Stopfleber, Hummer, Pelz: Kampagne gegen amazon.de
Pressemitteilung
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt startet eine Kampagne gegen amazon.de, da das Unternehmen den Handel mit besonders tierquälerischen Produkten fördert.
Für viele Unternehmen gehört es längst zur Selbstverständlichkeit, schlimmste Tierquälereien nicht zu unterstützen. Umso empörter sind Tierschützer, dass bei amazon.de jegliche Bereitschaft fehlt, seinen Anbietern den Handel mit Stopfleber, Hummer und Pelz zu untersagen. Begründet wird das damit, man wolle die Kunden nicht bevormunden – eine Ausrede, die man von modernen Unternehmen schon lange nicht mehr hört.
Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung hat für solche Argumente kein Verständnis: »Amazon bleibt in Denkstrukturen haften, die der Großteil des Lebensmittelhandels schon lange abgelegt hat. Der Handel hat sein Gewissen längst entdeckt, doch bei Amazon sucht man vergeblich.«
Um auf die Misstände bei amazon.de hinzuweisen, verbreitet die Stiftung bundesweit Faltblätter mit einem provokanten Motiv. Sie ruft außerdem auf http://albert-schweitzer-stiftung.de/amazon zum Protest auf. Innerhalb eines halben Tages hat Amazon schon über 2.000 Protest-Emails erhalten.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit elf Jahren gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein und konnte schon etliche Unternehmen überzeugen, höhere Tierschutzstandards einzuführen. Erst wenn konstruktive Gespräche scheitern, baut die Stiftung Druck auf. Eine hochauflösende Version des Kampagnenmotivs erhalten Sie gerne per E-Mail.






