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Supermärkte und Discounter unter Druck

Hühner in der Mast leiden unter Qualzucht, Platzmangel und Langeweile. Die Supermärkte und Discounter, die das Fleisch dieser Hühner verkaufen, sind dafür mitverantwortlich.

Seit Jahren versuchen Tierschutzorganisationen, Handelsketten davon zu überzeugen, sich der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuschließen. Die Initiative bietet einen gut umsetzbaren Mindeststandard, um das Leid der Hühner in der Mast zu lindern. Doch trotz vieler Gespräche fehlt es den meisten Einzelhändlern am Willen, Verantwortung für die Missstände in ihren Lieferketten zu übernehmen.

Der Anfang ist bereits gemacht

In Deutschland hat Aldi im vergangenen Jahr den ersten Schritt gemacht. Doch bis jetzt haben sich mit Globus, Tegut und Norma erst drei Mitbewerber angeschlossen. Dass viele Handelsketten kürzlich ankündigten, ihr Premium-Angebot aus den Haltungsformen 3 und 4 auf rund 20 % erhöhen zu wollen, sehen wir eher als Ablenkmanöver. Die Europäische Masthuhn-Initiative hat Auswirkungen auf die Haltungsbedingungen aller Hühner in der Mast, nicht nur auf 20 %.

Um endlich in der Breite wirksame Tierschutzmaßnahmen von allen Supermärkten und Discountern einzufordern, bereiten wir jetzt eine Kampagne vor, die eines der Unternehmen ins Visier nimmt. Kund:innen sollen erfahren, dass ihr Supermarkt Fleisch von gequälten Hühnern verkauft. Los geht’s am 18. Mai 2021 um 8 Uhr.

Bis dahin machen wir es ein bisschen spannend.

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