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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte &#187; Empfehlungen</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 03:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Dauer-Skandal um den Missbrauch von Antibiotika in der Intensivtierhaltung hält sich weiter in den Medien. Wie geht es weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13439" title="Antibiotika © Dmitry Sunagatov - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/antibiotika-Dmitry-Sunagatov-270x202.jpg" alt="" width="270" height="202" />Die Welle der negativen Publicity für die Agrarindustrie reißt nicht ab. Insbesondere das Thema Antibiotikamissbrauch hält sich schon seit vielen Wochen in den Medien. Kein Wunder: Dieser Aspekt der Massentierhaltung bedroht uns und unsere Gesundheit unmittelbar – bei anderen Themen wie den Emissionen von Treibhausgasen, der Überdüngung von Böden, der Verschwendung von Wasser etc. sind die Zusammenhänge komplexer und schaffen es daher bei vielen Menschen nicht ins Bewusstsein.</p>
<p>Doch beim Missbrauch von Antibiotika geht es direkt um Menschenleben: 15.000 Menschen sterben allein in Deutschland in jedem Jahr an resistenten Keimen – darunter auch viele Kinder. Der Experte Dr. Hermann Focke, der mit seinem Buch »<a title="Die Natur schlägt zurück von Dr. Hermann Focke" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783868057669]]" target="_blank">Die Natur schlägt zurück</a>« maßgeblich dazu beigetragen hat, die Welle ins Rollen zu bringen, weist darauf hin, dass diese Zahl deutlich höher ist als die der Drogentoten.</p>
<p>Im Grunde ist es egal, ob die Agrarindustrie wegen ihres Antibiotikamissbrauchs oder ihrer vielen anderen Vergehen an Mensch, Tier und Umwelt in die Zange genommen wird, denn die hohen Antibiotikagaben gehören untrennbar zum System der Intensivtierhaltung: Wer viele überzüchtete Tiere auf engstem Raum zusammenzwängt, Amputationen an ihnen vornimmt, ihnen keine ausreichende Bewegung, (fast) kein Sonnenlicht und das falsche Futter gibt, der braucht auch Antibiotika, um die so zwangsweise entstehenden Krankheiten in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Frage ist, wie es jetzt politisch mit dem Thema weiter geht. Trotz einer völlig erdrückenden Beweislast rund um die <a title="Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast" target="_blank">Studie aus NRW</a>, den <a title="stern.de zu einer von zwei BUND-Untersuchungen" href="http://www.stern.de/panorama/bund-stichprobe-haehnchen-haeufig-mit-antibiotika-keimen-belastet-1771455.html" target="_blank">Untersuchungen von Umweltschutzorganisationen</a> und <a title="zum jüngsten ZDF-Beitrag über den Missbrauch von Antibiotika" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1550328/ZDFzoom:-Gef%C3%A4hrliche-Keime" target="_blank">Fernsehbeiträgen</a> sowie <a title="Der Spiegel über Antibiotika in der Massentierhaltung" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,811423,00.html" target="_blank">Berichten in wichtigen Medien</a>, die den Stand der Wissenschaft für die Öffentlichkeit gut verständlich aufbereiten, stellt sich die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz quer. Ilse Aigner scheint allen Ernstes die Haltung einzunehmen, dass einige Ausnahmebetriebe, die nach unserer Kenntnis auch nur manchmal (!) ohne Antibiotika auskommen, ausreichen, um der Intensivtierhaltung den richtigen Weg zu weisen. Zitat aus dem o.g. TV-Beitrag: »Es geht offensichtlich. Dann müssen sie [die Betriebe] sich halt anstrengen. Punkt.« Man darf sich schon wundern über eine Ministerin, die sich eigenen Angaben zufolge einem Gott gegenüber rechenschaftspflichtig fühlt und es trotzdem nicht wagt, am System der gefährlichen Intensivtierhaltung zu rütteln.</p>
<p>Was nun? Kommt ein Machtwort von der Bundeskanzlerin? Unwahrscheinlich, denn auch sie hat ihre Nähe zur Agrarindustrie schon ausreichend bewiesen (Einsatz für eine Aufschiebung des Käfigverbots und in einem anderen Zusammenhang: »Es sind ja nur Tiere«).</p>
<p>Mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl wird sich also politisch wahrscheinlich nicht viel ändern. Also sind wir als VerbraucherInnen gefragt, der Agrarindustrie das Wasser abzugraben, indem wir ihr schlichtweg kein Geld mehr geben. Also auf Biofleisch umsteigen? Sollte man nicht, ohne sich vorher das anzuschauen, <a title="Infos zur Bio-Tierhaltung" href="http://www.biowahrheit.de/" target="_blank">was man in der Werbung nicht gezeigt bekommt</a>. Die Antwort liegt also in der vegetarischen oder (noch besser) veganen Ernährung, die sich viel leichter realisieren lässt, als es den meisten Menschen bewusst ist. Tipps zum Umstieg inkl. eines Gratis-Newsletters mit Ernährungstipps finden Sie auf unserer neuen Webseite <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://www.selbst-wenn.de/" target="_blank">www.selbst-wenn.de</a>, die wir in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausbauen werden.</p>
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		<title>Wie umgehen mit Schlachtrekorden?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt hat einen neuen Schlachtrekord vermeldet. Um zu einem gesunden Umgang mit solchen Meldungen zu finden, müssen wir die Hintergründe verstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12998" title="Schlachtrekord  © Antonio Duerte - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schlachter-Ant%C3%B3nio-Duarte-ft1-270x202.jpg" alt="Schächter mit Messer" width="270" height="202" />Am Montag hat das Statistische Bundesamt einen neuen Schlachtrekord verkündet: In den Monaten Juli, August und September sind in Deutschland so viele Tiere geschlachtet worden wie in noch keinem Quartal zuvor: 15,2 Millionen Schweine, 909.000 Rinder, 250 Millionen Hühner und 10 Millionen Puten, wobei die Zahl der Hühner und Puten nur geschätzt werden kann: Die Tiere werden nicht gezählt; nur ihr Fleisch wird gewogen.</p>
<p>Wir alle investieren Zeit, Geld und Energie, aber die Massentierhaltung wächst weiter, anstatt endlich zurückzugehen. Das führt bei einigen Aktiven zu einer kämpferischen Jetzt-erst-recht-Einstellung, aber für andere sind solche Meldungen absolut niederschmetternd. Um zu einem gesunden Umgang mit den erschreckenden Zahlen zu finden, ist es zunächst wichtig, die Hintergründe zu verstehen.</p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Der Fleischkonsum in Deutschland ist leicht rückläufig, und unsere Chancen stehen gut, diesen Trend in den nächsten Jahren deutlich zu beschleunigen. Dass die Schlachtzahlen trotz dieser positiven Entwicklung zunehmen, liegt daran, dass die deutsche Agrarindustrie zunehmend ausländische Märkte erschließt.</p>
<p>Wenn wir den Erfolg unserer Bemühungen messen wollen, ist es wichtig, sich eine Größe auszusuchen, die man beeinflussen kann. Auf den Fleischkonsum in Deutschland haben wir alle zusammen einen gewissen Einfluss, der sich noch vergrößern lässt. Dass die Fleischkonzerne verstärkt ins Ausland liefern, liegt weitestgehend außerhalb unseres Einflussbereiches. Allerdings orientieren sich die aufstrebenden Nationen zum Teil auch an den reichsten Ländern. Insofern macht es doppelt Sinn, sich auf den inländischen Fleischkonsum zu fokussieren: Wir haben eine Größe, an der wir unseren Erfolg messen können und wir leisten einen Beitrag, dass der hiesige Trend zum niedrigeren Fleischkonsum im Ausland eine Vorbildwirkung entfaltet.</p>
<p>Fragen wir uns also alle, was wir tun können, um den Tieren möglichst effektiv zu helfen. Das beste Werkzeug, das wir Ihnen dazu in die Hand geben können, ist unsere <a title="Selbst-Wenn-Broschüren bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüre</a>. Praktisch täglich erreichen uns Meldungen von Menschen, die nach der Lektüre beschlossen haben, ihre Ernährung umzustellen. Rund 30.000 Exemplare haben wir zusammen mit vielen Aktiven innerhalb weniger Wochen unter die Menschen gebracht. Das ist ein schöner Start, aber noch viel zu wenig.</p>
<p>Weil es sicherlich viele Menschen gibt, die gerne größere Mengen verteilen möchten, sich aber die erbetene Spende von 10 Cent pro Broschüre nicht leisten können, haben wir jetzt beschlossen, freigiebiger mit den Broschüren umzugehen. Wenn Sie davon Gebrauch machen möchten, <a title="Kontakt zur Albert Schweitzer Stiftung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/kontakt">kontaktieren Sie uns einfach</a>! Wenn Sie keine Zeit haben, Broschüren zu verteilen, aber helfen möchten, dass viele Menschen die Broschüren lesen, <a title="Spenden &amp; Fördern - Tierschutz und Tierrechte unterstützen" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/spenden">helfen Sie bitte mit einer Förderschaft oder einer Spende</a>!</p>
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		<title>Online-Aktivismus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 17:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen setzen sich online für die Tiere ein. Wir geben dazu einige Hinweise, damit dies auch zum Erfolg führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12406" title="Unterzeichnen einer Online-Petition © pressmaster - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/internet-pressmaster-270x180.jpg" alt="Frau unterzeichnet Online-Protest" width="270" height="180" />Vom Tierschützer bis zur Tierrechtsaktivistin setzen sich immer mehr Menschen auch online für die Tiere ein. Wir geben einige Hinweise, wie Online-Aktivismus zum Erfolg führt – und wie er ggf. kontraproduktiv sein kann.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Um gleich mit der wichtigsten Regel zu beginnen: Behalten Sie Ihre Zielgruppe im Auge – Ihre Freundinnen und Freunde, die sich (noch) nicht besonders für den Tierschutz oder Tierrechte interessieren. Um diese Menschen zu erreichen, ist es wichtig, auch anderes Material zu verbreiten als ständig nur Undercover-Videos und tierrechtsrelevante Artikel. Denn letzteres führt dazu, dass der durchschnittliche Fleischkonsument überfordert ist und Ihre Status-Updates blockiert bzw. Ihnen die Freundschaft kündigt. Daher gilt ganz einfach: Weniger ist mehr! Lassen Sie Ihre Freunde auch an Ihrem Leben abseits vom Aktivismus teilhaben. Als Daumenregel: Nicht mehr als ein Status-Update pro Tag, davon nicht mehr als zwei tierschutzrelevante Meldungen pro Woche.</p>
<h3>Twitter</h3>
<p>Für Twitter gelten praktisch dieselben Regeln. Der Unterschied ist, dass es auf Twitter üblicher ist, mehr zu »zwitschern« als auf Facebook. Die Relation »Tierrechte / andere Themen« sollte ähnlich sein wie auf Facebook.</p>
<h3>Online-Petitionen</h3>
<p>Online-Proteste schießen wie die Pilze aus dem Boden. Spezielle Webseiten erlauben es jedem, schnell eine eigene Petition aufzusetzen. Das große Problem dabei: Nicht immer ist das nötige Hintergrundwissen vorhanden, um Forderungen mit Hand und Fuß aufzustellen. Und auch wenn das nötige Wissen vorhanden ist: Protestemails sind inzwischen so üblich, dass ihre Wirkung verpufft, wenn nicht (im weitesten Sinne) eine Organisation dahinter steht, die die gesammelten Unterschriften dazu nutzt, nach Abschluss der Sammlung persönlich Verhandlungen zu führen oder medienwirksame Aktionen durchzuführen, um den Druck weiter zu erhöhen. Aus diesem Grund empfehlen wir, nur Online-Proteste zu unterschreiben und zu verbreiten, hinter denen mehr steckt als ein reiner E-Mail-Protest.</p>
<h3>Bundestagspetitionen</h3>
<p>Ein Spezialthema sind Bundestagspetitionen, die sich als besonders kontraproduktiv erweisen können, wenn sie nicht sorgfältig geplant werden. Der Grund ist, dass der Petitionsausschuss inzwischen nur noch Petitionen akzeptiert, die es nicht schon gab. Eine verunglückte Petition kann somit weitere, gut geplante Petitionen ungewollt verhindern. Bedenken Sie folgende Punkte, bevor Sie eine Petition starten: Im Erfolgsfall werden Sie vor dem Bundestagsausschuss und vor der Presse sprechen müssen. Haben Sie also gewisse Pressesprecher-Qualitäten? Stellen Sie sicher, gute Chancen zu haben, die benötigten 50.000 Unterschriften zu sammeln. Gewinnen Sie dazu im Vorfeld die Unterstützung mehrerer Organisationen, denen Sie die Möglichkeit geben, Anmerkungen und Wünsche zum Petitionstext zu äußern.</p>
<h3>Die Albert Schweitzer Stiftung im Internet</h3>
<p>Wir freuen uns, wenn Sie uns auf <a title="Albert Schweitzer Stiftung auf Facebook" href="http://www.facebook.com/albertschweitzerstiftung" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Albert Schweitzer Stiftung auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/schweitzertiere" target="_blank">Twitter</a> oder <a title="Albert Schweitzer STiftung auf YouTube" href="http://www.youtube.com/user/SchweitzerTiere" target="_blank">YouTube</a> folgen. Zudem halten wir Sie gerne mit unseren kostenfreien <a title="Newsletter der Albert Schweitzer Stiftung" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/supermailer/defaultnewsletter.php?ML=2&amp;F=1" target="_blank">Newslettern</a> über relevante Nachrichten und unsere <a title="Petitionen der Albert Schweitzer Stiftung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen">Online-Aktionen</a> auf dem Laufenden.</p>
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		<title>Wie ich verlernte, Tiere zu essen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Buch von Marsili Cronberg ist seit kurzem verfügbar. Wir durften schon im Vorfeld einen Blick hinein werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12363" title="Wie ich verlernte, Tiere zu essen" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/wie-ich-verlernte.jpg" alt="Cover von Wie ich verlernte, Tiere zu essen " width="207" height="333" />Marsili Cronberg, dessen Großvater mit Albert Schweitzer befreundet war und der auch persönlich unsere Stiftung unterstützt, ist innerhalb kürzester Zeit mit dem Artikel <a title="Veganer sind auch nur Menschen" href="http://ksta.stadtmenschen.de/blogs/mod_blogs_eintrag/blog/kstablog/thema/vermischtes/eintrag/Veganer_Vegetarier_Fleisch_Essen/ocs_ausgabe/ksta_blogs/index.html" target="_blank">Veganer sind auch nur Menschen</a> und anderen Texten bekannt geworden. Jetzt hat er mit dem Buch »Wie ich verlernte, Tiere zu essen« eine Sammlung von Geschichten und Berichten veröffentlicht, die teils  zum Nachdenken und meistens zum Schmunzeln und Lachen anregen.</p>
<p>Es ist ein wahrer Genuss, zu lesen, wie Marsili Cronberg mit viel Wortwitz und tiefen Einsichten für das Anliegen der Tiere und gegen die Verdummungsstrategie der Agrarindustrie schreibt. Einer von vielen Höhepunkten ist dabei seine Ausführung zum Thema Arbeitsplätze in der Massentierhaltung.</p>
<p>Der deutsche Jonathan Safran Foer? Konkurrenz für Karen Duve? Nein. Marsili Cronberg hat eine ganz eigene, persönliche und entwaffnende Art, sich mit der Tierausbeutungsindustrie auseinanderzusetzen. Daher empfehlen wir sein Buch »Wie ich verlernte, Tiere zu essen« auch uneingeschränkt.</p>
<p>Das Buch können Sie übrigens <a title="Wie ich verlernte, Tiere zu essen bei buch.de" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783926914545]]" target="_blank">hier</a> bestellen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Experiment: Veganer wird Christ, Pfarrer wird Veganer</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jon Camp, einer der weltweit effektivsten Aktivisten hat sich an einem spannenden Experiment beteiligt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11891" title="Jon Camp von Vegan Outreach" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/jon-camp-270x346.jpg" alt="Jon Camp verteilt die Broschüre Even if You Like Meat" width="243" height="311" />Jon Camp von <a href="http://www.veganoutreach.org/" target="_blank">Vegan Outreach</a> ist einer der effektivsten Aktivisten weltweit, und er ist immer auf der Suche nach Erfahrungen, um die Effektivität seines Einsatzes für die Tiere zu steigern. Dabei geht er in seiner Freizeit (also nicht als Repräsentant von Vegan Outreach) auch unkonventionelle Wege:</p>
<p>Die Sichtweise einer anderen Person einzunehmen kann eine lohnende Erfahrung sein, wenn es darum geht den eigenen Horizont zu erweitern. Deshalb startete Jon einen 30-tägigen Austausch mit seinem langjährigen Freund Sam McKee, einem christlichen Pfarrer aus Vancouver: Jon, der sich selbst als Agnostiker bezeichnet, beschäftigte sich 30 Tage mit christlicher Literatur, besuchte Bibelstunden und nahm an Gottesdiensten teil; im Gegenzug ernährte sich Sam 30 Tage vegan und las im Auftrag von Jon »Tiere essen« von Jonathan Safran Foer sowie andere Bücher und Broschüren zum Thema.</p>
<p>Was Jon besonders auffiel, war die Offenheit und Freundlichkeit aller Mitglieder der christlichen Gemeinde, die er besuchte. Außerdem war er von deren sozialem Engagement beeindruckt, mit dem die Mitglieder ihren Auffassungen Taten folgen ließen. Das wichtigste Fazit, das Jon aus seinen Erfahrungen zieht, ist, dass sich Tierschützer ein Beispiel an der Offenheit und Freundlichkeit der von ihm besuchten Gemeinden nehmen können: Tierrechtsaktivisten müssten lernen, eine Atmosphäre des Willkommenseins gegenüber der (massentierhaltungsfleisch-essenden) Öffentlichkeit zu erzeugen und sich als respektvoll und mitfühlend gegenüber anderen Menschen zu präsentieren. Dem gegenüber, so Jon, könnten Tierschützer Christen dabei unterstützen, sich dem Leiden der Tiere bewusster zu werden, denn viele seien sich zu wenig darüber im Klaren, wie viel Leid vor allem den sogenannten Nutztieren täglich angetan werde.</p>
<p>Pfarrer Sam berichtet, dass für ihn die Erfahrung wichtig war, sich mit der Leidensfähigkeit der Tiere auseinanderzusetzen, die, so Sam, sowohl in ethischer als auch moralischer Hinsicht unser Mitgefühl verdient haben. Er macht besonders auf die verbreitete Inkonsequenz aufmerksam, die dazu führt, dass Haustiere liebevoll behandelt werden, während die Rechte und Bedürfnisse von Nutztieren außer Acht gelassen werden. Als Christ glaube er daran, dass es die Bestimmung des Menschen sei, Liebe und Frieden zu verbreiten und er plädiert dafür, zu versuchen, diese Maxime den täglichen Ernährungsentscheidungen zugrunde zu legen.</p>
<p>Jon und Sam finden es wichtig, sich Gemeinsamkeiten bewusst machen und aufgeschlossen zu sein, von  seinen Mitmenschen etwas zu lernen. Diese Grundeinstellung sollten wir uns alle zu Eigen machen, denn sie führt dazu, dass wir andere Menschen besser überzeugen können, sich tierfreundlich zu ernähren. Pfarrer Sam ist durch das Experiment zwar (noch?) nicht zum Veganer geworden, aber er ernährt sich immerhin vegetarisch. Jon, der nach wie vor nicht religiös ist, hat zusätzlich gelernt, noch effektiver mit Christen kommunizieren zu können, da so viel Zeit mit Christen verbracht und ihre Lehre studiert hat.</p>
<p>Wir hoffen, dass dieser Bericht viele Aktive inspirieren wird, noch offener auf andere Menschen zuzugehen – wir sind es den Tieren schuldig!</p>
<p>Übrigens: Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist <a title="Über uns" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/ueber-uns">weltanschaulich neutral</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Festwoche in Veggie-Hauptstadt Berlin</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/festwoche-in-veggie-hauptstadt-berlin?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=festwoche-in-veggie-hauptstadt-berlin</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 15:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Einladungen für den 23.07. und den 30.07. in Berlin: Supermarkteröffnung und Sommerfest]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Presse)-Einladung</strong></p>
<p><strong>Große Eröffnung veganer Supermarkt (23.07.) und noch größeres Vegan-Vegetarisches Sommerfest (30.07.)</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11620" title="Vegan-Vegetarisches Sommerfest" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/sommerfest-270x184.jpg" alt="Logo Vegan-Vegetarisches Sommerfest" width="270" height="184" />Berlin macht derzeit ihrem Ruf als Hauptstadt der Vegetarier und Veganer in Deutschland mit zwei Top-Events innerhalb einer Woche wieder alle Ehre. Los geht es diesen Samstag mit der Eröffnung des 1. veganen Vollsortiment-Supermarktes Europas namens <a title="zum veganen Supermarkt Veganz" href="http://veganz.de/" target="_blank">VEGANZ</a> in Prenzlauer Berg, gefolgt vom großen Vegan-Vegetarischen Sommerfest genau eine Woche später auf dem Alexanderplatz.</p>
<p>Das VEGANZ in der Schivelbeiner Str. 34, verkehrstechnisch sehr gut gelegen nahe dem S-Bahnhof Schönhauser Allee, feiert am 23. Juli 2011 ab 10 Uhr (Open End) seine Eröffnung. Es wartet mit ca. 6.000 Bio- und fair gehandelten Produkten von mehr als 70 Firmen aus aller Welt auf. Angeschlossen ist ein gemütliches Café/Bistro mit köstlichen veganen Torten, Kuchen, Cupcakes, Bagels, Softeis u.v.m.</p>
<p>Nur eine Woche später, am 30. Juli 2011, findet von 10 bis 21 Uhr bereits zum 4. Mal Berlins größtes und buntestes <a title="zum Vegan-Vegetarischen Sommerfest" href="http://www.vegan-vegetarisches-sommerfest.de/" target="_blank">Vegan-Vegetarisches Sommerfest</a> für Kinder und Erwachsene statt; dieses Mal auf dem Alexanderplatz im Herzen Berlins. Tausende Besucher dürfen sich bei diesem von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, dem Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan und dem Vegetarierbund Deutschland e.V. organisierten Event auf 60 Essens- und Infostände, eine Kochshow mit dem veganen Starkoch Björn Moschinski, eine große Tombola, eine Kuhhüpfburg, einen Kinderzirkus sowie Performances von Veggie-Musik-Acts freuen. Das VEGANZ wird auch mit einem großen Stand auf dem Sommerfest vertreten sein.</p>
<p>Wie in den letzten Jahren wird die immer wieder gestellte Frage »Was esst ihr denn überhaupt noch?« pragmatisch beantwortet. »Dazu wird es Stände mit veganen Steaks, Seitanfilets, asiatischen Spezialitäten, Bratwürstchen, Burgern, Kuchen, Torten, Eis u.v.m. geben«, berichtet der geschäftsführende Vorstand der Albert Schweitzer Stiftung, Mahi Klosterhalfen. »Zudem bleiben an den Infoständen von PeTA, Sea Shepherd, Animals‘ Angels, Tierschutzpartei, Grüne Jugend, Vier Pfoten, der Veganen Gesellschaften Deutschlands und Österreichs u.v.m. keine Fragen unbeantwortet.«</p>
<p>»Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät.« (American Dietetic Association, größte US-amerikanische Vereinigung von Ernährungsexperten mit rund 70.000 Mitgliedern)</p>
<p><strong>Nachtrag (23.07.): </strong>Das Veganz ist der zweite vegane Vollsortiment-Supermarkt in Europa. Der erste Markt steht in <a title="zum veganen Supermarkt in GB" href="http://www.unicorn-grocery.co.uk/" target="_blank">Manchester</a>. Zwar kein Vollsortimenter, aber auch ein veganer Supermarkt ist das <a title="zum Vegilicious" href="http://www.vegilicious-shop.de/" target="_blank">Vegilicious</a> in Dortmund.</p>
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		<title>Buchbesprechung: »Vegan!«</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 05:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[»Vegan!« ist ein knapper Ratgeber, der die vegane Lebensweise in allen Facetten vorstellt und Hilfestellung gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11582" title="veganbuch" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/veganbuch.jpg" alt="" width="217" height="311" />Der Autor Marc Pierschel hat mit dem Buch »Vegan!« einen knappen Ratgeber verfasst, der die vegane Lebensweise in allen Facetten vorstellt. Er fasst darin sämtliche Grundlagen zum Thema zusammen und präsentiert seinen Leserinnen und Lesern ein vielseitiges Werk.</p>
<p>Zu Beginn des Buches findet sich ein kurzer Überblick über die Entwicklung der vegetarischen Idee von der griechischen Antike, über die Gründung der ersten vegetarischen Verbände im Zuge der Industrialisierung um die Mitte des 19. Jahrhunderts, bis zur Entstehung des Begriffs Veganismus in den 1940er Jahren. Dieser Abriss zeigt, dass die pflanzenbasierte Ernährung eine lange Tradition hat, und es sich keineswegs um eine reine Modeerscheinung handelt.</p>
<p>Des Weiteren stellt der Autor Fakten über die Ausbeutung von Tieren im Zusammenhang mit der Massentierhaltung vor, wodurch ein Einblick in die konventionellen Methoden der industriellen Tierzucht ermöglicht wird, was nicht weniger als 98% der in Deutschland zur Lebensmittelproduktion gehaltenen Tiere betrifft.</p>
<p>Auch zu den Themen Tierschutz, Tierrechte und Tierethik findet ein knapper Diskurs statt, wobei grundlegende Positionen vorgestellt und Begriffe voneinander abgegrenzt werden. Der Autor stellt in diesem Zusammenhang besonders anschaulich dar, wie Sprache die Realität verschleiern kann, indem der Prozess der Warengewinnung durch Bezeichnungen wie »Ernte« bei der Tötung von Nerzen zur Pelzherstellung beschönigt wird. Er zeigt außerdem anhand von Zweckzuweisungen im alltäglichen Sprachgebrauch (z.B. »Legehennen«, »Milchkühe« und »Labormäuse«) auf, wie tief unsere Sicht auf Tiere als zu unseren Zwecken nutzbare Lebewesen verankert ist.</p>
<p>Praktische Tipps findet man vor allem in Erfahrungsberichten von vegan lebenden Menschen: Diese zeigen, wie man sich beim Essengehen zurechtfindet, und sie enthalten Vorschläge, wie man den eigenen Ernährungsstil im persönlichen Umfeld kommunizieren kann. Außerdem bietet das Buch Antworten auf häufige Kommentare an, die Diskussionen mit Freunden, mit der Familie oder mit Arbeitskollegen erleichtern können.</p>
<p>Die Auflistung der tierlichen Zusatzstoffe nach E-Nummern am Ende des Buches ist zwar gewissenhaft umgesetzt, allerdings sehen wir auch die Gefahr, dass Leserinnen und Leser verunsichert werden, weil sie eine strikte Kontrolle aller Lebensmittel nach E-Nummern überfordern könnte.</p>
<p>Trotz dieser kleinen Kritik können wir das Buch sehr empfehlen. Der Verlag roots of compassion stellt uns fünf Exemplare zur Verlosung zur Verfügung. Um teilzunehmen schicken Sie bis zum 22.07.2011 eine Mail mit Ihrer vollständigen Anschrift an <a href="mailto:veganbuch@albert-schweitzer-stiftung.de">veganbuch@albert-schweitzer-stiftung.de</a> .*</p>
<p>*MitarbeiterInnen der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sind von der Verlosung ausgeschlossen. Nach Abschluss der Verlosung werden sämtliche Daten gelöscht. Eine Weitergabe oder sonstige Nutzung findet nicht statt.</p>
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		<title>100 Jahre Überfischung</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 14:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fischereiindustrie sagt, es gäbe noch jede Menge Fisch im Meer. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fischereiindustrie sagt, es gäbe noch jede Menge Fisch im Meer. Da diese Bilder vom Fischbestand im Atlantik mehr als tausend Worte sagen, ersparen wir uns jeden weiteren Kommentar.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pew_fish_forweb.png"><img class="alignnone size-large wp-image-11437" style="margin-top: 10px;" title="Die Meere sind fast leer" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pew_fish_forweb-600x347.png" alt="Die Meere nach 100 Jahren Überfischung" width="600" height="347" /><br />
</a> Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.</p>
<p>Ob die Meere noch gerettet werden können liegt an uns. Bitte essen Sie keinen Fisch.</p>
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		<title>Geständnisse eines Tierschützers</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 18:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführender Vorstand unserer Stiftung, berichtet, was er Tieren angetan hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Tierfreund habe ich mich schon immer bezeichnet. Schon als Kind hatte ich eine Katze, die ich abgöttisch geliebt habe. Wenn ich im Fernsehen gesehen habe, wie ein Löwe eine Gazelle riss, war ich empört, dass die Kameraleute nicht eingriffen. Meine Katze fing einmal eine Maus. Da war ich sauer auf die Katze und traurig um die Maus. Meine Eltern erklärten mir dann immer, dass die Natur grausam sein kann. Damit müsse ich leben.</p>
<p>Dass ich damals viel grausamer war als Tiere, die einfach nur überleben wollten oder ihren Trieben folgten, war mir nicht bewusst. Es wurde mir sogar 25 Jahre lang nicht klar. 25 Jahre. Ein Vierteljahrhundert.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schweinemast12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11391" title="Schweinemast © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schweinemast12.jpg" alt="Schweine in der Massentierhaltung" width="150" height="112" /></a>25 Jahre lang habe ich durch mein Kaufverhalten in Auftrag gegeben, dass Tiere in ihren Fäkalien leben müssen. Dass sie davon Entzündungen und Verätzungen bekommen. Dass sie von den Ammoniakdämpfen eitrige Lungen bekommen. Dass sie so überzüchtet werden, dass ihre Skelette die schnell wachsenden Fleischmassen nicht mehr tragen können. Dass deshalb sogar ihre Herzen versagen können. Dass sie als Kinder geschlachtet werden, die in Erwachsenenkörpern stecken.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huehnermast3.jpg"><img class="size-full wp-image-11392 alignnone" title="Hühnermast © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huehnermast3.jpg" alt="Hühner in der Massentierhaltung" width="150" height="100" /></a>25 Jahre lang habe ich mitfinanziert, dass Tiere dicht an dicht in Ställe gedrängt werden. So dicht, dass man den Boden kaum noch sehen kann. Dass die Tiere kaum schlafen können, weil die Bewegung eines Tiers dazu führt, dass mehrere andere Tiere weggedrückt werden. Ein Masthuhn kommt selten dazu, seine Augen für länger als 60 Sekunden zu schließen. So etwas wird gemessen.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/putenmast1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11393" title="Putenmast © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/putenmast1.jpg" alt="Pute in der Massentierhaltung" width="150" height="109" /></a>Ein Vierteljahrhundert lang habe ich zugelassen, dass Puten und Legehennen Teile ihrer Schnäbel abgetrennt werden. Dass Kälbern die Hörner ausgebrannt werden. Dass man Ferkeln die Schwänze abtrennt und ihnen die Eckzähne abschleift. Alles ohne Betäubung. Wissenschaftler sagen, dass ein Vogel, dem man einen Teil seines Schnabels abtrennt, so ist, wie ein Mensch, dem man einen Teil seines Kiefers entfernt. Das alles wird gemacht, damit die Tiere sich nicht gegenseitig verletzen und töten. Trotzdem kratzen und beißen sie sich manchmal blutig, und sie reißen sich gegenseitig die Federn raus. Vor Langeweile. Und weil man ihnen das falsche Futter gibt. Aus Kostengründen.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schlachtung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11394" title="Schlachtung © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schlachtung.jpg" alt="Schlachtung bio / konventionell" width="150" height="99" /></a>25 Jahre lang habe ich durch meinen Konsum dazu beigetragen, dass jedes Jahr hunderttausende Tiere bei der Schlachtung nicht richtig betäubt werden. Dass Schweine zum Teil im heißen Wasserbad ertrinken, und dass die Schlachtindustrie kein Mitleid für diese Tiere hat, sondern nur verachtende Namen. »Matrosen«. Wirklich. »Matrosen«. 25 Jahre lang war auch ich daran schuld, dass Hühner und Puten miterleben, wie ihnen alle Federn aus dem Leib gerissen werden. Dass Rinder manchmal noch bei Bewusstsein sind, wenn damit begonnen wird, sie zu zerlegen.</p>
<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/biohenne.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11395" title="Biohenne" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/biohenne.jpg" alt="" width="150" height="161" /></a>Ich habe gedacht, Bio sei die Lösung. Aber dann sah ich Biohennen ohne Federn. Dann erfuhr ich, dass auch in der Biohaltung die Brüder der Legehennen direkt nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast werden. Dass auch Biokühe künstlich geschwängert werden, damit sie Milch geben. Dass auch ihnen die Kälber entrissen werden. Dass auch diese Tiere im jüngsten Alter geschlachtet werden, sobald sie nicht mehr die gewünschte Leistung bringen. Dass es keinen Unterschied gibt zwischen konventioneller Schlachtung und der Schlachtung für Produkte mit dem staatlichen Biosiegel.</p>
<p>Nach einem Vierteljahrhundert habe ich aufgehört, für all das mitverantwortlich zu sein. Es in Auftrag zu geben. Es zu finanzieren. Mein Portemonnaie bleibt dafür verschlossen. Ich ernähre mich rein pflanzlich.</p>
<p>Früher war ich immer der mit den Veganerwitzen. »Kinder, kommt rein, das Essen wird welk.« Inzwischen weiß ich es besser.</p>
<p>Zum Autor: Mahi Klosterhalfen ist seit dem Jahr 2008 Geschäftsführender Vorstand der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Seit 2005 lebt er vegan. Wer sich für die bislang tierfreundlichste Ernährungsform interessiert, findet dazu in der Broschüre <a title="Selbst-Wenn-Broschüre bestellen und herunterladen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst wenn Sie Fleisch mögen</a> die grundlegenden Informationen. Die Broschüre können Sie bei uns bestellen.</p>
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		<title>MyPlate ersetzt Ernährungspyramide</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 15:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von vielen Seiten als fleischlastige und verwirrende Ernährungspyramide hat nach zwei Jahrzehnten ausgedient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/myplate_270.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11382" title="myplate" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/myplate_270.jpg" alt="MyPlate" width="270" height="205" /></a>Die von vielen Seiten als fleischlastig und verwirrend kritisierte Ernährungspyramide hat nach zwei Jahrzehnten ausgedient – »MyPlate« ist das neue Symbol für gesunde Ernährung in den USA, das First Lady Michelle Obama und Landwirtschaftsminister Tom Vilsack vergangene Woche in Washington präsentierten. MyPlate soll als Symbol dazu dienen, den Verbraucher daran zu erinnern, die Wahl seiner Lebensmittel zu überdenken und zu einem gesünderen Lebensstil animieren.</p>
<p>Bei MyPlate kommen Obst, Gemüse, Getreide, Proteine und Milchprodukte auf den Teller – ganz ohne bunte Grafiken, die Käse, Eier oder Fleisch zeigen. Eine der Schlüsselbotschaften der Initiative lautet, die Hälfte einer Mahlzeit soll aus Obst und Gemüse bestehen: Lebensmittel, die auf Pflanzen basieren, werden dadurch deutlich mehr gewichtet als bisher. Außerdem haben in dem Modell pflanzliche Proteine denselben Stellenwert wie tierische Proteine, was eine Aufwertung für die vegetarische bzw. vegane Ernährung bedeutet. Das einzige tierische Produkt, das noch zu sehen ist, sind Milchprodukte als Kalziumquelle. In den Ausführungen auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird aber auch darauf hingewiesen, dass Sojamilch gleichermaßen dieser Kategorie zu zuordnen ist. MyPlate empfiehlt dem Verbraucher also Ernährungsrichtlinien, die prinzipiell ganz ohne tierische Produkte auskommen.</p>
<p>Die Initiative ist ein wichtiger Schritt in die Richtung, tierische Nahrungsmittel zu reduzieren, und die Akzeptanz eines auf Pflanzen basierenden Ernährungsstils zu fördern. Die Kampagne beabsichtigt der Problematik von Übergewicht und Fettleibigkeit entgegen zu wirken, dies betrifft ein Drittel aller Kinder und zwei Drittel der Erwachsenen in den USA. Das neue Symbol ist dabei eine schnelle, übersichtliche Erinnerungshilfe, gesündere Entscheidungen bei der Wahl von Lebensmitteln zu treffen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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