Schnabelkürzen beenden

Veröffentlicht am 6. Feb 2010

In keinem Bereich der deutschen »Nutztierhaltung« konnte in den letzten Jahren so viel Leid von den Tieren abgewandt werden wie in der Haltung von Legehennen, und keine Organisation hat diesen Fortschritt so intensiv mitgestaltet wie die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt: Vor dem Bundesverfassungs-gericht erreichte unser Gründer und Präsident im Jahr 1999 als Anwalt des Landes NRW, dass herkömmliche Legebatterien verboten werden mussten. Seitdem haben wir in enger Zusammenarbeit mit vielen anderen Tierschutzorganisationen diverse Supermarktketten sowie weite Teile der Lebensmittelindustrie überzeugt, auf den Verkauf bzw. auf die Verwendung von Käfigeiern zu verzichten.

Auch wenn die Quasi-Beendigung der Käfighaltung (die neuen »Kleingruppen«-Käfige werden wohl nur ein Nischendasein fristen) ein entscheidender Schritt war, setzen wir uns selbstverständlich weiterhin für die Legehennen ein. Daher geben wir heute den Start unserer Kampagne gegen das Schnabelkürzen bekannt.

Um zu verhindern, dass Hennen sich gegenseitig verletzen oder töten, werden Küken Teile des Schnabels mit einem heißen Draht oder per Laser entfernt. Diese Prozedur ist äußerst schmerzhaft, denn der Schnabel ist ein überaus wichtiges Tastorgan, das mit Nerven durchsetzt ist. Das Tierschutzgesetz verbietet das routinemäßige Amputieren der Schnabelspitze. Trotzdem gehört es noch weitestgehend zum Alltag der Kükenaufzucht in Deutschland.

In Österreich wurde das Schnabelkürzen bereits beendet. Daher führt uns der erste Teil unserer Kampagne zu österreichischen Wissenschaftlern und Landwirten. In der nächsten Woche werden wir diverse Expertengespräche führen und Erfahrungsberichte einholen. Im nächsten Schritt werden wir das konstruktive Gespräch mit deutschen Eierproduzenten und ihren Verbänden suchen. Wie üblich streben wir einvernehmliche Lösungen an. Umso erfreulicher ist es, dass wir schon die ersten Zusagen für eine Zusammenarbeit haben.

Über die Fortschritte der Kampagne werden wir Sie laufend informieren.

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53 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Ich finde es einfach schrecklich was den Tieren angetan wurd und das sollte SOFORT beendet werden!

  2. Bitte sofort einschreiten,so viel Schmerz ,!WARUM!!!!

  3. Man schämt sich oft ein Mensch zu sein ,die Tiere erleiden schlimme Pein !! Schnellstens Handeln!

  4. Wenn sich Mensch vorstellen würde, dass er das, was er einem anderen Wesen antut, selbst erfahren muss, würde das oft grausame Verhalten sehr schnell aufhören.
    Ich wünsche mir und der Welt, dass wir zur Einsicht gelangen.

  5. Oh nein das darf doch nicht wahr sein,wieviel Leid müssen diese armen Tiere erdulden???? Das ist so schrecklich,bitte sofort stoppen.!!!!!!!

  6. Ich fühle Ohnmacht ob des Leides eines einziges Kükens … und die Welt scheint mir für einen Augenblick als unerträglich. Immer neue Praktiken der Grausamkeit kommen ans Licht … und das ist gut so. Ich wünsche mir eine Welt in der jedes Tier behandelt wird, wie ein geliebtes Neugeborenes. Und ich bin froh, dass es immer mehr Menschen gibt, die den Mut, das Mitgefühl und die Courage haben hinzuschauen.

  7. Ich bin seit nunmehr 15 Jahren Vegetarier, nun lebe ich seit einiger Zeit vegan, weil ich die Zustände und die unwürdige Behandlung von Tieren in der Milch- und Eierindustrie nicht mehr länger unterstützen möchte. Ich kann nur jedem raten über Milch-, bzw. Eiersatzprodukte nachzudenken….Sind lecker und tierfreundlich :-)

  8. Bitte sofort beenden!
    Es ist nicht mehr zu ertragen, was man den Tieren alles antut! Ich finde alles nur noch schlimm!!

  9. Hier sieht man das der Mensch nicht in der Lage ist mit der Schöpfung umzugehen also ist der Mensch nicht die Krone der Schöpfung Der Mensch sollte sich vor der Rache der Schöpfung fürchten.

  10. Sofort, absolut sofort diese Untaten stoppen!
    Der nächste Schritt muss das Verbot des Kükentötens sein.
    Für die Menschen, die davon nichts wissen: Alle Legehennenküken, die männlich sind (Hähne legen keine Eier) werden nach dem Schlüpfen getötet: Vergast oder zerhäckselt. Auch von den Biobetrieben.
    Mein persönlicher Ausweg aus der Mordindustrie ist es, vegan zu leben.

  11. Echt super euer Einsatz! Macht weiter so!

  12. Es ist einfach nur grausam ……man erfährt immer mehr und mehr was den Tieren angetan wird und ich finde es einfach nur schade das es doch noch so viele Menschen gibt die sich darüber keine Gedanken machen…..ein kleiner Beitrag wäre es ja schon wenn man sich über seine Ernährung Gedanken machen würde aber wie gesagt es gibt so viele Menschen die einfach das “Essen” reinstopfen und noch nicht einmal wissen was Sie da essen bzw. zu welchem Preis. Ich selbst ernähre mich seit Jahren vegetarisch und habe meine Ernährung umgestellt auf vegan.
    Und ich lebe auch noch. Und vor allem kann ich von mir behaupten das ich mit Freude esse, was ich esse! LG, dani

  13. Schnabel kürzen und Töten von männlichen Küken sofort beenden!!!!

  14. Ja, unbedingt dagegen angehen, das ist Tierquälerei.

  15. Hallo,
    das ganze kann nur beendet werden (ich habe sehr viele Videos gesehen) wenn die Verbraucher anfangen ihren Fleischkonsum zu reduzieren oder sogar Vegetarier werden.
    Liest das Buch “wir fressen uns zu tode” von Galina Schatalova od. “Die Ernährungslüge” von Hans-Ulrich Grimm. Kann ich nur empfehlen. Schaut auch bei http://www.peta.de rein. Aber nur wenn ihr ein Herz aus Stall besitzt die Videos anschauen. Wir müssen aufhören Fleisch zu essen. Das ist die einzige Lösung.
    Gruß
    Janett

  16. Für Tierverstümmelung kann es keinen “vernünftigen Grund” geben! Schnabel-kürzen sofort einstellen und dem Tierschutzgesetz zum Durchbruch verhelfen!
    Maximilian Jores

  17. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg bei eurer Aktion. Prima, dass Ihr schon Unterstützung und eine Zusammenarbeit angeboten bekommen habt. Dies kann nur hilfreich sein und wird hoffentlich ein weiterer Schritt werden, dass den Hühnern nicht noch mehr Leid geschieht. Den Küken die Schnäbel zu kürzen ist schmerzhaft und grausam, genauso wie das Schwanz kürzen bei den Ferkeln und die Tatsache, dass auch unseren Kühen immer häufiger die Hörner abgesägt werden! Die Begründung für all diese Verstümmelungen lautet stets:” Schutz vor gegenseitiger Verletzung”
    Doch all diese tierquälerischen Eingriffe wären nicht notwendig, wenn unsere Nutztiere endlich artgerechter gehalten werden würden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Monika Wegler
    Tierbuchautorin& Fotografin

  18. Übrigens sind wir nicht alleine. Die ganze Welt ändert sich. Schaut euch auch suprememastertv.com an. Auch für Kinder geeignet. Eine Welt die wir uns alle wünschen. Doch wie schon erwähnt “wir müssen aufhören mit dem Fleisch”.
    Janett

  19. Immer wieder bin ich überrascht, wieviele Menschen es offenbar gibt, die noch nicht einmal die “Basisverstümmelungen/-verletzungen” der Tiere in der sog. Intensiv- bzw. kommerziellen Tierhaltung kennen. Obwohl sich seit mehr wie 20 Jahen tausende von Tierschutzvereinen darum bemühen….

    Klar, diese Grausamkeiten müssten sofort aufhören – aber sie hätten gar nicht beginnen dürfen! All das ist ausschließlich aus Profitgier entstanden und um möglichst BILLIGE Tierprodukte anbieten zu können.
    Ich frage mich immer wieder: Wer kauft das bloß wenn es doch keiner will..

  20. Ich war erschrocken, weil ich die weit verbreitete Methode des Schnabelkürzens bis vor ein paar Jahren gar nicht kannte!!!

    Natürlich ist das grausam, aber die einzig wirkungsvolle Macht haben WIR ALLE mit unserem Geldbeutel. Man kann und sollte darauf achten, aus welcher Region Produkte stammen, und nur aus der Eigenen kaufen. Am besten wäre natürlich die Möglichkeit, sich selbst Geflügel zu halten!

    Wenn man die Leute darauf aufmerksam machen will, kommt man sich wie Don Quichotte gegen Windmühlen vor!

  21. Glauenvoll, wie wir mit den Tieren umgehen! Und wie wunderbar, dass es Menschen und Organisationen wie Ihre gibt, die sich so großartig für Tierrechte einsetzen!

  22. Schnabelkürzen ist fast vergleichbar mit dem Abschneiden unserer Oberlippen, fast … denn Vögel haben kein anderes, ähnlich sensibles Tastorgan zur Verfügung wie wir mit unseren Fingerspitzen. Nähere Informationen zum Thema Schnabelkürzen gibt es unter:
    http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/html/schnabelkurzen.html

  23. eigentlich ist es traurig, dass es organisationen geben muß, die das dasein der tiere schützen und bewachen müssen. es ist traurig, dass nicht von politischer seite eingeschritten und gehandelt wird und das bauern zu taten fähig sind, die wir uns gar nicht vorstellen können. da werden die neugeborenen kälbchen in so enge boxen gesteckt, wo sie sich noch nicht mal drehen können und “müller milch” kauft die milch von diesen bauern. leider sind die bio-verordnungen so weit gedehnt, dass man noch nicht mal mehr genau weiß, ob man diese produkte mit ruhigem gewissen kaufen kann. ich rate nur jedem, dem es möglich ist und der nicht auf fleisch verzichten möchte: sucht euch einen bio-bauern, wo ihr euch auf dem hof genau umschauen könnt. und das gleiche gilt für hühnereier etc.
    aber das müßte natürlich alles an die öffentlichkeit. wir hier im forum wissen um all die mißstände. versucht einfach euren freunden und bekannten nahe zu bringen, wie tiere hier auf dieser welt gequält werden. vielleicht denkt der eine oder andere über seine eßgewohnheiten und sein kaufverhalten nach. und vor allem: berücksichtigt auch den aspekt tiere bei eurer nächsten wahl! denn es gibt nur wenige parteien, die sich auch für eine artgerechte tierhaltung einsetzen. denn wir müssen das übel beim schopfe packen!!!!

  24. Die Tiere sind sowieso schon grossen Leid ausgesetzt, auch wenn es sich jetzt “Kleingruppenhaltung” nennt, so ist das doch nur ein klitzekleiner Fortschritt. Das Schnabelkürzen ist eine Quälerei, die nicht nötig wäre, wenn die Hennen artgerecht gehalten würden. Artgerechte Haltung sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein! Und zwar bei ALLEN Tieren! Wieso nimmt der Mensch sich das Recht, Tieren aus purer Profitgier Leid zuzufügen? Da habe ich kein Verständnis für und hoffe, dass das so schnell wie möglich eine Ende nimmt!

  25. In Österreich ist nicht nur das Schnabelkürzen ausnahmslos verboten (bei uns ist es auch nur ausnahmsweise gestattet, doch die Ausnahme wird leider in der Praxis zur Regel), sondern es gibt dennoch nachweislich in Österreich wesentlich weniger Federpicken und Kannibalismus. Warum dies?
    – In Österreich werden die Küken oft im gleichen System aufgezogen, indem sie später leben sollen.
    – Die herden sind in Österreich kleiner – immerhin auch 1.000 – 3.000 Tiere pro Herde, doch bei uns gibt es 20.000er Ställe. letzteres funktioniert nicht. Die Teire kommen dann gar nicht mehr hinaus, nru ein Teil gelangt nach draußen, was den Betreibern allerdings zumeist egal ist. in solchen “Pseudo-Freilandhaltungen” ist die Federpick-Rate hoch und man kürzt die Schnäbel oft, wei auch in den Reisen-Bodenhaltungen, in denen sich auch tuasende von Tieren befinden – bei einer Besatzdichte von 9 Tieren /m2. Österreich kann uns also auch von der Struktur her ein Vorbild sein.

    Auf einer Workshop-Tagung der IGN zusammen mit der FAL in Celle wurden diese Dinge erörtert. Oft wird das Argument gebracht, in Deutschland bräuchte man aber mehr Eier. Will man mehr Eier erzeugen, kann man ja viele 1.000er Ställe bauen. gut möglich ist dies z. B. mti dem “Hühnermobil (www.hühnermobil.de), mit dem man mti einer Technik-Einheit mehrere Mobilställe versorgen kann, die wöchentlich umgesetzt werden.

  26. Und vorallem:
    -Wofür das ganze?
    Es kann doch nicht sein dass Tiere leiden müssen nur damit wir ein billiges Frühstücksei genießen können…!!!

  27. Systematisches Schnabelkürzen ist in Deutschland verboten. Es darf nur eingesetzt werden, wenn zuvor andere Massnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen wurden, die keinen Erfolg brachten, und damit Schnabelkürzen “unvermeidbar” wurde. Die Schnäbel werden jedoch bis zu einem Alter der Küken von 3 Tagen gekürzt. Bis dahin kann ja weder eine Ursache aufgetreten sein, die Schnabelkürzen notwendig machte, noch können andere Massnahmen dagegen ergriffen worden sein. Schnäbel werden also doch prophylaktisch gekürzt, weil man schon weiß, dass die Tiere in Haltungssysteme gesetzt werden, die sie so überfordern, dass Federpicken auftreten wird. Die Argumente zur Umgehung der Gesetze sind doch immer wieder verwunderlich, geben jedoch gute Ansatzpunkte zum Widerstand.

  28. Eines verstehe ich nicht. Wenn das Amputieren der Schwanzspitze per Tierschutzgesetz klar verboten ist, warum gehört es dann trotzdem zum Alltag der deutschen Kükenaufzucht?? Sind das alles genehmigte Ausnahmen, Gesetzeswidrigkeiten oder gibt es da wieder ein Schlupfloch in der Gesetzgebung?
    So wie es in der Ferkelaufzucht nur in der ersten Woche erlaubt ist, betäubungslos zu kastrieren und Schwänze zu kürzen…. also ob ein Tier da weniger Schmerzen empfindet…!!
    Was ist das nur für ein armseliger Tierschutz, der doch nicht den Schutz der Tiere zur Aufgabe hat, sondern offensichtlich nur das Vortäuschen eines solchen, um zumindest dein Schein zu wahren.

  29. Das Kürzen des Schnabels bei Hühnern und Puten ist sehr schmerzhaft.
    In der Vorgängerfassung des Tierschutzgesetzes war das Kürzen der Hornteile (nur dieser!) des Schnabels erlaubt.
    In der aktuellen Fassung wurde diese generelle Erlaubnis gestrichen, weil man eine Reduzierung der Häufigkeit des Eingriffes wünschte. Der Eingriff ist jetzt verboten und nur ausnahmsweise zugelassen und unter das
    Betäubungsgebot des § 5 TierSchutzG gestellt. Die damit erwünschte Reduzierung des Eingriffs wurde jedoch nicht erreicht. Das betäubungslose Kürzen des Schnabels (nicht nur der Schnabelspitze, von der im Gesetz die Rede ist), das mit schwerwiegenden Schäden und erheblichen langanhaltenden Schmerzen verbunden ist,wird regelmäßig an fast allen deutschen Legehennen und Puten durchgeführt. Die Unterlassung einer Betäubung stellt daher zumindest eine Ordnungswidrigkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 7 Tierschutzgesetz bzw. § 14 Ordnungswidrigkeitsgesetz dar.
    Allerdings könnten auch durch eine Betäubung die langanhaltenden Schmerzen nicht vermieden werden:
    Die Tierärztekammer Hessen verglich 1999 das Kürzen der Schnäbel bei Puten mit einer Amputation der Kieferknochen beim Menschen und ging von monatelang anhaltenden Schmerzzuständen aus!

  30. Leute hört auf Eier & Produkte, die Ei enthalten, zu konsumieren!
    Nur so kann man diese grausamen Taten verhindern.
    Diese armen Küken haben genau so (wenn nicht so gar größeres) Schmerzempfinden wie wir. Stellt Euch vor man schneidet Euch den Mund bei lebendigem Leib ab…..

  31. Ich kann nicht verstehen, dass Menschen den Tieren so viel Leid und Schmerzen zufügen können. Dies ist einfach absolut krank und macht mich sehr traurig. Aus diesem Grund esse ich prakt. nur noch vegan (ausser auswärts oder, wenn ich zu Besuch bin, also mit sehr wenigen Ausnahmen).

  32. Unglaublich auf welche Ideen die Menschen kommen und Tieren solche Qualen bereiten.Ich meine, die Batteriehaltung auf engstem Raum ist ja schon eine entsetzliche Quälerei; aber den Küken die Schnäbel zu kürzen ohne Betäubung und ohne Notwendigkeit, schlägt wirklich den Faß den Boden aus.Mir graut schon jedes mal vor den neuesten Schreckensmeldungen von Ihrer Institution. Aber andererseits bin ich froh, dass es Sie gibt als Anwälte der Tiere.
    Ach, übrigens, ich weiß schon lange, dass Stopfleber von kranken Tieren stammt, die zwangsweise in Gestellen festgeklemmt, gefüttert werden, damit die Leber unnatürlich groß wird. Diese Tiere, vornehmlich Gänse, können dann nicht mehr alleine stehen. Was als”Delikatesse” verkauft wird, würde bei mir nur einen Brechreiz hervorrufen. Ebenfalls könnte ich Schildkrötensuppe und Froschschenkel ebenfalls nicht verzehren, da ich ebenfalls weiß, wie mit diesen Tieren umgegangen wird. Aufklärung tut not.
    Zur Ihrer Institution kann ich nur sagen “Weiter so”, damit alle Verbrechen an Tieren aufgedeckit und verhindert werden können!

  33. Wann hört der Mensch endlich auf, Tiere nach Lust und Laune zurechtzuschneiden? Schnabelkürzen, Entkrallen der Katzen, Schwanzcoupieren bei Hunden, Kühen, Schafen etc. etc. bei “Nutztieren” obendrein noch ohne Betäubung. Einfach entsetzlich wie gefühl- und gewissenslos diese gleichgültigen Unmenschen mit fühlenden Wesen umgehen. Um damit aufzuräumen braucht es viel mehr Aufklärung. Meschen die vom Tierleiden nichts wissen wollen, nach dem Moto, was ich nicht weiss macht mir nicht heiss, oder diejengen die die Augen vor der Grausamkeit verschliessen, sind genau so schuld an diesen Verbrechen.

  34. Hier muss SCHNELL gehandelt werden!!!

  35. Ja, es ist schlimm, was die Menschen machen. Ja, so etwas muss unterbunden werden. Ich finde es in Ordnung, wenn man sich zum Vegetarier- oder Veganertum bekennt, aber damit ändert man die Probleme in den Tierställen nicht. Mit jedem konventionellem Fertiggericht (das gilt auch für die vegetarische Pizza), mit jedem Päckchen konventioneller Eier unterstützt man Maßnahmen wie das Schnäbel kürzen der Küken. Kaufen Sie bewusst beim Bauern, der Ihnen auch einen Blick in den Stall genehmigt. Dann wissen Sie auch genau, was Sie konsumieren. Als Konsument hat man so viel Macht, leider wird das immer noch zu wenig genutzt. Ich wünsche mir mehr Menschen, die lieber weniger, dafür aber hochwertige und faire Lebensmittel wie Fleisch oder Eier kaufen. Fleischkonsum läßt sich nicht verbieten, aber man kann die Rahmenbedingungen durch sein Kaufverhalten mitbestimmen. Nur wenn solche Produkte nachgefragt werden, werden sie auch produziert.

  36. Doch, Frau Djabalameli, fairer Weise müssten Sie zugeben, dass sich sehr wohl in den Ställen etwas ändern würde, wenn “alle” Vegetarier oder Veganer wären – auch wenn Sie “zufälligerweise” so einen Hof betreiben von dem Sie sprechen.

    Wenn drastisch weniger Tierprodukte konsumiert werden würden bedeutet dies nicht nur sehr viel weniger Tierqual, sondern unser ganzer Planet könnte wieder aufatmen (die Böden und Gewässer, die Luft,die Landschaft – und letztendlich auch unsere Seelen …. denn wir wissen was wir tun…

    Es besteht keine Notwendigkeit tierliche Produkte zu essen. Das muss man sich klar vor Augen führen. Alle anders lautenden Aussagen sind reine Werbemaßnahmen oder Unwissenheit (weil ja gerne nachgeplappert und ungeprüft übernommen wird). Listen Sie einmal auf wer von diesem Gemetzel millionen- und milliardenfach verdient… Da reiht sich ganz schön was zusammen…

    Tiere sind wie wir – sie sehen nur anders aus.
    Go veggy or go vegan – nothing else :)

  37. Konzentrationslager aus dem 2. Weltkrieg werden als grausam und unmenschlich bezeichnet.
    Nichts anderes tun wir seit Jahrzehnten mit den Tieren und verschließen die Augen vor der Qual unserer Mitgeschöpfe.
    Ich lebe vegetarisch sehr gut und mein Gewissen wird von Tag zu Tag besser – ein wunderbares Gefühl!

  38. es ist soo grausam was dem Tier alles angetan wierd!!! Ich habe mal mit einem Geflügel Bauern gesprochen und der sagte mir, bei der Boden wie bei der Freilandhaltung ist es nicht anders möglich. Man muß den Tieren den Schnabel kürzen da sie auf zu engem Raum und viel zu vielen Tieren leben und sie sich ohne das kürzen zu sehr gegenseitig verletzen. Hühner leben in kleinen Gruppen zusammen … man sollte am besten auf Tierische Produkte verzichten. In den Massen wie Fleisch/ Milch/ Eier… benötigt werden, ist eine Tiergerechte Haltung niemals möglich

  39. “Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder
    sie sterben zu lassen – und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch!

    Unsere Politiker; Industrieelle und Kirchenvertreter haben sich längst entschieden – sie lassen sie sterben!”
    Heike-Ingeborg K. Contergan-Opfer & Tierversuchsgegnerin

  40. Man sollte auch nicht die Praktiken in den Zoos vergessen, wo auch (nicht nur) Küken getötet werden, um sie zu verfüttern. Ich gehe schon seit langem nicht mehr in einen Zoo, auch aus anderen Gründen.
    Ich habe mir von Peta ein vegetarisches Starter Kit schicken lassen, das sehr informativ ist und bin stolz auf mich, daß ich es bis jetzt auf nur noch wenige Fleischtage im Monat geschafft habe. Es ist wie beim Abgewöhnen einer Sucht. Auf Anhieb klappt es selten.

  41. Das tierquälerische Schnabelkürzen der Hühner sollte strengstens verboten werden, ebenso wie alle anderen schmerzhaften Amputationen an Tieren.

    Ein Tipp:

    Schaut mal unter http://www.herrmannsdorfer.de, Aktuelles und Informationen, Hauszeitung Ausgabe Februar, welche optimale geplante Hühnerhaltung da beschrieben wird! Nachahmenswert auch für andere Betriebe!

    Natürlich ist das aber nichts für Veganer.

  42. Großes Geschrei bei der Beschneidung von Menschen – zu Recht! Und bei Tieren gibt es wohl keine Einwände?! Eine seltsame Logik!

  43. Wie kann man einem Tier so etwas antun ? Diese Höllenqualen kann sich doch kein Mensch der Welt vorstellen.

    Wieso beenden unsere sogenannten Politiker nicht endlich diesen völlig unnötigen Wahnsinn… ?

    Es gibt genug andere (vegane!) Dinge die wir essen können um damit die Welt zu einer besseren zu machen und um gleichzeitig den Welthunger zu stillen. Aber daran scheint heutzutage kaum noch jemand Interesse zu haben

    LASST ENDLICH DIE TIERE IN FRIEDEN LEBEN !

    Sollte es irgendwann wirklich keine Tiere mehr geben möchte ich mal sehen was heutige Fleischesser für Nahrung zu sich nehmen wollen… Menschenfleisch etwa… ?

    Der Mensch versklavt nur die Tiere weil sie nicht die geringste Chance haben sich zu wehren und das soll in Ordnung sein ?

    Heutzutage Tiere oder Tierprodukte zu verzehren ist also völlig unnötig da es genug Alternativen gibt und ich hoffe es wird eine Zeit kommen an der nichtmehr der Mensch an der spitze der “Nahrungskette” steht, denn anders wird der Mensch es nicht verstehen

  44. Liebe Heike-Ingeborg Karwatzki !
    Wie recht Sie doch haben! Und genau dort muß angesetzt werden-bei den Politikern, Industiellen usw.
    Alles muß viel mehr Publik gemacht werden. Die Menschen müssen aufgeklärt werden, weil sich viele gar keinen Kopf über das machen, was sie essen. Aber leider ist es auch schwierig sich auf vegane Weise zu ernähren, denn wenn ich an die Pestizide denke, die überall enthalten sind…..
    Also wacht auf und setzt den Leuten die Pistole auf die Brust, die in der Gesetzgebung grundlegende Veränderungen machen müssen!!!!

  45. Liebe Frau Djabalameli,

    habe gerade im Internet gelesen, dass Sie einen Hof mit Schafen und Ziegen haben – toll! Wenn ich nicht ziemlich weit entfernt von Ihnen wohnen würde, käme ich sehr gerne zu Ihnen auf Besuch. Ich besuche nämlich grundsätzlich nur Leute, die Schafe oder Ziegen haben, weil ich mich anderswo bloß langweilen würde.

    Voriges Wochenende durfte ich bei einem Bekannten ein neu geborenes Lamm, das vom Muttertier nicht angenommen wurde, mit der Flasche füttern – ein großartiges Erlebnis!

    Frau Landesberger, die Sie wegen Ihres Hofes kritisiert, hat sicher an Schafen und Ziegen kein Interesse – auch nicht zum Besuchen, Streicheln und Lämmer mit der Flasche füttern.

  46. Die Grausamkeiten an unseren Tieren ist unendlich. Ich hoffe innigst, dass es irgendwann für jeden dieser Tierquäler eine gerechte Strafe gibt. Ein beenden des Tierleides wäre nur möglich, wenn der Großteil der Menschen auf tierische Produkte verzichten würde. Da aber unsere Mitmenschen, bis auf die wenigen Tierschützer, egoistisch, gleichgültig und vor allem geldgierig sind, werden wir immer nur in ganz kleinen Schritten für wenige Tiere ein besseres Leben erkämpfen können.Bei unseren Politiker zählt auch nur den Gewinn und ein Tierleben ist denen auch egal. Aber wir kämpfen weiter, beendet diese abscheulichen Tierquälereien.

  47. …. ja….. und ich frage mich, was veranlasst einen Menschen sich als eine/n “Tierfreund/in” zu bezeichnen, wenn er “seinen Freund” für einen Modegeschmack, Gaumenkitzel, Sport-/Zeitvertreib, für eine Unterhaltungseinlage, für Forschung und Genmanipulation sowieso, etc., etc. benutzt, Verletzungen, Angst und Demütigungen billigend in Kauf nimmt und sogar töten lässt…

    …. Tiere sind wie wir – sie sehen nur anders aus….

  48. …. ja …. und wer all das macht, wird sich wohl kaum als Tierfreund bezeichnen!

    Ich frage mich auch, was veranlasst einen Menschen, der sich als Tierfreund bezeichnet, Schafe und Ziegen, die wertvolle Landschaftspfleger sind, als Umweltschädlinge darzustellen? Das sind sie nur dort, wo sie in zu hoher Anzahl gehalten werden (vor allem Australien). Bei uns in Deutschland nimmt die Schaf- und Ziegenhaltung immer mehr ab, so dass wertvolle Naturschutzgebiet zu verwalden und verbuschen drohen!

    Mir persönlich sind übrigens Leute lieber, die ihre Schafe und Ziegen nicht schlachten lassen. Das hat allerdings den Nachteil, dass man dann alle Böcke kastrieren lassen muss, damit sich die Herde nicht ständig vergrößert. Dann aber gibt es keine Lämmer mehr und eine Herde mit nur erwachsenen Tieren ist ziemlich langweilig. Deshalb besuche ich lieber Schaf- und Ziegenhaltungen, wo es auch alljährlich Lämmer gibt.

    Tiere sind wie wir? Sie sehen nur anders aus?

    Nein, das kann ich nicht bestätigen! Mir sind z.B. junge Tiere viel lieber als die meisten Menschenkinder!

    Mich begeistert es immer, wie fröhlich Tierkinder miteinander herumtollen, ohne dabei einen Mucks von sich zu geben! Die meisten Menschenkinder jedoch plärren und kreischen beim Spielen wie verrückt, weshalb ich denen so gut wie möglich aus dem Weg gehe.

  49. Hallo!
    Ich war 18 Jahre lang Vegetarierin. Sicherlich, wenn alle Menschen kein Fleisch essen würden, würde es keine Tierzucht mehr geben (und damit keine Rassen wie das Rhönschaf) und damit auch keine schlechten Haltungen mit all dem Leid. Aber mal ehrlich, wie realistisch ist das? Ich bin Landwirtin aus Leidenschaft! In meinem begrenzten Rahmen kann ich zumindest die Bedingungen meiner eigenen Tiere so gut wie nur möglich halten, und zwar von Anfang bis zum Ende. Jeder lebt nach seinen eigenen Vorstellungen, aber man sollte auch die andere Seite respektieren. Ich finde es gut, wenn man auf tierische Produkte verzichtet, das will aber nicht jeder. Insofern ist es mir lieber, die Menschen, die Fleisch essen wollen, achten auch auf die Herkunft, und kaufen nicht billig billig.
    Liebe Angela, ich habe gerade zwei Flaschenlämmer. Sie sind zum Glück beide wohlauf, wenn Sie vielleicht doch mal in meine Nähe kommen, schauen Sie doch mal rein.

    Julia Djabalameli

  50. Liebe Julia, vielen Dank für die Einladung – wie schön, dass Sie gerade zwei Flaschenlämmer haben! Das wäre was für mich – jedoch wohne ich etwa vier Bahnstunden von Ihnen entfernt – für einen Tagesausflug etwas weit, jedoch vielleicht mal was für einen Urlaub?

    Übrigens kenne ich auch eine Schafhalterfamilie, die zwar keines ihrer Tiere schlachten lässt, jedoch überhaupt nicht gastfreundlich ist. Für Geschenke bedanken sie sich nicht mal und wenn man ihre Tiere besucht, wird man keineswegs ins Haus geladen.

    Einige andere hingegen, die ihre Tiere schlachten lassen, sind herzlich und gastfreundlich. Wenn man die Tiere besucht, wird man ins Haus geladen und bekommt sogar Essen serviert.

    Wieder ein anderer schimpft und schreit schon von weitem, wenn er sieht, dass man bei seinen Tieren steht, weil es ihm nicht passt, dass man sie streichelt und füttert.

    Solche Erlebnisse zeigen mir, dass jeder Tierhalter/Landwirt anders ist … alles aufschlussreiche Erfahrungen.

  51. Sofort beenden, ich hasse diese Tierquälerei,
    immer gegen die Kleinen und Schwachen,
    widerlich.

  52. Habe gerade unter http://www.demeter.de, Aktuelles, einen Bericht über einen interessanten Geflügelhof in Baden-Württemberg entdeckt, wo natürlich das Schnabelkürzen verboten ist (ist es im Biobereich ja sowieso) und zudem seit neuestem auch die männlichen Küken großgezogen werden. Sehr nachahmenswert auch für andere Betriebe!

  53. Hallo,
    also als ich gerade den artikel gelesen habe , haben sich mir alle haare gestellt !

    mir stellt sich nur eine frage die ganze zeit über…
    “wie kann ein mensch sowas einem neu geborenem oder sowieso ansich einem lebewesen antun ? ”

    ich meine wenn man so etwas weiss das es so etwas gibt und das es wirklich real ist und passiert !
    naja dann sollten Sie auch die Adressen dieser Leute freigeben und das ganze entweder öffentlich machen oder leuten wie mir die adressen per mail zukommen lassen meine email addy haben sie ja !

    ich würde mich sehr freuen so einem menschen mal zufällig in einer kleinen dunkelen ecke zu begenen und mich mit ihm ganz nett über gott und die welt zu unterhalten….

    in diesem sinne liebe grüsse Deniz…!

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