REWE-Gruppe sperrt Schweinemastbetrieb
Vor zwei Tagen hat der »Verein gegen Tierfabriken« Bilder aus einem Schweinemastbetrieb veröffentlicht, der die REWE-Gruppe in Österreich beliefert:
REWE hat daraufhin schnell gehandelt: Bis auf weiteres wird kein Fleisch mehr aus diesem Betrieb verkauft. Wenn amtliche Untersuchungen bestätigen, was anonyme Tierschützer gefilmt haben, »wird der Lieferant bis auf weiteres gesperrt werden«, so REWE in einer Pressemitteilung.
Zum einen ist das schnelle Handeln der REWE zu loben, zum anderen muss aber auch erwähnt werden, dass der besagte Betrieb in den letzten Jahren immer wieder durch Undercover-Recherchen in die Kritik gekommen ist. REWE hätte daher dem Betrieb gegenüber schon lange skeptischer sein müssen.
Außerdem sei darauf hingewiesen, dass in etlichen weiteren Ställen ähnliche Bilder entstünden, wenn Tierschützer dort regelmäßig filmen würden. Amtliche (und auch privatwirtschaftliche) Kontrollen versagen immer wieder. Um die Diskrepanz der Ergebnisse zwischen angemeldeten, offiziellen Kontrollen und unangemeldeten Besuchen von Tierschützern zu erklären, behaupten Massentierhalter inzwischen immer häufiger, heimlich gefilmte Szenen seien manipuliert. Schnell erwirken Agrarindustrielle einstweilige Verfügungen gegen Tierschützer, und wenn eine Organisation dagegen nicht vorgeht (i.d.R. weil sie die damit verbundenen Kosten scheut), wird das von den Massentierhaltern und ihren Anwälten fälschlicherweise als Beweis für Manipulationen dargestellt.
Aufgrund dieser Situation strebt die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt eine Form der Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel an, die nicht nur schnelle und harte Sanktionen gegen Betriebe ermöglicht, sondern auch Standards festlegt und effektiv kontrolliert, die deutlich über den völlig unzureichenden gesetzlichen Mindestniveaus liegen. Einige erste Schritte in diese Richtung sind getan, aber es liegt noch ein weiter Weg vor allen Beteiligten.











Auf der einen Seite freut es mich, dass der Rewe Konzern diesen Mastbetrieb gesperrt hat. Doch auf der anderen Seite bin ich sehr verwundert, dass erst nachdem eine Tierschutzorganisation darauf aufmerksam macht überhauopt reagiert wird. So wirbt Rewe auf seiner Seite, hinsichtlich der Nachhaltigkeit: u.a. http://www.rewe.de/index.php?id=6462, Tierschutz geht bei REWE vor!
Es ist jedoch erschreckend, dass bei Rewe nur reagiert und nicht aggiert wird. Denn eine Auszeichnung: Die REWE Best-Alliance: das Qualitätslabel von REWE unter http://www.rewe.de/index.php?id=6454 ist dann nur Augenwischerei und kein Zeichen für Qualität. Wenn Rewe dieses Qualitätssiegel erst nehmen würde, käme es nicht zu solchen Tierquälereien, da bei einer konsequenten Umsetzung der “Lieferantenqualifikation und Lieferantenauswahl” solche Mißstände erst garnicht auftreten. Es fehlt weiterhin an der Kontrollen der Lieferanten durch Lieferanten Audits mit klaren Auditvorgaben.
Also mein Appell an Rewe aggieren statt reagieren und nicht nur werben, wenn sie gegensteuern haben.
Solange Geiz geil ist und Profitgier ohne jeglicher Moral gesellschaftsfähig ist, solange wird es solche Bilder geben.
Einzige Antwort hierfür wäre, wieder beim Bauern auf dem Dorf einzukaufen (das würde auch dem Bauern helfen, weil das Geld endlich mal ankommt), oder bei all den Bio-Höfen.
Hier habe ich z.B. die Erfahrung gemacht, dass Rindfleisch (Demeter) nur unwesentlich teurer war als beim Metzger – nur die Qualität war um Welten besser.
Wir können die Schinder nur stoppen, wenn wir ihr Produkt meiden.
Grüsse
Forster
an holger!
haben sie an rewe geschrieben ! ?
mfg.
wolf-dieter krieg
Es ist hinlänglich bekannt, dass die Menschen ausreichend ernährt werden könnten wenn alles Nutzvieh artgerecht gehalten würde. Es besteht kein Grund zur Massentierhaltung. Die uns das einreden wollen sind diese verdammten, skrupellosen Lobbyisten und Gierhälse, die auf Kosten der Kreatur ihre Gewinnmaximierung anstreben.
Ich lebe vegan und bin froh, auf keinster Weise an solch Unrecht teil zu haben.
Kann mich all den genanten Äußerungen nur anschließen.
Ich kaufe bei Rewe oder sonstigen Märkten generell kein Fleisch,und nur so kann man Einfluss nehmen.Kaufe auch nur Biofleisch,wenn überhaupt welches.
Leider machen sich die meisten Menschen keine Gedanken-Hauptsache billig und Riesenschnitzel fr..zum K…..
Toll,wenn es jemand schafft,vegan zu leben.
Man sieht an diesem Beispiel:
“Selbstkontrolle” der Unternehmen ist gefragt
und man sollte auch mal Konzerne, die sich so vernünftig verhalten, öffentlich loben.
An positiver Publicity hat jedes Unternehmen Interesse.
Kommunikation, statt rüder Konfrontation ist langfristig der Schlüssel für Verbesserungen in der “Nahrungsmittelindustrie” für Tier und Mensch.
Aufklärungsarbeit am Verbraucher bleibt dennoch unerlässlich.
Gruss
Gabriele
da kann man nur weinen……..
REWE: Ich gratuliere nicht! Du bist ein kapitalistischer Verein, der nichtmenschliche Tiere misshandeln lässt, der Bauern in armen Ländern enteignen lässt, der Menschen ausbeutet, ….
REWE ist schlecht.
Und dieser Entscheidung bedeutet mir rein gar nichts.
Danke an die, die es geschafft haben, solch Material zu erstellen.
und natürlich ist der BIO Bauer nicht besser, wenn man bedenkt, dass die Tiere umgebracht werden.
Westliche Industrieländer, wie wir es sind, müssen kein Fleisch essen.
Wir Veganer sind die beste Studie zu zeigen, dass wir Menschen Allesesser sind und somit auch in der Lage sind, gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten.
Ich lebe gesund und das seit vielen Jahren und zwar vegan!