Burger King muss käfigfrei werden


Burger King profitiert davon, dass Hennen in Käfigen leiden. In Deutschland sind zwar Legebatterien und in einigen Jahren auch Kleingruppenkäfige verboten. Doch weltweit ist diese Tierquälerei noch gang und gäbe. Das nutzt Burger King aus, zum Beispiel auf dem asiatischen Markt. Und: Die Eier der gequälten Hennen landen oft in Fertigprodukten wie Saucen. Diese serviert der Fast-Food-Riese unserem Kenntnisstand nach auch hierzulande.

Bislang gibt es von Burger King und anderen Unternehmen unter dem Dach von Restaurant Brands International (RBI) nur nationale und teils unkonkrete Versprechen, keine Käfigeier mehr zu nutzen. Das ist für einen global agierenden Konzern zu wenig. Burger King und die anderen müssen 100 % käfigfrei werden, weltweit, bei allen Produkten und zu einem festen Termin. Wir fordern von Burger King und anderen RBI-Unternehmen ein konsequentes »Nein!« zu dieser Haltungsform.

Zeigen Sie Burger King, dass es nicht in Ordnung ist, wenn ein Huhn in einem winzigen Käfig auf Gitterboden leben muss – egal wo. Dass es Quälerei ist, wenn die Hennen sich kaum bewegen können. Machen Sie Burger King klar, dass Käfighaltung von gestern ist und nicht unterstützt werden darf. Nirgendwo.

Appelltext

Sehr geehrter Herr Feddoul,

Sehr geehrter Herr Everke,

Sehr geehrter Herr Cil,

Ihr Unternehmen ist verantwortlich dafür, dass Millionen Hennen in Käfigen leiden. Sagen Sie jetzt endgültig »Nein!« zu dieser unmenschlichen Praxis.

Es ist gut, dass sich Burger King im Allgemeinen und in einigen Ländern oder für einige Produkte auch ganz konkret gegen die Nutzung von Käfigeiern ausgesprochen hat. In diesen globalisierten Zeiten braucht es jedoch ein konsequentes Handeln, um Leid zu verhindern. Ich fordere Sie daher auf, weltweit und in Ihrem gesamten Angebot bis 2025 auf Eier aus tierquälerischer Käfighaltung zu verzichten.

Ein Huhn, das in einem winzigen Käfig lebt und sich kaum bewegen kann, leidet immer, egal wo. Käfighaltung hat keine Zukunft. Entscheiden Sie sich jetzt endgültig dagegen.

Mit freundlichem Gruß

(Name, PLZ und Ort)

Hintergrund

Allein in der EU lebt knapp die Hälfte der Hennen in der Eierindustrie in Käfigen. Das sind aktuell mehr als 180 Millionen Tiere – weltweit noch viel mehr. Die Hennen leiden: Sie können sich kaum bewegen, geschweige denn ihr natürliches Verhalten ausleben. Sie haben keinen Kontakt zu Artgenossinnen oder keine Rückzugsmöglichkeiten von diesen. Sie verbringen ihr ganzes Leben auf Gittern. An diesen können sie mit Füßen, Flügeln oder Kopf hängenbleiben und sich schwer verletzen oder sie werden von anderen Tieren erdrückt.

Fordern Sie Burger King auf, diese unmenschliche Haltungsform nicht mehr zu unterstützen. Burger Kings Dachkonzern Restaurant Brands International (RBI) gehört zu den größten Restaurantgruppen weltweit. Zu ihr gehören auch Tim Hortons und Popeyes. Die RBI-Unternehmen verzichten in einigen Ländern oder für einige Produkte auf Eier aus Käfighaltung, aber nicht vollständig. Daher profitieren sie von Käfighaltung in anderen Teilen der Welt. Das ist ein fatales Zeichen.

Die internationale Open Wing Alliance, der auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt angehört, engagiert sich seit 2016 für Hühner in der Massentierhaltung. Seitdem konnten die Bündnisorganisationen mehr als 1.500 Unternehmen weltweit davon überzeugen, auf Käfighaltung zu verzichten oder mit der Europäischen Masthuhn-Initiative die Tierschutzstandards in der Mast anzuheben. Wenn konstruktive Gespräche nicht mehr weiterhelfen, sind Sie gefragt: Zeigen Sie Burger King mit Ihrer Unterschrift, dass unsere Gesellschaft keine Tierquälerei duldet.

Was kann ich darüber hinaus tun?

Möchten Sie noch mehr gegen Massentierhaltung tun? Streichen Sie Tiere von Ihrem Speiseplan und entdecken Sie die Vielfalt pflanzlicher Ernährung. Melden Sie sich einfach zur kostenlosen Vegan Taste Week an und probieren Sie es aus.

Erlauben Sie uns, dass wir Sie über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten. So informieren wir Sie rechtzeitig über die nächsten Möglichkeiten zum Protest gegen Tierquälerei. Klicken Sie einfach auf den grünen Button, wenn Sie Ihre Unterschrift bestätigen.

Datenschutz

Ihre Daten (Name, PLZ und Ort, aber nicht Ihre E-Mail-Adresse) übergeben wir nach Abschluss der Petition an die Unternehmensführung von Burger King. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich für die Petition und löschen sie spätestens drei Monate nach Beendigung der Aktion. Es sei denn, Sie erlauben uns, dass wir Sie weiter über unsere Arbeit informieren. (Vollständige Datenschutzerklärung)

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