Tier zu geben, somit gedeiht es besser ist gesund und produziere eine sehr gute Qualitaet von Fleisch.
Ich kann und will es einfach nicht verstehen, warum es zu solchen brutalen Uebergriffe ueberhaupt kommt. Ich kenne Personen die haben “ein” Schwein und koennen nicht den Stall betreten, ich habe zehn und kann blind zu den Tieren gehen. Sicher es gibt Rangordnungen, Begruessungsrituale zwischen Tiere die man auch lernen muss, bzw. ueberhaupt sich informieren was das Tier fuer Grundbeduerfnisse hat.
Aber das kostet ja Zeit und Zeit ist Geld.
Daher muss jeder von uns auf “dieses” Video hinweisen, das ist das mindeste, jedoch muessen wir fuer eine artgerechte auch wenn teurere Haltung fuer die Tiere kaempfen.
Es reicht doch ein “Sonntagsbraten” in der Woche.
Der Rat vegan oder vegetarisch zu leben, ist sicher gut gemeint. Der Anteil dieser Menschen an der Gesamtbevölkerung ist aber verschwindend gering, deshalb muss dafür gesorgt werden, dass mit den “Nutztieren” human umgegangen wird. Es müssen – auch in Deutschland – wirksame Kontrollen eingeführt werden und Tierquälereien hart bestraft werden! Die Kosten dafür müssen auf den Fleischpreis geschlagen werden, denn Fleisch ist ein viel zu billiges Produkt! Sicher wird dann auch weniger gegessen!
@ Peter Langecker: Ihr Kommentar zu dieser Thematik war sehr hilfreich! Ihre Denkweise schlummert wohl leider auch in unseren Politikern!
Danke für den Artikel und den Hinweis auf die Undercover-Recherche. Ich habe mich nicht getraut, mir das Video anzuschauen, die Beschreibung in dem Artikel hat mich schon betroffen genug gemacht. Wirklich widerlich, was Menschen so alles tun! Meinen Fleischkonsum habe ich seit einiger Zeit auf Null gebracht, nun arbeite ich daran, auch Milchprodukte nach und nach von meinem Speiseplan zu tilgen (nicht ganz einfach…).
das ist so grausam, ich kann es nicht in worte fassen…. was sind das nur für abscheuliche sadisten…
seit ich den Hund mit den vier abgehackten Beinen betreue, wundert mich NICHTS MEHR an diesem Menschen-Pack!
Kann mir das Video auch nicht angucken, habe aber die Nachricht hier auch auf facebook gesellt!
Die Gewalt gegenüber hilflosen Tieren nimmt leider kein Ende. Wenn man sich die beschriebene, grauenvolle, täglich praktizierte Tierquälerei vor Augen führt, kommen einen unweigerlich die Tränen. Kühe sind so sanfte. gefühlvolle Tiere. Es können doch keine Menschen sein, die zu so etwas täglich im Stande sind. Es sind verkappte Verbrecher, die Freude am Quälen von Lebewesen haben und sie gehören hinter Gitter. Es ist bedauerlich, dass es in einem Land wie Amerika, tatsächlich noch Staaten wie Ohio gibt, die im 21.Jahrhundert noch kein Tierschutzgesetz haben. Das ein solches überfällig ist, zeigt sich hier deutlich – und genau so wichtig sind: Einhaltung – Kontrolle und Ahndung gegen Verstöße – sonst nutzt das beste Gesetz nichts.Es muss unbedingt mehr an die Öffentlichkeit gelangen, damit diese wach wird, denn alle Milcherzeuger werben mit Kühen auf grüner Wiese – die die meißten von ihnen nie im Leben gesehen haben – und viele Verbraucher lassen sich dadurch geschickt täuschen.
Ich habe 2 Sekunden gesehen und sofort abgeschaltet. Normalerweise bin ich ein Verfechter davon, dass man sich diese Videos ansehen muss, um überhaupt glauben zu können, dass es solche perverse, abartige “Menschen” gibt, um dann auch dagegen vorzugehen. Eins weiß ich aber sicher, dass man auf der ganzen Welt gegen solche Sadisten vorgehen muss, auch gegen weniger extreme Handlungen. Jedes Lebewesen hat eine Lebensberechtigung, wer sind eigentlich wir?, die sich Menschen schimpfen, das alles kaputt zu machen?
Das Anschauen des Videos läßt uns leiden? Aber wer kann, sollte sich diese Bilder anschauen. Welches Leid müssen die Tiere ertragen und sind wir es ihnen nicht schuldig mit ihnen zu leiden? Jeder von uns kann dazu beitragen Tierleid zu mindern. Besser noch, wir machen es gemeinsam! Inzwischen gibt es genug Gelegenheiten sich aktiv zu engagieren! Vergessen wir nicht: Auch in deutschen Ställen ist Tierleid nicht ausgeschlossen und es werden ständig neue “Höllen” erschaffen. Nicht zuschauen! Kämpfen! Wir sind es unseren Mitgeschöpfen schuldig!
Wieder mal Amerika die spielen sich doch immer als die Besten auf und sollten einfach erst bei sich Ordnung schaffen bevor sie in die Welt hinausgehen als Retter! ich sage nur: Monsantos der Konzern der weltweit sein Gift verkauft und Saatgut dazu, von hohen “Tieren” der Regierungen unterstützt (wurden -werden?), Bohrinseln und von hohen “Tieren” geduldete schlamperei—eigentlich wundert mich gar nichts mehr es ist nur noch zum Speiübelwerden!
In meiner Kindheit gab es 1 x in der Woche einen “Braten”.Was für ein Glück, Kartoffeln, Gemüse u. Getreide in allen Formen essen zudürfen! da gibt es wunderbare Gerichte !
Was für ein Glück, während der
Kriegszeiten die “Fleischesserei” nicht vermißt zu haben, weil Fleischkonsum
weder nötig noch gewohnt war.
Was für ein Glück, nicht auf Schritt
und Tritt fettleibigen, unästhetischen
Mitmenschen, die unter Diabetes,
Atemnot und .”Zivilisations”krankheiten leiden, als Kind begegnet zu sein..
.Ich trauere meiner Kindheit o h n e
fette unbewegliche Schulfreunde (wie heute fast “normal”) nach.
Ich bin seit einem halben (40Jahre) Menschenleben überzeugter Vege- tarier und absolut nicht “mager”.
Das Wort “Mensch” ist ein Schimpf-
wort, das Wort “human” lächerlich.
Solche Individuen sind besonders stark beim Quälen hilfloser Tiere,
hilfloser Alter und hilfloser Kinder.
Ich schäme mich, ein “Mensch” zu
sein ! Ich habe RESIGNIERT !!!
Ich habe mich auch nicht getraut dieses Video anzusehen, ich habe schon zuviele dieser Art gesehen und es hat mich nur grenzenlos schockiert.
Die Beschreibung alleine reicht aus !
Was ist nur mit dieser Menschheit passiert ????
Warum macht man soetwas ??
DAS frage ich mich immer wieder !!!
WIESO machen Menschen soetwas ??
WAS treibt sie dazu ???
Es übersteigt mein Denken und macht mich nur unendlich traurig !!
die primitivste Spezies auf diesem Planeten ist ohne Zweifel die Spezies Mensch !!!
Wer Gewalt sehen will, der muss nur die Hollywood Produktionen ansehen und stumpft dann irgend wann ab. Dann werden auch die grausamen Bilder der Kriege erträglicher, in denen nur “Terroristen” getötet werden. Diese sind keine Menschen und weniger als Tiere.
Wem wundert es dann, wenn nicht jeder Soldat und Terroristenjäger werden kann und statt dessen seine Gewaltfantasien an anderen schwächeren Lebewesen auslebt?
Fleisch muss teurer werden?
Immer mehr Menschen werden vom Fleischkonsum, zumindest vom Verzehr guten Fleisches ausgeschlossen. Dennoch wird immer mehr produziert und entsorgt. Die Logistik ist zu primitiv um die hohen Verluste zu vermeiden. Darum der hohe Input.
Vegetarier werden?
Nein! Ein Tier, das artgerecht und gesund gehalten wird, muss auch sterben. In der Nahrungskette sind Menschen ähnlich wie Schweine, Affen usw. Wir dürfen und müssen Fleisch essen aber es darf nicht sein wie bei Löwen und Wölfen. Wir ergänzen unsere Nahrung mit Fleisch und sind gesund. Jedes zu viel oder zu wenig ist ungesund.
Da dieser Planet ein lebender Organismus ist und wir mit den Tieren und Pflanzen ein Teil davon, funktionieren die Menschen ähnlich einem Krebsgeschwür.
Ich habe viele Fressszenen gesehen. Widerlich die Missachtung des Fleisches. Menschen die sich jeder Kultur fern halten, werden nie verstehen wie aussergewöhnlich das Leben und das Leben der Tiere ist.
Ich schlachte mein Huhn lieber, als es aus der Kühlkiste eines Supermarktes zu nehmen!
Du bist was Du isst – solche Vorgehensweisen gehen in die Nahrungskette über – das heißt, dass wir dieses Leid mit dem Verzehr dieser Tiere und auch dem Verzehr der Produkte dieser Tiere dieses Leid in UNS aufnehmen – auch wenn man dieses Leid den Produkten nicht mehr ansieht.
Da braucht man sich nicht mehr zu wundern was hier auf UNSERER Erde los ist.
Handeln ist angesagt!!!
Ich selbst bin seit 3 Jahren Vegetarierin und bin dadurch wieder gesund geworden, brauche keine Tabletten mehr – obwohl die Ärzte gesagt haben “ich wäre ohne diesen Tabletten nicht mehr lebensfähig” – ich achte aber auch auf Nachhaltigkeit in meiner fleischlosen Ernährung – d.h. keine Pestizide, keine Genmanipulation, etc.
Zweifellos ist der gezeigte Tierquäler ein Soziopath, der nicht fähig ist Mitgefühl zu empfinden. Diese Störung betrifft etwa 5% der Menschen d.h. allein in Deutschland finden wir 4 Millionen ähnlich gestörte Individuen, die oft undercover ein normales Dasein führen aber latent gefährlich sind. Durch Normen und religiöse Regeln werden solche Personen oft in Schach gehalten, zeigen ihr wahres Gesicht mitunter aber dann doch gesellschaftlich legitimiert z.B. in der Jagd.
Es gilt solche Menschen mit narzißtisch basierten Persönlichkeitsstörungen zu meiden. Heilung durch Einsicht o.ä. ist nicht möglich. Wichtig ist das Erkennen und Durchschauen dieser Psychopathen, die mitunter hochintelligent sein können und sich dann bevorzugt in Machtpositionen in Wirtschaft und Politik wiederfinden.
Der Unterschied zwischen einem machtgierigen Vorstandsvorsitzenden einer Industriegesellschaft und einem soziopathischen Gewaltverbrecher ist oft nur die Intelligenz,die ersterem hilft nicht erwischt zu werden.
Ich habe es nicht geschafft, das Video länger als 10 sec. anzusehen. Solche Bilder treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich bin auf dem Land groß geworden. Nicht auf einem Bauernhof. Ich frag mich, warum müssen solche Bilder aus den USA kommen. Solche Bilder kann man in Deutschland, beim Bauern um die Ecke, sicherlich auch live sehen. Ich will nicht sagen, das alle Bauern Tierquäler sind, nein, aber ich frage mich schon, warum ein Bauer, wenn er seine Tiere vom Feld zum Melken in den Stall holt, einen Stock dabei haben muss. Ich habe gesehen, wie in modernen Ställen die Kühe zum melken in Ihre Boxen getrieben werden. Dabei wird nicht zimperlich mit dem Stock (Knüppel) umgegangen, die Tiere werden mit Tritten und Schlägen in die Boxen geprügelt, dort müssen sie da dann eingepfercht für die Zeit des Melkens auf engstem Raum stehen bleiben. Es macht mich traurig und wütend, machtlos zusehen zu müssen, wie so etwas ignoriert oder sogar geduldet wird.
Kleiner Nachtrag noch:
Auch wenn die Motive für die Tierquälerei bei den in dem Video gezeigten Personen andere sind als bei dem Bauern um die Ecke. Das Leid der Tiere ist das gleiche und es tut nicht zu Sache, ob das nun ein kranker Mensch macht oder ein gesunder.
Schon allein durch die Beschreibung der Brutalität dieses Videos tut mir jede Faser meines Körpers weh – weil mir meine Seele weh tut.
Manchmal möchte ich doch gerne dran glauben, dass es eine Hölle gibt, für die, die sich in ihrem Leben selbst wie Dämonen verhalten. Wie auch immer, eine Gerechtigkeit gibt es und sie wird diese Unmenschen einholen!
Wir dürfen dennoch nicht resignieren, müssen dran glauben und dran arbeiten, dass sich etwas verbessert für die Leidenden der Welt.
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Menschen hin und wieder Fleisch von Tieren essen, die mit Respekt gehalten wurden.
Aber meine Meinung ist dennoch, dass wir uns vegetarisch, wenn nicht langsam vegan ernähren sollten.
Die von “Überzeugungstäterin” (Kommentar Nr. 5) genannten Kameras gehörten in jeden Massentierhaltungsbetrieb, und die entsprechenden Überwachungs-Monitore in die “Wachstube” eines auch mit Tierschützern besetzten Kontrollgremiums. Dann können sich potenzielle Täter nicht mehr sicher fühlen. Es dürfte doch nachvollziehbar sein, daß sich sadistische Charaktere gerade in solche Betriebe (wie auch als Akkordschlachter in die Schlachthöfe) bewerben, um ihren Trieben freien Lauf zu lassen.
Nochmals zu meinem Kommentar Nr. 34: Machbar sollte das von mir vorgeschlagene Verfahren sein. Denn auch zur Verkehrsüberwachung oder in Kaufhäusern werden Multi-Monitore eingesetzt, und die Überwachungskraft hat gleichzeitig diverse Überwachungsräume im Blick. Außerdem ließen sich die Aufnahmen speichern und nachträglich sichten. So macht man das ja auch in Banken und auf Bahnhöfen, um Gewalttäter im nachhinein identifizieren zu können, ohne daß hierfür ein zu großer und nichtleistbarer personeller Aufwand betrieben werden müßte.
Oh mein Gott…ich bin entsetzt. Das Video ist so grausam…
Gehen diese Menschen nach der Arbeit nachhause und kümmern sich dann liebevoll um ihre Familien?
Oder gehen sie mit ihren Kindern ähnlich um?
Krank, einfach nur krank…
Mir schnürt sich jedesmal mein Herz und mein Magen zu, wenn ich so etwas nur höre
Es ist einfach so abscheulich..!!
Ich würde mich so gerne im Tierschutz angagieren, aber ich habe solche Angst vor diesen Bildern und Erlebnissen, geschweige denn es persönlich zu sehen!
Ich weiß, nur so erwachen die Menschen, aber ich, die ein Tierleben schon fast über ein Menschenleben stellt kann damit nich umgehen.
Ich wünsche allen viel LICHT UND LIEBE, auf das die Menschheit schnellstens erwacht!!
Ich bin dankbar,daß es Menschen gibt,die Unglaubliches auf sich nehmen,um auf das
Tierleid aufmerksam zu machen.Diesen Menschen ist es letzlich zu verdanken,daß
sich heute keiner mehr hinter einem :”das habe ich nicht gewußt ! ” verstecken kann.
Jeder,der ein Stück Fleisch ißt,gibt einen Tiermord in Auftrag.Darüber sollte sich jeder
Gedanken machen.Ich habe das Video nicht angesehen,kann allgemein keine Grausamkeiten
ertragen und bin immer wieder erschüttert,daß es solche Mutationen von Menschen gib
Ich kann es einfach nicht verstehen… Was für ein absoluter Psychopath muss man sein, um so mit Lebewesen umzugehen?
Alleine schon der Kommentar “I don’t think they feel any pain” beweist doch, wie krank diese Person sein muss. Was hat man davon so mit Tieren umzugehen?
Von daher, bitte fangt an umzudenken und werdet vegan! Auch Vegetarismus ist keine Alternative, wie das Video eindeutig beweist!
Ich hoffe, dass das Video zur Verbesserung der Tierschutzgesetze in Ohio beiträgt. Ansonsten halte ich solche Skandal-Geschichten für kontraproduktiv, weil sie der gesetzestreuen und Bio-Tierwirtschaft die perfekte Vorlage bieten,sich als “die Guten” hinzustellen.
Das alltägliche, millionenfache Leid der Tiere, auch ohne derartige Auswüchse der Misshandlung, gerät dabei aus meiner Sicht stets in den Hintergrund.
Ich kann der Albert Schweizer Stiftung nur meinen Dank aussprechen, dass sie sich , wie viele andere Organisationen, wovon ich bei zweien Mitglied bin, für unsere schwachen Mitgeschöpfe so sehr einsetzen.
Das schreckliche Video zeigt wie Menschen sein können, vielleicht sind das sogar die netten Nachbarn von nebenan.
Obwohl ich bis zu meinem 17ten Lebensjahr auf einem Bauernhof aufwuchs, hat mich das Video sehr geschockt.
Auch ich sah als Kind Dinge, die mir sehr zu schaffen machten. Auf den Bauernhöfen geht es nicht so zu wie viele denken, besonders wenn niemand hin schaut.
Ich betone, natürlich nicht auf allen, doch ein Leben lang auf einer Stelle angekettet zu sein, ist auch eine Qual.
Ich lebe vegan, meine Tochter hatte schon sehr früh eine Abneigung gegen Fleisch und ist seit langem Vegetarierin.
Zum Schluss noch was Philosophisches aus den 6000 Jahre alten Veden:
in der Bhagavad Gita auf Seite 13 steht.
„ Die vedische Literatur ist für Menschen,
nicht für Hunde und Katzen, bestimmt. Hunde und Katzen dürfen andere Tiere töten, um sich zu erhalten, und sündigen dabei nicht, doch wenn ein Mensch ein Tier zur Befriedigung seines unbeherrschten Gaumens tötet, bricht
er die Gesetze der Natur und muss sich dafür verantworten.“
!!
Vielleicht sieht man sich ja am 14 August auf dem vegi street day in Dortmund, wir haben unseren Stand bei den Tierfreunden e.V, es gibt viele Kostproben von unseren eigenen Kreationen, die man sehr leicht nach kochen kann. Es geht uns darum alternativen zu zeigen, es ist doch eigentlich so einfach.
Wie grausam ist der Mensch? Was haben ihm
die armen Tiere getan, damit er sie so behandelt?
Man muß sich schämen ein Mensch zu sein!
Ich esse kein Fleisch und keinen Fisch, damit ich
solche Perversitäten nicht unterstütze.
Es ist wirklich abscheulich, zu sehen, wie Menschen (gemäß der Bibel die “Krone der Schöpfung”) mit wehrlosen Tieren umgehen. Es erfüllt mich mit grenzenloser Traurigkeit und auch Wut, wenn man lesen muß, wie roh und gefühllos, ja sadistisch, manche Menschen mit Tieren umgehen. Das Video konnte ich mir nicht ansehen, weil ich solche Szenen nie wieder aus dem Kopf bekomme. Ich wünschte mir, dass solche Menschen oder besser ausgedrückt, Kreaturen”, so bestraft werden, als wenn sie diese Brutalitäten Menschen angetan hätten.
Was in dem Undercover- Video von “Mercy for Animals” an Brutalität und Sadismus gezeigt wird, ist
für den Betrachter kaum zu ertragen. Was aber auch Mitten in Deutschland permanent, Tag für Tag, an Tierquälerei mit Billigung der Politik und der staatlichen Aufsichtsbehörden in Ställen der sogenannten Nutztierhaltung abläuft, müssen wir uns immer wieder vor Augen führen. Hilfreich dazu ist sicherlich auch die Dokumentation “Vom Elend der Nutztiere” in dem Buch von Hermann Focke “Tierschutz in Deutschland – ein Etikettenschwindel?!”
Während wir hier diskutieren, geht der Horror für die Tiere überall auf der Welt weiter. Ob es die Verfolgung und Ermordung der Straßenhunde in den südlichen Ländern und Osteuropa ist, oder dass Leiden der Versuchstiere hinter den Labormauern, es werden Schlachttiere, des Profits wegen quer durch Europa gekarrt, irren von ihren Besitzern ausgesetzte und sich selbst überlassene Pferde in Irland (man kann sich den Luxus nicht mehr leisten) hungernd umher, werden Podencos nach der Jagdsaison von den Jägern im Wald an Bäume gebunden, sich selbst und dem Hungertod überlassen, da sie ausgemergelt und für die nächste Saison nicht mehr zu gebrauchen sind, man will sie ja nicht umsonst durchfüttern…
Wer hat eigentlich diese Lüge in die Welt gesetzt, der Mensch sei die Krone der Schöpfung?
Ich habe mir das Video nicht angesehen, ich bin zu feige dazu. Ich verneige mich aber vor den Menschen, die den Mut haben, solche Dinge aufzudecken und ich hoffe inständig, dass es überall publik wird und es nicht nur die Menschen aufrüttelt, die ohnehin mitfühlend sind. Es sollte alle bewegen, die egoistisch, ignorant und gleichgültig sind, gegenüber dem täglichen Leid unserer sogenannten “Nutztiere”.
Allein das Wort ist in meinen Augen schon ein Verbrechen gegenüber diesen Geschöpfen.
Schon als kleines Kind habe ich mich oft gefragt, warum Gott so etwas zuläßt, wenn ich von schlimmen Tierquälereien erfahren habe. Ich bin die ersten Jahre meines Lebens auf einem Bauernhof aufgewachsen, das Schrecklichste war für mich immer, wenn die kleinen Kätzchen vom Bauern gefunden und an die Stallwand geworfen wurden. Für den war es so normal das zu tun, dass es ihn nicht störte, wenn wir Kinder in der Nähe waren. Ich muß gestehen, dass ich mich heute oft wundere, wenn ich einem Bauern begegne der Tiere liebt….
Wer das folgende Video nicht sieht kann es weder glauben noch sich sowas vorstellen. Wie brutal man mit Kühen und sogar mit unschuldigen, neugeborenen Kälbern umgeht, ist shockierend. Man müsste mit diesen Verbrechern genau so umgehen. Verbrecher ist das richtige Wort! Viele von diesen groben Burschen sind vorbestraft, manche wegen Vergewaltigung. Und solche Monster lässt man ungestraft auf Tiere los, in den Mastbetrieben oder Zirkussen. Dort können sie nach Herzenslust ihren Sadismus frei ausleben. Ensetzlich!!
ich habs angesehen….
es liegt in unseren Händen.
Wir brauchen keine Milchviehstallungen und keine Fleischaufzuchtfolterkammern, gaaaar nichts!
Das ist nur wieder ein weiterer Beweis was für ein psychopathisches Wesen der Mensch ist. Wie abartig, krank und armselig ist es, unschuldige und wehrlose Tiere so zu malträtieren? Ich schäme mich mal wieder -wie so oft- Mensch zu sein. In einem Dorf in der Nähe meines Heimatortes hat vor einigen Wochen ein Landwirt mehr als 30 seiner Tiere qualvoll im eigenen Mist verhungern lassen. Obwohl die Behörden den Skandal vertuschen wollten, hat er für öffentliche Empörung gesorgt. Dass aber -trotz solcher Eklats- die Gesetze verschärft werden, wage ich zu bezweifeln, vor allem, solange noch die schwarz-gelbe Regierung das Sagen hat…
Ich habe mich auch nicht getraut, das Video anzusehen. Die Schilderung der gezeigten Taten genügen mir schon, dass mir schlecht wird! Es ist einfach unglaublich, wie überall auf der Welt die Tiere ausgenützt und gequält werden. Es ist einfach zum Verzweifeln, dass hier nicht wirklich Verbesserungen zustande kommen. Auch die Politik sieht hier weg, und da sich die Tierproduktkonsumenten nicht dafür interessieren, passiert sehr wenig. So nach dem Motto “ich will das gar nicht wissen”. Es ist zum Heulen!
Ich habe mir das Video nicht angesehen. Danke für die Beschreibung und die Warnung.
Massentierhaltung und dazu zählt auch die Milchproduktion hat nichts mehr mit den Bauernhöfen von früher zu tun. Das ist klar. Zeit ist Geld und entsprechend unsensibel, grob und manchmal auch brutal wird mit den Tieren umgegangen. Und was nachgefragt wird, wird auch produziert und das möglichst billig.
Aber wenn Zeit Geld ist, wie wird dann die Zeit begründet, die Mitarbeiter dazu verwenden, Tiere zu mißhandeln und zu quälen? Ist die Schlussfolgerung, dass den Mitarbeitern noch mehr Zeitdruck gegeben werden müßte, damit sie keine Zeit mehr haben, zwischendurch mal so als Pausenfüller die Tiere zu quälen?
Oder müßte man sie vor Jobantritt erst einer psychologischen Untersuchung unterziehen, um festzustellen, ob sie sadistische Züge haben ähnlich wie bei der Einstufung von potentiell gefährlichen Hunden: Harmlos eingestufte Menschen, potentiell sadistische Menschen und garantiert sadistische Menschen?
Die andere Frage ist: Sind das dann überhaupt Menschen?
@Dr. Kunkel:
Ihre Ausführungen bestätigen wohl auch die Theorie, dass Täter häufig erst an Tieren “üben”, bevor sie auf den Menschen übergehen, obwohl das nicht pauschal auf jeden Täter anwendbar ist. Dass es aber alleine in Deutschland 4 Millionen von dieser Sorte gibt, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Allerdings könnte sich diese Zahl auch anders erklären. Vor kurzem habe ich von einer Studie gelesen, in der nachgewiesen wurde, dass in Familien, in der häusliche Gewalt stattfand, die Täter sehr häufig zuerst Gewalt gegen die in den Familien befindlichen Haustieren verübten, bevor die häusliche Gewalt auf Frau und Kinder übergingen. Ich finde, das sind alles auffällige Zusammenhänge, mit den sich auch die Politik mal beschäftigen sollte.
@Peter Hopp:
Dem kann ich nur zustimmen. Die Menschheit ist heutzutage in der Lage, zum Mond zu fliegen, Touristen in den Weltraum zu schießen und Fotos vom Mars zu knipsen, da sollte es technich möglich sein, Überwachungsmonitore in solchen Betrieben verpflichtend einzuführen. Und wenn man bedenkt, dass solche Unternehmen nicht gerade zu denen gehören, die am Bettelstab hängen, dürfte das wohl aus deren Portokasse zu finanzieren sein.
Aber alleine das halte ich nicht für ausreichend. Als Beispiel nehmen wir mal den Beruf des Schweißers. Ein Schweißer muss sich qualifizieren und fortbilden, genauso wie in jedem anderen Beruf. Darüber hinaus aber ist ein Schweißer verpflichtet, regelmäßig Schweißer-Prüfungen abzulegen, damit sich in seiner Arbeit keine Schlampigkeit einschleicht, die in diesem Fall schlimme Folgen haben kann. Da erscheint es mir überaus absurd, dass es solche Regelungen AUSGERECHNET im Umgang mit Lebewesen, also im Umgang mit Tieren, nicht zu geben scheint, gerade da, wo eine ausgesprochen hohe Qualifizierung, eine ständige Fortbildung und vor allem regelmäßige Prüfung der hohen Qualifikation im Umgang mit Tieren am allerdringendsten erforderlich wäre. Ich finde, das ist ein absolutes Unding.
Ein Schweißer, der die hohen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann, darf diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Einem Anwalt, der die Fremdgelder seiner Mandantschaft unterschlägt, wird die Zulassung entzogen, schlimmstenfalls mit lebenslänglichem Berufsverbot. Ein Arzt, der mit seinen Spritzen fahrlässig seine Patienten mit Krankheiten infiziert, geht mit ziemlicher Sicherheit in den Knast und ein Tätowierer, der nicht steril arbeitet, kann seinen Laden zu machen.
Ich finde, solche Maßnahmen und Konsequenzen gehören auch in die Berufsordnungen von Berufen, die sich z. B. in Schlachthäusern finden, wenngleich es mir am liebsten wäre, solche Betriebe gleich ganz abzuschaffen, aber das wird bis auf Weiteres wohl erstmal ein frommer Wunsch bleiben.
Nein,keinesfalls schaue ich mir dieses Video an.Aber vielen Dank an alle Tierschützer ,die dies offensichtlich getan haben,um uns über diese abartigen Zustände informieren zu können.
Die “Täter”,so weit dies sadistische Verhalten auch verbreitet sein mag,gehören eingesperrt.Ich bin sicher,dass Lebewesen,die dermaßen gefühllos und machtbesessen(oder auch ohnmächtig)sind,auch nicht davor zurückschrecken,andere Menschen,die sich nicht wehren können zu quälen.
Ich finde die Formulierung “Jeder, der ein Stück Fleisch ist, gibt einen Tiermord in Auftrag” gut, er muss ergänzt werden durch den Satz, “Jeder, der einen Schluck Milch trinkt, gibt die brutale Trennung von Mutter und Baby in Auftrag”. Seitdem ich das erlebte, meide ich Milch wie die Pest. Aber, das was hier geschieht, hat eine andere Dimensionen, es gehört in den Bereich der Degenerierung der Menschheit.
Leider kann ich mir dass Video leider nicht ansehen, da ich mich noch immer Alpträume verfolgen von dem Film ” Earthlings”! Es ist an der Zeit etwas zu unternehmen gegen diesen Holocaust, der an Tieren täglich verübt wird. Ob es mit Petitionen, Meinungen abgeben, etc…getan ist wage ich zu bezweifeln. Es muß gehandelt werden!
So lange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt,
so lange muß ein Tier fühlen, dass der Mensch nicht denkt!
Ich schäme mich für die Nation Mensch!
Ich habe das Vidio gesehen,danach war ich vor Entsetzen so fertig,daß ich meinen Hund in den Arm nahm und weinen mußte-so entsetzlich.Das sind keine Menschen,die sehen nur so aus. Das sind teuflische Bestien.Wenn ihnen die Schmerzensschreie der Tiere nicht mehr genügen,dann kommen Frauen und Kinder drann,Sie müßen quälen weil es ihnen genugtuung und befriedigung verschaft und ein Machtgefühl über ein anderes Lebewesen.
Die Video- Ueberwachung ueberall wo Tiere (Un-)Menschen ausgeliefert sind, ist absolut notwendig, und muesste Gesetz sein. Ausserdem sind Menschen, die keines Mitgefuehls faehig sind, nicht wert, in der Gesellschaft Platz zu finden, und sollten ihr Leben alleine , eingesperrt und ohne Mitgefuehl oder Verstaendnis absitzen.
Ich esse nie Fleisch, bin voll fit, 52 Jahre jung, schlank, stark, arbeite den ganzen Tag koerperlich, und bin nie krank. Ich liebe aber Milch und Milchprodukte, und habe sie bis heute genossen mit der Vorstellung von gluecklichen Kuehen auf der Weide. Das Bild ist jetzt zerschmettert. Ich frage : WARUM???
Warum kann das nicht die Wirklichkeit sein, die Milch von gluecklichen Kuehen zu trinken?? Warum sollen wir aufhoeren , Milch zu trinken ? Sind wir nicht imstande , die Haltung und Behandlung von Milchkuehen obligatorisch wieder natuerlich zu gestalten ???
1. Für solche Bilder muss ich nicht nach Amerika. Das und anderes Schlimmes, kann ich in Deutschland auch haben (Kastration von männlichen Ferkeln!!!! um nur eines zu nennen! Und das machen unsere lieben Bauern ziemlich alle ohne Narkose!!! Denn die kostet ja Geld!!). Denn auch hier ist das Tier eine Sache, ob mit oder ohne Tierschutzgesetz! Wer überwachts denn?! Wer ahndet’s denn?!
Warum richtet man solche Video-Botschaften nicht direkt an Herrn Obama? Und warum kann man, wenn man auf die Seite von Mercy for Animals geht, keine Nachricht hinterlassen, aber gleich auf “Donate” klicken. Das ist Geldmacherei auf Kosten unschuldiger Lebewesen!
2. Es ist immer leicht, für solche kranken Psychopathen ganze Menschengruppen, also Fleischesser und Milchtrinker, zu verdammen. Warum verbietet denn die deutsche Regierung nicht die katholische Kirche, die es sich offensichtlich in den letzten Jahrzehnten zur Hauptaufgabe gemacht hat, Kindern schweres Leid zuzufügen!?!? Man hört auf Fleisch zu essen, sitzt aber brav am Sonntag in der Kirche! (Jaaa, genau der Vergleich musste ja jetzt kommen!!!)
3. @ Dr. Frank Kunkel: jetzt verstehe ich auch, warum in Deutschland seitens der Politik nichts gegen solche grausamen Machenschaften, egal ob Mensch oder Tier betreffend, getan wird: weil entweder jeder Politiker in irgendeiner Großfirma mit drinhängt (ehrenamtlich versteht sich) oder genau diese von Ihnen beschriebenen Machtinhaber in der Politik bei uns die gesamte Regierung samt Opposition stellt!
Wie krank oder geldgierig muss einer sein, der junge Leute in einen Krieg schickt, der uns weder was angeht noch Inhalt des Nato-Vertrages ist. Außerdem sollte Amerika erst mal sein eigenes Land aufräumen, bevor es die Welt rettet. Wo ist der Unterschied zu dem gezeigten Video und der sog. Öl-Katastrophe im Golf von Mexico? Wieviele Delphine, Seevögel und Meeresgetier müssen dort dank der geldgierigen Menschen qualvoll verenden!?
Heuwägelchen Heuwägelchen……..ich muss wieder herunterkommen, was sehr schwierig ist, anbetracht des Videos und anbetracht der Assoziation Mensch und Machtposition!!
Und allen “Wer Fleisch ist, gibt einen Tiermord in Auftrag-Sagern” zum Trotz: ich werde weiterhin mein Stück Fleisch essen und meine Milch trinken. Ich denke ausschlaggebend ist die Menge und dass man darauf achtet, wo man einkauft! Mein Beitrag in der Richtung ist: Ich war seit Jahrzehnten in keinem Fast-Food-Restaurant mehr! Aber wo der Müll herkommt interessiert scheinbar die wenigsten.
Landung: ich bin wieder auf dem Boden!!!
Diese Bilder sollte jeder ansehen müssen, so etwas können die meisten Menschen sich nicht vorstellen.
Wenn ich mich als Veganer “oute”, bekomme ich jedesmal zu hören, Milch sei doch nicht schlimm, es sei doch natürlich, dass Kühe Milch geben.
Für mich ist es natürlich, dass nur perverse Sadisten in der Massentierhaltung arbeiten können, kein Tierfreund könnte dort arbeiten. Der Fehler liegt im System; ergo muss jeder Betrieb überwacht werden und es müssen per Gesetz Strafen her für Folter und Qual bei der Tierhaltung.
Ich glaube, die Informationen von Dr. Kunkel (Nr. 29) sind hier sehr wichtig. Wer Tiere liebt, muss offensichtlich Gesellschaftskritik üben und entsprechend auch handeln. Tierschützer sind ja nun, hoffentlich nicht nur Menschen, die Tiere “süß” finden, sondern Leute, die Verantwortung für das Ganze empfinden. Untersuchungen zu den Konzentrationslagern während der Zeit des deutschen Faschismus ergaben, dass die mit Lust und ohne Bedenken quälenden KZ-Angestellten meist aus bäuerlichen Berufen stammten. Der Zusammenhang also, wer hier Gewalt übt, übt auch dort Gewalt, ist nicht von der Hand zu weisen. Wobei die Gewalt auf gesellschaftlicher-menschlicher Ebene oft subtil ist (Dr. Kunkel verweist darauf im Zusammenhang mit dem Manager) und sich dann eben grob äußert, wenn sie sich an Tieren entladen darf. Aber eben um das Dürfen geht es. Die Frage nach der Berufsqualifikation von Menschen, denen Tiere anvertraut sind, ist wahrscheinlich ganz ganz wichtig. Ich frage mich nur, wer das hier liest und die vielen guten Gedanken und Überlegungen in ein Handlungskonzept überträgt.
Buy Bio!
Die Entscheidung der Albert Schweitzer Stiftung auf Bilder bzw. das Video zu verzichten,sind in diesen Fall wirklich mehr als begründet.Wer das Video gesehen hat wird vermutlich genauso denken.Diese Geschichte zu lesen ist schon sehr hart,es aber zu sehen…es ist wirklich eines der grausamsten Videos die ich jemals gesehen habe.
Ausserdem möchte ich hier mal einen ganz großes Lob an der betreffenden Person von Mercy for Animals aussprechen.Dieses zu filmen,ohne einzugreifen um Beweise zu sammeln,ist eine unglaubliche Leistung vor der ich mich wirklich nur verneigen kann.
Menschen die wirklich über alles Tiere lieben und bereit sind solche Dinge live zu filmen,sind für mich richtige Helden.Würde es solche Menschen nicht geben,würde noch mehr Tierleid im Verborgenen bleiben.
Jetzt muss ich, die ich in den USA lebe, auch mal was sagen. Ich habe soeben meine Ausbildung als Tierarztassistentin beendet und mein Praktikum in einer gemischten Praxis absolviert, also fuer 5 Wochen mit Grossvieh gearbeitet. Ich war fast taeglich auf vielen verschiedenen Milchfarmen und habe sowohl Fleisch- als auch Milchproduktion gesehen. Beide arbeiten unterschiedlich, aber die meisten Rancher sind sehr darauf bedacht, ihr “Kapital”, also die Tiere, gesund zu erhalten. Sie wissen, dass “glueckliche Kuehe” besseren Ertrag geben, und ich habe sogar bei Kaiserschnittentbindungen bei verdrehten Kaelbern (oder auch nur zu grossen Kaelbern) mit assistiert. Das Ziel war, Mutter und Kalb zu retten. Was hier von der Stiftung reportiert wird, sind Ausnahmen, die NICHT die Regel sind. Im Gegenteil, ich wurde z. B. besonders angewiesen, den Schwanz auf eine bestimmte Weise zu drehen (zur Sicherheit des Tierarztes als auch der Kuh bei OP’s), um ein Brechen zu VERHINDERN. Schwanzdrehen ist eine sehr einfache und schmerzlose Methode, eine Kuh daran zu hindern, auszutreten oder sich zu bewegen, was bei einer Operation sehr schlimm ausgehen kann. Die meisten Milchfarmen sondern die Kuehe, die kurz vor der Entbindung stehen, aus, stellen eine besondere Muetterabteilung mit sehr viel trockenem und sauberen Heu zur Verfuegung, holen den Tierarzt bei Problemen, und ueberwachen die Tiere sehr genau auf verschiedenste Komplikationen auch nach der Geburt der Kaelber. Kranke Kuehe kommen ins “Krankenhaus” und sie werden aerztlich betreut bis sie wieder fit sind. Sicher gibt es auch Ausnahmefaelle, aber man muss fairerweise beide Seiten sehen. Ich habe nie schlechte Behandlung der Tiere erlebt, im Gegenteil.
Was die Aussage von Dr. Neef angeht, “Jeder, der einen Schluck Milch trinkt, gibt die brutale Trennung von Mutter und Baby in Auftrag”, muss ich dazu sagen, dass die Trennung nur bei Milchkuehen der Fall ist, und in keiner Weise brutal, in der Fleischerzeugung bleibt das Kalb bei der Mutter. Der Mutterinstinkt in Milchkuehen ist sehr schwach, ich habe das mit eigenen Augen gesehen, nach der Geburt eines Kalbes wurden “Mutter und Kind” von der Herde entfernt aber nicht getrennt, die Mutter hat sich nicht ein Mal um ihr Kalb gekuemmert, mal kurz beschnuppert und dann umgedreht und weg war sie. Das Kalb lag kalt und nass im Schnee und wurde von den Arbeitern trocken gerieben und gefuettert. Bei Fleischkuehen ist das anders, der Mutterinstinkt ist sehr ausgepraegt, was ich ebenso am eigenen Leib mit einigen blauen Flecken erleben durfte. Ich konnte es am Anfang selber nicht glauben, dachte, wie furchtbar, dass das Kalb nicht bei der Mutter bleiben darf, aber nachdem ich es Mal um Mal selber gesehen habe, dass das Kalb bei den Menschen besser aufgehoben war als bei der Mutterkuh, musste ich es auch zugeben.
In Bilanz, ja, auf alle Faelle solche Misshandlungen anprangern und verhindern, dabei aber nicht verallgemeinen und die gesamte Industrie verdammen. Das Bild von den gluecklichen Kuehen auf der Weide ist auch in den USA nach wie vor ueberall zu sehen.
Man müsste es sich ansehen, weil den meisten, die sich täglich Ihr entpersonifiziertes Stück Steak, Schnitzel, Kalbfleisch, unbekümmert in den Mund schieben, ist nicht bewusst, welches Tierleid sie mit Ihrem Fleischkonsum verantworten müssen. Da ich selbst 25 Schweinen und 4 Rindern privat ihr Gnadenbrot finanziere, bin ich viel auf Bauernhöfen unterwegs und ich kann sagen, dass auch in Deutschland der Tierschutz spätestens an der Stalltüre aufhört. Kühe an der Kette, mitunter noch den Schwanz angebunden, die Hinterbeine zusammengefesselt, um das Melken “bequemer” durchführen zu können. Kälber in Mastboxen, in denen sie sich nicht mal umdrehen können. Tiere die bis über die Kniegelenke in Ihren eigenen Exkrementen dahinvegetieren – ohne auch nur Aussicht auf einen trockenen Strohhalm. Tiere, die maximal 2 x am Tag getränkt werden – unabhängig von der Witterung. Das alles ist nicht die Ausnahme, sondern gang und gäbe auch hier in Deutschland. Bauern, die damit prahlen, dass sie “die Hure” (damit ist die Kuh gemeint) auf dem Weg zum Schlachthof fast tot geprügelt haben, weil das Tier ihm den Arm gebrochen hat (mit Absicht natürlich!). Da sind solche Landwirte die einen, die anzuprangern sind, weil sie jeglicher menschlicher und ethischer Gefühle und Moral entbehren, aber noch übler finde ich dann die Tierärzte, die an diesen Höfen ein und aus gehen und nichts sagen und noch weniger unternehmen, weil sie ja einen “guten” Kunden verlieren könnten. Spätestens da wird einem schlecht! Jedes Schweinderl, was ich hoffentlich noch lange im Stall stehen habe, hat mehr Charakter und Würde als solche Menschen!
Ich hab mir das Video auch nicht angeschaut…indem ich gelesen habe ,ist mir alles vergangen.Solange die Menschen viel und billig brauchen und Kinder denken die Kühe sind
lila………solange wird es diese Abartigkeit geben .
Ich schließe mich meinen Vorrednern sehr gerne an——Go Vegan!!!!.
Ich sehe das auch so, Doris. Schwein sollte kein Schimpfwort sein, eher langsam Mensch. ;-)
Jeder, der sich mal etwas mit dem Thema befasst hat, weiß, dass die Zukunft vegan ist.
Ich würde gerne alle Menschen, die täglich ihr billiges Fleisch und ihre Milchprodukte “brauchen”, dazu bewegen, sich das Video anzuschauen. Aber ich glaube, sie würden auch da Ausreden finden, ihren Lebensstil nicht ändern zu müssen wie “Das ist sicher eine Ausnahme” etc.
@Susanne Wolf (Kommentar 61): Sicherlich streitet hier niemand ab, dass es auch vorbildliche Betriebe gibt, aber selbst ihr Einblick in Betriebe ist nur ein winziger Bruchteil derer, die es gibt. Im Umkehrschluss könnte man sagen, dass ihre paar Betriebe nicht repräsentativ sein müssen für den Rest Amerikas…
Ich bin kein Biologe etc., aber bei Milchkühen ist das doch eine “normale” Reaktion aufgrund von Euterproblemen, hohen Abkalbungsraten etc.?!
Am Ende muss man noch bedenken, wo das Fleisch hingeht und zu welchem Preis es gekauft werden kann. Höhere “Produktionskosten” verursachen auch höhere Endpreise. Sind das die Schnitzel, die am Ende bei Aldi (amerikanisches Äquivalent einfügen) liegen?
Es ist so,wer Tiere quäl oder grausam tötet,für den ist auch ein Menschenleben nicht viel wert.Ich denke,Kindesmisshandlung und Tierquälerei
sind auf der niedrigsten Stufe menschlichen verhaltens angesiedelt.
Wie krank müssen diese Urheber der industriellen Massentierhaltung gewesen sein?Wie pervers,wie geldgierig?
Ich arbeite in Der Altenpflege, und seit des diesen Zeittakt gibt,wie lange etwas dauern darf,muss ich immer wieder Vergleiche ziehen,denn irgendwie ähnelt sich das Szenario!
Und Fleisch von gequälten Tieren,wie kann das gut sein als Nahrungsm,ittel?
Ich habe bisher geglaubt,Milchviehaltung sei besser…..
Video habe ich nicht angeschaut,der Bericht war genug.
@Elisabeth Klaess (Beitrag 55)
Zitat: “Warum kann das nicht die Wirklichkeit sein, die Milch von gluecklichen Kuehen zu trinken?? Warum sollen wir aufhoeren , Milch zu trinken ? Sind wir nicht imstande , die Haltung und Behandlung von Milchkuehen obligatorisch wieder natuerlich zu gestalten ???”
Milchproduktion für den Menschen ist nie “natürlich”. Die Kühe können nie so leben, wie es für sie am besten wäre, auch nicht unter besseren Bedingungen wie im Biobereich.
Es bleibt dabei: das Kalb ist nötig, aber im Weg; die Kuh muss regelmäßig geschwängert werden und gebären, darf aber das Kalb nicht oder kaum säugen; Züchtungen auf höhere Milchleistung belasten die Kühe teilweise enorm; die Haltungsbedingungen mögen noch so gut sein, ein freies, ungestörtes Leben wird es nie sein; und beide müssen letztendlich lange vor ihrer Zeit sterben, als ausgezehrte Milchkuh für die Restausbeute an Fleisch oder Leder oder was sonst noch dem Profit zuträglich sein mag, oder für Kalbfleisch.
Man mag sich ein kleines Bauernhof-Paradies vorstellen, wo man nur für den Eigenbedarf hier und da ein Gläschen Milch abzweigt und die Tiere eines natürlichen Todes sterben lässt, aber wie realistisch ist das? Und kann das unseren heutigen Bedarf decken? Nein.
Was Susanne Wolf schreibt, kann ich größtenteils nicht ernst nehmen. Milchkühe sollen einen weniger ausgeprägten Mutterinstinkt als Fleischrassen haben? Eine sehr gewagte These! Es gibt genügend gegenteilige Augenzeugenberichte und keine biologischen Gründe, die so etwas nahelegen würden.
Auch sonst mMn ein sehr selektiver und tendenziöser Beitrag, ich fürchte da mag jemand gewissen Wahrheiten einfach nicht ins Auge sehen.
Liebe Tierfreunde,
da mein Beitrag Nr.29 offensichtlich bei einigen Forumsteilnehmern zur Erweiterung des Blickwinkels ( v.a. auf die Motivation von tierquälenden Sadisten ) geführt hat, melde ich mich nochmals zu Wort und möchte dazu ermutigen sich in die Seelenwelt solcher Individuen einzudenken. Uns empathischen Tierschützern ist es schier unerklärlich wie “man so etwas zun kann”. Der Soziopath ( den Begriff kann man gut googeln ) leidet (!) darunter emotional tot zu sein und braucht oft extreme Reize um überhaupt in die “normale” Gefühlswelt eindringen zu können. Das ist vergleichbar mit einem starken Raucher, der seine Geschmackspapillen kaputt geraucht hat und erst bei immer schärferem und immer stärter gewürzten Essen überhaupt wieder etwas schmeckt. Der Soziopath neidet den “fühlenden Mitmenschen” oft deren Gefühlsleben und da er selbst nicht in der Lage ist Freude zu empfinden findet man unter solchen Sozipathen auch diejenigen, die im zwischenmenschlichen Bereich durch Niedertracht und Mobbing auffallen (“Spielverderber”). Dabei zerstören sie das vermeintliche Glück des Beneideten und gewinnen daraus ihre Genugtuung.
Ich empfehle die Berichterstattung zu dem Buch “Die Masken der Niedertracht” unter
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001483.html
einmal zu lesen.
Ich denke es lohnt sich das Seelenleben der soziopathisch gestörten zu verstehen um Strategien dagegen entwickeln zu können. Das mag manchem ein wenig zu weit führen, aber das blose Anklagen der Grausamkeiten bringt nicht wirklich voran. Um den “Feind” bekämpfen zu können musst Du seine Gedanken kennen und ihn zuallererst in seinen Motiven verstehen.
Ein erkannter ( verstandener ) Feind ist ein halber Feind ( Sprichwort ).
Hallo Ihr lieben Mitmenschen mit Herz, ich lebe seit 2000 vegetarisch und seit 2008 vegan, nachdem ich eine Nacht lang mir Filme angesehen habe, wie Tiere heutzutage gehalten, behandelt und getötet werden incl. Schächtung! Mein Arzt sagte mir schon 1997 dass man kein Fleisch essen muß! Heute bin ich froh, dass ich mich nicht mehr mitschuldig mache. Durch die fleischlose Kost habe ich meine Fingerarthrose zum Stillstand gebracht. Seit mein Mann pflanzlich ist, hat er keine Fettstoffwechselstörungen mehr. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man durch Fleischkonsum krank wird. Nicht nur wegen der Hormonbelastung usw. sondern auch durch die Laichengifte und die toxische Veränderung beim Erhitzen. Also warum überhaupt Tiere töten? Ohne tierische Nahrungsmittel lebt man gesünder! Ich habe eine ehrenamtliche Seite zu diesem Thema veröffentlicht. Wer Interesse hat, sich intensiver über Krankheit durch Fleischkonsum, Massentierhaltung in Deutschland und anderen Ländern, Alternativen zu Fleischkonsum usw. zu informieren, der kann hier fündig werden: http://www.bessere-wege-gehen.de/tierschutz/linkliste.htm
Ich habe das Gebiß meiner Katze fotografiert. Sie ist ein Fleischesser. Sie hat keine Mahlzähne! Ihr Magen hat viel mehr Säure als der eines Menschen und auch ihr Darm ist viel kürzer als der eines Menschen. Nur so wird das Fleisch schnell zersetzt, verwertet und ausgeschieden. Wir Menschen sind Früchteesser. Unser Gebiß ist anders ausgelegt. Und da Fleisch zulange in unserem Magen nicht richtig zersetzt wird und zu lange in unserem Darm verweilt, entstehen in unserem Darm Fäulnisprozesse. Daher sollten wir allein schon, um gesund zu bleiben, unsere Nahrung auf rein pflanzlich umstellen. Ich kenne eine Frau, die seit 26 Jahren vegan lebt und kerngesund ist. Ich selbst bin nie krank. Ich lese gerade das Buch von Galina Schatalova “Wir fressen uns zu Tode” Das sollte jeder, der etwas ändern möchte mal lesen, denke ich.
Zu dem Film möchte ich sagen, dass ich schon viele Filme gesehen habe, wo Tiere mißhandelt und sogar lebendig gehäutet werden. Der Schlimmste Film war bisher der, wo Moslems eine trächtige Kuh schächteten und das Kälbchen einfach aus dem Leib schnitten und ihm anschließend nachdem es im Blut lag und eine Weile geschrieen hatte, die Kehle durchschnitten und es in den Abfall warfen.
Ich habe seit 1989 keinen Fernseher mehr und bin solche brutalen Bilder nicht gewöhnt. Es hat mich zutiefst erschüttert, aber ich habe mich gezwungen, es mir anzusehen. Nun werden diese Bilder mich nie mehr verlassen und jedesmal, wenn ich eine Fleischtheke sehe, dann sehe ich die Qual der Tiere vor Augen. Ich brauche das nicht, um vegan zu leben, aber so manchem würde das helfen, sich von tierischer Nahrung abzuwenden. Mich spornt es nur an, weiter für die Rechte der Tiere auf ein unversehrtes Leben zu kämpfen.
Wären die Schlachthäuser und Ställe aus Glas, würden viele Menschen sofort auf Fleisch verzichten. Nur weil sie es nicht sehen und verdrängen können viele überhaupt Fleisch essen. Aber die Nachfrage bestimmt immer das Angebot und somit machen wir uns immer dann schuldig, wenn wir etwas vom Tier kaufen und essen!
Niemand braucht Fleisch! Milch macht die Knochen kaputt und führt zu Osteoporose, haben Wissenschaftler festgestellt! Nur die Werbung suggeriert den Menschen, dass das anders ist! Veganer haben festere Knochen als Fleischesser, obgleich sie weniger Calcium zu sich nahmen! Sie haben es viel besser aufnehmen können! Sie leiden in der Regel auch nicht an den typischen Krankheiten der Industrieländer wie Herzinfarkt, Arteriosklerose, Übergewicht, Bluthochdruck, usw. Ich selbst habe trotz sitzender Tätigkeit bei pflanzlicher Kost 8 kg abgenommen!
Menschen die Tiere so quälen, sollte man lebenslänglich einsperren, denn sie sind eine Gefahr für die Gesellschaft. Alles auf die Psyche zu schieben, ist ja heute in Mode! Ich denke, jeder Mensch entscheidet selbst,was er tut und hat dafür grade zu stehen!
Wir vergessen immer ganz, dass wir selbst zur Gattung der Säugetiere zählen. Wir bilden uns nur ein, etwas besseres zu sein, obgleich den übelsten Charakter bis heute der Mensch besessen hat! Allein wenn man einen Blick nach China wirft, wie dort gespeist wird, möchte man schnell die Augen verschließen. Kein Tier würde so handeln! Ein Tier lebt entsprechend den Naturgesetzen. Wir Menschen leben völlig unnatürlich. Kehren wir wie Dr. Galina Schatalova so treffend schreibt, zu unseren Ursprüngen zurück!
“Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei,
sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt”
(Wilhelm Busch 1832- 1908)
Habe alles bei Facebook gepostet incl. dem Film
A nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated!
(Mahatma Gandhi)
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“Wir müssen umdenken, wenn wir überleben wollen!”
Albert Einstein (1879 – 1955), deutscher Physiker
Obwohl ich mich nicht scheue, Videos aus tierquälerischer Haltung anzusehen, brauche ich mir dieses Video nicht vor Augen halten. Nach Ihrer Beschreibung, wie Nutztiere in Ohio gequält und misshandelt werden, kann ich nur mit Abscheu sagen: „Was sind das eigentlich für Menschen?“ Geht es nur noch darum, Aggressionen an wehrlosen Tieren auszuüben? Wer vor unserem Mitgeschöpf Tier schon keine Achtung besitzt, der wir sie auch kaum Menschen gegenüber haben. In was für einer Welt leben wir eigentlich???
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Menzel
An den/die nachnamenlose/n Eli (#67):
Ob du das groesstenteils Ernst nimmst oder nicht, ist mir vollkommen egal, ich habe es mit eigenen Augen immer wieder gesehen, der Mutterinstinkt ist bei Milchkuehen, die ja total andere Rassen sind als Fleischkuehe, groesstenteils herausgezuechtet (hier sind deine biologischen Gruende), und das ist keine These sondern Fakt.
Meine Augenzeugenberichte zaehlen wohl nicht??? Fleischrinder sind sehr aggressiv wenn es um ihre Kaelber geht, denen darf man nicht zu nahe kommen, wenn Mama im Stall ist, und wenn man sie zusehen laesst, dass man ihr Kalb beruehrt, kommt sie einem sofort nach, sobald sie kann (wie schon erwaehnt, ich hatte die blauen Flecken am eigenen Leib). Den Milchkuehen ist das egal, sie wenden sich vom Kalb ab, kuemmern sich nicht drum, es ist ein Fremdkoerper fuer sie. Wie kommst du darauf, das sei eine These???
“ich fürchte da mag jemand gewissen Wahrheiten einfach nicht ins Auge sehen.” Nein, ganz im Gegenteil, ich bin sehr grosser TIerliebhaber und habe beim 1. Mal gedacht, man kann doch das Kalb nicht einfach wegnehmen, die Mutter vermisst es doch! Furchtbar! Aber dem war eben nicht so, habe es wieder und wieder auf verschienenen Hoefen erlebt, war also keine Ausnahme, Es handelte sich hier uebrigens um Holstein Kuehe, und ich habe das auch in Deutschland auf einem kleinen Landbauernhof gesehen.
Nachdem ich das Video gesehen habe, ist mir auch ein Kronleuchter aufgegangen, warum dieser Hof die Ausnahme ist. Das Personal bestand aus weissen “Cowboys”, vom untersten Abschaum. Die Hoefe, auf denen ich taetig war, hatten vorwiegend Mexikaner als Personal, weil Weisse sich sehr selten fuer Schmutzarbeit (jede Menge Kuhmist) und vor allem Knochenarbeit herablassen. (Siehe Gastarbeiter in Deutschland, die sich nach dem Krieg nicht zu schade waren, beim Aufraeumen zu helfen. Schoen, fuer gutes Geld, aber sie haben’s eben gemacht.) Diese Leute haben eine sehr andere Mentalitaet zum Tier, und behandeln es vorwiegend gut. Stiche mit der Mistgabel wuerden absolut nicht toleriert werden, und die Behandlung der Kaelber auch nicht. Ich betone noch einmal, schlecht behandelte oder kranke Tiere liefern keinen guten Ertrag, also ist es im besten Interesse der Eigentuemer, die Tiere gesund zu erhalten. Jeder musste Rechenschaft stehen, wenn auch nur einfache Probleme uebersehen wurden und eine tragfaehige Kuh dadurch verfrueht zum Schlachthof musste.
Ich hatte selber beide Arme bis zu den Schultern in mehreren (Fleisch-)Kuehen, um durch Not-Kaiserschnitt Mutter und Kalb zu retten; solche Operationen sind sehr teuer, und es waere fuer den Rancher wesentlich billiger, die Kuh einschlaefern zu lassen. Ausserdem ist es ja mit der Op noch nicht beendet, die Kuh braucht hinterher viel Pflege, was ebenso kostspielig ist. Uebrigens, Eli, noch eine biologische Tatsache: Fleischrassen ueberstehen Kaiserschnitte wesentlich besser als Milchrassen, sind wesentlich robuster in dieser Hinsicht. Ja, doch, es gibt wirklich biologische Unterschiede zwischen den beiden, sonst gaebe es die Unterteilung ja gleich gar nicht.
Meine Frage an Eli: Wie genau kommst du zu deinen Schluessen, wievielen Kuehen hast du beim Kalben zugesehen/geholfen, und wieviel Erfahrung hast du SELBER mit Fleisch-und Milchhoefen gesammelt, und nicht nur von Videos hinter deinem PC, dass du meine Aussagen anzweifeln kannst, die ich mit eigenen Augen live gesehen habe und am eigenen Koerper selber erfahren habe?
Diese Frage stelle ich uebrigens an alle, die grosse Toene spucken, weil sie sich von ihrem PC “gebildet” haben lassen, aber noch nie in einem Kuhstall waren. Woher nehmt ihr eure “Fakten”? Nehmt ihr alles blind an, weil es im Internet und somit “ungefragt wahr ist”, oder wart ihr live dabei?
Koennte es sein, das da jemand (Eli) auf Tod und Teufel davon ueberzeugt sein will, weil es in den USA gefilmt wurde, dann MUSS es schlecht und automatisch die Norm sein, und alle Farmen ueber einen Kamm ziehen will?
Ich wiederhole also: Solche Faelle duerfen nicht geduldet werden, aber man sollte nicht wegen einiger fauler Aepfel gleich Schluesse auf den Rest des Fasses ziehen und alle verallgemeinert verurteilen.
Aus diesem Grund empfehle ich, Milch- und Fleischprodukte ausschließlich direkt vom Erzeuger zu kaufen. Man beachte meinen Blog.
Die beiden letzten Beiträge sind ja echt interessant – schön, dass hier (leider nur ab und zu) auch mal Leute schreiben, die Bauern sind und/oder persönliche Erfahrungen mit Bauernhoftieren haben.
Ansonsten sind ja gerade extreme Vegetarier/Veganer oft Leute, die noch nie oder kaum Kontakt zu sogenannten Nutztieren hatten, sondern nur einen Hund oder eine Katze besitzen und andere Tiere nur aus dem PC kennen.
Ich selber habe zwar keine Tiere, besuche aber gerne Rinder auf der Weide. Ich kenne einen Bauern, der hält Kühe, Kälber und Stiere gemeinsam auf einer Weide und alle sind immer sehr lieb und zutraulich, lassen sich gerne streicheln, fressen mir Leckerbissen aus der Hand und schlecken mich ab. Manche sind von Anfang an zutraulich, bei anderen dauert es länger.
Leider habe ich noch nie gesehen, wie eine Kuh kalbt und wie Kuh und Kalb reagieren, wenn sie nach der Geburt getrennt werden.
Tierfreundlich ist das nicht, aber bisher ist es offenbar nicht gelungen, eine Lösung zu finden, wie man eine Milchkuh regelmäßig melken könnte und ihr gleichzeitig das Kalb lässt.
Habe mir heute mit besonderer Aufmerksamkeit die gesamten Kommentare durchgelesen. Sehr interessant, aufschlußreich und besonders lehrreich. Leider lesen diese nur immer die „Verkehrten“, d. h. die, die sich mit dem leidigen Thema beschäftigen und nicht die, die es etwas angeht! Es liegt mir fern, mich als Lehrer aufzuspielen, aber es waren unter den vielen tollen Beiträgen einige dabei, die es mir persönlich besonders angetan haben:
die Überzeugungstäterin (5) faßt es zusammen und ich kann mich diesem Kommentar nur anschließen! – Christina (7), Sie sprechen da ein ganz heißes Eisen an!!! Kennzeichnung und Bekanntgabe von Tierquälern würde einiges ändern, denn ein großer Teil der Verbraucher kauft nicht mehr blind sondern bewußt ein, wenn er informiert ist. – Birgit (12): Zu derartigen Perversionen ist nur der Mensch fähig, niemand anderer!!!! Was ich besonders schlimm finde, daß sich dieses abartige Gedankengut noch nicht erschöpft hat und immer wieder Neues „kreiert“. Petra (14): Bravo, das ist der springende Punkt, GELD! – Peter (16): mir geht es genauso! Bin zwar zum Vegetarier geworden, aber noch nicht zum Veganer, weil mir dazu die eigene Begierde im Weg ist. Vegetarier, Veganer oder Nichtraucher kann nur einer werden, bei dem es im Kopf anfängt, nicht weil andere es wollen! – J. Schwarzer (20): Amerika, das gelobte und von den Deutschen heiß geliebte Land, ist in vielen Dingen noch sehr rückständig! Dazu kommt, daß es bei uns in D zum Teil nicht sehr viel besser aussieht. Wir haben zwar gute Tiergesetze, aber sie werden permanent gebrochen, weil die Kontrollen entweder zu lasch oder gar nicht durchgeführt werden. Wird einer mal erwischt, dann wird ihm (wenn es hochkommt!) vielleicht eine Geldstrafe auferlegt. Das Urteil aus Frankfurt bildet da eine absolute Ausnahme! Einem Bericht zufolge hat man in Österreich einen sehr bekannten Massentierhalter durch Videoaufnahmen konfrontiert und ihn zur Anzeige gebracht. Der Amtsvet. konnte keine Mißstände aufdecken! Klartext: er steckt mit dem Tierhalter unter einer Decke, bestochen, die Augen zugemacht oder nur das zu sehen bekommen, was er sehen durfte? – Frau Sellis (24): Sie sprechen mir aus dem Herzen!!!!!!!! Aber noch habe ich nicht resigniert, weil sonst wieder ein „Kämpfer“ unter den wenigen fehlen würde. – Der Beitrag von Dr. Kunkel (29) (Übrigens vielen Dank für den späteren Link!) hat mich sprachlos und sehr nachdenklich gemacht! Für mich einfach nur die perfekte Darlegung eines Sachverhalts! Später dazu das Resümee von zorrofürarme!!!
Ich möchte einfach nur mal Danke sagen, daß wir hier die Möglichkeit einer Meinungsäußerung erhalten. Vieles habe ich dadurch schon erfahren, viele unterschiedliche Gedanken und Meinungen gelesen und für mich selektiert. Danke auch für den Hinweis „Vegitag in Dortmund“! Wo erfährt man den Ort und die Uhrzeit?!
Tierschutz steht in D zum großen Teil nur auf dem Papier, denn die Politiker treffen meiner Meinung nach kaum noch eigene Entscheidungen. Sie sind von der Wirtschaftslobby abhängig – die haben das Sagen im Land! Und J. Gaiser (47), es ist nicht nur die schwarz-gelbe sondern auch die vorangegangene rote Regierung, die um keinen Deut besser war! Für unsere etablierten Parteien ist Tier- und Umweltschutz ein Fremdwort. Bei den Grünen tut sich diesbezüglich nur etwas mit dem Mund. Sie waren auch einmal mit in der Regierung!
Hat sich da etwas geändert? Generell: was das anbelangt wähle ich KEINE von ihnen!!!!!
Leider erreicht auch diese Nachricht wohl wieder vor allem diejenigen, die sich ohnehin für den Tierschutz interessieren und engagieren.
Stellt man sich in die Innenstadt und fragt 5000 Menschen, ob sie von diesem undercover Video gehört haben, bekommt man wohl 5000 mal die Antwort: “Nein”.
Stellt man 5000 Menschen die Frage nach der Gewinnerin eines aktuellen Topmodel-Formats, kann jeder mitreden.
Auch wenn ich bisher Gegnerin der Holzhammermethode war, vielleicht ist es doch an der Zeit, sie anzuwenden: Solche Filme in der Werbepause während der WM, ein mal pro Woche eine Titelgeschichte aus der Massentierhaltung in Zeitungen und Zeitschriften mit sehr hoher Auflage etc.
Ich vermute, dass die wenigsten Menschen Fleisch, Michprodukte, Federkopfkissen, Kosmetika kaufen wollen, von denen sie genau wissen, wieviel Angst, Schmerz und Leid daran klebt.
Als es bei BSE um eine mögliche Gefährdung der eigenen Gesundheit ging, hat es doch auch geklappt, dass keiner mehr Fleisch aus dem Discounter gekauft hat! Traurig genug, dass es immer nur dann klappt.
Politik und Industrie haben kein Interesse daran, Tierquälerei zu stoppen. Haben sie ja nichts von. Nur der Verbraucher kann dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert!
Und deshalb müssen viele Verbaucher mit diesen brutalen Geschichten konfrontiert werden. Sonst ändert sich nie etwas.
@ Susanne Wolf:
Mich beschäftigt weiterhin Deine Aussage, dass es Milchkühen nichts ausmacht, wenn man ihnen das Kalb bald nach der Geburt wegnimmt, weil ihnen der Mutterinstinkt weggezüchtet wurde?
Ich frage mich, ob das auf alle Milchkühe zutrifft? Es werden ja verschiedene Rassen als Milchkühe gehalten.
Ich lebe in Bayern, wo vorwiegend Rotbunte als Milchkühe gehalten werden, aber auch Grauvieh (vor allem im Allgäu), zum Teil auch Schwarzbunte Holsteiner. Die überzüchteten Holstein-Frisian-Hochleistungs-Milchkühe gibt es hier in Süddeutschland (bisher) glücklicherweise nur wenige.
Ich werde bei nächster Gelegenheit die Milchbauern, die ich kenne, fragen, wie ihre Milchkühe reagieren, wenn man ihnen das Kalb bald nach der Geburt wegnimmt.
Ich kenne eine sehr ehrliche Bio-Milchviehhalterin, die Rotbunte hat und ihre Schwester (auch eine Bio-Bäuerin) hat Grauvieh. Die gibt mir bestimmte ehrliche Auskunft. Ferner kenne ich einen Biobauern, der ab und zu Hofführungen abhält und verschiedene alte, vom Aussterben bedrohte Rassen sowohl als Milchvieh als auch als Fleischrinder hält. Auch ihn werde ich bei der nächsten Hofführung befragen.
Es gibt aber auch Bauern, die gern Lügen auftischen. Ich habe von Bauern schon Aussagen gehört (und Leserbriefe) gelesen, es würde Kühen nichts ausmachen, ganzjährig angebunden im Stall zu stehen, sie würden sich schnell daran gewöhnen – was natürlich Blödsinn ist und reine Tierquälerei!
Vielleicht habe ich ja auch mal die Möglichkeit zuzuschauen, wie Milchkühen die Kälber weggenommen werden und wie sie dann reagieren.
Ziel sollte es sein, die Hochleistungsrassen abzuschaffen und wieder vermehrt schöne alte Rassen von Rindern zu züchten, die vom Aussterben bedroht sind, wie Pinzgauer, Murnau-Werdenfelser, Hinterwälder-Rind etc.
Ich bin keineswegs erschrocken über die Resultate der Undercover-Recherche. Schließlich braucht man nur die Zeitung aufzuschlagen um ähnliche News aus allen Bereichen und aus aller Welt zulesen. Meiner Meinung nach ist es die Grundeinstellung der Menschheit zu Dingen wie Ehrlichkeit und Mitgefühl, egal ob gegenüber Tier oder Mensch,die sich negativ entwickelt. Wenn wir täglich sehen wie kleinere Delikte verharmlost werden und Politiker ihre Wahlkampfversprechen nicht einhalten, wächst die Bereitschaft der breiten Masse genau so zu handeln.
Ich bin glücklich darüber von meinen Eltern zur Naturliebe erzogen worden zusein. Haben denn andere Leute kein Gewissen mehr? Wieviel unterdrückter Zorn und Wut sind nötig um Tiere brutal zu quälen und wie klein ist der Abstand bei diesen Leuten zwischen Tier und Mensch?
Ich hoffe nur und wünsche mir, daß mehr Menschen ihr eigenes Gewissen wiederentdecken.
zu kuhfreundin möchte ich sagen, es is schone da sie sich gerne für die tiere interessieren aber es ist als mensch nicht notig umgange mit “schlachtieren ” zu haben um zu wissen das diese leid und schmerz empfinde genau wie wir!!! ich muss mich auch protestieren gegen ihre aussage “extreme vegetarier”, wir werden immer als “bekloppter tierschutzer” abgestempelt von der gesellschaft wen in wirklichkeit alles was wir tun ist das leben von tieren zu retten und für ihre wohl zu kampfen…..was ist bitte falsch daran??? meine meinung nach tuen wir vegetarier das einzige rightiges, moralisch, menschlich und humane gesehen, tiere sind keine “produkte” sondern aus fleish und blut, wie wir, es ist eine grausame sadistische akt anderer lebewesen zu toten für unsere wohl, und solche sadisten wie in diese film gibt es überall auf der welt und die werden immer wieder ihre perversionen an hilflose tiere ausüben durfen da das gesetz für schlachttiere ein witz ist!
@Dr. Franz Kunkel
Ja nun, es ist sehr interessant, was Sie da über die emotionslosen “Menschen” schreiben…, aber soll ich mit denen jetzt auch Mitleid haben ?
@ Anne Hoesch:
Offenbar haben Sie meinen Beitrag etwas falsch verstanden.
Ich meinte, dass heutzutage die meisten Menschen (sowohl Fleischesser als auch Vegetarier und Veganer) keinen oder kaum noch Kontakt haben zu Tieren wie Rinder, Schweine, Hühner, Schafe etc. und daher auch keine persönlichen Erfahrungen mit diesen Tieren haben und keinen Bezug dazu. Die meisten Vegetarier und Veganer hätten auch gar nichts dagegen, wenn es diese Tiere nicht mehr gäbe. Das ist es, was ich schade finde.
Ich bin mit vielen Schafen und einigen Rindern so eng befreundet, dass es mir überhaupt nicht recht ist, dass sie irgendwann geschlachtet werden.
Aber ich denke mir: Lieber Tiere auf der Weide streicheln, die einmal geschlachtet werden, als gar keine Tiere auf den Weiden sehen.
Lieber Urlaub auf dem Bauernhof mit Tieren als nur noch Gemüsebauernhöfe. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Tiere artgerecht gehalten, gut behandelt und auf kurzen Transportwegen so stressfrei wie möglich geschlachtet werden.