Erfolge

Nach dem Motto »Tierschutz mit Herz und Verstand« arbeiten wir hart daran, mit unseren Mitteln spürbare Erfolge für Tiere zu erzielen. Diesbezüglich kann sich unsere Bilanz durchaus sehen lassen.

Kurz vor der Errichtung der Stiftung konnte im Jahr 1999 unser Gründer und Präsident als Vertreter des Landes NRW vor dem Bundesverfassungsgericht ein Verbot herkömmlicher Legebatterien erwirken. Dabei hat das höchste deutsche Gericht auch festgestellt, dass Tiere artgerecht zu halten sind – ohne Wenn und Aber. Dieses Urteil schafft die Basis für Verbesserungen für alle in Deutschland gehaltenen Tiere.

Im Jahr 2003 haben wir als Leiter eines Bündnisses von Tierschutzorganisationen ALDI Nord als erste Supermarktkette Deutschlands davon überzeugen können, keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Nach intensiven Gesprächen über die Hintergründe der Käfighaltung teilten die Vertreter von ALDI Nord mit uns die Auffassung, dass Legebatterien aus ethischen Gründen nicht vertretbar sind.

Seit 2006 arbeiten wir über unsere Initiative »Käfigfreie Mensa« mit engagierten Studierenden zusammen, die ihre Studentenwerke davon überzeugen, in den Mensen keine Käfigeier mehr zu verwenden. 20 der 58 deutschen Studentenwerke haben inzwischen den Bezug von Käfigware reduziert oder ganz eingestellt. In Österreich wird der Einkauf für alle Mensen zentral geregelt. Nachdem wir konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen geführt haben, wurde der Einkauf im Jahre 2009 zu 100% auf Eier aus alternativen Haltungsformen umgestellt.

In den Jahren 2008 und 2009 haben alle wichtigen Supermarktketten den Ausstieg aus dem Verkauf von Käfigeiern bekannt gegeben. Meistens waren wir als Sprecher für ein Dutzend Tierschutzorganisationen federführend beteiligt. Als Leiter der Kampagne »Deutschland wird Käfigfrei« stellen wir außerdem  sicher, dass auch die restliche Lebensmittelindustrie Schritt für Schritt die Verwendung von Käfigeiern beendet. Das Resultat: Der Marktanteil der Käfighaltung ist von 87% im Jahr 2000 auf ca. 10% im Jahr 2010 eingebrochen.

Außerdem fördern wir erfolgreich die vegetarische Idee – unter anderem, indem wir das Gespräch mit BürgermeisterInnen suchen sowie mit Mensen und Kantinen zusammenarbeiten, um den Fleischkonsum zu reduzieren.

Auch das aktuelle Jahr verläuft sehr erfolgreich. Einen Überblick über das erste Halbjahr finden Sie hier.

Trotz allem: Es bleibt weiterhin viel zu tun. Helfen Sie mit.