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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte &#187; Gesundheit</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Bundestagsabgeordnete für Veggietag (inkl. MdB-Zitate)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgeordnete fast aller Fraktionen sprechen sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag aus - und liefern Zitate.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Abgeordnete fast aller Fraktionen sprechen sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag aus.</strong></p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen/reichstag-juergen-matern-w-3" rel="attachment wp-att-13361"><img class="alignnone size-medium wp-image-13361" title="Reichstag © Juergen Matern - Wikipedia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/reichstag-juergen-matern-w2-270x102.jpg" alt="" width="270" height="102" /></a>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat unlängst alle Bundestagsabgeordneten befragt, ob sie sich für die Einführung eines vegetarischen Wochentags (Veggietag) im eigenen Hause aussprechen. Die Argumente dafür liegen auf der Hand:</p>
<p>Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung konsumieren deutsche Kinder und Erwachsene zwei bis drei Mal mehr Fleisch als gesund für sie wäre.  Ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht und Herzerkrankungen sowie Gesundheitskosten in Höhe von 70 Mrd. Euro pro Jahr sind die Folge.  Weiter wird eine deutliche Senkung des Fleischkonsums die mehrheitlich kritisierten tierquälerischen Verhältnisse in der Tierproduktion positiv beeinflussen. Schließlich ist im Wesentlichen unumstritten, dass der Fleischkonsum den höchsten Anteil am ökologischen Fußabdruck der Bürgerinnen und Bürger hat. Gleichzeitig ist es möglich, diesen Anteil ohne nennenswerten Aufwand und sogar mit einer Kostenersparnis zu reduzieren.</p>
<p>Dem schließen sich viele Abgeordnete an:</p>
<p>»Es muss nicht jeden Tag Schnitzel, Steak oder Fleischwurst auf dem Teller liegen. Weniger Fleisch zu essen ist gesund, gut für Umwelt und Klima und verringert tierquälerische Massentierhaltung. Deshalb setzen wir Grüne uns für die Einführung eines Veggie-Days im Bundestag ein.« Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherschutz der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p>»Maßvoller Fleischkonsum ist nicht nur für Mensch und Tier gut, sondern auch ein Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Das verringert CO2-Emissionen. Ich unterstütze einen vegetarischen Wochentag in den Kantinen des Deutschen Bundestags.« Josef Göppel, Umweltobmann der CDU/CSU Bundestagsfraktion</p>
<p>»Wenn ganz Berlin einmal die Woche auf Fleisch verzichten würde, würde das so viel CO2 einsparen wie 261.000 Autos pro Jahr produzieren. Ein fleischloser Tag im Deutschen Bundestag wäre doch ein guter Anfang.« Caren Lay, Verbraucherpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.</p>
<p>»Ein vegetarischer Wochentag ist ein gutes Symbol für einen bewussteren Umgang mit Fleisch. Zu alltäglich ist unser Konsum von tierischen Produkten leider geworden. Das Resultat ist eine mehr und mehr industrialisierte Tierhaltung, gegen die wir Verbraucher ansteuern sollten und können.« Matthias Miersch, Umweltpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion</p>
<p>Nur die FDP-Fraktion scheint geschlossen gegen die Einführung eines vegetarischen Wochentags im Bundestag zu sein. Hier wird u.a. argumentiert, man wolle die Arbeitsplätze in der Fleischproduktion sichern. »Die Agrarindustrie baut seit Jahrzehnten die Zahl der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft ab und schafft in Massentierhaltungen und Schlachthäusern unwürdige Bedingungen für Mensch und Tier«, hält Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung, dagegen.</p>
<p>Eine Liste der bislang eingetroffenen Zu- und Absagen kann hier eingesehen werden: <a title="Veggietag im Budnestag - Wer ist dafür, wer ist dagegen?" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen" target="_blank">http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-im-bundestag-wer-ist-dafur-wer-ist-dagegen</a></p>
<p>Nach dem erfolgreichen Auftakt wird sich die Albert Schweitzer Stiftung weiterhin für die Einführung eines Veggietags im Bundestag einsetzen. Geplant ist u.a. ein Parlamentarischer Abend zum Thema.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/woechentliche-veggie-tage-in-100-staedten' rel='bookmark' title='Bald wöchentliche Veggie-Tage in 100 Städten?'>Bald wöchentliche Veggie-Tage in 100 Städten?</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/veggietag-antworten-der-bundestagsabgeordneten' rel='bookmark' title='Veggietag: Antworten der Bundestagsabgeordneten'>Veggietag: Antworten der Bundestagsabgeordneten</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 03:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Dauer-Skandal um den Missbrauch von Antibiotika in der Intensivtierhaltung hält sich weiter in den Medien. Wie geht es weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13439" title="Antibiotika © Dmitry Sunagatov - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/antibiotika-Dmitry-Sunagatov-270x202.jpg" alt="" width="270" height="202" />Die Welle der negativen Publicity für die Agrarindustrie reißt nicht ab. Insbesondere das Thema Antibiotikamissbrauch hält sich schon seit vielen Wochen in den Medien. Kein Wunder: Dieser Aspekt der Massentierhaltung bedroht uns und unsere Gesundheit unmittelbar – bei anderen Themen wie den Emissionen von Treibhausgasen, der Überdüngung von Böden, der Verschwendung von Wasser etc. sind die Zusammenhänge komplexer und schaffen es daher bei vielen Menschen nicht ins Bewusstsein.</p>
<p>Doch beim Missbrauch von Antibiotika geht es direkt um Menschenleben: 15.000 Menschen sterben allein in Deutschland in jedem Jahr an resistenten Keimen – darunter auch viele Kinder. Der Experte Dr. Hermann Focke, der mit seinem Buch »<a title="Die Natur schlägt zurück von Dr. Hermann Focke" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783868057669]]" target="_blank">Die Natur schlägt zurück</a>« maßgeblich dazu beigetragen hat, die Welle ins Rollen zu bringen, weist darauf hin, dass diese Zahl deutlich höher ist als die der Drogentoten.</p>
<p>Im Grunde ist es egal, ob die Agrarindustrie wegen ihres Antibiotikamissbrauchs oder ihrer vielen anderen Vergehen an Mensch, Tier und Umwelt in die Zange genommen wird, denn die hohen Antibiotikagaben gehören untrennbar zum System der Intensivtierhaltung: Wer viele überzüchtete Tiere auf engstem Raum zusammenzwängt, Amputationen an ihnen vornimmt, ihnen keine ausreichende Bewegung, (fast) kein Sonnenlicht und das falsche Futter gibt, der braucht auch Antibiotika, um die so zwangsweise entstehenden Krankheiten in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Frage ist, wie es jetzt politisch mit dem Thema weiter geht. Trotz einer völlig erdrückenden Beweislast rund um die <a title="Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast" target="_blank">Studie aus NRW</a>, den <a title="stern.de zu einer von zwei BUND-Untersuchungen" href="http://www.stern.de/panorama/bund-stichprobe-haehnchen-haeufig-mit-antibiotika-keimen-belastet-1771455.html" target="_blank">Untersuchungen von Umweltschutzorganisationen</a> und <a title="zum jüngsten ZDF-Beitrag über den Missbrauch von Antibiotika" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1550328/ZDFzoom:-Gef%C3%A4hrliche-Keime" target="_blank">Fernsehbeiträgen</a> sowie <a title="Der Spiegel über Antibiotika in der Massentierhaltung" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,811423,00.html" target="_blank">Berichten in wichtigen Medien</a>, die den Stand der Wissenschaft für die Öffentlichkeit gut verständlich aufbereiten, stellt sich die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz quer. Ilse Aigner scheint allen Ernstes die Haltung einzunehmen, dass einige Ausnahmebetriebe, die nach unserer Kenntnis auch nur manchmal (!) ohne Antibiotika auskommen, ausreichen, um der Intensivtierhaltung den richtigen Weg zu weisen. Zitat aus dem o.g. TV-Beitrag: »Es geht offensichtlich. Dann müssen sie [die Betriebe] sich halt anstrengen. Punkt.« Man darf sich schon wundern über eine Ministerin, die sich eigenen Angaben zufolge einem Gott gegenüber rechenschaftspflichtig fühlt und es trotzdem nicht wagt, am System der gefährlichen Intensivtierhaltung zu rütteln.</p>
<p>Was nun? Kommt ein Machtwort von der Bundeskanzlerin? Unwahrscheinlich, denn auch sie hat ihre Nähe zur Agrarindustrie schon ausreichend bewiesen (Einsatz für eine Aufschiebung des Käfigverbots und in einem anderen Zusammenhang: »Es sind ja nur Tiere«).</p>
<p>Mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl wird sich also politisch wahrscheinlich nicht viel ändern. Also sind wir als VerbraucherInnen gefragt, der Agrarindustrie das Wasser abzugraben, indem wir ihr schlichtweg kein Geld mehr geben. Also auf Biofleisch umsteigen? Sollte man nicht, ohne sich vorher das anzuschauen, <a title="Infos zur Bio-Tierhaltung" href="http://www.biowahrheit.de/" target="_blank">was man in der Werbung nicht gezeigt bekommt</a>. Die Antwort liegt also in der vegetarischen oder (noch besser) veganen Ernährung, die sich viel leichter realisieren lässt, als es den meisten Menschen bewusst ist. Tipps zum Umstieg inkl. eines Gratis-Newsletters mit Ernährungstipps finden Sie auf unserer neuen Webseite <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://www.selbst-wenn.de/" target="_blank">www.selbst-wenn.de</a>, die wir in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausbauen werden.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast' rel='bookmark' title='Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast'>Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[96,4 Prozent der gemästeten Hühner in NRW erhalten Antibiotika – im Durchschnitt drei, teilweise bis zu acht verschiedene Wirkstoffe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Jahrelang hat die Agrarindustrie den Verbrauchern vorgegaukelt, es gebe unbedenkliches Geflügelfleisch zum Schleuderpreis. Die jetzt veröffentlichte Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums NRW zeigt jedoch wieder einmal, dass Billigfleisch nur zu Lasten von Menschen und Tieren produziert werden kann. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert daher die schnelle Abkehr von den gängigen Mastmethoden.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13007" title="Medikamente © digitalpress - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/medikamente-digitalpress-fo2-270x180.jpg" alt="Medikamente in der Massentierhaltung" width="270" height="180" />96,4 Prozent der gemästeten Hühner in NRW erhalten Antibiotika – im Durchschnitt drei, teilweise bis zu acht verschiedene Wirkstoffe. Da die Hühnermast sich in NRW nicht von der in anderen Bundesländern unterscheidet, lassen sich diese Ergebnisse nach Einschätzung der Albert Schweitzer Stiftung auf ganz Deutschland übertragen.</p>
<p>»Wenn mehr als 20 überzüchtete Tiere mit schwachen Immunsystemen auf einem Quadratmeter zusammengedrängt werden, muss sich niemand wundern, wenn der Antibiotikaeinsatz zur Routine wird«, erläutert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. Krankheiten brechen auf diese Weise schnell aus. Hinzu kommt, dass die Mäster in die Versuchung kommen, die Medikamente als Wachstumsförderer einzusetzen, obwohl dies seit 2006 verboten ist. Das Problem dabei: Tierärzte, die von Mästern aufgefordert werden, Antibiotika zu verschreiben, sind leicht erpressbar. »Wenn ein Tierarzt es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, Antibiotika zu verschreiben, suchen sich die Mäster einfach einen Veterinär mit weniger Skrupeln«, so Rechtsanwalt Schindler weiter.</p>
<p>Der routinemäßige Antibiotikaeinsatz begünstigt die Entstehung multiresistenter Keime (MRSA), die auch für den Menschen gefährlich werden können.</p>
<p>Die NRW-Studie zeigt, dass bei extensiverer Haltung weniger Medikamente benötigt werden. Nur durch eine grundsätzliche Abkehr von den gängigen Mastmethoden lässt sich daher der Antibiotikamissbrauch in den Griff bekommen. Dazu gehört auch, dass wir unseren überzogenen Fleischkonsum mindestens drosseln. Wie das geht, erfahren Sie u.a. <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/selbst-wenn">hier</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen zum Antibiotikamissbrauch</h3>
<p>Lesen Sie unsere <a title="unsere Artikel zum Antibiotikamissbrauch" href="http://www.google.de/#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=site:albert-schweitzer-stiftung.de+antibiotika&amp;pbx=1&amp;oq=site:albert-schweitzer-stiftung.de+antibiotika&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=18730l34101l0l34328l48l44l1l0l0l0l324l7178l0.31.12.1l45l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;fp=bec37e63e1de13aa&amp;biw=1680&amp;bih=891" target="_blank">Artikelsammlung zum Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung</a>.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/agrarindustrie-in-der-antibiotika-falle' rel='bookmark' title='Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle'>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/obama-gegen-antibiotika' rel='bookmark' title='Obama gegen Antibiotika'>Obama gegen Antibiotika</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierisch-gute-lebensmittel' rel='bookmark' title='Tierisch gute Lebensmittel?'>Tierisch gute Lebensmittel?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bio-Essen in Kitas: So klappt es</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 15:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag über die Einführung von Bio-Essen in Kitas, die damit einhergehende Fleischreduktion und das vegetarische Angebot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12477" title="Bio-Essen in Kitas © LollyKnit - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/gemuese1_LollyKnit-fl1-270x179.jpg" alt="Bio-Gemüse in Kita" width="270" height="179" />Die gute Nachricht zuerst: Wenn Eltern für ihren Nachwuchs einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte (Kita) suchen, achten sie zunehmend auf die Qualität des dort angebotenen Essens. Deshalb ist es für eine Kita wichtig, trotz knapper Budgets den erhöhten Ansprüchen der Eltern nachzukommen. Erfreulicherweise haben auch viele Erzieherinnen und Erzieher ein großes Interesse an ausgewogener, ökologischer Ernährung. So bietet sich die Chance, die Erwachsenen von morgen schon in den entscheidenden jungen Jahren nachhaltig auf verantwortungsvollen Konsum zu prägen.</p>
<p>Es geht nicht darum, dogmatisch bestimmte Speisen und Zutaten vom Speiseplan zu verbannen. Dogmen und Verbote provozieren nämlich nur, dass genau diese Speisen einen besonderen Reiz auf das Kind ausüben. Altersgemäße Freiwilligkeit bewirkt langfristig mehr! Das führt z.B. dazu, dass sich die fünfjährige Karla seit fast zwei Jahren freiwillig vegan ernährt, während der fast vierjährige Mika aber (noch?) gern auch mal zur (Bio-)Wurst greift, obwohl sich die Eltern von Karla und Mika vegan beziehungsweise vegetarisch ernähren und ihren Kindern diesen Lebensstil auch erklären.</p>
<p>Eine Kita-Leitung von verantwortungsvoller Ernährung zu überzeugen, ist oftmals leichter als gedacht. Am besten schließt man sich mit einigen Gleichgesinnten zusammen und liefert gute Argumente. Da viele Eltern und Kita-Leitungen nicht auf ein Fleischangebot verzichten mögen, macht es vor allem Sinn, auf das Angebot von Bio-Fleisch und insgesamt weniger Fleisch auf dem Speiseplan hinzuarbeiten (das gilt natürlich auch für das Ernährungsangebot zu Hause). Selbstverständlich sollten Kinder, die sich vegetarisch/vegan ernähren wollen, die Möglichkeit hierzu erhalten.</p>
<p>Der Verfasser dieses Artikels hat für die Kita, in der sein Sohn untergebracht ist, ein ausführliches Argumentationspapier zum Thema Ernährung in der Kindertagesstätte mit vielen Literaturhinweisen erstellt. Denn allein zum Thema Bio-Fleisch gibt es zahlreiche Aspekte, die über das richtige Argument »weniger und dafür besseres Fleisch« hinausgehen. Das Papier können Sie <a title="zum Bio-Kita-Papier" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pdf/bio-kita.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen.</p>
<p>Hier einige Gesichtspunkte aus dem Argumentationspapier:</p>
<h3>Gesundheit des Kindes</h3>
<p>2009 hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) neue Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder herausgegeben. Empfohlen werden pro 5 Tage 60 g (1-3-Jährige) bzw. 80 g (4-6-Jährige) Fleisch und 30 g bzw. 40 g Fisch. Zum Vergleich: ein kleines Bockwürstchen wiegt bereits 40-50 g! Biofleisch ist zwar teurer als Fleisch aus Intensivtierhaltung, dafür gibt es aber keine gesundheitlichen Schäden durch den Antibiotika-Missbrauch in der Intensivtierhaltung und die Verfütterung von gentechnisch verändertem Futter an die Tiere. Fisch ist wegen der Schwermetallbelastung (<a title="Tierschutz-Informationen zum Fischfang" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/wildfisch">Wildfang</a>) beziehungsweise Antibiotika-Problematik (<a title="Tierschutz-Informationen zu Aquakulturen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/aquakultur">Aquakulturen</a>) keine Alternative zu Fleisch.</p>
<p>Giftige Rückstände in Lebensmitteln schaden Kindern stärker als Erwachsenen. Denn Kinder verzehren im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Nahrung und damit auch mehr Giftstoffe. Da ihr Stoffwechsel aktiver ist, nehmen sie die Schadstoffe auch schneller auf.</p>
<p>Wenn Kinder nur minderwertiges Fleisch verzehren, geht ihnen der Sinn (im wahrsten Sinne des Wortes!) für den »wahren« Geschmack von Fleisch verloren. Kinder machen keinen Unterschied zwischen »Haus- und Nutztieren« und wissen nicht, wie sehr die »Nutztiere« in der Intensivtierhaltung gequält werden, nur damit wir deren Produkte billig kaufen können. Eltern können ihre Kinder ab einem gewissen Alter hierüber aber kindgerecht aufklären.</p>
<p>Eltern haben eine besondere Verantwortung für die Erde, die sie auch ihren Kindern hinterlassen müssen, und sollten daher verstärkt auf nachhaltigen Konsum achten.</p>
<p>Immer wieder wird behauptet, dass vegetarisch ernährte Kinder unter Mangelerscheinungen leiden, zum Beispiel Eiweiß, Eisen, Zink, Jod, Vitamin D oder Vitamin B12, und dass Fleischkonsum diese Mängel behebt. Eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen ist aber auch bei verringertem Fleischkonsum und auch durch vegetarische Ernährung möglich.</p>
<p>Was aber tut man, wenn eine Kita-Leitung den angeführten Argumenten zwar zustimmt, eine Ernährungsumstellung wegen vermeintlicher Budgetprobleme aber nicht umsetzt? Dann kann man auf zahlreiche Kitas verweisen, die hochwertiges Essen anbieten können, auch ohne horrende Extrabeiträge von den Eltern zu verlangen. Über den wirtschaftlichen Aspekt (und viele weitere) informiert das »Aktionshandbuch zur Umstellung auf Bio-Verpflegung« vom Tollwood Festival und der Stadt München.</p>
<p>In der Kita des Sohnes des Verfassers wurde übrigens dank des Engagements vor allem der Erzieherinnen und Erzieher das Fleischangebot drastisch reduziert und komplett auf Bio umgestellt. Ganz ohne den Druck der Eltern ging das allerdings nicht: Regelmäßig brachten sie das Thema auf den Tisch.</p>
<p>Gastbeitrag von Sven Garber, Förderer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und Vater eines dreijährigen Sohnes. Der Artikel ist zuvor bereits im <a title="zu PROVIEH" href="http://provieh.de/" target="_blank">PROVIEH</a>-Magazin erschienen.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/sechs-aktuelle-gruende-weniger-fleisch-zu-essen' rel='bookmark' title='Sechs aktuelle Gründe, weniger Fleisch zu essen'>Sechs aktuelle Gründe, weniger Fleisch zu essen</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/emnid-deutsche-wollen-weniger-fleisch-essen' rel='bookmark' title='Emnid: Deutsche wollen weniger Fleisch essen'>Emnid: Deutsche wollen weniger Fleisch essen</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fleisch-essen-mit-gutem-gewissen' rel='bookmark' title='Fleisch essen mit gutem Gewissen'>Fleisch essen mit gutem Gewissen</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gefährliches Geflügel</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 14:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem oben genannten Artikel hat Report Mainz einen sehr sehenswerten Beitrag gebracht, den Sie auf unserer Seite sehen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem oben genannten Artikel hat Report Mainz einen sehr sehenswerten Beitrag gebracht:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/vghoP4mcVSU?rel=0" frameborder="0" width="600" height="335"></iframe></p>
<p>Um sich nicht mit antibiotikaresistenten Eiterkeimen zu infizieren, scheint es für Verbraucherinnen und Verbraucher also ratsam zu sein, Einweghandschuhe zu tragen, wenn sie Geflügelfleisch zubereiten. Alternativ bietet sich an, diese fragwürdigen Produkte vom Speisezettel zu streichen. <a title="Tierschutz-Informationen über die Hühnermast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/huehnermast">Das käme auch den Tieren zugute.</a></p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/obama-gegen-antibiotika' rel='bookmark' title='Obama gegen Antibiotika'>Obama gegen Antibiotika</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesundheitsrisiken für Anwohner von Tierfabriken</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 15:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder einmal wurde belegt, wie gesundheitsschädlich Tierfabriken für den Menschen sind: Rund um Agrarfabriken verbreiten sich Krankheiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11650" title="Bakterien © Alexander Raths - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/bakterien-Alexander-Raths-270x180.jpg" alt="Bakterien in Petrischale" width="270" height="180" />Die Erkenntnisse einer <a title="zur niederländischen Studie" href="http://www.nivel.nl/pdf/Rapport-Intensieve-Veehouderij.pdf" target="_blank">Studie</a> der Universität Utrecht, die im Auftrag der niederländischen Regierung entstanden ist, belegen wieder einmal, dass Anwohner von agrarindustriellen Großställen erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind: Emissionen treten ungefiltert durch die Abluftanlagen nach außen und führen nachweislich zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Krankheitserreger.</p>
<p>Wie die Untersuchung zeigt, kommt es vor allem in der Nähe von Intensivtierhaltungen von Geflügel, Schweinen und Ziegen zu einer deutlich höheren Konzentration von Feinstaub, was mit einer erhöhten Keimbelastung einhergeht, da die Keime an den Staubpartikeln haften bleiben und sich so verbreiten. Daher geht ein verstärktes Risiko für Keimbelastungen mit erhöhten Feinstaubwerten um Tierfabriken einher.</p>
<p>Außerdem wurden in einem Radius von bis zu 1000 m um Agrarfabriken herum erhöhte Werte von Endotoxinen (von Bakterien abgesonderte Giftstoffe) und viehspezifischen <a title="Massentierhaltung und Antibiotikaresistenzen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/massentierhaltung-und-antibiotikaresistenzen">MRSA</a>-Bakterien gefunden.</p>
<p>Endotoxine können zu Erkrankungen der Atemwege beim Menschen führen. Hausärzte, die im Rahmen der Untersuchung befragt wurden, beobachteten in viehdichten Regionen rund um die Ställe häufiger Fälle von Lungenentzündung, <a title="Q-Fieber: 36.006 Tote" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/q-fieber-36006-tote">Q-Fieber</a> und atopischem Ekzem bei Kindern. Anwohner, die bereits an chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder chronischer Bronchitis leiden, sind zudem einem größeren Infektionsrisiko ausgesetzt.</p>
<p>Einige Landesregierungen fordern bereits beim geplanten Neubau von Massentierhaltungsanlagen Keimverbreitungsgutachten, jedoch fehlt ein einheitlicher Bewertungsmaßstab. In Anbetracht zunehmend resistenter Keime in der Massentierhaltung sind verbindliche Richtlinien für Emissionen aus Massentierhaltungen unverzichtbar: Die zuständigen Landes- und Bundespolitiker sind daher in der Pflicht, strenge Gesundheitsschutzauflagen wie Abluftfiltersysteme vorzuschreiben und entsprechende Vorgaben für Genehmigungsbehörden zu erlassen. Damit könnten die nicht nur aus Gesundheitssicht erforderlichen Genehmigungsstopps von Tierfabriken deutlich leichter erwirkt werden.</p>
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		<title>MyPlate ersetzt Ernährungspyramide</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 15:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von vielen Seiten als fleischlastige und verwirrende Ernährungspyramide hat nach zwei Jahrzehnten ausgedient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/myplate_270.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11382" title="myplate" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/myplate_270.jpg" alt="MyPlate" width="270" height="205" /></a>Die von vielen Seiten als fleischlastig und verwirrend kritisierte Ernährungspyramide hat nach zwei Jahrzehnten ausgedient – »MyPlate« ist das neue Symbol für gesunde Ernährung in den USA, das First Lady Michelle Obama und Landwirtschaftsminister Tom Vilsack vergangene Woche in Washington präsentierten. MyPlate soll als Symbol dazu dienen, den Verbraucher daran zu erinnern, die Wahl seiner Lebensmittel zu überdenken und zu einem gesünderen Lebensstil animieren.</p>
<p>Bei MyPlate kommen Obst, Gemüse, Getreide, Proteine und Milchprodukte auf den Teller – ganz ohne bunte Grafiken, die Käse, Eier oder Fleisch zeigen. Eine der Schlüsselbotschaften der Initiative lautet, die Hälfte einer Mahlzeit soll aus Obst und Gemüse bestehen: Lebensmittel, die auf Pflanzen basieren, werden dadurch deutlich mehr gewichtet als bisher. Außerdem haben in dem Modell pflanzliche Proteine denselben Stellenwert wie tierische Proteine, was eine Aufwertung für die vegetarische bzw. vegane Ernährung bedeutet. Das einzige tierische Produkt, das noch zu sehen ist, sind Milchprodukte als Kalziumquelle. In den Ausführungen auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird aber auch darauf hingewiesen, dass Sojamilch gleichermaßen dieser Kategorie zu zuordnen ist. MyPlate empfiehlt dem Verbraucher also Ernährungsrichtlinien, die prinzipiell ganz ohne tierische Produkte auskommen.</p>
<p>Die Initiative ist ein wichtiger Schritt in die Richtung, tierische Nahrungsmittel zu reduzieren, und die Akzeptanz eines auf Pflanzen basierenden Ernährungsstils zu fördern. Die Kampagne beabsichtigt der Problematik von Übergewicht und Fettleibigkeit entgegen zu wirken, dies betrifft ein Drittel aller Kinder und zwei Drittel der Erwachsenen in den USA. Das neue Symbol ist dabei eine schnelle, übersichtliche Erinnerungshilfe, gesündere Entscheidungen bei der Wahl von Lebensmitteln zu treffen.</p>
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		<title>EHEC aus der Massentierhaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 15:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz Deutschland redet über Gurken, Salat und Tomaten. Doch die Ursache für EHEC liegt an ganz anderer Stelle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11316" title="EHEC © WoGi - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/ehec-WoGi-270x270.jpg" alt="EHEC kommt aus Massentierhaltung" width="243" height="243" />Ganz Deutschland scheint momentan Kopf zu stehen wegen EHEC, einem E. Coli-Typ, der sich laut ersten Medienberichten auf einigen Gemüsesorten befinden sollte. Ein grundlegendes Problem ist hierbei die Oberflächlichkeit vieler Berichte, denn es wird Panik geschürt vor Gurken, Tomaten, Salat und/oder anderen Gemüsesorten, anstatt sich auf die Ursachensuche zu begeben und das Übel an seiner Wurzel zu packen.</p>
<p>Die Quelle der EHEC-Keime sind niemals Pflanzen. Als wahrscheinlichste Kontaminationsquelle gilt bislang Gülle aus der Massentierhaltung, mit der pflanzliche Lebensmittel entweder direkt oder über den Umweg <a title="Stammt der EHEC-Keim aus Biogasanlagen?" href="http://www.n-tv.de/panorama/Stammt-EHEC-Keim-aus-Biogasanlagen-article3500371.html" target="_blank">Biogasanlage</a> gedüngt wurden. Tiere in der Intensivhaltung sind besonders anfällig für Krankheiten, weil ihre Immunsysteme zum einen durch den Mangel an Licht und Bewegung geschwächt sind und ihre Verdauungssysteme aufgrund der falschen Ernährung mit Kraftfutter besonders anfällig für Durchfallerreger wie EHEC sind (mehr dazu <a title="Pressemitteilung von Tier &amp; Mensch e.V. und PAKT e.V. zu EHEC" href="http://www.openpr.de/news/541881/EHEC-sitzt-auf-Gurken-stammt-aber-aus-Massentierhaltung-Fragt-nach-den-Wurzeln.html" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Die Massentierhalter streiten jede Verantwortung ab, weil Gemüse angeblich nicht mit Gülle gedüngt werde. Doch zum einen kann auch Gemüse unter der Bezeichnung »Kompost« mit Fäkalien gedüngt werden und zum anderen reicht es schon, wenn auf den Feldern vorher andere Pflanzen mit Gülle gedüngt wurden, denn die Erreger können außerhalb des Darms bis zu ein Jahr lang <a title="siehe zeit.de (Punkt &quot;Ansteckung&quot;)" href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-06/Ehec-Bauern-Entschaedigung" target="_blank">überleben</a>. Dass die Bakterien so übertragen werden können, wurde bereits vor etwa zehn Jahren in einer <a title="EHEC-Übertragung von Gülle zu Pflanzen" href="http://aem.asm.org/cgi/reprint/68/1/397.pdf" target="_blank">Studie</a> nachgewiesen. Außerdem sind auch andere Infektionswege nicht unwahrscheinlich:</p>
<p>Eine andere, von den Medien bis vor kurzem sträflich vernachlässigte Infektionsquelle sind nämlich Produkte tierischen Ursprungs. So hat schon im Jahr 2009 die Iowa State University in Zusammenarbeit mit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) <a title="zur EHEC-Studie (englisch)" href="http://www.cfsph.iastate.edu/Factsheets/pdfs/e_coli.pdf" target="_blank">publiziert</a>, dass sich Menschen vor allem durch den Verzehr nicht durchgebratenen Hackfleisches und anderer tierischen Produkte mit EHEC infizieren können. Darauf weist auch der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit <a title="zur Meldung der dapd" href="http://de.nachrichten.yahoo.com/experte-ehec-infektionen-meist-durch-fleisch-144736644.html" target="_blank">hin</a>. Er ergänzt, dass eine Übertragung durch Gemüse »eher selten« stattfindet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) <a title="Suche nach der Ehec-Quelle (Financial Times)" href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:suche-nach-der-ehec-quelle-erst-das-gemuese-dann-das-fleisch/60061068.html" target="_blank">schließt sich dem an</a>. Auch das Robert-Koch-Institut <a title="RKI zum Thema EHEC" href="http://www.rki.de/cln_169/nn_467482/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2008/02__08,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/02_08.pdf" target="_blank">nennt</a> mit Rohmilch, Rohwürsten und Lammfleisch Produkte tierischen Ursprungs als Risikofaktoren. Außerdem kann auch der direkte Kontakt von Menschen mit infizierten Tieren zu Ansteckungen führen.</p>
<p>Die öffentliche Diskussion darf sich nicht länger allein darum drehen, ob nun Gurken oder Tomaten das Problem sind. Vielmehr muss die Agrarindustrie in die Verantwortung genommen werden. In den Medien darf es nicht länger ein Tabu sein, die Erkenntnis auszusprechen, dass die Intensivtierhaltung nicht nur die Gesundheit von Tieren mit den Füßen tritt, sondern auch für den Verlust von Menschenleben verantwortlich ist; und das nicht nur wegen EHEC, sondern z.B. auch wegen ihres Beitrags dazu, dass <a title="WHO-Warnung: Antibiotika verlieren Wirksamkeit, Massentierhaltung trifft Teilschuld" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/who-warnt-antibiotika-verlieren-wirksamkeit">Antibiotika zunehmend ihre Wirksamkeit verlieren</a>.</p>
<p>Stand: 05.06.2011<br />
<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/10922c13063f426fb08695e8c81d140c" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Viva Veggie – fundiertes Ernährungswissen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 07:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Buch finden Sie alle wichtigen Informationen zur gesundheitlich optimalen pflanzlichen Ernährung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11304" title="Viva Veggie" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/viva-veggie-270x377.jpg" alt="Cover des Buchs Viva Veggie!" width="189" height="264" />Das kürzlich erschienene Buch »Viva Veggie« von Katja Lührs sieht von außen fast wie ein Kinderbuch aus, sodass InteressentInnen auf den ersten Blick kaum ahnen, was sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt: Alle wichtigen Informationen zur gesundheitlich optimalen vegetarischen und veganen Ernährung – und zwar auf dem neusten Stand der Wissenschaft.</p>
<p>Allein aus diesem Grund wäre »Viva Veggie« als deutschsprachige Alternative zum Klassiker »Plant Based Nutrition and Health« von Stephen Walsh sehr empfehlenswert. Hinzu kommt noch, dass dem Buch eine Software beiliegt, über die Sie direkt am Computer Ihre eigene Ernährung auf Herz und Nieren prüfen können: Führen Sie einfach eine Weile lang Tagebuch über Ihre Ernährung, und das Programm sagt Ihnen mit konkreten Vorschlägen, welche Nährstoffe Sie ausreichend abgedeckt haben und wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Verschiedene Rezepte runden das Angebot ab.</p>
<p>Vegetarierinnen und Veganer sollten nicht nur aus eigennützigen Motiven an einer gesunden Ernährung interessiert sein. Darüber hinaus tragen sie auch wesentlich dazu bei, welches Bild sich etliche Menschen über die gesundheitlichen Auswirkungen der tierfreundlichen Ernährung machen. Deshalb gehört es zu unserem Pflichtprogramm, sich die vielen potentiellen Vorteile der pflanzenbasierten Ernährung auch zunutze zu machen.</p>
<p>Bestellen können Sie das Buch über unseren <a title="Bücher bestellen und spenden" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/tierschutzbuecher">Shop</a>. Alternativ können Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen: Schreiben Sie bis zum 04.06.2011 eine Mail mit Ihrer vollständigen Adresse an <a href="mailto:viva-veggie@albert-schweitzer-stiftung.de">viva-veggie@albert-schweitzer-stiftung.de</a>.* Mit etwas Glück gewinnen Sie eins von fünf Exemplaren, die uns der Hans-Nietsch-Verlag und Katja Lührs freundlicherweise zur Verfügung stellen.</p>
<p>* Ihre Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Verlosung verwendet. Nach Beendigung der Verlosung werden alle Daten gelöscht. MitarbeiterInnen der Albert Schweitzer Stiftung sind wie immer von der Teilnahme ausgeschlossen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fleisch von kranken Tieren</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 14:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der MDR berichtet, wird Fleisch von kranken Rindern regelmäßig zu Lebensmitteln verarbeitet. Auch bei anderen Tierarten ist es nicht viel besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der MDR berichtet, wird Fleisch von kranken Rindern regelmäßig zu Lebensmitteln verarbeitet:</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/4VCxU-VXEmw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/4VCxU-VXEmw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Wer meint, mit anderen Fleischsorten besser bedient zu sein, sei darauf hingewiesen, dass der morgen (28.04.2011) erscheinende »stern« ausführlich über katastrophale Hygiene-Zustände beim Hähnchenproduzenten Wiesenhof <a title="Artikel bei aho" href="http://www.animal-health-online.de/gross/2011/04/27/stern-behoerden-ruegen-katastrophale-hygiene-zustaende-bei-haehnchen-produzent-wiesenhof-russland-sperrt-fleisch-aus-schlachthof-in-sachsen-anhalt/16889/" target="_blank">berichten wird</a>. Dabei geht es u.a. um Schwarzschimmelbefall und um die Kontamination von Fleisch mit den Inhalten von Mägen und Därmen.</p>
<p>Auch der Putenfleischindustrie wurden jüngst wieder katastrophale Zustände nachgewiesen. Dazu gehören u.a. verwesende Tiere unter lebenden Tieren in den Ställen. <a title="Heidemark-Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=kefPrc8BxUU" target="_blank">Hier</a> geht es zum Video.</p>
<p>Um die Schweinefleischindustrie war es in den letzten Monaten relativ ruhig, aber der nächste Skandal dürfte nicht lange auf sich warten lassen. <a title="Informationen über die Schweinemast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/schweinemast">Hier</a> finden Sie die grundlegenden Informationen.</p>
<p>Wenn Ihnen bei solchen Meldungen der Appetit vergeht, oder Sie die unglaubliche Ungerechtigkeit gegenüber Tieren nicht mitfinanzieren wollen, empfehlen wir Ihnen einen Blick ins <a title="zum V-Heft" href="http://v-heft.de" target="_blank">V-Heft</a>.</p>
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