Obama gegen Antibiotika
Die US-Regierung um Präsident Barack Obama will ein Gesetz verabschieden, das die routinemäßige Verwendung von Antibiotika in der »Nutztierhaltung« verbietet. Experten schätzen, dass in den USA 70% aller im Land abgesetzten Antibiotika an »Nutztiere« verfüttert werden. Für die Bevölkerung steigt dadurch das Risiko, dass sich antibiotikaresistente Krankheitserreger bilden.
Das Gesetz wäre ein harter Schlag für das System der Fleischproduktion in den USA. Dort erhalten Tiere Antibiotika, um ihr Wachstum zu beschleunigen und sie präventiv vor Krankheiten zu schützen. Letzteres ist aufgrund der oft katastrophalen hygienischen Bedingung sowie wegen der Krankheitsanfälligkeit der überzüchteten Tiere oft notwendig.
Die Massentierhaltungs-Industrie reagiert entsprechend heftig. Während professionelle Lobbyisten behaupten, das Problem der antibiotikaresistenten Keime sei nicht ausreichend belegt, offenbaren Mäster in ihren Internetforen ihr wahres Gesicht: Die Regierung solle ihre »schleimigen Finger« von der Sache lassen und Obama müsse möglichst schnell aus dem Amt entfernt werden, um das Land und die Verfassung zu schützen, wird dort geschrieben. Interessante Reaktionen auf ein ernsthaftes Thema.
In Europa ist die routinemäßige Verwendung von Antibiotika zwar seit 2006 verboten, aber dieses Verbot wird regelmäßig umgangen. So ist es z.B. möglich, ganzen Tierherden Antibiotika zu verabreichen, wenn nur einzelne Tiere krank sind. Als krank gelten Tiere übrigens oft schon dann, wenn sie nicht schnell genug an Gewicht zulegen.
Mehr über das Thema erfahren Sie in diesem Video am Beispiel der Putenhaltung:











Herr Präsi ich hoffe doch sehr, Sie haben bei Monsanto um Erlaubnis ersucht bevor hier so Anti-Amerikanische Positionen verbreitet werden.
es muss unbedingt was passieren
Es ist äußerst bedauerlich, dass sich so deutlich zeigt, dass sowohl logisches als auch ethisches, sowie medizinisch verantwortliches Denken so wenig praktiziert wird. Ich unterstütze den US-Präsidenten, denn seine Weltanschauung und Durchsetzungskraft ist für das gute Leben.
Ich bin wirklich so froh, dass Amerika so einen Präsidenten hat. Schade nur, dass die Amerikaner so unzufrieden mit Obama sind. Ich wäre stolz, wenn wir hier so einen Politiker hätten.