Pelz bei Amazon

pelzProtest pausiert

Mitte Januar 2010 werden wir ein Gespräch mit dem Geschäftsführer von Amazon Deutschland führen. Bis dahin pausieren wir unseren Protest.

Immer mehr moderne Unternehmen entscheiden sich, Pelz aus ihren Sortimenten und Kollektionen zu verbannen. Aber gerade ein Unternehmen, von dem man eigentlich eine Vorreiterrolle erwarten würde, stellt sich quer: Amazon hält mit fadenscheinigen Ausreden am Pelzverkauf fest. Das Unternehmen lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, am legalen Pelzverkauf über Drittanbieter festhalten zu wollen, um den Verbraucher nicht zu entmündigen. Warum ein Verkaufsstopp von Pelz eine Entmündigung, ein bereits durchgeführter Verkaufsstopp von (genauso legalen) NS-Produkten aber keine Entmündigung darstellt, hat Amazon uns bislang nicht erklären können.

Bis Amazon seine Firmenpolitik zum Thema Pelz ändert, raten wir von Einkäufen bei diesem Unternehmen strikt ab. Wir haben unsere Partnerschaft mit Amazon gekündigt und arbeiten jetzt mit buch.de zusammen. Wenn Sie bei buch.de bestellen wollen, gehen Sie bitte über diese Seite – wir erhalten dann eine Verkaufsprovision, die zu 100% in unsere Tierschutz- und Tierrechtsarbeit fließt.

Der Geschäftsleitung von Amazon haben wir eine Dokumentation zum Thema Pelz zugeschickt. Unser Argument: Nicht jeder Konsument kennt die Hintergründe, und auch wenn es Menschen gibt, die Luxus über Tierleid stellen, heißt das nicht, dass man diese Geschmacklosigkeiten unterstützen sollte. Helfen Sie, dass dieses Argument gehört wird. Beteiligen Sie sich am Protest.

Wenn Sie mit der Antwort von Amazon unzufrieden sind und Ihrem Protest Nachdruck verleihen wollen, können Sie Ihr Kundenkonto löschen lassen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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