Tierversuche blockieren den Fortschritt
Wie unsere befreundete Organisation Menschen für Tierrechte mitteilt, hat die international renommierte Fachzeitschrift »Nature« einen äußerst tierversuchs-kritischen Artikel publiziert.
Der Autor, Prof. Dr. Thomas Hartung, kommt zu dem Schluß, dass etwa 63% aller für den Menschen ungiftigen Substanzen in Tierversuchen fälschlicherweise als für den Menschen gefährlich eingestuft werden. Das passiert laut Hartung, weil verschiedene Tierarten nur begrenzt ähnlich auf verschiedene Substanzen reagieren. Um das Risiko für den Menschen klein zu halten, werden daher Substanzen an mehreren Tierarten getestet, bevor sie am Menschen ausprobiert werden.
Bei dieser Prozedur werden Substanzen i.d.R. schon dann aussortiert, wenn sie auf eine Spezies giftig wirken. Je mehr Tierarten also getestet werden, desto höher wird die Gefahr, einen potetntiellen Wirkstoff auszusortieren.
Prof. Hartung schreibt, dass unsere Testverfahren eine »radikale Überholung« benötigen, wenn wir die zukünftigen Herausforderungen für Gesundheit und Sicherheit meistern wollen. Dazu fordert er neue Testmethoden, die auf menschlichen Zellen basieren, von denen Menschen und Tiere profitieren würden.






