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Weltweiter Protest gegen Tiertransporte

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© Compassion in World Farming

2015 starben 13.000 Schafe auf einem Frachter, der die Tiere von Rumänien zunächst nach Jordanien und dann weiter nach Somalia bringen sollte. Weltweit erinnern Tierschützer:innen zum Jahrestag der Katastrophe daran, dass diese Tragödie kein Einzelfall ist. Protestieren auch Sie am 14. Juni mit dem Hashtag #BanLiveExports in den sozialen Netzwerken gegen Tiertransporte.

So geben Sie den Tieren eine Stimme

Unter dem Hashtag #BanLiveExports (»stoppt Lebendexporte«) rufen zahlreiche Tierschutzorganisationen am 14. Juni zum internationalen Aktionstag gegen Tiertransporte auf. Sie möchten auf das Leid der Tiere auf den Transporten aufmerksam machen und zeigen, dass viele Menschen einen Stopp der Lebendexporte fordern. Beteiligen auch Sie sich an dem Protest:

Posten Sie am 14. Juni 2021 Ihre Protestbotschaft zusammen mit dem Hashtag #BanLiveExports bei Twitter, Facebook und/oder Instagram. Auf unserer Facebook-Veranstaltungsseite werden wir Vorlagen und Videos zum Teilen bereitstellen.

  • Idealerweise nehmen Sie am internationalen Tweetstorm teil und posten bei Twitter am 14. Juni zwischen 11 und 14 Uhr.
  • Nutzen Sie den Hashtag #BanLiveExports in Ihrem Beitrag gegen Tiertransporte, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu generieren.
  • Nutzen Sie gerne die Vorlagen, die wir im Facebook-Event bereitstellen.
  • Achten Sie bei Facebook darauf, dass Ihr Beitrag öffentlich zu sehen ist, damit Sie eine möglichst große Reichweite haben.
  • Je mehr Menschen mitmachen, desto sichtbarer werden unsere Forderungen. Nehmen Sie daher an der Facebook-Veranstaltung teil und liken und teilen Sie diese, um die Aktion bekannt zu machen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Wenn Sie nicht in den sozialen Medien aktiv sind …

… erzählen sie Ihren Freund:innen und Bekannten von den vielen Problemen bei langen Tiertransporten. Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto größer wird der Druck auf die Politik.

Die Zustände auf Tiertransporten sind ein großes Problem

Beim jüngsten Tiertransport-Skandal irrten zwei Schiffe mit über 2.500 Kälbern an Bord monatelang über das Mittelmeer. Die Bestimmungsländer Türkei und Libanon hatten sie wegen des Verdachts auf die Blauzungenkrankheit abgewiesen. Auf den Schiffen litten die Tiere unter grausamen Bedingungen, einige Kälber starben deshalb bereits während der Fahrt. Am Ende der qualvollen Reise wurden auch die überlebenden Tiere »notgetötet« und wie Abfall entsorgt.

Jedes Jahr werden Millionen von Tieren auf dem Wasser und auf dem Land über Tausende von Kilometern transportiert. Während der Transporte leiden die Tiere unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Wetterverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie häufig unter tierquälerischen Bedingungen getötet. Auch Transporte innerhalb Deutschlands und der EU sind für Tiere oft mit Stress, Schmerzen und großer Angst verbunden. Viele Tiere überleben die Transporte nicht.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert die Politik auf, Tiertransporte strenger zu reglementieren und zu überwachen sowie Transporte in außereuropäische Länder ganz zu verbieten. Lesen Sie unseren Hintergrundartikel über Tiertransporte, um mehr zu erfahren.

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