Tierheime vegetarisch
Vor einem Monat berichteten wir von der erfreulichen Nachricht, dass das Berliner Tierheim bei Veranstaltungen seine Gäste nun zu 100 Prozent vegetarisch verpflegt.
Dieses Beispiel macht jetzt Schule: Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes (DTB) vor einer Woche haben alle Landesverbände des DTBs einstimmig eine Empfehlung an die angeschlossenen Tierheime abgegeben, in Zukunft bei öffentlichen Veranstaltungen auf Fleischgerichte zu verzichten. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert den Landesverbänden zu diesem wegweisenden Beschluss!
Welcher Anteil der Tierheime diese Empfehlung umsetzt, ist zwar noch nicht klar, aber wir gehen davon aus, dass die Empfehlung ihre Wirkung nicht verfehlen wird. Dies ist ein sehr wichtiger Fortschritt für die vegetarische Idee: Wenn sich Hunde- und Katzenfreunde mit dem Gedanken auseinandersetzen, ihre Tierliebe auch auf die »Nutz«tiere zu erweitern, ist davon auszugehen, dass manch einer seine Konsumgewohnheiten überdenken wird.
Unser Tipp, um aktiv zu werden: Sprechen Sie die Tierheime in Ihrer Umgebung freundlich darauf an, ob ihnen die DTB-Empfehlung bekannt ist und ob sie umgesetzt wird. Dabei ist es nicht entscheidend, ob das Tierheim dem DTB angeschlossen ist oder nicht. Wichtig ist (wie fast immer) der Tonfall: Zeigen Sie keine tiefe Enttäuschung oder gar Wut, wenn die Empfehlung nicht sofort umgesetzt wird, sondern lassen Sie die Ansprechpartner vor Ort wissen, dass Sie sich freuen würden, wenn der Schritt später umgesetzt wird. Fassen Sie nach 4-6 Monaten noch einmal nach. Bieten Sie Ihre Hilfe an: einfache und leckere Rezepte, Information der Besucher etc.






Gibt es zu der DTB-Empfehlung einen Link? Dann könnte man sich auch per email an Tierheime in der Umgebung wenden und darauf verweisen.
danke
Uns ist kein Link bekannt. Wie die Empfehlung ausgesprochen wird / wurde (mündlich, schriftlich, E-Mail…) wissen wir auch nicht.
Weiß jemand mehr? Sonst frage ich nach.
Ich denke, es sollte selbstverständlich sein, dass
Tierheime keine tierischen Leichenteile anbieten.
Man könnte auch am Anfang ein Schild anbringen:
“Wir sind Tierfreunde nicht nur für Hund und Katz, sondern für alle Tiere, deshalb wird hier vegetarisch
serviert.”
Oder sollen Besucher eingelassen werden, die
Ziege, Schweine und Rinder diskriminieren?
Mit freundlichen Grüßen
Kurt Fischer
Es sollte selbstverständlich sein, ja..aber heutzutage ist ja leider nichts mehr selbstverständlich, was mit Sicherheit zu einem großen Teil an der (noch-)Regierung liegt. Aber vielleicht ändert sich es ja.
Genauere Informationen über die Empfehlung wären natürlich super, ich wäre auch interessiert, mich einzusetzen. Wäre klasse, wenn da noch etwas kommt..
Als “alte” Tierschützerin kann ich mich noch sehr gut erinnern, als von 20 – 30 Jahren die Tierschutzheimdamen im Pelz dahinstolzierten, Fleisch assen, Eier usw. ohne Bedenken aus Massentierhaltung verspeisten, Tierversuche zwar bedauerten, aber für unverzichtbar hielten usw. . Heute undenbkbar – gottseidank!
Aber HEUTE? Das grösste Wiener Tierschutzheim serviert ebenfalls seit Jahren ausschliesslich “tierfrei”, leider noch nicht selbstverständlich.
Also, stürmen wir die Tierheime und -orgas mit den positiven Beispielen. So etwas pflanzt sich dann ja fort!
Und, Tierheime sollten endlich auch auf Biofutter für die Tiere umsteigen – zumindest teilweise oder als “Propaganda”.
Absolut richtig und wichtig und eigentlich doch völlig klar (… oder? – sollte es zumindest sein)! Zusätzlich sollte es auch mindestens vegane Möglichkeiten geben, finde ich – aber das ist wohl dann erst der nächste Schritt.
Oh – genau – das mit dem Biofutter finde ich auch! Absolut! Und da ließen sich bestimmt auch gute Marketingstrategien in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Firmen entwickeln, so dass beide Seiten davon profitieren könnten.
Wäre ja schön, wenn jemensch (oder der DTB) solche Empfehlungen auch für Zoorestaurants, Ponyhöfe, Hundeschulen/-clubs etc. gäbe!!!
Das ist zwar eine gute Sache, aber:
Ich finde es etwas ungerecht, dass nur keine “toten” Tiere serviert werden dürfen. Warum Milch und Ei? Das ist mit der selben Qual verbunden als Fleisch, den lebenslangen Missbrauch als Gebärmaschine mal als Beispiel gesehen. Ich finde, dass echte Tierfreunde keinerlei tierische Produkte anbieten sollten – damit könnte man die Leute auch gleich zu einem veganen Leben anhalten bzw. darüber informieren. Und wenn die Leute dort vegan essen werden sie vielleicht merken, dass vegane Ernährung doch nicht so langweilig ist, wie immer behauptet wird ;)
Im Beitrag hieß es noch, freundlich und geduldig auf die anderen zugehen. Ganz neue Töne dachte ich da noch. Jetzt, scheint es mir, spielen wir hier schon wieder: Spiel auf Sieg! wir gegen die anderen! Nicht schon wieder falsch verstehen, ich bin auf eurer Seite, ihr seht es bloß manchmal nicht. Man kann nur wenige Geschöpfe überzeugen indem man ihnen sagt was sie falsch machen, leider. sonst wäre Erziehung viel leichter.
Stellt euch kurz vor, ihr seht wie jemand mit aller Kraft auf einen süßen, aufrecht stehenden Hundwelpen einprügelt und dabei die ganze Zeit über laut schreit “Merkst du nicht dass du dich hinsetzen sollst, das wäre doch viel besser für dich, als hier herumzustehen. Mögt ihr diesen Menschen? Nein? Warum kopiert ihr dann sein Verhalten? Stellt euch vor ihr hättet bei jeder schlechten Note euer Fehlverhalten rechtfertigen müssen? Klingt bekannt für manche? Und habt ihr deswegen mehr gelernt? Vielleicht. Hattet ihr Spaß dabei? Nein? Warum kopiert ihr dann dieses Verhalten?
Mochtet ihr es, wenn euch eure Eltern Horrorszenarien ausgemalt haben, zB wenn du nicht zur Schule gehst, landest du in der Gosse, verhungerst und stirbst irgendwann an Aids oder erfrierst auf der Straße? Ich meine sie hatten ja Recht, oder? Aber hätten sie das nicht besser positiv formulieren sollen? Sagen wir zB Wenn du jetzt durchhältst, dich anstrengst, und es aushältst auf einen Teil deiner Freizeit zu verzichten, dann schaffst du es, wirklich, und bald kommt es dir gar nicht mehr so schwer vor! Stell dir nur vor Wieviel du auf der Welt bewegen kannst, wenn du erst reich und angesehen bist, wenn die Leute zu dir aufschauen und versuchen dich zu imitieren, dafür lohnt es sich doch zu lernen und es immer wieder zu versuchen, nicht wahr? Ich weiß ja, dass du jetzt gerade eine Fünf geschrieben hast und null Bock auf Schule spürst, aber pass auf ich helf dir, komm wir finden eine Lösung….
Langsam sollte sich herumsprechen, das das Loben von Fortschritten mehr zur Verhaltensänderung beiträgt, als harte, engagierte und noch so berechtigte Kritik. Sicher nicht, weil es der einfache Weg ist. Schreien geht schneller und erfordert viel weniger langfristigen Einsatz. Aber weil es Erfolg bringt, die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen, ihnen den Weg zu zeigen und sie immer wieder zu ermutigen. Jeden einzeln, wenn es sein muss!
Sehr gut! …nur das Wichtigste fehlt: alltagstaugliche Fleischersatzprodukte. Alltagstauglich bedeutet vor allem preisgünstig, “fleischhungerbefriedigend” und flächendeckend verfügbar. Dies wird von den bisherigen Produkten nicht geboten – vor allem der Preis ist absolut indiskutabel.
Nur mit einem fleischfreien Tag auf dem Tierheimfest ist’s nicht getan.
Hi
Das ist doch eigendlich eine Selbsverständlichkeit…
Der erste Schritt im Tierschutz müsste sein
Tiere nicht mehr für Nahrungsmittel zu töten.
Der DTB könnte da eine endscheidene Rolle
spielen
Aber wenn ( wie der DTB ) sogar für Bio-
fleisch geworben wird … glaube ich nicht
das der DTB für eine vegetarische Ernährung
einsetzt
lg
hawe
Im übrigen hat der Deutsche Tierschutzbund sogar einen Gnadenhof (das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld) und es wäre gut, wenn mehr Leute dort eine Patenschaft übernehmen würden – oder ehrenamtlich mithelfen, sofern man in der Nähe wohnt.
Was die veg. Ernährung betrifft bedarf es noch viel Aufklärung und Ausdauer. Vielleicht ist das Bewusstsein der meisten Menschen, was das Essen betrifft, noch in der Steinzeit verankert, also etwas Archaisches. Die Gier nach Fleisch ist immer noch so gross, dass das Tierleid total verdrängt wird. Angeblich geht sogar “die Liebe durch den Magen” und die Gewohnheiten der Menschen sind schwer zu ändern. Deshalb ist, gerade wenn es ums Essen geht, jeder Fortschritt enorm wichtig.
Es sollte selbstverständlich sein, daß bei Tierheimfesten und sonstigen Tierschutzveranstaltungen eine vegetarische Kost oder Imbiss angeboten wird. Ansonten ist der Tierschutzgedanke unglaubwürdig. Wie könnte man Tiere schützen wollen, wenn sie gleich um die Ecke in Form von Würstchen und sonstigem verzehrt werden. Fleisch und Wurst setzt immer zuerst den Tod eines Tieres voraus der mit erheblichen Leiden verbunden ist. Vom tierunwürdigen Leben der Nutztiere vor ihrem Tod ganz zu schweigen.
Ich finde auch ; entweder wir lieben Tiere oder wir essen sie !!
Im Übrigen müssen auch die meisten Tiere, die Veterinärämter wegen allzu schlechter Haltung beschlagnahmen, geschlachtet werden, weil es zu wenige Gnadenhöfe gibt, um all diese Tiere aufzunehmen!
Fazit: Wer Gnadenhöfen nichts spendet, macht sich ebenfalls am Schlachten von Tieren schuldig!
Der Deutsche Tierschutzbund hat aktuell einige abgemagerte Ziegen in seinem Gnadenhof aufgenommen und sucht Paten oder Spender.
Und außerdem: Ich habe heute ganz vegan gefrühstückt: nur trockenes Vollkornbrot.
Das soll nicht heißen, dass ich nun das Brot immer trocken essen werde (auf langen Wanderungen und Radtouren sättigt das zu wenig), aber daheim und in der Arbeit möchte ich nun öfters trockenes Brot essen.
Die Hersteller von Veganwurst, Vegankäse, Vegangulasch etc. lachen sich doch ins Fäustchen, wenn man ihnen dieses teure Ersatzzeug abkauft, das nicht mal Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente beinhaltet – im Gegensatz z.B. zum echten Käse!
Lieber mehr Gemüsegerichte essen, als künstliches Veganschnitzel usw. – wäre auch bei Tierheimveranstaltungen empfehlenswert!
Ob Sommerfest oder Weihnachtsfeier, zu beiden Anlässen werden in unserem Tierheim schon seit einem Jahrzehnt ausschließlich vegetarische Speisen angeboten. Es ist wohl eine Selbstverständlichkeit, dass jemand, der Tierschutz aus echter Überzeugung auf Basis der Achtung jedweden Lebens und nicht aus egoistischen Gründen betreibt, nicht getötete Lebewesen als Speise anbietet, die er schützen will. Anders zu handeln macht den Tierschützer unglaubwürdig.
Es ist doch wohl das Mindeste, es sei denn die sog. Tierschutzvereine wollen sich auf Hund-/Katz-/und Wellensittigschutzverein umbenennen.
Glückwunsch zur späten dennoch guten Einsicht!
Es ist von der Denkweise her sicher richtig, daß man als Tierschutzverein auf vegetarische Ernährung / Angebote zurück greifen soll.
Ich finde es nur schade, mit welcher Unerbittlichkeit sich gleich wieder einige auf die bösen Fleischesser stürzen.
Wenn ein Tierheim an seinem Fest (wichtige Einnahmequelle für den Unterhalt des Tierheims!) keine “Leichenteile” anbieten soll… wie begründen wir dann die Fütterung unserer Schützlinge? Das darin enthaltene Fleisch stammt aus den gleichen Qual-Haltungen wie das für den menschlichen Verzehr.
Ich arbeite seit Jahren ehrenamtlich für unser Tierheim… und ich organisiere maßgeblich die Feste mit. Jeder Versuch auch nur alternativ auf Fleisch bei solchen Veranstaltungen zu verzichten, scheiterte kläglich…
Was bringt ein Tierheimfest, wenn keine Menschen mehr kommen?
Martin, Dein Beitrag gefällt mir! Du bringst es auf den Punkt!
Vor allem: diejenigen, die am meisten über die Fleischesser schimpfen, wollen am wenigsten tun, um Tierheime und Gnadenhöfe durch Spenden, ehrenamtliche Mithilfe etc. zu unterstützen.
(Von einigen wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen!)
Man kann nicht die gesamte Gesellschaft zu Vegetariern und Veganern machen, vor allem nicht von heute auf morgen!
Im realen Leben (ich meine außerhalb von vegetarisch-veganen Internetforen) wird man ja oft schon als fanatischer Spinner betrachtet, wenn man klarmacht, dass man aus Tierschutzgründen tierische Produkte nur in Bio isst. Und die Deutschen sind Gemüsemuffel – im Gegensatz z.B. zu den Südländern.
Bei einem Großteil der Bevölkerung gilt der Tierschutz – wenn überhaupt – tatsächlich nur für Haustiere!
Für unseren – eher kleinen – Tierschutzverein “Tierfreunde Niederbayern e.V. war es von Anfang (1997) an eine Selbstverständlichkeit, dass bei Festen keine Tiere verspeist werden. Es gab immer reichhaltiges vegetarisches Büffet. Und alle Gäste lieben es, es hat sich noch niemals jemand darüber beschwert.
Das Tierheim Ludwigsburg bietet seit einigen Jahren zu seinen vier großen Festen nur noch vegetarische und vegane Speisen an und die werden auch ganz gut angenommen (soweit ich das als “Besucher” beurteilen kann)…unter anderem gibt es “Hamburger”, Pizza, Flammkuchen, verschiedene Salate, Langosch, wilde Kartoffeln, Pommes, usw…..alles lecker!
Sagt mal habt Ihr keine anderen Probleme? Wir sind doch freie Bürger u. Biofutter in TH, das können sich die wenigsten Vereine u. TH leisten . Weiterhin leben tausende Leute auf der Welt die Hungern, sogar im reichen Deutschland u. Ihr diskutiert über Biofutter für Tiere ? Ich arbeite mit Tieren u. sehe das Leid der Tiere, aber ich schaue auch über den Tellerrand.
Hallo Gabi, ich war auch schon auf eurem Fest. Ihr macht es ganz toll euer veg. Buffett.
Auch im Münchner Tierheim gibt es schon lange nur noch vegetarisches Essen bei den Tierheimfesten.
Das mit dem Tellerrand gefällt mir besonders gut! Generell merkt man in dieser Diskussion, dass viele wirklich in realen Machbarkeiten denken. Vieles von dem was wir uns auf dieser Erde für alle wünschen, ist eben derzeit noch nicht umsetzbar. Was die “steinzeitliche Ernährung” angeht, glaube ich, dass sie sehr viel fleischärmer war, als die heutige, weil Fleisch schlecht zu konservieren und schwierig zu erjagen war. Nachdem in der Bronzezeit die Viehhaltung “entdeckt” wurde, war ein Tier als Milch- oder Eierlieferant lange Zeit zu kostbar um einfach geschlachtet zu werden, sein Leben galt oft mehr als das der nachgeborenen Kinder!
“Wenn du mir ohne die Kuh nachhause kommst, brauchst du mir gar nicht mehr zu kommen!”
Auch Schäfer haben jahrhundertelang ihr Leben im Kampf gegen Raubtiere riskiert um ihre Herde zu schützen.
Das wirkliche Leid, hat erst mit der industriellen Produktion begonnen. Als das Tier nur mehr Ware war. Ein Freund sagte gerade eben als er hier mitgelesen hat, es hat angefangen, als wir aufgehört haben, den Tieren Namen zu geben.
Ich finde er hat Recht. Denn ein Name bedeutet anzuerkennen, dass jemand “jemand” ist.
Vegetarisches Essen ist sicher ein wichtiger Schritt, überall dort wo es auf freiwilliger Basis geschieht. Die Leute bei Veranstaltungen dazu zu motivieren ist aber ein zweischneidiges Schwert, je nachdem was man bezwecken will. Geht es in erster Linie um Spendengelder Vereinsfremder Personen? Dann würde ich sie nicht gleich mit geballter Missionierung überfallen, sondern auch Alternativen in Bio anbieten, oder “sowieso-vegetarische” Speisen, gebackene Pilze mit Kartoffelsalat etwa, oder italienische Spaghetti mit Tomatensauce! Sind es eher Mitglieder und Langzeit-Förderer die bereits wissen, wo die Probleme liegen, dann kann eine Totalumstellung sicher Leben retten.
Vor ein paar Jahren war ich Mitglied in einem Tierschutzverein vor Ort von dem ich unsere beiden Hunde übernommen habe. In der Satzung des Vereins stand, dass sich der Verein gegen Tierausbeutung, Massentierhaltung usw. einsetzt, was ich natürlich gut fand. Nach dem ersten Tierheimfest mit Bratwürsten hatte ich keinen Bock mehr auf die verlogene Scheiße.
Meine Hunde bekommen übrigens seit langer Zeit veganes Biofutter, zum Teil selbstzubereitet, teils Fertigfutter. Vegan deshalb, weil ich es schwachsinnig finde Tiere vom Tierschutz zu holen und sie dann mit Tierleichen zu ernähren. Biofutter nicht weil ich
zu viel Geld habe, sondern weil ich davon überzeugt bin, mir dadurch den Tierarzt zu sparen.
Beide Hunde waren als ich sie vom Tierheim übernahm in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung. Jetzt geht es ihnen richtig gut.
Ich finde es prima, dass bei den Tierschutzvereinen anscheinend ein (wenn auch langsames) Umdenken
stattfindet.
Und übrigens Martin: Es gibt auch schon mindestens ein Tierheim, dass seine Schützlinge vegetarisch ernährt (Tierheim Siegen).
Es gab mal Gerüchte, dass das Tierheim Siegen wieder auf fleischliche Kost umgestellt hat. Ist da was dran?
http://www.bio-tierkost.de/berichte_hunde_vegetarisch_09_tierheim.php
Ich glaube nicht.