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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Der Kritische Agrarbericht 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir geben einen Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Inhalte des Kritischen Agrarberichts 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13497" title="Der kritische Agrarbericht" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/agrarbericht.jpg" alt="kritischer Agrarbericht 2012" width="270" height="120" />Am 19.01. erschien der vom AgrarBündnis e.V. herausgegebene <a title="zur offiziellen Webseite des Kritischen Agrarberichts" href="http://www.kritischer-agrarbericht.de/index.php?id=86">Kritische Agrarbericht 2012</a>. Wir wollen im Folgenden einen kurzen Überblick über einige der wichtigsten Inhalte und Forderungen des Berichts geben und mit einem eigenen Ausblick schließen.</p>
<p>Bereits zum jetzigen Zeitpunkt existieren in Deutschland rund 80 Mio. Mastplätze für Hähnchen. Eine erschreckende Zahl, die noch viel größer werden soll, denn obwohl hierzulande schon mehr Geflügelfleisch »produziert« als gegessen wird, sind derzeit Stallbauten für bis zu 36 Mio. weitere Hähnchen entweder in Planung oder bereits im Bau. Der Agrarbericht spricht in diesem Zusammenhang von einer rollenden »Überproduktionswelle« und fordert u. a., Mastanlagen mit einer Zahl von über 30.000 Hähnchen nicht mehr zu genehmigen, bestehende Großanlagen zu verkleinern und »artgerecht« umzubauen sowie Investitionen für Großschlachthöfe, Agrarfabriken und Überschussprodukte abzuschaffen.</p>
<p>Deutliche Kritik an industriellen Großanlagen wird auch hinsichtlich des in den letzten Monaten vieldiskutierten Aspekts des <a title="Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/agrarindustrie-in-der-antibiotika-falle" target="_blank">Antibiotikamissbrauchs</a> geäußert: Ein agrarindustrielles System, in dem »nur auf der Grundlage von regelmäßigem Antibiotikaeinsatz (betriebs-)wirtschaftlich« produziert werden könne, müsse überwunden werden. Die Alternative sei klar: »Die bäuerlich-ökologische, nachhaltige, regional orientierte Produktionsweise mit hohen Tierschutzstandards, die deutlich geringere externe Kosten* verursacht.« Dem Bericht zufolge ist ein Systemwechsel aber nicht nur aus Kosten- und Tierschutzgründen dringend von Nöten, sondern auch aufgrund der direkten Gesundheitsgefahren für den Menschen, die aus dem hohen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung nachweislich hervorgehen.</p>
<p>Mit einem eigenen Artikel über das Schnabelkürzen bei Geflügel gerät schließlich noch eine besonders tierquälerische Praxis ins Visier des Agrarberichts. Dabei wird dezidiert betont, dass das Schnabelkürzen gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt und dass – v. a. mit Verweis auf unser konstruktives <a title="Schnabelkürzen beenden" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pdf/schnabelkuerzen-beenden.pdf" target="_blank">Papier zum Verzicht auf das Schnabelkürzen</a> – längst schon realistische und umsetzbare Möglichkeiten bestehen, diese unsägliche Praxis auf schnellem Wege zu beenden.</p>
<h4>Wie sieht die politische Zukunft aus?</h4>
<p>Was die Aussicht auf politische Reformbemühungen betrifft, bleibt der Agrarbericht eher nüchtern. Hinsichtlich des vom EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş im Oktober 2011 vorgelegten Vorschlags für eine grundlegende <a title="EU-Agrarreform - die Tiere werden vergessen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-agrarreform-die-tiere-werden-vergessen" target="_blank">Reform der europäischen Agrarpolitik</a> heißt es – wie auch schon von uns festgestellt – klar: »Mehr Tierschutz in den Ställen […] ist nicht in Sicht.« Und auch mit größeren Veränderungen im Bereich der Tiertransporte sei in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, trotz so fortschrittlicher und für die öffentliche Wahrnehmung immens wichtiger Kampagnen wie der <a title="zur 8hours-Petition" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8-hours-Kampagne</a>. Auf nationaler Ebene könne vielleicht der im vergangenen Jahr vorgestellte <a title="Tierschutzplan Niedersachsen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzplan-niedersachsen" target="_blank">Tierschutzplan Niedersachsens</a> eine Art Vorreiterrolle einnehmen, wenngleich auch in Bezug auf seine inhaltlichen Defizite nachdrücklich Veränderungen eingefordert werden müssten. Inwieweit tatsächlich tiefgreifende Verbesserungen bei der <a title="Tierschutzgesetz: Änderungen in 2012" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzgesetz-anderungen-in-2012" target="_blank">angekündigten Veränderung des Tierschutzgesetzes</a> vollzogen werden, bleibt – dem Tenor des Gesamtberichts zufolge – abzuwarten.</p>
<h4>Wie lassen sich Veränderungen erfolgreich forcieren?</h4>
<p>Um der politischen Behäbigkeit nicht nur hinsichtlich des Tierschutzes erfolgreich entgegentreten und positive Reformansätze gegen die »Profiteure des Systems« verteidigen zu können, schlägt der Agrarbericht den »Fachleuten aus der Agrarposition« und »dem breiten Bündnis besorgter Bürgerinnen und Bürger« als Handlungsmotto für die nächsten Monate »Zusammen arbeiten – für eine andere Landwirtschaft« vor. Einem solchem Motto, mit dem ein Ziel durch erhöhte Kommunikationsbereitschaft und durch machtvolle wie konstruktive Zusammenschlüsse erreicht werden soll, schließen wir uns grundsätzlich gerne an.</p>
<p>Aus der Sicht des Tierschutzes möchten wir jedoch abschließend noch einen weiteren, äußerst machtvollen Handlungsansatz hervorheben, der nicht nur entscheidend dazu beitragen kann, dem System der Massentierhaltung entgegenzuwirken, sondern der sich auch unabhängig von größeren Bündnissen durch jeden einzelnen Bürger in seiner Rolle als Verbraucher, Konsument und verantwortungsbewusstes Wesen verwirklichen lässt: Den auch schon vom späten <a title="Zitate von Albert Schweitzer zur vegetarischen Ernährung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/zitate-von-albert-schweitzer/vegetarische-ernaehrung" target="_blank">Albert Schweitzer verfolgten Ansatz</a>, »ganz dem Fleischkonsum [zu] entsagen und auch gegen ihn [zu] reden«. Wie der vorletzte Artikel des Kritischen Agrarberichts 2012 erfreulicherweise aufzeigt, stellt das Essen von Fleisch längst keine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit mehr dar. Die Zeit, um seinen eigenen Fleischkonsum zu hinterfragen und eine vegetarische / vegane Ernährungsweise zum Senken von Tierleid aktiv weiter zu verbreiten, erscheint daher wohl so günstig wie nie! Da ist unsere <a title="Selbst-Wenn-Broschüre bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen" target="_blank">Selbst-Wenn-Broschüre</a> offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen, und fast 100.000 verteilte Exemplare innerhalb weniger Monate sprechen für sich.</p>
<p>* Externe Kosten sind Kosten, die nicht beim Verursacher, sondern bei der Allgemeinheit anfallen. Umweltschäden sind ein gutes Beispiel dafür: Großställe belasten die Umwelt, doch die Massentierhalter müssen die Schäden nicht beheben. Dafür müssen die Steuerzahler herhalten (oder häufiger: die Schäden werden gar nicht behoben).</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Protest: Pelz bei Bader</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Bader ist eines der größten Mode-Versandhäuser, hat aber im Gegensatz zur Konkurrenz keine Firmenpolitik gegen den Verkauf von Pelzprodukten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13469" title="pelz_150-schmal" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pelz_150-schmal.jpg" alt="" width="150" height="101" />Bader ist eines der größten Mode-Versandhäuser. Im Gegensatz zur Konkurrenz (Otto, Neckermann, Schwab, Heine) hat Bader allerdings keine Firmenpolitik gegen den Verkauf von Pelzprodukten und macht Millionenumsätze auf Kosten der Tiere. Unsere Versuche, diplomatisch zu einer Lösung zu kommen, hat die Unternehmensführung bislang ignoriert. <a title="Unterzeichnen Sie gegen den Pelzverkauf bei Bader" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/pelz-bei-bader">Unterzeichnen Sie daher unseren Protest!</a></p>
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		<title>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 03:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
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		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dauer-Skandal um den Missbrauch von Antibiotika in der Intensivtierhaltung hält sich weiter in den Medien. Wie geht es weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13439" title="Antibiotika © Dmitry Sunagatov - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/antibiotika-Dmitry-Sunagatov-270x202.jpg" alt="" width="270" height="202" />Die Welle der negativen Publicity für die Agrarindustrie reißt nicht ab. Insbesondere das Thema Antibiotikamissbrauch hält sich schon seit vielen Wochen in den Medien. Kein Wunder: Dieser Aspekt der Massentierhaltung bedroht uns und unsere Gesundheit unmittelbar – bei anderen Themen wie den Emissionen von Treibhausgasen, der Überdüngung von Böden, der Verschwendung von Wasser etc. sind die Zusammenhänge komplexer und schaffen es daher bei vielen Menschen nicht ins Bewusstsein.</p>
<p>Doch beim Missbrauch von Antibiotika geht es direkt um Menschenleben: 15.000 Menschen sterben allein in Deutschland in jedem Jahr an resistenten Keimen – darunter auch viele Kinder. Der Experte Dr. Hermann Focke, der mit seinem Buch »<a title="Die Natur schlägt zurück von Dr. Hermann Focke" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783868057669]]" target="_blank">Die Natur schlägt zurück</a>« maßgeblich dazu beigetragen hat, die Welle ins Rollen zu bringen, weist darauf hin, dass diese Zahl deutlich höher ist als die der Drogentoten.</p>
<p>Im Grunde ist es egal, ob die Agrarindustrie wegen ihres Antibiotikamissbrauchs oder ihrer vielen anderen Vergehen an Mensch, Tier und Umwelt in die Zange genommen wird, denn die hohen Antibiotikagaben gehören untrennbar zum System der Intensivtierhaltung: Wer viele überzüchtete Tiere auf engstem Raum zusammenzwängt, Amputationen an ihnen vornimmt, ihnen keine ausreichende Bewegung, (fast) kein Sonnenlicht und das falsche Futter gibt, der braucht auch Antibiotika, um die so zwangsweise entstehenden Krankheiten in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Frage ist, wie es jetzt politisch mit dem Thema weiter geht. Trotz einer völlig erdrückenden Beweislast rund um die <a title="Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast" target="_blank">Studie aus NRW</a>, den <a title="stern.de zu einer von zwei BUND-Untersuchungen" href="http://www.stern.de/panorama/bund-stichprobe-haehnchen-haeufig-mit-antibiotika-keimen-belastet-1771455.html" target="_blank">Untersuchungen von Umweltschutzorganisationen</a> und <a title="zum jüngsten ZDF-Beitrag über den Missbrauch von Antibiotika" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1550328/ZDFzoom:-Gef%C3%A4hrliche-Keime" target="_blank">Fernsehbeiträgen</a> sowie <a title="Der Spiegel über Antibiotika in der Massentierhaltung" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,811423,00.html" target="_blank">Berichten in wichtigen Medien</a>, die den Stand der Wissenschaft für die Öffentlichkeit gut verständlich aufbereiten, stellt sich die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz quer. Ilse Aigner scheint allen Ernstes die Haltung einzunehmen, dass einige Ausnahmebetriebe, die nach unserer Kenntnis auch nur manchmal (!) ohne Antibiotika auskommen, ausreichen, um der Intensivtierhaltung den richtigen Weg zu weisen. Zitat aus dem o.g. TV-Beitrag: »Es geht offensichtlich. Dann müssen sie [die Betriebe] sich halt anstrengen. Punkt.« Man darf sich schon wundern über eine Ministerin, die sich eigenen Angaben zufolge einem Gott gegenüber rechenschaftspflichtig fühlt und es trotzdem nicht wagt, am System der gefährlichen Intensivtierhaltung zu rütteln.</p>
<p>Was nun? Kommt ein Machtwort von der Bundeskanzlerin? Unwahrscheinlich, denn auch sie hat ihre Nähe zur Agrarindustrie schon ausreichend bewiesen (Einsatz für eine Aufschiebung des Käfigverbots und in einem anderen Zusammenhang: »Es sind ja nur Tiere«).</p>
<p>Mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl wird sich also politisch wahrscheinlich nicht viel ändern. Also sind wir als VerbraucherInnen gefragt, der Agrarindustrie das Wasser abzugraben, indem wir ihr schlichtweg kein Geld mehr geben. Also auf Biofleisch umsteigen? Sollte man nicht, ohne sich vorher das anzuschauen, <a title="Infos zur Bio-Tierhaltung" href="http://www.biowahrheit.de/" target="_blank">was man in der Werbung nicht gezeigt bekommt</a>. Die Antwort liegt also in der vegetarischen oder (noch besser) veganen Ernährung, die sich viel leichter realisieren lässt, als es den meisten Menschen bewusst ist. Tipps zum Umstieg inkl. eines Gratis-Newsletters mit Ernährungstipps finden Sie auf unserer neuen Webseite <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://www.selbst-wenn.de/" target="_blank">www.selbst-wenn.de</a>, die wir in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausbauen werden.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast' rel='bookmark' title='Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast'>Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>FAO zur Zukunft der Nahrungsversorgung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FAO hat sich Gedanken zur Zukunft der Nahrungsversorgung gemacht. Wir stimmen nicht ganz überein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13442" title="Logo der UN-Welternährungsorganisation FAO" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/FAO1.jpg" alt="" width="248" height="238" />Bereits auf 25% der weltweiten Landfläche ist die Qualität der Böden derart schlecht, dass die große Herausforderung, die stetig wachsende Weltbevölkerung in Zukunft ausreichend mit Nahrung versorgen zu können, mit den derzeit effizient nutzbaren Gesamtanbauflächen kaum zu bewältigen sein wird – so das Hauptergebnis einer Studie zum »<a title="zur FAO-Studie" href="http://www.fao.org/nr/water/news/solaw_launch.html" target="_blank">Zustand der weltweiten Land- und Wasserressourcen für Nahrung und Landwirtschaft</a>«, die vor zwei Monaten von der UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlicht wurde.</p>
<p>Da neben den stark degenerierten 25% der weltweiten Landfläche weitere 8% als mittelschwer und 36% als leicht geschädigt einzustufen seien und da bis zum Jahr 2050 die Nahrungserzeugung zur Versorgung der dann voraussichtlich 9 Milliarden Menschen um rund 70% steigen müsse, ergeht aus der Studie die Mahnung, den Trend zur Verschlechterung der Böden alsbald umzukehren.</p>
<p>So könne die jährliche Produktion von Getreideprodukten bis 2050 nur dann um rund 1 Milliarde Tonnen und die Produktion von Fleisch um rund 200 Millionen Tonnen gesteigert werden, wenn die Agrarproduktion auf den bestehenden Ackerflächen nachhaltig intensiviert werde. Konkret bedeutet dies für die UN-Experten vor allem eine Effizienzsteigerung bei der landwirtschaftlichen Wassernutzung, etwa durch eine verbessertes Bewässerungsmanagement, durch Investitionen in moderne Technologien oder aber auch durch den Ausbau »innovativer« landwirtschaftlicher Systeme, wie z.B. den »<a title="FAO zu den integrated crop-livestock systems" href="http://www.fao.org/agriculture/crops/core-themes/theme/spi/scpi-home/managing-ecosystems/integrated-crop-livestock-systems/en/" target="_blank">integrated crop-livestock systems</a>«.</p>
<p>Auffallend an den Ergebnissen der FAO-Studie ist, dass zwar mit Stichworten wie »Erosion« und »Wasserverschmutzung« auch Ursachen der weltweiten Verschlechterung der Böden benannt werden, dass dabei aber der Zusammenhang zwischen Tierzucht/Massentierhaltung und der Qualität von Böden und Wasser scheinbar kaum beachtet, zumindest aber nicht konsequent bedacht worden zu sein scheint. Unserer Meinung nach ist es jedoch besonders wichtig, sich gerade diesen Zusammenhang vor Augen zu führen. Dies allein schon deshalb, weil bereits heute mindestens <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Service/AnWis/Heft508.pdf?__blob=publicationFile">die Hälfte der Emissionen</a> des hochschädlichen Umweltgifts Ammoniak, das erheblich zum Waldsterben und zur Entstehung von saurem Regen beiträgt, von der Tierhaltung verursacht werden. Auch die Aspekte der Überdüngung von Böden und der starken Belastung von Grundwassern durch massenhaft produzierte Gülle sind in diesem Zusammenhang keinesfalls zu vernachlässigen.</p>
<p>Bedenklich ist auch, dass als hauptsächliche Lösungsstrategie von der FAO eine »nachhaltige Intensivierung« der Agrarproduktion angepeilt wird. Vor allem die Tatsache, dass sich bei gleicher Anbaufläche erheblich mehr Menschen mit pflanzlicher als mit tierischer Nahrung ernähren lassen, spricht unserer Meinung nach eher dafür, statt einer Intensivierung der Nahrungsmittelerzeugung doch eher eine optimale Verwertung der heute schon produzierbaren Nahrungsmittelmengen anzustreben. Statt<a href="http://www.lfl.bayern.de/publikationen/daten/schriftenreihe/p_41569.pdf"> über 60% </a> allein der industriestaatlichen Getreideproduktion für die Tierfütterung einzusetzen und dem Menschen über den Fleischkonsum auf einem mehr als zweifelhaften Umweg zukommen zu lassen, sollte Nahrung wie Soja, Mais und Getreide für die menschliche Ernährung in erster Linie direkt zugänglich sein. Außerdem gilt es, <a title="Biofermentation zur Lebensmittelherstellung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/leben-wir-bald-im-paradies">besonders ressourcensparende Innovationen</a> zu fördern.</p>
<p>Die Bedenken zeigen: Für eine nachhaltige Agrarproduktion der Zukunft lässt sich hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Tierzucht und Boden- bzw. Wasserqualität wohl eher nicht vornehmlich mit einem Konzept der »Intensivierung« arbeiten. Stattdessen sollte eher ein Konzept der Abkehr stehen &#8211; eine Abkehr von der vor allem großindustriellen Tierzucht. Eine Abkehr, die sich letztlich aber nur dann verwirklichen lässt, wenn eine Verringerung des Fleischkonsums zum gesellschaftlichen Usus wird.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/welternaehrungsorganisation-empfiehlt-fleischsteuer' rel='bookmark' title='Welternährungsorganisation empfiehlt Fleischsteuer'>Welternährungsorganisation empfiehlt Fleischsteuer</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Leid mit Amazon</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stopfleber]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einem Monat werden über amazon.de keine Stopfleberprodukte mehr gehandelt - zumindest nicht offensichtlich. Doch wirklich zufrieden sind wir nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12798" title="Stopfleber bei Amazon" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/amazon2.jpg" alt="Ehemalige Kampagne gegen den Stopfleberverkauf bei Amazon" width="270" height="380" />Seit dem Jahr 2009 versuchen wir, Amazon Deutschland davon zu überzeugen, den Handel mit den schlimmsten Tierqualprodukten nicht mehr zu unterstützen. Nachdem Amazon sich relativ schnell von Stopfleberprodukten verabschiedet hatte, wurden die Produkte im Rahmen einer Lebensmittel-Offensive wieder zugelassen, woraufhin wir unseren Protest mit Faltblättern und einer Online-Kampagne verschärften.</p>
<p>Nachdem wir gegen Ende des letzten Jahres den Geschäftsführer erneut kontaktierten, erhielten wir eine E-Mail von der Presseabteilung, in der sich die Pressesprecherin für unser Schreiben bedankte und uns wissen ließ, dass nach einer Überprüfung des Sortiments nun keine Stopfleberprodukte mehr über amazon.de vertrieben werden.</p>
<p>Nachdem wir diese gute Nachricht über unsere <a title="Die Albert Schweitzer Stiftung auf Facebook" href="http://www.facebook.com/albertschweitzerstiftung" target="_blank">Facebook-Seite</a> kommuniziert hatten, wiesen uns aufmerksame Leser darauf hin, dass zwar keine Gänsestopfleber, wohl aber noch Entenstopfleber über amazon.de vertrieben wurde. Als wir dies daraufhin der Pressestelle mitgeteilt hatten, verschwanden dann auch Entenleberprodukte, die offensichtlich aus der Stopfmast stammten (Aufschrift »Foie Gras«), aus dem Sortiment. Produkte, bei denen unklar ist, ob gestopft wurde oder nicht, wurden allerdings auf der Plattform belassen.</p>
<p>Dies stellt uns vor die Situation, den ausgerufenen Erfolg zumindest teilweise revidieren zu müssen, denn wir können nicht mit Sicherheit sagen, dass nun keine Stopfleberprodukte mehr über amazon.de gehandelt werden. Unsere Kampagne werden wir allerdings erst dann wieder starten, wenn offensichtlich ist, dass Foie-Gras-Produkte wieder im Umlauf sind. Ob es dazu noch einmal kommen wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Da auf amazon.de auch mit anderen besonders tierquälerischen Produkten wie Hummer und Pelz gehandelt wird, können wir Einkäufe dort nach wie vor nicht empfehlen. Die gute Nachricht: Die Alternativen zu Amazon sind nur einen Klick entfernt. Wenn Sie über unsere <a title="Tierschutz-Bücher - Shoppen und spenden" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/tierschutzbuecher">Partnerseite bei buch.de</a> bestellen, erhalten wir sogar einen Teil des Einkaufswerts als Provision, der direkt in unsere Tierschutz- und Tierrechtsarbeit fließt.</p>
<p>Als 100% ethisch korrekte Alternative können wir buch.de übrigens auch nicht empfehlen, allerdings erscheint uns dieser Anbieter momentan als die beste Wahl, da andere Anbieter viele relevante Tierrechtsbücher nicht im Sortiment haben. Über Vorschläge freuen wir uns!</p>
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		<title>Wir haben es satt 2012 &#8211; Demobericht</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 09:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
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		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns auch dieses Jahr wieder auf der »Wir haben es satt« - Demo für die Tiere stark gemacht. Hier geht es zum Video.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr waren wir zusammen mit tausenden Menschen auf der Straße, um uns unter dem Motto »Wir haben es satt« gegen die Massentierhaltung und für eine tierfreundliche Lebensweise auszusprechen. Dieses Mal hatten wir die Unterstützung vom <a title="GrunzMobil" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour">GrunzMobil</a> und unseren <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüren</a>, um auf etwas Entscheidendes aufmerksam zu machen: Jeder von uns hat es selbst in der Hand, Tierleid zu verhindern. Der entscheidende Schritt ist die fleischreduzierte, vegetarische und vegane Lebensweise. Unsere Broschüren fanden wieder großen Anklang und das GrunzMobil war ein regelrechter Magnet für Fotografen und Kamerateams.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/00suS9ItaFY?rel=0" frameborder="0" width="602" height="306"></iframe></p>
<p>Ein großes Dankeschön geht auch dieses Mal an all unsere tatkräftigen UnterstützerInnen, die Regen, Schnee und Kälte getrotzt haben und sich mit Engagement und Herz für die vegetarische und vegane Idee eingesetzt haben!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die letzte Pelzfarm</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pelz]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Nutztierverordnung zeigt Wirkung – immer mehr Pelzfarmen in Deutschland schließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/die-letzte-pelzfarm/pelz-2" rel="attachment wp-att-13404"><img class="alignnone size-medium wp-image-13404" title="Pelzfarm © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pelz1-270x303.jpg" alt="" width="270" height="303" /></a>Seit nunmehr über einem Monat gelten die Änderungen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zu den <a title="Anforderungen an das Halten von Pelztieren" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html#BJNR275800001BJNG000601308" target="_blank">Anforderungen an das Halten von Pelztieren</a> – dies sind hierzulande zum Großteil Nerze, Chinchillas, Marder, Füchse und Biber. Die Änderung der Verordnung war schon im Jahr 2006 beschlossen worden, musste aber ganze fünf Jahre auf die Umsetzung warten, denn die Farmbetreiber hatten Übergangszeiten erwirken können. Die Verordnung legt nun unter anderem fest, dass ein Nerz ab jetzt mindestens einen Quadratmeter Platz zur Verfügung haben muss. Doch selbst diese Neuerung lässt die Tiere weiterhin nicht ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben: Durch Gitterböden verursachte eingewachsene Krallen und schmerzende Wundinfektionen werden auch in den größeren Käfigen keine Seltenheit bleiben.</p>
<p>Ab 2016 werden durch diese Verordnung weitere Ausstattungen in der Pelztierhaltung verpflichtend – dazu gehören Klettermöglichkeiten für die Tiere ebenso wie Wasserbecken. Höhere Mindestraumhöhen und gitterfreie Böden werden dann ebenfalls vorgeschrieben sein.</p>
<p>Als Folge der neuen Verordnung haben viele Pelzfarmen bereits den Betrieb eingestellt, andere planen die baldige Schließung – eine Reaktion, die zeigt, dass selbst die Pelzfarmbetreiber die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation erkannt haben. Klagen gegen die neue Verordnung sind selten und werden offensichtlich auch von weiten Teilen der Pelzindustrie nicht als erfolgsversprechend angesehen. Für die meisten Pelzfarmer wird ein Weiterbetrieb durch die entstehenden Mehrkosten unwirtschaftlich. »Die Tierfreunde« haben eine <a title="Pelzfarmen in Betrieb" href="http://www.die-tierfreunde.de/download/Pelzfarmen_in_Betrieb.pdf" target="_blank">Liste</a> zusammengestellt, in der der aktuelle Status der geschlossenen, bald schließenden und noch betriebenen Pelzfarmen dokumentiert ist.</p>
<p>Die neue Verordnung ist angesichts der weiterhin vorherrschenden Leiden der Tiere in den »Pelzfarmen« keine endgültige juristische Lösung, aber die Auswirkungen gehen genau in die richtige Richtung: Obwohl es noch kein explizites Verbot für die Pelztierhaltung in Deutschland gibt, könnten die Tage der letzten Pelzfarmen bald gezählt sein.</p>
<p>Trotz aller Fortschritte ist es weiterhin wichtig, sich gegen Pelz auszusprechen, denn Pelzimporte werden auf unabsehbare Zeit legal bleiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Veggietag im Bundestag: Wer ist dafür, wer ist dagegen?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Welcher Abgeordnete hat für einen Veggietag in der Bundestagskantine gestimmt und wer dagegen? Hier sind die Listen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen/reichstag-juergen-matern-w-3" rel="attachment wp-att-13361"><img class="alignnone size-medium wp-image-13361" title="Reichstag © Juergen Matern - Wikipedia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/reichstag-juergen-matern-w2-270x102.jpg" alt="" width="270" height="102" /></a>Im November haben wir bereits über die weitestgehend positiven <a title="Antworten der Bundestagsabgeordneten" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-antworten-der-bundestagsabgeordneten">Rückmeldungen</a>  zu unserer Aktion <a title="Spacebars im Bundestag" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/spacebars-im-bundestag">»Veggietag im Bundestag«</a>   seitens der Bundestagsabgeordneten berichtet. Hier folgt nun die Liste aller Abgeordneten, die sich daraufhin bei uns gemeldet haben – wer ist für den Veggietag, wer ist dagegen?</p>
<p><strong>Ein vegetarischer Tag pro Woche in der Bundestagskantine? Dafür sind:</strong></p>
<p>1.    Kerstin Andreae, Bündnis 90/Die Grünen, Wirtschaftspolitische Sprecherin<br />
2.    Ingrid Arndt-Brauer, SPD, Finanzpolitische Sprecherin<br />
3.    Marieluise Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Osteuropapolitik<br />
4.    Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Menschenrechtspolitischer Sprecher<br />
5.    Cornelia Behm, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Ländliche Entwicklung<br />
6.    Biggi Bender, Bündnis 90/Die Grünen, Gesundheitspolitische Sprecherin<br />
7.    Karin Binder, DIE LINKE<br />
8.    Matthias W. Birkwald, DIE LINKE, Rentenpolitischer Sprecher<br />
9.    Gerd Bollmann, SPD, Abfallpolitischer Sprecher<br />
10.    Agnieszka Brugger, Bündnis 90/Die Grünen, Abrüstungspolitische Sprecherin<br />
11.    Eva Bulling-Schröter, DIE LINKE, Umweltpolitische Sprecherin<br />
12.    Viola von Cramon, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für die Auswärtigen Beziehungen der Europäischen Union und Sportpolitische Sprecherin<br />
13.    Harald Ebner, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Agro-Gentechnik<br />
14.    Dagmar Enkelmann, DIE LINKE<br />
15.    Elke Ferner, SPD<br />
16.    Thomas Gambke, Bündnis 90/Die Grünen<br />
17.    Martin Gerster, SPD<br />
18.    Diana Golze, DIE LINKE, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik<br />
19.    Josef Göppel, CSU/CSU<br />
20.    Katrin Göring-Eckardt, Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages<br />
21.    Annette Groth, DIE LINKE, Menschenrechtspolitische Sprecherin<br />
22.    Bettina Herliztius, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Stadtentwicklung<br />
23.    Gustav Herzog, SPD<br />
24.    Gabriele Hiller-Ohm, SPD<br />
25.    Frank Hofmann, SPD<br />
26.    Inge Höger, DIE LINKE, Sprecherin für Abrüstungspolitik<br />
27.    Bärbel Höhn, Bündnis 90/Die Grünen<br />
28.    Barbara Höll, DIE LINKE, Steuerpolitische Sprecherin<br />
29.    Annette Hübinger, CDU/CSU<br />
30.    Thomas Jarzombek, CDU/CSU<br />
31.    Uwe Kekeritz, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher Gesundheit in Entwicklungsländern<br />
32.    Katja Keul, Bündnis 90/Die Grünen<br />
33.    Memet Kilic, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Migrations- und Integrationspolitik und Sprecher für Bürgeranliegen<br />
34.    Sven-Christian Kindler, Bündnis 90/Die Grünen<br />
35.    Katja Kipping, DIE LINKE, Sozialpolitische Sprecherin<br />
36.    Jürgen Klimke, CDU/CSU<br />
37.    Ute Koczy, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Entwicklungspolitik<br />
38.    Tom Koenigs, Bündnis 90/Die Grünen<br />
39.    Jens Koeppen, CDU/CSU<br />
40.    Daniela Kolbe, SPD<br />
41.    Oliver Krischer, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz<br />
42.    Angelika Krüger-Leißner, SPD, Filmpolitische Sprecherin<br />
43.    Agnes Krumwiede, Bündnis 90/Die Grünen, Kulturpolitische Sprecherin<br />
44.    Rüdiger Kruse, CDU/CSU, Umweltpolitischer Sprecher<br />
45.    Fritz Kuhn, Bündnis 90/Die Grünen<br />
46.    Undine Kurth, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Natur- und Tierschutz<br />
47.    Karl Lamers, CDU/CSU, Außenpolitischer Sprecher<br />
48.    Caren Lay, DIE LINKE, Verbraucherpolitische Sprecherin<br />
49.    Monika Lazar, Bündnis 90 /Die Grünen, Sprecherin für Frauenpolitik<br />
50.    Tobias Lindner, Bündnis 90/Die Grünen<br />
51.    Nicole Maisch, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Verbraucherpolitik<br />
52.    Petra Merkel, SPD<br />
53.    Matthias Miersch, SPD, Umweltpolitischer Sprecher<br />
54.    Kornelia Möller, DIE LINKE, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin<br />
55.    Niema Movassat, DIE LINKE<br />
56.    Ingrid Nestle, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Energiewirtschaft<br />
57.    Thomas Nord, DIE LINKE<br />
58.    Omid Nouripour, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Sicherheitspolitik<br />
59.    Friedrich Ostendorff, Bündnis 90/Die Grünen, Agrarpolitischer Sprecher<br />
60.    Hermann E. Ott, Bündnis 90/Die Grünen, Klimapolitischer Sprecher<br />
61.    Lisa Paus, Bündnis 90/Die Grünen<br />
62.    Jens Petermann, DIE LINKE, Rechtspolitischer Sprecher<br />
63.    Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin<br />
64.    Mechthild Rawert, SPD<br />
65.    Tabea Rößner, Bündnis 90/Die Grünen, Medienpolitische und Demografiepolitische Sprecherin<br />
66.    Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen, Parteivorsitzende<br />
67.    Marlene Rupprecht, SPD<br />
68.    Anton Schaaf, SPD, Rentenpolitischer Sprecher<br />
69.    Dr. Gerhard Schick, Bündnis 90/Die Grünen, Finanzpolitischer Sprecher<br />
70.    Frithjof Schmidt, Bündnis 90/Die Grünen, Entwicklungspolitischer Sprecher<br />
71.    Nadine Schön, CDU/CSU<br />
72.    Raju Sharma, DIE LINKE, Religionspolitischer Sprecher<br />
73.    Hans-Christian Ströbele, Bündnis 90/Die Grünen<br />
74.    Kirsten Tackmann, DIE LINKE, Agrarpolitische Sprecherin<br />
75.    Kathrin Vogler, DIE LINKE<br />
76.    Ute Vogt, SPD<br />
77.    Johanna Voß, DIE LINKE<br />
78.    Wolfgang Wieland, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Innere Sicherheit<br />
79.    Elisabeth Winkelmeier-Becker, CDU/CSU<br />
80.    Brigitte Zypries, SPD</p>
<p><strong>Gegen einen Veggietag sind:</strong></p>
<p>1.    Jens Ackermann, FDP<br />
2.    Rainer Arnold, SPD, Verteidigungspolitischer Sprecher<br />
3.    Christine Aschenberg-Dugnus, FDP, Pflegepolitische Sprecherin<br />
4.    Norbert Barthle, CDU/CSU, Haushaltspolitischer Sprecher<br />
5.    Rainer Erdel, FDP<br />
6.    Edmund Geisen, FDP, Sprecher für Agrarsozialpolitik<br />
7.    Hans-Michael Goldmann, FDP, Tierschutzpolitischer Sprecher<br />
8.    Christel Happach-Kasan, FDP,  Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft<br />
9.    Rudolf Henke, CDU/CSU<br />
10.    Manuel Höferlin, FDP<br />
11.    Lutz Knopek, FDP<br />
12.    Jürgen Koppelin, FDP, Haushaltspolitischer Sprecher<br />
13.    Sibylle Laurischk, FDP, Sprecherin für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend<br />
14.    Ingbert Liebing, CDU/CSU<br />
15.    Lars Lindemann, FDP<br />
16.    Erwin Lotter, FDP, Behindertenpolitischer Sprecher<br />
17.    Thomas Lutze, DIE LINKE<br />
18.    Karin Maag, CDU/CSU<br />
19.    Horst Meierhofer, FDP<br />
20.    Dietrich Monstadt, CDU/CSU<br />
21.    Dirk Niebel, FDP, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung<br />
22.    Rita Pawelski, CDU/CSU<br />
23.    Richard Pitterle, DIE LINKE<br />
24.    Joachim Pfeiffer, CDU/CSU, Wirtschaftspolitischer Sprecher<br />
25.    Eckhard Pols, CDU/CSU<br />
26.    Björn Sänger, FDP<br />
27.    Frank Schäffler, FDP<br />
28.    Marina Schuster, FDP, Sprecherin Menschenrechte &amp; humanitäre Hilfe<br />
29.    Frank Schwabe, SPD, Klimapolitischer Sprecher<br />
30.    Carola Stauche, CDU/CSU<br />
31.    Dieter Stier, CDU/CSU, Tierschutzpolitischer Sprecher<br />
32.    Rainer Stinner, FDP,  Außenpolitischer Sprecher<br />
33.    Klaus-Peter Willsch, CDU/CSU<br />
34.    Volker Wissing, FDP, Finanzpolitischer Sprecher<br />
35.    Jörn Wunderlich, DIE LINKE, Familienpolitischer Sprecher</p>
<p><strong>Enthaltungen:</strong></p>
<p>1.    Caren Marks, SPD, Sprecherin für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend<br />
2.    Lothar Binding, SPD<br />
3.    Karl Schiewerling, CDU/CSU, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitischer Sprecher<br />
4.    Marco Wanderwitz, CDU/CSU</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir werden verspätete Antworten, die uns noch erreichen, zur Liste hinzufügen — es lohnt sich also, regelmäßig reinzuschauen.</p>
<p>Letztes Update: 31.01.2012</p>
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		<title>Veganer Projekttag für Kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Erfolg haben wir gestern gemeinsam mit einigen Partnern einen veganen Projekttag inkl. Kochkurs und Tierschutz-unterricht für Schüler in Berlin durchgeführt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veganer-projekttag-fur-kinder/samsung-digital-camera-5" rel="attachment wp-att-13338"><img class="alignnone size-full wp-image-13338" title="Veganer Projekttag © Albert Schweitzer Stiftung" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/projekttag-2702.jpg" alt="" width="270" height="188" /></a>Mit großem Erfolg führten wir am gestrigen Dienstag gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem veganen Koch Björn Moschinski, der Tierschutzlehrerin Theresa Reppenhagen und dem Marzahn-Hellersdorfer Verein Babel e.V. einen veganen Projekttag durch, bei dem insgesamt 18 Schülern (8-10 Jahre) der dem »Haus Babylon« nahe gelegenen »Pusteblume«-Grundschule einen ganzen Vormittag lang ein Einblick in die Hintergründe der veganen Ernährung vermittelt wurde.</p>
<p>Schon während der ersten Hälfte des Vormittags, der mit einem interaktiven Tierschutzunterricht begann, zeigten sich die Schüler interessiert und aufgeschlossen, was in ihrer durchweg guten Mitarbeit seinen klaren Ausdruck fand. So wurden zusammen u. a. die Unterschiede zwischen Tieren und Menschen  herausgearbeitet sowie vor allem aber auch die Gemeinsamkeiten, allen voran die wichtigste Gemeinsamkeit: »die Gefühle«.</p>
<p>Motiviert und mit vollem Eifer gingen die Schüler dann anschließend auch zur Sache, als es hieß, Kürbiscremesuppe, Spaghetti Bolognese und Mango Lassi zuzubereiten. Unter fachgerechter Anleitung von Björn Moschinski wurde dabei nicht nur die Freude am selbständigen Kochen erweckt und der Unterschied zwischen vegetarischer und veganer Ernährung erklärt, sondern auch weitere Schülerfragen wurden beantwortet und Produktinformationen gegeben. Sichtlich zufrieden genossen die Schüler schließlich ihr selbst zubereitetes, tierfreundliches Mahl.</p>
<p>Fazit: Wie wichtig die Ausrichtung eines veganen Projekttags für Kinder sein kann, wird vielleicht allein schon aufgrund der Tatsache deutlich, dass der gegenwärtige Fleischkonsum schon bei Kindern und Jugendlichen das von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorgegebene Maximum um ca. das Doppelte überschreitet. Wie erfolgreich ein solcher Projekttag aber letztlich wirklich ist, tritt erst dann hervor, wenn man sich allein zwei der Schüler-Antworten vor Augen führt, die bereits am frühen Vormittag auf die abschließende Frage des Tierschutzunterrichts ad hoc gegeben wurden. Frage: »Was können Menschen denn nun eigentlich tun, wenn auf der einen Seite das Leid der Tiere steht, auf der anderen Seite jedoch der Wunsch von Menschen, Tiere zu essen?« Antwort 1: »einen Aufstand anzetteln«, Antwort 2: »Vegetarier werden«! Gerade die letzte Antwort ist es, die Hoffnung gibt und auf einen ersten großen Schritt in die richtige Richtung deutet.</p>
<p><strong>Nachtrag (16.01.2012)</strong>: Ab heute ist in der aktuellen Ausgabe des SPIEGELs ein Bericht über diese Aktion zu finden.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hund und Ferkel</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/hund-und-ferkel?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hund-und-ferkel</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunde und Schweine sind sich sehr ähnlich. So ähnlich, dass sie gerne zusammen spielen, wie in diesem Video zu sehen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunde und Schweine sind sich sehr ähnlich. So ähnlich, dass sie gerne zusammen spielen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/h0huAZEh3ZI?rel=0" frameborder="0" width="603" height="439"></iframe></p>
<p>Da stellen sich die Fragen: Wen streicheln? Wen essen? Warum?</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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