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Online-Aktionstag gegen Kastenstände am 2. Mai

Online-Aktionstag gegen Kastenstände am 2. Mai
© Provieh

Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich am 15. Mai 2020 über die Zukunft von Millionen Sauen in Deutschland, die einen Großteil ihres Lebens in engen Metallkäfigen fristen. Kurz vor der letzten Sitzung im Bundesrat war der Tagesordnungspunkt zum Kastenstand erneut abgesetzt und verschoben worden. Wir wollen, dass dieses Mal endlich zugunsten der Muttersauen entschieden wird!

Deshalb fordern wir am Samstag, den 2. Mai 2020, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen in den sozialen Netzwerken​​​​: Sauenleid im Kastenstand jetzt beenden! Kastenstände abschaffen!

So können Sie sich beteiligen und den Tieren eine Stimme geben

  1. Protest-Vorlage (siehe unten) herunterladen und ausdrucken oder eigene Protestbotschaft auf ein Blatt Papier schreiben.
  2. Foto bzw. Selfie mit der Protestbotschaft machen.
  3. Das Foto am 2. Mai bei Facebook, Instagram und/oder Twitter öffentlich in einem eigenen Beitrag posten mit dem Hashtag: #LasstDieSauRaus (im Text zum Foto, nicht auf dem Foto).

Je mehr Menschen mitmachen, desto sichtbarer werden unsere Forderungen! Nehmen Sie außerdem gerne an unserer Facebook-Veranstaltung teil, liken und teilen Sie diese, um die Aktion bei Ihren FreundInnen bekannt zu machen.

Protestvorlagen zum Ausdrucken

Protestvorlage 1 herunterladen © Provieh
Protestvorlage 2 herunterladen © Provieh

Hintergrund

Bereits am 14. Februar 2020 sollte der Bundesrat über die umstrittene Kastenstand-Neuregelung abstimmen. Durch eine entsprechende Änderung der sogenannten Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) würde sie die bislang illegale, aber gängige Praktik legalisieren, Säue in viel zu engen Käfigen zu halten.

Eine Vorgabe zu Kastenständen besagt eigentlich, dass »jedes Schwein ungehindert aufstehen, sich hinlegen sowie den Kopf und in Seitenlage die Gliedmaßen ausstrecken« können muss, und zwar seit 1992. Statt nun die Vorgaben durchzusetzen oder Kastenstände gleich abzuschaffen, will der Bundesgesetzgeber die Anforderung des »Ausstreckens der Gliedmaßen in Seitenlage« streichen und den seit 28 Jahren illegalen Kastenständen Übergangsfristen von weiteren 15 und mehr Jahren einräumen.

Hinter diesen Änderungen stehen rein wirtschaftliche Absichten, die die Bedürfnisse der Schweine völlig ignorieren. Ein Rückschritt bei den Kastenständen wäre zudem verfassungswidrig, da sich die Gesetzeslage zum Tierschutz, der als Verfassungsziel im Grundgesetz steht, nicht verschlechtern darf. Deshalb protestieren wir und viele andere seit Monaten.

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