Wir bringen Frühstück in die Schulen

Veröffentlicht am 21. Jul 2010

Dank der freundlichen Genehmigung von Filmemacherin Kris Hofmann haben wir mehrere hundert DVDs mit dem Animationsfilm »Frühstück« pressen lassen, die wir über unsere Partner nun an tierschutzinteressierte LehrerInnen versenden werden. Hier können Sie den Kurzfilm sehen, der bald in etlichen Klassenzimmern laufen wird:

(Tierschutz-) LehrerInnen können die DVDs bei uns kostenfrei per E-Mail bestellen. Privatpersonen können wir noch keine DVDs zur Verfügung stellen; wir arbeiten aber an einer Lösung, und sobald es eine Bestellmöglichkeit gibt, werden wir dies über unseren Newsletter bekannt geben.


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22 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Positiv finde ich die Tatsache, dass überhaupt etwas zum Thema Tierschutz in den Schulen beigetragen wird! – Bravo und Kompliment!
    Ich habe aber Bedenken, dass Schulkinder im Grundschulalter diesen Film wirklich verstehen. – Ich meine, der Film hätte verständlicher gemacht werden sollen! – Man hätte dem Zuschauer einen klaren Einblick in die Massentierhaltung geben und noch mehr über die Nachteile der Massentierhaltung bringen sollen. – Es bleibt zu hoffen, dass die tierschutzinteressierten Lehrkräfte tiefer auf diesen Film und die Belange der Tiere eingehen, damit die Kinder Sensibilität für die Bedürfnisse der Tiere entwickeln!
    Danke trotzdem, im Namen der Tiere!

  2. @Rosina
    Ich glaube nicht das dass Ganze für die Grundschule konzepiert ist, denke das würde eher die Stufen 7-10 ansprechen.
    Einfach der schon etwas verborgenen Botschaft hinter dem Film halber und dem Diskussionsbedarf der da um den Film drum rum besteht.

    Aber den Ansatz finde ich super, nichts ist wichtiger als die Menschheit von morgen für solche Dinge zu sensibilisieren und die sitzt nun mal zur Zeit in Schulen und Kindergärten.

  3. Sehr gute umgesetzte Idee und Film!

    Kurz und knackig. Mit Bildern die jedes Kind ansehen kann. Durch die Infos vom Sprecher werden die Denkanstöße klar.

    Filmlänge ist genau richtig.

    Fragen von den Kindern kommen von ganz alleine. Daran muss man anknüpfen. Das ist wichtig!

    Wer es hart und verständlich braucht, kann sich Earthlings ansehen. Mit Szenen die teilweise noch nicht mal Erwachsene ertragen.

    Frühstück ist für jedes Alter: Für den Anfang, für einen richtigen Weg. Und das ist Super!

    Gratulation an die Filmemacherin Kris Hofmann und an euch, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, die es in den Schulen verbreiten!

  4. Einer meiner Bewegründe das Thema in dieser subtilen Form zu behandeln, waren meine Zweifel am Effekt von Dokumentationen oder Kurzfilmen die sich derart expliziter
    Bilder von Massentierhaltung bedienen.
    Wenn mit den schockierenden Aufnahmen konfrontiert, tendieren wir oft zum ‘wegschauen’ anstelle endlich einmal ‘hinzuschauen’.

    Das Ziel des Films ist nicht den Wahnsinn der Massentierhaltung detailreich darzustellen, sondern schlicht die Beziehung zwischen dem Tier das fühlt und lebt und den tierischen Produkten die tagtäglich konsumiert werden, wiederherzustellen.

    Wenn ein Mann eine Frau vergewaltigt braucht man (ob jung oder alt) auch kein ausführliches Videodokument um zu wissen dass das Vorgehen falsch und grausam ist.

    Das Ziel des Films wäre für mich dann erreicht wenn ein Kind, nachdem er oder sie ‘Frühstück’ gesehen hat, am nächsten Tag auf den Teller schaut und nicht nur das Ei oder den Speck sieht, sonder auch die Henne und das Schwein.

    Ich hab einen kleinen Text verfasst über jenes Erlebnis das zur Produktion der Animation ausschlaggebend war:

    http://vimeo.com/7922707

    Einen lieben Gruß

    Kris

  5. Der Film ist sehr gut gemacht und sicher auch für Kinder geeignet. Die sind nicht so schwer von Begriff, wie manche hier wohl glauben. ABER:
    es geht mir persönlich auf die Nerven, KINDER mit erhobenem Zeigefinger zu erklären, was sie mit ihrem Essverhalten wie Wurst oder lecker Ei zum Frühstück anstellen: OHNE Lösungen aufzuzeigen. Das geht nicht. Und ich wage die Behauptung, das Lehrer da einen schweren Stand haben, wenn dementsprechende Fragen kommen sollten. So bleibt die Kampagne leider ohne gute message für die Adressaten.
    Und mal ehrlich – schlechte haben wir alle jeden Tag genug. Wer gibt den Kindern die HOFFNUNG?

  6. Ich finde den Film sehr gut gemacht, gerade weil er auf explizit grausame Szenen verzichtet.Filme, die die brutale Realität der Agrarindustrie und Schlachthöfe zeigen, führen meist bei sensiblen Kindern und Jugendlichen zu Albträumen, während abgestumpfte Zyniker sich sogar amüsieren. Das Problem, Filme wie “Frühstück” in der Grundschule zu zeigen, liegt darin, dass die meisten Kinder zumindest im Grundschulalter nicht selbst über ihre Ernährung entscheiden können. Die Eltern kaufen ein, im Schulkiosk gibt es nichts als Wurst-, Ei,- und Käsebrötchen, selbst beim Schulfest wird Billigwurst gegrillt und im Bio-Buch steht, dass Menschen auf Lebensmittel tierlicher Herkunft angewiesen sind. Daher ist es unbedingt notwendig, die Problematik mit Eltern und Kollegen zu besprechen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Kindern die Möglichkeit geboten wird, sich gegen Tierprodukte zu entscheiden. Sonst bleibt der Film ohne Wirkung und lässt die Kinder mit Gefühlen der Trauer und Resignation allein.

  7. Finde den Film sehr gut gemacht und habe mir mal das englische Original angesehen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie in meiner Fünf oder auch in den höheren Klassen die Kinder vom Bauernhof reagieren würden. Ich müsste wohl auch damit rechnen, einige der Eltern dieser Kinder gegen mich aufzubringen, wenn sie das in den falschen Hals kriegen und meinen, ich will ihre Kinder gegen sie aufhetzen.

  8. @Damian Durchamps: Angst vor Reaktionen der Eltern kann kein Grund sein, dieses Thema in der Schule nicht zu behandeln, denn Eltern diktieren nicht den Lehrplan. In Niedersachsen ist das Thema “Massentierhaltung” für Klasse 5 in Erdkunde vorgesehen, da passt der Film ideal als Einstieg. Allerdings sollte wenigstens ein Teil der Eltern bereit sein, ihr Ernährungsverhalten gemeinsam mit den Kindern zu überdenken und auch zu verändern. Wirklich furchtbar sind allerdings Kollegen, die beim Schulfest die billigste Grillwurst gewinnbringend an die Kinder verkaufen. So werden alle Bemühungen, die Schüler zu sensibilisieren, zunichte gemacht.

  9. Ich finde es sehr lobenswert, dass versucht wurde ein Film speziell für Kinder zu entwickeln. Ich denke aber, dass der Film für Grundschulkinder nicht geeignet ist. Er vermittelt ihnen bestimmt das Gefühl, was gut oder schlecht in der Geschichte ist, aber sie begreifen nicht genau was dort geschieht.
    Ich halte es für sehr sinnvoll schon in der Grundschule mit der Sensibilisierung anzufangen, aber vielleicht doch lieber noch ein bisschen kindgerechter, damit Kinder nicht nur ein negatives Gefühl verbinden, sondern auch den Zusammenhang verstehen. Ich denke nämlich, dass es für die Kinder in der dritten, vierten Klasse schon ein Schritt ist zu begreifen, dass sie gerade wirklich ein Tier essen, wenn sie in ihr Wurstbrot beißen.
    Schön fand ich übrigens an dem Film, das nicht vermittelt wird, dass es an sich “falsch” ist Fleisch zu essen, sondern es um die Haltung der Tiere geht. Ich denke, dass man in der Hinsicht als Lehrer sehr neutral und vorsichtg aufklären sollte.

  10. Ein sehr gut gemachtes Video, das man wunderbar im Unterricht einsetzen kann – durchaus auch in der Grundschule(3./4. Schuljahr). Es kommt nur darauf an, in welchen konkreten thematischen Zusammenhang es eingebettet wird und wie der Lehrer es unterstützend begleitet, kommentiert. Ich unterrichte Tierschutzthemen schon seit über 10 Jahren, es ist sicherlich nicht immer leicht gewesen aufgrund bestimmter Widerstände. Wenn ich allerdings ein Fazit ziehe, dann kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt!!! Sogar einige meiner Kollegen unterrichten meine Tierschutzreihen und sind sehr angetan. Von den Schülern brauche ich nicht zu sprechen, wenn es nach ihnen ginge, dann müsste ich nur Tierschutzthemen unterrichten. Das Problem ist andere Pädagogen zu gewinnen und sie von der Notwendigkeit dieser Themen zu überzeugen. Aus diesem Grund habe ich die Initiative SCHULE UND TIERSCHUTZ( http://www.schule-und-tierschutz.de
    gegründet. Sie liefert Praxismaterial und Hintergrundinformationen. Da mittlerweile immer mehr Menschen erkennen wie unglaublich wichtig es ist, die Mensch-Tier-Beziehung so früh wie möglich zu thematisieren, biete ich Fortbildungen zum Thema MENSCH-TIER-BEZIEHUNG UND SCHULE an( Bildungsinitiative ACHTUNG MITWELT (http://www.achtung-mitwelt.de/seminare/2seminar.html )
    Tierschutzthemen gehören zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit und aus diesem Grund auch in die Schulen!! In diesem Zusammenhang noch kurz: In der letzten Elternzeitschrift SCHULZEIT herausgegeben vom Schulministerium NRW steht ein Artikel über meine SCHÜLER FÜR TIERE – Köln unter dem Oberthema „Soziales Lernen“. Tierschutz wird gesehen und anerkannt als eine Form des Sozialen Lernens. Diese Zeitschrift hat eine Auflage von über 2 Millionen…… Ich schrieb doch vorhin –es hat sich gelohnt!!!!!!

  11. @Carin: Massentierhaltung als Thema in Niedersächsischen Schulen?! Also zu meiner Zeit war das noch kein Thema :(! Ich finde aber, dass es ein Thema sein sollte, denn viele Menschen sind einfach nur ignorant, was die Herkunft ihres Schnitzels anbelangt – wenn sich an dieser Einstellung überhaupt etwas ändern soll, dann muss man mit Sicherheit bei den Kleinsten ansetzen…! Je älter,desto ignoranter!

    Der Film ist wirklich gut gemacht!! Es wäre toll, wenn man den auch als Privatperson bekommen könnte!

  12. Ich finde den Film auch sehr gut gemacht.
    Ich frage mich allerdings, was Lehrer ihren Schülern auf bestimmte Fragen antworten sollen… was ist zum Beispiel, wenn ein Kind nun wirklich diese Tierprodukte nicht mehr essen will, aber von zu Hause überhaupt keine Unterstützung bekommt? Wenn die Eltern der Überzeugung sind, dass eine gesunde Ernährung aus tierischen Produkten besteht, hat das Kind eigentlich kaum eine Chance. Auch die Eltern müssen dringend für dieses Thema sensibilisiert werden.Und was soll man antworten, wenn die Kinder fragen, warum denn dann alle diese Produkte essen, obwohl sie doch wissen, wo sie herkommen. Das ist nämlich eine Tatsache, die selbst ich als Erwachsene nicht verstehen kann. Ein Kind muss schon über eine extrem starke Moral verfügen, um zu erkennen, das selbst Eltern und andere Vorbildpersonen sich manchmal nicht unbedingt richtig verhalten. Man will natürlich als Lehrer auch keine Spannungen verursachen oder sich zwischen die Eltern und ihre Kinder stellen. Ich finde, das ist ein sehr schwieriges Thema. Umso wichtiger ist es, dass es nun endlich auch in der Schule angesprochen wird… aber man sollte wirklich auch die Eltern mit einbeziehen.

    Ich selbst kann mich erinnern, dass wir im Erdkundeunterricht in der Schule das Thema Massentierhaltung hatten. Aber es wurde nicht als solches angesprochen, sondern es ging um die Schweinefleischproduktion in der Landwirtschaft. Es wurde vollkommen unkritisch darüber gesprochen und niemand anders schien sich so wie ich darüber aufzuregen, dass es nur um Kilopreise und dergleichen ging. So etwas finde ich skandalös und sollte in der Schule nicht sein.

  13. großes bravo an die menschen, die diesen film “gebaut” haben!
    Kinder werden dies verstehen, weil sie es verstehen wollen und sicher neugierig fragen stellen. und da sind wir erwachsene gefragt, zu beantworten. ha, und da muß mancher pädagoge erstmal in sich hineinhören, wo er steht.
    Kinder begreifen, daß sie für ihr weiteres leben verantwortung tragen müssen, wenn wir sie früh genug loslassen. und sie werden bemerken, daß glücksgefühle im menschen selbst entwickelt werden können und nicht vom himmel in den körper fallen.

  14. MeineTochter ist 9 Jahre und selbst gewählte Vegetarierin und wurde in der Schule belächelt und “belehrt”,daß man ohne Fleisch nicht leben kann.Ich bin darüber sehr traurig und wünsche mir Tierschutz als Pflichtfach in allen Schulen.Ich sage auch DANKE an alle Lehrer die den Kindern beibringen was Ethik in der Tierwelt ist und das man Achtung vor der Kreatur haben sollte.Vielen Eltern mangelt es selber an emotionaler Intelligents und auch sie sollten sich diesen Film anschauen,wenn sie das nächste Osterlämmchen auf den Tisch servieren und ihr Kind aus Ekel nicht essen möchte… Hoffendlich wird dieser Clip in Schulen oft gezeigt Danke.. für diesen Film…

  15. Man kann nicht früh genug damit anfangen,
    Danke an all die , die dazu beitragen,
    dies zu verbreiten.
    Ein guter Film. Nicht nur für die Kinder.

  16. Die Idee finde ich gut,aber das ist eher etwas für weiterführende Schulen,nicht für Grundschulen.Dafür müßte das Clip kindgerechter gestaltet sein.Ich finde reale Bilder auch besser.So können sich kleinere Kinder besser die Realität vorstellen.

  17. Manuela, du schreibst: “Hoffentlich wird dieser Clip in Schulen oft gezeigt”. Das wünsche ich mir auch!!! Das wird allerdings nur funktionieren, wenn sich genügend Menschen finden, die den Tierschutzgedanken in die Schulen tragen!
    Es gibt in Deutschland ca. 700 000 Lehrer, aber nur eine winzig kleine Gruppe, die unsere Themen jungen Menschen nahe bringt. Hier sind auch die Eltern gefragt, Lehrer immer wieder auf diese wichtige Thematik hinzuweisen, damit das Thema SCHUTZ DER TIERE nicht länger ein Schattendasein fristet. Junge Menschen haben ein Anrecht auf diese Informationen, damit sie später als mündiger Konsument überhaupt in der Lage sind, eine Entscheidung treffen zu können…….

  18. Genau das ist der Grund warum ich so gut wie kein Fleisch mehr esse. Aktiver Tierschutz ist wer kein oder so gut wie kein Fleisch oder keine tierische Produkte isst.

  19. Der Film ist toll gemacht und lässt sich super im Unterricht einsetzen. Die Schüler sind auch dankbar über solche Themen, denn sie wollen wissen, was los ist und was sie tun können.
    Wer nicht so genau die Ideen hat, WIE man mit den Schülern diese durchaus von den Eltern nicht immer gut geheißenen Themen in den Unterricht einbringen kann, dem kann ich nur das Seminar Achtung Mitwelt von Regina Kowalzick empfehlen.
    Das erste Seminar habe ich schon mitgemacht und konnte viele Ideen eins zu eins in meinem Unterricht umsetzen. Auf das zweite Seminar am 10. und 11. September freu ich mich schon.
    Es lohnt sich wirklich mitzumachen: http://www.achtung-mitwelt.de/seminare/2seminar.html
    Vielleicht sieht man sich ja dort?

  20. ich möchte auch lehrerin werden, aus dem grund mehr aufklärung im berreich tierschutz, tierpflege und umgang zu leisten. ich finde an den schulen müsste es beginnen, da wird einfach zuviel geschlafen. SUPER AKTION!!!!

  21. 1999 hielt ich mal bei Wuppertal ´n Vortrag über Veganismus vor DEMETER-Seminarist(inn)en, die kurz zuvor laut Lernprogramm einen Schl8hof besichtigt hatten und von greulichen Beob8ungen erzählten. Ich finde es sollte auch spätestens mit Konfirmations und/oder Jugendweihe-Gruppen gem8 werden, damit sie wenigstens wissen, wovon ihnen u.a. schlecht wird.

    Das solche aufdeckende Filme auch auf gehässige Ablehnung -teils mit Gewalt(androhung)- stossen können, erlebte ich speziell mal in den 90ern beim Anzetteln der Reportage ´Fleisch frisst Menschen´ in der Nachbarschaft. Da hatte ich manche Leute wohl zu früh ´abgeholt´. 2 Bio-Lehrer benachbarter Schulen zeigten sich erst an ausserschulischen vegetarischen Aktivitäten interessiert oder fasziniert, wurden dann aber von ihren rekToren zurückgepfiffen und sagten mir, es wäre erst Stoff der 9. Schulklasse. Kopfkratz, kopfkratz.

  22. Dank den Filmemachern für ihren Film. Er wird seine Wirkung haben. Ich weiß nicht, ob wir immer gleich Lösungen anbieten sollen, denke eher, die Kinder werden auf Probleme aufmerksam gemacht und werden Fragen stellen. Bis zu Lösung kann ein weiter Weg sein, aber die Richtung ist doch erst einmal gewiesen.

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