Studentenwerk Gießen wird käfigfrei
Erfolg: Das Studentenwerk Gießen hat sich entschlossen, in Kürze nur noch Eier aus Freilandhaltung zu beziehen.
Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal das Gespräch zu den Verantwortlichen in Gießen gesucht. Außerdem haben wir Studierende ermutigt, per E-Mail darum zu bitten, dass keine Käfigeier mehr verwendet werden. Das hat die Mensaleitung jetzt überzeugt: Man möchte die Käfighaltung aus Tierschutzgründen nicht mehr unterstützen und hat sich ausdrücklich auch gegen die neuen »Kleingruppen«-Käfige ausgesprochen.
In Zahlen heißt das, dass von diesem Schritt ab den nächsten Semesterferien mehr als 35.000 Studenten in fünf Mensen und elf Cafeterien in Gießen, Friedberg, Fulda und Wetzlar profitieren – von den etlichen Legehennen ganz zu schweigen. Die Umstellung umfasst sowohl Schaleneier als auch Eiprodukte.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert den Verantwortlichen vor Ort und freut sich über diesen jüngsten Erfolg ihrer Initiative »käfigfreie Mensa«.
Studierende, die ihre eigenen Mensen »käfigbefreien« möchten, können sich jederzeit bei uns melden. Wir besprechen dann die wichtigsten Schritte.











Vegan werden und eine Sorge weniger. Keiner kauft Eier – keine Produktion.
Berufszweig fällt weg – neuer Berufszweig im Anbau von Veganen Produkten.
ich schließe mich Marcel an! Kein Mensch ist auf den Verzehr von Eiern und Eierprodukten angewiesen.
Zudem verweise ich auf einen Beitrag der Albert-Schweitzer-Stiftung von heute: “Bilder aus der Brüterei”.
Es wird darin deutlich gemacht, dass die tierquälerischen Praktiken, die in dem dort verlinkten Film gezeigt werden, weitestgehend unabhängig davon sind, ob die weiblichen Küken später in einer Käfighaltung oder in einem alternativen Haltungssystem (auch Bio) ihre Eier legen.