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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte &#187; Ausland</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>US-Fleischkonsum sinkt drastisch</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 15:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Fleischkonsum in den USA sinkt deutlich und wird in diesem Jahr das Niveau der 1970er Jahre erreichen. Das können wir auch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13324" title="Sinkender Fleischkonsum in den USA © imageteam - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/sinkender-fleischkonsum-imageteam-270x180.jpg" alt="Der Fleischkonsum in den USA sinkt drastisch" width="270" height="180" />Wir starten mit guten Nachrichten ins neue Jahr: Der Fleischkonsum in den USA nimmt seit 2008 rapide ab und wird in diesem Jahr das Niveau der 1970er Jahre erreichen. Falls es Ihnen so wie uns geht und diese Nachricht gegen Ihre Intuition verstößt, werfen Sie am besten kurz einen Blick auf <a title="Artikel und Grafik zum sinkenden Fleischkonsum in den USA" href="http://www.dailylivestockreport.com/documents/dlr%2012-20-2011.pdf" target="_blank">diese Grafik</a> der US-Fleischindustrie, bevor Sie weiter lesen.</p>
<p>Die US-Agrarindustrie bezeichnet die beschriebene Entwicklung als »ziemlich schockierend im historischen Kontext« und sucht nach Erklärungen. Neben den erhöhten Futterkosten weist sie dabei auf einen für uns nicht erkennbaren »Krieg der Politik gegen den Fleischkonsum« hin. Viel wichtiger – das scheint auch die Fleischindustrie zu verstehen – erscheint uns die Tatsache, dass sich immer mehr gemeinnützige Organisationen für eine Reduktion bis hin zur kompletten Einstellung des Fleischkonsums einsetzen. Die Gründe dafür – auch das versteht die Agrarindustrie – reichen vom Tierschutz über Tierrechte bis hin zum Umweltschutz und dem Eintreten für Menschenrechte (Ernährungssicherheit, Arbeitsbedingungen). Bei all diesem Engagement bezeichnet es die Industrie als verwunderlich, dass der Konsum überhaupt so lange so hoch blieb.</p>
<p>Das zeigt uns: Den Fleischkonsum einmal zum Sinken zu bringen bedarf langer, harter Arbeit. Doch dann kann es sehr schnell gehen. Daher lohnt es sich, die Hintergründe der Entwicklung in den USA zu betrachten.</p>
<h4>Warum ist die US-Tierschutzbewegung erfolgreich?</h4>
<p>Neben der sich durchsetzenden Erkenntnis, dass das Thema Fleischkonsum nicht nur ein Tierschutzproblem ist, sondern auch aus Umwelt- und Menschenschutzsicht äußerst kritisch zu bewerten ist, ist auch zu sagen, dass in den USA hervorragende Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen aktiv sind, die eng zusammen halten und die einzelnen Aufgaben gut untereinander verteilen:</p>
<ol>
<li>Durch beispielhafte Undercover-Arbeit gelangen immer wieder Bilder aus der Massentierhaltung ans Licht der Öffentlichkeit.</li>
<li>Andere Organisationen kümmern sich um die Zusammenarbeit mit der Lebensmittelwirtschaft, damit vegetarische und vegane Produkte einen höheren Stellenwert erhalten.</li>
<li>Und schließlich bekommen Konsumenten hervorragend aufgezeigt, wie einfach es ist, sich fleischfrei bzw. vegan zu ernähren. Hier ist insbesondere die Organisation Vegan Outreach (VO) zu nennen, die seit dem Jahr 2003 insgesamt 6,5 Millionen Studierende erreicht hat – und zwar vor allem mit einem Heft, dessen Titel »Even If You Like Meat« (Selbst wenn Sie Fleisch mögen) heißt.</li>
</ol>
<h4>Was erwartet uns in Deutschland?</h4>
<p>Die hiesige Undercover-Arbeit verläuft erfolgreich und wird noch besser werden. Die Zusammenarbeit mit der Lebensmittelwirtschaft erlangt zudem langsam einen verdient hohen  Stellenwert, wozu wir weiterhin intensiv beitragen werden. Auch hierzulande scheint der Weg für einen deutlich sinkenden Fleischkonsum langsam geebnet zu sein.</p>
<p>Und jetzt haben wir alle es in der Hand, den Menschen zu zeigen, wie einfach es ist, Tierschutz mit Messer und Gabel zu betreiben. Genau da kommt unsere Selbst-Wenn-Broschüre ins Spiel. Nachdem wir in 2011 50.000 Broschüren verteilt haben, soll diese Zahl in diesem Jahr auf 250.000 steigen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!</p>
<h4>Werden Sie aktiv!</h4>
<p>Stellen Sie sich vor, was es bedeuten würde, wenn 6,5 Millionen Deutsche eine schön designte, auf psychologischen Erkenntnissen basierende Broschüre erhalten würden, die aufzeigt, wie einfach und sinnvoll es ist, weniger bzw. gar keine tierischen Produkte zu konsumieren! Stellen Sie sich vor, wie viele Menschen ihre Ernährung umstellen würden und wie viele andere Menschen zumindest ihre Abwehrhaltung gegenüber der vegetarischen und veganen Idee ablegen würden.</p>
<p>Bis zu den 6,5 Millionen ist es noch ein weiter Weg, doch auch unsere US-Kolleginnen haben mal klein angefangen – übrigens kleiner als wir. Also: Packen wir es an!</p>
<p><a title="Selbst-Wenn-Broschüren bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen"><strong>Bestellen Sie noch heute Selbst-Wenn-Broschüren</strong></a> und legen Sie sie an passenden Stellen aus, verteilen Sie sie an Bekannte oder einfach auf öffentlichen Plätzen. Für letzteres sind übrigens Uni-Campusse besonders zu empfehlen, denn Studierende sind überdurchschnittlich offen dafür, sich tierfreundlicher und nachhaltiger zu ernähren. Ein Campus ist praktisch immer ein öffentlicher Platz und darf von allen Menschen genutzt werden – auch zum Verteilen von Broschüren.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lidl NL verabschiedet sich von schlechtesten Tierhaltungsformen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 07:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Niederlanden wird es bei Lidl schon bald kein Schweinefleisch mehr aus besonders schlimmer Haltung geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13186" title="Tierschutz im Einkaufswagen: Lidl © Anne Katrin Figge - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/einkaufswagen-Anne-Katrin-Figge-fo-270x180.jpg" alt="Tierschutz beim Einkauf" width="270" height="180" />Der Discounter Lidl erhöht in den Niederlanden seine Tierschutzstandards. Nachdem dort schon seit langer Zeit keine Käfigeier mehr verkauft werden, steht nun auch bei Fleisch eine Abkehr von den schlechtesten Tierhaltungsformen an. So soll der Anteil von Schweinefleisch aus Mindeststandardproduktion schon in einem Monat auf rund ein Drittel abgesenkt werden. Zwei Drittel des verkauften Schweinefleischs werden dann unter Bedingungen »produziert«, die über den gesetzlichen Mindeststandards liegen und im dreistufigen System des Tierschutzsiegels Better Leven (»besser leben«) zumindest einen Stern erhalten. Dieser Anteil soll mittelfristig auf 100% erhöht werden. Eine Ausweitung auf andere Tierarten ist nach unserer Einschätzung nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>In den Niederlanden sehen wir, was 2012 auch in Deutschland in Gang kommen wird: Der Lebensmitteleinzelhandel wird Schritt für Schritt dem gerecht, was viele Verbraucherinnen und Verbraucher bereits von ihm erwarten. So haben Umfragen gezeigt, dass viele KundInnen der großen Ketten davon ausgehen, dass dort kein Fleisch aus besonders tierquälerischer Mast verkauft wird. Der Realität entspricht das allerdings praktisch nie: Für fast das gesamte angebotene Fleisch werden derzeit nur gesetzliche Mindeststandards eingehalten bzw. werden diese sogar <a title="Vortrag: Gesetzesbrüche in der Nutztierhaltung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/gesetzesbruche-in-der-nutztierhaltung">routinemäßig unterschritten</a>.</p>
<p>Auch die deutschen Supermarktketten haben gute Erfahrungen damit gemacht, Käfigeier aus den Regalen zu nehmen, und jetzt ist die Zeit reif, diesen Schritt auch für Fleischprodukte zu vollziehen: Das schlechteste Tierschutzniveau wird durch das Nächsthöhere ersetzt werden.</p>
<p>Während Tierschützer solche Schritte einheitlich begrüßen, sehen Tierrechtler diese Entwicklungen teilweise kritisch. Die ernstzunehmende Befürchtung lautet, dass Verbraucherinnen dadurch beruhigt werden und den Konsum tierlicher Produkte nicht mehr hinterfragen. Während wir davon ausgehen, dass dieser Effekt tatsächlich bei einigen Verbrauchern eintritt, stehen dem auch andere, positive, Effekte gegenüber:</p>
<ul>
<li>Menschen fangen an, über den Schutz von Tieren nachzudenken und beginnen im besten Fall damit, Tiere als Lebewesen und nicht mehr als Ware zu betrachten, was häufig weitere Schritte nach sich zieht,</li>
<li>Tierleid wird durch weniger schlimme Haltungsbedingungen effektiv reduziert und</li>
<li>tierische Produkte werden teurer, was pflanzliche Lebensmittel inkl. der pflanzlichen Fleischalternativen attraktiver macht.</li>
</ul>
<p>Da wir bei (nicht repräsentativen) Umfragen gesehen haben, dass der Einstieg in die vegetarische und vegane Ernährung bei fast allen Menschen mit Tierschutzthemen beginnt, beurteilen wir die zu erwartende Entwicklung äußerst positiv. Inwieweit der befürchtete Beruhigungseffekt eintritt, ist unseres Erachtens vor allem eine Frage der Kommunikation. Wichtig ist es, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Nach den »Eiern von glücklichen Hühnern« nun auch noch von »Schnitzeln von glücklichen Schweinen« zu sprechen, wäre fatal, denn selbst die Biohaltung bleibt <a title="Infos über die Biohaltung" href="http://www.biowahrheit.de/" target="_blank">Welten hinter dem zurück</a>, was Verbraucherinnen erwarten. Wir empfehlen, von »weniger tierquälerischen Bedingungen« zu sprechen und immer wieder aufzuzeigen, dass die vegane Ernährung die tierfreundlichste ist, wobei alle Zwischenschritte lobend begleitet werden sollten, <a title="Psychologie und vegane Überzeugungsarbeit" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/psychologie-und-uberzeugungsarbeit">wie es uns die Psychologie empfiehlt</a>.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie umgehen mit Schlachtrekorden?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt hat einen neuen Schlachtrekord vermeldet. Um zu einem gesunden Umgang mit solchen Meldungen zu finden, müssen wir die Hintergründe verstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12998" title="Schlachtrekord  © Antonio Duerte - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schlachter-Ant%C3%B3nio-Duarte-ft1-270x202.jpg" alt="Schächter mit Messer" width="270" height="202" />Am Montag hat das Statistische Bundesamt einen neuen Schlachtrekord verkündet: In den Monaten Juli, August und September sind in Deutschland so viele Tiere geschlachtet worden wie in noch keinem Quartal zuvor: 15,2 Millionen Schweine, 909.000 Rinder, 250 Millionen Hühner und 10 Millionen Puten, wobei die Zahl der Hühner und Puten nur geschätzt werden kann: Die Tiere werden nicht gezählt; nur ihr Fleisch wird gewogen.</p>
<p>Wir alle investieren Zeit, Geld und Energie, aber die Massentierhaltung wächst weiter, anstatt endlich zurückzugehen. Das führt bei einigen Aktiven zu einer kämpferischen Jetzt-erst-recht-Einstellung, aber für andere sind solche Meldungen absolut niederschmetternd. Um zu einem gesunden Umgang mit den erschreckenden Zahlen zu finden, ist es zunächst wichtig, die Hintergründe zu verstehen.</p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Der Fleischkonsum in Deutschland ist leicht rückläufig, und unsere Chancen stehen gut, diesen Trend in den nächsten Jahren deutlich zu beschleunigen. Dass die Schlachtzahlen trotz dieser positiven Entwicklung zunehmen, liegt daran, dass die deutsche Agrarindustrie zunehmend ausländische Märkte erschließt.</p>
<p>Wenn wir den Erfolg unserer Bemühungen messen wollen, ist es wichtig, sich eine Größe auszusuchen, die man beeinflussen kann. Auf den Fleischkonsum in Deutschland haben wir alle zusammen einen gewissen Einfluss, der sich noch vergrößern lässt. Dass die Fleischkonzerne verstärkt ins Ausland liefern, liegt weitestgehend außerhalb unseres Einflussbereiches. Allerdings orientieren sich die aufstrebenden Nationen zum Teil auch an den reichsten Ländern. Insofern macht es doppelt Sinn, sich auf den inländischen Fleischkonsum zu fokussieren: Wir haben eine Größe, an der wir unseren Erfolg messen können und wir leisten einen Beitrag, dass der hiesige Trend zum niedrigeren Fleischkonsum im Ausland eine Vorbildwirkung entfaltet.</p>
<p>Fragen wir uns also alle, was wir tun können, um den Tieren möglichst effektiv zu helfen. Das beste Werkzeug, das wir Ihnen dazu in die Hand geben können, ist unsere <a title="Selbst-Wenn-Broschüren bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüre</a>. Praktisch täglich erreichen uns Meldungen von Menschen, die nach der Lektüre beschlossen haben, ihre Ernährung umzustellen. Rund 30.000 Exemplare haben wir zusammen mit vielen Aktiven innerhalb weniger Wochen unter die Menschen gebracht. Das ist ein schöner Start, aber noch viel zu wenig.</p>
<p>Weil es sicherlich viele Menschen gibt, die gerne größere Mengen verteilen möchten, sich aber die erbetene Spende von 10 Cent pro Broschüre nicht leisten können, haben wir jetzt beschlossen, freigiebiger mit den Broschüren umzugehen. Wenn Sie davon Gebrauch machen möchten, <a title="Kontakt zur Albert Schweitzer Stiftung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/kontakt">kontaktieren Sie uns einfach</a>! Wenn Sie keine Zeit haben, Broschüren zu verteilen, aber helfen möchten, dass viele Menschen die Broschüren lesen, <a title="Spenden &amp; Fördern - Tierschutz und Tierrechte unterstützen" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/spenden">helfen Sie bitte mit einer Förderschaft oder einer Spende</a>!</p>
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		<title>Weitere Bilder von Tiertransporten in die Türkei</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tiertransporte]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Aufnahmen von Tieren, die in die Türkei transportiert werden, zeigen erneut das schreckliche Elend dieser Tiere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die grausamen Zustände während der Tiertransporte in die Türkei sind entgegen der Behauptungen einiger Agrarindustrieller keine Ausnahmen, wie neue Bilder der Organisation Animals&#8217; Angels zeigen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/1Lxru3dGLg0?rel=0" frameborder="0" width="600" height="437"></iframe></p>
<p>Der Politik wird der dringende Handlungsbedarf nur sehr langsam bewusst. Sie können dabei helfen, diesen Prozess zu beschleunigen: Bitte unterschreiben und verbreiten Sie <a title="zum Protest gegen Tiertransporte in die Türkei" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/tiertransporte-in-die-turkei-stoppen" target="_blank">unseren Protest gegen diese Tiertransporte</a>, sowie die <a title="zur 8hours-Petition" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8hours-Petition</a>!</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tiertransporte-aktuelle-entwicklung' rel='bookmark' title='Tiertransporte – aktuelle Entwicklung'>Tiertransporte – aktuelle Entwicklung</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-tierversuchsrichtlinie-demo-und-weitere-schritte' rel='bookmark' title='EU-Tierversuchsrichtlinie: Demo und weitere Schritte'>EU-Tierversuchsrichtlinie: Demo und weitere Schritte</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/griechenland-90-prozent-legebatterien' rel='bookmark' title='Griechenland: 90% Legebatterien'>Griechenland: 90% Legebatterien</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tierschützer. Staatsfeind</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Balluch hat ein Buch über seine Erlebnisse im österreichischen Tierschutzprozess geschrieben. Wir verlosen drei Exemplare.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12826" title="tierschuetzer-staatsfeind" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/tierschuetzer-staatsfeind.jpg" alt="Tierschützer Staatsfeind von Martin Balluch" width="249" height="420" />Immer wieder haben wir in der Vergangenheit über den haarsträubenden Prozess gegen österreichische Tierschützer <a title="Freispruch in Österreich" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/freispruch-in-osterreich">berichtet</a>, der dadurch zustande kam, dass ein Paragraph, der offiziell dazu gedacht war, Mafiabanden und Drogenkartelle zu sprengen, auf TierschutzaktivistInnen angewendet wurde.</p>
<p>Was wir immer nur von außen beschreiben konnten, hat Martin Balluch hautnah erlebt – von der brutalen Hausdurchsuchung und Festnahme mitten in der Nacht, über eine mehr als hunderttägige Untersuchungshaft mit Hungerstreik, bis hin zur ungefähr genauso langen Gerichtsverhandlung, die letztendlich mit einem deutlichen Freispruch endete. Seine Erlebnisse hat Martin Balluch jetzt in dem Buch »Tierschützer. Staatsfeind – In den Fängen von Polizei und Justiz« zusammengefasst.</p>
<p>Martin Balluch hat uns drei Exemplare dieses Buchs zur Verlosung geschenkt. Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie bis zum 03.11.2011 eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an <a href="mailto:tierschutzprozess@albert-schweitzer-stiftung.de">tierschutzprozess@albert-schweitzer-stiftung.de</a>.*</p>
<p>Wenn Sie sich nicht auf Ihr Glück verlassen möchten, können Sie das Buch direkt <img class="t tvlagijdacjkexcmfgyt tvlagijdacjkexcmfgyt tvlagijdacjkexcmfgyt tvlagijdacjkexcmfgyt mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci mwqgkrhwklritnlbihci uukyuivlqgeacjfnldzk" src="http://ad.zanox.com/ppv/?14048174C760267203" alt="" width="1" height="1" align="bottom" border="0" hspace="1" /><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783853713310]]">hier portofrei bestellen</a>.</p>
<p>*MitarbeiterInnen der Albert Schweitzer Stiftung sind wie immer von der Teilnahme ausgeschlossen.</p>
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		<title>Beendigung der betäubungslosen Ferkelkastration</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein in Deutschland werden pro Jahr mehr als 20 Mio. Ferkel betäubungslos kastriert. Doch ein Ende dieser Qualen ist endlich in Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5757" title="Ferkelkastration © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/ferkel-kastration2.jpg" alt="Ferkel werden kastriert" width="300" height="200" />Die meisten Menschen wissen nicht, dass in Europa die allermeisten männlichen Ferkel wenige Tage nach ihrer Geburt betäubungslos kastriert werden – allein in Deutschland sind es über 20 Millionen pro Jahr. Der Grund ist vor allem, den sogenannten Ebergeruch zu vermeiden, den einige unkastrierte Schweine entwickeln. Doch selbst wenn man den Schweinefleischkonsum als notwendig betrachtet, ist es unnötig, den Ferkeln solche Schmerzen zuzufügen.</p>
<p>Umso wichtiger sind Kampagnen gegen die Ferkelkastration, die es inzwischen in mehreren Ländern gibt, und die erfolgreich Druck erzeugen. In Belgien z.B. wird die betäubungslose Kastration zum 1. Januar 2012 abgeschafft. Beigetragen dazu hat sicherlich eine Kampagne, die Männer aufforderte, an einem bestimmten Tag keine Unterwäsche zu tragen, was zu unserer Überraschung für eine starke Medienresonanz sorgte.</p>
<p>Auch in anderen Ländern ist Bewegung ins Thema gekommen. So gibt es z.B. eine europäische Einigung mehrerer Spitzenverbände aus Industrie und Handel, die einen Kastrationsstopp bis 2018 vorsieht, was zwar ein kleiner Erfolg ist, aber viel zu lange dauert. Deshalb ist es nötig, weiter am Ball zu bleiben &#8211; wie z.B. unsere Kollegen von <a title="zur Ferkelkastrations-Kampagne von PROVIEH" href="http://provieh.de/ferkelkastration" target="_blank">PROVIEH</a>.</p>
<p>Juristisch lässt sich leider nicht gegen die betäubungslose Ferkelkastration vorgehen – eine Ausnahmeregelung im Tierschutzgesetz legalisiert die Quälerei. Und selbst ein Fall, in dem eine illegale Form der Kastration auf Kamera festgehalten und von uns <a title="Ferkelkastration: Staatsanwaltschaft versagt" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ferkelkastration-staatsanwaltschaft-versagt">zur Anzeige gebracht wurde</a>, wurde von der Staatsanwaltschaft wieder eingestellt. Ein Skandal, wenn man bedenkt, dass das dokumentierte Herausreißen (!) von Ferkelhoden ein klarer Verstoß gegen europäisches Tierschutzrecht ist.</p>
<p>So bleibt es dabei, dass Tierschutzorganisationen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft (bzw. zur Not mit Druck) ein möglichst schnelles Ende der betäubungslosen Kastration herbeiführen müssen.</p>
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		<title>Griechenland: 90% Legebatterien</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie erst jetzt bekannt wurde, werden in Griechenland noch immer 90% aller Legehennen in Käfigen gehalten, die in weniger als vier Monaten illegal sein werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12354" style="margin-bottom: 15px;" title="Keine griechische Henne © Ornitolog82 - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/henne-frei-Ornitolog82-fo3-270x333.jpg" alt="Legehenne freigestellt" width="216" height="266" />Wie erst jetzt bekannt wurde, werden in Griechenland noch immer 90% aller Legehennen in Käfigen gehalten, die in weniger als vier Monaten aufgrund des EU-Verbots herkömmlicher Legebatterien nicht mehr betrieben werden dürfen.</p>
<p>Die griechische Regierung lässt bislang jede Initiative vermissen, sich an das in knapp vier Monaten greifende Käfigverbot zu halten. Auch wenn wir anerkennen, dass Griechenland momentan viele Probleme hat, dürfen diese nicht als Ausrede verwendet werden, um millionenfaches, bald illegales Tierleid zu ignorieren.</p>
<p>Aus diesem Grund haben wir das griechische Landwirtschaftsministerium in unseren aktuellen Email-Protest aufgenommen. Wenn Sie den Protest noch nicht unterzeichnet haben, <a title="zum Online-Protest gegen illegale Käfighaltung" href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/kein-freibrief">unterschreiben Sie bitte jetzt</a>. Wenn Sie schon protestiert haben, informieren Sie bitte nochmals Ihren Bekanntenkreis – z.B. über <a title="Protestaktion auf Facebook teilen" href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=https%3A%2F%2Falbert-schweitzer-stiftung.de%2Ftierschutz-helfen%2Fpetitionen%2Fkein-freibrief&amp;src=sp" target="_blank">diesen Facebook-Link</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bill Clinton und Al Gore gegen Fleischkonsum</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fleischindustrie hat mit Bill Clinton und Al Gore zwei Gegner, die sich noch als ernsthaftes Problem erweisen könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12250" title="Bill Clinton isst vegan. Foto: Jake Wellington - Wikipedia" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/clinton2-Jake_Wellington-wiki-270x318.jpg" alt="Bill Clinton ernährt sich vegan" width="270" height="318" />Wenn jemand behauptet, eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Medizin aufzudecken, ist fast immer Skepsis angebracht. Wenn dieser Satz allerdings in einer CNN-Dokumentation über den Ernährungswandel von Bill Clinton fällt, sollte man zumindest hellhörig werden. Doch zuerst die Fakten:</p>
<p>Herzkrankheiten sind in den USA die häufigste Todesursache – und gleichzeitig eine der größten Einnahmequellen für die pharmazeutische und chirurgische Industrie. Freundlich gesagt herrscht deshalb bei den entsprechenden Akteuren und Lobbyisten ein recht geringes Interesse, Erkenntnisse zu verbreiten, die darauf hindeuten, dass sich Herzkrankheiten einfach und extrem kostengünstig vermeiden und sogar heilen lassen. Ohne Medikamente, ohne Bypass-Operationen.</p>
<p>Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern rettet derzeit in den USA genau auf diese Weise Leben. Sie stellt die Ernährung von Menschen radikal um: Weg von Fleisch, Eiern und Milchprodukten, hin zu einer gesunden, ausgewogenen, rein pflanzlichen Kost. Zusammen mit sportlicher Betätigung und Meditation sollen die Patienten so »heart attack proof« werden – sicher geschützt vor Herzinfarkten.</p>
<p>Noch ist die Zahl der Menschen, die auf diese Weise ihr Herzinfarktrisiko senken, vergleichsweise klein. Doch die Ergebnisse sind beeindruckend: Bill Clinton hat nicht nur bessere medizinische Werte, er fühlt sich auch deutlich besser und ist sein Übergewicht losgeworden. Und genau so scheint es praktisch allen Menschen zu gehen, die sich für die Umstellung ihres Lebenswandels entscheiden. <a title="The Last Heart Attack" href="http://sanjayguptamd.blogs.cnn.com/2011/08/29/sanjay-gupta-reports-the-last-heart-attack/  " target="_blank">Hier</a> können Sie sich die gesamte Dokumentation »The Last Heart Attack« auf Englisch anschauen.<a href="http://sanjayguptamd.blogs.cnn.com/2011/08/29/sanjay-gupta-reports-the-last-heart-attack/"><br />
</a></p>
<p>Im Gegensatz zu Bill Clinton ernährt sich Al Gore zwar nicht vegan, aber er spricht den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klimawandel endlich explizit an &#8211; so kürzlich in einem <a title="Al Gore im Interview" href="http://www.ustream.tv/fearlessqa" target="_blank">Interview</a> (ab 56:00 min). Schon vor einiger Zeit sagte er, dass er seinen Fleischkonsum <a title="Al Gore über seinen Fleischkonsum" href="http://www.youtube.com/watch?v=4bLb23cPd_4" target="_blank">drastisch reduziert</a> habe.</p>
<p>Auch wenn Bill Clinton und Al Gore bislang nicht für die tierethischen Motive der fleischfreien bzw. rein pflanzlichen Ernährung zugänglich zu sein scheinen, ist es doch sehr ermutigend, dass sie den Trend zur pflanzenbasierten Ernährung in politisch einflussreiche Sphären tragen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Experiment: Veganer wird Christ, Pfarrer wird Veganer</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Jon Camp, einer der weltweit effektivsten Aktivisten hat sich an einem spannenden Experiment beteiligt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11891" title="Jon Camp von Vegan Outreach" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/jon-camp-270x346.jpg" alt="Jon Camp verteilt die Broschüre Even if You Like Meat" width="243" height="311" />Jon Camp von <a href="http://www.veganoutreach.org/" target="_blank">Vegan Outreach</a> ist einer der effektivsten Aktivisten weltweit, und er ist immer auf der Suche nach Erfahrungen, um die Effektivität seines Einsatzes für die Tiere zu steigern. Dabei geht er in seiner Freizeit (also nicht als Repräsentant von Vegan Outreach) auch unkonventionelle Wege:</p>
<p>Die Sichtweise einer anderen Person einzunehmen kann eine lohnende Erfahrung sein, wenn es darum geht den eigenen Horizont zu erweitern. Deshalb startete Jon einen 30-tägigen Austausch mit seinem langjährigen Freund Sam McKee, einem christlichen Pfarrer aus Vancouver: Jon, der sich selbst als Agnostiker bezeichnet, beschäftigte sich 30 Tage mit christlicher Literatur, besuchte Bibelstunden und nahm an Gottesdiensten teil; im Gegenzug ernährte sich Sam 30 Tage vegan und las im Auftrag von Jon »Tiere essen« von Jonathan Safran Foer sowie andere Bücher und Broschüren zum Thema.</p>
<p>Was Jon besonders auffiel, war die Offenheit und Freundlichkeit aller Mitglieder der christlichen Gemeinde, die er besuchte. Außerdem war er von deren sozialem Engagement beeindruckt, mit dem die Mitglieder ihren Auffassungen Taten folgen ließen. Das wichtigste Fazit, das Jon aus seinen Erfahrungen zieht, ist, dass sich Tierschützer ein Beispiel an der Offenheit und Freundlichkeit der von ihm besuchten Gemeinden nehmen können: Tierrechtsaktivisten müssten lernen, eine Atmosphäre des Willkommenseins gegenüber der (massentierhaltungsfleisch-essenden) Öffentlichkeit zu erzeugen und sich als respektvoll und mitfühlend gegenüber anderen Menschen zu präsentieren. Dem gegenüber, so Jon, könnten Tierschützer Christen dabei unterstützen, sich dem Leiden der Tiere bewusster zu werden, denn viele seien sich zu wenig darüber im Klaren, wie viel Leid vor allem den sogenannten Nutztieren täglich angetan werde.</p>
<p>Pfarrer Sam berichtet, dass für ihn die Erfahrung wichtig war, sich mit der Leidensfähigkeit der Tiere auseinanderzusetzen, die, so Sam, sowohl in ethischer als auch moralischer Hinsicht unser Mitgefühl verdient haben. Er macht besonders auf die verbreitete Inkonsequenz aufmerksam, die dazu führt, dass Haustiere liebevoll behandelt werden, während die Rechte und Bedürfnisse von Nutztieren außer Acht gelassen werden. Als Christ glaube er daran, dass es die Bestimmung des Menschen sei, Liebe und Frieden zu verbreiten und er plädiert dafür, zu versuchen, diese Maxime den täglichen Ernährungsentscheidungen zugrunde zu legen.</p>
<p>Jon und Sam finden es wichtig, sich Gemeinsamkeiten bewusst machen und aufgeschlossen zu sein, von  seinen Mitmenschen etwas zu lernen. Diese Grundeinstellung sollten wir uns alle zu Eigen machen, denn sie führt dazu, dass wir andere Menschen besser überzeugen können, sich tierfreundlich zu ernähren. Pfarrer Sam ist durch das Experiment zwar (noch?) nicht zum Veganer geworden, aber er ernährt sich immerhin vegetarisch. Jon, der nach wie vor nicht religiös ist, hat zusätzlich gelernt, noch effektiver mit Christen kommunizieren zu können, da so viel Zeit mit Christen verbracht und ihre Lehre studiert hat.</p>
<p>Wir hoffen, dass dieser Bericht viele Aktive inspirieren wird, noch offener auf andere Menschen zuzugehen – wir sind es den Tieren schuldig!</p>
<p>Übrigens: Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist <a title="Über uns" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/ueber-uns">weltanschaulich neutral</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kampagne gegen die Kastenstandhaltung in Österreich</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 14:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[In Österreich ringen Tierschützer, Schweinezüchter und Landwirtschafts-ministerium um die Kastenstandhaltung von Schweinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11682" title="Kastenstand © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/schwein1-270x179.jpg" alt="Muttersau im Kastenstand" width="270" height="179" />In Österreich <a title="VGT über die Kastenstandhaltung" href="http://vgt.at/actionalert/kastenstand/index.php#kastenstand">ringen</a> Tierschützer, Schweinezüchter und Landwirtschaftsministerium um Einschränkungen bei der Kastenstandhaltung von Schweinen. Bei dieser fast ausschließlich angewendeten Haltungsform werden Sauen vor und während der Schwangerschaft sowie nach der Geburt ihrer Ferkel (Abferkelgitter) in körpergroßen Käfigen gehalten, in denen sie sich praktisch nicht bewegen, geschweige denn ihre Grundbedürfnisse ausleben können.</p>
<p>Das österreichische Gesundheitsministerium veröffentlichte vor sieben Monaten einen Verordnungsentwurf, der die Kastenstandhaltung von Mutterschweinen, vor allem während der Säugezeit, stark einschränken würde. Allerdings hat das Landwirtschaftsministerium ein Vetorecht gegen jede neue Verordnung zum Tierschutzrecht und brachte nun einen Vorschlag ein, der keine wesentlichen Verbesserungen der Haltungsbedingungen vorsieht: Lediglich während der Trächtigkeit soll der Kastenstand zehn Tage statt bislang vier Wochen eingesetzt werden dürfen. Für diese Reduktion, die keinerlei Umbaumaßnahmen bei den Schweinehaltern erfordert, sei eine unerträglich lange Übergangsfrist von 25 Jahren eingeplant. Tierschutzverbände sehen in dem Vorschlag keine Diskussionsgrundlage für einen Kompromiss; sie fordern, dem schwedischen Vorbild zu folgen und die Kastenstände vollständig durch Laufbuchten zu ersetzen.</p>
<p>Schweden ist derzeit das einzige Land der EU, in dem Kastenstände sowohl während der Trächtigkeit als auch während der Säugezeit verboten sind. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Gegenargumente der Agrarlobby haltlos sind: In der freien Buchtenhaltung sterben nicht mehr Ferkel als in der Kastenstandhaltung, wenn den Muttersauen mindesten 5 m² Platz zur Verfügung gestellt wird. Prof. Bo Algers von der schwedischen University of Agricultural Science hat als Vorsitzender der Arbeitsgruppe der European Food Safety Authority zu Schweinen wissenschaftliche Stellungnahmen erarbeitet und zahlreiche Beiträge zum Thema Schweinezucht veröffentlicht. Im Rahmen einer 9-jährigen Untersuchung ist Prof. Algers zu Ergebnissen gekommen, die kaum verwundern: Er konnte anhand von Stresshormonmessungen belegen, dass Mutterschweine in den Kastenständen extrem leiden. Sie werden deutlich häufiger krank und auch der Geburtsvorgang dauert im Schnitt eine Stunde länger als bei Tieren in freien Buchten. Der angebliche Schutz der Ferkel vor ihrer eigenen Mutter ist wissenschaftlich nicht haltbar. Der eigentliche Zweck der Käfighaltung von Muttersauen liegt darin, so der Experte, noch mehr Schweine auf immer engerem Raum halten zu können.</p>
<p>Bis jetzt ist in ganz Europa die lebenslange Käfighaltung für Mutterschweine erlaubt. Ab 2013 tritt eine EU-Richtlinie in Kraft, die die maximale Zeit im Kastenstand auf 6 Monate pro Jahr einschränkt, was im Hinblick auf den Tierschutz immer noch als völlig unzureichend einzustufen ist. Schweden zeigt, dass ein Kastenstandverbot problemlos umsetzbar ist. Andere Länder, nicht nur Österreich, müssen sich ein Beispiel nehmen.</p>
<p>Details über die grausamen Bedingungen in der Sauenhaltung und der Schweinemast finden Sie in unserem <a title="Informationen über die Schweinmast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/schweinemast">Hintergrundartikel</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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