OBOA-Festival: umsonst, draußen und vegetarisch
Am 13. und 14. August 2010 findet im Fort Gorgast im Oderbruch an der polnischen Grenze das umsonst & draußen – Festival »OBOA« statt.
Neben dem ungewöhnlich schönen Veranstaltungsort und dem Eintrittspreis von 0,- Euro klingt die Beschreibung des Festivals zunächst ganz normal: Auf fünf Bühnen werden etliche Bands verschiedenster Genres spielen, und drum herum gibt es mehrere Angebote.
Als die Veranstalter allerdings bei uns anfragten, ob Sie den Kurzfilm Frühstück zeigen dürfen, ließ uns das aufhorchen: Es stellte sich heraus, dass es ein festivaleigenes Kino gibt, in dem neben Frühstück noch Filme wie Losdenken und der Spot zum Veggietag gezeigt werden.
Und schließlich wird die Verpflegung auf dem Festival komplett vegetarisch und vegan sein. Die erfahrungsgemäß zum Teil überraschten Besucher erhalten zudem Infomaterial über die Hintergründe der vegetarischen und veganen Ernährung.
Wem der Weg in den Osten zu weit ist, findet übrigens am 14.08. mit dem Veggie Street Day eine schöne Alternative in Dortmund.
Alle weiteren Details finden Sie auf www.oboa.de. Und hier noch ein Blick auf den Veranstaltungsort:












Eine großartige Idee! – Sie sollte Schule machen!
Klingt sehr gut. Aber was bedeutet “vegetarisch und vegan”? Wird es vegetarisches Essen UND veganes Essen geben?
Ja, Bettina.
Hey klasse Aktion, schade, daß es am Ende von Deutschland ist.
Aber man kann ja auch am 14. auf den Veggie Street Day gehen ..
Sowas müßte es viel öfters geben.
Hallo ich bin bin Marco vom OBOA. Erstmal vielen Dank an die Stiftung für die tolle Werbung! :-)
@ Bettina: Wenn es nach mir ginge, würde es nur veganes Essen geben. Es ist aber jedes Jahr wieder verdammt schwer für uns Händler zu finden. Vielleicht spricht es sich ja rum und wir bekommen nächstes Jahr mehr Anfragen.
@ Marco: Am Ende von Deutschland? Bei uns geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter, also leben wir hier am Anfang von Schland ;-)
Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, haben wir “zu 100%” in “komplett” geändert.
Wie schade; das Fest ist über 800km von uns entfernt, sonst würde ich auch dabei sein! Aber vielleicht gibt`s so eine Veranstaltung mal am Bodensee, ist ja auch ganz nett bei uns.
Tolle Aktion. Leider für mich auch zu weit weg…
Ich würde noch “umsonst” in gratis oder kostenlos ändern. “Umsonst” ist eher ein negatives Wort und bedeutet vergeblich, erfolglos etc.
Das wollen wir doch nicht, oder? :-)
Für mich ist es leider auch zu weit…
Ich habe bei wer-kennt-wen die Gruppe “Fleischlose-Rezepte” grgründet,wenn Ihr Lust habt meldet Euch bitte an und helft mir mit vielen Eurer Rezepte.
Ich setze täglich neue ein,ich freue mich auf Euch…
Das macht das Alter,habe den Link für die Gruppe vergessen,hier ist er:
http://www.wer-kennt-wen.de/club/Fleischlose-Rezepte/9e5ljmfx/
Meldet Euch bei wer-kennt-wen an und Ihr könnt meine Gruppe nutzen…bis dann mal…
“vegetarische und vegane Ernährung” hört sich zwar nett aber unklar und verschleiert die Begriffe. Die Präfixe “lacto-” und ggf “ovo” werden unterschlagen, wo schon “vegetarisch”=”rein pflanzlich” bedeutet, und die vegane Lebensweise sich ja auf das gesamte Ver- und Gebrauchsverhalten bezieht wie Kleidung, Möbel, Heil-, Waschmittel etc.
ohja..leider viiiiiel zu weit weg… sowas sollte viel öfters und an vielen verschiedenen orten deutschlands organisiert und geplant werden….am bodensee wär sowas echt saucool…. xD….
aber euch da oben dennoch viiiel viiel spaß…
peace,liz..
Hallo,
bei diesem Hinweis fiel mir sofort ein, dass es eine Bürgerinitiative Pro Oderbruch gibt, die sich gegen den Bau einer Hühnermastanlage mit 324.000 Mastplätzen pro Mastgang, ca. 8 Mastgängen pro Jahr und entsprechend 2,7 Mio. gequälten und zu Billigfleisch verarbeiteten Hühnern in LETSCHIN gibt. Unter dieser Adresse findet man einen Überblicksartikel dazu:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/155792/155793.php
Dieses Letschin ist laut google maps nur etwa 20 Autominuten von dem Veranstaltungsort Gorgast entfernt. Könnten die Veranstalter des Festivals nicht die supergute Idee der veganen/ vegetarischen Beköstigung verbinden mit einer Unterstützung des Widerstands gegen industrielle Intensivtierhaltung? Info-Material, allgemeines, zum Tier- und Naturschutz durch Vegetarismus bzw. weniger und BIO-Fleisch gibt’s ja genügend, wenn auch ggfs. nicht speziell von der anscheinend klitzekleinen BI dann aber doch von den entsprechenden Organisationen. Oder bestehen da bereits Kontakte? Der Widerstand gegen die CO2-Lagerung wird ja offensichtlich bereits politisch unterstützt durch die Veranstalter.
Übrigens: Wir alle, die wir wie ich aus Bremen es wohl nicht schaffen, dort hin zu fahren oder z. B. alle BI gegen die tierquälerische Tiermast jeweils vor Ort zu unterstützen, wir können ja wenigstens in unseren Quartieren z. B. das explosionartige Anwachsen der Hühnermast mit ihren zerstörerischen Auswirkungen anprangern. Info-Material gibt bei den Tier- und Naturschutzorganisationen, neben der der Albert-Schweitzer-Stiftung, en masse.
Ich finde es super, dass es bei dieser Veranstaltung vergetarisches und veganes Essen gibt und würde mir dies bei mehreren Veranstaltungen – egal welcher Art – wünschen.
Das wäre echt super und eine Aregung für die Besucher, auch selbst auf diese Art zu kochen.
@ Waltraut Bergmann: Ich habe vor einigen Wochen der Frau Fischer von der BI eine eMail geschrieben mit dem Angebot bei uns auf dem Festival einen Infostand oder ähnliches zu machen, leider habe ich keine Antwort bekommen. Flyer, Unterschriften-Listen oder so was wären ja schon super! Ich mache einen Tierrechts-/Veggie Infotisch, dort könnte ich die Sachen auslegen.
Die BI “CO2-Bombe” macht auch einen Infostand bei uns.
Hallo,
ich finde es toll das so etwas gemacht wird.
Aber Eintritt frei ?
Ich würde ein großes Sparschwein aufstellen wo jeder freiwillige etwas für den Tierschutz beitagen könnte.
… ich finde diese Idee auch super toll… würde sehr gerne dort mitmachen… finde aber auch, dass es ruhig etwas kosten könnte… sonst denkt man, es wäre nur mittelmäßig und geht auch darum nicht hin (und wegen der Entfernung) oder weil dann vielleicht nur “komische” Leute dort sind… Gruß Annette