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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Justice, ein gerettetes Bio-Rind</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Justice ist ein gerettetes Bio-Rind. Wir erzählen seine Geschichte und berichten, was er für andere Tiere tut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die Geschichte von Justice, einem Ochsen, aus dem einmal Bio-Rindfleisch werden sollte.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-14613" title="Bio-Rind Justice" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/Justice-Bio-Rind.jpg?40609e" alt="Das Bio-Rind Justice im Portrait" width="270" height="195" />Justice betrachtet uns in aller Seelenruhe, während wir uns langsam dem Weideplatz nähern, auf dem er es sich an diesem Nachmittag gemütlich gemacht hat. Genau genommen betrachtet er uns nicht einfach nur, er <em>sieht uns an:</em> Seine Augen treffen unsere und halten den Blick. Er hat eine eindeutige, klar erkennbare Intelligenz in seinen Augen und einen Blick, als würde er uns etwas sagen wollen.</p>
<p>Michele, sein Betreuer, erzählt uns seine Geschichte:</p>
<p>Justice, ein junger Ochse, der im Alter von anderthalb Jahren dazu bestimmt war, zu Bio-Schnitzel verarbeitet zu werden, war gerade auf dem Weg zum Schlachter, als er aus dem Transportfahrzeug ausbrach und losrannte. Was ihm dann das Leben rettete, war eine Gruppe von Wildhütern, die mit einem Betäubungsgewehr auf ihn schossen und die damit &#8211; aufgrund der seitdem in seinem Kreislauf befindlichen Medikamente – sein »Fleisch« für den menschlichen Verzehr unbrauchbar machten. Andernfalls wäre er wieder eingefangen, verladen und ins Schlachthaus gebracht worden.</p>
<p>Als Justice erstmals auf dem Lebenshof ankam, war er sehr verängstigt, denn das einzige andere Mal, bei dem er in einem Anhänger gewesen war, war auf seiner Fahrt ins Schlachthaus – und so wehrte er sich mit vollem Körpereinsatz. Indem er im Anhänger wild um sich schlug, um herauszukommen, brach er sich schließlich auch sein linkes Horn ab. Sherman, ein anderer Stier, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Hof lebte, ging auf ihn zu und begann, ihn durch den Zaun hindurch abzulecken und zu beruhigen. Justice hat sich das gemerkt und er selbst macht es seither bei jedem Neuankömmling.</p>
<p>Immer wenn Neulinge auf den Hof kommen, weiß Justice, ob sie wirklich verängstigt sind, und das vollkommen unabhängig davon, welcher Tierart sie sind – ob Ziege, Schaf, Truthahn oder was auch immer. So wusste er es z.B. auch beim Schaf Rowdy, der furchtbare Angst hatte, als er hierher kam. Er hatte so sehr im Anhänger gezittert, dass das ganze Ding wackelte, und er hatte sich schier die Seele aus dem Leib geschrien, bis Justice den Hügel hinauf gestürmt und ihm zu Hilfe kam.</p>
<p>Wir bringen die Neuankömmlinge immer erst in den Hühnerhof, da er einerseits sicher verschlossen ist, andererseits aber trotzdem einen 360-Grad-Blick auf das Geschehen im Lebenshof ermöglicht. So ließen wir auch Rowdy in den Hof, wo er mit großem Geschrei umher rannte. Dann kam Justice, der sich einfach nur auf der anderen Seite direkt neben den Zaun stellte. Als auch die Ziegen allesamt herüber kamen, um den Neuen in Augenschein zu nehmen, wusste Justice, dass dies Rowdy nervös machte, und so drehte er sich um und ging ein paar Schritte auf die Ziegen zu, ganz so, als wollte er sagen: »Leute, tretet doch mal ein bisschen zurück – ihr könnt gerne zuschauen, aber ihr seid gerade etwas zu viel für ihn« – und schon entfernten sich die Ziegen.</p>
<p>Nachdem Justice zum Zaun zurückgekehrt war, kam Rowdy zu ihm, obwohl er noch nie im Leben Rinder gesehen hatte. Er stand direkt neben Justice, auf der anderen Seite des Zauns, und hörte auf zu schreien. Seite an Seite stehend, verbrachten sie so die ganze Nacht. Ich brachte ihnen Futter und Wasser, doch sie haben es nicht einmal berührt, stattdessen blieb Justice die ganze Nacht hindurch am Zaun stehen. Er blieb am Zaun bei Rowdy, dem es am nächsten Tag wieder gut ging.</p>
<p>Dasselbe machte Justice für die Lamas, als sie hierher kamen. Er ist ja so ein Guter. Wenn die Neulinge zu uns kommen, geht Justice einfach zu ihnen hin und beruhigt sie und ich bin mir sicher, dass er das tut, weil Sherman es damals für ihn getan hat.</p>
<p>Selbst wenn die kranken Tiere hierher kommen, die hier nichts mehr weiter tun können, als zu sterben &#8211; allerdings im Frieden zu sterben, im größtmöglichen Frieden -, ja selbst wenn diese Tiere auch niemals an den Punkt gelangen, an dem sie uns Menschen vertrauen, so nehmen sie doch die Schwingungen der anderen Tiere auf. Sie nehmen den Frieden auf, und gerade Justice ist einer von denen, der ihnen diesen Frieden vermittelt.</p>
<p>Das Beste, was wir in solchen Situationen tun können, ist uns zurückhalten. Sie wissen schon damit umzugehen. Wir sind bloß Menschen. Ich lerne jeden Tag etwas Neues von ihnen und wenn mir das klar wird, frage ich mich: »Warum hab‘ ich das nicht gewusst? Warum kommt mir erst jetzt diese Erleuchtung? Sie wissen so viel mehr als wir.«</p>
<p>Vielleicht ist ja das, was wir in Justices Augen sehen, <em>Mitgefühl</em>.</p>
<p>— <em>Diane Leigh</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-14614" title="Bio-Rind Justice liegt auf einem Feld" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/justice_600.jpg?40609e" alt="Das Bio-Rind Justice liegt auf einem Feld" width="600" height="400" /></p>
<p>Diese und weitere Geschichten von Tieren, die es auf einen Lebenshof in den USA geschafft haben, finden Sie in dem Buch <a title="Ninety-Five portofrei bestellen und gleichzeitig spenden" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9780972838757]]" target="_blank">Ninety-Five: Meeting America&#8217;s Farmed Animals in Stories and Photographs</a>, das es bislang nur auf Englisch gibt.</p>
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		<title>»Tiere klagen an« &#8211; Buchbesprechung</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KostaT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Buch »Tiere klagen an« bietet der Anwalt Antoine F. Goetschel eine fundierte rechtliche Perspektive auf den Tierschutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-14573" title="Goetschel: Tiere klagen an © Scherz Verlag" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/Goetschel-Tiere-klagen-an-270x427.jpg?40609e" alt="Buchcover &quot;Tiere klagen an&quot;" width="216" height="349" />Mit Antoine F. Goetschels »Tiere klagen an« erschien kürzlich das Buch eines Mannes, der sich bereits seit drei Jahrzehnten für einen rechtlich fundierten Tierschutz einsetzt und der in der Vergangenheit insbesondere durch seine dreijährige (2007-2010) Amtstätigkeit als Tieranwalt im Kanton Zürich mit teils Aufmerksamkeit erregenden Prozessen in Erscheinung trat. Im Folgenden werden wir einen kurzen Überblick über die wichtigsten Thesen und Inhalte des zehn Kapitel starken und 272 Seiten langen Buches geben.</p>
<h3>Tierschutz! Aber auf welcher Basis?</h3>
<p>In seinem Vorwort äußert Antoine F. Goetschel die Absicht, seinen Lesern einen ganz speziellen, u.a. auf seinen berufspraktischen Erfahrungen gründenden Zugang zum Thema Tierschutz zu bieten. Darüber hinaus will er mit seinen Ausführungen aber auch verunsichern und zur erneuten Reflektion verfestigter Ansichten aufrufen. Und so wird bereits im ersten Kapitel von »Tiere klagen an« ein möglicher Ansatz für Tierschutz komplett verworfen, der von einigen Lesern vielleicht bisher kaum in Frage gestellt wurde: Laut Goetschel kann Tierschutz nur dann effektiv betrieben und vor allem auch vorangetrieben werden, wenn nicht die Tierliebe als Basis für Tierschutzdiskussionen angesetzt wird (»Macht erst meine Liebe das Tier zu einem wahrnehmbaren Wesen? Und dadurch zu einem schützenswerten Leben? Klares Nein.«). Und auch ganz allgemein sei eine Herangehensweise, wie sie sich bei einigen »emotional hochengagierten Tierschützern« zeigt, eher weniger empfehlenswert, da die emotionalen Standpunkte unterschiedlicher Menschen »letztlich sowieso nicht diskutierbar« seien. Stattdessen empfiehlt Goetschel ein rationales Vorgehen und hebt als Grundlage für richtiges menschliches Verhalten gegenüber Tieren und für eine möglichst objektive Diskussion über Tierschutz ein Kriterium hervor, »das unabhängig von uns besteht – also beispielsweise nicht in unserer Zuneigung -, sondern den Tieren allgemein, vielleicht sogar allen Lebewesen zugestanden wird.« Welches Kriterium gemeint ist, wird schnell benannt: die Würde.</p>
<h3>Die Würde des Tieres als Grundlage menschlichen Handelns</h3>
<p>Goetschel erklärt: »Der Begriff der Integrität oder der Würde des Tieres umfasst […] viel mehr als lediglich die Abwehr von Leid oder Schmerzen.« Losgelöst von einer »individuellen Beurteilung«, den »persönlichen Interessen« und der »willkürlichen Entscheidung« eines einzelnen Betrachters über das Wohlergehen eines Tieres, lasse sich mit diesem Begriff auch dort noch wirkungsvoll arbeiten, wo tierethische Argumentationen, »die das Wohlempfinden der Tiere in den Mittelpunkt« stellen, bereits an ihre Grenzen gelangen. In tierethischer Hinsicht schließt sich Goetschel damit einer erweiterten biozentrischen Position an, die fordert, »dass man das Tier in seiner Gesamtheit wahrnimmt und ihm nicht nur einen Anspruch auf Wohlergehen zubilligt, sondern ihm Integrität, also eine Art Eigenwert zugesteht.« Gleichzeitig geht er aber weit über die bloße Einnahme einer philosophischen Position hinaus: Zum einen, indem er vor allem im vorletzten Kapitel seines Buches explizit fordert, den Begriff der »kreatürlichen Würde« ins Grundgesetz aufzunehmen. Zum anderen, indem er mit praktischen Vorschlägen aufzeigt, wo genau im Gesetz der geforderte Begriff zur Verbesserung des Tierschutzes verankert werden könnte und welche weiteren Inhalte und rechtlichen Geltungsbereiche mit diesem Begriff verknüpft werden müssten.</p>
<h3>Dimensionen menschlichen Umgangs mit Tieren</h3>
<p>Weshalb der Tierschutz überhaupt verbessert werden muss und in welchen Maßen die Würde der Tiere gegenwärtig angegriffen wird, macht Goetschel im Anschluss an eine wertvolle Erörterung der Frage, »wonach wir den Wert der Tiere bestimmen«, mehr als prägnant deutlich. In insgesamt sechs Kapiteln werden mithilfe des Maßstabs der Instrumentalisierung u.a. die Zu- und Missstände in der industriellen Massentierhaltung faktenreich aufgezeigt und Themen wie Tierversuche, Tierzucht, Haustierhaltung sowie Tierhaltung im Zoo und im Zirkus fundiert und mit klaren Worten abgehandelt. Und auch vor heikleren und in der öffentlichen Diskussion meist ausgesparten Themen wie der Zoophilie (sexueller Missbrauch von Tieren) macht Goetschel nicht halt. Selten sind die vielen unterschiedlichen und erschreckenden Dimensionen des menschlichen Umgangs mit Tieren so verständlich-kompakt und zugleich detailreich zusammengefasst worden.<strong></strong></p>
<h3>Jeder kann handeln: mit Worten und Taten</h3>
<p>Das Hauptanliegen, das Goetschel mit seinen Ausführungen verfolgt, ist, für eine Aufnahme des Begriffs der Würde vor allem auch ins deutsche Grundgesetz zu plädieren (Info: das weltweit bisher einzige Land, das diesen Begriff in seine Verfassung aufgenommen hat, ist seit 1992 die Schweiz). Daneben macht er aber auch deutlich, wie hilfreich für den Tierschutz die Einführung eines Tieranwalts-Amts wäre, ein Amt, das es bis zu seiner Abschaffung im Jahr 2010 bisher allein in der Schweiz gab. Und auch auf die von Seiten des Tierschutzes seit langem geforderte Einführung eines <a title="Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/analysen/verbandsklagerecht-fuer-tierschutzorganisationen">Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen</a> macht Goetschel, wenn auch leider nur sehr kurz und mit wenig Nachdruck, aufmerksam. Doch betont er – u.a. mit praktischen Handlungshinweisen und griffigen Argumentationshilfen – erfreulicherweise auch, dass letztlich ein jeder entscheidend dazu beitragen kann, »dem Tier in Recht und Gesellschaft eine bessere Position zu verschaffen«. Dabei geht Goetschel sogar soweit, nicht nur juristischen Experten, sondern auch einem jeden Menschen »mit Verantwortungsbewusstsein«, der sich für eine »deutliche Veränderung der bestehenden Gesetzeslage, vor allem in Deutschland« einsetzt, den Begriff des Tieranwalts zuzugestehen.</p>
<h3>Fazit zu »Tiere klagen an«: eine Perspektivenerweiterung</h3>
<p>Lassen es die Herkunft des Autoren und der Titel seines Buches bereits vermuten, so wird schon nach wenigen Seiten Lektüre klar: »Tiere klagen an« ist kein weiteres populäres Sachbuch, das sich rund um die ethischen Aspekte der menschlichen Ernährung aufbaut, und auch kein Werk eines reinen philosophischen Theoretikers. Es ist das Buch eines äußerst sachkundigen Praktikers, der den generellen Bedarf sowie die reellen Möglichkeiten und Chancen ermittelt, Tieren eine bessere rechtliche Stellung in unserer Gesellschaft einzuräumen. Dass Antoine F. Goetschels Buch durchaus auch Potential bietet, zu provozieren – warum spricht sich der Autor beispielsweise nicht mit Entschiedenheit gegen den Konsum von Tierprodukten aus? –, soll an dieser Stelle keineswegs verschwiegen, doch auch nicht allzu stark kritisiert werden. Denn letztlich wird Goetschel mit seinen Überlegungen als erfahrener Anwalt die Tierschutzdiskussion allein schon insofern vorantreiben, als dass er z.B. bei vielen Lesern, die zumeist »nur« von einem ernährungsethischen Standpunkt ausgehen, für einen Perspektivenwechsel sorgen wird – einen höchst erkenntnisreichen, lohnenswerten Wechsel.</p>
<h3>Verlosung und portofreies Bestellen</h3>
<p>Erfreulicherweise stellt uns der Scherz Verlag fünf Exemplare von »Tiere klagen an« zur Verlosung zur Verfügung. Um daran teilzunehmen, schreiben Sie uns einfach nur bis zum 23.05.2012 eine E-Mail mit Ihrer vollständigen Anschrift und dem Betreff »Verlosung« an <a href="mailto:tiere-klagen-an@albert-schweitzer-stiftung.de">tiere-klagen-an@albert-schweitzer-stiftung.de</a>.*</p>
<p>Wenn Sie nicht warten möchten, können Sie das Buch auch gleich <a title="»Tiere klagen an« bestellen" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783651000025]] " target="_blank">portofrei online bestellen</a>. Dabei kommen wie bei allen buch.de-Bestellungen, die von unserer Seite ausgehen, 8,5% des Bestellwerts unseren Projekten zugute, ohne dass Sie auch nur einen Cent mehr zahlen müssen.</p>
<p>*MitarbeiterInnen der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sind von der Verlosung ausgeschlossen. Nach Abschluss der Verlosung werden sämtliche Daten gelöscht. Eine Weitergabe oder sonstige Nutzung findet nicht statt.</p>
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		<title>Überfischung schlimmer als bislang angenommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überfischung der Meere ist offensichtlich weiter fortgeschritten als bislang gedacht: 58% der Bestände sind bereits überfischt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14574" title="fischschwarm © aqua4 - fotolia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/fischschwarm-aqua4-270x180.jpg?40609e" alt="Fischschwarm im Meer" width="270" height="180" />Die Überfischung ist schon viel weiter fortgeschritten als bislang angenommen. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt eine neue <a title="Zweifel an UN-Datengrundlage zur Überfischung" href="http://www.geomar.de/service/kommunikation/singlepm/article/fischereibiologen-zweifeln-an-un-datengrundlage-zur-fischerei" target="_blank">Studie</a> mehrerer Fischereibiologen, in der sich die Autoren der Thematik methodisch sinnvoller annehmen als bislang üblich.</p>
<p>Kurz vorweg: Die Welternährungsorganisation FAO beurteilt alle zwei Jahre den Zustand der weltweiten Fischbestände, betrachtet dabei allerdings nur die Bestände, zu denen es besonders ausführliche Informationen gibt (etwa 20%). Das sind in der Regel auch solche, die besonders hohe »Erträge« bringen und den Fischfang besser verkraften als andere Bestände. Wenn man mit solchen Daten Hochrechnungen anstellt, kommt man laut der Fischereibiologen zu unrealistisch guten Ergebnissen, denn die verbleibenden 80% spielen aufgrund der komplexen Zusammenhänge im Meer eine entscheidende Rolle. Blendet man die 80% aus, kann man daher auch nur schlecht Prognosen über die weitere Entwicklung der Fischbestände abgeben.</p>
<p>Die Biologen rund um Dr. Rainer Froese vom Kieler Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« haben im Gegensatz zur FAO alle weltweit verfügbaren Daten ausgewertet. Dabei kommen sie, wie oben erwähnt, zu Besorgnis erregenden Ergebnissen: Nicht 3% der Fischbestände sind inzwischen zusammengebrochen, sondern 24%. Weitere 33% sind als »überfischt« zu bewerten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-14577" style="margin-right: 150px; margin-bottom: 10px;" title="Überfischung © fair-fish" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/ueberfischung+fair-fish.jpg?40609e" alt="Überfischung - Infografik" width="495" height="370" /></p>
<h3>Die einzig ernstzunehmende Lösung gegen Überfischung</h3>
<p>Als Verbraucher mag man sich nun vornehmen, nur noch Fisch mit Nachhaltigkeitssiegel zu kaufen. Doch das ist der falsche Weg, wie eine <a title="Auch Fisch-Labels haben Tücken" href="http://www.fair-fish.ch/wissen/fang/ueberfischt2.html" target="_blank">weitere Studie</a> zeigt: Danach sind 39% der Fischbestände des vom WWF geförderten MSC-Siegels als »überfischt« zu bewerten. Das Siegel wird also offenbar den eigenen Kriterien nicht gerecht.</p>
<p>Wie können wir also das Problem der Überfischung lösen? Nüchtern betrachtet liegt es auf der Hand: Wenn der Fischkonsum generell zu hoch ist, kann es langfristig nichts bringen, den Konsum auf die bislang stabilsten Arten umzulenken, da diese früher oder später auch kollabieren werden. Die einzig ernstzunehmende Lösung gegen die Überfischung ist es daher, weniger oder am besten keinen Fisch zu essen. Die Organisation <a title="zu fair-fish" href="http://www.fair-fish.ch" target="_blank">fair-fish</a>, die uns auf die beiden o.g. Studien hingewiesen hat, geht davon aus, dass das Maximum bei einer Fischmahlzeit pro Monat liegt. Solange sich die wenigsten Menschen daran halten und/oder wenn man das Leid der Fische in Erwägung zieht, ist es sinnvoll, keinen Fisch zu essen.</p>
<h3>Gesund ohne Fisch</h3>
<p>Fisch wird manchmal noch wegen seines Omega-3-Gehalts als gesund angepriesen. Dabei wird aber übersehen, dass die zunehmende Verschmutzung der Meere auch an den Wildfischen nicht spurlos vorbei geht. Funde von Schwermetallen sind keine Seltenheit. Auch die Aquakulturen sind u.a. wegen ihres hohen Antibiotikabedarfs keine Lösung. Omega-3 erhalten Sie z.B. auch über Walnüsse, geschrotete Leinsamen bzw. Leinsamenöl und Algenprodukte. Über Algen beziehen übrigens auch die Fische ihr Omega-3. Algen eignen sich als Quelle besser als Fische, da sie tendenziell viel weniger Schadstoffe enthalten (diese reichern sich im Laufe der Zeit in den Fischen an). Mehr Gesundheitstipps erhalten Sie z.B. über unseren <a title="zum Gratis-Newsletter mit Ernährungstipps anmelden" href="http://www.selbst-wenn.de/newsletter" target="_blank">Gratis-Ernährungsnewsletter</a>, der etwa alle 14 Tage erscheint.</p>
<p>Auch interessant<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wwf-fischratgeber-2012' rel='bookmark' title='WWF-Fischratgeber 2012'>WWF-Fischratgeber 2012</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/was-spricht-gegen-fisch' rel='bookmark' title='Was spricht gegen Fisch?'>Was spricht gegen Fisch?</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-beifang-wahnsinn' rel='bookmark' title='Beifang-Wahnsinn in der EU'>Beifang-Wahnsinn in der EU</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Veganes Kochen mit Kindern</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 09:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KostaT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hieß es, Kinder und Jugendliche in die leckeren Geheimnisse des veganen Kochens einzuweihen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14542" title="Björn Moschinski kocht mit Kindern vegan" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/SAM_0173-270x179.jpg?40609e" alt="Kinder kochen vegan mit Björn Moschinski" width="270" height="179" />Im Rahmen des vom Deutschen Kinderhilfswerk initiierten und von uns kooperierend begleiteten Förderprogramms »Fit für gesundes Aufwachsen« fand am 4. und 5. Mai in Berlin ein Workshop für die Vertreter von insgesamt zwölf prämierten und aus ebenso vielen Bundesländern stammenden Ernährungsprojekten statt. Unter fachkundiger Anleitung vom veganen Spitzenkoch Björn Moschinski wurde dabei <a title="Veganer Projekttag für Kinder im Jnauar 2012" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veganer-projekttag-fur-kinder" target="_blank">nach unserer Aktion im Januar</a> bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen beim Babel e.V. gekocht.</p>
<p>Aufgrund des angenehmen Wetters konnte die Kochveranstaltung diesmal unter einem Pavillon im schönen und geräumigen Gartenbereich des Vereins stattfinden. Gekocht wurde als Vorspeise eine erfrischende Gurkenkaltschale, als Hauptspeise die bei Kindern immer wieder sehr beliebte Spaghetti Bolognese und als Nachspeise Brownies mit Puderzucker und Erdbeeren. Die rundum begeisterten Kinder und Jugendlichen hatten dabei viel zu tun: es mussten Nahrungsmittel erkannt und benannt, Zutaten vorbereitet und die Gerichte zubereitet werden, aber auch das Anrichten und Servieren der Speisen an die Tische der mit Spannung wartenden Gäste (die Vertreter der Ernährungsprojekte) musste bewältigt werden. Das eindeutige Fazit der veganen Nachwuchsköche: »Lecker!« und »das hat Spaß gemacht!«.</p>
<h3>Bilder vom veganen Kochkurs für Kinder</h3>
<p>Klicken Sie auf den rechten Bildrand, um weiterzublättern.</p>
<p><p style="text-align:left;">
              <iframe width="603px" height="402px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0" name="smooth_frame_1139809618" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/plugins/nextgen-smooth-gallery/nggSmoothFrame.php?galleryID=30&width=600&height=399&timed=&showArrows=1&showCarousel=1&embedLinks=&delay=9000&defaultTransition=continuoushorizontal&showInfopane=1&textShowCarousel=alle Bilder&showCarouselOpen=&margin=&align="></iframe>
            </p></p>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/berliner-kinder-kochen-vegan' rel='bookmark' title='Berliner Kinder kochen vegan'>Berliner Kinder kochen vegan</a></li>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grose-vegane-mensaschulung' rel='bookmark' title='Große vegane Mensaschulung'>Große vegane Mensaschulung</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Diabetes und die Heilwirkung einer veganen Ernährungsweise</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KostaT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=14212</guid>
		<description><![CDATA[Diabetes zählt zu den sieben häufigsten menschlichen Erkrankungen und gilt in weiten Kreisen als unheilbar. Ist diese Ansicht gerechtfertigt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14504" title="Diabetes Spritze © Dmitry Lobanov - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/diabetes-spritze+Dmitry+Lobanov-270x180.jpg?40609e" alt="Diebetikerin mit Spritze" width="270" height="180" />Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrug die Zahl der weltweit an Diabetes erkrankten Menschen im Jahr 2011 rund <a title="WHO - Diabetes" href="http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs312/en/index.html">346 Millionen</a>. Mit gut 90% aller Diabetiker waren dabei vor allem die Menschen von der Stoffwechselkrankheit betroffen, die am sogenannten Typ-2-Diabetes erkrankt sind. Die internationale Diabetes-Vereinigung (IDF) nennt für das Jahr 2011 sogar <a title="IDF - Diabetes" href="http://www.idf.org/media-events/press-releases/2011/diabetes-atlas-5th-edition">366 Millionen</a> Diabetiker. Einig sind sich die WHO und die IDF darin, dass die Zahl der an Diabetes erkrankenden Menschen in den nächsten Jahren weiterhin dramatisch steigen wird, wobei die IDF mit 552 Millionen Diabetikern im Jahr 2030 rechnet. Insgesamt gesehen sind diese Zahlen wohl mehr als alarmierend, erhöht sich das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen und Amputationen bei bestehendem Diabetes doch eklatant. Die WHO rechnet daher für das letztgenannte Jahr auch lieber gleich mit diabetesverursachten Todesfällen und sagt diesbezüglich eine Zahl von 6,8 Millionen voraus.</p>
<h3>Diabetes in Deutschland und die Ursachen für Typ-2-Diabetes</h3>
<p>Wie aus dem <a title="Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2011" href="http://diabetesstiftung.de/uploads/media/Gesundheitsbericht_2011.pdf">»Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2011«</a> hervorgeht, leben allein in Deutschland derzeit knapp 8 Millionen Diabetiker, die überwiegende Mehrheit von ihnen – dem weltweiten Befund entsprechend – am Typ-2-Diabetes leidend. Als Auslöser für diesen Diabetestyp gilt, neben einem unzureichenden Maß an Bewegung, vor allem eine auf hohem Fettkonsum basierende Fehl- und Mangelernährung der Betroffenen. Während der Typ-2-Diabetes medizinisch als chronisch fortschreitende Störung des Kohlenhydratstoffwechsels beschrieben wird und oft auch der Hinweis erfolgt, dass dieser chronischen Erkrankung durch eine fettarme Ernährung erfolgreich <strong>vorgebeugt</strong> werden kann, bleibt meistens leider die Information aus, dass bei richtiger Ernährung – und damit ist hier im besten Fall eine rein pflanzenbasierte, also vegane Ernährung gemeint – für viele Menschen sogar gute Chancen für die <strong>Heilung</strong> ihrer Diabetes-Erkrankung bestehen.</p>
<h3>Heilungschancen von Diabetes durch die vegane Ernährung</h3>
<p>Bereits im Jahr 1999 <a title="Vortrag Dr. Hans Diehl" href="http://www.vegetarismus.ch/heft/2000-1/diabetes.htm">referierte der Wissenschaftler Dr. Hans Diehl</a> ausgiebig über den Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischen Fetten und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln und der Entstehung von  Diabetes und kam dabei zu folgendem Ergebnis: Eine gut geplante vegetarische Ernährung – Diehls Empfehlung: »naturbelassene Nahrungsmittel, einfach zubereitet, keine zusätzlichen Fette und Öle und Zucker« – wirkt sich nicht nur vorbeugend auf eine Diabetes-Erkrankung aus, sondern kann diese sogar erfolgreich behandeln, und das sogar in den Maßen, als dass die Einnahme von Medikamenten bestenfalls komplett überflüssig wird. Dieses Ergebnis Diehls kann spätestens seit der im Jahr 2005 erstmals publizierten <a title="China Study - Buch.de" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783864010019]]" target="_blank">China Study</a> als gesichert gelten, wobei die beiden Autoren dieser Studie anhand mehrerer wissenschaftlicher Ergebnisse überzeugend aufzeigen konnten, dass nichts wirksamer gegen Diabetes zu helfen scheint, als eine vegane (also komplett pflanzenbasierte) Ernährungsweise. Zur Auflockerung der für Laien trockenen Studienergebnisse führen sie auch besonders imposante Einzelfälle an. So berichten sie beispielsweise von einem Mann, der bereits seit 21 Jahren an Diabetes litt und der täglich 35 Insulineinheiten nehmen musste. Nach nur drei Wochen intensiver Ernährungstherapie konnte er seine Insulindosierung auf acht Einheiten täglichen reduzieren und nach weiteren acht Wochen sogar komplett auf Insulininjektionen verzichten. Und selbst bei Typ-1-Diabetikern konnte in anderen Studien durch eine Ernährungsumstellung erreicht werden, dass sie ihre Insulinmedikation durchschnittlich um 40% senken konnten (Typ-1-Diabetes ist generell schwerer therapierbar als Typ-2-Diabetes).</p>
<h3>Die Zukunft der Diabetes-Behandlung</h3>
<p>Der gegenwärtige medizinische Konsens – der nach Diehl schon im Jahre 1999 weniger auf einem Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen, denn auf einem Ausbleiben politischer Ansätze und Entscheidungen gründete – besagt, dass Diabetes eine im Krankheitsfall zwar behandelbare, aber doch generell unheilbare Krankheit ist. Ein Konsens, der auch in den nächsten Jahren weiterhin bestehen bleiben wird, wenn nicht der Einfluss tierischer Lebensmittel auf die Diabeteserkrankung stärker in den Forschungsfokus gerückt und geeignete Therapieansätze auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse umgesetzt werden. Effektiv vermeidbar und weitestgehend heilbar scheint Diabetes bereits nach jetzigen Erkenntnissen letztlich nur dann zu sein, wenn sich die Ärzte in der westlichen Wohlstandsgesellschaft zukünftig eindringlicher mit den Ernährungsgewohnheiten ihrer Patienten befassen und wenn die Verschreibung teurer Medikamente zugunsten einer kostengünstigeren und effektiveren Empfehlung einer pflanzenbasierten Ernährungsweise massiv zurückgefahren wird.</p>
<p>Sie möchten mehr über die vegane Ernährungsweise erfahren und sie ansatzweise oder sogar ausgiebig ausprobieren? Dann abonnieren Sie doch einfach unseren kostenfreien <a title="ASS-Ernährungsnewsletter" href="http://www.selbst-wenn.de/newsletter">Ernährungsnewsletter</a>, mit dem wir Sie regelmäßig mit vielen wertvollen Tipps zu dieser Form der Ernährung versorgen. Weitere fundierte und direkte Informationen zu Diabetes erhalten Sie zudem auf der <a title="Jack Norris - Diabetes" href="http://jacknorrisrd.com/?cat=15">Internetseite von Jack Norris</a>, einem anerkannten Ernährungsspezialisten, der u.a. auch für sein Engagement bekannt ist, unseriöse Pro-Vegan-Argumente aufzudecken.</p>
<h3>Vegetarische / vegane Ernährung und Diabetes in Deutschland</h3>
<p>Wir haben einige deutsche Diabetes-Organisationen kontaktiert, um herauszufinden, ob es offizielle Positionen zur Vorbeugung und Heilung von Diabetes durch die vegetarische / vegane Ernährungsweise gibt. Dies scheint bislang nicht der Fall zu sein. Unser Gesamteindruck ist, dass sich einige Organisationen durchaus bewusst sind, dass man hierbei zu spannenden Erkenntnissen kommen kann. Allerdings scheint man sich der Thematik bisher nicht sonderlich intensiv angenommen zu haben (mit der spärlichen Ausnahme <a title="Diabetes-Artikel von Dr. Markus Keller" href="http://www.diabetesde.org/index.php?id=9595" target="_blank">eines Artikels</a> des Ernährungswissenschaftlers Dr. Markus Keller, den die Deutsche Diabetes-Hilfe unter ihrer Rubrik Ernährungstipps bereits im Jahr 2010 veröffentlicht hat und der allen weiteren Organisationen als guter Ausgangspunkt für ihre Beschäftigung mit der Thematik dienen kann). Wir hoffen daher, dass unser Artikel dazu beiträgt, das Heilpotential der vegetarischen und veganen Ernährung näher zu untersuchen. Bei eventuellen Studien ist naturgemäß darauf zu achten, dass diese nicht von Unternehmen finanziert werden, die am Status quo verdienen.</p>
<p>Auch interessant<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/interview-mit-jan-bredack-veganz' rel='bookmark' title='Interview mit Jan Bredack &#8211; Gründer des veganen Supermarkts Veganz'>Interview mit Jan Bredack &#8211; Gründer des veganen Supermarkts Veganz</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wahlprüfsteine NRW</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 07:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antworten der Parteien aus NRW auf unserer Prüfsteine sind nicht nur für dortige WählerInnen interessant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antworten der Parteien aus NRW auf unserer Prüfsteine sind nicht nur für dortige WählerInnen interessant: <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine/tierschutz-in-der-landtagswahl-nordrhein-westfalen-2012">Hier geht es zu den Ergebnissen</a>.</p>
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		<title>Vorstellung Peter H. Arras</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 19:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Arras ist Gründer und Geschäftsführer der AKT, die eine Tierschutzstation, eine Beratungsstelle sowie das Institut für Mitweltethik betreibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Arras ist Gründer und Geschäftsführer der AKT – Aktion konsequenter Tierschutz gGmbH. Die AKT betreibt die nach eigenen Angaben erste und bis heute noch immer größte und modernste Tierschutzstation für Exoten, Wild- und Kleintiere, eine Fachberatungsstelle für Tierschutz und Tierhaltung sowie das Institut für Mitweltethik. Lesen Sie, was Heidi Rätz, eine Wegbegleiterin und Mitbegründerin der AKT über die Arbeit von Peter Arras schreibt:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-14413" title="Peter Arras" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/peter-arras.jpg?40609e" alt="Peter Arras hält einen Vortrag" width="270" height="210" />Zwei große braune Augen schauen geheimnisvoll unter dem Landteil hervor. Ihre Besitzerin ist Alexa, eine 120 cm lange Kaimandame. Dass sie nun neben ca. 400 anderen Tieren eine Anlage im pfälzischen Biedesheim bewohnt, befremdet heute nicht mehr so sehr wie noch vor 24 Jahren, als Peter H. Arras nicht nur die <strong>Erste Tierschutzstation für Exoten und Wildtiere</strong> ins Leben riefen, sondern auch begann, politisch dafür einzutreten, dass Alexa und Co. nicht zu so genannten Heimtieren degradiert werden.</p>
<p>Seit Kindesbeinen ist der Schutz von Tieren und Natur sein Hauptanliegen – stets nahm er alle möglichen Tiere auf, war Fan von Prof. Grzimek, dessen Zoologischer Gesellschaft er mit 10 Jahren beitrat. Damals war Tier- und Naturschutz noch ein Fremdwort. Mit 17 Jahren hielt er seine erste Rede in Stuttgart – »Zur Lage der Tiere« und begann, tierfachliche Tierschutzarbeit an schwierigen Tierarten und neuen Tierschutzthemen mit politischen und geisteswissenschaftlichen Bemühungen zu verbinden – bis heute. Die von ihm 1994 als gemeinnützige GmbH gegründete <strong>AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz</strong> schuf noch zwei weitere Einrichtungen: Die <strong>Erste Fachberatungsstelle für Tierschutz und Tierhaltung</strong> sowie das <strong><em>INSTITUT FÜR MITWELTETHIK.</em></strong></p>
<p><em>»<strong>Mitweltethik</strong>«</em>– seine Wortschöpfung, stellt eine <a title="Grundlagen der Mitweltethik von Peter Arras" href="http://www.akt-mitweltethik.de/pdfs/Grundlagen_der_Mitweltethik.pdf" target="_blank">egalitär- biozentrische Bioethik</a> dar, die sich beträchtlich von der in Tierschutzkreisen etablierten pathozentrischen Variante unterscheidet. Denn sie orientiert sich nicht danach, inwieweit Leidenfähigkeit bei Lebewesen nachgewiesen wurde, sondern kämpft für die Anerkennung der Vitalinteressen aller Lebewesen und Ökosysteme, woraus sich für den Menschen eine neue Sicht auf sich selbst und Tiere und Natur sowie Verpflichtungen ableiten.</p>
<p><strong>Damit steht Arras ganz im Geiste Albert Schweitzers Ethik der »Ehrfurcht vor dem Leben«.</strong></p>
<p>Die AKT kämpft konsequent gegen Anthropozentrismus und Speziesismus und beklagt seit jeher, dass auch innerhalb der Tierschützer unterschiedliche Wertmaßstäbe angelegt werden. So würden warmblütige Wirbeltiere zu Unrecht mehr geschützt als wechselwarme und Wirbeltiere mehr als Wirbellose, weil der Mensch aus emotionalen Gründen stets dazu neige, sich selbst zum Maßstab zu erheben, mit dem er alle anderen Lebensformen bemesse.</p>
<p>Früher waren unterrepräsentierte Tierschutzthemen wie Wildtiere in Menschenhand (Zoo, Zirkus, Heimtierhaltung – u. a. setzte sie 1994 die <strong><em>Schließung des Delfinariums</em></strong> im Hollidaypark Hassloch durch), Wechselwarme (Reptilien und Fische/Kiemenatmer) und Wirbellose (z. B. Hummer und Krebstiere) die Hauptbetätigungsfelder der AKT. U. a. veranstaltete sie die <em>»<strong>Erste Demo für Fische in Europa</strong>«</em> 1995. Heute befasst sich Peter H. Arras im Zuge seiner autodidaktischen Studien mit ganzheitlicheren und ursächlicheren Themen wie Humanpsychologie, Systemkritik, Philosophie und Globalökologie. Tierfachlich habe er genug geleistet, wie der vor allem diesbezüglich als kompetent bekannte Tierschützer anmerkt. »Die Tiere machen ja nichts verkehrt – wir müssen uns deshalb mit dem Aggressor &#8211; dem Menschen &#8211; auseinandersetzen«. So gab die AKT 1997 die Losung aus »<em><strong>Wir befassen uns mit der Frage, wie aus dem Täter Mensch ein menschlich Tätiger werden kann</strong>«</em>,was sein 10jähriges autodidaktisches Studium der Disziplinen Anthropologie, Entwicklungspsychologie, Neurobiologie, Psychopathologie und Soziologie nach sich zog, mit der Folge, dass er die These der »<strong><em>Nuklearpsychologie</em></strong>« erdachte. Demnach sollen soziokulturell und psychosozial erworbene Defekte des Charakters aus dem angeborenen Anteil der Psyche (archaischer Nukleus) generiert werden können.</p>
<p>Der stets analysierende und im Interesse der Sache streitbare »Mr. AKT« versteht es, seine Ideen und Thesen eloquent und engagiert zu artikulieren, wovon ca. 150 profunde Ausarbeitungen zu unterschiedlichsten Themen, unzählige Stellungnahmen, Reden und Vorträge, Monographien und öffentliche Auftritte in den Medien (u. a. 480 Minuten TV-Präsenz), eine eigene Radiosendung über zwei Jahre etc., zeugen. So lautet das Motto der AKT »<strong><em>Dem Leben unsere Stimme leihen!</em></strong>«.</p>
<p>2010 trat der Allrounder mit einer revolutionären Idee an den EU- Agrarkommissar und die Öffentlichkeit heran, worin ihn die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt tatkräftig unterstützt: Die <strong><em><a title="Bioreaktoren und –fermenter-Innovation" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/leben-wir-bald-im-paradies" target="_blank">Bioreaktoren und –fermenter-Innovation</a></em></strong><strong>.</strong> So sollen die Nährstoffe für die anwachsende Menschheit zukünftig überwiegend von Mikroorganismen erzeugt werden, und nicht mehr von Tieren oder nur von Pflanzen, was diese und die planetarische Biosphäre nachhaltig schone und regeneriere. Arras möchte hierzu eine Stiftung gründen, die <strong><em>ACE-All Compricing Ethics- Foundation</em></strong>, die auch die Erforschung von <strong><em>CPF–CelluloseProteinFermentation</em></strong>übernehmen soll, wofür er dringend Sponsoren benötigt.</p>
<p><strong><em>Die Welt die IN und MIT dem Menschen ist zu heilen</em></strong>- darin sieht Arras seine Aufgabe. Der Mitweltethiker entwickelt bemerkenswerte Einsichten und unterstützenswerte Projekte, die unsere vollste Aufmerksamkeit verdienen, gilt es doch, zukunftsorientierte Lösungen zur Rettung des Lebens zu finden.</p>
<p><strong>Die AKT- Website ist ein wahrer Kosmos – ein Besuch lohnt sich: </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.akt-mitweltethik.de/" target="_blank">http://www.akt-mitweltethik.de</a></strong></p>
<p>- Heidi Rätz</p>
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		<title>Tierversuche: alles gut geregelt?</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierversuche-alles-gut-geregelt</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie streng sind Tierversuche in Deutschland geregelt? Entsprechen die Versuche dem, was in Anträgen behauptet wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche gehen wir der Frage nach, wie streng Tierversuche von der Genehmigung der Anträge bis hin zur Durchführung eigentlich gereglet sind &#8211; ein Aspekt, den die Tierversuchslobby immer wieder noch vorne stellt. Doch ist das haltbar? Die Genehmigungspraxis sieht jedenfalls so aus, dass Tierversuchsanträge von den zuständigen Kommissionen meistens durchgewunken werden. Tierschützer haben in den Ethikkommissionen nur ein Drittel der Stimmen und können sich daher fast nie durchsetzen. Es überrascht deshalb nicht, dass die Tierversuchszahlen seit Jahren kontinuierlich steigen:</p>
<p><img class="wp-image-14346 alignnone" style="margin-right: 300px;" title="Steigende Tierversuchszahlen" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/tierversuchszahlen-20111.png?40609e" alt="Grafik über die jährliche Seteigerung der Tierversuchszahlen " width="475" height="332" /></p>
<p>So viel zu dem, was allgemein bekannt ist. Viel weniger wissen wir dagegen davon, wie Tierversuche in der Praxis genau ablaufen: Die Versuche werden zwar in den Anträgen beschrieben, doch dass die Realität ganz anders aussehen kann als das, was in einem schriftlichen Antrag vermittelt wird, liegt auf der Hand. Um Missstände aufzudecken, bedarf es <a title="Covance undercover" href="http://mlcastle.net/covance/undercover/german/german_frame.html" target="_blank">Undercover-Recherchen</a> oder Glück. Glück hat man, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Veterinäramts nicht nur ernsthaft daran interessiert sind, Tierleid zu reduzieren, sondern auch den Mut und die Rückendeckung ihrer Vorgesetzten haben, ihre Kompetenzen auch durchzusetzen. Solches Glück ist in ganz Deutschland rar, wie wir aus vertraulichen Gesprächen mit Involvierten wissen. Das überrascht auch nicht, denn das Ungleichgewicht ist dasselbe <a title="Warum die Kontrollen in der Massentierhaltung versagen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-die-kontrollen-in-der-massentierhaltung-versagen" target="_blank">wie in der Massentierhaltung</a>: Die Tiernutzer können gegen unliebsame Entscheidungen des Veterinäramtes den Rechtsweg einlegen und sich durch alle Instanzen klagen. Die Tierschützer können nichts tun. Sie haben <a title="Verbandsklagerecht im Tierschutz: Einführung dringend erforderlich" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/analysen/verbandsklagerecht-fuer-tierschutzorganisationen" target="_blank">kein Klagerecht</a> und können somit kaum Druck auf die Veterinärämter ausüben. Wie sich ein überarbeiteter Amtsveterinär mit Sparzwang in solchen Situationen entscheidet, ist klar: Er geht den Weg des kleineren Widerstands, um aufwendigen und teuren Gerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen.</p>
<h3>Tierversuche in der Praxis: seltener Einblick</h3>
<p>Einen seltenen Einblick in die Praxis der Tierversuche verschaffen uns Dokumente aus einer Aufsichtsbehörde, die an die taz gelangt sind. Darin werden Missstände im Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin (MDC), einer der größten deutschen Tierversuchsanlagen, aufgeführt. Die taz fasst zusammen: »Pfleger ließen Versuchstiere verhungern, schwerverletzte Mäuse mussten tagelang leiden, Hamster wurden ohne Genehmigung gehalten«. Den gesamten Artikel finden Sie <a title="die taz zu Missständen bei Tierversuchen" href="http://www.taz.de/!92027/" target="_blank">hier</a>. Die Tierversuchslobby wehrt sich genauso wie die Massentierhaltungslobby: Es handle sich um bedauerliche Einzelfälle – ein Totschlagargument, denn wer kann schon eine Vollerhebung durchführen und die Ergebnisse veröffentlichen? Die Ressourcen und die Ermächtigung dazu hat niemand.</p>
<h3>Abschaffung der Tierversuche</h3>
<p>Trotz <a title="Grundsätzliche Kritik an Tierversuchen" href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/allgemein/518-warum-wir-tierversuche-ablehnen.html" target="_blank">fundierter Kritik</a> am Prinzip Tierversuch ist nicht damit zu rechnen, dass Tierversuche auf absehbare Zeit abgeschafft werden. Da es an politischen Lippenbekenntnissen zum Ziel der Reduzierung der Tierversuchszahlen nicht mangelt, muss man etwas genauer hinschauen, wenn man verstehen will, ob sich ein Politiker wirklich einsetzt. Wesentliche Fragen sind: Sollen die Ethikkommissionen mindestens zur Hälfte mit Tierschützern besetzt werden (Reduzierung des Stimmanteils von Tierexperimentatoren)? Und: Sollen anerkannte Tierschutzorganisationen ein Klagerecht erhalten, wie es die verfassungsmäßig gleichrangig gestellten Umweltschutzorganisationen schon lange haben? Politiker und Fraktionen, die mindestens eine dieser Fragen mit nein beantworten, nehmen sich nach unserer Auffassung dem Problem der ständig steigenden Tierversuchszahlen nicht ernst genug an. Die Antworten der Parteien auf unsere <a title="Tierschutz-Wahlprüfsteine - u.a. zu Tierversuchen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine" target="_blank">Wahlprüfsteine</a> sind nicht nur dahingehend interessant.</p>
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		<title>Mega-Mastanlage Haßleben: Etappensieg</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/mega-mastanlage-hasleben-etappensieg</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 10:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Genehmigung der Mega- Schweinemastanlage in Haßleben wird immer unwahrscheinlicher. Und aus dem »Mega« wird definitiv nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14298" title="Schwein in Haßleben (Symbolbild) © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schwein_tsb1-270x179.jpg?40609e" alt="Schwein in Haßleen (Symolild)" width="270" height="179" />Schon seit acht Jahren wehrt sich die Bürgerinitiative Kontra Industrieschwein erfolgreich gegen die Inbetriebnahme der Mega-Mastanlage in Haßleben, in der erst 84.000 und nach Einwendungen gegen zu große Umweltbelastungen 67.000 Tiere gehalten werden sollen. Wir unterstützen die Bürgerinitiative dabei mit Rat, Tat und Geld, denn Haßleben ist längst zu einem Symbol für unsere Bewegung geworden. Wir sind uns sicher, dass ein Erfolg der Bürgerinitiative viele weitere Menschen motivieren würde, sich gegen die Massentierhaltung zu engagieren.</p>
<p>In der Frage, ob die Mega-Mastanlage genehmigt wird, haben sich Umweltaspekte als die wichtigsten Punkte herauskristallisiert, obwohl auch <a title="Gründe, die Mastanlage in Haßleben zu verbieten" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/von-ministerin-tack-versetzt" target="_blank">viele weitere Gründe</a> ausreichen, die Mastanlage zu verbieten. Insbesondere ein Gutachten, das besagt, dass das umliegende Moor durch die Güllebelastungen der Mastanlage unwiederbringlich zerstört würde, wurde zu einem entscheidenden Puzzleteil. Dieses Gutachten wurde zwischenzeitlich durch ein zweites Moorgutachten in allen wesentlichen Punkten bestätigt.</p>
<h3>Van Gennip stockt ab</h3>
<p>Aufgrund dieser Situation war für alle Beteiligten davon auszugehen, dass die Wiederinbetriebnahme der in DDR-Zeiten gebauten Mastanlage verboten werden würde. Auch dem niederländischen Investor van Gennip wurde dies offensichtlich klar, denn vor wenigen Tagen änderte er plötzlich seinen Antrag ab: er wolle nun nur noch 36.000 statt 67.000 Schweine halten.</p>
<h3>Haßleben-Erfolg wird immer wahrscheinlicher</h3>
<p>Der eigentliche Erfolg ist aber höchstwahrscheinlich ein anderer als die Halbierung der Tierzahl: Wir gehen davon aus, dass van Gennip seinen Antrag aus juristischen Gründen nicht so kurz vor der Entscheidung noch nachträglich ändern darf, sondern einen neuen Antrag stellen müsste. Ob er diesen neuen Antrag stellen würde, ist aber fraglich, denn die juristischen Rahmenbedingungen haben sich zwischenzeitlich zu unseren Gunsten geändert und würden dann greifen. Zur Erläuterung: Es zählt immer der Rechtsstand zum Zeitpunkt der Beantragung, weshalb van Gennip unter dem jetzt geltenden Rechtsrahmen deutlich größere Schwierigkeiten hätte, eine Genehmigung zu erhalten. Es wurden inzwischen die Beteiligungs- bzw. Mitspracherechte der Anwohner und Umweltverbände und einige Regelungen zum Umweltschutz verbessert.</p>
<p>Unser Zwischenfazit: Alles läuft in die richtige Richtung, nur ein finales Ergebnis hätten wir lieber heute als morgen.</p>
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		<title>Wahlprüfsteine SH</title>
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		<comments>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wahlprufsteine-sh#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=14295</guid>
		<description><![CDATA[Die Antworten der Parteien aus Schleswig-Holstein auf unserer Prüfsteine sind nicht nur für dortige WählerInnen interessant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antworten der Parteien aus Schleswig-Holstein auf unserer Prüfsteine sind nicht nur für dortige WählerInnen interessant: <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine/tierschutz-in-der-landtagswahl-schleswig-holstein-2012">Hier geht es zu den Ergebnissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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