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	<title>Kommentare zu: Schweine sind Ich-bewusst</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Von: Jo</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-2062</link>
		<dc:creator>Jo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 23:11:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Irmgard, um die Männerquote ein wenig zu erhöhen, schreib ich noch schnell etwas.

Es scheint etwas dran zu sein, an der Beobachtung, dass es mehr Frauen als Männer gibt, die vegetarisch/vegan zu leben versuchen. Woran das liegt, darüber lässt sich nur spekulieren (oder kennt jemand Studien darüber); aber ziemlich sicher, spielt das Männerbild, welches durch unsere (Un-)Kultur vorgegeben wird, eine wesentliche Rolle. Ich möchte hier nur beispielhaft auf die ekelhafte &quot;Mancadamy&quot;-Werbung von McDreck erinnern.

Männern scheint es mehrheitlich schwerer zu fallen, über ihren Schatten zu springen, &quot;Schwäche&quot; in Form von Mitgefühl zu zeigen und sich das bisherige &quot;Fehl&quot;verhalten einzugestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Irmgard, um die Männerquote ein wenig zu erhöhen, schreib ich noch schnell etwas.</p>
<p>Es scheint etwas dran zu sein, an der Beobachtung, dass es mehr Frauen als Männer gibt, die vegetarisch/vegan zu leben versuchen. Woran das liegt, darüber lässt sich nur spekulieren (oder kennt jemand Studien darüber); aber ziemlich sicher, spielt das Männerbild, welches durch unsere (Un-)Kultur vorgegeben wird, eine wesentliche Rolle. Ich möchte hier nur beispielhaft auf die ekelhafte &#8220;Mancadamy&#8221;-Werbung von McDreck erinnern.</p>
<p>Männern scheint es mehrheitlich schwerer zu fallen, über ihren Schatten zu springen, &#8220;Schwäche&#8221; in Form von Mitgefühl zu zeigen und sich das bisherige &#8220;Fehl&#8221;verhalten einzugestehen.</p>
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		<title>Von: Irmgard Fuchs</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-2058</link>
		<dc:creator>Irmgard Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:55:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin seit 33 Jahren Vegetarier, weil ich mir damals überlegt habe, dass ich nicht bereit wäre die Tiere selbst zu töten um sie zu essen. 
Mit der Massentierhaltung bin ich ebensowenig einverstanden.
Interessant ist, dass sich bis auf 2 männliche Wesen &quot;nur&quot; Frauen mit dem Thema auseinderzusetzen scheinen. (Ich bin auch weiblich!)
Auch interessant wird es, wenn man bemerkt, dass auch Pflanzen Lebewesen sind!
Was darf man dann noch essen?
Ich denke, es kommt auf die Einstellung an, die Art der Haltung, den Respekt und die Dankbarkeit gegenüber den Wesen, die ihr Leben (meist unfreiwillig )für uns lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit 33 Jahren Vegetarier, weil ich mir damals überlegt habe, dass ich nicht bereit wäre die Tiere selbst zu töten um sie zu essen.<br />
Mit der Massentierhaltung bin ich ebensowenig einverstanden.<br />
Interessant ist, dass sich bis auf 2 männliche Wesen &#8220;nur&#8221; Frauen mit dem Thema auseinderzusetzen scheinen. (Ich bin auch weiblich!)<br />
Auch interessant wird es, wenn man bemerkt, dass auch Pflanzen Lebewesen sind!<br />
Was darf man dann noch essen?<br />
Ich denke, es kommt auf die Einstellung an, die Art der Haltung, den Respekt und die Dankbarkeit gegenüber den Wesen, die ihr Leben (meist unfreiwillig )für uns lassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1912</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:17:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Medien haben häufig über die Zustände in den Mastbetrieben berichtet, sodass es der Letzte schon mitbekommen haben müsste. Diejenigen, die ihre Würste möglichst zum Nulltarif haben wollen, denken sich: &quot;Was interessiert mich das Schwein?&quot; Da kann es auch noch so intelligent sein.
Hellhörig werden sie erst, wenn sie erfahren, dass sie mit dem Schweinefleisch auch Antibiotika und andere Medikamente zu sich nehmen. Und Pestizide. Wieso sollten wir bei unserer Argumentation den Leuten nicht die Fleischskandale der letzten Jahre in Erinnerung rufen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien haben häufig über die Zustände in den Mastbetrieben berichtet, sodass es der Letzte schon mitbekommen haben müsste. Diejenigen, die ihre Würste möglichst zum Nulltarif haben wollen, denken sich: &#8220;Was interessiert mich das Schwein?&#8221; Da kann es auch noch so intelligent sein.<br />
Hellhörig werden sie erst, wenn sie erfahren, dass sie mit dem Schweinefleisch auch Antibiotika und andere Medikamente zu sich nehmen. Und Pestizide. Wieso sollten wir bei unserer Argumentation den Leuten nicht die Fleischskandale der letzten Jahre in Erinnerung rufen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Barbara Hohensee</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1910</link>
		<dc:creator>Barbara Hohensee</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:48:24 +0000</pubDate>
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		<description>Liebes Lämmlein, sicher sind viele alte Menschen in Pflegheimen furchtbar dran und dagegen soll man auch etwas tun. Doch gibt es wesentliche Unterschiede. Der Mensch darf alt werden, und er kann, in Voraussicht und selbstbestimmt für den schlimmsten Fall der Fälle, jedwede Vorsorge treffen. Die Schweine – und andere Tiere - sind dem Menschen immer auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Ihnen wird ein Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein im vornherein abgesprochen. Im Unterschied zum Menschen ist die Würde des Schweins, das als Ware angesehen wird, eben nicht unantastbar. Sie liegt unter dem Schlachtermesser. Zudem möchte ich mir nicht anmaßen, darüber zu bestimmen, was ein Schweinchen in Hermannsdorf oder woanders wirklich will. Freiwillig legt sich jedenfalls kein Tier unter das Schlachtermesser. Am einfachsten kann man sich das verdeutlichen, indem man an die Stelle der Tiere immer den Menschen setzt. Dann wird schnell klar, wie kulturell manipuliert unsere Sichtweise und unser Denken in Bezug auf die anderen Tiere ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Lämmlein, sicher sind viele alte Menschen in Pflegheimen furchtbar dran und dagegen soll man auch etwas tun. Doch gibt es wesentliche Unterschiede. Der Mensch darf alt werden, und er kann, in Voraussicht und selbstbestimmt für den schlimmsten Fall der Fälle, jedwede Vorsorge treffen. Die Schweine – und andere Tiere &#8211; sind dem Menschen immer auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Ihnen wird ein Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein im vornherein abgesprochen. Im Unterschied zum Menschen ist die Würde des Schweins, das als Ware angesehen wird, eben nicht unantastbar. Sie liegt unter dem Schlachtermesser. Zudem möchte ich mir nicht anmaßen, darüber zu bestimmen, was ein Schweinchen in Hermannsdorf oder woanders wirklich will. Freiwillig legt sich jedenfalls kein Tier unter das Schlachtermesser. Am einfachsten kann man sich das verdeutlichen, indem man an die Stelle der Tiere immer den Menschen setzt. Dann wird schnell klar, wie kulturell manipuliert unsere Sichtweise und unser Denken in Bezug auf die anderen Tiere ist.</p>
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		<title>Von: Heide Sellen</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1905</link>
		<dc:creator>Heide Sellen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:27:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin dankbar für all diese Kommentare. Zeigen sie mir doch, dass ich nicht allein bin mit meinem Verständniss von Tieren als einmalige Individuen mit Gefühlen, Bedürfnissen und Bewußtsein. Vielleicht sind uns manche Tiere in ihrer emotionalen Intelligenz sogar überlegen. Ich würde gern einen Beitrag dazu leisten, die Versklavung der Nutztiere( sie werden ja nicht als Lebewesen behandelt) als unzivilisiert ins Bewußtsein der Öffentlichkeit zu bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin dankbar für all diese Kommentare. Zeigen sie mir doch, dass ich nicht allein bin mit meinem Verständniss von Tieren als einmalige Individuen mit Gefühlen, Bedürfnissen und Bewußtsein. Vielleicht sind uns manche Tiere in ihrer emotionalen Intelligenz sogar überlegen. Ich würde gern einen Beitrag dazu leisten, die Versklavung der Nutztiere( sie werden ja nicht als Lebewesen behandelt) als unzivilisiert ins Bewußtsein der Öffentlichkeit zu bringen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Denise</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1904</link>
		<dc:creator>Denise</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:51:31 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ich bin der Meinung, dass jemand, der sich als Tierfreund bezeichnet, kein Fleisch essen sollte.
Wir sind doch moralisch - eigentlich - so weit entwickelte Wesen. Wir benötigen kein Fleisch, um uns gesund zu ernähren; schließlich sind wir keine &quot;Fleischfresser&quot;. Die logische Folgerung daraus ist, dass es grausam und überflüssig ist, Tiere als Nahrung zu töten. Die steigende Nachfrage in den reichen Ländern nach dem Luxusartikel Fleisch führt leider trotzdem zur Massentierhaltung. Das Schlimme daran ist, dass die Allgemeinheit sich über die Tiere, von denen ihr Fleisch stammt, überhaupt keine Gedanken macht (weil sie es auch nicht WILL). Darum finde ich es gut, wenn man so wie hier Aufklärungsarbeit betreibt. Schweine sind eben keine dummen, dreckigen Kreaturen, die ihr Leben bereitwillig hinschmeißen, damit wir jeden Tag 5 Schnitzel essen können. Darüber sollte man mal mehr nachdenken bzw. auch Bekannte darauf aufmerksam machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich bin der Meinung, dass jemand, der sich als Tierfreund bezeichnet, kein Fleisch essen sollte.<br />
Wir sind doch moralisch &#8211; eigentlich &#8211; so weit entwickelte Wesen. Wir benötigen kein Fleisch, um uns gesund zu ernähren; schließlich sind wir keine &#8220;Fleischfresser&#8221;. Die logische Folgerung daraus ist, dass es grausam und überflüssig ist, Tiere als Nahrung zu töten. Die steigende Nachfrage in den reichen Ländern nach dem Luxusartikel Fleisch führt leider trotzdem zur Massentierhaltung. Das Schlimme daran ist, dass die Allgemeinheit sich über die Tiere, von denen ihr Fleisch stammt, überhaupt keine Gedanken macht (weil sie es auch nicht WILL). Darum finde ich es gut, wenn man so wie hier Aufklärungsarbeit betreibt. Schweine sind eben keine dummen, dreckigen Kreaturen, die ihr Leben bereitwillig hinschmeißen, damit wir jeden Tag 5 Schnitzel essen können. Darüber sollte man mal mehr nachdenken bzw. auch Bekannte darauf aufmerksam machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Eva Linkogel</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1901</link>
		<dc:creator>Eva Linkogel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:55:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Lämmlein, ich kenne Herrmannsdorf - habe dort bis vor kurzem gewohnt. Auch wenn es diese Schweine gut haben - irgendwann - und ich finde zu früh - wird der Mensch über Leben und Tod entscheiden. Das finde ich ethisch nicht korrekt. Niemand von uns hat das Recht zu bestimmen, wann das Leben eines Tieres enden soll - Ausnahme, wenn sich das Tier quält. . Bei Veranstaltungen inHerrmannsdorf sind immer Frischlinge zu sehen, von denen man weiss, dass sie über kurz oder lang im Restaurant als Spanferkel auf dem Teller liegen.Übrigens, wer sagt denn, dass es ein schnelleres Sterben ist ? Ich bleibe dabei: nur der Vegetarier kann ein echter Tierfreund sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lämmlein, ich kenne Herrmannsdorf &#8211; habe dort bis vor kurzem gewohnt. Auch wenn es diese Schweine gut haben &#8211; irgendwann &#8211; und ich finde zu früh &#8211; wird der Mensch über Leben und Tod entscheiden. Das finde ich ethisch nicht korrekt. Niemand von uns hat das Recht zu bestimmen, wann das Leben eines Tieres enden soll &#8211; Ausnahme, wenn sich das Tier quält. . Bei Veranstaltungen inHerrmannsdorf sind immer Frischlinge zu sehen, von denen man weiss, dass sie über kurz oder lang im Restaurant als Spanferkel auf dem Teller liegen.Übrigens, wer sagt denn, dass es ein schnelleres Sterben ist ? Ich bleibe dabei: nur der Vegetarier kann ein echter Tierfreund sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lämmlein</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1900</link>
		<dc:creator>Lämmlein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:28:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass z.B. viele alte Leute, die jahrelang in Pflegeheimen dahinvegetieren müssen, weil die aktive Sterbehilfe verboten ist, viel lieber so ein Schweinchen in Herrmannsdorf wären, hat es doch ein viel schöneres Leben und schnelleres Sterben als sie. Zum Teil sind die Tiere viel besser dran als die Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass z.B. viele alte Leute, die jahrelang in Pflegeheimen dahinvegetieren müssen, weil die aktive Sterbehilfe verboten ist, viel lieber so ein Schweinchen in Herrmannsdorf wären, hat es doch ein viel schöneres Leben und schnelleres Sterben als sie. Zum Teil sind die Tiere viel besser dran als die Menschen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Barbara Hohensee</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1899</link>
		<dc:creator>Barbara Hohensee</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:16:47 +0000</pubDate>
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		<description>Liebes Lämmlein, setze an Deine vorletzte Passage anstatt Schweine den Menschen. Wir wären alle zu Recht empört, wenn man sagen würde: Du hast doch Deinen eigenen Schlachthof und bald auch ein Narkosegerät. Der bestehende Zustand beruht darauf, dass wir das Daseinsrecht der anderen Tiere beständig gegenüber dem des Menschen abwerten. Es wird ganz selbstverständlich und völlig unhinterfragt davon ausgegangen, dass wir privilegierte Ausnahmewesen seien und deshalb alles restliche Leben in seinen ganz unterschiedlichen Formen zu unserer freien Verfügung stünde. Hier wird die schlichte MACHT (des Stärkeren) zu einem Verhalten systematisch mit einem (obrigkeitlich) verliehenen RECHT verwechselt. Von NATUR aus sind wir keine „Fleischfresser“. Das belegen schon die vegan bis sogar zu den reinen Fruchtessern lebenden gesunden Menschen aller Zeiten und Kulturen. Der gegen diese verleugnete Realität aufgebaute Popanz ist daher schlichte Machtausübung unter dem Deckmäntelchen einer vermeintlichen Befugnis. Zudem werden die Nutznießer der „Segnungen“ zwar den Unterschied spüren, doch kann man ihnen dadurch die zuvor entstehende Angst nicht nehmen und auch nicht ihre Lebensverkürzung, werden sie doch alle im „zarten“ Kindesalter geschlachtet. Ihre Voraus -Wahrnehmung ist viel feiner als die des Menschen. Jeder, der ein Tier hat und es zum Tierarzt bringt, der ja idR helfen und nicht töten soll, weiß, wie schwierig selbst das werden kann. Adressat der humanen Botschaften vom netten Schlachten ist eben der Mensch. Er wird sich beruhigt zurücklehnen, und nun mit „gutem Gewissen“ weiter Schweinefleisch essen. Wer das humane Schlachten stärkt, stärkt die Sache des Schlachtens selbst! Deshalb ist ihre Abschaffung anzustreben. Die Humanisierung der Manipulations- und Schlachtmethoden ist nur ein - hoffentlich vorübergehendes - Pflaster auf einer vom Menschen den anderen Tieren geschlagenen furchtbar unmenschlichen Wunde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Lämmlein, setze an Deine vorletzte Passage anstatt Schweine den Menschen. Wir wären alle zu Recht empört, wenn man sagen würde: Du hast doch Deinen eigenen Schlachthof und bald auch ein Narkosegerät. Der bestehende Zustand beruht darauf, dass wir das Daseinsrecht der anderen Tiere beständig gegenüber dem des Menschen abwerten. Es wird ganz selbstverständlich und völlig unhinterfragt davon ausgegangen, dass wir privilegierte Ausnahmewesen seien und deshalb alles restliche Leben in seinen ganz unterschiedlichen Formen zu unserer freien Verfügung stünde. Hier wird die schlichte MACHT (des Stärkeren) zu einem Verhalten systematisch mit einem (obrigkeitlich) verliehenen RECHT verwechselt. Von NATUR aus sind wir keine „Fleischfresser“. Das belegen schon die vegan bis sogar zu den reinen Fruchtessern lebenden gesunden Menschen aller Zeiten und Kulturen. Der gegen diese verleugnete Realität aufgebaute Popanz ist daher schlichte Machtausübung unter dem Deckmäntelchen einer vermeintlichen Befugnis. Zudem werden die Nutznießer der „Segnungen“ zwar den Unterschied spüren, doch kann man ihnen dadurch die zuvor entstehende Angst nicht nehmen und auch nicht ihre Lebensverkürzung, werden sie doch alle im „zarten“ Kindesalter geschlachtet. Ihre Voraus -Wahrnehmung ist viel feiner als die des Menschen. Jeder, der ein Tier hat und es zum Tierarzt bringt, der ja idR helfen und nicht töten soll, weiß, wie schwierig selbst das werden kann. Adressat der humanen Botschaften vom netten Schlachten ist eben der Mensch. Er wird sich beruhigt zurücklehnen, und nun mit „gutem Gewissen“ weiter Schweinefleisch essen. Wer das humane Schlachten stärkt, stärkt die Sache des Schlachtens selbst! Deshalb ist ihre Abschaffung anzustreben. Die Humanisierung der Manipulations- und Schlachtmethoden ist nur ein &#8211; hoffentlich vorübergehendes &#8211; Pflaster auf einer vom Menschen den anderen Tieren geschlagenen furchtbar unmenschlichen Wunde.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lämmlein</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweine-sind-ich-bewusst/comment-page-1#comment-1896</link>
		<dc:creator>Lämmlein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=7019#comment-1896</guid>
		<description>Schandhaft ist vor allem, dass die meisten Zeitungen gar nichts veröffentlichen über das alltägliche Elend der Nutztiere in den Mastställen! 

Anders die TZ – in dieser Zeitung gibt es seit drei Jahren einmal pro Woche die Serie „Akte Tier“.

Kürzlich las ich übrigens ein wunderbares Buch, dessen Autor davon berichtet, wie er einen Sommer lang als Viehhirte auf einer Alm verbrachte. Neben Kühen hatte er dort auch zwei Schweine, die er frei herumlaufen ließ und die nach seiner Erfahrung klüger waren als Hunde sowie auch lustiger und neugieriger.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn es keine konventionell (artwidrig) gehaltenen Schweine mehr gäbe, sondern nur noch glückliche, mit Stroh im Stall und Weidegang.

Gestern bekam ich das neue Aiderbichl-Magazin zugesandt; Herr Aufhauser bittet um Patenschaften und Spenden für die Gnadenhoftiere. Unter anderem werden ja dort auch Schweine aufgenommen. Aiderbichl vergrößert sich immer mehr – inzwischen gibt es schon ca. 18 Höfe. Allerdings sind nur die beiden größten regelmäßig für Besucher offen. 

Wie schön, dass ich von meinem Wohnort aus beide Gnadenhöfe für Tagesausflüge gut erreichen kann! 

Ebenso schön, dass ich von meinem Wohnort aus den bekannten Bioschweinehof Gut Herrmannsdorf als Tagesauflug gut erreichen kann, wo die Schweine ein wirklich gutes Leben haben, mit Stroh im Stall, Laufhof, Weide, keine Transport zum Schlachthof, sondern ein eigenes Schlachthaus und nun bald auch noch ein Narkosegerät für die Kastration.

Würde im dortigen Biergarten jeder nur vegetarisch essen, würden die Schweine dort sicher bald abgeschafft und es gäbe nur noch Gärten und Gewächshäuser mit Gemüse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schandhaft ist vor allem, dass die meisten Zeitungen gar nichts veröffentlichen über das alltägliche Elend der Nutztiere in den Mastställen! </p>
<p>Anders die TZ – in dieser Zeitung gibt es seit drei Jahren einmal pro Woche die Serie „Akte Tier“.</p>
<p>Kürzlich las ich übrigens ein wunderbares Buch, dessen Autor davon berichtet, wie er einen Sommer lang als Viehhirte auf einer Alm verbrachte. Neben Kühen hatte er dort auch zwei Schweine, die er frei herumlaufen ließ und die nach seiner Erfahrung klüger waren als Hunde sowie auch lustiger und neugieriger.</p>
<p>Es wäre sehr wünschenswert, wenn es keine konventionell (artwidrig) gehaltenen Schweine mehr gäbe, sondern nur noch glückliche, mit Stroh im Stall und Weidegang.</p>
<p>Gestern bekam ich das neue Aiderbichl-Magazin zugesandt; Herr Aufhauser bittet um Patenschaften und Spenden für die Gnadenhoftiere. Unter anderem werden ja dort auch Schweine aufgenommen. Aiderbichl vergrößert sich immer mehr – inzwischen gibt es schon ca. 18 Höfe. Allerdings sind nur die beiden größten regelmäßig für Besucher offen. </p>
<p>Wie schön, dass ich von meinem Wohnort aus beide Gnadenhöfe für Tagesausflüge gut erreichen kann! </p>
<p>Ebenso schön, dass ich von meinem Wohnort aus den bekannten Bioschweinehof Gut Herrmannsdorf als Tagesauflug gut erreichen kann, wo die Schweine ein wirklich gutes Leben haben, mit Stroh im Stall, Laufhof, Weide, keine Transport zum Schlachthof, sondern ein eigenes Schlachthaus und nun bald auch noch ein Narkosegerät für die Kastration.</p>
<p>Würde im dortigen Biergarten jeder nur vegetarisch essen, würden die Schweine dort sicher bald abgeschafft und es gäbe nur noch Gärten und Gewächshäuser mit Gemüse.</p>
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