English
Albert Schweitzer Stiftung bei Facebook Albert Schweitzer Stiftung auf Twitter Albert Schweitzer Sitftung bei YouTube RSS-Feed der Albert Schweitzer Sitftung

Report Mainz zur Entenmast

Veröffentlicht am 7. Jul 2012

Report Mainz hat einen wichtigen Beitrag zur Entenmast ausgestrahlt:

Wie aus dem Beitrag hervorgeht, sind Enten Wassertiere, die ohne Zugang zu ihrem natürlichen Medium gehalten werden. Dies verursacht noch gravierendere Tierschutzprobleme als bei der Mast anderer »Nutztiere«.

Doch es besteht Hoffnung, dass die besonders grausam gehaltenen Moschusenten bald verschont bleiben: das Agrarland Niedersachsen will die Mast verbieten – das dürfte Wellen schlagen. Für die Zukunft der Pekingentenmast, die oben zu sehen ist, wird es entscheidend sein, ob die Industrie ein Haltungssystem entwickeln kann, in dem die Enten zumindest annähernd artgerecht gehalten werden können (also mit Zugang zu Wasser). Wir halten das in der Intensivtierhaltung nicht für möglich, denn ein Wasserangebot würde zu feuchter Einstreu führen. Da die Tiere über die ganze Mastdauer hinweg in ihren eigenen Fäkalien leben müssen, würde die Feuchtigkeit für Hygieneprobleme sorgen, die selbst mit den üblich hohen Antibiotikazugaben nicht in den Griff zu bekommen wären. Außerdem müsste die Überzüchtung der Tiere zurückgefahren werden, was die Mast weiter verteuern würde.

Da die Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels ihre Tierschutzstandards schrittweise erhöhen, könnten wir relativ schnell dazu kommen, dass der Handel seinen Kunden nicht mehr erklären will, warum man die Mast von Tieren unterstützt, die noch nicht einmal in ihrem angestammten Medium leben durften.

Um mehr zu erfahren, lesen Sie unsere Hintergrundinformationen zur Entenmast.