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Petition gegen die Massentierhaltung

Am 1. Dezember hat Mahi Klosterhalfen für die mehr als 99.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition gegen Massentierhaltung im Petitionsausschuss des Bundestags gesprochen und mit den Ausschussmitgliedern sowie mit Staatssekretär Peter Bleser diskutiert:

Wir empfehlen, die einstündige Sitzung ganz zu sehen, um einen Überblick zu erhalten, wie die VertreterInnen der einzelnen Parteien sowie der Staatssekretär argumentieren. Sollten Sie aber einzelne Passagen überspringen wollen, finden Sie die Ausführungen und Antworten von Mahi Klosterhalfen zu diesen Zeitpunkten im Video:

  • 1:03 bis 11:28 – Vorstellung der Petition
  • 15:18 bis 19:09 – Wird das Problem ins Ausland verlagert, wenn Deutschland die Massentierhaltung abschafft? Muss der Verbraucher nicht stärker in die Pflicht genommen werden?
  • 26:04 bis 27:52 – Nicht die Landwirte sind verantwortlich, sondern das System; Welche Alternativen gibt es zur Massentierhaltung?
  • 34:43 bis 37:09 – Gibt es Unterschiede zwischen ländlichen Betrieben und der Agrarindustrie, wenn es darum geht, sich mit dem Problem der Massentierhaltung auseinanderzusetzen? Wie sieht der Antibiotikagebrauch international aus? Welche Rolle spielt der Lebensmitteleinzelhandel? Vorschläge für eine Kennzeichnungspflicht?
  • 45:46 bis 47:26 – Wie viele Tiere sind in Deutschland von Missständen betroffen? Inwiefern wird gegen geltendes Recht verstoßen?
  • 58:17 bis 1:02:30 – Ist es praktisch möglich, die BRD ohne Massentierhaltung zu versorgen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stallgröße und Tierleid? Welche Erfahrungen gibt es international mit alternativen Haltungsformen? Von welchen Ländern können wir noch lernen?

Wie geht es weiter?

Der Petitionsausschuss wird in einer kommenden Sitzung darüber abstimmen, ob er die Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung an den Bundestag weiterreichen wird. Wir empfehlen, sich keine allzu großen Hoffnungen über den weiteren Werdegang der Petition zu machen, da nach unserer Einschätzung insbesondere die CDU/CSU-Fraktion bis auf weiteres nennenswerte Reformen verhindern wird. Wir sehen die Petition daher nur als einen von sehr vielen Schritten bis zur Abschaffung der Massentierhaltung.

Insgesamt halten wir es für wichtig, dass das Thema immer wieder auf die politische Agenda kommt. Nur so kann sich Schritt für Schritt eine Mehrheit für politische Veränderungen herausbilden. Die Wahlberechtigten haben es in der Hand, diese Entwicklung zu beschleunigen.

Aktueller Stand (21. Februar 2015): Der Ausschuss hat uns mitgeteilt, dass er in der Sache noch keine Entscheidung gefällt hat. Um automatisch über Neuigkeiten informiert zu werden, abonnieren Sie unseren wöchentlichen Newsletter.

Dank

Wir danken allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern für ihre Unterschriften und hoffen, dass Sie sich gut vertreten fühlen! Einen herzlichen Dank auch an die Aktiven, die vor und während der Debatte draußen in klirrender Kälte ausgeharrt haben.

Weiterführende Informationen

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft