Abstimmung und Diskussion: Subventionen für leidreduzierte Tierhaltung?

Veröffentlicht am 2. Apr 2009

Subventionen für weniger tierquälerische Tierhaltung? Foto: Max_xx - flickr.comÜber das EU-Programm »Europäischer Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung« (ELER) besteht die Möglichkeit, dass Landwirte Subventionen speziell für die bessere Haltung von »Nutztieren« erhalten. Bis auf wenige Ausnahmen wird das Projekt in Deutschland momentan nicht umgesetzt, was vor allem an der fehlenden politischen Motivation der Länder liegt. Sie scheuen den Kontroll- und Verwaltungsaufwand.

Wir möchten von Ihnen wissen: Sind Sie dafür, dass Landwirten Investitionen in »artgerechtere Nutztierhaltung« über Subventionen erstattet werden? Warum?

Hier finden Sie die Details zum Tierschutzaspekt des ELER-Programms.

Ergebnis der Abstimmung

Frage: Sollen Subventionen für eine weniger qualvolle Tierhaltung gezahlt werden?

Antworten:
auf jeden Fall: 87,4%
eher ja: 5,9%
eher nein: 3,2%
auf keinen Fall: 3,6%

Unten können Sie uns gerne weiterhin Kommentare zukommen lassen.


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32 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Hallo,
    ich bin auf jeden Fall dafür, dass Landwirte die
    ihre Tiere”artgerecht halten” Subventionen erhalten.
    Diese Tiere sind gesünder, weil sie keinen Stress, wie es bei der Massentierhaltung der Fall ist, haben. Auch für den Endverbraucher, wir Menschen, gesünder.
    Vielleicht würden die Politiker dies sofort ändern, ( in artgerechte Haltung) wenn man sie mal in so einem Stall der Massentierhaltung einsperrt.
    Hannelore Ertl

  2. Es soll mit alle Mitteln gefördert werden, dass Tiere nich leiden müssen.

  3. Es sollte auf jeden Fall gefördert werden Tiere nicht leiden zu lassen. Wenn wir sie schon essen, dann sollten sie zumindest artgerecht gehalten werden ohne ihnen unnötiges Leid zuzufügen. Es ist ja auch erwiesen, daß das Fleisch aus Massentierhaltungen weniger qualitativ ist.

  4. Ich bin gegen Subventionen aller Art für jede Firma. Bei Ackerbauern bin ich allerdings nicht dagegen, auch nicht, wenn tiergerechte Haltung damit ermöglicht wird – aber nur unter richtiger Kontrolle, um Betrug zu verhindern. Ansonsten müssen alle Subventionen im Lawi-Bereich annulliert werden, alle, die für Tierquälerei sorgen (Transporte, Züchtung, sog. Kampfstiere u. was es noch geben mag, gilt natürlich auch gegen die sog. Tierversuche). Mit dem Gewinn können u. a. die Straßentiere Europas optimalen Schutz u. Versorgung erhalten.

  5. Subvention für die sog. tiergerechte Haltung ist zweischneidig, denn es gibt keine tiergerechte Haltung. Subventionen hier nur, um die Verbrechen an den Tieren zu minimieren. Die Tierfresserei muß global geächtet u. beendet werden. Die Tiere sind nicht unsere Nahrung, sondern unsere Mittiere, die wir zu achten und zu schützen haben. Was wir für uns beanspruchen, haben wir auch den Tieren zu geben. Der Mensch maßt sich an, die Tiere u. die Natur versklaven u. mißbrauchen zu dürfen – wie kommt er auf die Idee! Wer Schwächere ausbeutet, versklavt, quält, foltert, frißt, hat kein Recht auf eigenes Wohlergehen. Vielleicht denkt der mal darüber nach.

  6. Ich finde, man sollte die Gelder, die bisher als Subventionen für die Quälerei von “Nutztieren” gezahlt werden, z. B. für Massentierhaltung, Transporte um den halben Erdball usw. unbedingt abschaffen und sie dazu verwenden, das Leben der armen Tiere, die wir ausbeuten und auffressen
    so angenehm wie möglich zu gestalten. Diesen
    “Dank” schulden wir den Tieren! Ich bin sicher, dass jeder Steuerzahler sein Geld lieber für Verbesserungen des Tierlebens eingesetzt sieht als zu dessen Qual. Man sollte bei diesen Entscheidungen viel mehr Kinder und Jugendliche befragen, die sind noch nicht so abgebrüht und verroht wie viele Erwachsene, die haben oft noch Mitgefühl und Liebe für unsere Mitgeschöpfe und finden das entsetzlich, an was sich viele Erwachsene im Laufe ihres Lebens gewöhnen.

  7. Wer Subventionen erhält, muss unbedingt kontrolliert werden. Davor haben offensichtlich in Deutschland alle Muffen. Ich stimmte für Subvention, aber ich denke, dass die folgenden Kontrollen noch mehr Geld verschlingen.
    Ein anderer Weg wäre, indem man diesen Tierquälern Kosten auferlegt, höhere Steuern, Kontrollabgaben, Strafen, wenn es gar nicht anders geht. Warum sollen wir mit unseren Steuermitteln etwas subventionieren, was wir grundsätzlich ablehnen und bekämpfen? Also wenn ich noch länger nachdenke: keine Subvention für solche sowieso nur geldgierigen Leute! Jetzt habe ich schon seit 15 Jahren kein Fleisch mehr gegessen, dann kann ich das auch noch die nächsten 100 Jahre. Und das eine Ostereier esse ich nur aus Schokolade,

  8. Wr Tieren kein artgerechtes Leben zur Verfügung stellen kann, ist in meinen Augen ein
    “Un-Tier”!!!!!!!

  9. Raus aus der Tierhaltung zwecks späterer Verspeisung! Streicheln reicht doch! Mit dem Geld sollten wir die nächsten 5 Milliarden Vegetarier gewinnen! Aufforsten u.s.w.! 1.1 Milliarden sollen wir ja schon weltweit sein !

  10. es ist dringend notwendig, aber, werden dort auch kontroll durch gefürht wegen missbrauch von dieser subvention? nicht jeden bauer hat ein herz für tiere. und solchen subvention in die taschen stecken und dennoch ihren tiere nicht tierartgerecht weiter halten…

  11. Weg mit den Subventionen – egal welche. Es gibt keine artgerechte Tierhaltung und wer legt denn diese Richtlinien fest?

    Warum hören Menschen nicht einfach auf Fleisch zu essen. Dann gäbe es erst gar keine Frage nach artgerechter Haltung. Go Veggie!!!

  12. Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken,…. das sagt schon alles!

  13. Ich bin natürlich dafür wenn die Frage nach artgerechter Haltung im Raum steht, aber ich bin noch mehr dafür dass es gar keine Haltungsbedingungen gibt. Die bräuchten wir nämlich nicht wenn wir die Tiere nicht halten würden, sondern leben lassen würden so wie sie leben möchten und wie wir es alle möchten- in Freiheit und Frieden miteinander.

  14. Da der Mensch in unserer Zeit nur auf den Gewinn fixiert ist und dabei das Leiden eines Tieres völlig ignoriert, halte ich eine Zahlung für und bei artgerechter Haltung für einen vielversprechenden Schritt. Natürlich fängt an ein Bewußtsein zu entstehen was einem Tier angetan wird und viele Menschen sind inzwischen bereit dagegen anzugehen. Aber dies ist ein langer und sehr mühsamer Weg. Mit Geld wäre hier in wesentlich kürzerer Zeit wesentlich mehr zu erreichen.
    Das ist traurig aber eine schlichte Tatsache.

  15. Solange tatsächlich wieder Humane darüber entscheiden :”was eine Art-gerechte Haltung ist,und, wie bei Landwirten die sich für solche Haltung und die zu erhaltende Subvention stakrmachen “geprüft wird-auf lange Sicht”! wird sicherlich wieder Schindluder getrieben im Namen des Kommer`z,und genauso wird der “bürokratische Schlendrian!” so lange lamentieren,bis “viele Tiere elendig totgeredet sind!”
    Die Menschheit braucht tatsächlich viel mehr “Schweitzers”und die Seele dieses Mannes!

  16. Es gibt nicht gut oder schlecht. Es gibt nur besser oder schlechter und meiner Ansicht nach ist es besser, mit Subventionen einen Anreiz für Landwirte zu schaffen, ihre Tiere artgerechter zu halten, als weiterhin die Massentierhaltung zu subventionieren. Allerdings ist “artgerecht” leider tatsächlich wieder Auslegungssache des Menschen. Es wäre daher sinnvoller das Geld in die Aufklärung der Bevölkerung zu investieren (über Massenmedien) und sie somit dazu zu bewegen, ihren Kosum von tierischen Produkten im Zusammenhang mit Tierleid und Umweltzerstörung zu überdenken. Ziel kann langfristig nur ein drastisch reduzierter Konsum, besser noch ein vollkommener Verzicht auf tierische Produkte sein. Daher auch meine Aufforderung an die Menschheit: Go Veggie!

  17. Hallo,
    es ist schon lange an der Zeit, so ein Schritt der Förderung für bessere Haltung der Nutztiere zu starten. Ich begrüße diese wunderbare Entscheidung und hoffe inständig, dass diese Subventionen auch gezahlt werden und von einer evtl. späteren Kürzung dessen abgesehen wird!!!

    Ein guter Schritt für eine bessere Welt für Mensch und Tier!!!

  18. Achtung, bis jetzt gibt es das Programm praktisch nur auf dem Papier, da es die meisten Länder nicht umsetzen. Es ist daher zu früh, von einem Erfolg zu sprechen.

  19. Hallo erstmal an alle, besonders den Veggies!
    Jeder sollte bei sich selber anfangen und seine Essgewohnheiten überprüfen, bevor er auf denen herumhackt, die eine Subventionierung irgendwelcher Tierhaltung ablehnen und sie als Un-Tiere in seine Denkschublade steckt! Ich freue mich sehr, dass auf dieser site soviel fruchtbares gepostet wird. Die 1 Milliarde Veggies sitzen wahrscheinlich größtenteils unter den 1,3 Milliarden Indern, da müssen wir in Deutschland noch gehörig zulegen. Um es kurz zu machen. Subvention nur für mehr Bildung, Aufklärung und Bewußtsein. Keinen Euro für Tierhaltergeschäftemacherdenken!

  20. Wenn ich die Massentierhaltung und Schlachtung anschaue, schaeme ich mich Mensch zu sein. Eigentlich muesste es fuer jeden selbstverstaendlich sein, Tiere artgerecht zu halten.
    Ich selber esse lieber weniger Fleisch, jedoch qualitativ hochwertig und zahle auch gerne dafuer.
    Daher bin ich fuer kontrollierte Subventionen.

  21. Subventionen nur bedingt, es müsste so sein, dass die Landwirte, die ihre Tiere nicht artgerecht halten, Strafsteuern bezahlen müssten, natürlich sind auch hier wieder Kontrollen gefragt. Diese wären aber sowieso unbedingt nötig um den Tieren Leid zu ersparen.
    Man müsste die Menschen dazu bringen, mehr Achtung vor unseren Mitlebewesen zu haben und dann wäre es keine Frage mehr- ich bin schon seit Kindheit Vegetarierin- nicht weil ich dazu erzogen worden wäre, sondern weil ich die Tiere achte und ihnen das gleiche Lebensrecht zugestehe wie uns Menschen.

  22. Die Menschen sollten aufhören, die tiere als Fleischlieferanten usw. zu mißbrauchen.
    Die Landwirte, die Tiere halten, sollten verpflichtet werden, diese Tiere sorgsam und artgerecht zu halten, andernfalls müssten sie Strafsteuern bezahlen- hier wäre ich für sehr strenge Kontrollen. Aber Subventionen für tiergerchte Haltung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, halte ich für nicht sinnvoll.

  23. Renate! Du bringst es auf den Punkt! Artgerechte Haltung muß selbstverständlich sein, Strafsteuern bei Missachtung. Kein Euros für Fleischlieferanten/-produzenten. Genau!

  24. Artgerechte Tierhaltung ist das wichtigste. Tiere haben Gefühle-behandeln wir Sie liebevoll!!!Ich bin Vegetarier denn wegen mir muss kein Tier sterben. Und wenn schon jemand Tiere essen muss dann soll er Sie nur aus Argerechter Haltung besorgen wo Sie bevor Sie sterben in keiner Weise leiden müssen!!!
    “TIERE KÖNNEN NICHT FÜR SICH SELBST SPRECHEN,DESHALB MÜSSEN WIR MENSCHEN FÜR SIE UNSRE STIMME ERHEBEN”

  25. Wenn wir Menschen schon zur Befriedigung unserer Genusssucht Tiere töten, dann sollte wenigstens jedes Tier ein gutes und schönes – viel zu kurzes – Leben haben.
    Vegan oder zumindest vegetarisch zu leben, wäre unsere beste Entscheidung für Tiere und Menschen, denn dann könnte der Hunger auf der Welt endlich besiegt werden.

  26. Menschen nehmen sich das Recht heraus, Tiere für Ihre Ernährung zu züchten, zu mästen und zu töten. Meist unter schrecklichen, tierquälerischen Bedingungen. Billig muss das “tägliche” Fleisch sein. Daher Massenhaltungen, Lebendtier-Ferntransporte, Akkordschlachthöfe!
    Tiere sind aber keine Ware, sondern unsere Mitgeschöpfe. Das verpflichtet zumindest, Tiere artgerecht zu halten. Das muss zur Selbstverständlichkeit werden, nachdem es leider utopisch ist zu glauben, dass alle Menschen umdenken und sich vegetarisch ernähren, wie ich.

  27. Annehmen zu wollen, irgendwann wird kein Mensch auf der Welt mehr Fleisch essen, weil dies der einzig gangbare Weg ist, ist wohl eher Utopie.
    Angesichts dessen wäre eine Subvention in meinen Augen sehr sinnvoll, wir wissen alle – wenn es bares zu holen gibt – gibt es auch plötzlich da einen Weg wo vorher keiner war.
    Allerdings mit dementsprechend gründlichen Kontrollen, das dieses Geld auch wirklich dafür angelegt wird, wofür es gedacht ist – nämlich den Tieren ein würdiges und artgerechtes Leben, solange es dauert, zu ermöglichen.

  28. Politiker, Justiz-, Staatsbeamte und Verantwortliche der Industrie aller Couleur behaupten immer wieder, Deutschland und Österreich verfügen über das “vorbildlichste und strengste” Tierschutzgesetz und nehmen diesbezüglich eine internationale Vorreiterrolle ein. Nun fragen wir die erwähnten Verantwortlichen unumwunden: “Was ist das Tierschutzgesetz, sowohl in Deutschland als auch in Österreich, in Anbetracht der unzähligen Ausnahmegenehmigungen, die vor allem den Lobbyisten und der gesamten Industrie zugute kommen, eigentlich wirklich wert?”
    Wenn die verantwortlichen Ministerien, Behörden, einschließlich der Justiz und Politik sowohl in Deutschland als auch in Österreich wahrhaftig streng bzw. so gewissenhaft nach diesem “Tierschutzgesetz” handeln und kontrollieren würden, dann wären all die jenigen, die derartige Anlagen befürworten, genehmigen und betreiben Straftäter(!), die unverzüglich ins Gefängnis gehören und die unzähligen Ausnahmegenehmigungen des selben unverzüglich zu entfernen. Denn das Tierschutzgesetz § 2: besagt: „Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss(!) das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und artgerecht umsorgen und darf die Möglichkeit des Tieres zu art gemäßer Bewegung nicht einschränken, Doch immer mehr gewinnen wir – Tierschützer, Tierrechtler und Tierfreunde – den Eindruck, dass genau diese Zielsetzung bewusst und mutwillig erreicht werden soll, andernfalls hätten alle politisch Verantwortliche, einschließlich der zuständigen Ordnungs- und Veterinärämter, längst diesem unsäglichen wie dubiosen Treiben, durch Einhaltung massiver und strenger Kontollen (und nicht noch mit Anmeldung und Vorankündigungen der zuständigen Behörden !) ganz entschieden ein Ende gesetzt. Der beispielsweise inszenierte “Vogelgrippeskandal” vor ca. zwei Jahren bewies eindeutig, dass es bei der Umsetzung und Durchführung der Informationspflicht beim Thema “Vogelgrippe” seitens der Politik und Industrie von Vernachlässigung und Verfälschung nur so wimmelte. Wir fragen uns: Mit wieviel “Blindheit” des Herzens müssen eigentlich sog. “hochrangige” Justiz- und Staatsbeamte, Politiker bzw. deren Repräsentanten ausgestattet sein, um diese unglaublichen Fakten und Grausamkeiten völlig ignorieren zu können bzw. zu wollen?! Im Übrigen bin ich seit Juni 2000 Vegetarierin, dazu gehört für mich selbstverständlich auch, dass ich keinen Fisch esse.

  29. Natürlich ist es wichtig, wegen Betrug usw. aufzupassen und ich möchte auch Fleischproduzenten oder jeder Art von Tierausbeutung keine Subventiuonen zuschreiben, jedoch finde ich es notwenig, dass wir schrittweise denken, wenn wir was ändern wollen, vor allem auf friedliche weise.
    Einen Schritt weiter in Richtung artgerechterer Haltung -nicht artgerecht, denn dies ist nur die Freiheit- zu kommen, wäre schon ein großer.

  30. Für Landwirte, die ihre Tiere artgerecht halten, sollte dringend ein finanzieller Ausgleich für diese teurere Haltungsform gewährt werden.

  31. ich habe an meiner wand einen spruch,:Die Quittung für der Tiere Qual,gibt es bei der nächsten Wahl—welche Partei unterstützt unser anliegen?

  32. Die Partei würde mich auch mal sehr interessieren, Marianne!

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