Sämtliche Mensen Österreichs verzichten auf Käfigeier
Nach einem Hintergrundgespräch mit Mahi Klosterhalfen, unserem Vizepräsidenten, hat sich der Zentraleinkauf der österreichischen Mensen dazu entschieden, keine Käfigeier mehr zu verwenden. Seit einigen Tagen werden den über 200.000 Studierenden in den 21 österreichischen Unis damit weder Eier noch Eiprodukte aus Käfighaltung serviert.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt begrüßt diesen Schritt außerordentlich und gratuliert den Entscheidern in Wien. Die österreichischen Mensen gehören damit auch zu den ersten Nominierten des Tierschutzpreises »Das Goldene Ei 2010«.
Mensen sind für unsere Arbeit besonders wichtig, da sie das Konsumverhalten junger Leute prägen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über diesen Tierschutz-Erfolg.
Nachtrag (09.06.2009): Die in Zusammenarbeit mit Vier Pfoten Österreich entstandene Pressemitteilung finden Sie hier.











Sehr schön. Freut uns zu hören, dass wieder ein kleiner aber notwendiger Schritt in Richtung Schutz der Tiere getan worden ist.
Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass man bei uns auch in den meisten Läden gar keine Käfigeier mehr bekommt, weil sie zuletzt trotz der Dumpingpreise Ladenhüter waren.
… und (wohl deutlich wichtiger), weil die Tierschutzorganisationen in Österreich sich sehr dafür eingesetzt haben. Vor allem der VGT.
Als Veganer begrüsse ich diesen Schritt
ausdrücklich.
Wobei Mensch natürlich beachten sollte ,
das bei dieser Strategie der Eindruck er-
weckt wird das, das Eier essen allgemein
OK ist .
Ziel muss es sein den Menschen vom Ei essen
weg zu bekommen .
Aber nochmals besser kleine Schritte in die
richtige Richtung als garkeine
lg
hawe
Das ist alles schön und gut!
Wie kann ich erfahren aus welcher Tierhaltung die Eier bei der Nudelherstellung kommen?
Essen Veganer keine Nudeln?
Ich findes es prima, dass durch Sie ein Wegkommen der fürchterlich traurigen Hühnerhaltung
zu erwarten ist.
Weiter so. Danke!
Bravo, wieder ein kleiner Erfolg gegen die grausame Käfighaltung der Hühner!!!
Ganz wichtig wäre unbedingt die Aufklärung in der Öffentlichkeit und den Medien , aus welchen Gelegen die Eier kommen, die als Zusatz, zB. in Nudeln, abgepacktem Gebäck ,Kuchen und wo man sonst noch Eier verwendet.
@ kahemo: Veganer essen Nudeln, aber nur welche die ohne Eier hergestellt werden. Also reine Hartweizengriesnudeln. Die Auswahl ist groß, vom Gefühl her gibt es mehr Nudeln ohne Ei als mit Ei (zumindest bei den Trockenprodukten, Frisch-Nudeln sind leider häufig mit Ei)
hallo Kathrin!
Das heißt für mich als gelegentlichen Fleischesser,
das Veganer sich keine Kuchen oder Torten oder Speiseeis kaufen bzw. essen!
Gruß
kahemo
Kuchen oder Torten vom konventionellen Bäcker hier in Deutschland gibt es eher nicht in vegan bzw selten, da hast du recht. Dennoch gibt es hier und da doch schon Cafés, die solche Speisen im Sortiment haben. Ich denke da z.B. an das Café Morgenrot in Berlin, das Sattgrün in Düsseldorf oder andere “spezielle Läden” in Großstädten.
Selber Backen ohne Ei geht aber auch gut, wenn es dich interessiert werfe einen Blick auf die Rezepte von Rezeptfuchs.de (http://www.rezeptefuchs.de/Rezepte/Kategorien/Kuchen_und_Torten_41). Anderes Gebäck wie z.B. die Apfeltasche von Kamps ist auch vegan.
Was das Eis angeht: Es gibt in regulären Eisdielen Fruchtsorbet (im Gegensatz zu Milchspeiseeis), welches vegan sein kann. In deutschen Supermärkten gibt es Marken wie Valsoja, die Magnum-ähnlich Produkte anbieten. Darüber hinaus gibt es im Bioladen Marken wie Tofutti oder Booja Booja und andere, die weitere vegane “Milcheis”- und Fruchteis-Sorten anbieten.
Die “Käfighaltung” für Hühner gehört längstens verboten. Dass den Verbrauchern mit der sogenannten “Bodenhaltung” ein glückliches Hühnerleben verkauft wird ist eine dreiste Lüge. Denn die Bodenhaltung ist nichts anderes als ein Hühner-KZ. Hierbei werden bis zu 6000 Hühner in einem fensterlosen Stall ausgebeutet. Bei der “Freilandhaltung” sieht der Stall genau so aus, lediglich der tägliche Freigang “sollte” gewährt werden. Doch leider sind, wie bei vielen anderen Landwirtschaftlichen Erzeugnissen – insbesondere der sog. Bioprodukte – die Kontrollen in Deutschland nicht nur selten, denn sie werden zudem im Vorfeld beim Landwirt auch noch angemeldet.
Ich war eben in Chile zu besuch. Ich teilte dort die Leute mit das wir in Europa, versuchen nur Eiere zu essen von Freilaufenden Hühner. Die haben mir mit grossenAugen geschaut…und etwas gelacht. Aber haben es verstanden? Dort haben die Menschen vielleicht keine Informationen…oder wie verstehe ich diese Reaktion? Im Supermarkt nur normale Eiere ohne jegliche Information! Auch in Tenerife wo ich viele Monate im jahr bin, gibt es in der Supermarkt ca. 10% Eiere von Freilaufendenhüner (Aves de Corral). Aber die Menschen dort wissen gar nicht über diesen Thema. Die deutschen können auch nicht verstehen was in spanisch “aves de corral” bedeutet. Ansonst würden vielleicht die deutschen dort diese Eiere kaufen.Ist einen totale Mangel an Information. Ich habe vor über dieses Thema in die Zeitung zu schreiben, aber ob es angenommen wird????.Meine Mutter Sprache ist spanisch. Mal sehen ob ich etwas Erfolgt habe. Hat die Schweitzer Stiftung dort keine kontakte???
Hallo Frau Schneider,
wir haben weder Kontakte in Chile noch in Teneriffa – sorry.