Erfolge
Nach dem Motto »Tierschutz mit Herz und Verstand« arbeiten wir hart daran, mit unseren Mitteln spürbare Erfolge für Tiere zu erzielen. Diesbezüglich kann sich unsere Bilanz durchaus sehen lassen.
Kurz vor der Errichtung der Stiftung konnte im Jahr 1999 unser Gründer und Präsident als Vertreter des Landes NRW vor dem Bundesverfassungsgericht ein Verbot herkömmlicher Legebatterien erwirken. Dabei hat das höchste deutsche Gericht auch festgestellt, dass Tiere artgerecht zu halten sind – ohne Wenn und Aber. Dieses Urteil schafft die Basis für Verbesserungen für alle in Deutschland gehaltenen Tiere.
Im Jahr 2003 haben wir als Leiter eines Bündnisses von Tierschutzorganisationen ALDI Nord als erste Supermarktkette Deutschlands davon überzeugen können, keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Nach intensiven Gesprächen über die Hintergründe der Käfighaltung teilten die Vertreter von ALDI Nord mit uns die Auffassung, dass Legebatterien aus ethischen Gründen nicht vertretbar sind. Darauf aufbauend haben wir als Leiter eines noch größeren Bündnisses in den Jahren 2008 bis 2010 maßgeblich dazu beigetragen, dass alle wichtigen Supermarktketten den Verkauf von Käfigeiern beendet haben. Als Leiter der Kampagne »Deutschland wird Käfigfrei« stellen wir außerdem sicher, dass auch die restliche Lebensmittelindustrie Schritt für Schritt die Verwendung von Käfigeiern beendet. Das Resultat: Der Marktanteil der Käfighaltung ist von 87% im Jahr 2000 auf ca. 10% im Jahr 2011 eingebrochen.
Wir überzeugen außerdem laufend Unternehmen und Medien, die Stopfleberindustrie nicht mehr zu unterstützen – mit dem Resultat, dass die Stopfleberimporte spürbar schrumpfen.
Seit 2006 arbeiten wir über unsere Initiative »Käfigfreie Mensa« mit engagierten Studierenden zusammen, die ihre Studentenwerke davon überzeugen, in den Mensen keine Käfigeier mehr zu verwenden. Mehr als zwei Drittel der deutschen Studentenwerke und alle österreichischen Mensen sind diesem Aufruf inzwischen gefolgt. Inzwischen vermitteln wir den Mensen und Unternehmen vegane Kochschulungen, um nicht nur die Tierschutzstandards zu erhöhen, sondern auch einen Beitrag zu leisten, dass in möglichst naher Zukunft deutlich weniger Fleisch konsumiert wird.
Trotz allem: Dies sind nur erste Schritte. Helfen Sie mit, um den langen verbleibenden Weg für die Tiere schneller zurückzulegen!






