Zwischen den Opferfesten

Veröffentlicht am 26. Nov 2009

schaechtenDas größte Opferfest der Welt ist gerade in Nepal zu Ende gegangen, und morgen geht es mit dem nächsten Opferfest weiter. Was ist passiert? Was wird geschehen?

In Nepal sind je nach Schätzung bis zu einer Millionen Hindus zusammengekommen, um der Tötung von etwa 300.000 Tieren für die Göttin Gadhimai (die Göttin der Macht) beizuwohnen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind in dem Gedränge der Gläubigen auch zwei Kinder erstickt. Die Opfer sollen die Göttin dazu bewegen, die Gläubigen mit Glück und Wohlstand zu segnen – sicher ist bislang aber nur, dass sehr viel Leid und Unglück verursacht wurden.

Tierschützer aus aller Welt haben gegen das Opferfest protestiert – wie zu befürchten war, ohne jeden Erfolg. Die Veranstalter haben sich auf die langjährige Tradition berufen. Eben diese gilt es aber zu überdenken und zeitgemäßer zu handeln. Oft sind Tieropfer von den Religionen nicht vorgeschrieben, und außerdem beruht die betäubungslose Durchführung in aller Regel auf falsch verstandenen Traditionen.

In diesem Zusammenhang zeigt sich die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt auch äußerst besorgt über das morgen beginnende islamische Opferfest ‘Idu l-Aḍḥā (Kurban Bayramı). Es ist zu befürchten, dass im Rahmen des Festes tausendfach gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, denn für das Opferfest werden Tiere – oft von Laien und ohne Genehmigung – geschächtet. Sollten Sie Zeuge solcher Vorgänge werden, empfiehlt es sich, umgehend die Polizei zu verständigen, denn das Schächten ohne Erlaubnis ist in Deutschland verboten. Das Gleiche gilt für den zu erwartenden Transport von Schafen und Ziegen im Kofferraum.


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17 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Ich verstehe nicht was das bringen soll! Ich meine das ist zwar der Glaube der Menschen und ihre Traditionen, aber was bringt es einem wenn man Schafe für “Gott” opferd??

  2. Keine Religion rechtfertigt Tierquälerei!

    So sinnfrei das Schächten wg. Traditionen auch ist, haben es Tiere in der Massentierhaltung bei uns besser?

    Wie viele Tiere quälen sich durch die Haltung und bei der Schlachtung, wenn sie beispielsweise nicht richtig betäubt sind.

    Es ist wichtig diesen Schwachsinn, verbunden mit Tierquälerei, der Opferfeste zu beenden.

    Lasst uns trotzdem daran denken, dass täglich Tausende Tiere leiden und sterben. Nur weil wir es billig mögen.

    Vor der eigenen Haustüre kehren.

  3. Dieses unnötige aller unnötigsten Tierquälerreien unter den Deckäntelchen der Religion gehört bei uns sofort unter Strafe gestellt. Im Falle einer Nichtbeachtung sofortige Ausweisung aujs unserem Land.

  4. Das kann und darf nicht sein. Unschuldige Tiere mit Gefühlen, Schmerzempfindungen mit einer Seele, genau wie wir, umzubringen im Namen einer Religion, Was für eine Religion ist denn das, die solche schändlichen Rituale zulässt. Warum kann man da keinen Riegel schieben???
    Man darf gar nicht daran denken, an das Leid, die Schmerzen der Tiere, die Ohnmacht der Tiere einfach ausgeliefert zu sein. Unvorstellbar. Wir haben am 27igsten Kerzen in unsere Fenster gestellt um dieser armen Tiere zu gedenken.
    Rosanna und Bertron Rottenschwil CH

  5. Schächten muß aus unserem Land – wenn’s geht – auch europaweit – verboten werden; Zuwiderhandlungen müssen mit hohen Strafen belegt werden. Wem es nicht paßt aus religiösen Gründen oder welchen auch immer, soll das Land verlassen. Damit ist das Problem noch nicht aus der Welt, aber vielleicht gibt es bei dieser Kategorie Mensch vielleicht ein Nachdenken bis hin zum Umdenken.

  6. tieropfer sind tiefstes mittelalter. tiere sind wie alle lebewesen leidensfähig und verfügen teilweise über eine erstaunliche intelligenz sowie mitgefühl mit ihresgleichen oder artfremden tieren und menschen. Diese erkenntnis kann nur zu dem schluss führen mit tieren in höchsten masse respektvoll umzugehen. Der erste notwendige schritt wäre diese schlimmsten gräuel im namen irgendwelcher religionen abzustellen. Religionen sollten uns zu einfühlsameren menschen machen und nicht ursache von derart schrecklichen handlungen sein.

  7. Ich bin der Meinung, möchte ich in einem anderen Land leben, muss ich mich auch an die dort geltenden Gegebenheiten und Gesetze halten! Selbst als Tourist muss man wohl (wie nicht selbst erfahren) achtgeben, wie man sich in kleineren Ortschaften kleidet, muss man achtgeben, dass evtl. mitgeführte Hunde nicht mit Steinen beworfen werden! Man stelle sich einmal vor, man würde auch noch versuchen, als Einwanderer in ein anderes Land, die dortigen Religionvorschriften oder die Gesetze zu kippen, bezw. zu missachten, sprich, irgendwelche Sonderregelungen versuchen, zu erwirken, was dann los wäre! Man würde wahrscheinlich sofort weggesperrt werden oder des Landes verwiesen! Hätte ich gewählt, in einen anderen Land zu leben, wäre es für mich selbstverständlich, die dort herrschenden Regeln und die Gesetze zu achten. Ist mir das nicht möglich, bzw. kann ich mich damit nicht auseinandersetzen oder diese akzeptieren, würde ich dieses Land wieder verlassen! Nirgendwo im Koran steht geschrieben, dass Tiere auf solch bestialische Weise abgemetzelt werden sollen oder müssen, um z. B. “halal” zu sein! Es ist eine Schande, dass das alles hier, wenn auch “erschwert”, überhaupt erlaubt und sogar noch durchgeführt werden darf!

  8. Tieropfer sind tiefstes Mittelalter, es müßte verboten werden. Tiere sind Gottes Geschöpfe, wie die Menschen. Was Du nicht willst, das man es dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Ich lebe seit 14 Jahren in einem moslemischen Land, das Opferfest ist für mich die größte Greueltat.

  9. Das Schächten ist grauenvolle Tierquälerei und ausnahmslos zu verbieten.

  10. Fleisch essen und Milch trinken sind doch schlimm genug.
    Im Namen der Religion Tiere in dieser Art zu quälen ist doch noch grausamer.
    Wir müssen mit uns selbst anfangen. Es gibt soviel leckeres vegan Essen. Himmel wird uns dann segen, erst wenn unser Herz für ein gütiges Leben öffnet und nicht, wenn man anderen quält um eigenes Glück zu empfangen:
    Vegetarische Rezepte:
    http://suprememastertelevision.com/bbs/board.php?bo_table=download&sca=vege
    http://www.peta.de/web/rezepte.74.html
    http://www.viva.org.uk/goingvegan/index.php

  11. Nicht umsonst haben wir heute in der Schweiz die Minarettinitiative angenommen. Würden nicht so viele “Fremde” kommen wäre auch die Initiative nicht nötig gewesen. Integration gilt halt für alle.

  12. (Leider zu spät) habe ich von diesem muslimischen Opferfest erfahren, insgesamt 600 Tiere wurden hier in einem 300 Einwohner Dorf (davon nur 2 Familien türkischer Abstammung) geschächtet. Nach 3 Tagen des Abschlachtens waren die Mülltonnen des Schlachthauses überfüllt mit “Schlachtabfällen”, ein widerlicher Gestank lag in der Luft. Grausam, dass man nichts dagegen unternehmen kann und dabei zusehen muss, wie unsere Politiker das Schächten im Zuge des Austauschs der “Kulturen” befürworten oder “nichts dagegen haben”. In diesem Punkt muss man Religionsfreiheit und Perversion eindeutig differenzieren. Im Prinzip ist es doch in jeder Religion, egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Hinduismus gleich. Lediglich der Buddhismus als NICHT-Religion macht hier eine entscheidende Ausnahme: Er achtet das Leben. Schönen 1. Advent (den ich nicht feiern konnte)

  13. Es ist sehr bedrückend, gegen das mannigfaltige Elend nichts unternehmen zu können. Das Herannahen dieses “Festes” erwartete ich mit frustrierendem Unbehagen. Jedem, der meint, alles zu dürfen, würde ich wünschen, mal im Fell eines solchen Opfertiers zu stecken, um ihn aufzuwecken.
    Das heißt im übrigen nicht, dass ich unsere Schlachtfabriken besser fände. Auch dort spielt sich endloses Leid ab, nur für fragwürdige Gaumenfreuden oder sogar nur den Abfalleimer, wenn Buffets überreichlich bestockt werden oder in Krankenhäusern jedem ungefragt ein Fleischgericht serviert wird, egal wie krank oder ob es er tatsächlich wollte. Da möchte ich mich den Vorschreibern anschließen, die dazu auffordern, auch bei uns den Konsum von Tierprodukten sehr kritisch zu hinterfragen.

  14. Ich schließe mich Elkes Meinung voll und ganz an! Sie stellt außerdem ganz klar fest: mit Ausnahmegenehmigungen wird das Schächten auch in Deutschland geduldet. Auch ich bin, wie Elke, joe erich und h. krukow der Meinung, wer unsere Gesetze nicht akzeptieren will, soll unser Land verlassen! Zusätzlich muß man mal ganz deutlich sagen: unsere Gesetze wollen diese Leute nicht akzeptien(!!!), sondern IHRE Gesetze bei uns einführen. Gründe spielen dabei KEINE Rolle sondern nur das Prinzip(!!!), Wir haben schon genügend eigene Tierquäler!!!

  15. Ich glaube an keinen Gott im herkömmlichen Sinne, ich glaube dass Gott in jedem Wesen, in jedem Tier, in jedem Meschen und in jeder Pflanze verborgen ist.
    So sehe ich “Gott”, das ist meine “Religion”. Und ich lebe in einem Land, wo Religionsfreiheit herrscht. Sie wird der Würde, Achtung und der Unversehrtheit gegenüber den Tiere jedoch übergeordnet.
    Und in diesem Land leben Menschen, die das mit Füssen treten, indem sie wehrlose Tiere bei lebendigem Leibe zu Hunderttausenden sadistisch umbringen.
    Doch woran man glaubt, das zählt nicht, zumindest nicht in diesem Fall und wie sehr meine persönlichen Gefühle und auch die vieler anderer Menschen, durch diese Verbrechen an Tieren verletzt werden , erst recht nicht.
    Das nennt sich Religionsfreiheit.
    Auch bin ich der Auffassung, dass die Legalisierung des betäubungslosen Schächtens , (welche dem hier bestehenden Tierschutzgesetz widerspricht), mit Sicherheit keine positve Auswirkung hat auf die Toleranz gegenüber ausländischer Mitbürger und eine ohnehin schon bestehende fremdenfeindliche Gesinnung, durch solche Fehlentscheidungen zusätzlich geschürt wird.
    Nicht fanatische Moslems haben mir übrigens gesagt, dass sie überhaupt kein Problem hätten mit einer Betäubung, und sie dies sogar befürworten würden, denn der Prophet Muhammed ruft zu einem barmherzigen Umgang mit Tieren auf .
    Ich halte mich weder für intolerant noch für fremdenfeindlich.
    Jedoch wehre ich mich vehement dagegen, dass Tieren bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschnitten wird und sie einen langsamen und qualvollen Todeskampf ertragen müssen ….gleichgültig ob das von einem Moslem, einem Christen, einem Juden, einem Hindu , einem Buddhisten oder einem Pantheisten verübt wird.
    In einem Zeitalter,in der die Menschheit das Maximum an Fortschrittlichkeit propagiert und umsetzt, wird gleichzeitg diese archaische und sadistische Tierquälerei zugelassen und toleriert.
    Es ist keine Frage, dass was den Tieren hier und überall angetan wird auf den Transporten und den Schlachthöfen, ist keinesfalls anders. Doch kann man nicht ein Verbrechen mit einem anderen Verbrechen bewerten.
    Es gilt, dass die grenzenlose Tierausbeutung Einhalt finden muss. Das wird jedoch nicht geschehen , solange Menschen Fleisch essen, auch viele Tierfreunde tun das.
    Bitte lasst uns alles dafür tun, dass diese schon längst nicht mehr zeitgemässe , bestialische Tierquälerei , zumindest in Deutschland und Österreich nicht weiterhin akzeptiert wird.
    Sehr traurige Grüße,
    Isabell Cezanne-Geradts

  16. Alle Religionen gehören abgeschafft ! Kirchen, Moscheen, Synagogen alle abgerissen.
    Religion ist Opium für das dumme Volk !!

  17. Und nun möchten sie auch noch Minarette bei uns haben.

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