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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Wahlprüfsteine Landtagswahl Nordrhein-Westfalen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu welchen Tierschutzthemen sollen wir die Parteien anlässlich der kommenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen befragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/nrw-vege-ft.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7759" style="margin-bottom: 10px;" title="NRW Flagge © vege - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/nrw-vege-ft-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a>Da unsere Wahlprüfsteine für die <a title="Tierschutzfragen Bundestagswahl" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/tierschutz-bundestagswahl" target="_self">Bundestagswahl</a> auf eine große Resonanz gestoßen sind, werden wir auch zur anstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen die Parteien zu diversen Tierschutzthemen befragen. Der Unterschied zur letzten Befragung: Dieses Mal binden wir Sie mit ein.</p>
<p>Lassen Sie uns unten im Kommentarfeld wissen, welche Fragen wir den Parteien stellen sollen. Neben unseren eigenen Fragen nehmen wir die am häufigsten gewünschten Themenfelder in unseren Fragenkatalog auf.</p>
<p>Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge!</p>
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		<title>Gegen die Monsantosierung</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns einem internationalen Bündnis angeschlossen und fordern den Stopp der Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/barcode-Design_5D-ft.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7718" title="Monsantosierung © Design_5D - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/barcode-Design_5D-ft-300x200.jpg" alt="" width="270" height="180" /></a>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat sich einem internationalen Bündnis angeschlossen und fordert den Stopp der Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln.</p>
<p>Das Bündnis startet heute globale Aktivitäten. Weit über 100 Organisationen aus vielen Teilen der Welt warnen gemeinsam vor den Gefahren einer zunehmenden Monopolisierung in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Saatgut, Pflanzen, »Nutz«tiere ihre Gene und die Kette der Lebensmittelerzeugung werden zunehmend exklusiven Monopolrechten unterworfen, die auf Patenten beruhen. Weltweit werden in diesem Bereich immer mehr Patente angemeldet, die sich inzwischen sogar auf die konventionelle Zucht von Pflanzen und Tieren erstrecken. Diese werden als von der Industrie als &#8216;Erfindung&#8217; beansprucht.</p>
<p>Wenn dieser Trend nicht gestoppt wird, werden sowohl Landwirte als auch mittelständische Züchter und Verbraucher von schwerwiegenden Folgen betroffen sein. Wenn man den internationalen Konzernen die Kontrolle über das Saatgut überlässt, werden diese auch die Entscheidung darüber treffen, welche Lebensmittel auf den Markt kommen und wie sie erzeugt werden. Insbesondere Landwirte geraten so in zunehmende Abhängigkeit von den Konzernen der Agrochemie und Saatgutindustrie. Aber auch die Züchtung wird zunehmend erschwert, weil der Zugang zu genetischen Ressourcen durch Patente blockiert wird. Dadurch werden Innovationen behindert, die dringend zur Sicherung der Welternährung benötigt werden.</p>
<p>Beispielsweise hat der US Konzern Monsanto jüngst das Patent WO2008021413 angemeldet, in der auf mehr als 1000 Seiten und in 175 Ansprüchen verschiedenste Gensequenzen und Genvariationen bei Mais und Soja als Erfindung beansprucht werden. Monsanto geht sogar so weit, alle Mais und Sojapflanzen zu beanspruchen, die diese Gene natürlicherweise enthalten. Weiterhin wird jegliche Verwendung der Pflanzen für die Herstellung von Futter- und Lebensmitteln sowie Biomasse beansprucht. In einer weiteren Patentanmeldung WO 2009011847, beansprucht Monsanto die Zucht von Rindern, sowie »Milch, Käse, Butter und Fleisch«. Vor dem Hintergrund dieser und anderer Patentanmeldungen von Firmen wie Monsanto, Dupont und Syngenta fordert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt von Regierungen, Politikern sowie Patentämtern, dafür zu sorgen, dass derartige Patente nicht erteilt werden können.</p>
<p>Es ist eine grundlegende Veränderung sowohl in den Patentgesetzen als auch in der Praxis der Patentämter nötig, um Patente auf Pflanzen und landwirtschaftliche Nutztiere auszuschließen. Es darf nicht zugelassen werden, dass Konzerne das Patentrecht weiterhin dafür missbrauchen, um sich die Kontrolle über Saatgut und »Nutz«tiere anzueignen. Wird die Entwicklung nicht gestoppt, drohen diese Patente die weltweite Nahrungsmittelversorgung und die regionale Selbstbestimmung bei der Nahrungsmittelproduktion zu gefährden.</p>
<p>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ruft Organisationen und Privatpersonen auf, den gemeinsamen Aufruf zu unterzeichnen, der auf der Homepage der Koalition »No Patents on Seeds« zu finden ist. Das Bündnis plant verschiedene Aktionstage gegen Patente auf Saatgut und Lebensmittel ab Ende April 2010. Diese Aktionstage werden bis zu einer öffentlichen Anhörung am Europäischen Patentamt am 20 Juli dauern. Bei dieser Anhörung geht es um ein Patent auf die konventionelle Züchtung von Brokkoli, es wird eine Grundsatzentscheidung erwartet.</p>
<p>Hier findet sich der internationale <strong><a title="Aufruf gegen die Monsantosierung unterschreiben" href="http://www.no-patents-on-seeds.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=93&amp;Itemid=56&amp;lang=de" target="_blank">Aufruf gegen die Monsantosierung</a></strong>.</p>
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		<title>Weltagrarbericht: Bundesregierung unterzeichnet nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Ausreden weigert sich die Bundesregierung, die Erkenntnisse aus dem Weltagrarbericht zu unterzeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/weltagrar-gross.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7713" title="Wege aus der Hungerkrise" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/weltagrar-gross-300x203.jpg" alt="" width="270" height="183" /></a>Die Bundesregierung weigert sich, den Weltagrarbericht zu unterzeichnen, der im Original von mehreren offiziellen Organisationen der Vereinten Nationen erstellt wurde, und der von deutschen Nichtregierungsorganisationen zusammengefasst und interpretiert wurden.</p>
<p>Staatssekretär Dr. Gerd Müller, der Ihnen spätestens durch unseren <a title="Protest gegen Lebendexporte" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-exporte-nach-libyen" target="_self">Protest gegen Lebendexporte</a> bekannt geworden sein dürfte, begründet diese Haltung offiziell damit, dass zum einen überwiegend bekannte Fakten zusammengetragen wurden und zum anderen Passagen enthalte »über die man diskutieren kann«.</p>
<p>In der Tat enthält der Agrarbericht Passagen, die der Bundesregierung und insbesondere dem Landwirtschaftsministerium, für das Dr. Müller tätig ist, nicht schmecken. Ob über diese Textstellen wirklich noch diskutiert werden muss, ist eine andere Frage. Eine Auswahl zu den Themen <a title="Weltagrarbericht zum Thema Hunger" href="http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichtes/hunger-im-ueberfluss.html" target="_blank">Hunger</a> und <a title="Weltagrarbericht zum Thema Fleisch" href="http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichtes/fleisch.html" target="_blank">Fleisch</a>:</p>
<ul>
<li>Weltweit  ernten Landwirte (in Kalorien) ein Drittel mehr als nötig  wäre, um  alle Menschen ausreichend zu versorgen. Doch immer mehr des  weltweit  produzierten Getreides wird als Tierfutter, als Treibstoff  oder für  andere industrielle Zwecke benutzt, und nicht um Menschen zu  ernähren.</li>
<li>Die meisten Masttiere […] fressen heute nicht mehr Gras, sondern Mais, Soja, Weizen und anderes Getreide, das auf Ackerflächen wächst, die der direkten Lebensmittelproduk­tion verloren gehen.</li>
<li>Nach einer Berechnung der Umweltorganisation der Verein­ten Nationen könnten die Kalorien, die bei der Umwandlung von pflanzlichen in tierische Lebensmittel verloren gehen, theoretisch 3,5 Milliarden Menschen ernähren.</li>
<li>Auch wenn der Weltagrarbericht selbst zum Konsumverhalten keine Empfehlung abgibt, lassen seine Ergebnisse nur einen Schluss zu: Die Reduzierung des Fleisch- und Milchverbrauchs in den Industriestaaten und ihre Begrenzung in den Schwellenländern ist der dringendste und effektivste Schritt zur Sicherung der Ernährung, der natürlichen Ressourcen und des Klimas.</li>
<li>Die extremen Klimaauswirkungen der Milch- und Fleischproduktion können auch durch die Optimierung der Futterzusammensetzung gelindert werden [weitere Beispiele]. Doch all das reicht nicht aus. An veränderten Konsumgewohnheiten führt kein Weg vorbei. Wie radikal wäre eigentlich angesichts der fatalen Folgen für Klima, Umwelt, Gerechtigkeit und die eigene Gesundheit eine Rückkehr zum Sonntags­braten unserer Großeltern? Sie täte nicht nur unserer Gesundheit, der Lebensmit­telsicherheit und der Umwelt gut. Der respektvollere Umgang mit Nutztieren, der in einem grotesken Gegensatz zu unserem Verhältnis zu Haustieren steht, wäre auch dem Wohlergehen der Tiere zuträglich; und damit auch unserer eigenen Selbstachtung. Denn wir müssten beim Griff ins Kühlregal weder die unerträgli­chen Zustände in modernen Fleischfabriken verdrängen noch die zu ihrer Aufrechterhaltung nötige Vernichtung von Wäldern und Aufheizung des Klimas.</li>
</ul>
<p>Diese und andere Positionen stehen im Widerspruch zum Handeln des Landwirtschaftsministeriums, das Agrarexporte (und damit auch die widersinnig hohe Fleischproduktion) offensiv <a title="BMELV zur Exportförderung" href="http://www.bmelv.de/cln_172/DE/Europa-Internationales/Agrarexport-Messen/agrarexport_node.html" target="_blank">fördert</a>. Da wundert es nicht, wenn die Regierung einen großen Bogen um die oben genannten Thesen macht.</p>
<p>Durch Erklärungen wie die von Dr. Müller wird es immer deutlicher, dass die Aufnahme des <a title="Tierschutz im Koalitionsvertrag" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutz-koalitionsvertrag-2009" target="_blank">Tierschutzes in den Koalitionsvertrag</a> eine reine Feigenblattfunktion hatte.</p>
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		<title>Berliner Mensen werden käfigfrei</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert dem Studentenwerk Berlin zu seiner Entscheidung, von Käfig- auf Bio-Eier zu wechseln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Nach Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und mit engagierten StudentInnen hat sich das Studentenwerk Berlin entschieden, in sämtlichen der knapp 50 Berliner Mensen und Cafeterien nur noch Bio- statt Käfigeier zu verwenden.</strong></p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/logo_kaefigfreiemensa2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7732" title="Käfigfreie Mensa" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/logo_kaefigfreiemensa2-300x206.jpg" alt="" width="270" height="185" /></a>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert dem Studentenwerk Berlin zu seiner Entscheidung, von Käfig- auf Bio-Eier zu wechseln. Damit leistet das Studentenwerk einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und trägt dem sich entwickelnden Ernährungsbewusstsein der Studierenden Rechnung.</p>
<p>In den knapp 50 Mensen und Cafeterien des Studentenwerks Berlin werden täglich mehr als 40.000 Portionen für die StudentInnen der Humboldt-Universität, der Freien Universität, der Technischen Universität, der Universität der Künste und acht weiteren Berliner Hochschulen gekocht. Der Umstellung auf Bio-Eier gingen offene und konstruktive Gespräche mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sowie mit Studierenden voraus, die sich über die stiftungseigene Kampagne <a href="http://www.kaefigfreie-mensa.de/">www.kaefigfreie-mensa.de</a> engagierten.</p>
<p>»Dass trotz eines knappen Budgets auch Tierschutzaspekten Rechnung getragen wird, ehrt das Studentenwerk Berlin, das dadurch eine Vorbildrolle einnimmt«, kommentiert Mahi Klosterhalfen, der als Student die Initiative Käfigfreie Mensa gründete und inzwischen als Vizepräsident der Albert Schweitzer Stiftung tätig ist.</p>
<p>Nicht nur für Legehennen tut das Studentenwerk Berlin Gutes: Mit der »Veggie No 1- die Grüne Mensa« befindet sich in Berlin Deutschlands einzige komplett vegetarische Mensa.</p>
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		<title>Berliner Mensen käfigfrei</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das größte Studentenwerk Deutschlands wechselt mit seinen knapp 50 Mensen und Cafeterien auf Bio-Eier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/logo_kaefigfreiemensa1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7703" title="logo_kaefigfreiemensa" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/logo_kaefigfreiemensa1-300x206.jpg" alt="" width="270" height="185" /></a>Das Studentenwerk Berlin betreibt knapp 50 Mensen und Cafeterien und ist damit das größte Studentenwerk Deutschlands. Vor einiger Zeit haben wir das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht, um anzuregen, dass von Käfigeiern auf alternative Haltungsformen umgestiegen wird.</p>
<p>Fast zeitgleich meldete sich bei uns eine motivierte StudentInnen-Gruppe aus Berlin, die über unsere Kampagnenseite <a title="Initiative käfigfreie Mensa" href="http://www.kaefigfreie-mensa.de/" target="_blank">www.kaefigfreie-mensa.de</a> auf uns aufmerksam wurde. Wir haben die Gruppe mit einigen Tipps und Hintergrundinformationen versorgt, welche die Aktiven in ihre Gespräche mit der Mensaleitung eingebaut haben. Außerdem haben sich das Studierendenparlament und der AStA der Freien Universität für eine Umstellung eingesetzt.</p>
<p>Gestern Abend erreichte uns dann die frohe Botschaft, dass das Studentenwerk Berlin sämtliche Eier und Eiprodukte auf Bio umstellt.</p>
<p>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert den Entscheidern in Berlin und freut sich mit allen aktiven StudentInnen über diesen Erfolg. Wie wir bereits in der Vergangenheit berichtet haben, setzt das Studentenwerk Berlin mit einer komplett <a title="Erste vegetarische Mensa" href="/aktuell/erste-vegetarische-mensa-deutschlands" target="_self">vegetarischen Mensa</a> bereits Maßstäbe.</p>
<p>Sie studieren auch und möchten helfen, dass Ihre Mensen käfigfrei werden? Dann nehmen Sie <a title="Kontakt" href="/kontakt" target="_self"><strong>Kontakt</strong></a> mit uns auf!</p>
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		<title>Grundthesen zur Jagd</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit anderen Tierschutz-, Tierrechts- und Umweltschutz-organisationen stellen wir unsere gemeinsamen Grundthesen zur Jagd vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/jaeger7-Bergringfoto-Fotolia.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7693" title="Jäger auf der Treibjagd © Bergringfoto - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/jaeger7-Bergringfoto-Fotolia-300x200.jpg" alt="" width="270" height="180" /></a>Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Dabei dient nur ein Bruchteil der erlegten Tiere als Nahrung oder wird z.B. als Pelz verwertet. Das Hauptargument für dieses Tun sei der Arten- und Naturschutz, argumentieren die Jäger und die Politik, die den Rahmen für dieses Massaker bietet. Es gehe darum Bestände stabil zu halten und die bei uns fehlenden Prädatoren wie Wölfe und Bären zu ersetzen.</p>
<p>Bei dieser Argumentation schreien sowohl Wildbiologen als auch Tierrechtler und Tierschützer auf. Schockierend dabei ist, dass die Behörden, die Abschusszahlen festlegen, keinerlei fundierten Erkenntnisse über die tatsächliche Bestands- noch über die angeblich hohen Schadenszahlen haben. Bestandzahlen werden aus Abschusszahlen hochgerechnet. Eine Methode, die keinem wissenschaftlichen Standard entspricht.</p>
<p>Inzwischen ist hinlänglich wissenschaftlich bewiesen, dass diese vermeintliche Bestandsdezimierung die sozialen Strukturen im Tierreich zerstört und u.a. somit die Tiere zu einer unkontrollierten Vermehrung anregt. Hinzu kommt, dass mit direkten oder indirekten Fütterungen in das natürliche Nahrungsangebot der Tiere eingegriffen wird, was gerade in den Wintermonaten zum Aussetzen der natürlichen Selektion führt. Am Ende ist genau das Gegenteil der ursprünglichen Absicht erreicht: die Bestände erhöhen sich.</p>
<p>Bei der Betrachtung der Strukturen in der Jägerschaft und dem Agieren der politischen Instanzen ist nur ein konsequenter Schluss möglich: die in Deutschland praktizierte Jagd ist eine Hobby- und Spaßjagd, bei der Trophäenkult, das gesellschaftliche Erlebnis und die Lust am Töten mit dem damit verbunden Ausleben von Machtgefühlen im Vordergrund steht. Letzteres wird immer wieder durch Jägerberichte aus Insider-Kreisen bestätigt.</p>
<p>Die Behauptung der Jäger, Jagd sei angewandter Naturschutz, verkommt dabei zur Farce. Vielmehr ist festzustellen, dass Jagd oft mit Tierquälerei verbunden ist und in der Praxis oftmals feigem Mord an einem Mitlebewesen gleicht. Diese Argumentation der Tierschützer erhält zunehmend Rückhalt durch Wildbiologen.</p>
<p>Die Jagd findet in einer von der Gesellschaft oft wenig gekannten und wenig beachteten Subkultur &#8211; Tradition genannt &#8211; statt, deren Handeln durch eine für diesen Bereich lobbyistisch geprägte Gesetzesgebung legitimiert wird.</p>
<p>Jagdunfälle und »Fehlabschüsse«, wenn z.B. bei einer Treibjagd ein Pferd oder eine Kuh erlegt wird, rütteln regelmäßig auf und rücken die Jagd für einen Moment in den Focus der Bevölkerung.</p>
<p>Wichtig ist auch zur erkennen, dass die Jagd keiner umfassenden behördlichen Kontrolle unterliegt. Der »Jagdschutz« obliegt den Jägern selbst, was einer Selbstkontrolle gleichkommt, die für ein demokratisches Gesellschaftssystem einen untragbaren Zustand darstellt.</p>
<p>Jagdbehörden beschränken sich meist auf das Ausstellen von Jagdscheinen, die Registrierung von Abschusszahlen und werden wiederum häufig von Jägern geleitet, so dass Jagdvergehen und Gesetzesverstöße häufig unerkannt und ungeahndet bleiben.</p>
<p>Weiter kommt hinzu, dass Jäger jährlich mehrere tausende Hunde und  zehntausende von Katzen wegen „Wilderei“ töten, was selbstredend so gut wie keine Akzeptanz findet.</p>
<p>Da bereits 2004 eine EMNID-Umfrage ergab, dass mehr als 76 Prozent der Bevölkerung der Jagd kritisch gegenübersteht oder diese vollends ablehnt, ist es letztendlich verständlich, warum sich Widerstand gegen die Jagd mehrt.</p>
<p>Im Rahmen dieser Entwicklung haben nun führende Tierrechts-, Tierschutz- und Naturschutzorganisationen ein Thesenpapier unter dem Titel »Grundthesen zur Jagd« erarbeitet, welches die Fakten rund um die Jagd kurz und knapp analysiert. Aus diesen Thesen sind künftig weitreichende Forderungen abzuleiten, die der bisher praktizierten Jagd einen neuen Rahmen gewähren müssen.</p>
<p>Das Thesenpapier soll zum einen in der Bevölkerung eine noch höhere Aufmerksamkeit wecken – es besteht nach wie vor ein immenser Informationsbedarf – und zum anderen in die Diskussionen um die Jagdgesetzgebung eingreifen. So wird z.B. in Rheinland-Pfalz zurzeit eine Landesjagdgesetznovellierung diskutiert, bei der jedoch zu erkennen ist, dass der Tier- und auch der Naturschutz wieder weitestgehend auf der Strecke bleibt.</p>
<p>Das dreiseitige Dokument »<strong>Grundthesen zur Jagd</strong>« können Sie <a title="Grundthesen zur Jagd als pdf" href="/wp-content/uploads/pdf/grundthesen-zur-jagd.pdf" target="_blank"><strong>hier herunterladen</strong></a>. Zum Lesen benötigen Sie den kostenlosen <a title="Adobe Reader Download" href="http://get.adobe.com/de/reader/?promoid=COYSX" target="_blank">Adobe Reader</a>.</p>
<p>Wir bedanken uns bei der Organisation <a title="zu pro iure animalis" href="http://www.pro-iure-animalis.de/" target="_blank">pro iure animalis</a> für die Übernahme der Schirmherrschaft dieser Aktion.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierschützer in Österreich vor Gericht</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschuetzer-oesterreich-vor-gericht</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>

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		<description><![CDATA[In Österreich begann gestern ein Prozess gegen 13 TierschützerInnen, denen teilweise keine konkreten Straftaten vorgeworfen werden. Trotzdem drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>In Österreich begann gestern ein Prozess gegen 13 TierschützerInnen, denen teilweise keine konkreten Straftaten vorgeworfen werden. Trotzdem drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft.</strong></p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/justitia-PictureArt-Fotolia.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7688" title="Justitia © PictureArt - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/justitia-PictureArt-Fotolia-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>Was sich derzeit in Österreich abspielt, klingt nach einem ausgemachten Justizskandal: Dreieinhalb Jahre wurde in der Tierschutzszene ermittelt. Den Höhepunkt bildeten nächtliche Hausdurchsuchungen von Polizeikommandos und eine rund 100-tägige Untersuchungshaft für zehn Tierschützer. Eine eigens gebildete Sonderkommission wollte Beweise für etliche Straftaten gefunden haben. Ab dann wurde es peinlich: Ein angeblich von Tierschützern abgefackelter Jagdstand entpuppte sich als von einem Jäger überhitzter Heizofen; aus Tarnanzügen und Spritzen bei fast allen Beschuldigten wurde ein einziger Tarnanzug und die Einwegspritzen von TierpflegerInnen; angebliche Wurfgeschosse für Brandanschläge entpuppten sich als eine einzige Öllampe und aus Sägen, die angeblich zum Umsägen von Hochständen verwendet würden, wurden die Werkzeuge eines Angeklagten, der sein Haus mit Holz beheizt.</p>
<p>Wohl um die immensen Kosten der Überwachungen zu rechtfertigen, geht man gegen die TierschützerInnen nun mit einem Paragraphen vor, der eigentlich verabschiedet wurde, um terroristische und mafiöse Strukturen aufzubrechen. Den Tierschützern wird vorgeworfen, im Sinne des § 278a des österreichischen Strafgesetzbuches eine kriminelle Organisation gebildet zu haben, die für die Rechte der Tiere kämpft.</p>
<p>Der Haken: Außer wenn man das Verschlüsseln von E-Mails als Straftat werten will, haben sich die Gründer der Organisation selbst anscheinend praktisch nichts zu Schulden kommen lassen. Sie sollen aber angeblich andere dazu inspiriert haben, Scheiben eingeschlagen, Autos beschädigt und Stinkbomben geworfen zu haben. »Mit solchen Konstrukten kann man für alle ungelösten Fälle Erklärungen finden, aber mit Rechtsstaatlichkeit hat das nicht mehr viel zu tun. Die Ermittler scheinen etwas zu viel Phantasie zu haben«, kommentiert Wolfgang Schindler, Rechtsanwalt und Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.</p>
<p>Besonders zweifelhaft sind die Vorwürfe, weil mehrere der Angeklagten über lange Zeit zutiefst zerstritten waren, und so kaum auf die Idee gekommen sein dürften, gemeinsam eine kriminelle Organisation zu gründen.</p>
<p>So kritisiert dann auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International das Verhalten der österreichischen Beamten scharf: »Lästige Zivilgesellschaft und organisierte Kriminalität sind zwei Dinge, die sauber auseinander zu halten sind«, mahnt Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich.</p>
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		<title>Weitere Erfolge für Legehennen in den USA und in Europa</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA und in Europa gibt es weiterhin gute Nachrichten im Kampf gegen Legebatterien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huhn_fl_jety1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7659" title="Weitere Erfolge für Legehennen in den USA und Europa. Foto: jety - flickr.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huhn_fl_jety1-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a>Nachdem wir vor kurzem bekanntgeben konnten, dass mit Wal-Mart die größte US-Supermarktkette einen entscheidenden Schritt weg vom Käfigei <a title="Der Anfang vom Ende der US-Legebatterien" href="/aktuell/der-anfang-vom-ende-der-us-legebatterien" target="_self">unternommen</a> hat, schließt sich jetzt mit Unilever einer der weltweit größten Lebensmittelproduzenten an. In Europa verwendet Unilever bereits für viele seiner Marken keine Käfigeier mehr. Diese Firmenpolitik wird mit der in der Mayonnaisemarke Hellmann’s jetzt langsam auf die USA ausgedehnt. Zunächst wird Hellmann’s light käfigfrei, wovon 125.000 Hennen profitieren. In einem nächsten Schritt wird die gesamte Marke <a title="Artikel auf hsus.typepad.com" href="http://hsus.typepad.com/wayne/2010/02/factory-farming.html" target="_blank">umgestellt</a>, was über einer Millionen Hennen zugutekommen wird. Damit musste die US-amerikanische Käfigindustrie innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Hiobsbotschaften empfangen, die nicht nur in sich selbst relevant sind, sondern auch für weitere Nachahmer sorgen werden.</p>
<p>Die Entwicklung, die in den USA gerade in Bewegung gerät, schließen wir in Deutschland momentan fast schon ab. Im Rahmen unserer Käfigfrei-Kampagne haben inzwischen beispielsweise elf Backwarenhersteller bekannt gegeben, keine Käfigeier mehr zu verwenden. Weitere 13 Unternehmen befinden sich in der Umstellung, neun Prüfen einen Wechsel und nur sieben Firmen scheinen bislang noch an der Verwendung von Käfigeiern festhalten zu wollen.</p>
<p>Da Teile der deutschen Eierproduzenten diese Entwicklung verschlafen haben, werden momentan sehr viele Eier aus alternativen Haltungsformen aus dem benachbarten Ausland importiert.</p>
<p>Wer sehen möchte, wie schnell wir gemeinsam mit anderen Organisationen die Entwicklung weg vom Käfigei forcieren, sollte regelmäßig den Bereich »<a title="Transparenz um Käfigeier in Lebensmitteln" href="http://www.kaefigfrei.de/transparenz/" target="_blank">Transparenz</a>« auf <strong><a title="kaefigfrei.de - Deutschland wird käfigfrei" href="http://www.kaefigfrei.de/" target="_blank">www.kaefigfrei.de</a></strong> besuchen.</p>
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		<title>Angriffe gegen die Albert Schweitzer Stiftung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 07:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden der Agrarlobby unangenehm. In Folge dessen werden wir immer wieder öffentlich angegriffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schweitzer_antilopen_s4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7672" title="Angriffe gegen die Albert Schweitzer Stiftung © Deutsches Albert Schweitzer Zentrum" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schweitzer_antilopen_s4-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" /></a>Lange Zeit hatten Agrarindustrielle nur Spott und Hohn für Tierschutzorganisationen übrig, hatten sie doch von diesen nichts zu befürchten. Dank intensiver politischer Lobbyarbeit konnten und können die Vertreter der tierquälerischen Massentierhaltung bei Gesetzen und Verordnungen entscheidend mitreden. Dank eines oft katastrophalen Vollzugs mussten und müssen sie sich auch kaum Sorgen machen, wenn sie die Tierschutzgesetze brechen.</p>
<p>Doch die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung lernt dazu. Sie schließt sich zusammen, verhandelt geschickter und macht immer weitere gravierende Schwachstellen der Massentierhaltung, wie Klimabelastung und Lebensmittelverschwendung öffentlich. Das Quasi-Ende der Käfighaltung für Legehennen, das absehbare Ende der betäubungslosen Ferkelkastration und der Veggiday in Bremen sind einige der ersten Erfolge, die daraus resultieren.</p>
<p>Die Vertreter der tierquälerischen Massentierhaltung finden sich zunehmend in der Defensive &#8211; eine ungewohnte Position, die sie neue Maßnahmen ergreifen lässt: Hochdotierte Rechtsanwälte und PR-Agenturen werden angeheuert, um den Ruf der »konventionellen« Tierhaltung zu retten und unliebsamen Organisationen die Arbeit zu erschweren. Außerdem werden Tierschützer mit einstweiligen Verfügungen überzogen, und es wird jede Gelegenheit genutzt, Aktive zu verklagen. Zeitungredaktionen werden zusätzlich rufschädigende Texte zugespielt. Werden diese veröffentlicht, so werden allen Entscheidern in Wirtschaft und Politik Kopien übermittelt, um zu erreichen, dass zukünftig den diffamierten Organisationen jegliche Zusammenarbeit verweigert wird.</p>
<p>Da die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt den Prozess hin zu einem effektiveren Tierschutz maßgeblich mitgestaltet, werden auch wir immer häufiger attackiert. Weil unsere Arbeit aber praktisch keine Angriffsfläche bietet, kommt folgende Strategie zur Anwendung: Die Organisation Peta wird diffamiert, indem man ihr vorwirft, Undercover-Material zu fälschen sowie »radikal«, »extrem« und »fundamentalistisch« zu sein. Es wird dann behauptet, die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt arbeite eng mit Peta zusammen, damit ein Teil des geworfenen Schmutzes an uns hängen bleibt. Ein noch vergleichsweise lächerliches Beispiel dafür finden Sie unten.</p>
<p>Neben Peta zählen wir zehn weitere deutsche und vierzig internationale Organisationen zu unseren Partnern. Trotz aller Angriffe werden wir unseren Partnerschaftsring weiter vergrößern und zunehmend Verbesserungen für die Tiere erkämpfen.</p>
<p>Die Agrarindustrie will mit ihren Schmutzkampagnen erreichen, dass wir in Zukunft nicht mehr so viel wie bisher bewegen. Damit diese Strategie nach hinten losgeht, bitten wir Sie um Ihre Hilfe: Setzen Sie ein Zeichen gegen die Attacken, indem Sie <a title="Förderin / Förderer werden" href="/tierschutz-helfen/foerderer-mitglied" target="_self"><strong>FörderIn</strong></a> bei uns werden. Helfen Sie so, die bisherigen <a title="Erfolge im Tierschutz der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt" href="/tierschutz-erfolge" target="_self">Erfolge</a> auszubauen, und zeigen Sie den Tierausbeutern, dass sie mit ihren Angriffen genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie wollen: Eine starke Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/veggiday-wehdel.jpg"><img class="alignnone size-full  wp-image-7673" title="veggiday-wehdel" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/veggiday-wehdel.jpg" alt="" width="828" height="626" /></a></p>
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		<title>Tierkalender März 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 23:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Laden Sie sich unseren aktuellen Tierkalender als Desktop-hintergrund herunter. Jeden Monat gibt es ein neues Motiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laden Sie sich unseren aktuellen Tierkalender als Desktophintergrund herunter.</p>
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