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Öko-Test zu Putenfleisch

Öko-Test zum Thema PutenfleischDas Verbrauchermagazin Öko-Test hat Putenfleisch unter die Lupe genommen und kommt – wie zu erwarten – zu verheerenden Ergebnissen.

Der elfseitige Test beginnt mit klaren Worten: »Für Puten sind 149 Tage ein langes Leben. Älter ist keines der Tiere geworden, deren Fleisch wir getestet haben […]. Vielleicht waren Sie sogar froh darüber. Denn eigentlich hatten sie nicht gelebt …«.

Es folgt eine ungeschönte Beschreibung der Haltungsbedingungen, die sich u.a. auf Informationen der Albert Schweitzer Stiftung beziehen. Dabei geht Öko-Test ausführlich auf die wichtigsten Kritikpunkte ein: Überzüchtung, Platzmangel, Verstümmelung der Tiere (Schnabelkürzen), Antibiotikamissbrauch etc.

Wie es sich gehört, wollte Öko-Test unsere Beschreibung mit der Realität abgleichen, doch wie in der Massentierhaltung üblich, stoßen Journalisten dabei größtenteils auf Granit: Unter allerlei Windungen haben die Putenmäster erklärt, dass es nicht möglich sei, die Ställe zu besuchen. Zu viele Kundenbesuche, angebliche Geschäftsgeheimnisse, die es zu hüten gelte usw. – der Geflügelindustrie war mal wieder keine Ausrede zu schade.

Nach anfänglicher Weigerung hat sich dann doch ein Produzent bereit erklärt, das Team von Öko-Test in einen Stall zu lassen. Doch der konnte auch trotz anzunehmender Vorbereitungen nicht überzeugen.

Auch Kritik über die Bio-Putenmast ist zu lesen: Antibiotika werden zwar nicht so gut wie immer (konventionelle Mast), dafür aber immer noch relativ häufig (hier in zwei von drei Fällen) eingesetzt. Auch in der Bio-Mast werden dieselben überzüchteten Putenrassen wie in der konventionellen Massentierhaltung verwendet. Da wirkt es wie ein schwacher Trost, dass den Tieren zumindest etwas mehr Platz zugestanden und aufs Schnabelkürzen verzichtet wird.

Die Putenfleisch-Testergebnisse

•    Die beste Note für konventionelles Putenfleisch ist »mangelhaft«. In den meisten Fällen wurde ein »ungenügend« vergeben.
•    Zwei von drei Bio-Produkten wurden mit »gut« bewertet, eines mit »ausreichend«. Wir hätten allein schon aufgrund des Einsatzes der Turbo-Rassen mehr Negativpunkte vergeben.
•    Eine Probe war mit MRSA-Keimen, eine weitere Probe mit Salmonellen belastet.
•    Hygienehinweise fehlten zum größten Teil.
•    Teilweise war das Fleisch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen. Wenn Sie die Bilder und die Testergebnisse im Einzelnen sehen wollen, müssen Sie die Zeitschrift kaufen (auch online möglich).

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Hintergrundseiten zur Massentierhaltung.

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