Schweinemast undercover in den USA

Veröffentlicht am 17. Nov 2009

mfa_pigsDie US-Organisation Mercy for Animals hat einen Undercover-Mitarbeiter in einen großen Schweinemast- und zuchtbetrieb eingeschleust. Die Bilder sind noch schlimmer als das, was wir aus deutschen Betrieben kennen.

Wenn Sie sich die Bilder ansehen möchten (wir raten davon ab, wenn Sie empfindlich sind), können Sie sich das Video weiter unten anschauen. Dieser Artikel beschäftigt sich aber vor allem mit den verlogenen Reaktionen der Schweinefleisch-Industrie.

Aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens wird als Reaktion auf das Video verlautbart, man würde sich selbst viel strengere Maßstäbe anlegen als es vom Gesetzgeber je möglich wäre. Außerdem würde es allein aus wirtschaftlichen Gründen notwendig sein, sich so gut um die Schweine zu kümmern, wie das irgend möglich sei.
Anmerkung: Es gibt in den USA praktisch noch keine in Kraft getretene Gesetze, die »Nutz«tiere schützen. Es ist also keine Kunst, Maßstäbe über dem gesetzlichen Niveau anzulegen. Die Wirtschaftlichkeitslüge hört man auch in Deutschland immer wieder. Es ist schlichtweg falsch zu behaupten, dass aus der Optimierung von Kosten und Ertrag hohe Tierschutzstands resultieren würden. Kostenoptimiert sind Quälereien wie Abferkelgitter, die betäubungslose Kastration, das betäubungslose Kürzen von Schwänzen und Zähnen etc. – von Tierschutz keine Spur.

Die industrienahe US-Vereinigung der Veterinäre für Schweine sagt, man habe keine Toleranz für Tierquälerei, aber was die Tierschützer hier veranstalten würden, sei ein Angriff auf das ländliche Leben in den USA.
Anmerkung: Ist das ländliche Leben wirklich nur in Verbindung mit schlimmster Tierquälerei möglich?

Das National Pork Board (die Dachorganisation der Schweine-Massentierhalter schlechthin) sagt, man würde die Misshandlung von Tieren verurteilen. Weiterhin würden die US-Schweinehalter ihre ethische Verantwortung gegenüber den Tieren ernst nehmen und Tierquälerei nicht tolerieren.
Anmerkung: Starke Worte für eine Organisation, die offensichtlich keine Konsequenzen aus den Vorfällen zieht. Das wird vor allem daran liegen, dass die Undercover-Filmer wieder einmal den ganz normalen Wahnsinn dokumentiert haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass praktisch jede Dokumentation unglaublich schlimme Bilder an den Tag bringt. Ausnahmefälle sind nicht das, was eingeschleuste Tierschützer regelmäßig entdecken, sondern das, was die Massentierhaltungsindustrien an Videos und Bildern herausgeben, bzw. Journalisten bei angemeldeten Besuchen zeigen.

Und hier das Video für die wirklich Hartgesottenen:


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27 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Ich kann mir die Videos nicht mehr ansehen, ich muss jedesmal weinen. Ich bin selbst aus USA und die Tierschutzbewegung ist dort stark im Aufwind.USA hinken in Tierschutzstandards hinterher, allerdings sind die Menschen dort auch aufgeschlossener und eventuell schneller bereit fuer Veraenderungen.
    Ich unterstuetze diese Art von Arbeit sehr, denn mit nettem Reden und Vorschlaege machen kommt man sonst gegen die Agrarlobby nicht an. Nur mit harten Fakte, Schockvideos und evtl. gestezlichen Strafen wird sich dort was tun.

  2. Unlängst verbreitete sich in Germany ein Militärbischoff Mixa darüber, wie gerade die
    Atheisten als Haupschuldige am Werteverfall
    in der westlichen Welt in Erscheinung traten.
    Als ich das erste Mal jedoch diese Bilder hier
    sah, fühlte ich mich irgendwie an das Straflager
    Guantanomo Bay of Cuba erinnert. Diese Zustände dort entspringen den gleichen christlichen Hirnen wie auch jene, die hier verantwortlich sind. Der Gott der Christen ist
    offensichtlich ein sehr blutrünstiger, wenn er
    Gewalt gegen “seine Schöpfung” zulässt. Die
    Christen sollten dem Vatikan abschwören und
    geschlossen zum Buddismus konvergieren.
    Hier ist die Kreatur dem Menschen ebenbürtig
    und der Glaube basiert auf sehr alter kultureller Tradition. Ich für meinen Teil bleibe Atheist und
    gelobe ein treuer Vegetarier zu bleiben. Wegen
    mir muss niemand sterben.

  3. Das alles hat mit ländlichen Leben nichts mehr zu tun! Hier werden Industriebetriebe in denen Tier systematisch gefoltert werden errichtet. Die Entwicklung ist äußerst bedenklich!
    Das alles iast auch keine Glaubenfrage, sondern eine Frage des Konsums und der Wirtschaftlichkeit. Es ist das Gesetzt der Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Ist der Presi niedrig, verdienen die Bauern (Tiervermehrer) weniger, d.h. es muss mehr produziert werden um die Nachfrage zu decken, denn billige Güter werden viel konsumiert. Teure Güter werden weniger konsumiert, da sich die breiten Bevölkerungschichten diesen Luxus nicht leisten können. Besinnen sollte man sich auf die Lebensweise unserer Vorfahren – da gab es den s.g. Sonntagbraten und unter der Woche wurden schwer gearbeitet und pflanzliche Produkte konsumiert. Das alles muss nicht sein, der Verbraucher hat die Macht.
    Aber nichts desto trotz, was soll man schon von einer Nation halten die keine eigene Kultur hat.
    Die reinwohner hat man auch die Existenzgrundlage den Büffel, entzogen um sie abhängig zu machen. All das sollte aufhören und wir sollen uns besinnen und an unser Gewissen appellieren. Hört endlich auf Tier zu quälen!

  4. So schrecklich und abscheulich solche Videos auch sind, warum werden diese nicht zu den besten Sendezeiten im Fernsehen gezeigt. Ich höre schon die Argumente der Fleischfresser, ja ich esse nur Bio und ganz wenig und aus der Region. Ich komme aus der Rhön, aber auch hier gibt es Schweinställe die kein Fenster haben, auch hier findet Tierquälerei statt. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass solche Filme aus dem weiten Amerika, leider nur Argumente für die hiesige Bevölkerung liefern, nichts an ihrem Verhalten zu ändern, das ist ja weit weg und hier ist noch “Alles in Ordnung”.

  5. Nicht die Landwirte sind das primäre Problem, sondern die aktuelle Praxis der Agrar- und Lebensmittelindustrie. Diese Zusammenhänge entlarvt kompetent an zahlreichen Beispielen das Buch “Tierschutz in Deutschland – ein Etikettenschwindel?!” des ehemaligen Veterinäramtsleiters
    Hermann Focke. Ein Muß für jeden Verbraucher und Tierschützer.

  6. Nein so kann man das nicht stehen lassen, in Bezug auf Tierquälerei, gibt es keine Primär und Sekundär, das wäre so einfach. Auch wäre es zu einfach zu sagen, ich bin Veganer und hab damit nichts zu tun. Aktives Handeln ist gefordert, und zwar von jedem einzelnen. Wie oft sehe ich in der Stadt, gerade zur Weihnachtszeit, die kirchlichen Sammelaktionen mit Bratwurststand. Das ist Pervers und jeder von uns ist dann gefragt dagegen zu protestieren.

  7. Dass in immer größerem Maße und mit immer weniger Rücksicht prodiziert wird, liegt hauptsächslich an unserem Geldsystem. Durch Zins und Zinseszins müssen Tierleichen=Fleisch immer billiger produziert werden. Hätte man den Wachstumszwang in einem zinslosen Geldsystem nicht, könnte es auch Tieren besser gehen (ich sage dies als Vegetarier aus der traurigen Gewissheit heraus, dass der Homo oeconomicus/allenfalls rationis capax auf längere Zeit Mitgeschöpfe foltern und töten wird, um seine überzogenen Nährstoffbedarfsangaben zu befriedigen). Das Höher schneller, weiter resultiert aus dem Zins, den die meisten als Gewinn ansehen.

    Wer mehr wissen will, kann sich auf einem großen Streamkanal “Der Geist des Geldes” ansehen, oder Margit Kennedys Seite http://margritkennedy.org ansehen. Wichtige Infos neben PETA und den ganzen anderen Tierschutzseiten, wenn man einen Gesamtblick und wissen will, wie es auch den menschlichen und nichmenschlichen Tieren besser gehen kann!

  8. Ich möchte die Bauern nicht freisprechen. Sie sind zwar in das Zinssystem eingebunden, aber sie haben auch eine Haltung zu Tieren, die man keineswegs als freundlich bezeichnen kann, im Gegenteil: Viele Bauern interessiert das Wohlergehen “ihrer” Tiere höchstens insoweit, als dass die Tiere als Produzenten leistungsfähig bleiben sollen. Das ist ein Verhalten, wie sie es auch ihrem Traktor gegenüber an den Tag legen.
    Ansonsten: Dank an meinen Vorredner, der Hinweis ist ausgezeichnet.

  9. Ich finde es erschreckend wie wenig mitgefühl die meisten Menschen haben. Wie kann man sich nur hinstellen und diese armen Geschöpfe derart quälen und leiden lassen. Ich könnte weinen wenn ich das nur höre . Leute hört endlich auf die Tiere als Gegenstand oder Ware zu betrachten. Es sind Lebewesen wie du und ich . Sie fühlen Schmerz und Angst. Lasst den Tieren ihr Leben. Sie haben ein Recht darauf !!!!!

  10. Stellt Euch nur vor, Schweine sind so sensible, kluge Persönlichkeiten wie Hunde. Auch ihr Sozialverhalten ist dem der Hunde sehr ähnlich. Sie haben Humor, Lebenslust, Übermut. Das alles ist – sagen wir mal: gottgewollt. Warum nur kümmert das die Kirchen und alle die vielen Menschen nicht, die sich zivilisiert nennen wollen?!
    Fragt sie, sprecht oder schreibt sie an – es ist so wichtig, jeden an seine Verantwortung zu erinnern!
    Bei manchen wirkt es sogar. Sonst hätten nicht die Veganer und die auf dem Wege dahin in letzter Zeit so stark zugenommen.

  11. Hier sind viele Beiträge zu den Themen “Respekt vor der Schöpfung” und “Taten der Kirche”.
    Die Kirchengemeinde Halle (Westfalen) beauftragt Jäger, um die Kaninchen auf dem Friedhof abzuschießen.
    Bitte unterstützt unsere Petition!
    Petition: http://www.thepetitionsite.com/12/stop-hunting-on-the-graveyard
    Weitere Info: http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/halle.php?id=31504&artikel=1

  12. ich bin auch dafür, dass solche schockvideos zu den besten sendezeiten kommen sollten – vielleicht würde es paar Ignoranten weniger geben.
    Außerdem sollte das Fleisch viiiiel teurer werden, damit es wieder nur den Sonntagsbraten gibt.
    Wenn ich mir überlege wieviele Tiere qualvoll dahin vegetieren müssen,bestialisch geschlachtet werden und dann auch noch im Müll landen. Hauptsache alles ist in Hülle u. Fülle vorhanden, denke gerade an die anstehenden “Weihnachtsfeiern” – Was nicht im Unverstand gegessen wird, fliegt eben in den Abfall. Ich verabscheue diese Wegwerfgesellschaft. Das Leben ist nicht lebenswert – erst recht nicht für die armen Tiere.

  13. Es reicht nicht, wenn wir leiden oder / und unsere Konsequenzen ziehen und keine tierischen Produkte mehr essen. Wir sind noch zu wenige, um wirtschaftlichen Druck auszuüben. Auch in Deutschland, wie wohl weltweit, geht der Horror der Quälerei in der Nutztierhaltung verstärkt weiter, obwohl so viele Vegetarier/ Veganer bzw. Bio-Konsumenten geworden sind. So lange es auch bei uns, z. B. durch die EU-Verordnungen, Gesetze mit so genannten ‘Mindeststandards gibt, die Tierqual erzwingen, werden profitgierige Konzerne und deren Handlanger in der Landwirtschaft – jeweils Menschen ohne Gewissen, Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – immer neue ‘Ställe’ bauen. So geschieht es in Deutschland mit den Schweinemast-, Geflügelmast-, Kaninchenmast-, “Milchvieh”-Anlagen u. a., obwohl wir hier wie in den anderen wirtschafltich entwickelten Nationen mehr als genug zu essen haben und der Markt gesättigt ist.

    Wie kann man die Menschen, die verantwortlich für diese Unmenschlichkeit sind, erreichen und zwingen zur Umkehr? Wie schaffen wir es, dass die Gesetze diese Tierquälerei bestrafen, so hart, dass sie sich nicht mehr lohnt? Beim Umweltschutz konnten doch auch Kosten steigernde Auflagen durchgesetzt werden. Vielleicht nur, weil zu recht die Angst geschürt wurde, dass wir Menschen durch die Gefährdung der Natur Schaden erleiden könnten. Nun müssen wir zeigen, welchen Schaden wir erleiden, wenn wir die Tiere so quälen.

    Lasst uns an unsere Medien* schreiben, an unsere Politiker*, an die Landwirtschaftskammern, organisieren wir uns, demonstrieren wir, schreiben wir Petitionen schreien wir für die Tiere! Hier in Deutschland ist es prinzipiell ebenso wie in den USA: Kastenstände, Ferkelkastration, Spaltenböden, Raumnot, lebensfeindliche Umgebung für Schweine und Ähnliches für alle anderen so genannten Nutztiere. Für Nutztiere gilt nichts von dem, was für den Dackel des Nachbarn gilt, sofern der Halter kein Geld damit verdienen will. Tierschutz in Deutschland gibt es im Ernstfall nicht.

    * Wir alle, die wir hier jammern und nicht mehr ein und aus wissen angesichts dieses Leidens, wir können doch an die Zeitungen und Zeitschriften, die wir kaufen, schreiben. Wir können doch die Politiker unseres Wahlkreise nerven – auch und gerade die, die wir vielleicht nicht mehr wählen. Fordern wir dazu auf, diesen Newsletter und den Film anzugucken und argumentieren wir mit unseren Gefühlen, so wie es hier in den Kommentaren geschieht. Fordern wir zu Antworten und Stellungnahmen auf und warnen wir, dass wir die Positionen jeweils veröffentlichen oder z. B. durch Wahlstimme oder Nichtkaufen/-anschalten der Medien Feigheit und Nichtstun gegen Tierquälerei bestrafen werden. WIr müssen endlich mehr tun, als nur unsere privaten Konsequenzen zu ziehen! Das ist zwar manchmal sehr mühselig, aber wir lernen dabei, unsere Traurigkeit und das Gefühl der Ohnmacht zu überwinden. Und wenn wir alle aktiv werden, schaffen wir eher Veränderungen für die Tiere ( und für uns).

  14. Weiß jemand etwas zu meinen folgenden Fragen:
    > Was hat denn die Organisation “Mercy for Animals” gemacht, außer sich Unverschämtheiten und Verdrehungen von den Schweinemästerorganisationen und der Veterinärorganisation bieten zu lassen zu müssen? Können die denn gar nicht Anzeige erstatten? Es muss doch irgendeine gesetzliche Grundlage zum Schutz von Lebewesen in den USA geben – zumindest dem Wortlaut nach.
    > Wie kann man aus Deutschland bzw. Europa wirtschaftlichen Druck ausüben? Weiß jemand was über Schweinefleisch-Importe aus den USA nach Europa? Verschwindend gering? WTO-Welthandelsbestimmungen ‘kennen’ Tierschutzbestimmungen als Beschränkung nicht? Die EU sowieso nicht? Wir müssen wohl unseren EU-Parlamentariern, die ja jetzt ein bisschen was zu sagen haben sollen ( woran ich nicht glaube), mehr Druck machen, endlich mehr Tiergerechtigkeit einzufordern.
    > Macht es Sinn, hier – wie beim Schweinekeulen in Agypten – einen Offenen Brief an die US-Botschaft zu schicken, in dem, unter Bezug auf das Beispiel der Schweinemast-Zustände und der Filme dazu, die unhaltbaren, grausamen Methoden in der US-”Tierproduktion” (!) kritisiert werden und dies dem Anspruch der USA gegenübergestellt wird, Menschlichkeit über den gesamten Erdball verbreiten zu wollen. Zudem könnten wirtschaftliche Konsequenzen beim Konsum von US-amerikanischen Produkten und Reiseboykott als Reaktion in Aussicht gestellt werden?
    > Fällt jemand was Wirksames ein???!!!!!

  15. es ist beschämend für die menschheit, wie sie mit ihren mitgeschöpfen umgeht. unsere wirtschaftssysteme unterstützen diese industrie. die medien leben von werbeeinschaltungen der fleischindustrie. sie decken da nichts auf. die pfarrer fressen sich kugelrund. von denen ist auch keine unterstützung zu erwarten. die einzige unterstützung kann nur von der natur kommen. die fleischfresser werden krank, bekommen depressionen und bringen sich systematisch selber um. aber an diesen krankheiten verdient wieder die pharmaindustrie. ein unseliger kreislauf. wie kann der gestoppt werden?

  16. Die lebensverachtende Massentierhaltung in Europa und in der USA dient ausschließlich dazu, dass eine enorme Anzahl von Tieren auf sehr engem und dunklem Raum in äußerst respekloser Art und Weise zusammengefercht und möglichst schnell fettgefüttert werden. Die Massentierhaltung fördert darüber hinaus auch immens die schnelle Übertragung und Vermischung von Viren. Auf diese Weise wird Massentierhaltung zu einer bewusst und mutwilligen Brutstätte für gefährliche Viren!

    Schon im Jahr 1998 kam eine von der EU-Kommission finanzierte Auswertung von diversen Studien zu dem Ergebnis, dass die Entstehung von Viren eng mit der Bestandsgröße und -dichte in der kommerziellen Tierhaltung sehr eng zusammenhängt. Das ist für mich ein weiterer sehr elemantarer Grund, die Massentierhaltung grundsätzlich bzw.absolut abzulehnen.

    Als verantwortungsbewusste Bürgerin und Tierschützerin, fordere ich die Verantwortlichen ganz entschieden dazu auf, sich umgehend dafür einzusetzen, dass diese Form des Massenquälens unverzüglich ein Ende findet. Desweiteren ersuche ich die Verantwortlichen sehr eindringlich darum, ehrliche und offene Kundeninformationen zur Verfügung zu stellen, aber vor allem fordere ich dieVerantwortlichen dazu auf, ökonomische Überlegungen nicht über die Bedürfnisse der empfindsamen und leidensfähigen Lebewesen zu stellen, sondern diese, auch aus Kundenschutzgründen, unbedingt mit einzubeziehen.

    Wer derartige Qualhaltungen weiterhin genehmigt, schönredet, fördert, subventioniert (dazu noch mit Steuergeldern, die uns, dem Volk fiskalisch regelrecht abgenötigt werden!) und Volkes Stimme wie Volkes Wille diesbezüglich ungeniert und absolut respektlos ignoriert, kann nicht glaubwürdig bekunden, ein wahrer Interessensvertreter für uns, das Volk sein zu wollen und zu können.

    Die Tatsache, dass politisch Verantwortliche sowohl in Europa als auch in der USA im Bereich Tierschutz und Tierhaltung nach wie vor den untersten Weg gehen, ist eine
    unglaubliche menschliche wie politische und juristische Schande!

    Hier beweist sich doch Mal wieder eines ganz unmisverständlich:

    Bündnisse gehen Politiker in Europa und der USA ausschließlich mit den Lobbyisten und der Industrie ein, als gemeinsam mit verantwortungsbewussten, engagierten und sehr gut informierten Menschen / Organistionen im Umwelt-, Natur- und Tierschutz zusammenzuarbeiten, um so die grausamen Zustände bzw. Machenschaften, denen die Tiere täglich ausgesetzt sind, mit aller Entschiedenheit unverzüglich zu beenden. Das käme ebenfalls der Menschheit zu Gute, da wir endlich Qualität und nicht länger Quantität (hormon- und antibiotika- belastetes Fleisch) “auf dem Teller” hätten.

    Vermutlich bräuchten dann auch keine unsinnigen Radikalkäulungen wegen “BSE” oder der vermeintlichen “Vogelgrippe bzw. Schweinegrippe” etc. vorgenommen werden, da die Tiere dann endlich so leben dürften und könnten, wie Gott es uns mit auf dem Weg gegeben hat.

    Nutznießer des gesamten Viren- Skandals sind mit Sicherheit der Pharmakonzern und Hersteller des ” Wundermittels Tamiflu” “La Roche”, der auf diese Art eine überaus bemerkenswerte Werbung bekommt, die für das Unternehmen nicht einmal Unkosten verursacht, sowie die großen Fleischkonzerne wie z.B”Wiesenhof”, die durch diese inszenierten Viren-Skandale ihrer unliebsamen Mitbewerber (beispielsweise Freilandgeflügel) spielend leicht entledigt werden und die in der schon so lange währenden Diskussion über die angeblichen “Vorteile der Massentierhaltung”, welche für die Tiere derart grausam sind, wieder einmal kräftigen Nährboden erhalten.

    Das gerade die Massentierhaltung eine solche Katastrophe – nämlich Massentiererkrankung geradezu hervorruft – wird völlig bewusst und mutwillig verschwiegen bzw. skrupellos hingenommen. Welche Risiken ein Medikament wie “Tamiflu” mit sich bringt – mit solchen “Unsicherheitsfaktoren” soll der Bürger schließlich nicht in Unruhe gebracht werden.

    Die äußerst lebensverachtenden Haltungsbedingungen unserer Mitgeschöpfe in Mastbetrieben, lassen ebenso auch die Menschen körperlich wie seelisch erkranken, dessen müssen sich die Verantwortlichen bewusst. Doch immer mehr gewinne ich den Eindruck, dass genau diese Zielsetzung bewusst und mutwillig erreicht werden soll. Andernfalls hätten alle politisch, juristisch Verantwortliche, einschließlich der zuständigen Ordnungs- und Veterinärämter, längst diesem unsäglichen wie dubiosen Treiben, durch Einhaltung massiver und strenger Kontollen (und nicht noch mit Anmeldung und Vorankündigungen der zuständigen Behörden !) ganz entschieden ein Ende gesetzt. Der beispielsweise inszenierte “Vogelgrippe-Skandal” vor ca. drei bis vier Jahren bewies eindeutig, dass es bei der Umsetzung und Durchführung der Informationspflicht beim Thema “Vogelgrippe” seitens der Politik und Industrie von Vernachlässigung und Verfälschung nur so wimmelte. Daher frage frage ich mich: Mit wieviel “Blindheit” des Herzens müssen eigentlich sog. “hochrangige” Justiz- und Staatsbeamte, Politiker bzw. deren Repräsentanten ausgestattet sein, um diese unglaublichen Fakten und Grausamkeiten völlig ignorieren zu können bzw. zu wollen?! Wir, EU Bürger und Bürgerinne sind ganz bestimmt keine Bonapartisten, aber Napoleons Zitat: “Geschichte ist die LÜGE, auf die sich Politiker geeinigt haben” ist hier wohl mehr als treffend angebracht. Wir, die Bürgerinnen und Bürger können nur hoffen – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – dass die Politiker in Europa und der USA damit aufhören, wie in der Augsburger Puppenkiste als Marionetten der Lobby als Spielzeug zu dienen. Die Tatsache, dass die meisten deutschen Parteien im Wahlkampf den Tierschutz nahezu völlig ausgegrenzt haben, beweist ganz eindeutig, dass sich in dieser sehr brisanten Problematik massive und hausgemachte Unzulänglichkeiten in der Politik und Justiz auftun.

    Natur- und Tierschutz ist Menschenschutz! Hinter diesem Auftrag – vertrauensvoll erteilt durch uns, das Deutsche Volk – müssen alle Parteien, Fraktionen, Ministerien, Kommissionen , Kommunen sowie Bundestag- Bundesrat, EU und Justiz stehen und sich diesem Auftrag mit aller gebotenen Sorgfalt stellen!

    Eine Ausgrenzung von Hilfe anbietenden Tierschutzorganisationen kann hier nur als ein Affront gegen bestehende Gesetzmäßigkeiten gewertet werden.

  17. Der Umgang mit den Schweinen, wie ich ihn auf dem Video gesehen habe, entbehrt jeglicher Achtung vor unserem Mitgeschöpf Tier. Bei diesem Anblick – ich sah mir nur einige Fotos an – vergeht mir jeglicher Appetit auf Fleisch. Solche Bilder sollten zu den besten Sendezeiten im Fernsehen gesendet werden. Es ist längst an der Zeit die Verbraucher schonungslos aufzuklären um so ein Umdenken in den Köpfen der Menschen herbeizuführen.
    Lebensmittel – dazu gehört auch Fleisch jeglicher Art – sind Mittel zum Lebenserhalt. Wir sollten uns wieder darauf besinnen, diese in Maßen zu genießen und nicht als Massenware verschlingen. Dann könnten auch unsere Nutztiere ein „tierwürdiges“ Leben führen. In diesem Zusammenhang denke ich an den Song von Reinhard Mey: „Die Würde des Schweins ist unantastbar.“ Wie weit ist unsere Gesellschaft davon entfernt!

  18. Kann die Bestie Mensch wirklich so zu unseren Mitgeschöpfen, die uns zum Schutz anvertraut wurden und zur Freude, so herzlos sein???
    Es ist unmöglich, daß der Profit an erster Stelle kommt. Haben die denn kein Mitgefühl????????????. Wie kann man das beenden? Wie schrecklich. Die sollten alle in die Hölle kommen und auch gequält werden.

  19. jau,

    ich versuchs erst gar nicht mir anzuschauen. das was ich bisher sah reicht mir immer noch!
    *kopfschüttel*

  20. Ich hätte nicht reinschauen dürfen, habe es auch nur ein paar Sekunden ausgehalten. Solche Bilder verfolgen mich Tag und Nacht. Der Mensch ist so unendlich grausam. Wann kommt endlich mal jemand oder etwas, das ihn aufhält?!

  21. Ich weiß nicht, ob es was bringt etwas zu sagen, diese grausamen Taten werden ja dennoch weiterhin und ohne Rücksicht durchgeführt. Es gibt keine Ausdrucksform für so etwas, oder für jede andere Tierquälerei. Gibt es überhaupt jemanden, der uns zuhört oder sich das Ganze hier durchliest.????????!!!!!!!!!!!!!!

  22. Die Bilder wiederholen sich in steter Manier immer wieder. Die Agralobby und alles was dazu gehört, kennt nur eine Maxime Geld, Geld und nochmals Geld. Die Raffgier dieser Klientel kennt keine Grenzen, dass Tiere fühlende Wesen und damit mehr als nur Produktionsfaktoren sind, ist für diese Brut nicht nachvollziehbar, sie kennen nur die Gier. Jeder der Fleisch konsumiert unterstützt diesen Wahnsinn. Der fleisch(aas)fressende Verbraucher will nur möglichst viele Leichenteile zu einem möglichst günstigen Preis, was immer zu Lasten der Tiere geht. Die Bauern pressen das letzte aus ihren Tieren heraus, egal ob Kühe, Schweine oder Vögel, um sich möglichst schnell wieder einen neuen Trecker kaufen zu können und damit wieder ein Brestigeobjekt auf dem Hof stehen zu haben.
    Der Mensch ist, in seiner grenzenlosen Dummheit und Arroganz, das Krebsgeschwür der Natur. Ich hoffe, dass er sich bald selbst die Lebensgrundlage entzogen und damit selbstvernichtet hat. Er ist auf dem besten Weg dahin

  23. Dieser Film sollte direkt über der Fleischtheke laufen, genauso wie der der Putenmast und viele andere auch.
    Er müßte dann anfangen zu laufen wenn der Kunde hereingreift.
    Ich esse auch Schwein, aber nur aus eigener Demeter-Haltung.
    Pute, Hähnchen …esse nur , wenn ich die Haltung/Herkunft kenne und dann kaufe ich ganze Tiere und nicht Teilstücke, denn ich lehne diesen krassen Teilstückhandel im Geflügelbereich total ab. Und leider zieht der auch in die Bioschiene ein.

  24. Achtung Paul – gleich wird es Kritik von den Vegetariern und Veganern geben, weil Sie Schweinezüchter sind und Fleisch essen! Diese Leute machen keinen Unterschied zwischen konventioneller und Bio- bzw. Demeterlandwirtschaft.

    Mich fasziniert die Demeter-Landwirtschaft, vor allem wegen der anthroposophischen Ausrichtung, und ich freue mich, dass es Demeterbauern gibt.

    Ja – und auch ich finde, dass Filme über die tierquälerischen Mastbetriebe an den Fleischtheken der Supermärkte und Metzgereien laufen sollten!

  25. Ich kann nicht mehr sagen, als dass ich schockiert bin und ich musste weinen. Wie kann man zu Lebewesen so kalt und unmenschlich sein? WARUM?!

    Ganz ehrlich, wenn ich nicht eh schon aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch und die meisten tierischen Produkte verzichten müsste – ich würde das als Anstoß nehmen, um Vegetarierin zu werden!

    Hoffentlich tut sich in Amerika schnell etwas – und auch in den anderen Ländern – ich denke, selbst hier in Deutschland muss noch VIEL verbessert werden….

  26. Solche Bilder gehören auf jede Verpackung tierischer “Lebensmittel”. Ich bin Veganer, und ich bin sicher, würde auf einer Würstchendose kein lachendes Schwein, sondern die Wahrheit gezeigt, würde diese keiner, außer vielleicht ein paar Perversen essen wollen.

  27. sowas geisteskankes! Was mich immer noch schockiert ist das sich so wenig Menschen dafür interessieren etwas dagegen zu tun. Solch Grausamkeiten können nur dem kranken Hirn eines Menschen entspringen. Reine Folterung zum Spaß! Was soll das?

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