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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte &#187; Politik</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Bundestagsabgeordnete für Veggietag (inkl. MdB-Zitate)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Abgeordnete fast aller Fraktionen sprechen sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag aus - und liefern Zitate.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Abgeordnete fast aller Fraktionen sprechen sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag aus.</strong></p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen/reichstag-juergen-matern-w-3" rel="attachment wp-att-13361"><img class="alignnone size-medium wp-image-13361" title="Reichstag © Juergen Matern - Wikipedia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/reichstag-juergen-matern-w2-270x102.jpg" alt="" width="270" height="102" /></a>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat unlängst alle Bundestagsabgeordneten befragt, ob sie sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags (Veggietag) im eigenen Hause aussprechen. Die Argumente dafür liegen auf der Hand:</p>
<p>Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung konsumieren deutsche Kinder und Erwachsene zwei bis drei Mal mehr Fleisch als gesund für sie wäre.  Ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht und Herzerkrankungen sowie Gesundheitskosten in Höhe von 70 Mrd. Euro pro Jahr sind die Folge.  Weiter wird eine deutliche Senkung des Fleischkonsums die mehrheitlich kritisierten tierquälerischen Verhältnisse in der Tierproduktion positiv beeinflussen. Schließlich ist im Wesentlichen unumstritten, dass der Fleischkonsum den höchsten Anteil am ökologischen Fußabdruck der Bürgerinnen und Bürger hat. Gleichzeitig ist es möglich, diesen Anteil ohne nennenswerten Aufwand und sogar mit einer Kostenersparnis zu reduzieren.</p>
<p>Dem schließen sich viele Abgeordnete an:</p>
<p>»Es muss nicht jeden Tag Schnitzel, Steak oder Fleischwurst auf dem Teller liegen. Weniger Fleisch zu essen ist gesund, gut für Umwelt und Klima und verringert tierquälerische Massentierhaltung. Deshalb setzen wir Grüne uns für die Einführung eines Veggie-Days im Bundestag ein.« Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherschutz der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p>»Maßvoller Fleischkonsum ist nicht nur für Mensch und Tier gut, sondern auch ein Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Das verringert CO2-Emissionen. Ich unterstütze einen vegetarischen Wochentag in den Kantinen des Deutschen Bundestags.« Josef Göppel, Umweltobmann der CDU/CSU Bundestagsfraktion</p>
<p>»Wenn ganz Berlin einmal die Woche auf Fleisch verzichten würde, würde das so viel CO2 einsparen wie 261.000 Autos pro Jahr produzieren. Ein fleischloser Tag im Deutschen Bundestag wäre doch ein guter Anfang.« Caren Lay, Verbraucherpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.</p>
<p>»Ein vegetarischer Wochentag ist ein gutes Symbol für einen bewussteren Umgang mit Fleisch. Zu alltäglich ist unser Konsum von tierischen Produkten leider geworden. Das Resultat ist eine mehr und mehr industrialisierte Tierhaltung, gegen die wir Verbraucher ansteuern sollten und können.« Matthias Miersch, Umweltpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion</p>
<p>Nur die FDP-Fraktion scheint geschlossen gegen die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag zu sein. Hier wird u.a. argumentiert, man wolle die Arbeitsplätze in der Fleischproduktion sichern. »Die Agrarindustrie baut seit Jahrzehnten die Zahl der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft ab und schafft in Massentierhaltungen und Schlachthäusern unwürdige Bedingungen für Mensch und Tier«, hält Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung, dagegen.</p>
<p>Eine Liste der bislang eingetroffenen Zu- und Absagen kann hier eingesehen werden: <a title="Veggietag im Budnestag - Wer ist dafür, wer ist dagegen?" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen" target="_blank">http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen</a></p>
<p>Nach dem erfolgreichen Auftakt wird sich die Albert Schweitzer Stiftung weiterhin für die Einführung eines Veggietags im Bundestag einsetzen. Geplant ist u.a. ein Parlamentarischer Abend zum Thema.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/woechentliche-veggie-tage-in-100-staedten' rel='bookmark' title='Bald wöchentliche Veggie-Tage in 100 Städten?'>Bald wöchentliche Veggie-Tage in 100 Städten?</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-antworten-der-bundestagsabgeordneten' rel='bookmark' title='Veggietag: Antworten der Bundestagsabgeordneten'>Veggietag: Antworten der Bundestagsabgeordneten</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Baurechts-Privilegien für Massentierhalter</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Massentierhalter neue Ställe bauen wollen, können sie meist ziemlich schnell loslegen, denn sie genießen Privilegien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13503" title="Bagger © Diezer - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/bagger-Diezer-270x180.jpg" alt="Bagger beim Bau einer Tierfabrik" width="270" height="180" />Wenn Massentierhalter neue Ställe bauen wollen, können sie meist ziemlich schnell loslegen, denn die juristischen Hürden sind niedrig und die betroffenen Kommunen können sich selbst dann kaum wehren, wenn der politische Wille vorhanden ist.</p>
<p>Hintergrund ist die sogenannte baurechtliche Privilegierung, die es Massentierhaltern leicht macht, sich in ländlichen Gebieten auszubreiten und den Kommunen die Möglichkeit nimmt, zu entscheiden, ob gebaut werden darf oder nicht. Ein trauriger Beleg dafür ist der Stallbau-Boom, den wir trotz der Ablehnung von Anwohnern in den letzten Jahren beobachten mussten. Ein Grund dafür ist übrigens, dass andere europäische Länder ihre Genehmigungspraxis verschärft haben, was Agrarindustrielle aus Nachbarstaaten nun zu uns zieht.</p>
<p>Jetzt wollte Bauminister Peter Ramsauer (CSU) es den Kommunen in einem neuen Gesetzesentwurf zumindest erlauben, bei besonders großen Ställen (über 3.000 »Mastschweine«, über 60.000 »Legehennen«) mehr Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen, ob gebaut werden darf. Die Verbände der industriellen Landwirtschaft reagierten auf den Entwurf des Bauministeriums mit altbekannter Rhetorik: Arbeitsplätze, die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Agrarwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raumes seien in Gefahr. Doch diese Warnungen entbehren jeder Grundlage. Gerade in der Intensivtierhaltung mit  ihrem hohen Automatisierungsgrad sind besonders wenige Menschen beschäftigt. Einen Dumpingwettbewerb auf Kosten von Tieren und Umwelt kann niemand ernsthaft wollen. Und die Struktur im ländlichen Raum wird gerade durch die Agrarindustrie bedroht.</p>
<p>Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (ebenfalls CSU) übernimmt diese Scheinargumente und sperrt sich gegen die geplante Reform zugunsten von Mensch, Tier und Umwelt und zulasten der Agrarindustrie. Ihr Einfluss scheint groß genug zu sein, um ihren Parteikollegen Ramsauer umzustimmen.</p>
<p>Wir fordern Ilse Aigner deshalb auf, ihren Widerstand aufzugeben: Befreien Sie sich aus den Fängen der Großagrarlobby und setzen Sie sich endlich ein für Tiere, VerbraucherInnen und Umwelt – so wie Sie es immer wieder öffentlich ankündigen! Die ohnehin geplante Änderung des Baurechts muss genutzt werden. Die Vorschläge aus dem Bauministerium sind ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.</p>
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		<title>Der Kritische Agrarbericht 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir geben einen Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Inhalte des Kritischen Agrarberichts 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13497" title="Der kritische Agrarbericht" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/agrarbericht.jpg" alt="kritischer Agrarbericht 2012" width="270" height="120" />Am 19.01. erschien der vom AgrarBündnis e.V. herausgegebene <a title="zur offiziellen Webseite des Kritischen Agrarberichts" href="http://www.kritischer-agrarbericht.de/index.php?id=86">Kritische Agrarbericht 2012</a>. Wir wollen im Folgenden einen kurzen Überblick über einige der wichtigsten Inhalte und Forderungen des Berichts geben und mit einem eigenen Ausblick schließen.</p>
<p>Bereits zum jetzigen Zeitpunkt existieren in Deutschland rund 80 Mio. Mastplätze für Hähnchen. Eine erschreckende Zahl, die noch viel größer werden soll, denn obwohl hierzulande schon mehr Geflügelfleisch »produziert« als gegessen wird, sind derzeit Stallbauten für bis zu 36 Mio. weitere Hähnchen entweder in Planung oder bereits im Bau. Der Agrarbericht spricht in diesem Zusammenhang von einer rollenden »Überproduktionswelle« und fordert u. a., Mastanlagen mit einer Zahl von über 30.000 Hähnchen nicht mehr zu genehmigen, bestehende Großanlagen zu verkleinern und »artgerecht« umzubauen sowie Investitionen für Großschlachthöfe, Agrarfabriken und Überschussprodukte abzuschaffen.</p>
<p>Deutliche Kritik an industriellen Großanlagen wird auch hinsichtlich des in den letzten Monaten vieldiskutierten Aspekts des <a title="Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/agrarindustrie-in-der-antibiotika-falle" target="_blank">Antibiotikamissbrauchs</a> geäußert: Ein agrarindustrielles System, in dem »nur auf der Grundlage von regelmäßigem Antibiotikaeinsatz (betriebs-)wirtschaftlich« produziert werden könne, müsse überwunden werden. Die Alternative sei klar: »Die bäuerlich-ökologische, nachhaltige, regional orientierte Produktionsweise mit hohen Tierschutzstandards, die deutlich geringere externe Kosten* verursacht.« Dem Bericht zufolge ist ein Systemwechsel aber nicht nur aus Kosten- und Tierschutzgründen dringend von Nöten, sondern auch aufgrund der direkten Gesundheitsgefahren für den Menschen, die aus dem hohen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung nachweislich hervorgehen.</p>
<p>Mit einem eigenen Artikel über das Schnabelkürzen bei Geflügel gerät schließlich noch eine besonders tierquälerische Praxis ins Visier des Agrarberichts. Dabei wird dezidiert betont, dass das Schnabelkürzen gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt und dass – v. a. mit Verweis auf unser konstruktives <a title="Schnabelkürzen beenden" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pdf/schnabelkuerzen-beenden.pdf" target="_blank">Papier zum Verzicht auf das Schnabelkürzen</a> – längst schon realistische und umsetzbare Möglichkeiten bestehen, diese unsägliche Praxis auf schnellem Wege zu beenden.</p>
<h4>Wie sieht die politische Zukunft aus?</h4>
<p>Was die Aussicht auf politische Reformbemühungen betrifft, bleibt der Agrarbericht eher nüchtern. Hinsichtlich des vom EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş im Oktober 2011 vorgelegten Vorschlags für eine grundlegende <a title="EU-Agrarreform - die Tiere werden vergessen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-agrarreform-die-tiere-werden-vergessen" target="_blank">Reform der europäischen Agrarpolitik</a> heißt es – wie auch schon von uns festgestellt – klar: »Mehr Tierschutz in den Ställen […] ist nicht in Sicht.« Und auch mit größeren Veränderungen im Bereich der Tiertransporte sei in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, trotz so fortschrittlicher und für die öffentliche Wahrnehmung immens wichtiger Kampagnen wie der <a title="zur 8hours-Petition" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8-hours-Kampagne</a>. Auf nationaler Ebene könne vielleicht der im vergangenen Jahr vorgestellte <a title="Tierschutzplan Niedersachsen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzplan-niedersachsen" target="_blank">Tierschutzplan Niedersachsens</a> eine Art Vorreiterrolle einnehmen, wenngleich auch in Bezug auf seine inhaltlichen Defizite nachdrücklich Veränderungen eingefordert werden müssten. Inwieweit tatsächlich tiefgreifende Verbesserungen bei der <a title="Tierschutzgesetz: Änderungen in 2012" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzgesetz-anderungen-in-2012" target="_blank">angekündigten Veränderung des Tierschutzgesetzes</a> vollzogen werden, bleibt – dem Tenor des Gesamtberichts zufolge – abzuwarten.</p>
<h4>Wie lassen sich Veränderungen erfolgreich forcieren?</h4>
<p>Um der politischen Behäbigkeit nicht nur hinsichtlich des Tierschutzes erfolgreich entgegentreten und positive Reformansätze gegen die »Profiteure des Systems« verteidigen zu können, schlägt der Agrarbericht den »Fachleuten aus der Agrarposition« und »dem breiten Bündnis besorgter Bürgerinnen und Bürger« als Handlungsmotto für die nächsten Monate »Zusammen arbeiten – für eine andere Landwirtschaft« vor. Einem solchem Motto, mit dem ein Ziel durch erhöhte Kommunikationsbereitschaft und durch machtvolle wie konstruktive Zusammenschlüsse erreicht werden soll, schließen wir uns grundsätzlich gerne an.</p>
<p>Aus der Sicht des Tierschutzes möchten wir jedoch abschließend noch einen weiteren, äußerst machtvollen Handlungsansatz hervorheben, der nicht nur entscheidend dazu beitragen kann, dem System der Massentierhaltung entgegenzuwirken, sondern der sich auch unabhängig von größeren Bündnissen durch jeden einzelnen Bürger in seiner Rolle als Verbraucher, Konsument und verantwortungsbewusstes Wesen verwirklichen lässt: Den auch schon vom späten <a title="Zitate von Albert Schweitzer zur vegetarischen Ernährung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/zitate-von-albert-schweitzer/vegetarische-ernaehrung" target="_blank">Albert Schweitzer verfolgten Ansatz</a>, »ganz dem Fleischkonsum [zu] entsagen und auch gegen ihn [zu] reden«. Wie der vorletzte Artikel des Kritischen Agrarberichts 2012 erfreulicherweise aufzeigt, stellt das Essen von Fleisch längst keine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit mehr dar. Die Zeit, um seinen eigenen Fleischkonsum zu hinterfragen und eine vegetarische / vegane Ernährungsweise zum Senken von Tierleid aktiv weiter zu verbreiten, erscheint daher wohl so günstig wie nie! Da ist unsere <a title="Selbst-Wenn-Broschüre bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen" target="_blank">Selbst-Wenn-Broschüre</a> offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen, und fast 100.000 verteilte Exemplare innerhalb weniger Monate sprechen für sich.</p>
<p>* Externe Kosten sind Kosten, die nicht beim Verursacher, sondern bei der Allgemeinheit anfallen. Umweltschäden sind ein gutes Beispiel dafür: Großställe belasten die Umwelt, doch die Massentierhalter müssen die Schäden nicht beheben. Dafür müssen die Steuerzahler herhalten (oder häufiger: die Schäden werden gar nicht behoben).</p>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wir-haben-es-satt-demo-2012' rel='bookmark' title='Wir haben es satt: Demo 2012'>Wir haben es satt: Demo 2012</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wir haben es satt 2012 &#8211; Demobericht</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 09:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben uns auch dieses Jahr wieder auf der »Wir haben es satt« - Demo für die Tiere stark gemacht. Hier geht es zum Video.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr waren wir zusammen mit tausenden Menschen auf der Straße, um uns unter dem Motto »Wir haben es satt« gegen die Massentierhaltung und für eine tierfreundliche Lebensweise auszusprechen. Dieses Mal hatten wir die Unterstützung vom <a title="GrunzMobil" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour">GrunzMobil</a> und unseren <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüren</a>, um auf etwas Entscheidendes aufmerksam zu machen: Jeder von uns hat es selbst in der Hand, Tierleid zu verhindern. Der entscheidende Schritt ist die fleischreduzierte, vegetarische und vegane Lebensweise. Unsere Broschüren fanden wieder großen Anklang und das GrunzMobil war ein regelrechter Magnet für Fotografen und Kamerateams.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/00suS9ItaFY?rel=0" frameborder="0" width="602" height="306"></iframe></p>
<p>Ein großes Dankeschön geht auch dieses Mal an all unsere tatkräftigen UnterstützerInnen, die Regen, Schnee und Kälte getrotzt haben und sich mit Engagement und Herz für die vegetarische und vegane Idee eingesetzt haben!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veggietag im Bundestag: Wer ist dafür, wer ist dagegen?</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Welcher Abgeordnete hat für einen Veggietag in der Bundestagskantine gestimmt und wer dagegen? Hier sind die Listen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen/reichstag-juergen-matern-w-3" rel="attachment wp-att-13361"><img class="alignnone size-medium wp-image-13361" title="Reichstag © Juergen Matern - Wikipedia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/reichstag-juergen-matern-w2-270x102.jpg" alt="" width="270" height="102" /></a>Im November haben wir bereits über die weitestgehend positiven <a title="Antworten der Bundestagsabgeordneten" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-antworten-der-bundestagsabgeordneten">Rückmeldungen</a>  zu unserer Aktion <a title="Spacebars im Bundestag" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/spacebars-im-bundestag">»Veggietag im Bundestag«</a>   seitens der Bundestagsabgeordneten berichtet. Hier folgt nun die Liste aller Abgeordneten, die sich daraufhin bei uns gemeldet haben – wer ist für den Veggietag, wer ist dagegen?</p>
<p><strong>Ein vegetarischer Tag pro Woche in der Bundestagskantine? Dafür sind:</strong></p>
<p>1.    Kerstin Andreae, Bündnis 90/Die Grünen, Wirtschaftspolitische Sprecherin<br />
2.    Ingrid Arndt-Brauer, SPD, Finanzpolitische Sprecherin<br />
3.    Marieluise Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Osteuropapolitik<br />
4.    Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Menschenrechtspolitischer Sprecher<br />
5.    Cornelia Behm, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Ländliche Entwicklung<br />
6.    Biggi Bender, Bündnis 90/Die Grünen, Gesundheitspolitische Sprecherin<br />
7.    Karin Binder, DIE LINKE<br />
8.    Matthias W. Birkwald, DIE LINKE, Rentenpolitischer Sprecher<br />
9.    Gerd Bollmann, SPD, Abfallpolitischer Sprecher<br />
10.    Agnieszka Brugger, Bündnis 90/Die Grünen, Abrüstungspolitische Sprecherin<br />
11.    Eva Bulling-Schröter, DIE LINKE, Umweltpolitische Sprecherin<br />
12.    Viola von Cramon, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für die Auswärtigen Beziehungen der Europäischen Union und Sportpolitische Sprecherin<br />
13.    Harald Ebner, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Agro-Gentechnik<br />
14.    Dagmar Enkelmann, DIE LINKE<br />
15.    Elke Ferner, SPD<br />
16.    Thomas Gambke, Bündnis 90/Die Grünen<br />
17.    Martin Gerster, SPD<br />
18.    Diana Golze, DIE LINKE, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik<br />
19.    Josef Göppel, CSU/CSU<br />
20.    Katrin Göring-Eckardt, Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages<br />
21.    Annette Groth, DIE LINKE, Menschenrechtspolitische Sprecherin<br />
22.    Bettina Herliztius, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Stadtentwicklung<br />
23.    Gustav Herzog, SPD<br />
24.    Gabriele Hiller-Ohm, SPD<br />
25.    Frank Hofmann, SPD<br />
26.    Inge Höger, DIE LINKE, Sprecherin für Abrüstungspolitik<br />
27.    Bärbel Höhn, Bündnis 90/Die Grünen<br />
28.    Barbara Höll, DIE LINKE, Steuerpolitische Sprecherin<br />
29.    Annette Hübinger, CDU/CSU<br />
30.    Thomas Jarzombek, CDU/CSU<br />
31.    Uwe Kekeritz, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher Gesundheit in Entwicklungsländern<br />
32.    Katja Keul, Bündnis 90/Die Grünen<br />
33.    Memet Kilic, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Migrations- und Integrationspolitik und Sprecher für Bürgeranliegen<br />
34.    Sven-Christian Kindler, Bündnis 90/Die Grünen<br />
35.    Katja Kipping, DIE LINKE, Sozialpolitische Sprecherin<br />
36.    Jürgen Klimke, CDU/CSU<br />
37.    Ute Koczy, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Entwicklungspolitik<br />
38.    Tom Koenigs, Bündnis 90/Die Grünen<br />
39.    Jens Koeppen, CDU/CSU<br />
40.    Daniela Kolbe, SPD<br />
41.    Oliver Krischer, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz<br />
42.    Angelika Krüger-Leißner, SPD, Filmpolitische Sprecherin<br />
43.    Agnes Krumwiede, Bündnis 90/Die Grünen, Kulturpolitische Sprecherin<br />
44.    Rüdiger Kruse, CDU/CSU, Umweltpolitischer Sprecher<br />
45.    Fritz Kuhn, Bündnis 90/Die Grünen<br />
46.    Undine Kurth, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Natur- und Tierschutz<br />
47.    Karl Lamers, CDU/CSU, Außenpolitischer Sprecher<br />
48.    Caren Lay, DIE LINKE, Verbraucherpolitische Sprecherin<br />
49.    Monika Lazar, Bündnis 90 /Die Grünen, Sprecherin für Frauenpolitik<br />
50.    Tobias Lindner, Bündnis 90/Die Grünen<br />
51.    Nicole Maisch, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Verbraucherpolitik<br />
52.    Petra Merkel, SPD<br />
53.    Matthias Miersch, SPD, Umweltpolitischer Sprecher<br />
54.    Kornelia Möller, DIE LINKE, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin<br />
55.    Niema Movassat, DIE LINKE<br />
56.    Ingrid Nestle, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Energiewirtschaft<br />
57.    Thomas Nord, DIE LINKE<br />
58.    Omid Nouripour, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Sicherheitspolitik<br />
59.    Friedrich Ostendorff, Bündnis 90/Die Grünen, Agrarpolitischer Sprecher<br />
60.    Hermann E. Ott, Bündnis 90/Die Grünen, Klimapolitischer Sprecher<br />
61.    Lisa Paus, Bündnis 90/Die Grünen<br />
62.    Jens Petermann, DIE LINKE, Rechtspolitischer Sprecher<br />
63.    Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin<br />
64.    Mechthild Rawert, SPD<br />
65.    Tabea Rößner, Bündnis 90/Die Grünen, Medienpolitische und Demografiepolitische Sprecherin<br />
66.    Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen, Parteivorsitzende<br />
67.    Marlene Rupprecht, SPD<br />
68.    Anton Schaaf, SPD, Rentenpolitischer Sprecher<br />
69.    Elisabeth Scharfenberg, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik<br />
70.    Dr. Gerhard Schick, Bündnis 90/Die Grünen, Finanzpolitischer Sprecher<br />
71.    Frithjof Schmidt, Bündnis 90/Die Grünen, Entwicklungspolitischer Sprecher<br />
72.    Nadine Schön, CDU/CSU<br />
73.    Frank Schwabe, SPD, Klimapolitischer Sprecher<br />
74.    Raju Sharma, DIE LINKE, Religionspolitischer Sprecher<br />
75.    Hans-Christian Ströbele, Bündnis 90/Die Grünen<br />
76.    Kirsten Tackmann, DIE LINKE, Agrarpolitische Sprecherin<br />
77.    Kathrin Vogler, DIE LINKE<br />
78.    Ute Vogt, SPD<br />
79.    Johanna Voß, DIE LINKE<br />
80.    Daniela Wagner, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Bau- und Wohnungspolitik<br />
81.    Wolfgang Wieland, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Innere Sicherheit<br />
82.    Elisabeth Winkelmeier-Becker, CDU/CSU<br />
83.    Brigitte Zypries, SPD</p>
<p><strong>Gegen einen Veggietag sind:</strong></p>
<p>1.    Jens Ackermann, FDP<br />
2.    Rainer Arnold, SPD, Verteidigungspolitischer Sprecher<br />
3.    Christine Aschenberg-Dugnus, FDP, Pflegepolitische Sprecherin<br />
4.    Norbert Barthle, CDU/CSU, Haushaltspolitischer Sprecher<br />
5.    Rainer Erdel, FDP<br />
6.    Edmund Geisen, FDP, Sprecher für Agrarsozialpolitik<br />
7.    Hans-Michael Goldmann, FDP, Tierschutzpolitischer Sprecher<br />
8.    Christel Happach-Kasan, FDP,  Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft<br />
9.    Rudolf Henke, CDU/CSU<br />
10.    Manuel Höferlin, FDP<br />
11.    Susanne Kastner, SPD<br />
12.    Lutz Knopek, FDP<br />
13.    Jürgen Koppelin, FDP, Haushaltspolitischer Sprecher<br />
14.    Sibylle Laurischk, FDP, Sprecherin für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend<br />
15.    Ingbert Liebing, CDU/CSU<br />
16.    Lars Lindemann, FDP<br />
17.    Erwin Lotter, FDP, Behindertenpolitischer Sprecher<br />
18.    Thomas Lutze, DIE LINKE<br />
19.    Karin Maag, CDU/CSU<br />
20.    Horst Meierhofer, FDP<br />
21.    Dietrich Monstadt, CDU/CSU<br />
22.    Dirk Niebel, FDP, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung<br />
23.    Rita Pawelski, CDU/CSU<br />
24.    Richard Pitterle, DIE LINKE<br />
25.    Joachim Pfeiffer, CDU/CSU, Wirtschaftspolitischer Sprecher<br />
26.    Eckhard Pols, CDU/CSU<br />
27.    Björn Sänger, FDP<br />
28.    Frank Schäffler, FDP<br />
29.    Marina Schuster, FDP, Sprecherin Menschenrechte &amp; humanitäre Hilfe<br />
30.    Carola Stauche, CDU/CSU<br />
31.    Dieter Stier, CDU/CSU, Tierschutzpolitischer Sprecher<br />
32.    Rainer Stinner, FDP,  Außenpolitischer Sprecher<br />
33.    Klaus-Peter Willsch, CDU/CSU<br />
34.    Volker Wissing, FDP, Finanzpolitischer Sprecher<br />
35.    Jörn Wunderlich, DIE LINKE, Familienpolitischer Sprecher</p>
<p><strong>Enthaltungen:</strong></p>
<p>1.    Caren Marks, SPD, Sprecherin für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend<br />
2.    Lothar Binding, SPD<br />
3.    Karl Schiewerling, CDU/CSU, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitischer Sprecher<br />
4.    Marco Wanderwitz, CDU/CSU</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir werden verspätete Antworten, die uns noch erreichen, zur Liste hinzufügen — es lohnt sich also, regelmäßig reinzuschauen.</p>
<p>Letztes Update: 07.02.2012</p>
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		<title>EU-weites Käfigverbot droht zur Farce zu werden</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenige Wochen vor dem Inkrafttreten des EU-Verbots für konventionelle Käfige werden schätzungsweise noch 84 Millionen Legehennen in Batteriekäfigen gehalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Wenige Wochen vor dem Inkrafttreten des EU-Verbots für konventionelle Käfige werden schätzungsweise noch 84 Millionen Legehennen in Batteriekäfigen gehalten.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-13114" title="Hennen in illegaler Legebatterie © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/legehennen-freibrief1.jpg" alt="Hennen auch nach dem Verbot noch in Käfigen" width="270" height="169" />Das ab dem 1. Januar 2012 geltende Verbot der konventionellen Käfighaltung wird voraussichtlich in bis zu 13 EU-Ländern nicht eingehalten werden. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert die betroffenen Länder und die EU-Kommission dazu auf, umgehend Maßnahmen zur Durchsetzung des bereits im Jahr 1999 beschlossenen Verbotes der Batteriehaltung zu veranlassen.</p>
<p>Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung: »Es ist ein Skandal, dass einige Länder die bevorstehende Frist zur Umrüstung ignoriert haben, obgleich die EU-Richtlinie bereits vor 12 Jahren festgelegt wurde. Wir fordern die EU-Kommission dazu auf, Vertragsverletzungsverfahren gegen Länder einzuleiten, die nach dem Jahreswechsel gegen das neue Gesetz verstoßen.«</p>
<p>Befürchtet wird auch, dass nach dem Jahreswechsel illegal erzeugte Eier in die Versorgungskette gelangen werden. Selbst wenn der Verkauf von in Legebatterien produzierten Eiern nach der neuen EU-Richtlinie ab dem 1. Januar 2012 illegal ist, befürchtet die Albert Schweitzer Stiftung, dass Flüssigei aus der Käfighaltung in Produkten wie beispielsweise Nudeln, Backwaren oder Fertiggerichten als Zutat verarbeitet wird.</p>
<p>Die Stiftung und ihre Partner des europäischen Netzwerks ENFAP fordern die europäischen Landwirtschaftsminister zurzeit schriftlich dazu auf, die Leiden von Abermillionen Legehennen zu bedenken, wenn der Agrarrat am 15. und 16. Dezember in Brüssel zur Agrarministerkonferenz zusammentreffen wird. Dies ist möglicherweise die letzte Chance, sich vor Inkrafttreten des Käfigverbots am 1. Januar 2012 auf einen gemeinsamen Standpunkt bezüglich der Verfahrensweise bei illegal erzeugten Eiern nach dem Jahreswechsel zu einigen.</p>
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		<title>Tiertransporte – aktuelle Entwicklung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 20:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kampf gegen Langstreckentransporte von Tieren macht Fortschritte, wie man an drei aktuellen Beispielen sieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13068" title="Tiertransport Kuh © Richard Schramm - fotolia.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/tiertransport-Richard-Schramm-270x180.jpg" alt="Tiertransport einer Kuh" width="270" height="180" />Der Kampf gegen Langstreckentransporte von Tieren macht Fortschritte: Über die Kampagne 8hours wurde dank der Hilfe vieler Menschen und Organisationen bereits mehr als 900.000 Unterschriften gesammelt. Es bleibt noch knapp ein Monat Zeit, um das Ziel von einer Millionen Unterschriften zu erreichen.</p>
<p>Ein weiteres Thema sind die besonders grausamen Tiertransporte in die Türkei. Nachdem wir Videomaterial von den Transporten auf unsere Seite gestellt haben, haben mehr als 18.000 Menschen EU-Kommissar Dalli aufgefordert, diese Transporte sofort zu unterbinden.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie beide Aktionen: <a title="zu 8hours" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8hours</a> und unseren <a title="Protest gegen Tiertransporte in die Türkei" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/tiertransporte-in-die-turkei-stoppen" target="_blank">Protest gegen die Tiertransporte in die Türkei</a>.</p>
<p>Aktuell steht eine <a title="zur Erklärung 0049 / 2011" href="http://www.8hours.eu/gen_upload/declaration/DE.pdf" target="_blank">Schriftliche Erklärung</a> im Europäischen Parlament zur Zeichnung, die direkten Bezug auf 8hours nimmt und dementsprechend die Begrenzung der Tiertransportzeiten auf maximal acht Stunden fordert. Schriftliche Erklärungen sind das Mittel der politischen Willensäußerung im Europaparlament. Erfolgreich ist eine Erklärung, wenn sie von mindestens der Hälfte der Abgeordneten unterzeichnet wird. Um dazu beizutragen, haben wir jetzt alle 79 deutschen Abgeordneten angeschrieben, die die Erklärung noch nicht unterzeichnet haben. Wer die Erklärung bislang unterzeichnet hat und wer nicht, sehen Sie <a title="Übersicht zur Schriftlichen Erklärung" href="http://www.8hours.eu/declaration" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Es gilt nach wie vor, dicke Bretter zu bohren, doch das Thema Tiertransporte gewinnt – wie andere Tierschutzthemen auch – zusehends an Bedeutung, was Mut macht für zukünftige Kampagnen.</p>
<p>Der beste Schutz vor Tiertransporten ist natürlich, Tiere nicht schlachten zu lassen. Wichtige Anregungen dazu finden Sie z.B. im <a title="zum V-Heft" href="http://v-heft.de/" target="_blank">V-Heft</a> und in der <a title="Selbst-Wenn-Broschüre lesen und bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüre</a>.</p>
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		<title>Veggietag: Antworten der Bundestagsabgeordneten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben die Bundestagsabgeordneten gebeten, einen Veggietag einzuführen. Hier die Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13027" title="Bundestag. Foto: Jürgen Matern - wikipedia.org" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/reichstag-juergen-matern-w1-270x102.jpg" alt="Der Deutsche Bundestag" width="270" height="102" />Vor einigen Wochen haben wir alle Bundestagsabgeordneten kontaktiert, um sie zu bitten, sich für die Einführung eines freiwilligen vegetarischen Wochentags in den Bundestagskantinen einzusetzen – <a title="Spacebars im Bundestag" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/spacebars-im-bundestag">sehen Sie hier das Aktionsvideo</a>.</p>
<p>Inzwischen haben uns zahlreiche Antworten erreicht, die kaum unterschiedlicher hätten ausfallen können. Die gute Nachricht vorweg: Die Zusagen überwiegen in einem Verhältnis von 3:1. Allerdings ist die Antwortquote eher schwach.</p>
<p>Treibende Kraft beim Thema ist bislang zweifelsohne die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die im Februar dieses Jahres ein Positionspapier mit dem Titel »Veggie-Day umsetzen – für mehr Klimaschutz und Ernährungssicherheit« beschlossen hat. So wundert es auch nicht, dass sich bei den Grünen ein klares Bild abzeichnet: 18 Abgeordnete haben uns positiv geantwortet. Absagen gab es keine.</p>
<p>Gleichauf folgen DIE LINKE und die SPD mit jeweils acht Zusagen und einer Absage.</p>
<p>Von der CDU/CSU erreichten uns fünf Zusagen und sieben Absagen.</p>
<p>Keine einzige Zusage kam bislang von der FDP, während sich vier Abgeordnete explizit gegen den Veggietag ausgesprochen haben.</p>
<p>Die Zusagen ähneln sich inhaltlich sehr: Den Abgeordneten sind die vielen nachteiligen Auswirkungen des überhöhten Fleischkonsums bekannt, und der Veggietag wird als sinnvolle Anregung zum grundlegenden Überdenken unserer Ernährungsgewohnheiten angesehen.</p>
<p>Die Absagen enthalten meistens gar keine Begründung oder den Hinweis darauf, dass man sich nicht zwangsbeglücken lassen will. Dahinter verbergen sich unseres Erachtens oft tief verwurzelte Vorurteile gegenüber der vegetarischen / veganen Ernährung. Aus einem Abgeordnetenbüro haben wir sogar gehört, dass sich niemand getraut hat, das beigelegte vegane Würstchen (Spacebar) zu probieren.</p>
<p>Unser Fazit: Es gibt im Bundestag neben den sehr erfreulichen Antworten auch noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten. Dieser Aufgabe werden wir uns nach wie vor stellen – im Bundestag und außerhalb!</p>
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		</item>
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		<title>Weitere Bilder von Tiertransporten in die Türkei</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tiertransporte]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Aufnahmen von Tieren, die in die Türkei transportiert werden, zeigen erneut das schreckliche Elend dieser Tiere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die grausamen Zustände während der Tiertransporte in die Türkei sind entgegen der Behauptungen einiger Agrarindustrieller keine Ausnahmen, wie neue Bilder der Organisation Animals&#8217; Angels zeigen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/1Lxru3dGLg0?rel=0" frameborder="0" width="600" height="437"></iframe></p>
<p>Der Politik wird der dringende Handlungsbedarf nur sehr langsam bewusst. Sie können dabei helfen, diesen Prozess zu beschleunigen: Bitte unterschreiben und verbreiten Sie <a title="zum Protest gegen Tiertransporte in die Türkei" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/tiertransporte-in-die-turkei-stoppen" target="_blank">unseren Protest gegen diese Tiertransporte</a>, sowie die <a title="zur 8hours-Petition" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8hours-Petition</a>!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spacebars im Bundestag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir bitten alle Mitglieder des Deutschen Bundestags, mindestens einen vegetarischen Tag pro Woche einzuführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell bitten wir alle Mitglieder des Deutschen Bundestags, ihrer Vorbildfunktion nachzukommen und mindestens einen freiwilligen vegetarischen Tag pro Woche einzuführen. Dazu haben wir alle Bundestagsabgeordneten persönlich angeschrieben und sie mit einer Spacebar verwöhnt. Stilgerecht hat das <a title="GrunzMobil-Deutschlandtour" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour">GrunzMobil</a> die Auslieferung übernommen. Sehen Sie selbst:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/eIVv14_mobc?rel=0" frameborder="0" width="600" height="335"></iframe></p>
<p>Ein herzlicher Dank geht an die Firma Wheaty fürs Sponsoring der <a title="Was ist eine Spacebar?" href="http://www.wheaty.de/de/403227700162/spacebar-chorizo" target="_blank">Spacebars</a>!</p>
<h3>Unser Schreiben:</h3>
<p>Vegetarischer Wochentag in den Kantinen des Deutschen Bundestags</p>
<p>Sehr geehrte&#8230;</p>
<p>im Interesse des Gesundheits-, des Tier- und des Umweltschutzes möchten wir Sie bitten, sich dafür einzusetzen, in den Restaurants und Kantinen des Deutschen Bundestages einen vegetarischen Wochentag einzuführen. Damit wäre ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit gesetzt.</p>
<p>Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung konsumieren deutsche Kinder und Erwachsene zwei bis drei Mal mehr Fleisch als gesund für sie wäre.[1] Ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht und Herzerkrankungen sowie Gesundheitskosten in Höhe von 70 Mrd. Euro pro Jahr sind die Folgen.[2] Weiter wird eine deutliche Senkung des Fleischkonsums die mehrheitlich kritisierten tierquälerischen Verhältnisse in der Tierproduktion positiv beeinflussen. Schließlich ist trotz der hohen Spannbreite der verschiedenen Studienergebnisse im Wesentlichen unumstritten, dass der Fleischkonsum den höchsten Anteil am ökologischen Fußabdruck der Bürgerinnen und Bürger hat. Gleichzeitig ist es möglich, diesen Anteil ohne nennenswerten Aufwand und sogar mit einer Kostenersparnis zu reduzieren.[3]</p>
<p>Die Einführung eines freiwilligen vegetarischen Wochentags trägt nicht nur zu einer direkten Reduzierung des Fleischkonsums bei, sondern hilft darüber hinaus auch, die oft fest verankerten Vorurteile gegenüber fleischlosen Gerichten abzubauen. In diesem Sinne legen wir diesem Brief einen vegetarischen Gruß bei.</p>
<p>Bitte teilen Sie uns zeitnah per E-Mail oder Fax mit, ob Sie die Einführung eines vegetarischen Wochentages im Deutschen Bundestag unterstützen.</p>
<p>Weiterer Aufwand entsteht für Sie nicht. Wir haben mittlerweile viel Erfahrung, Verwaltungen für Neues zu motivieren und die praktische Umsetzung zu begleiten.[4]</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Mahi Klosterhalfen | Geschäftsführender Vorstand</p>
<p>[1] <a href="http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=903" target="_blank">http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=903</a><br />
[2] <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/FAQ3.html?nn=373490" target="_blank">http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/FAQ3.html?nn=373490</a><br />
[3] <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vegetarisch-ist-gunstiger-als-fleischhaltig" target="_blank">http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vegetarisch-ist-gunstiger-als-fleischhaltig</a><br />
[4] <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/kochschulungen" target="_blank">http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/kochschulungen</a></p>
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