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	<title>Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz &#38; Tierrechte &#187; Agrarlobby</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Der Kritische Agrarbericht 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir geben einen Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Inhalte des Kritischen Agrarberichts 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13497" title="Der kritische Agrarbericht" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/agrarbericht.jpg" alt="kritischer Agrarbericht 2012" width="270" height="120" />Am 19.01. erschien der vom AgrarBündnis e.V. herausgegebene <a title="zur offiziellen Webseite des Kritischen Agrarberichts" href="http://www.kritischer-agrarbericht.de/index.php?id=86">Kritische Agrarbericht 2012</a>. Wir wollen im Folgenden einen kurzen Überblick über einige der wichtigsten Inhalte und Forderungen des Berichts geben und mit einem eigenen Ausblick schließen.</p>
<p>Bereits zum jetzigen Zeitpunkt existieren in Deutschland rund 80 Mio. Mastplätze für Hähnchen. Eine erschreckende Zahl, die noch viel größer werden soll, denn obwohl hierzulande schon mehr Geflügelfleisch »produziert« als gegessen wird, sind derzeit Stallbauten für bis zu 36 Mio. weitere Hähnchen entweder in Planung oder bereits im Bau. Der Agrarbericht spricht in diesem Zusammenhang von einer rollenden »Überproduktionswelle« und fordert u. a., Mastanlagen mit einer Zahl von über 30.000 Hähnchen nicht mehr zu genehmigen, bestehende Großanlagen zu verkleinern und »artgerecht« umzubauen sowie Investitionen für Großschlachthöfe, Agrarfabriken und Überschussprodukte abzuschaffen.</p>
<p>Deutliche Kritik an industriellen Großanlagen wird auch hinsichtlich des in den letzten Monaten vieldiskutierten Aspekts des <a title="Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/agrarindustrie-in-der-antibiotika-falle" target="_blank">Antibiotikamissbrauchs</a> geäußert: Ein agrarindustrielles System, in dem »nur auf der Grundlage von regelmäßigem Antibiotikaeinsatz (betriebs-)wirtschaftlich« produziert werden könne, müsse überwunden werden. Die Alternative sei klar: »Die bäuerlich-ökologische, nachhaltige, regional orientierte Produktionsweise mit hohen Tierschutzstandards, die deutlich geringere externe Kosten* verursacht.« Dem Bericht zufolge ist ein Systemwechsel aber nicht nur aus Kosten- und Tierschutzgründen dringend von Nöten, sondern auch aufgrund der direkten Gesundheitsgefahren für den Menschen, die aus dem hohen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung nachweislich hervorgehen.</p>
<p>Mit einem eigenen Artikel über das Schnabelkürzen bei Geflügel gerät schließlich noch eine besonders tierquälerische Praxis ins Visier des Agrarberichts. Dabei wird dezidiert betont, dass das Schnabelkürzen gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt und dass – v. a. mit Verweis auf unser konstruktives <a title="Schnabelkürzen beenden" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/pdf/schnabelkuerzen-beenden.pdf" target="_blank">Papier zum Verzicht auf das Schnabelkürzen</a> – längst schon realistische und umsetzbare Möglichkeiten bestehen, diese unsägliche Praxis auf schnellem Wege zu beenden.</p>
<h4>Wie sieht die politische Zukunft aus?</h4>
<p>Was die Aussicht auf politische Reformbemühungen betrifft, bleibt der Agrarbericht eher nüchtern. Hinsichtlich des vom EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş im Oktober 2011 vorgelegten Vorschlags für eine grundlegende <a title="EU-Agrarreform - die Tiere werden vergessen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-agrarreform-die-tiere-werden-vergessen" target="_blank">Reform der europäischen Agrarpolitik</a> heißt es – wie auch schon von uns festgestellt – klar: »Mehr Tierschutz in den Ställen […] ist nicht in Sicht.« Und auch mit größeren Veränderungen im Bereich der Tiertransporte sei in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, trotz so fortschrittlicher und für die öffentliche Wahrnehmung immens wichtiger Kampagnen wie der <a title="zur 8hours-Petition" href="http://www.8hours.eu/?gen_chg_lang=de" target="_blank">8-hours-Kampagne</a>. Auf nationaler Ebene könne vielleicht der im vergangenen Jahr vorgestellte <a title="Tierschutzplan Niedersachsen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzplan-niedersachsen" target="_blank">Tierschutzplan Niedersachsens</a> eine Art Vorreiterrolle einnehmen, wenngleich auch in Bezug auf seine inhaltlichen Defizite nachdrücklich Veränderungen eingefordert werden müssten. Inwieweit tatsächlich tiefgreifende Verbesserungen bei der <a title="Tierschutzgesetz: Änderungen in 2012" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierschutzgesetz-anderungen-in-2012" target="_blank">angekündigten Veränderung des Tierschutzgesetzes</a> vollzogen werden, bleibt – dem Tenor des Gesamtberichts zufolge – abzuwarten.</p>
<h4>Wie lassen sich Veränderungen erfolgreich forcieren?</h4>
<p>Um der politischen Behäbigkeit nicht nur hinsichtlich des Tierschutzes erfolgreich entgegentreten und positive Reformansätze gegen die »Profiteure des Systems« verteidigen zu können, schlägt der Agrarbericht den »Fachleuten aus der Agrarposition« und »dem breiten Bündnis besorgter Bürgerinnen und Bürger« als Handlungsmotto für die nächsten Monate »Zusammen arbeiten – für eine andere Landwirtschaft« vor. Einem solchem Motto, mit dem ein Ziel durch erhöhte Kommunikationsbereitschaft und durch machtvolle wie konstruktive Zusammenschlüsse erreicht werden soll, schließen wir uns grundsätzlich gerne an.</p>
<p>Aus der Sicht des Tierschutzes möchten wir jedoch abschließend noch einen weiteren, äußerst machtvollen Handlungsansatz hervorheben, der nicht nur entscheidend dazu beitragen kann, dem System der Massentierhaltung entgegenzuwirken, sondern der sich auch unabhängig von größeren Bündnissen durch jeden einzelnen Bürger in seiner Rolle als Verbraucher, Konsument und verantwortungsbewusstes Wesen verwirklichen lässt: Den auch schon vom späten <a title="Zitate von Albert Schweitzer zur vegetarischen Ernährung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/zitate-von-albert-schweitzer/vegetarische-ernaehrung" target="_blank">Albert Schweitzer verfolgten Ansatz</a>, »ganz dem Fleischkonsum [zu] entsagen und auch gegen ihn [zu] reden«. Wie der vorletzte Artikel des Kritischen Agrarberichts 2012 erfreulicherweise aufzeigt, stellt das Essen von Fleisch längst keine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit mehr dar. Die Zeit, um seinen eigenen Fleischkonsum zu hinterfragen und eine vegetarische / vegane Ernährungsweise zum Senken von Tierleid aktiv weiter zu verbreiten, erscheint daher wohl so günstig wie nie! Da ist unsere <a title="Selbst-Wenn-Broschüre bestellen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen" target="_blank">Selbst-Wenn-Broschüre</a> offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen, und fast 100.000 verteilte Exemplare innerhalb weniger Monate sprechen für sich.</p>
<p>* Externe Kosten sind Kosten, die nicht beim Verursacher, sondern bei der Allgemeinheit anfallen. Umweltschäden sind ein gutes Beispiel dafür: Großställe belasten die Umwelt, doch die Massentierhalter müssen die Schäden nicht beheben. Dafür müssen die Steuerzahler herhalten (oder häufiger: die Schäden werden gar nicht behoben).</p>
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		<title>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 03:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Dauer-Skandal um den Missbrauch von Antibiotika in der Intensivtierhaltung hält sich weiter in den Medien. Wie geht es weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13439" title="Antibiotika © Dmitry Sunagatov - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/antibiotika-Dmitry-Sunagatov-270x202.jpg" alt="" width="270" height="202" />Die Welle der negativen Publicity für die Agrarindustrie reißt nicht ab. Insbesondere das Thema Antibiotikamissbrauch hält sich schon seit vielen Wochen in den Medien. Kein Wunder: Dieser Aspekt der Massentierhaltung bedroht uns und unsere Gesundheit unmittelbar – bei anderen Themen wie den Emissionen von Treibhausgasen, der Überdüngung von Böden, der Verschwendung von Wasser etc. sind die Zusammenhänge komplexer und schaffen es daher bei vielen Menschen nicht ins Bewusstsein.</p>
<p>Doch beim Missbrauch von Antibiotika geht es direkt um Menschenleben: 15.000 Menschen sterben allein in Deutschland in jedem Jahr an resistenten Keimen – darunter auch viele Kinder. Der Experte Dr. Hermann Focke, der mit seinem Buch »<a title="Die Natur schlägt zurück von Dr. Hermann Focke" href="http://ad.zanox.com/ppc/?14048174C760267203T&amp;ULP=[[9783868057669]]" target="_blank">Die Natur schlägt zurück</a>« maßgeblich dazu beigetragen hat, die Welle ins Rollen zu bringen, weist darauf hin, dass diese Zahl deutlich höher ist als die der Drogentoten.</p>
<p>Im Grunde ist es egal, ob die Agrarindustrie wegen ihres Antibiotikamissbrauchs oder ihrer vielen anderen Vergehen an Mensch, Tier und Umwelt in die Zange genommen wird, denn die hohen Antibiotikagaben gehören untrennbar zum System der Intensivtierhaltung: Wer viele überzüchtete Tiere auf engstem Raum zusammenzwängt, Amputationen an ihnen vornimmt, ihnen keine ausreichende Bewegung, (fast) kein Sonnenlicht und das falsche Futter gibt, der braucht auch Antibiotika, um die so zwangsweise entstehenden Krankheiten in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Frage ist, wie es jetzt politisch mit dem Thema weiter geht. Trotz einer völlig erdrückenden Beweislast rund um die <a title="Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast" target="_blank">Studie aus NRW</a>, den <a title="stern.de zu einer von zwei BUND-Untersuchungen" href="http://www.stern.de/panorama/bund-stichprobe-haehnchen-haeufig-mit-antibiotika-keimen-belastet-1771455.html" target="_blank">Untersuchungen von Umweltschutzorganisationen</a> und <a title="zum jüngsten ZDF-Beitrag über den Missbrauch von Antibiotika" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1550328/ZDFzoom:-Gef%C3%A4hrliche-Keime" target="_blank">Fernsehbeiträgen</a> sowie <a title="Der Spiegel über Antibiotika in der Massentierhaltung" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,811423,00.html" target="_blank">Berichten in wichtigen Medien</a>, die den Stand der Wissenschaft für die Öffentlichkeit gut verständlich aufbereiten, stellt sich die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz quer. Ilse Aigner scheint allen Ernstes die Haltung einzunehmen, dass einige Ausnahmebetriebe, die nach unserer Kenntnis auch nur manchmal (!) ohne Antibiotika auskommen, ausreichen, um der Intensivtierhaltung den richtigen Weg zu weisen. Zitat aus dem o.g. TV-Beitrag: »Es geht offensichtlich. Dann müssen sie [die Betriebe] sich halt anstrengen. Punkt.« Man darf sich schon wundern über eine Ministerin, die sich eigenen Angaben zufolge einem Gott gegenüber rechenschaftspflichtig fühlt und es trotzdem nicht wagt, am System der gefährlichen Intensivtierhaltung zu rütteln.</p>
<p>Was nun? Kommt ein Machtwort von der Bundeskanzlerin? Unwahrscheinlich, denn auch sie hat ihre Nähe zur Agrarindustrie schon ausreichend bewiesen (Einsatz für eine Aufschiebung des Käfigverbots und in einem anderen Zusammenhang: »Es sind ja nur Tiere«).</p>
<p>Mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl wird sich also politisch wahrscheinlich nicht viel ändern. Also sind wir als VerbraucherInnen gefragt, der Agrarindustrie das Wasser abzugraben, indem wir ihr schlichtweg kein Geld mehr geben. Also auf Biofleisch umsteigen? Sollte man nicht, ohne sich vorher das anzuschauen, <a title="Infos zur Bio-Tierhaltung" href="http://www.biowahrheit.de/" target="_blank">was man in der Werbung nicht gezeigt bekommt</a>. Die Antwort liegt also in der vegetarischen oder (noch besser) veganen Ernährung, die sich viel leichter realisieren lässt, als es den meisten Menschen bewusst ist. Tipps zum Umstieg inkl. eines Gratis-Newsletters mit Ernährungstipps finden Sie auf unserer neuen Webseite <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://www.selbst-wenn.de/" target="_blank">www.selbst-wenn.de</a>, die wir in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausbauen werden.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotikamissbrauch-in-der-hahnchenmast' rel='bookmark' title='Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast'>Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast</a></li>
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		<title>Wir haben es satt 2012 &#8211; Demobericht</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 09:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns auch dieses Jahr wieder auf der »Wir haben es satt« - Demo für die Tiere stark gemacht. Hier geht es zum Video.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr waren wir zusammen mit tausenden Menschen auf der Straße, um uns unter dem Motto »Wir haben es satt« gegen die Massentierhaltung und für eine tierfreundliche Lebensweise auszusprechen. Dieses Mal hatten wir die Unterstützung vom <a title="GrunzMobil" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour">GrunzMobil</a> und unseren <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüren</a>, um auf etwas Entscheidendes aufmerksam zu machen: Jeder von uns hat es selbst in der Hand, Tierleid zu verhindern. Der entscheidende Schritt ist die fleischreduzierte, vegetarische und vegane Lebensweise. Unsere Broschüren fanden wieder großen Anklang und das GrunzMobil war ein regelrechter Magnet für Fotografen und Kamerateams.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/00suS9ItaFY?rel=0" frameborder="0" width="602" height="306"></iframe></p>
<p>Ein großes Dankeschön geht auch dieses Mal an all unsere tatkräftigen UnterstützerInnen, die Regen, Schnee und Kälte getrotzt haben und sich mit Engagement und Herz für die vegetarische und vegane Idee eingesetzt haben!</p>
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<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wir-haben-es-satt' rel='bookmark' title='Wir haben es satt 2011'>Wir haben es satt 2011</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Antibiotikamissbrauch in der Hähnchenmast</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[96,4 Prozent der gemästeten Hühner in NRW erhalten Antibiotika – im Durchschnitt drei, teilweise bis zu acht verschiedene Wirkstoffe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><strong>Jahrelang hat die Agrarindustrie den Verbrauchern vorgegaukelt, es gebe unbedenkliches Geflügelfleisch zum Schleuderpreis. Die jetzt veröffentlichte Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums NRW zeigt jedoch wieder einmal, dass Billigfleisch nur zu Lasten von Menschen und Tieren produziert werden kann. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert daher die schnelle Abkehr von den gängigen Mastmethoden.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-13007" title="Medikamente © digitalpress - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/medikamente-digitalpress-fo2-270x180.jpg" alt="Medikamente in der Massentierhaltung" width="270" height="180" />96,4 Prozent der gemästeten Hühner in NRW erhalten Antibiotika – im Durchschnitt drei, teilweise bis zu acht verschiedene Wirkstoffe. Da die Hühnermast sich in NRW nicht von der in anderen Bundesländern unterscheidet, lassen sich diese Ergebnisse nach Einschätzung der Albert Schweitzer Stiftung auf ganz Deutschland übertragen.</p>
<p>»Wenn mehr als 20 überzüchtete Tiere mit schwachen Immunsystemen auf einem Quadratmeter zusammengedrängt werden, muss sich niemand wundern, wenn der Antibiotikaeinsatz zur Routine wird«, erläutert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. Krankheiten brechen auf diese Weise schnell aus. Hinzu kommt, dass die Mäster in die Versuchung kommen, die Medikamente als Wachstumsförderer einzusetzen, obwohl dies seit 2006 verboten ist. Das Problem dabei: Tierärzte, die von Mästern aufgefordert werden, Antibiotika zu verschreiben, sind leicht erpressbar. »Wenn ein Tierarzt es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, Antibiotika zu verschreiben, suchen sich die Mäster einfach einen Veterinär mit weniger Skrupeln«, so Rechtsanwalt Schindler weiter.</p>
<p>Der routinemäßige Antibiotikaeinsatz begünstigt die Entstehung multiresistenter Keime (MRSA), die auch für den Menschen gefährlich werden können.</p>
<p>Die NRW-Studie zeigt, dass bei extensiverer Haltung weniger Medikamente benötigt werden. Nur durch eine grundsätzliche Abkehr von den gängigen Mastmethoden lässt sich daher der Antibiotikamissbrauch in den Griff bekommen. Dazu gehört auch, dass wir unseren überzogenen Fleischkonsum mindestens drosseln. Wie das geht, erfahren Sie u.a. <a title="Selbst wenn Sie Fleisch mögen ..." href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/selbst-wenn">hier</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen zum Antibiotikamissbrauch</h3>
<p>Lesen Sie unsere <a title="unsere Artikel zum Antibiotikamissbrauch" href="http://www.google.de/#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=site:albert-schweitzer-stiftung.de+antibiotika&amp;pbx=1&amp;oq=site:albert-schweitzer-stiftung.de+antibiotika&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=18730l34101l0l34328l48l44l1l0l0l0l324l7178l0.31.12.1l45l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;fp=bec37e63e1de13aa&amp;biw=1680&amp;bih=891" target="_blank">Artikelsammlung zum Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung</a>.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/agrarindustrie-in-der-antibiotika-falle' rel='bookmark' title='Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle'>Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/obama-gegen-antibiotika' rel='bookmark' title='Obama gegen Antibiotika'>Obama gegen Antibiotika</a></li>
<li><a href='http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierisch-gute-lebensmittel' rel='bookmark' title='Tierisch gute Lebensmittel?'>Tierisch gute Lebensmittel?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Kontrollen in der Massentierhaltung versagen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 15:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[VerbraucherInnen]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Massentierhalter rühmen sich damit regelmäßig und streng kontrolliert zu werden. Wir gehen dem auf den Grund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12832" title="Kontrolleur in der Massentierhaltung" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/kontrolleur-Robert-Kneschke-fo-270x180.jpg" alt="Kontrollen in der Massentierhaltung versagen" width="270" height="180" />Massentierhalter versuchen die besorgte Öffentlichkeit immer wieder zu beruhigen, indem sie behaupten, ihre Ställe würden regelmäßig und gründlich kontrolliert werden. Aber stimmt das überhaupt? Und falls ja: Lässt das wirklich auf eine akzeptable Tierhaltung schließen?</p>
<p>Zunächst lohnt es sich, zu hinterfragen, was die Tierhalter unter »regelmäßig« verstehen. So werden Betriebe z.B. im Rahmen des QS-Systems durchschnittlich nur <a title="QS-Jahresbericht" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/qs-jahresbericht-2009-2010">alle drei Jahre kontrolliert</a>. Das nach unseren Recherchen in aller Regel auch noch angekündigt und von Kontrolleuren, die von den Mästern selbst ausgesucht und bezahlt werden. Die Tierhalter können sich also nicht nur auf die Kontrollen vorbereiten, sie haben es darüber hinaus auch noch mit Kontrolleuren zu tun, die von ihnen wirtschaftlich abhängig sind. Wie soll so eine Kontrolle stattfinden, die mehr verdient als mit »Farce« betitelt zu werden?</p>
<p>Neben dem nicht ernst zu nehmenden QS-System gibt es aber auch noch Kontrollen, die von den zuständigen Veterinärämtern durchgeführt werden. Kann der Konsument hier mehr erwarten? Leider nein, denn die Kontrollen finden ungefähr gleich selten und ebenfalls meist angekündigt statt. Hinzu kommt, dass die Amtsveterinäre meistens überlastet sind und kaum Zeit haben, sich in den Ställen genau umzuschauen. Wenn doch mal ein Mangel auffällt, wird dieser häufig nicht geahndet, sondern der Tierhalter wird lediglich zur Behebung des Mangels aufgefordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es für die Geflügel- und Kaninchenmast entweder keine Verordnungen gibt, auf deren Einhaltung die Amtsveterinärinnen bestehen können, oder die Verordnungen sind lückenhaft und richten sich vor allem nach den Vorstellungen der Mäster. Und schließlich drohen Tierhalter nicht selten mit juristischen Konsequenzen, wenn ein Amtsveterinär Engagement zeigt. Da die öffentlichen Kassen leer sind, reicht häufig schon diese Drohung, um ganze Veterinärämter zum Schweigen zu bringen.</p>
<p>Und auch vor noch schmutzigeren Tricks machen Massentierhalter nicht unbedingt halt. So hat kürzlich ein norddeutscher Schweinemäster seine 70 kränksten Schweine in eine Lagerhalle (!) transportiert, damit sein Tierbestand vor dem Amtsveterinär keinen allzu schlechten Eindruck machen würde. <a title="Schweine ausgelagert" href="http://www.animal-health-online.de/gross/2011/10/28/schweine-ausgelagert-verletzte-tiere-eingeschlafert-strafanzeigen-gegen-master-und-viehhandler/18814/" target="_blank">Aufgeflogen</a> ist er nur, weil es Hinweise aus der Bevölkerung gab.</p>
<p>Verbraucherinnen und Verbrauchern raten wir daher, den Aussagen der Agrarindustrie mit der gebotenen Kritik zu begegnen sowie mit Messer und Gabel zu deren Abschaffung beizutragen. Tipps dazu finden Sie in unserer <a title="Selbst-Wenn-Broschüre bestellen und herunterladen" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen">Selbst-Wenn-Broschüre</a>.</p>
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		<title>Bauernverband verabschiedet sich von unhaltbaren Positionen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 07:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immerhin: Einige besonders haarsträubende Dogmen vom DBV werden uns in Zukunft erspart bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Greenwashing © Onidji - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/greenwashing-Onidji-fo1.jpg" alt="" width="277" height="238" />Der Deutsche Bauernverband (DBV) fällt uns vor allem dadurch auf, agrarindustrielle Interessen besonders einseitig zu vertreten. So verteidigten der DBV bzw. mit ihm kooperierende Organisationen in der Vergangenheit die Käfighaltung, betäubungslos durchgeführte Amputationen etc.</p>
<p>Jetzt scheint die DBV-Spitze erkannt zu haben, dass Zugeständnisse notwendig sind, wenn man seine Glaubwürdigkeit nicht schon vor nur halbwegs aufmerksamen Beobachtern verlieren will, und wechselt daher die Tonlage. So gibt der DBV z.B. in einer <a title="zur DBV-PM" href="http://www.bauernverband.de/index.php?redid=152813&amp;mid=458160" target="_blank">Pressemitteilung</a> zum Welttierschutztag zu, dass »hohe Tierleistungen [Anm.: gemeint sind Turbomast etc.] heute nicht mehr automatisch mit Gesundheit und Wohlbefinden gleichgesetzt werden können«.</p>
<p>Darüber hinaus hat der DBV-Generalsekretär offensichtlich gegenüber der Süddeutschen Zeitung <a title="Zusammenfassung des SZ-Interviews" href="http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-538943.html" target="_blank">eingeräumt</a>, dass »die Tierschutzstandards in manchen Ställen in der Tat problematisch« sind. Man wolle jetzt zudem das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln, das Abtrennen der Schwänze, das Kürzen der Schnäbel bei Legehennen und Puten und das massenhafte Töten männlicher Küken beenden und brauche dazu »wissenschaftlich erarbeitete Lösungen«. Diese Praktiken verstoßen übrigens gegen das Tierschutzgesetz.</p>
<p>Weiter heißt es, dass »die normalerweise enge Beziehung zum Tier bei einigen wenigen Landwirten offenbar verlorengegangen« sei. Generell seien aber in den letzten Jahrzehnten (nicht näher benannte) Fortschritte im Tierschutz gemacht worden.</p>
<p>Die DBV-Kommunikationsstrategie interpretieren wir so:</p>
<ul>
<li>Völlig unhaltbare Positionen aufgeben,</li>
<li>Probleme einräumen, Lösungen aber mit Hinweis auf die Wissenschaft auf die lange Bank schieben,</li>
<li>die katastrophalen, systembedingten Zustände der Intensivtierhaltung einigen wenigen (anonymen) Tierhaltern in die Schuhe schieben,</li>
<li>den Eindruck erwecken, man sei auf dem richtigen Weg.</li>
</ul>
<p>Im Grunde macht der DBV damit genau das, was er schon immer getan hat. Insofern bewerten wir die jüngsten Zugeständnisse vor allem als Einknicken vor dem sich ändernden Puls der Zeit. Unterm Strich bleibt der Bauernverband aber wohl das, was er schon in den letzten Jahrzehnten war: Ein einflussreicher Gegner nennenswerter Reformen. Das ist er aber zumindest seit einiger Zeit auf absteigendem Ast.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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		<title>Fax vom Wiesenhof-Anwalt</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 12:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
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		<description><![CDATA[Was tun, wenn ein Fax von den Anwälten der Agrarindustrie kommt? Lesen Sie, was wir unternehmen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12520" title="Gesetzbuch © Hugo Berties - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/gesetze-Hugo-Berties-fo-270x179.jpg" alt="Gesetzbücher" width="270" height="179" />Im Rahmen des jüngsten Wiesenhof-Skandals haben wir und andere darüber berichtet, dass die drei größten Schweizer Supermarktketten Wiesenhof-Produkte aus den Regalen genommen haben. In diesem Zusammenhang haben wir und andere erwähnt, dass auch die deutsche Kette coop sich jüngst von Wiesenhof verabschiedet habe.</p>
<p>Die letzte Meldung ist falsch, weshalb jetzt der Rechtsanwalt von Wiesenhof ein scharf formuliertes Schreiben an mindestens eine Bürgerinitiative geschickt hat, das die Ankündigung enthält, Wiesenhof würde vor Gericht ziehen, wenn die Falschmeldung nicht innerhalb einer knappen Frist gelöscht werde. Das Originalschreiben finden Sie <a title="zum Fax des Anwalts" href="http://www.buerger-massen.de/wp-content/uploads/2011/09/110922-MAIL-RA-BERDING-WIESENHOF-22-09-20111.pdf" target="_blank">auf der Webseite der BIM</a> – [BürgerInitiative Munzel] e.V.</p>
<p>Privatpersonen und kleine Bürgerinitiativen sind naturgemäß juristisch relativ leicht zu verunsichern (bei der BIM gelang dies nicht). Deshalb stellen wir im Folgenden dar, wie wir uns verhalten würden, sollten wir ein solches Schreiben erhalten.</p>
<p>Falschaussagen sind selbstverständlich sofort zu korrigieren. Aber das heißt nicht, dass ganze Artikel verschwinden müssen. Wir würden stattdessen schreiben: »Falsch ist die Aussage, coop hätte kürzlich Wiesenhof-Produkte aus den Regalen genommen. Richtig ist vielmehr, dass coop sogar schon seit Anfang 2007 keine Produkte mehr von Wiesenhof führt, wozu wir coop herzlich gratulieren. Andere Supermarktketten fordern wir auf, diesem Beispiel zu folgen und nicht nur die Produkte von Wiesenhof, sondern auch vergleichbare Ware anderer Anbieter auszulisten, denn die <a title="Tierschutz-Informationen über Nutztiere" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/nutztiere">gängige Hühner- und Putenmast ist unvereinbar mit dem Tierschutzgesetz</a>.«</p>
<h3>Die Tierschutzbewegung braucht gute Anwälte</h3>
<p>Es ist immer wichtig, sich von den gegnerischen Anwälten nicht einschüchtern zu lassen, denn das ist manchmal ihr halbes Geschäft. Aber nicht nur Angriffe gilt es geschickt zu parieren: Unsere Bewegung muss auch immer wieder selbst in die Offensive gehen.</p>
<h3>Einige unserer juristischen Beiträge</h3>
<p>Wolfgang Schindler, unser Gründer und Präsident, konnte als Vertreter des Landes NRW vor dem Bundesverfassungsgericht ein Verbot herkömmlicher Legebatterien erwirken. Dabei hat das höchste deutsche Gericht auch festgestellt, dass Tiere artgerecht zu halten sind – ohne Wenn und Aber. Dieses Urteil schafft die Basis für Verbesserungen für alle in Deutschland gehaltenen Tiere und muss nun endlich auch auf die Geflügelmast angewendet werden.</p>
<p>Eine gerichtliche Auseinandersetzung, die wir mit einem großen Handelsunternehmen führten, endete damit, dass es als rechtmäßig anerkannt wurde, die Gründer des Unternehmens als gewissenlos zu bezeichnen, weil sie durch den Verkauf von Käfigeiern Profit auf Kosten von Millionen Hühnern in Legebatterien machten.</p>
<p>Der damalige Ministerpräsident und jetzige Bundespräsident Christian Wulff holte sich vor Gericht eine blutige Nase und musste sich von uns den Vorwurf der Tierquälerei und der Hörigkeit gegenüber der Agrarindustrie gefallen lassen. Wulff hat nach unserer Kenntnis übrigens auch maßgeblich dazu beigetragen, dass dem Wiesenhof-Gründer ein Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.</p>
<p>Außerdem unterstützen wir die Bürgerinitiative Kontraindustrieschwein im (vor allem juristischen) Kampf gegen die Mega-Schweinemastanlage in Haßleben. Ohne die Bürgerinitiative wäre die Anlage wohl schon vor vielen Jahren in Betrieb genommen worden. Jetzt stehen die Chancen gut, dass die Mastanlage niemals in Betrieb gehen wird.</p>
<h3>Helfen auch Sie</h3>
<p>Erfolgreicher Tierschutz kostet Geld. <a title="Helfen Sie Tieren mit einer Spende" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/spenden">Helfen Sie</a>, die tierquälerische Massentierhaltung weiter Schritt für Schritt abzuschaffen – auf juristischem Weg und mit durchdachten Kampagnen. Es gibt noch viel zu tun!</p>
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		<title>Geflügelindustrie in der Bredouille</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 05:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur der Wiesenhof-Skandal verursacht der Geflügelindustrie Kopfschmerzen - ein Gericht, ein CSU-Politiker und der Bundesrat tun ihr Übriges.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12432" title="Stolzes Huhn © Marty Kropp - fotolia.com" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huhn-stolz-Marty-Kropp-270x190.jpg" alt="Ein stolzes Huhn" width="270" height="190" />Die ARD-Reportage »Das System Wiesenhof« zieht auch mehr als zwei Wochen nach ihrer Erstausstrahlung weite Kreise. Wiesenhof scheiterte mit dem Schachzug, die Fängerkolonne eines externen Unternehmens <a title="Pressemitteilung von Wiesenhof" href="http://www.presseportal.de/pm/70059/2104825/wiesenhof-zieht-konsequenzen-aus-fernsehbildern" target="_blank">zu schelten</a>, um sich aus der Schusslinie zu bringen. Dies stellte sich als zu durchsichtig heraus, denn Wiesenhof arbeitet mit so vielen externen Firmen zusammen, dass man bei praktisch allen Verstößen den schwarzen Peter anderen zuschieben kann. Interessant ist hierbei, dass Wiesenhof Verstöße gegen das Tierschutzgesetz als »absolut inakzeptabel« bezeichnet. Wir haben dem entgegenzuhalten, dass praktisch die gesamte <a title="Tierschutz-Informationen über die Hühnermast" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/nutztiere/huehnermast%20">konventionelle Hühnermast gegen das Tierschutzgesetz verstößt</a>.</p>
<p>Deutsche Großabnehmer von Geflügelfleisch reagierten relativ zurückhaltend auf die Ausstrahlung der Wiesenhof-Reportage. REWE forderte Wiesenhof z.B. lediglich auf, <a title="REWE-Bericht auf Facebook" href="https://www.facebook.com/notes/rewe/tierschutz-hat-f%C3%BCr-rewe-einen-hohen-stellenwert/272329752795740 " target="_blank">eine Stellungnahme abzugeben</a>. Konsequenzen? Wahrscheinlich keine. In der Schweiz zeigte sich der Lebensmitteleinzelhandel entscheidungsfreudiger: Die drei Supermarktketten Coop, Denner und Migros <a title="Schweizer Supermärkte boykottieren Wiesenhof" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Schweizer-Supermaerkte-boykottieren-deutschen-Gefluegelkonzern-Wiesenhof-id16730306.html " target="_blank">nahmen sämtliche Wiesenhof-Produkte aus den Regalen</a>. Da wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen Wiesenhof und anderen industriellen »Geflügelfleischproduzenten« erkennen können, sollte die Schlussfolgerung allerdings lauten, gar kein Hühner- und Putenfleisch mehr aus der Massentierhaltung zu verkaufen.<br />
<strong>Nachtrag: </strong>Als erstes deutsches Handelsunternehmen hat jetzt Coop Wiesenhofprodukte ausgelistet.<br />
<strong>Nachtrag 2</strong>: Diese Information ist falsch. Mehr dazu im Artikel <a title="Fax vom Wiesenhof-Anwalt" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fax-wiesenhof-anwalt">Fax vom Wiesenhof-Anwalt</a>.</p>
<p>Weitere Folgen der Reportage sind, dass die Bundestierärztekammer und der Bundesverband der beamteten Tierärzte die <a title="Pressemitteilung der BTK" href="http://www.bundestieraerztekammer.de/btk/pressestelle/pressemitteilungen/pm_11_2011-tierschutz.htm?PHPSESSID=b2703990b304d4dc16d4f9ec71149fcf" target="_blank">Einführung</a> von Vorschriften für die Haltung von Puten, Enten und Elterntieren von Masthühnern und Legehennen fordern (gibt es bislang nicht!). Außerdem hat der CSU-Politiker Gerhard Merkl sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben, weil der Wiesenhof-Konzernchef auch ein Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Die <a title="Merkl gibt Bundesverdienstkreuz zurück" href="http://www.wochenblatt.de/nachrichten/kelheim/regionales/CSU-Merkl-gibt-Bundesverdienstkreuz-zurueck;art1176,67198#minited67188" target="_blank">Begründung von Gerhard Merkl</a> ist sehr lesenswert.</p>
<p>Nicht nur Wiesenhof steht unter Druck. Auch der Geflügelzuchtkonzern Lohmann Tierzucht geriet in die Schlagzeilen. Im Konzern wurden Küken die Kämme und die hinteren Zehenglieder ohne Betäubung amputiert, damit man die Geschlechter besser auseinanderhalten konnte. Zur Verteidigung hieß es zeitweise noch, dass die Tiere ohne ihren Kamm besser sehen könnten. Davon ließ sich das Gericht zwar nicht beeindrucken, aber die Strafe von nur 100.000 Euro gegen den verantwortlichen Geschäftsführer enttäuscht uns. Aber immerhin lässt sich jetzt sagen, dass man sich bei <a title="Artikel zum Bußgeld gegen einen der Lohmann-Geschäftsführer" href="http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Gefluegelkonzern-muss-Bussgeld-zahlen" target="_blank">Lohmann Tierzucht der quälerischen Tiermisshandlung schuldig</a> gemacht hat.</p>
<p>Zusammen mit der Nachricht, dass das <a title="Käfigverbot kommt vor 2035" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/kafigverbot-kommt-vor-2035 ">Verbot der Kleingruppen-Käfige nun doch vor 2035 greifen wird</a>, war das insgesamt keine gute Woche für die Geflügelindustrie. Gemeinsam mit vielen Aktiven und anderen Organisationen werden wir dafür sorgen, dass sich solche Wochen weiter häufen.</p>
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		<title>Massentierhaltungs-Psychologie</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 05:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie können Massentierhalter trotz der immensen Leiden, die sie über unzählige Tiere bringen, ruhigen Gewissens schlafen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-12223" title="Massentierhalter-Üsychologie © V. Yakobchuk" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/gehirn-V.-Yakobchuk-270x270.jpg" alt="Gehirn" width="270" height="270" />Wir beobachten seit mehreren Jahren ein besorgniserregendes Phänomen: Während Intensivtierhalter der älteren Generationen sich oft für das schämen, was sie tun (zumindest wenn man sie mit den Zuständen in ihren Ställen konfrontiert), haben jüngere Massentierhalter oft kein Problem damit, ihre Praktiken in der Öffentlichkeit zu verteidigen. Manche von ihnen scheinen sogar regelrecht stolz auf das zu sein, was sie tun.</p>
<p>Wie können diese Menschen trotz der <a title="Tierschutz-Informationen über Nutztiere" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/nutztiere">immensen Leiden</a>, die sie über unzählige Tiere bringen, ruhigen Gewissens schlafen? Diese Frage hat sich das US-Magazin »The Atlantic« im Artikel <a title="zum Artikel (englisch)" href="http://www.theatlantic.com/life/archive/2011/08/the-dangerous-psychology-of-factory-farming/244063/" target="_blank">The Dangerous Psychology of Factory Farming</a> gestellt. Die Erklärungen dafür sind ebenso einfach wie überzeugend:</p>
<p>1. Während vor der Ausweitung der Massentierhaltung das einzelne Tier noch im Mittelpunkt stand und die Bauern viel Zeit im individuellen Kontakt mit den Tieren verbrachten, geht das einzelne Tier in der Intensivtierhaltung in einer anonymen Masse unter. Traditionelle Bauern wussten und wissen, dass jedes Tier ein Individuum mit eigenem Charakter und eigenen Zu- und Abneigungen ist. Der moderne Massentierhalter gibt seinen Tieren dagegen keine Namen mehr, sondern Nummern – und je nach Tierart noch nicht mal mehr das.</p>
<p>2. Die Verwissenschaftlichung der Tierhaltung wirkt wie ein Katalysator für diese Entwicklung. Bei einem traditionellen Bauern fressen die Tiere. In der Intensivtierhaltung »konvertieren« bzw. »veredeln« sie Futter zu Fleisch, Milch und Eiern. Dass es seinen Tieren angeblich gut geht, liest der moderne Massentierhaltern an Kenngrößen ab: Futter- und Wasserverbrauch liegen im normalen Bereich, die »Mastleistung« stimmt, die Mortalitätsrate ist nicht höher als das, was als üblich angesehen wird. Ergo ist mit den Tieren &#8211; oder besser: »dem Tiermaterial« &#8211; alles in Ordnung.</p>
<p>Diese psychologischen Mechanismen erlauben es vielen jungen Massentierhaltern, die Leiden ihrer Tiere komplett auszublenden. Dass ältere Massentierhalter oft noch ein schlechtes Gewissen haben, dürfte daran liegen, dass sie als Kinder noch persönliche Beziehungen zu Tieren aufgebaut haben und daher wissen, was die Massentierhaltung den Tieren antut.</p>
<p>Anmerkung: Traditionelle Formen der Tierhaltung dürfen nicht idealisiert werden. Sie sind nicht automatisch besser als die Intensivtierhaltung.</p>
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		<title>Erfolgreiche Klage gegen den Neubau einer Wiesenhof-Hühnermastanlage</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 15:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Schweitzer Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[»Nutztiere«]]></category>

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		<description><![CDATA[David hat mal wieder gegen Goliath gesiegt. Ein Beispiel, das Schule machen wird!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-11709 alignnone" title="Hühnermast - Symbolbild © tierschutzbilder.de" src="http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/huehnermast21-270x175.jpg" alt="Bild aus der Hühnermast" width="270" height="175" />»Das prüfen wir alles ganz genau und zweimal, es läuft alles korrekt und klagen brauchen Sie da nicht, das hat gar keinen Sinn.« So traten Landrat Schneider und die Mitarbeiter des Landratsamts Altötting den besorgten Pleiskirchener Bürgern gegenüber, als die ersten Bedenken gegen das Projekt zum Bau einer Hühnermastanlage laut wurden. Offensichtlich waren sich der Bauantragsteller Obermeier in Hütting, Wiesenhof als Abnehmer der Hähnchen und das Landratsamt schon früh im mehrjährigen Genehmigungsverfahren einig, dass die Anlage unter allen Umständen vor den Toren Pleiskirchens gebaut werden solle.</p>
<p>Bürger von Pleiskirchen sahen das Projekt von Anfang an kritisch. Insbesondere die Sorge um die Kinder in der Schule und auf dem Sportplatz, welche nur ein paar hundert Meter vom Bauplatz entfernt sind, und die unmittelbar betroffenen Nachbarn in Hütting trieben viele Pleiskirchener an, sich aktiv gegen das Projekt zu wenden. Es wurde aber nicht nur Stimmung gemacht, sondern konkrete Bedenken, Forderungen und Vorschläge formuliert. Die Betroffenen arbeiteten sich akribisch in die Genehmigungsunterlagen und das Gutachten ein. (Schließlich hatten, so konnte man erst kürzlich in der Süddeutschen Zeitung lesen, noch nicht sehr viele Bürgerinitiativen gegen einen Maststall von Wiesenhof oder anderen Massentierproduzenten Erfolg).</p>
<p>Trotz Gegenwind von Wiesenhof und aus dem Landratsamt, das nur sehr schleppend Informationen und Unterlagen zur Verfügung stellte, wurden unter der Federführung von Rechtsanwalt Udo Volpert (Anwaltskanzlei Dr. Starflinger, Linderer &amp; Coll.) viele Widersprüche im Genehmigungsbescheid und im Gutachten sowie viele stichhaltige Argumente gegen das Großprojekt gesammelt, die schließlich auch das Verwaltungsgericht überzeugten.</p>
<p>Bei der Verhandlung in München am 07.06.2011 machte das Gericht dem Landratsamt den Vorwurf, nicht ordnungsgemäß gearbeitet zu haben. So wurden die erheblichen Immissionsvorbelastungen im Umfeld der geplanten Anlage und die beträchtlichen Zusatzbelastungen durch die Hühnermast bzw. die einbezogene Biogasanlage nicht richtig erfasst. Der Bauantragsteller Obermeier betreibt laut Gericht seit Jahren illegal eine Biogasanlage (der Präsident des Verwaltungsgerichts Geiger als Vorsitzender Richter spricht hier klar von einem »Schwarzbau«) und streicht dafür stetig Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein. Dass kleinere, nur schwer umsetzbare Maßnahmen zur Geruchsminderung in dieser Biogasanlage die hohe Emissionsbelastung durch den Hühnermastbetrieb ausgleichen, die Gesamtbelastung in Hütting sogar verbessern solle, wie das Gutachten belegen wollte, hielt das Gericht für nicht nachvollziehbar. Die Frage des Gerichts hierzu beantwortete die anwesende Erstellerin des Gutachtens Frau Farny: »So wird das halt gemacht.« Durch das Projekt werden weder gesetzliche Mindestabstände noch Lärm- und Geruchsgrenzwerte eingehalten. Auch der Stand der Technik wird nicht berücksichtigt. Die zugrunde gelegten Aussagen zur Windrichtung wurden als nicht gesichert angesehen.</p>
<p>»Wenn ich ein zu großes Haus auf ein zu kleines Grundstück bauen will, geht das halt nicht. Dann darf dieser Bau auch nicht genehmigt werden und ich muss mir irgendwo anders ein Grundstück suchen.« So beschrieb der vorsitzende Richter plastisch die verfahrene Situation in diesem Projekt. Des Weiteren wurde bemängelt, dass keinerlei Baupläne zur Biogasanlage, die Bestandteil des Genehmigungsverfahrens war, vorlagen. »Was haben Sie denn da genehmigt? Haben Sie da blind entschieden?«, waren die Worte der Richter.</p>
<p>Das Landratsamt musste deshalb den Genehmigungsbescheid in allen Punkten zurücknehmen und die Kosten des Verfahrens tragen. Die betroffenen Bürger sind sehr erleichtert und fühlen sich bestätigt, weil das Gericht ihre Bedenken als begründet anerkannt hat &#8211; im Gegensatz zu Landratsamt und Gemeinderat. Sie hoffen nun, dass der Gemeinde, die dem Vorhaben ohne Prüfung zugestimmt hatte, und dem Landratsamt klar wurde, solche Projekte an kritischen Orten ohne Bürgerbeteiligung nicht umsetzen zu können.</p>
<p>Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert den Bürgerinnen und Bürgern und bedankt sich bei Alois Wiesbeck aus Pleiskirchen für den Bericht!</p>
<p>Wenn auch Sie gegen den Bau eines Maststalles in Ihrer Nähe kämpfen, hilft Ihnen das <a title="Bauernhöfe statt Agrarfabriken" href="http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de/" target="_blank">Netzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken</a>, an dem wir uns aktiv beteiligen.</p>
<p>Verwandte Artikel<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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