Jetzt helfen Ferkel

Quälende Langeweile

Ein gelangweilter Hund im Käfig
Hund im Käfig © walik – iStock
Langeweile wirkt sich nachteilig auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Dauerhafte Langeweile kann zur Qual werden, und es ist schon lange bekannt, dass Menschen unterschiedliche Formen der Stimulation suchen, um die Langeweile zu besiegen. Dabei werden zur Not auch äußerst unangenehme Stimuli in Kauf genommen.

Wer sich näher mit  Tieren beschäftigt, wird schnell bemerken, dass es den meisten von ihnen  auch nicht viel anders geht. Die Schwäche solcher grundsätzlichen Alltagserkenntnisse ist jedoch, dass sie in wissenschaftlichen und politischen Diskussionen kein großes Gewicht haben.

Studie belegt Langeweile bei Tieren

Diese Schwäche wurde vor kurzem durch eine Studie behoben. Die Studie zeigt, dass Nerze, die in besonders reizarmer Umgebung gehalten wurden, nicht nur typische Anzeichen von Langeweile wie das apathische Herumliegen zeigten, sondern sich auch schneller und intensiver mit Stimuli beschäftigten als weniger schlecht gehaltene Nerze. Dazu gehörte auch die Beschäftigung mit normalerweise angsteinflößenden Gegenständen wie den Handschuhen, die regelmäßig dazu genutzt wurden, um die Tiere zu fangen.

Grundsätzliches

Wir lehnen es ab, Studien durchzuführen, bei denen Tiere leiden, was hier offensichtlich der Fall war. Auf die Ergebnisse solcher nicht verhinderter Studien verweisen wir trotzdem, da sie zumindest dazu beitragen sollten, dass andere Tiere in Zukunft weniger leiden müssen.

Die quälende Langeweile der »Nutztiere«

Hühner, Puten, Schweine, Rinder und andere »Nutztiere« leiden meist erheblich darunter, dass sie in kargen Ställen mit wenig oder gar keinem natürlichen Beschäftigungsmaterial gehalten werden. Die Langeweile ist einer der Hauptauslöser für die regelmäßig auftretenden Verhaltensstörungen und Aggressionen unter den Tieren. Die Agrarindustrie reagiert damit, die Tiere  zu verstümmeln: krallentragende Zehenglieder sowie Schnabel- und Eckzahnspitzen werden (ohne Betäubung) entfernt, denn das ist billiger als den Tieren artgerechte Bedingungen zu bieten. Langeweile, Verhaltensstörungen und Aggressionen bleiben.

Welche Strategie die richtige ist, um solcher Qual entgegenzuwirken, wird viel diskutiert. Wir maßen uns nicht an, den einen richtigen Weg zu kennen und vermuten, dass die Existenz verschiedener Strategien sinnvoll ist. Unsere Strategie ist diese:

Wir fordern, Zustände wie das Verursachen quälerischer Langeweile und deren Folgen abzuschaffen. Unser Gesamtziel von einer Gesellschaft, die Ehrfurcht vor dem Leben empfindet und deshalb u.a. auch keine Tiere zu Genusszwecken tötet, verlieren wir dabei nicht aus den Augen.

Ihr Beitrag wird verdoppelt

Helfen Sie jetzt, die Massen-tierhaltung abzuschaffen. Bis zum Jahresende wird Ihr Beitrag verdoppelt!

Jetzt fördern!
Initiative Transparente Zivilgesellschaft
[disabled]
[disabled]
[email]
[email]
[name]
[name]
[email]
[email]
[name]
[name]
[email]
[email]
[name]
[name]