Massentierhaltung
Hier stellen wir Ihnen vor, wie die »Nutztiere« in der industriellen Massentierhaltung gehalten werden. Die Hintergrundinformationen sind bewusst sachlich und ohne Übertreibungen gehalten. Sie basieren zu einem großen Teil auf dem Kommentar zum Tierschutzgesetz von Hirt/Maisack/Moritz. Klicken Sie auf das entsprechende Bild, um mehr zu erfahren.
- Die konventionelle Putenmast schätzen wir als das tierquälerischste Haltungssystem überhaupt ein. Die Gründe dafür finden Sie in unserem Überblick.
- 50 Milliarden Hühner werden weltweit pro Jahr gemästet und geschlachtet. Die meisten dieser überzüchteten »Broiler« müssen dabei unter Bedingungen leben, die sich nur als Tierfabriken bezeichnen lassen.
- Schweine sind wohl die intelligentesten der sogenannten Nutztiere. Umso mehr leiden die Muttertiere in ihren körpergroßen Käfigen und die Masttiere unter den kargen Haltungsbedingungen.
- Kaninchen sind Tiere mit komplexem Sozialverhalten und einem starken Wühltrieb. In der Käfighaltung haben sie allerdings keine Chance, ihr natürliches Verhalten auszuleben.
- Die Aquakultur ist eine noch weitestgehend unbekannte Form der Massentierhaltung. In Punkto Tierquälerei steht sie ihren Pendants zu Lande aber in nichts nach.
- Fast völlig unbekannt ist der Öffentlichkeit das Schicksal der rund einer Billion(!) pro Jahr getöteten Wildfische. Wir beleuchten daher die verschiedenen Fangmethoden aus Tierschutzsicht.
- Wachteln haben sehr ähnliche Grundbedürfnisse wie Legehennen, doch in der weit verbreiteten Käfighaltung werden praktisch alle dieser Bedürfnisse unterdrückt.
- Enten brauchen Wasser um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, doch in der konventionellen Mast haben sie dazu keinen nennenswerten Zugang. Schmerzen, Leiden und Schäden sind die Folge.
- Erfahren Sie mehr über die Bedürfnisse von Milchkühen und über die Zustände in den verschiedenen Haltungsformen, in denen in Deutschland über 4 Mio. Kühe leben.
- Die intensive Haltung von Rindern und Kälbern für die Fleischproduktion geht mit einer großen Reihe von Leiden für die Tiere einher.
Gemeinsamkeiten in der Massentierhaltung
Unabhängig von der Tierart ist allen Mastformen gemein, dass die Nutztiere gewaltsam den Haltungsformen angepasst werden: Schwänze und Schnäbel werden ohne Betäubung gekürzt (die Hühnermast bildet hier eine Ausnahme, weil die Tiere so jung geschlachtet werden), wesentliche Grundbedürfnisse der Tiere werden ignoriert und ihre Bewegungsfreiheit wird stark eingeschränkt. Um die Tiere unter so schlechten Bedingungen am Leben zu halten, erhalten sie routinemäßig Antibiotika, was Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt.
Sie möchten etwas gegen diese Zustände unternehmen? Dann werden Sie aktiv!
















