Tagesthemen zur Schlachtung: Fehlbetäubungen im Akkord
Pressemitteilung
Laut einem Bericht der Tagesthemen von gestern werden in Deutschland pro Jahr 500.000 Schweine und 200.000 Rinder bei vollem Bewusstsein gesiedet oder zerteilt. Tierschützer fordern ein Verbot von Akkordlöhnen in Schlachthäusern.
In den gestrigen Tagesthemen betonte Klaus Tröger vom bundeseigenen Max Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, dass die sogenannten Stecher in großen Schlachthäusern nur etwa zwei Sekunden Zeit haben, um Schweinen die Schlagadern zu durchtrennen. Bei diesem Tempo verfehlen die Schlachter laut Tröger häufig große Blutgefäße oder übersehen gar einzelne Tiere. Die Schätzung des Experten: 500.000 Schweine werden in Deutschland pro Jahr qualvoll und bei vollem Bewusstsein im heißen Wasserbad verbrüht.
Ebenso dramatisch ist die Lage bei Rindern. Laut Tröger verfehlen die zur Betäubung vorgesehenen Bolzenschüsse häufig ihr Ziel, wodurch mehr als 200.000 Rinder pro Jahr bei vollem Schmerzempfinden miterleben müssen, wie sie zerlegt werden.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sieht den Hauptgrund dieser katastrophalen Zustände darin, dass Akkordlöhne in Schlachthäusern noch immer erlaubt sind. »Durch die Akkordlöhne entsteht ein immenser Zeitdruck, der zwangsläufig zu Fehlern führt. Im Umgang mit Tieren muss diese Form der Entlohnung verboten werden, denn sie ist größtenteils verantwortlich für hunderttausendfaches, unermessliches Tierleid«, mahnt Wolfgang Schindler, Rechtsanwalt und Präsident der Stiftung. Weiterhin fordert die Stiftung Vorschriften und Maßnahmen, um Fehlbetäubungen zu vermeiden.
Nicht in den Tagesthemen angesprochen wurde der Bereich der Geflügelschlachtung, in dem die Zustände mindestens genauso schlimm sind: Hühner und Puten sollen theoretisch betäubt werden, indem ihre Köpfe durch ein elektrisches Wasserbad gezogen werden. Doch viele Tiere bewegen sich in ihrer Panik sehr stark, wodurch sie nicht ausreichend betäubt werden und so bei Bewusstsein ihren Kehlschnitt und auch die weitere Zerteilung miterleben müssen.
Rechtsanwalt Schindler betont: »Die gängigen Methoden sind nicht mit den Grundsätzen der Tierschutz-Schlachtverordnung vereinbar, nach denen Tiere so zu schlachten sind, dass nicht mehr als unvermeidbare Aufregung, Schmerzen, Leiden oder Schäden verursacht werden. Der Gesetzgeber muss dringend nachbessern!«
Den Tagesthemen-Bericht finden Sie hier.











Nachdem ich den Bericht in den Tagesthemen gesehen hatte, habe ich sofort an die ARD (Programmdirektor/Redaktion) eine E-Mail geschrieben. Ich habe den Sender beglückwünscht, dass er es gewagt hat, die Bevölkerung in einer Nachrichtensendung zur besten Sendezeit mit diesem Thema zu konfrontieren. Darüber hinaus habe ich als Zuschauerin darum gebeten, dass die ARD mit ihrer Eigenschaft einen öffentlichen Auftrag zu erfüllen (Information/Aufklärung) doch bitte häufiger über das Thema “Nutz”tier-Industrie berichten möge. Es gibt genug verdammt gute Gründe, über dieses Thema umfassend zu berichten. Umso verwunderlicher ist es, dass die Medien dieses Thema bei ihren Berichterstattungen meist ausklammern. Und genau das, so meine ich, hat fatale Folgen wie wir sie heute sehen können und die immer monströser werden. Denn wenn die Medien sich mit diesem Thema nicht befassen und in der Folge auch kaum darüber berichten, hat das zur Folge, dass die Bevölkerung uninformiert bleibt und sich in dem Glauben wiegt, alles sei in Ordnung. Das wiederum hat zur Folge, dass die Bevölkerung in ihrer Eigenschaft als Verbraucher keinen Anlass sieht, den Druck auf die Politik und die “Nutz”tier-Industrie massiv zu erhöhen, was wiederum zur Folge hat, dass die “Nutz”tier-Industrie quasi machen kann, was sie will. Und dass unter solchen Umständen dann auch kriminellen Machenschaften Tür und Tor geöffnet werden, weil niemand drauf schaut, liegt wohl nahe.
Ich persönlich halte die Medien für einen wichtigen Schlüssel und so sehe ich mich als Fernseh-Zuschauerin ohne Zweifel aufgefordert, den Programmdirektoren/Redaktionen meine Zuschauer-Reaktion zukommen zu lassen. Ich hoffe, es gibt hier noch viele andere, die sich ebenfalls aufgefordert fühlen. Denn wenn die Medien merken, dass beim Bürger und Zuschauer ein Interesse am Thema vorhanden ist, dann wird auch mehr darüber berichtet, womit sich der Kreis zu meinen obigen Ausführungen wieder schließt.
Den SWR hatte ich nach der Ausstrahlung des Berichtes über den Bio(!)-Schlacht-Skandal aus Baden-Württemberg ebenfalls angeschrieben. Die Antwort des SWR lautete, dass man meine Zuschauer-Reaktion zum Anlass nehmen werde, weiter zu recherchieren und zu berichten. Und tatsächlich, es dauerte nicht lange, als dann über den Wiesenhof-Skandal berichtet wurde.
Ich übernehme sofort die Idee und werde den Sender auch anschreiben!
Habe mich “Überzeugungstäterin” angeschlossen und soeben eine email an die ARD geschickt. Denke auch, dass wir als Zuschauer und Tierschützer jetzt reagieren müssen, um somit die ARD (und natürlich andere…) zu bestätigen und Mut zu machen,mehr über solche “Tabu” Themen zu berichten.
Schließt euch bitte an, denn nur so können wir etwas erreichen!!!
Danke ARD!!!!
Das ist eine prima Idee von Überzeugungstäterin, die ich sofort aufgreifen werde und durch meinen eMail-Verteiler schicken werde!!!
Überzeugungstäterin, ganz, ganz tolle Idee! Danke!
Ich bin dabei und lege gleich los!
Werde es noch meine Freunde darüber informieren!
auch ich werde eine Mail an die ARD senden.
email abgeschickt! sehr gute Idee! :) lg
Auch ich kann mich Überzeugungstäterin nur anschliessen!!
Die Sender schreibe ich auch immer wieder und unermüdlich an, mehr über die grausamen und wahren Hintergründe der Fleischindustrie zu berichten. Ebenso schreibe ich “Kochshows” und Köche an mehr vegetarische Gerichte vorzustellen, schreibe örtliche Leserbriefe, schreibe die Supermarktketten an, wie gerade z.B. Kaninchenfleisch, Lamm und Kalb aus ihrem Sortiment zu nehmen, usw.. Es gibt so manches was wir machen können, man darf nur nicht aufgeben und nachlassen und schon garnicht vergessen oder wegsehen!!
Nachdem ich den Bericht in den Tagesthemen gesehen hatte, war ich so erschüttert, daß ich sofort wußte, daß ich etwas tun muß, um diesen Missständen im Tierschutz entgegenzuwirken. Es reicht eben nicht aus, sich und die Schlachttiere in Sicherheit zu wiegen, indem man ausschließlich Bio-Fleisch ißt. Beim Schlachten sind alle Tiere m.E.gleich!
Zwar sind die Tiertransportwege für “Bio-Tiere” zum Schlachthof i.d.R. kürzer, außerdem werden sie häufiger in kleineren Betrieben “etwas umsichtiger” getötet, aber dennoch sind die Schlachtmethoden die gleichen.und die Betriebe unterliegen denselben mangelhaften Tierschutz-Gesetzen! Meine erste Maßnahme ist daher das Schreiben von Leserbriefen an die Fernsehmedien oder sonstige Multiplikatoren.
Sogar der bekannte Biometzger Karl-Ludwig-Schweisfurth schreibt in seinem neuen Buch, dass die meisten Biotiere aufhören, Biotiere zu sein, sobald sie den Hof verlassen und zum Schlachthof transportiert werden; eben weil es dabei oft zu Stress oder Fehlbetäubungen kommt.
In seinem Biohofdorf gibt es ein eigenes Schlachthaus, wo die Tiere ohne Transporte und so achtsam wie möglich getötet werden … Abgesehen davon, den Veganern gefällt natürlich auch das nicht …
Ich finde es sehr wichtig, dass die Bevölkerung über die Realität und die Missstände in den Schlachthöfen, über Massentierhaltung etc. informiert wird. Die öffentlichen Medien sollten viel öfter davon berichten.
Passend zum Thema Ostern: Ich freue mich, die Ostertage mit lebenden statt geschlachteten Lämmern verbringen zu können!
Weniger erfreulich ist, dass es vorgestern (mal wieder) einen Artikel (aus der Gegend von Freiburg) gab, dass zwei nicht angeleinte Köter eine (eingezäunte) Schafweide übersprangen und dabei die Herde auf Bahngleise trieb, wobei 67 Schafe und Lämmer vom Zug grausamst verletzt und getötet wurden! Damit hat der Schäfer die Hälfte seiner Herde verloren.
Oh, oh – immer wieder diese Köter und ihre verantwortungslosen Besitzer!
Eine Mail von mir an die Grünen, als Antwort auf die Kaninchenmast. Ich bin gespannt was dieses mal geantwortet wird!
Guten Tag,
trotz aller Bemühungen stellt sich die Frage:
wie kann es sein, dass eine Diätenerhöhung fast einstimmig durch alle Parteien des Bundestags beschlossen wird und innerhalb kürzester Zeit in Kraft tritt, die Belange der Tiere und der Umwelt aber jahrelang diskutiert werden muss?
Haben Sie den Tagesthemenbericht über Schlachthöfe gesehen? Auch dieses Problem existiert nicht erst seit gestern!
http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/sendungsbeitrag43362.html
Noch etwas: es ist nicht unbekannt, dass im deutschen Bundestag der Anteil an verwendeten Recycling-Papier gleich NULL ist! Das heißt, nicht einmal die Grünen verwenden Recycling!
Damit sind Sie, und zwar jeder von Ihnen mitverantwortlich für das Abholzen der Regenwälder, das Auslöschen von Arten, des bestialischen Abschlachten von schutzlosen Tieren, das Verbrennen am lebendigen Körper, an der Ermordung von edemischer Bevölkerung und an deren Vertreibung…………
Wo gehen Sie mit gutem Beispiel voran? Außer medienwirksam auf ein paar Demos mitlaufen!
Ich bin jetzt 47 Jahre, habe Sie von Anfang an gewählt, das werde ich das nächste mal sicherlich nicht mehr!
Bei der jetzigen Regierungskoalition ist die Wahrscheinlichkeit für ein aktives Engagement für den Tierschutz bei Schlachttieren von seiten der Politik noch wesentlich geringer als bei der vorherigen. Bei den Grünen als auch bei der SPD findet sich immerhin ein explizites Wahlversprechen zu diesem Thema.
Was man im Moment trotzdem tun kann: eine Verbesserung der Tierschutzgesetzgebung fordern. Insbesondere sollte in den Schlachthäusern per Gesetz ein Kontrollsystem zwecks Überwachung des Betäubungs-Status installiert werden! Das heißt: engmaschig überprüfen, ob die Betäubung für das jeweilige Tier ausreichend war, oder ob evtl. noch eine Nach-Betäubung nötig ist. So könnten schlecht betäubte oder aufwachende Schlachttiere erkannt und nachbehandelt werden, damit sie nicht unnötig leiden müssen. Dafür müßten allerdings spezielle Arbeitskräfte abgestellt bzw. eine konkrete Technik installiert werden, was Kosten für den jeweiligen Betrieb verursacht. Dies wird daher mit Sicherheit nicht auf Eigeninitiative des jeweiligen Betriebes, sondern nur auf Druck des Gesetzgebers geschehen.
Ich finde es immer wieder traurig,das die menschen für das Tierwohl Petitionen sammeln müssen,usw.Was haben wir für Menschen in der Regierung sitzen….Ist denn das Tier so wertlos in Ihren Augen geworden?haben diese Geschöpfe keine Rechte?sie teilen mit uns die Erde,dienen nicht NUR zur Nahrung,wenn sie schon Ihr Leben geben müssen,dann bestimmt nicht qualvoll! Immer geht es nur ums Geld,es ist beschämend,und einfach Abstossend,wie die Menschheit in dieser Art und Weise mit den Tieren umgeht.Und Niemand tut wirklich etwas dagegen!
@Andrea Zirbes
Zitat: “…… Beim Schlachten sind alle Tier gleich.” Dem kann ich nur zustimmen, egal ob konventionell oder Bio. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, gibt es sowohl hier als auch dort Missstände. Und um nochmal auf das Zitat zurückzukommen, indem schon der Satz steckt: Alle Tier sind gleich. Viele Heimtier-Besitzer sehen das offensichtlich anders; eine Erfahrung, die ich im privaten Bereich in Diskussionen immer wieder mache. Auch ich lebe mit Katzen und trotz meiner weitestgehend veganen Ernährung muss ich als Heimtier-Besitzer akzeptieren, dass z. B. Katzen biologisch gesehen von Natur aus nun einmal Beutegreifer sind, was also bedeutet, dass ein erheblicher Teil ihres Nahrungsbedarfs aus Fleisch besteht, da ihr Organismus darauf ausgerichtet ist. Wer etwas anderes behauptet und meint, Katzen könnten ausschließlich von pflanzlicher Nahrung leben ohne Schaden davon zu tragen, der hat, bei allem Respekt, von Katzen bzw. von Beutegreifern keine Ahnung. Der Mensch neigt leider häufig dazu, seine eigenen Gewohnheiten und ausgewählten Lebensweisen auf seine Haustiere bewusst oder unbewusst übertragen zu wollen, nicht selten mit fatalen Folgen für das Tier. Jeder fachkundige Tierarzt mit einer Kleintier-Praxis kann das ohne Zweifel bestätigen, siehe z. B. auch das andere Extrem zum Thema Überfettung. Was ich damit sagen will, ist, ein Vegetarier oder Veganer kann sich in Bezug auf seine Haustiere biologisch gesehen nicht für das Nonplusultra halten, ganz abgesehen davon, dass das aus erdgeschichtlicher Sicht nebenbei bemerkt auch reichlich anmaßend ist, andererseits kann es aber auch nicht sein, dass Haustierbesitzer ihre eigenen Haustiere über alles stellen und sich gleichzeitig überhaupt keine Gedanken darüber machen wollen, unter welchen Missständen “Nutz”tiere tagtäglich zu leiden haben. Ob in die eine oder in die andere Richtung: Jeder, der sich da noch allen Ernstens als “Tierfreund” outet, den müsste im Grunde genommen auf der Stelle der Blitz treffen. Denn von Natur aus frisst eine Katze weder ausschließlich Gras noch ausschließlich Rind. Von Natur aus ernährt sich eine Katze von Mäusen, Vögeln, manchmal von Nagern wie etwa Kaninchen, Insekten und Käfern verschiedener Art, Gräsern und Kräutern und manchmal auch von Blättern von bestimmten Sträuchern, wenn sie ihr schmackhaft erscheinen. Wenn also für die Heimtiernahrung Tiere geschlachtet werden müssen, wie etwa Geflügel oder Kaninchen, was dem natürlichen Speiseplan einer Katze wohl noch am nähesten kommt (meine Katzen rühren Rind jedenfalls nicht an), dann kann es mir im Umkehrschluss keinesfalls gleichgültig sein, unter welchen Bedingungen das Geflügel oder das Kaninchen stirbt. Ebenso kann ich nicht stur darauf beharren, meinem Haustier meine persönlichen Nahrungsgewohnheiten überstülpen zu wollen, nur um meinen persönlichen menschlichen Lebensstil durchzusetzen, denn das ist genauso falsch verstandene absurde Tierliebe wie die jener Haustierhalter, die ihre Haustiere in Luxus-Klamotten zwängen und für Schönheitswettbewerbe trimmen.
@Angela:
Auch hierzu habe ich eine Anmerkung. Wenn Hunde einer Schafherde hinterher jagen, folgen sie ebenfalls nur ihrem natürlichen Instikt, denn genauso wie die Katze biologisch gesehen zu den Katzenartigen gehört, gehört der Hund biologisch gesehen zu den Hundeartigen, was ja auch schon im Wort drin steckt. Sowohl Katzenartige als auch Hundeartige sind von Natur aus Beutegreifer. Den sogenannten “Kötern” kann hier keinesfalls ein Vorwurf gemacht werden, vielmehr ist es Aufgabe der Hundebesitzer ihre Hunde in die Schranken zu weisen oder aber, von menschlicher Seite allgemein dafür zu sorgen, solchen Hetzjagden vorzubeugen, z. B. mit gut ausgebildeten Herdenschutzhunden oder technischen Mitteln wie Zäunen. Ein Konzept, dass man übrigens auch bei Wölfen anwendet, die sich in der Nähe von Schafherden aufhalten.
Im Gegensatz zur Katze ist der Hund ein gelehriges Tier und lässt sich vom Besitzer, wenn er diese Möglichkeit denn nutzt, besser in die Schranken weisen. Bei einer Katze funktioniert das allerdings nicht, denn eine Katze ist von Natur aus, wenn man so will, ein Anarchist. Aber genau das ist dann auch der Unterschied, der Hundehalter und Katzenhalter voneinander unterscheidet. Der Hundehalter ist häufig dominant, was etwas mit der Eigenschaft des Herrschens zu tun hat, der Katzenhalter dagegen ist häufig jemand, der es überhaupt nicht gerne hat, wenn man versucht, seine Freiheit und seinen Willen zu brechen.
Ansonsten, liebe Leute, hat es mich umgeworfen, dass ihr euch der Idee angeschlossen und eure Finger in die Tasten gehauen habt, um der ARD zu schreiben.
Es gibt so viele Lebensbereiche, die unser aller Handeln dringend erfordern. Ich finde es bewundernswert, wieviele Organisationen und Einzelmenschen um das Wohl von Menschen und Tieren eintreten und bin überzeugt, dass der öffentliche Druck auf Politik und Industrie zur Verbesserung des Tierwohls führen werden.
Wichtig ist, daß Medien und Organisationen weiter recherchieren und berichten. Und daß wir – das Volk – unsere Meinung ausdrücken und unseren Willen – oder UNwillen öffentlich machen.
@Überzeugungstäterin
…ich habe auch an die Redaktionen der Sender geschrieben und meinen privaten e-mail-Verteiler aktiviert.
Schöne Grüße! C.Hofmann
…über so viel Tierleid muss ich kotzen, mir wird einfach nur schlecht. Die, die Tiere töten, wissen genau was sie tun, kann mir keiner erzählen, man kriegst nicht mit, wenn ein Tier noch lebt. Akkord Löhne hin oder her, wer dort arbeitet und soche Praktiken bewußt und bei voller Besinnung ausübt ist für mich nicht entschuldbar, sondern verroht und verachtenswert. Ich kenne Schlachtungen leider von Hause aus, schon von klein auf und ich weiss, wie Tiere sich lautstark gegen Ihre Tötung wehren und das soll keiner mitkriegen ????
. . . ich würde sehr gern eine öffentliche Anzeige mit anschließender Klage anstreben.
Wer weiß, wem wir (ich hoffe, es finden sich noch ein paar Tausend) erfolgversprechend und durchsetzbar als erstes an den Kragen gehen können ?
Solche Dinge dürfen irgendwann (so schnell wie möglich) nicht mehr passieren.
Eine europaweite Plakataktion sollte diese Anzeige begleiten.
@Überzeugungstäterin
Kann mir jemand die genaue E-Mail Adresse vom ARD/Redaktion geben, damit ich dort meinen Protest-Leserbrief hinschicken kann?
Denke übrigens ebenfalls, daß in der modernen Industriegesellschaft eine klare Hierarchie existiert, was die Bewertung der verschiedenen Tierarten angeht. Was “eßbar” ist wird abgewertet. Gegen diese weit verbreitete Meinung kann man nur angehen, indem man eine Gegen-Meinung offensiv vertritt und immer wieder an verschiedenen Orten (bei Regierungsvertretern, Medien, im privaten Umkreis etc. etc.) zum Wohl des Tieres protestiert. Dieser Protest wird umso wirkungsvoller sein, je mehr Leute sich dieser Initiative anschließen. Ich würde mir wünschen, daß sich eine regelrechte Tierschutzbewegung entwickelt.
@ Überzeugungstäterin:
Ihr Beitrag ist in jeder Hinsicht hervorragend!
Zum Thema „Köter“ möchte ich noch erwähnen:
Mir scheint, die meisten Hundebesitzer interessieren sich nur für das Wohl ihres eigenen Hundes – wie es z.B. fremden Hunden in anderen Ländern geht, ist vielen egal.
Beispiel: Letzten Sommer veranstaltete PETA an meinem Wohnort eine Demo gegen das brutale Misshandeln und Töten von Straßenhunden in der Türkei. Obwohl ich Hunde nicht besonders mag, habe ich mich daran beteiligt, weil ich es schandhaft finde, wie in manchen Ländern mit den Straßenhunden umgegangen wird.
Ich war erstaunt darüber, wie wenige Leute an der Demo teilnahmen – wir waren nur zu sechst! In Anbetracht dessen, wie bekannt PETA ist und dass ihre Demos immer in Großstädten stattfinden, muss ich mich immer wieder wundern, wie wenige Leute sich an den PETA-Demos beteiligen. Wo sind bei dieser Straßenhunde-Demo all die „Hundefreunde“ geblieben, die immer lauthals protestieren, wenn es um Ankündigungen für Leinenpflicht etc. geht?
Beim Verteilen der Protestkarten wurden wir von manchen Leuten sogar dumm angeredet – und eine Frau mit Hund an der Leine weigerte sich, die Protestkarte anzunehmen, die ich ihr entgegenhielt und ging wortlos an mir vorbei. Ja, so sammelt man seine Erfahrungen ….
Das Thema Schlachthöfe und die Zustände dort, die in Teilen durch Akkordarbeit verursacht werden ist leider nicht neu. Wer beispielsweise das Buch Fastfood Nation von Eric Schlosser gelesen hat, der weiß seit langem, was läuft. Und auch da war das Thema nicht neu.
Mangelnde Aufklärung der Verbraucher, falsches Kaufverhalten, fehlende Konsequenz in der Politik und rücksichtslose Profitgier in der Industrie sorgen gemeinsam dafür, dass es mit der unnötigen Qual der Tiere in Haltung und Schlachtung weitergeht. Ein Bericht wie in den Tagesthemen kann aufrütteln, reicht aber lange nicht, um aus diesem Kreislauf auszubrechen.
@Andrea Zirbes:
Da ich nicht weiß, ob man E-Mail-Adressen hier posten darf, möchte ich dir den Hinweis geben, dass man die E-Mail-Adresse unter dem Reiter “Kontakt” auf der Webseite des Ersten findet. Man muss also nach dem Ersten forresteln, und nicht nach der ARD.
@Angela:
Das stimmt. Solche Erfahrungen kann ich zur Gänze bestätigen. Ich habe auch mal versucht, mit Pferdebesitzern über dieses Thema zu reden, in diesem speziellen Fall über die schlimmen Zustände, die in Polen auf Pferdemärkten herrschen. Man sollte meinen, dass das keinen Pferde-Liebhaber kalt lässt, aber weit gefehlt. Verstohlenes Davonschleichen war die Reaktion und manche fühlen sich sogar angegriffen, obwohl man nicht einmal einen Vorwurf ausgesprochen hat. Ich denke aber, gerade daran zeigt sich sehr deutlich, dass solche Leute ganz genau wissen, dass sie im Grunde genommen einer Doppelmoral fröhnen. Und es kann sich einer nur da angegriffen fühlen, wo es einen wunden Punkt gibt.
Die Tierliebe reicht bei einigen dann wohl doch nur bis zur eigenen Haustür.
@Wolfgang Thiesies:
Grundsätzlich ist auch das eine gute Idee, allerdings glaube ich, dass sich das nicht so einfach bewerkstelligen lässt. Zunächst einmal bräuchte man einen konkreten Fall, dann konkrete Beweise, dazu einen erfahrenen Fach-Anwalt (oder mehrere Fach-Anwälte), der eine Sammelklage von Privatpersonen einreichen könnte, was allerdings voraussetzt, dass man viele Privat-Personen mobilisieren müsste, die außerdem bereit sind, sowohl alle Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen als auch eine bundesweite Plakat-Aktion zu bezahlen. Sowohl das eine als auch das andere ist mit enormen Kosten verbunden und wenn man sich dann noch ein großes Unternehmen zur Brust nehmen würde, von dem man ausgehen kann, dass es einen langen Atem hat, dann können die Kosten für den juristischen Weg schnell mal explodieren. Und nicht zuletzt bedarf es in Anbetracht einer solchen Mammut-Aufgabe einer Organisation, womit ich nicht einen Verband meine, sondern eine Organisations-Struktur an sich, also Privat-Leute, die die ganze Koordination zwischen allen mobilisierten Privat-Leuten und Anwälten, ferner den Dienstleistern für Plakat-Aktionen in die Hände nehmen. Und in Anbetracht eines solchen Aufwandes müsste man dann auch erst einmal wissen, ob eine solche Sammelklage von Privat-Leuten bei Gericht überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.
Eine Herausforderung ist das durchaus, eine Klage z. B. beim Bundesverfassungsgericht allemal.
Alternativ habe ich mal etwas zum Thema Verbandsklagerecht gelesen, dass wohl von einer ganzen Reihe von Organisationen angestrebt wird. Wie es aber darum derzeit steht, darüber bin ich nicht informiert. Vielleicht kann jemand von der Albert-Schweitzer-Stiftung etwas dazu sagen.
Bislang haben Organisationen aber die Möglichkeit, Strafanzeige zu erstatten. Ein Instrument, dass ja schon häufig genutzt wird.
@Damian Duchamps:
Das stimmt. Dabei sollten sich aber viele Bürger, die sich über solche Zustände zu Recht aufregen, auch darüber im Klaren sein, dass sie selbst eine Mitschuld trifft. Wer mit der Geiz-ist-Geil-Einstellung einkaufen geht, darf sich nicht wundern, wenn dieser Bumerang irgendwann wieder zum Bürger zurückkomt, in ganzer Konsequenz auch in der Eigenschaft als Arbeitnehmer. Beispiel: Ein dänischer Fleischproduzent vergibt seine Arbeiten mittlerweile nach Deutschland, weil die Arbeit in Deutschland billiger ist, sprich, Deutschland wird von Dänemark als Billiglohn-Land betrachtet. In der Folge werden dann in Deutschland gut ausgebildete Schlachter, die natürlich gutes Geld kosten, aus ihren Arbeitsverhältnissen entlassen und werden arbeitslos. An ihre Stelle wiederum treten dann ungelernte Kräfte, z. B. aus osteuropäischen Ländern. Und da wundern sich dann noch viele deutsche Bürger drüber, warum das so ist? Manchmal frage ich mich, wie weit die deutschen Verbraucher eigentlich in der Lage sind, vorauszuschauen. Das, was da von vielen Bürgern in Bezug auf Hauptsache “billigbillig” praktiziert wird, ist jedenfalls reichlich kurzsichtig.
Dass ein Bericht in den Tagesthemen und nur eine E-Mail an eine Redaktion nicht ausreicht, ist auch klar, aber, der Bürger sollte jede Möglichkeit nutzen, die sich ihm bietet, um gegen solche Zustände etwas zu unternehmen, was für mich persönlich bedeutet: In meinem Speiseplan kein Fleisch und möglichst auch keine Milch und keine Eier, Petitionen an Unternehmen und Politik unterschreiben, an Sender Zuschauer-Reaktionen schicken, einer Organisation meines Vertrauens als Fördermitglied beitreten und als Privat-Person im geeigneten Einzelhandel oder kulturellen Einrichtungen Informationsmaterial der entsprechenden Organisation verteilen, sofern die auslegenden Stellen damit einverstanden sind. Und nichtzuletzt immer wieder Gespräche im privaten Umfeld. Es gibt viele Möglichkeiten, die ein Bürger hat, wenn er sie denn nutzt und in die Tat umsetzt. Die Summe aller genutzten Möglichkeiten ist entscheidend, genauso wie die Summe der Verbraucher. Wenn jeder Bürger nur halbsweg seine Möglichkeiten nutzten würde, dann würde sich die derzeitige “Nutz”tier-Industrie wirtschaftlich ziemlich schnell in der Pleite wiederfinden.
@wolfgang thiesies
Ich wäre bei einer Sammelklage dabei, eine Plakataktion und sonstiges könnte ich mir finanziell dann aber nicht leisten!
Zum Thema Köter:
Auch ich besitze einen! Mein Köter ist wunderbar erzogen, jagt nur ihren Ball und setzt sich neben mich sobald ein Jogger kommt…
Zum Thema Ernährung von Haustieren.
Meine Pelze (Hund und 2 Katzen) bekommen deutsches Futter, die gänzlich ohne Tierversuche auskommen. Die Schlachttiere (bei mir gibt’s meist Huhn) kommen aus Deutschland, und zwar regional.
Außerdem enthält das Futter keinerlei Soja- ich bin also zumindest was das Futter meiner Monster anbelangt nicht am Abholzen der Regenwälder zuständig!
Zu diesem Thema gleich mal eine Frage:
Wieviele von Euch verwerten Soja /Tofu nur aus Bioanbau? Und vermeiden dadurch das Abschlachten und z.B Verbrennen am lebendigen Leib der Tiere?
Wieviele von Euch verwenden ausschließlich Recycling-Papier oder torffreie Blumenerde? Und versuchen dadurch das gleiche Drama wie beim Soja zu vermeiden ? Oder FSC-Produkte, oder Naturkosmetik? Oder Produkte ohne Palmöl (also keine Seife, Waschmittel, Schokolade, Fertigpackungen, Eiscreme, Kosmetik …..)?
Das ist etwas zum Thema weg aber das waren die Monsterhunde (Köter) ja auch!
Jeder der ohne Sünde ist… (passend zu Ostern)
Ich z. B. lege Wert darauf, dass meine Soja-Milch aus Bio-Anbau stammt. Und ich lege z. B. auch Wert darauf, dass das Papier, das ich tagtäglich verbrauche, recyceltes ist. Solches habe ich auch bei meinem Arbeitgeber eingeführt. Allerdings, und das wissen die meisten nicht: Recyceltes Papier ist nicht gleich recyceltes Papier. Wenn kein blauer Engel auf der Packung drauf ist, Hände weg davon. Dahinter verbirgt sich dann nämlich meist nicht recyceltes Papier, und wie ich mal gelesen habe, unter Umständen auch illegal geschlagenes Holz. Abgesehen davon gibts auch noch andere Dinge in meinem Privatbereich, auf die ich achte.
Aber Marion, NIEMAND ist frei von Sünde, das ist gänzlich unmöglich. Das sagen im übrigen sogar eingefleischte Veganer, jedenfalls, wenn Realitätssinn vorhanden ist. Auf viele Dinge hat man keinen direkten Einfluss oder sie sind schlicht und einfach nicht mehr nachvollziehbar oder nachzuweisen, z. B. in Herstellungsprozessen. Wenn man alles vermeiden wollte, dann dürfte man überhaupt nichts mehr essen und auch überhaupt nichts mehr kaufen, müsste verhungern und nackt durch die Welt laufen und unter freiem Himmel schlafen.
Es bleibt einem also nichts anderes übrig, das zu vermeiden, was für jeden einzelnen im Bereich des Möglichen liegt und machbar erscheint. Wenn alle dieser Philosophie folgen würden, wäre schon viel getan. Aber das ist eine Entscheidung, die jeder einzelne selbst und freiwillig treffen muss. Jemandem das aufzwingen zu wollen, käme einer Diktatur gleich und hätte damit auch keinen dauerhaften Bestand.
@ Angela.
Der Schein trügt!
Mein Hund kommet aus einem Tötungslager aus Mallorca. Und es gibt bestimmt mehr Leute als Sie denken mit Hunden aus solchen Lagern.
@ Überzeugunstäterin
Was für ein Pseudonym :-)
Denke es trifft es hier ganz gut alle Leute die hier geschrieben haben auch auf das Thema Jagd/Jäger Aufmerksam zu machen.
Das ist Mindestens so Tragisch wie das Thema mit den Schlachthäusern.
Ich denke der Verbraucher kann jetzt sofort was tun!! Ganz einfach weniger Fleisch essen und konsequent hinterfragen wo das Fleisch herkommt das er kaufen möchte.
Ich kaufe zum Beispiel kein Fleisch egal ob Rind-Huhn oder Schwein aus einem Supermakt!
@Martin:
Zitat: “….Ganz einfach weniger Fleisch essen…”
Meine Rede. Ich esse überhaupt kein Fleisch, und da spielt es für mich auch gar keine Rolle mehr, ob das Fleisch aus einem konventionellen oder aus einem Bio-Betrieb stammt. Und natürlich ist das nicht die einzige Konsequenz, die ich persönlich aus solchen Missständen ziehe. Die Beiträge vorher bitte etwas aufmerksamer lesen.
Natürlich ist auch Thema Jagd eine tragische Angelegenheit. Genauso tragisch ist aber auch das Abschlachten der Sattelrobbenbabys, das Aussterben der Amphibien, die Waljagd, der Welpenhandel, die Pelzzucht, der Elfenbeinhandel und generell der Souvenirmarkt aus Wildtier-Teilen, das Einsperren von wilden Eichhörnchen in Wohnzimmer-Käfigen, das Schicksal der Gallebären, Wildtiere im Zirkus usw. usw. usw.
Die Liste könnte man jetzt unendlich lang weiterführen, aber ob das hier jetzt Sinn macht, wage ich zu bezweifeln.
Hab ARD auch eine E-mail geschrieben.
Sowas sollte täglich im Fernsehen laufen.
Go vegan!
Genau.
Zuletzt hatte ich in Galileo den einen Bericht über den “Unterschied zwischen Bio-Pute und Konventioneler-Pute” gesehen. Es war erschreckend und ich hoffe viele Menschen haben diesen Bericht gesehen und kaufen ab jetzt, -wenn sie glauben es unbedingt zu brauchen-, Bio-Pute!!!
Ich bin auf dem besten Weg zur “Veganen Rohkost-Ernährung”, da die Vorteile durch diese Ernährung für meinen Kampfsport fast unendlich viele sind.
Danke vielmals an ARD und auch Galileo für diese Beiträge auf Aufklärung!!!
Bitte mehr davon!
Ich habe ebenfalls den Sender eine Mail geschickt !!! Gute Idee, Danke!
Ich stelle den Bericht ebenfalls öffentlich in mein Forum.
Auch ich schließe mich der Mail-Aktion an.
Ich esse schon lange kein Fleisch mehr !!!
Hallo Überzeugungstäterin,
KLASSE IDEE!!! E-mail ist geschickt und hoffen wir das viele Deiner Idee folgen.
Hallo schön zu lesen dass ich nicht ein Eizelkämpfer mit schrulligen Ideen bin sondern dass andere Menschen ebenso denken wie ich. Auch ich schrieb an die ARD!
ausserdem kann heute niemand mehr behaupten dass er von nichts wusste denn:
man muss nur ins Netz gehen und die entsprechenden Fragen eingeben -schwupps hat man die Information — wenn man es will. Aber leider schliesst die Mehrheit unserer Mitmenschen die Augen vor der Realität – ist es nicht wurscht wo was herkommt oder wie es gemacht wurde?? Hauptsache: gut, schön, praktisch und nicht weiter nachdenken!
Und noch was: es nervt mich wenn ich Biolec und Co im Fernsehen “köstliche” Rezepte vorkochen sehe, meist mit gutem Kadaver soo schmackhaft!
die Köche sollten sich doch umstellen man kann sehr wohl “Gourmet” sein und Vegetarier!
gesünder ist es für unseren Körper, unsere Umwelt auf jeden Fall. Ich denke so wie unsere Generation die Eltern fragte was machtet ihr so zwischen 1933- 1945 so werden unsere Enkel ihre Eltern einmal fragen was sie denn taten als abgeholzt, verschmutzt, verseucht,ausgebeutet, getötet wurde. Die Antwort dürfte schwierig sein denn wir leben nicht unter einer Diktatur, wir haben Meinungsfreiheit und Zugriff auf Information.
auch ich habe mich Überzeuzungstäterin soeben angeschlossen und mich bei der ARD für diesen Beitrag bedankt. Nur wenn die Bevölkerung weiterhin und viel intensiver informiert wird, kann sich in den Köpfen etwas bewegen.
@20 Angela
Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Ich arbeite jeden Tag mit Hunden (mein eigener ist mittlerweile 12 und war ein sog.Problemhund aus dem Tierheim der mittlerweile nur noch schnurren würde wie eine Katze wenn er denn könnte) und da erlebst du oft Komentare und Ansichten anderer Hundehalter bei denen man kurzzeitig echt komplett baff und ohne Worte ist.Für mich ist dann immer nur entscheidend das es dem Tier gut geht…was in den meisten Fällen Gott sei Dank so ist…allerdings musste auch ich lernen das es leider ein Denkfehler ist das diese Leute sich ebenso für das Wohlergehen anderer Tiere interessieren….was eigentlich eine logische Schlussfolgerung wäre.Findet man 1-2 unter 10 ist das ein Riesenerfolg. Die Kunst wäre diese Leute mit in´s Boot zu kriegen (ich gestehe ich weiss nicht wie,aber vielleicht gibt´s ja hier im Chat Strategen die eben dies beruflich machen und eine Idee hätten wie man das machen könnte…und das mein ich ehrlich und ernst).
Allerdings kann ich´s mittlerweile sowieso nicht mehr ganz nachvollziehen das sich im Tierschutz langsam aber sicher auch 2 Lager bilden:die Nutztierschützer und die Heimtierschützer…Hallo??? AUFWACHEN!!! Man muss sich ja teils schon von anderen Tierschützern schon schwach anreden lassen wenn man auf das ebenfalls unglaubliche Leid der Strassentiere aufmerksam macht und hört dann Sprüche wie:”Ach und die Nutztiere sind euch sch**ssegal oder wie?”
An alle die: Schon mal was von Kräfte bündeln gehört? Ich befasse mich sehr,sehr viel und ausgiebigst mit dem Schutz der Strassentiere und das was da abläuft ist an Perversion auf einem Level wie dem der Nutztierhaltung…die mich NATÜRLICH genauso beschäftigt. Also sollte man statt teils gegenseitig aufeinander einzuhacken wie ein paar Extremisten vielleicht eher eine Stimme haben unter dem Dach wie beispielsweise der Albert-Schweitzer-Stiftung.
und @ Rübezahl:
Auch dir gebe ich absolut Recht und wiederhole mich da wahrscheinlich zum 1000.Mal….die Macht dies zu ändern liegt zu 99% bei den Meinungsmachern und diese sitzen in Medien,Politik und Marketingabteilungen (da vielleicht am meisten).
Minimum 3/4 der Bevölkerung sind weder Willens noch mit aktuellem Kenntnisstand in der Lage grundlegend umzudenken weil das nämlich geistig zu anstrengend ist und auch aktuell keine Veranlassung besteht diesen geistigen Aufwand zu betreiben,bzw.die Energie dafür freizusetzen.
Wäre das aber plötzlich populär,schick und “in” sozusagen….was dann möglich wäre wissen wir alle,denn das sehen wir ja tagtäglich in dieser massenleitenden und beeinflussenden Zeit. Da werden UNSUMMEN für den Profit aufgewendet und sei dir sicher: Nur 1/10 dieser Summe in Aufklärung der herrschenden Umstände gesteckt und wir hätten spektakuläre Veränderungen…aber das machen die eben erst wenn sie glauben das sie auch daraus Profit schlagen können. Unglaublich aber leider wahr!
Kleines Beipiel: Statt der 149.Elektromarktwerbung im Fernsehen oder an Werbeplakaten nur jede 10.Werbung mit Tier-&Naturschutzhinweisen samt Möglichkeiten entsprechend zu konsumieren…das würden viele sehen und umsetzen. Oder warum kann man wohl auf einmal Öko-Strom beim Discounter kaufen und überall dazu die Plakate sehen….weil sie Profit damit machen können und ihr Image aufwerten. Sei´s drum…Hauptsache sie machen´s.
Selten soviele Reaktionen auf einen kurzen Bericht hier erlebt. Gut so, äussert Euch, noch wichtiger, die Medien sollten auch diese Reaktionen mit bekommen. Darum ist es wichtig, die ARD, bzw. alle öffentlichen Sender anzuschreiben (habe ich auch getan). Das ist nämlich auch deren Pflicht diese Themen zu publizieren und nicht erst um 23:00.
Unterzeichnet bitte auch den Schweineprotest der Stiftung, der an die Landwirtschaftsministerin Aigner gerichtet ist
Ja, endlich tut sich auch was in den Medien, die ganz wichtig sind um die Menschheit wach zurütteln! Denn wenn ich nicht informiert bin , kann ich auch nichts dagegen unternehmen.
Traurig stimmt mich wie Tierschützer/Tierliebhaber Hunde abwertig “KÖTER” nennen können. Auch diese sind Lebewesen, wie Nutz- und Schlachttiere.
Wenn, muss man den dazu gehörigen Mensch (Herrchen Frauchen) verurteilen, die ihr Tier (Hund) falsch erzogen haben.
Ich kann nicht für das eine Tier Protest machen und das andere nicht leiden und verurteilen können.
ALLE NUTZ- und HAUSTIERE sind von uns Menschen abhängig und es geht ihnen gut oder schlecht !!!!!!!!!!!!!!!!!!
@Überzeugungstäterin,
in vielen Deiner Worte höre ich mich sprechen und erkenne die Energie die dahinter steckt, die vielen frustrieren Momente, zu erkennen, NICHT überzeugen zu können!
Aber auch die wenigen und kampferhaltenden Situationen festzustellen, dass sich mal wieder eine Aktion gelohnt hat!
Vielen Dank!
@38 Linda
Sehr richtig,genau diese Leute sollten sich fragen ob sie Tierschutz objektiv sehen oder eher subjektiv als Instrument der Selbstinszenierung oder Ventil. Vermutlich würde aber auch das einige geistig “überanstrengen” und sie bleiben lieber beim gewohnten Stiefel ohne das zu machen was sie ja so vehement von anderen fordern:nämlich Umdenken.
@Linda,
auch Du sprichst mir aus der Seele, ich wollte nur nicht weiter darauf eingehen, weil sich ein derartiges Thema schnell verselbstständigt!
Ich weiß, dass Katzen nicht mit dem Naturschutz konform laufen. So habe ich meinem Kater seit klein auf an ein Halsband mit ziemlich lauter Glocke gewöhnt. Vor 2 Jahren sind wir in ein Haus gezogen, dass zwar in einer 30iger Zone steht, die aber sehr stark befahren ist. Wir haben das Gelände katzensicher (verkehrssicher) umzäunt und über second hand eine 2. Katze angeschafft. So haben wir 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Katzen können nicht überfahren werden und der Kater ist nicht mehr alleine.
Leider sind sie Fleischfresser, aber sie sind nun mal da und ich würde mir nie gezüchtete Tiere kaufen.
Dazu kommt ein wohl erzogener Mischlingshund, der mir meine beste Freundin ist.
Alle waren sie schon da, ich versuche aber das beste zu machen. Und ich engagiere mich!
Ich denke, dass dies viele nicht können, da sie sich sonst der Realität stellen müssten. Das tut weh, verbraucht sehr viel Energie, schafft Gegner und alles andere als Freunde; und macht wohl teilweise psychotisch! Wie soll man denn das Leid ertragen können ohne ein Hau davonzutragen?
Ich habe bald eine Prüfung und mir danach vorgenommen eine Tiertafel in unserer Region zu eröffnen. Ich möchte an den Besitzer UND das Tier ran kommen!
Also ich bin total sprachlos, wie gewisse Leute mit Tieren umgehen. Tiere sind auch Lebewesen!!!!!!!!!!!! Durch solchen Reportagen essen ich KEIN FLEISCH mehr!!!!!!!
Gewisse Leute sollen das mitmachen was sie den Tieren antun!!!!!!!!!!!!
Wir alle müssen das ändern und die Politiker aus dem Schlaf wecken!!!!!!!!!
Zum ARD-Beitrag: leider konnte ich ihn nicht sehen, aber zumindest die Reaktionen mitbekommen. Ich möchte hier nicht auf alle, sehr gute Kommentare zurückgreifen nur auf zwei, zu denen auch ich Bemerkungen machen möchte.
Angela: Demos sind ein heißes Thema und leider zeigt die Realität immer wieder, daß zwischen Theorie und Praxis eine riesige Lücke klafft! Viele reißen das Maul auf, aber wenn sie dann Farbe bekennen sollen, schleichen sie sich still und leise vom Acker – der Mensch eben. Allerdings spielen auch die Örtlichkeiten eine wesentliche Rolle.
Rübezahl: mir war es noch nie “wurscht”, wo etwas herkommt! Leider waren mir auch die Zustände in einem Schlachthof in dieser Form, wie ich sie jezt zugeschickt bekommen habe nicht bekannt!!! Und ich habe noch nie meine Augen vor der Realität verschlossen! Dem Einwand, daß die Schlachter angeblich nichts davon mitbekommen haben, gebe ich recht: sie sind verroht und gefühllos, sonst könnten sie die Tätigkeit in dieser Form nicht ausüben!!!!
Das die ARD über diesen “Bioschlachthof” berichtet hat finde ich außerordentlch bemerkenswert, denn normalerweise halten sich unsere Rechtlichen aus solchen Themen raus, schließlich sind sie parteienabhängig. Und es ist ja nichts Neues, daß unsere Parteien von Tierschutz NICHTS halten, ALLE! Die Versprechungen der Grünen kann man unter den Teppich fegen, denn sie taugen genau so wenig, wie alle anderen Wahlversprechen auch.
Es ist nun mal leider eine Tatsache, daß Diäten innerhalb kürzester Zeit geregelt sind, beim Tier- und Umweltschutz muß man erst “prüfen” – und das seit Jahrzehnten! Jüngstes Beispiel ist die eindeutige Verschlechterung in der europäischen Tierschutzvorlage. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß sie das ganz bewußt machen, um zu zeigen, WER hier das Sagen hat. Ein Armutszeugnis. Für mich ist die EU ein kompletter Stümper- und Versagerverein. Absolut unfähig, gute Gesetze auf den Weg zu bringen. Das Tier würde besser dastehen, wenn es eine eigene Lobby hätte und selbst auf Profit ausgerichtet sein könnte!
@Ehrengard Becken-Landwehrs,
ich habe die Bundestag-Grünen genau mit Deinen Argumenten konfrontiert. Zurück kam eine Mail mit einem Link, in dem steht, dass es die Grünen waren, die gegen eine Diätenerhöhung gestimmt hatten. Ncht gesagt wurde aber, dass sie diese aber trotdem erhalten!
Auch bezüglich der Beiträge in der Albert-Schweitzer-Inititative habe ich die Grünen angeschrieben. Zurück kamen ganz viel Links zu dem Thema was sie alles ändern wollen. Auf meine Frage, wie es sein kann, dass sie 8 Jahre an der Regierung waren, die Zustände schon damals sehr wohl bekannt waren, sie aber nchts unternommen haben, wurde nicht reagiert!
Mir war wichtig, dass ich meine Ansicht über die Grünen geschrieben habe, uch dass ich sie nie mehr wählen werde und warum!
@Ehrengard
“Das Tier würde besser dastehen, wenn es eine eigene Lobby hätte und selbst auf Profit ausgerichtet sein könnte!”
Du triffst den Nagel auf den Kopf! Daher wird schon seit langem gefordert, dass ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine eingeführt werden muss.
Natürlich ist das bisher nicht der Fall, damit alles so bleiben kann wie bisher (Profite).
Es würde mich freuen, wenn z.B. die albert-schweitzer-stiftung dazu noch mal eine Petition ins Netz stellt oder auch eine Unterschriftenaktion.
@all
Schön, dass es euch alle gibt. Das gibt mir Kraft auf meinem Weg weiterzumachen.
Leider wird der Bericht nach einigen Wochen vergessen werde.Bei den meissten Zuschauern
jedenfalls.und dann geht es gewohnt weiter.denn
die menschen die kein Fleisch essen wissen ja
warum sie es tun, der grössteteil der anderen wird es wie gesagt vergessen.würden alle tierschützer in ihren schutz nicht nur haustiere sondern wirklich alle tiere einbeziehen dann und
nur dann wäre genügend druck da-denn alle Hunde und katzenbesitzer die z.B. am Weihnachtsmarkt oder am tag der offenen Tür
in einem Tierheim eine Bratwurst essen sind be-
teiligt an solchen Quälereien.
Ich weiß nicht inwieweit die Tierschutzorgas zusammenarbeiten, und ob ich darauf hinweisen darf, aber eine Petition gibt es schon. Sie läuft bis zum 30.04.2010 es werden noch viele Unterschriften benötigt!!!
Es wäre schön, wenn es eine ALLIANZ für die Tiere gäbe, bei der sich ALLE Tierschutzorgas vereinen!!!!!!!!!!!!!
So hier der Link, ich hoffe das ist ok
Tiere brauchen einen Anwalt
http://petition.dietierfreunde.de/
Hallo Bianca,
ich habe unterschrieben, danke fürden Tipp!
Liebe Gudrun,
ich weiß um Dein Unverständnis!
Ich denke ein sehr gutes Argument ist die Atomkraft:
wer von Euch hat Tschernobyl in Erinnerung? Dieser GAU hat mein Leben derart verändert, dass es noch immer täglich Auswirkung auf mich hat.
Wie viele haben dieses fatale Ereignis noch in Erinnerung, wie viele die so alt waren wie ich damals, haben heute Kinder? Wie viele davon wählen die CDU / FDP, mit dem Wissen, dass Atomkraft eine “Brückentechnologie” sein sollte (den Parteislogans nach). Und was ist jetzt? Es wird über eine Verlängerung von bis zu 28 JAHREN nachgedacht!
Hallo? “Brückentechnologie”?
Oder anderes Beispiel:
wie viele Menschen interessiert es unter welchen Bedingungen die Kakaobohnen kultiviert werden? Wie viele Kinder müssen schuften, von klein auf? Und wer ist und kauft die Schokolade? Natürlich gerne Menschen mit Kinder?
Oder was ist mit China?
China mit seinen extremen Umweltzerstörungen, der Tibetpolitik, den Menschenrechtsverletzungen, den katastrophalen Bedingungen für Tiere!
Und wer ist bereit auf Produkte aus China zu verzichten?
Keiner; weil es nämlich so gut wie nicht möglich ist!
Statt dessen lässt man sich medizinisch alternativ behandeln; gerne mit TCM (traditionell chinesische Medizin) und ist hierdurch mitschuldig an der Ausrottung von Arten!
Über Palmöl, Papier und Sonstiges habe ich schon geschrieben.
Ich habe selbst bis vor 1 Jahr Fleisch gegessen, als Tierhalterin. Ich habe mir vorgemacht, dass ich ja ausschließlich Biofleisch konsumiere, oder von unserem Landmetzger der selbst die Tiere aussucht und „sehr gut“ metzgert. Fleisch vom Supermarkt kam für mich nie in Frage; Aldi? Never! Die letzten Jahre habe ich nur noch Geflügel gegessen. Das kam mir nicht so schlimm vor (war ja auch meist von meinem Metzger oder Öko)!
Wie viele leisten im Umwelt-und Tierschutz fantastische Arbeit (WWF, Greenpeace, IFAW, WSPA, NABU, BUND, ARA, Vier Pfoten, Tasso und so viele mehr) und essen trotzdem Fleisch?
Ich habe Dir oben die Erklärung (eine mögliche zumindest) gegeben; sie wissen es nicht besser!
Es ist an Dir, diese Nichtwissenden zu überzeugen! Logisch, Du kannst nicht die Welt verändern aber Du kannst mit gutem Beispiel voran gehen und hoffen, dass viele Dir folgen!
Vielleicht hilft es Dir wenn Du Dir darüber im Klaren bist; denn sie wissen nicht was sie tun!
Ich weiß nicht ob es gern gesehen ist, wenn die Arbeit einer anderen Organisation vorgestellt wird? Mir geht es darum zu zeigen wie vielfältig Tierschutz ist und, dass der Vegetarismus EIN Teil ist.
http://www.ifaw.org/WOA/WOA3/US/index.html?msource=DR100211003&tr=y&auid=6050392
@Thorsten:
Hinsichtlich Deiner Anmerkung, dass sich generell Leute, denen das Leid der Tiere nicht vollkommen gleichgültig ist, zunehmend in verschiedene Lager teilen, kann ich nur zustimmen. Das gibts sogar schon zwischen Veganern und Vegetariern. Und ich denke, das ist auch ein zentrales Problem beim Tierschutz, denn wenn der Tierschutz zum Extremismus mutiert, braucht sich niemand wundern, dass insbesondere der Veganismus nicht gesellschaftsfähig wird und diese Bewegung von der breiten Bevölkerung eher als Anti-Bewegung wahrgenommen und somit psychologisch gesehen, negativ behaftet wird. Natürlich sind längst nicht alle Veganer so unterwegs, aber durchaus bekommt man schnell den Eindruck, dass sich in dieser Gruppierung die meisten Leute tummeln, die Andersdenkenden, die sich anders ernähren, schnell mit inakzeptablen Beschimpfungen überziehen und jenen ihre vegane Ernährungsweise am liebsten aufdiktieren wollen. Auf eine solche Art und Weise überzeugt man ganz bestimmt niemanden, im Gegenteil, eine solche Art und Weise ist aus eben erwähnten Gründen sogar höchst kontraproduktiv, denn damit erreicht man genau das Gegenteil, was sich dann so äußert, dass der Angesprochene aus TROTZ erst Recht noch mehr Fleisch essen wird oder aber, dass sich ein Vegetarier, der mit dem Veganismus liebäugelte, dann doch lieber Vegetarier bleibt.
Ich bin ja noch nicht so lange Vegetarierin bzw. weitgehende Veganerin, aber die Gräben, die sich alleine schon hier zwischen diesen beiden Gruppierungen auftun, finde ich einerseits traurig und andererseits vor allem ganz schön albern.
Im Grunde haben doch alle Gruppierungen ein grundlegendes Ziel, einen Konsens, egal ob Vegetarier, Veganer, “Nutz”tier-Schützer, Haustierschützer, Artenschützer usw.: Nämlich dass die exessive Ausbeutung und der exessive Missbrauch von Tieren ein Ende hat und dass Tiere GENERELL unter einem besseren rechtlichen Schutz stehen. Ich persönlich bedaure solche Gruppen-Zersplitterungen zutiefst, denn das hilft den Tieren langfristig ganz sicher nicht. Mir kommt das eher vor wie 20 Parteien, die aufgrund ihrer Eitelkeiten einfach nicht fähig sind, sich auf ihren gemeinsamen Nenner zu besinnen und sich damit selbst der Regierungsfähigkeit berauben.
Insofern hast du Recht, Thorsten, wenn du sagst: Kräfte bündeln.
Ein Beispiel hierfür wäre die 8hours-Initiative, die 1 Million europäische Stimmen gegen Tiertransporte sammelt, aber wenn man sich anschaut, wie geringfügig die Zahl der europäischen Organisationen ist (ganze 4), die diese Initiative unterstützen, dann muss ich sagen, ist das echt eine Schande und zwar für jede Tierschutz-Organisation, die diese Initiative nicht unterstützt. Allein daran kann man doch schon messen, welchen Stellenwert “Nutz”tiere in der Gesellschaft haben, nämlich den untersten Stellenwert auf der untersten Stufentreppe, deren Stufentritt sogar noch das Kellerfundament untertrifft.
@Thorsten und Linda:
Ich hatte das Wort “Köter” aus einem vorherigen Beitrag lediglich zitiert und hinreichend sichtbar in ANFÜHRUNGSZEICHEN gesetzt. Wer im Deutschunterricht aufgepasst hat, der dürfte wohl wissen, was das bedeutet, ergo, natürlich ist ein Hund für mich ein Hund und kein Köter.
@Marion:
Ja, das stimmt. Häufig hat man den Eindruck, man redet gegen meterhohe Wände, die, wenn sie Ohren hätten, sich vehement die Ohren zu halten, weil sie gar nicht zuhören wollen. Das Pseudonym habe ich aber nicht gewählt, weil ich davon überzeugt bin, andere überzeugen zu können, sondern deshalb, weil ich davon überzeugt bin, was ich selbst tue, z. B. meine Energie in das Thema Tierschutz zu stecken.
Auch ich habe gleich der Redaktion meinen Respekt bekundet! EIn sehr mutiger Beitrag war das…
Ist wirklich eine gute Idee von der Ueberzeugungstaeterin, werde auch gleich eine E-mail an die ARD senden.
@Überzeugungstäterin,
danke für den Gedankenanstoss bezüglich vegetarisch und vegan, Du triffst den Punkt!
sehr mutiger Beitrag
Ich möchte darauf hinweisen, dass vor Jahren der Österreicher Herbert Schwaiger den fahrenden Schlachthof erfunden hat. Leider war dieser finanziell nicht erfolgreich, denn den meisten Menschen ist der Tod und das Leiden ihrer Lebensmittel vollkommen egal. Herr Schwaiger bemerkte seinerzeit den Qualitätsunterschied von Fleisch von zwei Rindern, von welchem eines zu Hause und eines im Schlachthof getötet worden ist (Stress). Genaueres unter fahrender.schlachthof.at. Vielleicht kann sich dieses Methode jetzt durchsetzen, und ich würde dies sehr begrüßen. Ich selbst esse selten Fleisch, und wenn, dann nur Bio. Aber leider im Schlachthof sind alle gleich schlecht gestellt, und es zählt nur der Profit!
Das viele Tiere ihre Schlachtung bei vollem Bewusstsein miterleben ist mir leider schon seit Jahren bekannt. Auch ein Grund weshalb ich seit gut 10 Jahren kein Fleisch mehr esse. Aber ich finde es ganz fantastisch dass ein Sender endlich mal auch den Mut hatte darauf aufmerksam zu machen und das in einer Sendung mit so hoher Einschaltquote wie die Tagesthemen.
Ich habe hier nur ein bisschen quer gelesen möchte aber zu dem Thema “Köter” und dem angeblichen Desintresse der meisten Hundehalter an dem Elend der Hunde in anderen Ländern oder vor der eigenen Haustür auch noch etwas sagen.
Ich finde es wirklich nicht sehr hilfreich wenn in solchen Sachen immer wieder so pauschalisiert wird. Ja, es gibt Hundehalter die das nicht interessiert und die wenn überhaupt nur ihren eigenen Fiffi mögen. Wobei ich dazu mal anmerken möchte, dass es vor Jahren mal eine Umfrage in der Zeitschrift “Ein Herz für Tiere” gab in der fast jeder 10. Hundehalter angab, dass er seinen eigenen Hund eigentlich nicht mal mag. Weshalb diese Menschen sich dann einen Hund zulegen erschließt sich mir nicht aber es dürfte wohl klar sein, dass diese Leute dann auch das Elend anderer Tiere nicht interessiert.
Ich persönlich habe drei Hunde. Einen aus der Türkei, einen aus Spanien und einen Notfall aus Deutschland. Ich habe auch einen großen Bekanntenkreis in denen es sehr viele Leute gibt die Hunden aus dem Ausland ein Zuhause gegeben haben oder aktiv für Vereine die dort helfen ehrenamtlich arbeiten.
Ich habe auch schon etliche Pflegehunde und Pflegekatzen gehabt die aus Polen, der Türkei, Spanien und Deutschland kamen. Und meine Erfahrung ist eher so, dass sich immer mehr Leute für das Elend der Tiere im Ausland interessieren und sich auch dort einsetzen.
Ja es ist sogar so, dass viele der Meinung sind dass man in erster Linie dort Tierschutzarbeit betreiben sollte und das viele der Meinung sind dass es unsere Tieren hier rundweg gut geht. Leider ein Trugschluss. Klar geht es den Tieren im Ausland oft schlechter als bei uns. Aber das heißt bei Leibe nicht, dass es unseren Tieren hier überall gut gehen würde. Bei weitem nicht. Und das heißt schon gar nicht dass es Tierschutzmäßig hier nichts mehr zu tun gäbe.
Es ist leider so, dass viele Menschen nur einen Bezug zu bestimmten Tieren haben. Wenn ich den obigen Beitrag in ein Katzenforum reinsetzen würde wäre ich froh wenn da wenigstens einer eine Reaktion zeigen würde. Würde ich im selben Forum über eine gequälte Katze berichten könnte ich mir sicher sein das massenhaft Antworten darauf kommen würden.
Ich selbst habe ein Tierschutzforum und auch dort geht es (leider) in erster Linie immer wieder nur um Hunde und Katzen. Setze ich dort Beiträge zu Tierversuchen oder dergleichen rein ist die Reaktion meistens gleich null.
Ich muss auch sagen dass es mich nicht wundert dass die Mehrheit der Bevölkerung sich nicht für diese Dinge interessiert. Wenn selbst hier so geringschätzig über Hunde, in Form von “Kötern”, gesprochen wird und diese “Köter” dafür verdammt werden wenn sie ihren Gott gegebenen Instinkten folgen, wie kann man dann erwarten dass ein Mensch der gar keine Tiere hat oder keinen Bezug zu ihnen sich Gedanken darüber macht woher sein Steak kommt und welches Leid damit verbunden ist.
Es liegt noch ein unendlich steiniger Weg vor uns. Aber dieser Beitrag der ARD lässt mich wieder ein bisschen hoffen.
Und falls es hier Leute geben sollte die Lust haben sich immer mal wieder mit anderen über ALLE Themen des Tierschutzes auszutauchen und auch ALLE Tiere in ihren Tierschutzgedanken mit einbeziehen dann möchte ich euch herzlich dazu einladen euch in meinem Forum anzumelden. Ich hoffe ich darf den Link dazu hier reinsetzen:
http://www.hundkatzemaus.siteboard.de
Nach meiner Erfahrung wollen die wenigsten Menschen sich mit Dingen auseinandersetzen, die sie nicht direkt tangieren. Dazu gehört auch das Leid der Tiere in Massenhaltungen, -züchtungen, -transporten und -schlachtungen. Solange Fleisch sauber abgepackt im Supermarkt zu haben ist und das natürlich auch zu einem möglichst niedrigen Preis, sind die Qualen, die die Tiere erleiden bis sie in Teilen in der Fleischtheke liegen, unsichtbar und unhörbar.
Aus diesem Grund müssen die wenigen Menschen, die das Wort Tierliebe wirklich ernst meinen, dafür sorgen, dass solche Berichte die Öffentlichkeit regelmäßig erreichen. Denn nur wer sich mit dem Thema tatsächlich auseinandersetzt, wird etwas an seinen Gewohnheiten ändern.
Bekennende Fleischesser muss man wieder und wieder dazu zwingen, hinzusehen. Eine andere Chance sehe ich nicht, Veränderungen zu erreichen. Fleisch als Nahrungsmittel Nr. 1 ist einfach zu leicht verfügbar, günstig und selbstverständlich geworden. Welchen Grund sollte also jemand haben, der nur an sein eigenes Wohlbefinden denkt, freiwillig auf Fleisch verzichten?
Nur mit unser aller Hilfe, haben Tiere eine Chance wieder als fühlende Lebewesen wahrgenommen zu werden. Wir müssen den Tieren unsere Stimme leihen, damit sie gehört werden!
In diesem Sinne und aus gegebenem österlichen Anlass hier noch ein sehr eindringliches Zitat von Eugen Drewermann (Theologe und Schriftsteller):
“Gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere. Verbiete dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen. Denn auch sie sind fühlende Wesen, auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben; unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur Unsterblichkeit.
Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen. Solange Menschen Tiere essen, werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen: zu Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten, zu Millionen in den Schlachthöfen der Städte, zu Myriaden in den Weltmeeren.
Ihr Blutstrom darf nicht länger mehr als Nahrung dienen, ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff, ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen.
Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch.
Das tägliche Brot gib uns heute.”
Ich werfe jetzt einfach mal einen ganz neuen Aspekt ein:
Fleischessen als Sucht!
Ich habe lange gebraucht um wirklich vom Fleischkonsum wegzukommen und es hat mich harte Arbeit gekostet und eine ebenso große Konsequenz und Selbstdisziplin wie mit dem Rauchen aufzuhören. Nein, sogar noch mehr; ich fand es einfacher nach vielen Jahren mit dem Rauchen aufzuhören – obwohl ich über 1 Schachtel am Tag geraucht habe, und das fast 20 Jahre lang!
Jeder weiß um die Gefahren des Rauchens, wie viele schaffen es aufzuhören?
Oder was ist mit Alkohol? Wir wissen ganz genau das wir Alk nicht brauchen um fröhlich zu sein! Mal ehrlich; wer von Euch trinkt nie Alkohol auf einer Party? Wer von Euch ist nicht schon mal leicht beschickert Auto gefahren – geht ja noch, ich merk ja kaum was!
Es ist wichtig die Menschen zu missionieren, es ist nämlich nichts anderes als eine Mission!!
Jeder der sich schon einmal ernsthaft mit missionarischer Tätigkeit auseinandergesetzt hat, weiß um die Rückschläge, die vielen Worte, das Unverständnis.
Apropos Mission:
hat von Euch schon einmal jemand ein Buch von Albert Schweitzer gelesen! Oder über ihn?
Er beschreibt wunderbar seine Tätigkeit mit den „Naturkindern“. Diese haben sich nämlich zu seiner Zeit regelmäßig gegenseitig aufgemampft!
In der heutigen Zeit ist vielleicht das Motto angebracht:
NUR WENN MAN SCHREIT WECKT MAN TOTE AUF!
Ich bin ja auch aufgewacht!
Hallo zusammen,
auch ich habe gerade an den Sender gemailt. Bin sehr traurig über diese Grausamkeiten und mir gehen die Bilder nicht mehr aus meinem Kopf.
Ich bin seit Jahren überzeugte Vegetarierin und Tierschützerin und würde mich sehr freuen, wenn auch andere Menschen über die Menge Ihres Fleischkonsums nachdenken. Die Protestaktion an Frau Aigner habe ich auch unterschrieben. Ich hoffe ganz doll, dass wir etwas bewegen.
http://www.care2.com/next/420847841/305349500
Bitte unterschreibt!
Ich habe versucht das Video zu diesem Bericht zu finden und bin auf diesem Panorama-Bericht gestossen:
http://daserste.ndr.de/panorama/media/schlachthfe100.html
Und eine Überraschung: Dieser Bericht ist von 2001
http://magazine.web.de/de/themen/gesundheit/ernaehrung/10179694-Deutsche-wollen-nicht-auf-Fleisch-verzichten.html
Hallo Herr Heubüschl,
auf den aktuellen Panorama-Bericht vom 30.03.2010 verlinken wir im letzten Satz des obigen Artikels.
Wichtig wäre vor allem, dass gleichzeitig mit der Reduzierung des Fleischkonsums in Deutschland dieser auch in Ländern zurückgeht, in die deutsche Schlachttiere transportiert werden.
Der Deutsche Tierschutzbund z.B. informiert darüber, dass der Export von deutschen Schlachtschweinen in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat. Ziele sind vor allem die osteuropäischen Länder: Polen, Kroatien, Ukraine und Russland.
Ich frage mich, ob es in diesen Ländern Tierschutzorganisationen gibt, welche die Bevölkerung über die Grausamkeit von Tiertransporten aufklären und an sie appellieren, kein Fleisch von Transporttieren bzw. kein Fleisch aus unbekannter Herkunft zu essen sowie den Fleischkonsum zu reduzieren?
Außerdem werden viele deutsche Tiere zum Schlachten nach Italien verschickt, vor allem Kälber und Pferde. Leider ist mir auch nicht bekannt, inwieweit die dortigen Tierschutzverbände die Bevölkerung über diese Problematik aufklären.
Die Sache mit den „Kötern“ hatte ich absichtlich erwähnt, weil ich weiß, dass es viele Hundeliebhaber gibt, die den Hund durch eine rosarote Brille nur als besten Freund des Menschen sehen und dabei verdrängen, dass er gleichzeitig ein Raubtier und Jäger ist.
Seit einiger Zeit sammle ich im Internet Zeitungsartikel aus verschiedenen Regionen über Hundeattacken auf Weidetiere und es ist erstaunlich, wie oft es vorkommt, dass Weidetiere (aber auch Wildtiere) von Hunden auf grausame Weise angefallen, verletzt und getötet werden, oder in fahrende Züge gejagt werden. Seither werden mir Hunde immer unsympathischer, obwohl wahrscheinlich meistens die Besitzer daran schuld sind. Wohl aber nicht immer: Vor einiger Zeit gab es einen Zeitungsbericht über zwei ausgebildete Hütehunde, die seit Jahren bei ihrem Schäfer gute Dienste leisteten. Dann plötzlich aber machten sie sich aus dem Staub, um in einer Schafherde aus der Nachbarschaft ein Blutbad anzurichten. Offenbar wollten sie sich mal so richtig austoben und nicht immer ihrem Schäfer gehorchen müssen.
Seither bin auch Hütehunden gegenüber skeptisch geworden.
Und was Herdenschutzhunde betrifft, habe ich erfahren, dass sie auch jeden Spaziergänger, der sich auf mehr als 50 Meter der Herde nähert, sofort anfallen und an die Kehle springen. Sie sind also nur in dünn besiedelten Gegenden sinnvoll, z.B. Ostdeutschland, wo sie zum Schutz vor Wölfen eingesetzt werden, nicht jedoch in dicht besiedelten Gegenden, wo es viele Spaziergänger gibt.
Guten morgen Angela,
dann dürftest Du auch keine Katzen mögen, denn diese jagen so ziemlich alles Kleingegtier und töten einfach just for fun!
Ich tauche. Mag ich wegen den vielen Berichten von Haiangriffen den Hai nicht? Ist es mir deswegen vielleicht egal, dass er vor dem Aussterben bedroht ist?
Und ich könnte jetzt ewig weiter machen!
Dürfte ich dann noch irgendeinen Menschen nur halbwegs sympathisch finden? Was ist mit den vielen Männern auf der Straße, in meinem Bekanntenkreis…? Wie viele schrecklichen Dinge höre ich zeit meines Lebens über Männer? Oder momentan über Priester?
Ich habe ein wenig das Gefühl, indem Du Dich besonders mit dem Thema beschäftigst schaffst Du Dir bewusst (oder unbewusst) ein Feindbild. Warum? Aus beruflicher Sicht? Musst Du Dich mit diesem Thema beschäftigen?
Ich habe auch, obwohl ich Hundebesitzerin bin, ein sehr sehr großes Aber gegen viele Hundehalter (und natürlich deren Hunde). Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, ich sehe den „Beruf“ des Jägers nicht nur negativ, denn viele Jäger müssen Tiere erlösen, die durch Autounfälle oder Hundeattacken schwer verletzt sind. Ich mag auch bestimmte Hunderassen nicht, teils weil ich um deren potentieller Gefahr weiß, teils weil ich persönlich schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.
Deswegen Hunde immer unsympathischer zu finden, ist ein wenig in die Sache hineinsteigern, oder?
Aber diese deswegen gleich als Köter zu degradieren? In einem Forum der Albert-Schweitzer-Stiftung?
…weil es zweifellos für Nutztiere (oder Wildtiere) genauso schmerzhaft und schockierend ist, wenn sie von einem Hund grausam verletzt werden, als wenn ein Mensch sie fehlbetäubt schlachtet … und weil ich weiß, dass die Hundelobby (die dies gerne verdrängt) allgegenwärtig ist, also auch hier mitliest.
Aber vielleicht sollte man nun zum eigentlichen Thema, dem Fehlbetäuben, zurückkehren?
http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8427871?sp=770
ich beobachte jetzt schon den ganzen Tag diese “Meinungen”, von sehr interessant bis erbärmlich!
Es wäre schön könnte mir jemand helfen die verschiedenen Themen (Fehlschlachtung, Kaninchenmast, Geflügelhölle) zu posten. Irgendjemand erreicht es immer!
Da mir kein Grund einfällt, die Tötung (den Mord, immerhin geschieht es absichtlich, nicht durch einen dummen Zufall) von nichtmenschlichen Tieren zu rechtfertigen, die ohne Zweifel am Leben bleiben wollen, kommt mir die Diskussion über die Art der Tötung übelkeitserregend vor. Jede Tötung ist schlecht – wer das bezweifelt, möge sich nur vorstellen, die eigenen Kinder oder die eigenen Eltern oder sie oder er selbst werde gemäß den Vorschriften des Tier”schutz”gesetzes getötet. Wer vor dieser Vorstellung zurückweicht, hat offensichtlich einen guten Grund, vegan zu leben. Das ist ebenso leicht wie simpel, und die Frage nach Tötungsmethoden entfällt. Alles andere bedeutete, die Tötung selbst zu billigen.
Heute abend, 06.04.2010, 21.00 Uhr im ZDF:
Frontal21 – Mißstände in Schlachthäusern
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633_idDispatch:9503094,00.html
Super!
Ich werde ir die Sendung nicht antun, aber ein dickes Lob an die Redaktion schreiben!
hier ist die E-Mail-Adresse von Frontal21:
frontal21@zdf.de
….denke mal, die freuen sich über ein Lob für die Ausstrahlung ;-)
Wir dürfen nicht zulassen, das Tiere so missbraucht, ihre Schmerzen und Leiden so schändlich missachtet werden.
Ich schäme mich, zu diesen Spezis zu gehören.
Wer Tiere so behandelt, macht auch vor Menschen nicht halt.
Das ist erwiesen!
Die Grausamkeit des Menschen hat ihre Grenze schon lange überschritten.
Gabriel Albrecht
Hallo Zusammen!
Ich hatte heute viel am PC zu tun und daher ein Diskussionsforum von web.de über Fleischessen beobachtet.
Ein Artikel hat mir sehr gut gefallen, weil er auf sehr souveräne Weise die Polemik der Fleischlobby entkräftet; wir seien von der Evolution her als Carnivora ausgestattet!
Hier der Beitrag, vielleicht für Eure nächste Diskussion?
“”SturmFee, wenn du Biologin bist, erkläre mir doch bitte, wieso wir ein Milchgebiss haben, so wie Raubtiere, und warum wir vorderständige Augen haben, so wie Raubtiere, nicht seitenständige wie Fluchttiere, und warum wir ein relativ großes und verfälteltes Gehirn haben, so wie Raubtiere? Unsere mangelnden reißzähne fürhe ich mal darauf zurück, dass wir es im Laufe der Jahrtausende geschafft haben, unsere Nahrung immer bekömmlicher zu machen, z.B. durch Werkzeuge um sie zu zerkleinern und durch Methoden der Garung.”"
Sehr gern.
1. Ein Milchgebiss ist nicht charakteristisch für Raubtiere. Es kommt bei verschiedenen Säugetieren vor. Hunde und Katzen haben eins, aber auch Schweine, Pferde und Hasenartige. Und eben auch wir Homos :)
2. Auch die Hirngröße ist kein Charakteristikum für Raubtiere. Zu den intelligentesten Tieren zählen Rabenvögel, Wale und Delphine, Elefanten und Affen. Man kann hier nicht pauschal sagen, dass ein großes und vielfach gewundenes Hirn auf einen Pflanzen- oder Fleischfresser hinweist, es hat eher mit sozalen Strukturen und spezifischen Überlebensstrategien zu tun. In der Natur findet prinziipiell eh immer ein “Wettrüsten” statt. ;)
3. Der Mensch ist kein Fluchttier. Das macht ihn aber auch nicht automatisch zum Räuber. Jedoch hat sich die Augenstellung evolutiv entwickelt. Schau dir einmal Lemuren und andere Affen an, du wirst Hinweise darauf finden, wie der Schädel und das Gebiss bei unseren Stammvorfahren mal ausgesehen haben könnte. Aber bleiben wir mal bei den Menschenaffen. Auch diese haben frontal gestellte Augen und sind Pflanzenfresser. Bei Schimpansen gibt es selten mal Fleisch, wenn man ein Stück Aas entdeckt hat. Das ist dann immer ein großes Ereignis in der Gruppe ;) Wir haben es einfach nicht nötig zu flüchten. Der Mensch hat sich weitestgehend selbst domestiziert.
Die Aussagen um das Thema Hund, Katze bzw. Raubtier und deren Schlechtigkeit in Bezug auf ihre ureigendste Bestimmung als Jäger fangen jetzt wirklich an, absurd zu werden, mal ganz abgesehen davon, dass damit tatsächlich Feindbilder geschaffen werden. Solche haltlosen Feinbild-Entwicklungen sind doch gerade dafür verantwortlich, dass Tierarten in der Vergangenheit ausgerottet wurden, auch vor unserer Haustür, und zwar nicht zu knapp. Und ganz nebenbei bemerkt erinnern mich solche Aussagen ganz stark an die mittelalterliche Zeitgeschichte der Inquisition. Da hat man auch Tiere per Prozess angeklagt und hingerichtet, weil man allen Ernstens meinte, das Tier sei boshaft und überhaupt vom Teufel besessen. Ein Tier kann nicht gut oder schlecht handeln, denn im Gegensatz zum Mensch kennt ein Tier nicht den Begriff der Moral.
Meine Güte, manchmal frage ich mich wirklich, wo manche ihren Verstand gelassen haben.
@Marion:
Wie gesagt: Eine Mission ist eine Sache, eine Diktatur eine andere. ;-)
Übermäßigen Fleischkonsum würde ich nicht als Sucht einstufen, vielmehr stufe ich übermäßigen Fleischkonsum als anerzogen und via Werbung indoktriniert ein.
Achja, und generell gehe ich davon aus, dass wir alle hier nicht unbeobachtet sind. Es würde mich nicht wundern, wenn die Diskussionen von Seiten der Fleisch-Industrie und einigen Anwälten mitgelesen werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch anmerken, dass ich es für ein Gerücht halte, dass der Mensch ein naturgegebenes carnivores Wesen ist wie etwa Hunde- oder Katzenartige. Wenn man der Forschung glauben darf – und so viele Forscher können nicht irren – sollen die ersten Vormenschen vor allem Pflanzenesser gewesen sein, die sich von Pflanzen, Nüssen und Wurzeln ernährt haben. Im Laufe der Mensch-Entwicklung soll dann auch Aas dazu gekommen sein, z. B. liegen gebliebene Überreste von Tieren, die von großen Raubtieren gerissen wurden. Ich habe mal gelesen, dass es unter Forschern sogar bei der nächsten großen Entwicklungsstufe, also bei den Frühmenschen umstritten ist, ob der Mensch in diesem Entwicklungsstadium überhaupt schon ein Jäger war, also ob er hier überhaupt schon SELBST Tiere zum Zwecke der Nahrungsaufnahme tötete. Man scheint sich höchstens darüber einig zu sein, dass mit der Entdeckung des Feuers sich die Nahrungsgewohnheiten des Homo erectus (aus der Reihe der Frühmenschen) merklich geändert haben sollen. Es gibt sogar einen Forscher, der aufgrund von neueren Funden und Untersuchungen die These aufgestellt hat, dass der Mensch ursprünglich nicht aus Gründen der Nahrungsaufnahme mit der Jagd begonnen hat, sondern vielmehr aus dem Umstand heraus, dass der Mensch selbst ein Gejagter war, gejagt von großen Raubtieren wie etwa Säbelzahntiger, Bären und Höhlenlöwe usw.
Anhand von Zähnen hat dieser Forscher feststellen können, dass einerseits die menschlichen Zähne zum Fleischverzehr überhaupt nicht geeignet waren und zum anderen hatte er an menschlichen Schädelknochen schwere Verletzungen feststellen können, die nur von großen Raubtieren stammen können. Dieser Forscher kam im Gesamtergebnis zu dem Schluss, dass möglicherweise sogar erst der moderne Mensch damit begonnen hat, zum Zweck der Nahrungsaufnahme Tiere zu jagen, und zwar mittels organisierter Treibjagden und nach Schätzung des Forschers erst vor ca. 60.000 Jahren. Wenn sich herausstellen sollte, dass diese Theorie anhand von weiteren Forschungen und Funden noch besser fundamentiert werden kann, dann sind 60.000 Jahre im Vergleich der Menschheitsentwicklung ein Klacks und noch gar nicht so wahnsinnig lange her.
Die Behauptung, dass der Mensch schon immer ein cornivores Wesen war, würde ich jedenfalls mit äußerster Skepsis betrachten.
@ Überzeugungstäterin:
Kann ein Tier wirklich nicht böse sein?
Vor einigen Jahren las ich die Autobiografie eines deutschen Wanderschäfers, der heute ein alter Mann ist. Unter anderem berichtete er davon, dass er mal eine Zeitlang in einer Moorgegend hütete. Er wunderte sich darüber, dass er immer mal wieder ein Schaf fand, das ertrunken und tot in einem Moorloch lag – bis er eines Tages seinen damaligen Hütehund dabei ertappte, wie er ein Schaf am Bein packte und ein Moorloch hineinzog … Dieses Verhalten des Hundes kann man nicht mehr als Jagdtrieb abtun, er hat die Schafe nicht gejagt, sondern gezielt ins Moorloch gezogen, wenn sie einem solchen vorbeigingen! Ich glaube nicht, dass der Schäfer die Geschichte erfunden hat, denn das ganze Buch las sich sehr realistisch.
Was die Ernährung der Menschheit betrifft, so habe ich auch schon gelesen, dass die ursprüngliche Nahrung pflanzlich war; erst später ging der Mensch auf die Jagd.
Auch Milchprodukte gibt es noch nicht sehr lange.
Ich finde aber, man kann die damalige Ernährung und Lebensweise nicht als Maßstab für unsere heutige nehmen, denn man muss bedenken, dass der Speiseplan der Urmenschen sehr karg und spärlich war und sie sehr jung gestorben sind. Auch ein heutiger Veganer muss ja aufpassen, dass er keine Mangelerscheinungen bekommt, sondern darauf achten, bestimmte Pflanzen regelmäßig zu essen.
Ich bïn Vegetariererin und hoffe, dass es bald viele Menschen gibt, die auch so denken.
Helga
Sei mir nicht böse Angela,
ich musste nun wirklich lachen, denn meinen Hund sehe ich auch als ziemlich intelligent und durchtrieben an!
So traurig Deine Geschichte ist, vielleicht hatte der Hund ja gar keine Lust auf seinen Job und hat daher die Schafe “entsorgt”?
Übrigens; der Mensch hat ab dem Moment Fleisch gegessen, als der Wolf sich zu ihm gesellte.
Der Mensch gab dem Wolf Schutz, teilweise haben die Frauen sogar die Welpen gesäugt! Der Wolf dafür, kam schneller an Beute ran als der Mensch.
Seitdem haben die Menschen den Wolf domestiziert.
Oder anders herum?
Unsere afrikanische Urmutter, Lucy, war reine Vegetarierin.
Aber wenn wir noch weiter zurückgehen würden, wundere ich mich, dass wir nicht unter Wasser atmen können, wir kommen immerhin aus der Meer!
Oder weshalb wir uns nicht einfach teilen, statt uns mühsam reproduzieren?
Immerhin stammen wir von Einzellern ab, die sich irgendwann zu einem Zellverband zusammen geschlossen haben!
Tatsache ist, dass z. B. im Tibet Fleisch gegessen wird, da der Boden zwar relativ fruchtbar ist, der Speiseplan, was Gemüse und Obst anbelangt aber sehr karg ist. Diese Menschen in solch bergigen Regionen haben nicht wirklich eine Alternative.
Bei Frontal21 kam die Mail immer zurück.
Auch eine Möglichkeit:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,5243427_kid:187640,00.html
http://www.zeit.de/wissen/2010-04/riesen-waran
Ein Riesenwaran ist Vegetarier
Hallo alle miteinander,
bin überrascht, daß zu diesem Beitrag am 30.3. in den Tagesthemen nicht viel mehr Reaktionen erfolgt sind. Ich war danach regelrecht geschockt.
Wie der Tierschutz in den Schlachthäusern aussieht, das geht uns doch alle an! Es sind immerhin wir Verbraucher, die immer wieder billigstes Fleisch beim Discounter kaufen und durch ihre Nachfrage das Angebot mitbestimmen. Durch den stärker werdenden Preiskampf bei den Lebensmittelmärkten muß immer preisgünstiger produziert werden. Daher werden häufiger ungelernte Arbeitskräfte aus Billiglohnländern in Deutschland beschäftigt, während die gelernten und teureren “deutschen” Schlachter außen vor bleiben. Außerdem gibt es kein Tierschutzgesetz, welches die Kontrolle in den Schlachthöfen so vorschreibt, daß die Tiere ausreichend vor Fehlbetäubungen geschützt wären. Obwohl solche Kontrollen technisch und personell möglich wären, werden sie nicht durchgeführt, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind und zusätzliche Kosten verursachen würden. Daher werden jedes Jahr Hundertausende Tiere bei vollem Bewußtsein geschlachtet. Ist das nicht grausam?
Dieses grausame Schlachten geschieht vor allem in Großschlachthäusern mit hohen Tier-Stückzahlen und bei Akkordarbeit, da es hier ja schnell gehen muß. Da wird das ein oder andere Tier nur unzureichend betäubt oder übersehn. Manche Tiere werden sogar bei vollem Bewußtsein in einen Brühkessel geworfen und dann qualvoll langsam durchgesiedet…
Auf der relativ sicheren Seite ist man beim Kauf von Bio-Fleisch, zumindest was die artgerechte Tierhaltung angeht. Bestimmte Bio-Siegel garantieren außerdem, daß die Tiere nur in kleinen und kontrollierten Bio-Metzgereien geschlachtet werden. Zudem kann man seinen Fleischkonsum insgesamt einschränken. Darüberhinaus sollten wir versuchen, die Politiker dahingehend zu beeinflussen, daß Gesetze zum Tierschutz bei Schlachttieren erlassen werden.
Wenn man konkrete Hinweise auf Missstände in einem bestimmten Großschlachthof hätte, könnte man diesen auch verklagen. Dann hätte man auch einen Angriffspunkt bei denjenigen Supermärkten gefunden, die dieses Fleisch an die Konsumenten weitergeben. Wenn z.B. einer der großen Supermärkte in “schonenderen” Schlachthöfen schlachten ließe, während die anderen in tierquälerischen Großschlachthöfen schlachten lassen, so wäre durchaus auch ein Verbraucherboykott in Bezug auf letztere denkbar, bzw. könnte man einfach sein Fleisch künftig dort kaufen, wo “vernünftig” geschlachtet wird.
Gruß
Andrea
@Angela
Bei allem Respekt, aber einem Tier Boshaftigkeit oder gar eine teuflische Besessenheit unterstellen zu wollen, ist schlichtweg kompletter Unfug und gehört ins Reich des Aberglaubens, denn noch einmal: Im Gegensatz zum Menschen kennt das Tier keine Moral. Entweder folgt es schlicht und einfach seinem Jagd-Instinkt oder aber es tötet ein anderes Tier, das sowieso schon verletzt oder krank ist, was für den Menschen nicht unbedingt gleich offensichtlich sein muss. Das machen übrigens nicht nur Hunde- oder Katzenartige, das machen z. B. auch Corviden, also Vögel aus der Rabenfamilie, insbesondere Kolk-Raben. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Corviden-Trupp mal ein Lamm tötet, sie tun es aber nur, wenn die Corviden erkannt haben, dass das Tier sowieso nicht überlebensfähig ist. Mitunter erfüllen sie damit auch die Funktion als hygienische Reinhalter der Natur. Wenn es keine Carnivoren oder aber auch Aasfresser wie etwa Geier auf diesem Planeten gäbe, die sich darum kümmern würden, würde es auf diesem Planeten ganz schön schnell zum Himmel stinken, ganz abgesehen von den Krankheitsgefahren, die sich aus herumliegenden Kadavern ergeben könnten. Im Umkehrschluss hat schließlich auch der Mensch einen natürlichen Schutzmechanismus, nämlich seine Nase, mit der er den Gestank verdorbenen Fleisches wahrnehmen kann. Die Folge ist Ekel und dieser Ekel schützt ihn davor, das verdorbene Fleisch zu essen.
Im übrigen halte ich die Geschichte von diesem Schäfer ebenfalls für Unfug, denn sie entbehrt jeder Logik.
Es kann überhaupt nicht sein, dass dieser Hund gleich mehrmals Schafe in ein Moor gezogen haben soll. Denn spätestens nach dem ersten Schaf, das der Hund angeblich ins Moor gezogen haben soll, hätte der Hund selbst ein Problem gehabt. In einem Moor je nach Moor-Typ muss man nicht zwangsläufig gleich versinken bzw. es muss einem das Moor nicht gleich bis zum Hals stehen, aber dennoch hat selbst ein Mensch erstmal ein unangenehmes Problem, wenn er in einem Moor steckt, nämlich, aus dem Moor wieder herauszukommen. Der Schäfer hätte also schon beim ersten Mal seinen Hund aus dem Moor herausholen müssen, insofern ist es unglaubwürdig, dass der Schäfer nichts davon bemerkt haben will, dass sein Hund angeblich gleich mehrere Schafe in ein Moor gezogen haben soll. Die Geschichte passt doch hinten und vorne nicht zusammen, insofern betrachte ich sie als frei erfunden, um nicht zu sagen als ein Ammenmärchen.
Und abschließend kann man selbstverständlich die Ernährung und Lebensweise der Vormenschen nicht mit den Lebenumständen des heutigen Menschen vergleichen. Das habe ich im übrigen auch zu keinem Zeitpunkt behauptet. Unbestritten ist jedoch, dass der heutige Mensch viel zu viel Fleisch zu sich nimmt. Vielleicht wirfst du mal einen Blick auf die Ernährungspyramide, die auf Grundlage ernährungswissenschaflicher Forschung erstellt und empfohlen wird. Wer sich die Ernährungspyramide mal anschaut, wird feststellen, dass die empfohlene Ernährung gar nicht so unglaublich weit entfernt ist von den Nahrungsgewohnheiten der Vor- und Frühmenschen, denn die große Grundlage sind vor allem Getreideprodukte (also pflanzlich), dann viel Obst und Gemüse (also auch pflanzlich) und dann erst an dritter Stelle kommt Fisch und sogar erst an vierter Stelle kommt Fleisch, gleich unter den Süßigkeiten, womit die Spitze der Pyramide schon erreicht ist und was bedeutet, dass man das, was oben steht, nicht in Übermaßen verzehren sollte. Der heutige Mensch ernährt sich aber in der Regel eben nicht nach dieser Empfehlung, vielmehr kehrt der heutige Mensch diese Ernährungspyramide ins Verkehrte herum, sprich, Unmengen von Süßigkeiten und Unmengen von Fleisch. Und dann wundert sich der heutige Mensch noch, dass er z. B. an Diabetis und Überfettung leidet und schließlich mit Herzversagen aus den Latschen kippt.
Sehr geehrte Frau XY,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.
Ihr Lob des Schlachthaus-Beitrags in der “Frontal21″-Ausgabe vom 6. April geben wir sehr gerne an die betreffende Redaktion weiter. Die Kolleginnen und Kollegen werden sich sicher darüber freuen und dies auch als Ansporn für ihre weitere Arbeit verstehen. Zudem fließt Ihre positive Rückmeldung in unsere hausinterne Auswertung der Zuschauerreaktionen ein, die einen wichtigen Hinweis für die Weiterentwicklung unseres Programms darstellt.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Leist
ZDF, Zuschauerredaktion
Hallo Frau XY,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Sendung. Wir freuen uns immer sehr über ein Lob von unseren Zuschauern.
Hier ein paar Links zu Beiträgen, die Sie evtl. interessieren:
Der politisch korrekte Pelz:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/politsch-korrekter-pelz-galileo-video-15-januar-2010-1.1337426/
Leder-ABC:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/leder-abc-galileo-video-11-februar-2010-1.1406914/
Puten-Code:
http://www.prosieben.de/suche/?s=puten-code
Weihnachtsgans:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/weihnachtsgans-galileo-video-15-dezember-2009-1.1263364/
Eier-Code:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/weihnachtsgans-galileo-video-15-dezember-2009-1.1263364/
Weiterhin viel Spaß mit Galileo!
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Müller
German Free TV Holding GmbH
Ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG
Sabine Müller
Redaktion Galileo
Sabine.Mueller@ProSiebenSat1.com
http://www.ProSiebenSat1.com
@ Marion:
Dein letzter Beitrag gefällt mir – ich glaube auch, dass manche Hunde (oder auch andere Tiere) ganz schön durchtrieben sein können und dass dieser im Buch erwähnte Hund einfach keine Lust mehr hatte zu seinem Job und daher die Schafe entsorgt hat.
@ Überzeugungstäterin:
Ich glaube, dass Du Tiere (insbesondere Beutegreifer wie Hunde) durch eine rosarote Brille siehst!
Was das erwähnte Buch betrifft, kann ich mich nicht mehr wortwörtlich daran erinnern, wie der Schäfer die Moorgeschichte beschrieben hat.
Du hältst sie für erfunden – ich nicht – aber falls es Dich näher interessieren sollte, kannst Du Dir das Buch bestellen: Es heißt „Der Wanderschäfer“ von Erich Offenhäußer.
Vielleicht sollte ich es auch nochmal bestellen – ich habe es nach dem Lesen weggeworfen, weil es mich so frustriert hat, welch armes, trauriges Leben die Schafe damals hatten. Der Schäfer war nämlich in der Zeit des 2. Weltkrieges unterwegs, da kam es z.B. immer wieder vor, dass Schafe in Minen hineintraten und grausam von ihnen zerfetzt wurden. Außerdem wird darin von einigen Schäfern berichtet, die ihre Schafe sehr vernachlässigten und – zu meinen Entsetzen – las ich sogar, dass zum Teil die männlichen Lämmer von den Schäfern selbst betäubungslos kastriert wurden, indem sie ihnen einfach mit den Zähnen die Hoden abbissen! Außerdem gab es auch damals viele Attacken von streuenden Hunden auf die Schafherden. Das Buch ist daher alles andere als erbaulich zu lesen – aber immerhin interessant.
Was die Ernährungspyramide betrifft, so kenne ich diese und sie ist wirklich sehr gut aus gesundheitlicher Sicht. Ich versuche auch, mich so gesund wie möglich zu ernähren, nur mit den Süßigkeiten muss ich immer aufpassen, dass es nicht zu viele werden. Immerhin kaufe ich fast immer alles (auch Schokolade) in Bio, möglichst auch in fairtraide, den Kakaobauern zuliebe.
Und was das Fehlbetäuben beim Töten betrifft, so fällt mir dabei auch noch das grausame Abschlachten von Robben und Walen ein, sowie die Pelztiere in Asien, die in Käfigen dahinvegetieren und denen man zum Teil unbetäubt das Fell über die Ohren zieht. Aber auch die Straßenhunde und Straßenkatzen in anderen Ländern werden oft grausam erschlagen.
Liebe Angela,
sei mir nicht böse, ich habe meine Zeilen eher belustigend gemeint, Hunde sind zwar durchaus mit einer höheren Intelligenz ausgestattet, als die meisten es ihnen zugestehen, das geht aber dann doch ein wenig zu weit!
Dann frage ich mich, weshalb der Hund so bescheuert ist und immer wieder zu seinem Herrn zurück kommt, egal wie er misshandelt wird?
Dann könnte er ja ein Messer ins Maul nehmen und seinen Besitzer hinterrücks im Schlaf abstechen, oder ähnliches.
Aber es stimmt, in vielen Ländern werden Hunde und Katzen erschlagen! IFAW und WSPA haben mit einigen Regionen in China ein Abkommen getroffen, dass die streunenden Tiere geimpft werden, statt sie zu erschlagen.
Liebe Marion,
dieser Hund (und auch die Schafe) wurden nicht von ihrem Besitzer misshandelt, jedenfalls geht aus dem Buch nichts davon hervor. Er berichtete vielmehr darin von einigen anderen Schäfern, die er kannte und die sehr nachlässig waren, z.B. die Klauenpflege so vernachlässigten, dass ein Großteil der Herde hinkte und Lämmer, die vom Muttertier nicht angenommen wurden, einfach verhungern ließen.
Betreff: Wie deutsche Schlachthöfe aus Profitgier den Tierschutz umgehen Frontal 21
Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für diesen erschütternden Bericht. Ich war fassungslos und habe nur geweint, wie mit den armen Tieren umgegangen wird. Warum schreitet die Politik nicht ein? Wie kann den Menschen soetwas noch schmecken, die Tiere leiden Ihr Leben lang in viel zu kleinen Ställen ohne Tageslicht auf Spaltenböden, als Gebärmaschinen um dann so qualvoll zu enden.
Schrecklich.
Dagegen muß etwas unternommen werden! Was können wir tun?
Kann ich mir die Fragen von dem Chat nach der Sendung noch ansehen?
Ich möchte gerne wissen, wie andere Menschen darüber denken?
Ich fände es sehr gut, wenn Sie weiterhin am Ball bleiben und darüber berichten. Vielen Dank dafür.
Mfg
ANTWORT:
Sehr geehrte Frau …,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF und Ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Schlachthöfe-Beitrag in unserer Sendung “Frontal21″ vom 6. April.
Ihre lobenden Anmerkungen zur Themenaufbereitung haben wir der zuständigen Redaktion unseres Hauses zur Kenntnis gebracht. Ihr Schreiben fließt darüber hinaus in unsere hausinterne Auswertung ein und bildet somit einen wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere Programmarbeit beim Zuschauer findet.
Den Beitrag selbst als Online-Video, das Manuskript zum Herunterladen, weitere Informationen sowie das Zuschauer-Forum zum Thema finden Sie auf unserer Homepage auf Seite von “Frontal21″ bzw. direkt unter folgendem Link:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1
Wir wünschen Ihnen auch weiterhin gute Information und Unterhaltung mit unserem Programm.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Leist
ZDF, Zuschauerredaktion
Bitte um Unterschrift gegen den Walfang Norwegens:
http://e-activist.com/ea-campaign/clientcampaign.do
http://www.wwf.de/presse/details/news/stallhasen_lassen_die_ohren_haengen/
Herkömmliche Landwirtschaft versus Hochleistung.
Unabhängig von der vegetarischen Ernährung, ein wissenswerter Aspekt.
http://www.zeit.de/2010/15/Affen-Tierschutz
Ich kann den Artikel nicht lesen, den Kommentaren nach soll er aber sehr gut sein!
Danke für die Links, Petition gegen Walfang hab ich schon unterschrieben!
Auf http://www.manyfingersonefist.com sind alle Petitionen gesammelt, u.a. gibt es eine ganz wichtige im Bundestag für das Schließen aller Pelzfarmen in Deuschland
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10359
Ich glaubt mich schon auf verlorenem Posten und umgeben von Leuten, die dem Thema Tierschutz eher gleichgültig gegenüberstehen. So nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Durch den Bericht in Frontal21 über die Missstände in deutschen Schlachthöfen, bin ich danach auch auf diese Webseite gestossen und sehr froh, daß es noch andere Menschen gibt, die sich für einen verbesserten Tierschutz einsetzen. Auch ich habe an die Frontal21-Redaktion wie auch an Landwirtschaftsministerin Aigner geschrieben, befürchte jedoch, daß diese Proteste wieder im leeren Raum verpuffen. Es ist echt unglaublich, daß sich die Politiker immer wieder von verschiedenen Lobbies unter Druck setzen lassen und Ihnen die Meinung der Bürger scheinbar egal ist.
Für eine bessere Regelung und die weitgehende Abschaffung von Tierversuchen setzen sich auch die “Ärzte gegen Tierversuche e. V” aus München ein.
Danke Euch allen für Euer Engagement!
@Angela:
Nein, ich sehe Hunde ganz gewiss nicht durch eine rosarote Brille, wie du glaubst zu wissen. Und im Gegensatz zu dir sehe ich Hunde auch nicht durch eine abergläubische Brille.
Ich sehe das schlicht und einfach sachlich. Dass dir das natürlich nicht gefällt, ist mir durchaus klar, denn ich habe eher den Eindruck, dass du dir vielmehr eine rosarote Welt wünschst, dass kein Tier einem anderen Tier etwas antun möge. Du versuchst einem Hund menschliche Eigenschaften aufzudrücken, die vielmehr deinen eigenen moralischen Weltvorstellungen entsprechen sollen, aber ganz gewiss nicht dem Hund in seiner Eigenschaft als Tier oder besser gesagt als Beutegreifer gerecht werden. Das ist leider eine Sichtweise, die viele mit sich herumtragen, eine Sichtweise, die üblicherweise nur hochindustrialisierte Gesellschaften an den Tag legen, Gesellschaften, die so hochtechnisiert sind, dass die Technik es ihnen ermöglicht hat, sich bequem zurückzulehnen, wobei gleichzeitig der archaische sprichwörtliche Überlebens-Trieb und der Bezug zur Realität ausgeblendet wird; es kommt nicht von ungefähr, dass viele Individuen in einer hochtechnisierten Gesellschaft den Bezug zur Natur und deren eigene Regeln verloren haben. Ein übliches Beispiel kann ich dir auch gleich mitliefern. Eine große Zahl der Gesellschaft hält Hauskatzen, ohne zu wissen, dass die Hauskatze zumindest in Europa mit Abstand der erfolgreichste Beutegreifer ist. Viele Menschen halten sich einen Beutegreifer par excellence und empören sich dann darüber, wenn sie ihre Katze dabei entdecken, wie sie gerade eine Maus frisst. Wer sich darüber empört, der hat etwas schlicht und einfach nicht verstanden. Der hat die Natur und das Tier an sich nicht verstanden. Und wenn ich solche menschliche Empörungen höre, dann wünschte ich mir, diese Leute ins Pleistozän zurückbeamen zu können, damit sie endlich IHRE rosarote Brille abnehmen und begreifen, dass sich die Erdgeschichte, deren Natur und ihre eigenen Regeln nicht in menschlich selbstgebastelte moralische Vorstellungen pressen lassen.
Moral und Ethik kann und soll der Mensch im Umgang mit dem Tier höchstens von sich selbst verlangen, Moral und Ethik kann der Mensch aber NICHT von einem Tier verlangen. Der Mensch kann das Tier höchstens erziehen, und selbst das gelingt nicht immer, denn nicht jedes Tier will erzogen, geschweige denn beherrscht werden. Und das ist auch gut so. Die Herrschsucht des Menschen ist doch schließlich eine der menschlichen Eigenschaften, die gerade für die Zustände mitverantwortlich sind, die auch du, liebe Angela, anprangerst und abzuschaffen gedenkst, oder warum postest du Beiträge auf den Webseiten der Albert-Schweitzer-Stiftung?
http://www.zeit.de/2010/15/Affen-Tierversuche
http://www.openpr.de/schlagwort/Tierversuchen.html
@ Überzeugungstäterin:
Erst jetzt komme ich dazu, auf Deinen letzten Beitrag zu antworten – war nämlich am Wochenende nur damit beschäftigt, einem Schafhalter beim Klauenschneiden zu helfen, was enorm anstrengend und zeitraubend ist.
Was Du über den natürlichen Instinkt der Beutegreifer schreibst, ist mir persönlich klar. Wer Hunde und Katze am meisten durch eine rosarote Brille sieht, sind gewisse Vegetarier und Veganer, die solche Tiere halten und sie dann unnatürlich vegetarisch oder gar vegan ernähren (vor einiger Zeit gab es viele hier im Forum, die wahrscheinlich immer noch hier mitlesen). Die Tierfutterindustrie hat ja sogar spezielles vegetarisches und veganes Futter entwickelt, wobei es ihr ganz sicher nur um Profit geht – dass eben jeder Hunde- und Katzenbesitzer was kaufen soll.
Bei meiner Moorgeschichte jedoch ging es um etwas anderes – nämlich, dass Tiere nicht immer aus natürlichem Beutetrieb töten, sondern manchmal auch aus schlauer Durchtriebenheit. Ich kenne sogar eine Geschichte, in der ein Hund Opfer statt Täter war. Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber es ging um einen Affen (soweit ich mich erinnere, ein Schimpanse), der zahm war und bei Menschen lebte. Als seine Besitzer sich dann einen kleinen Terrier zulegten, wurde der Affe sehr eifersüchtig auf ihn. Er versuchte den Hund zu töten, indem er mit ihm auf einen hohen Baum stieg und ihn hinunterwarf. Der Hund jedoch landete unverletzt in einem Gebüsch. Der Affe wiederholte den Versuch, jedoch auch diesmal schlug der Mordversuch fehl. Daraufhin trug der Affe den Hund zu einem nahe liegenden Bach und warf ihn hinein, in der Hoffnung, dass er ertrinken würde. Jedoch der Hund schwamm munter ans Ufer und lief dem Affen freundlich schwanzwedelnd entgegen
Da gab der Affe weitere Mordversuche auf und schloss mit dem Hund Freundschaft.
Diese Geschichte fand ich richtig nett und lustig, vor allem, weil sie ein Happy-End hatte. Das Interessante darin ist die schlaue Durchtriebenheit des Affen, der versucht hatte, den Hund loszuwerden.
http://www.zeit.de/2010/15/Affen-Interview-Apel
Hallo Herr Klosterhalfen,
wäre es nicht möglich eine Unterschriftenliste wegen den Affenversuchen an die Uni zu organisieren?
Freundliche Grüße
Interessante Artikel und gute Idee, Marion.
Auch ich bin gegen jegliche Tierversuche.
Hallo !
Auch ich habe diesen Bericht gesehen und war, wie schon so oft in meiner Tierschutzarbeit, entsetzt.
Leider zählen Tiere auf diesem Planeten rein gar nichts. Sie haben keine Gefühle, kennen keine Schmerzen und brauchen kein Mitleid.
Genau aus diesem Grund bin ich seit 5 Jahren Vegetarier, mir geht es besser den je.
Meine Arbeit widmet sich der Tierhölle China, dort werden jährlich 20 Millionen Hunde + Katzen auf grausamste Weise getötet.
Meine Homepage ist leicht zu finden…ich möchte gegoooogelt werden !
Dierk Riedel, Polizeibeamter
ARD ist auf einem guten Wege.
Beim ZDF sieht das leider ganz anders aus.
Allein die tierquälerische Serie “Unser Charly”, für die derzeit beim aktuellen Dreh der 11. (!) Schimpanse “verwendet” wird, schreit zum Himmel. Die früheren “Charlys”, sämtlich als Babys ihren Müttern entrissen, um durch Menschen “trainiert” werden zu können, sitzen jetzt in Betonkäfigen im Amarillo Wildlife Refuge, siehe: http://www.peta.de/web/awr-amarillo.837.html.
Und Herr Dr. Bellut, Programmdirektor vom ZDF, an den ich geschrieben habe und eine entsprechende Antwort bekam, findet das ok.
Für deutsche Fernsehgebühren leiden Tiere und wird Kindern ein falsches Bild von deren Bedürfnissen vermittelt. Nur zahlreiche Proteste können das ZDF davon abbringen!